Neuer Ehrenpreis beim Homburger Bergrennen

6. Juli 2022

Die Idee ist nicht neu, aber auf jeden Fall wert diese wieder aufleben zu lassen. Unsere Webseite „Bergrennen in Deutschland“ stiftet zum Heimrennen einen Ehrenpreis, der bei der Siegerehrung des 47. Homburger ADAC Bergrennen am kommenden Sonntagabend erstmals vergeben wird. Die Auszeichnung „Driver oft he Race“, in Form einer 40 x 30 cm großen Plakette, soll derjenige Fahrer oder diejenige Fahrerin erhalten welcher beim Bergrennen auf der Käshofer Straße an diesem Wochenende durch eine außergewöhnlich Leistung oder großen Sportsgeist aufgefallen ist. Eine kleine Jury unter Vorsitz von BiD-Macher Thomas Bubel wird einen würdigen Preisträger bestimmen.

Der Homburger Berg ruft wieder – Hin hat Streckenrekord im Visier

1. Juli 2022

Trotz der aktuellen wirtschaftlichen Herausforderungen und nach zwei Jahren Stillstand am Käshofer Berg durch Corona, freut sich der Homburger Automobilclub (HAC) am Wochenende vom 08. bis 10. Juli 2002 endlich wieder sein Motorsportspektakel, namens Homburger ADAC Bergrennen, seinen treuen Aktiven aus nah und fern sowie dem ausgehungerten Publikum präsentieren zu können. Die laufende Saison der Deutschen Automobil Bergmeisterschaft, des KW Berg-Cup und der Seien GLP-Berg und ADAC Retro Berg-Cup findet auf der kurvengesäumten Käshofer Straße , zwischen dem saarländischen Homburg und dem westpfälzischen Käshofen am zweiten Juli-Wochenende ihre Fortsetzung. Seit Ende Juni und bis zum Anreisetag der Teams am Freitag vor den Trainings- und Rennläufen, verwandelt sich die Landstraße L120 / L462 in eine renntaugliche Piste für Tourenwagen, Young- und  Oldtimer, Formel-Rennwagen und Renn-Sportwagen.  Um die Sicherheit für die 115 Fahrer und eine Fahrerin zu gewährleisten, leistete die zuständige pfälzische Straßenbehörde im Vorfeld wichtige Instandsetzungsarbeiten an Asphalt und Leitplanken im Bereich Brückchen und Posten 8. Für mehr Sicherheit und eine Optimierung der Aufbauarbeiten hat sich auch das HAC-Organisationsteam um Orga-Leiter Sascha Ressmann und Rennleiter Jürgen Guckert etwas einfallen lassen. Im Bereich Brückchen werden ein großer Teil der Altreifenpakte durch Betonelemente, wie man sie von Autobahnen her kennt ausgetauscht. Das spart Zeit und Manpower. Seit dem Ende der Coronabeschränkungen im Frühjahr laufen die Vorbereitungen im Eiltempo, denn die Ungewissheit war lange groß ob man wieder ein Bergrennen in Angriff nehmen kann. Aus sportlicher Sicht ist man am Ende des Tages mit den 116 Anmeldungen aus Deutschland, Frankreich und der Schweiz, den Umständen geschuldet zufrieden. Wie HAC-Pressesprecher Thomas Bubel erklärt, „kosten die anhaltende Krisensituation, mit langen Lieferzeiten für Ersatzteile und derzeit nicht lieferbaren profillosen Rennreifen (Sliks), die Berg-Veranstalter in Deutschland doch einige Teilnehmer. Da bildet die „Saarpfalz-Hatz“ keine Ausnahme“. Aber dennoch  müssen die Zuschauer entlang der Naturrennstrecke durchs Lambsbachtal und im frei zugänglichen Fahrerlager oberhalb des Homburger Schießhaus nicht auf die einzigartige Rennatmosphäre verzichten, ganz im Gegenteil. Gleich drei Boliden der „Königsklasse“ mit über 550 PS starken V8-Triebwerken im Heck sorgen für Spannung um den Tagessieg am Karlsberg. Der Titelverteidiger der letzten Ausgabe von 2019, der Schwarzwälder Alexander Hin, war bereits in der laufenden Saison zweifacher Gesamtsieger und knackte dabei die jeweiligen Streckenrekorde. Mit seinem Osella PA 30 V8 möchte der Zimmerer aus Elzach diese Serie fortsetzen. Auf einem baugleichen Fahrzeug strebt der ebenfalls aus dem südlichen Schwarzwald anreisende Stefan Armbruster nach einem Platz auf dem Siegerpodium. Dazu gesellt sich der Dillenburger […]

Homburger Bergrennen nach Coronapause wieder am Start – Helfer gesucht

13. Juni 2022

Die Motor- und Rennsportfans der Saarpfalz und SaarLorLux-Region mussten die vergangen zwei Jahren in der Pandemiezeit auf vieles verzichten, mitunter auch auf das seit 1974 ohne Unterbrechung stattfindende Homburger ADAC Bergrennen. Von Seiten des veranstaltenden Homburger Automobilclubs hat man sich im April entschlossen, trotz des nicht geringer geworden Problems des Helfermangels, das traditionsreiche Automobilrennen auf der Käshofer Straße am Wochenende des 09./10. Juli 2022 anzugehen. Man hofft auf zahlreiche Rennteams aus der Deutschen Berg-Meisterschaft, den beiden DMSB Bergcups, dem KW Berg-Cup Gruppe H und der GLP Bergserie sowie ein paar zusätzliche ehrenamtliche Helfer. Wenn am zweiten Juli-Wochenende zum 47. Mal sich das Fahrerlager mit Zelten und Renntransportern füllt, PS-starken Motoren angelassen werden, sich Benzin- mit Bratwurstgeruch in der Luft mischt und der klassische Rennsound durch den Wald zwischen Homburg und Käshofen schallt, ist die Chaussee auf die Sickinger Höhe kaum wiederzuerkennen. Bis zu 5.000 Besucher strömen dann an den Karlsberg um die einzigartige Atmosphäre endlich wieder aufzusaugen und um den Kampf der Tourenwagen, Sportprototypen und Formelrennwagen gegen die Uhr, live und hautnah zu verfolgen. Die Veranstaltung hat noch immer ihren festen Platz in den Herzen der Rennsportfans der Region und darüber hinaus. Die Zuschauerbereiche „Start“, „Brückchen“ und „Posten 8“ laden wieder ein um das Renngeschehen zu verfolgen und um sich in den Pausen mit einem kühlem Bier und einem saftigen Schwenkbraten zu erfrischen. Zwischendurch lädt das Fahrerlager am Stumpfen Gipfel zum Bummeln ein. Dennoch sieht man derzeit im Organisationsteam des Homburger AC einige Sorgenfalten auf der Stirn. Wirken sich die gestiegenen Lebenshaltungskosten auf den Zuspruch der Aktiven aus ganz Deutschland dem Ausland, und somit auf das Teilnehmerfeld aus? Sind die am Rennwochenende benötigten 180 Helfer in der Organisation, zu denen in der Coronazeit der Kontakt nahezu abgerissen ist, wieder heiß aufs Bergrennen? Allein bei beim erhofften Zuschauerzuspruch ist man optimistisch. „Die Leute wollen wieder raus, was erleben. Das sah man schon beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring, wo 210.000 Zuschauer anreisten“, so Rennleiter Jürgen Guckert aus Kirkel. Seit Jahren bereitet die angespannte Personalsituation Organisationsleiter Sascha Ressmann aus Bechhofen Bauchschmerzen. „Verlässliche Helfer die Verantwortung übernehmen wollen zu finden, ist in den letzten beiden Jahren auch nicht einfacher geworden. Aber auch zusätzliche Helfer beim Streckenaufbau und Abbau, an den Verpflegungsständen, im Rennablauf und im Vorfeld beim Anbringen von Werbebannern und Plakaten sind gefragt. Ich richte mich da an alle grundsätzlich Interessierten und Helfer aus der Zeit vor der Pandemie, das Bergrennen mit am […]

Noch rund 50 Tage – Hauenstein-Bergrennen mit neuer Führungsspitze

11. Juni 2022

Nach zwei Jahren pandemiebedingter Pause startet der Motorsportclub (MSC) Rhön in diesem Jahr wieder voll durch. Musste 2020 und 2021 das traditionelle Hauenstein-Bergrennen schweren Herzens abgesagt werden, steht nun die Ampeln wieder auf grün und das 51. Hauenstein-Bergrennen wird am 30./31. Juli 2022 in Hausen/Rhön stattfinden. Die Homepage des MSC Rhön strahlt jetzt in neuen Farben, diese ist unter www.hauenstein-bergrennen.de zu erreichen. Das Online Nennportal ist auch bereits geöffnet. Bei ihrer letzten Mitgliederversammlung Anfang April stellte der Verein bei den Neuwahlen die Weichen für die Zukunft. Der scheidende 1. Vorsitzende Christian Röder blickte in seinem letzten Tätigkeitsbericht in dieser Funktion auf die letzten beiden Jahre zurück, die aufgrund von Corona für den Verein keine leichten waren. Bereits bei der Jahreshauptversammlung 2020 hatte er bekannt gegeben, bei der nächsten Wahl nicht mehr für das Amt des Vereinsvorsitzenden zur Verfügung zu stehen, da er aufgrund einer beruflichen Veränderung nicht mehr die nötige Zeit aufbringen kann. Als sein Nachfolger wurde Jochen Seyd gewählt. Weiter wurden in die neue Vorstandschaft gewählt: Matthias Johannes (Schatzmeister), Holger Dittrich, David Hauck, Christian Röder, Dieter Kromer und Michael Prinz (alle Beisitzer), Harald Markert, Siegbert Leitsch (Kassenprüfer). Der neu gewählte 1. Vorstand Jochen Seyd bedankte sich bei seinem Vorgänger Christian Röder sowie beim ausgeschiedenen Beisitzer Klaus Menninger für ihre geleistete Arbeit. Sportleiter Bernd Seyd konnte in seinem Bericht stolz auf die Slalom-Veranstaltung zurückblicken, die der MSC Rhön im Oktober des vergangenen Jahres auf einem Teilstück der Hauenstein-Bergrennstrecke ausgetragen hatte. 77 Teilnehmer gingen an den Start, teilweise sogar mit sehr weiter Anreise. „Die Veranstaltung hat einwandfrei geklappt“, bilanzierte Seyd. Wie er vorausblickte, führt der MSC Rhön neben dem Hauenstein-Bergrennen, das traditionell am letzten Juli-Wochenende stattfindet, am 17. September auf dem Flugplatz Altfeld bei Marktheidenfeld wieder einen Slalom durch. von Michael Prinz (MSC Röhn)

Die Online-Nennliste „Homburger Bergrennen 2022“ ist eröffnet!

2. Juni 2022

Ab sofort und bis zum Nennschluss am 26. Juni 2022 – 24 Uhr können lizensierte Fahrer und Interessierte an der Gleichmäßigkeitsprüfung (GLP) für Oldtimer und klassische Automobile, für die 47. Ausgabe des Homburger ADAC Bergrennens ihre Anmeldung online abgeben.  Nach zweijähriger Coronapause findet die Veranstaltung des Homburger Automobilclubs als Lauf zur Deutschen Bergmeisterschaft, den DMSB Berg-Cups und zum KW Berg-Cup statt. Interessant ist das Portal nicht nur für die Aktiven, sondern auch für Fans die so quasi live das Anwachsen der Starterliste verfolgen können. Hier geht’s zum Nennportal: https://www.dmsb-sport.de/47_Homburger_ADAC_Bergrennen_Karlsberg__12657/ 

Rekord-Anmeldungen für das 50. Jubiläum von Abreschviller

29. April 2022

Nach zwei aufeinander folgenden Absagen aufgrund der Covid-Gesundheitskrise steht das Bergrennen Abreschviller – Saint Quirin im Kalender der französischen Bergmeisterschaften. Die Veranstaltung in Lothringen (zwischen Strasbourg und Saarbrücken) feiert dieses Jahr das 50. Jubiläum und stellt einen Rekord bei der Zahl der Anmeldungen auf. Das Lothringer-Treffen der Französischen Bergmeisterschaft hat die Besonderheit, eine der kürzesten Strecken der Saison anzubieten und gleichzeitig eine der intensivsten zu sein. Die erreichten Geschwindigkeiten lassen nicht die geringste Unachtsamkeit zu, und die geringste Abweichung von der Idealline kann dazu führen, dass die Position eines Fahrers in der Wertung erheblich absinkt. Eine weitere Besonderheit ist, dass sich die „Cocca“, die Organisationsstruktur vor Ort, seit vielen Jahren dafür einsetzt, besonderen Wert auf den besonderen Empfang von allen Wettbewerbern zu legen. Und natürlich werden anlässlich der 50. Ausgabe an diesem Wochenende von Samstag, dem 30. April und Sonntag, dem 1. Mai, viele Aktivitäten zur Zufriedenheit von Fahrern und Zuschauern stattfinden. Seitens der Teilnehmer haben wiederum die Organisatoren Grund zur Begeisterung. Mit 186 Teilnehmern auf der Meldeliste stellte die Veranstaltung im Departement Mosel einen Rekord auf. Zumal sich bei dieser 50. Ausgabe Quantität mit Qualität reimt. Unter den Anwärtern auf den Sieg finden wir den Gewinner der ersten beiden Rennen der Saison, Billy Richchen. Der Elsässer, der seinen Nova Proto NP-01 in Bagnols-Sabran und auf den Hängen des Col Saint-Pierre eingesetzt hat, wird versuchen, dasselbe auf der kurzen Strecke von Abreschviller zu tun. Die ersten beiden Begegnungen der Saison boten den Fans großartige Aufeinandertreffen, und wenn Billy Ritchen das letzte Wort hatte, sah er sich zweimal der Bedrohung durch Damien Chamberod gegenüber, der seinen Norma M20 FC hinter dem Sieger platzierte. Es besteht kein Zweifel, dass die Isérois daran interessiert sein wird, noch einen Schritt weiter zu gehen, um die oberste Stufe des Podiums zu erreichen. Es wird auch notwendig sein, denjenigen zu berücksichtigen, der in Sabran und Saint-Jean-du-Gard Dritter wurde, Sébastien Petit. Der zweifache französische Meister wird einen brandneuen Nova-Proto einsetzen, der über einen neuen Turbomotor verfügen wird. Immer noch auf der Seite der E2-SC/3-Klasse werden dürfen die Fans die Leistung von Cyrille Frantz verfolgen. Der Franc-Comtois entwickelt seinen Osella PA 30 weiter und verbessert gleichzeitig seine Zeiten. Ungeduldig warten die Insider auf den Start von Fabien Bourgeons Revolt 3P0, der in dieser Saison von einem neuen 1750-cm3-Turbomotor angetrieben wird. Leider ist der TracKing-Erfinder noch nicht soweit, hat sich aber für das Wochenende den Osella PA 30 des […]

Aktuelle Informationen zum Performance Faktor in Deutschland

17. April 2022

Es ist soweit, die Bergrennen gehen in die nächste Saison. Für das Jahr 2022 wurden die Prädikatsbestimmungen zur Deutschen Automobil Bergmeisterschaft ein paar kleinen Erneuerungen/Anpassungen unterzogen. Die Deutsche Bergmeisterschaft ist ab diesem Jahr „international“ – das heißt, dass auch Teilnehmer mit einer ausländischen Lizenz und einem punktberechtigten Fahrzeug in der DBM mitmischen können. Eine weitere Neuerung in den Prädikatsbestimmungen beschäftigt sich mit dem Performance Faktor, der bereits 2020 von der FiA in der Berg Europameisterschaft und im FiA Hill Climb Cup eingeführt wurde. Ab diesem Jahr ist die Angabe des Performance Faktors und der Performance Faktor ID bei jedem Lauf zur Deutschen Bergmeisterschaft für jeden Teilnehmer verpflichtend. Hintergrund ist, dass der DMSB in Zusammenarbeit mit allen Veranstaltern in diesem Jahr eine Schattenwertung von jeder Veranstaltung basierend auf dem Performance Faktor erstellen möchte. Daraus sollen Erkenntnisse gewonnen werden, ob der Performance Faktor bereits ab der Saison 2023 für die Division 1 auch in Deutschland eingeführt werden kann. Die AG Bergrennen plant hierzu zeitnah eine online Infoveranstaltung für alle Aktiven. Genaueres wird in Kürze in den DMSB News zu lesen sein. Das Bergrennen am Schottenring steht bereits kurz vor der Tür und die Verantwortlichen hatten im Vorfeld alle Hände voll zu tun um die Neuerungen bezüglich des Performance Faktors entsprechend umzusetzen (Schattennennliste nach PF Schotten 2022). Keine ganz einfache Aufgabe, denn hier haben ein paar klärende Vorabinformationen gefehlt. Aber gemeinsam mit Vertretern der AG Berg – in Person Kevin Ferner mit der Unterstützung des Technischen Kommissars Rüdiger Kleinschmidt – konnte ein Großteil der offenen Fragen geklärt werden. Da weiterhin einige Fragen offen sind und teilweise Falschaussagen immer wieder auftauchen möchte die AG Berg bereits heute schon auf einige wichtige Themen eingehen: Was ist der Nutzen des Performance Faktors? Viele Jahre haben sich Aktive und Veranstalter beschwert, dass auf Grund der verschiedenen nationalen technischen Reglements/Bestimmungen es so gut wie unmöglich ist Fahrzeuge aus verschiedenen Ländern miteinander zu vergleichen. Der Performance Faktor bietet allen nun die Möglichkeit Fahrzeuge international zu vergleichen, ohne auch nur einen Euro investieren zu müssen. Die Schattenwertung in diesem Jahr soll helfen, bewerten zu können, ob dies der Weg der Richtige Weg ist und Transparenz bezüglich des Performance Faktors schaffen. Erstmalig werden die Aktiven in einen Änderungsprozess mit eingebunden. Auf den Seiten der FiA liest es sich so, als gäbe es zum Performance Faktor ein eigenes technisches Reglement, ist das so? Nein, der Technische Anhang zum Sportlichen Reglement der FiA […]

Neustart des Bergrennens Mickhausen am 1. und 2. Oktober – Es gibt einige Änderungen

12. April 2022

Eine gute Nachricht für alle Freunde des Motorsports: Nach zwei Jahren Corona-Zwangspause soll das Bergrennen Mickhausen heuer am ersten Oktober-Wochenende wieder in die Stauden zurückkehren. So jedenfalls plant es der Automobil Sport Club (ASC) Bobingen, der die legendäre Motorsportveranstaltung am Mickhauser Berg seit dem Jahr 2001 organisiert. Bei der jüngsten Jahreshauptversammlung jedenfalls stimmten die Mitglieder nahezu einstimmig dem Konzept des Organisationsteams zu, das dessen Leiter Hinrich Groeneveld präsentierte. Mit Hochdruck arbeitet das Orga-Team schon seit Wochen am Comeback des Bergrennens, das an einem schönen Wochenende alljährlich bis zu 20.000 Zuschauer an die kurvenreiche Kreisstraße A 16 von Münster hinauf nach Birkach lockt. Freilich steht hinter allen Plänen weiterhin ein großes Fragezeichen. Hinrich Groeneveld: „Wenn uns Corona noch einmal einen Strich durch die Rechnung machen sollte, dann können wir im Juli noch die Reißleine ziehen. Durch die bisherigen Vorbereitungen sind der Vereinskasse noch keine nennenswerten Kosten entstanden.“ Das Bergrennen wurde beim Deutschen Motorsportbund (DMSB) bereits im vergangenen Herbst beantragt und im Rennkalender für 2022 verankert. Im Juli soll dann der Antrag beim Augsburger Landratsamt folgen. Damit die Großveranstaltung am 1. und 2. Oktober zumindest mit einer schwarzen Null abgeschlossen wird und nicht erneut ein schmerzhaftes Defizit verkraftet werden muss, sind – Stichwort „Bergrennen light“ – einige einschneidende Änderungen und Einsparungen erforderlich. So wird die Anzahl der teuren Großbildleinwände entlang der 2,1 Kilometer langen Strecke von bisher drei auf nur noch zwei reduziert. Neu organisiert wird auch der Zeltbetrieb im Vorstart-Bereich. Im Besucher-Festzelt, das vom neuen Festwirt Jochen Mörz aus Amberg im Unterallgäu bewirtet wird, soll es einen abgetrennten Premium-Bereich für VIP-Gäste und Pressevertreter mit gewohnt exklusiver Bewirtung geben. Ein eigenes VIP-Zelt ist nicht mehr vorgesehen. An großen Monitoren können alle Zeltbesucher das Renngeschehen hautnah verfolgen. Apropos VIP-Bereich: auch wenn die Liste der Sponsoren nahezu wöchentlich wächst: Unterstützer der Motorsport-Großveranstaltung sind weiterhin willkommen, um die ASC-Vereinskasse zu entlasten. Komplett neu aufgestellt wird 2022 das Ticket-System. Eintrittskarten wird es demnach nur noch über einen Online-Ticketservice geben (www.bergrennen-mickhausen.com) An den Zugängen zur Rennstrecke werden die Online-Strichcodes gescannt und in eine „richtige“ Eintrittskarte zum Umhängen umgetauscht. Damit entfällt – auch aus Gründen der Sicherheit – der aufwändige Bargeldverkehr in den bisherigen Kassenhäuschen ersatzlos. Die Streckenbeschallung installiert der ASC in Eigenregie. Das erforderliche Equipment konnte der Verein aus einer Firmenauflösung erwerben. Durchsagen im Fahrerlager und im Vorstartbereich erfolgen über eine eigene Radiofrequenz. Somit ist im gesamten Ortsbereich von Münster die Installation von Lautsprechern nicht mehr erforderlich. […]

Verheißungsvolle EBM-Wiederaufnahme in Südfrankreich

7. April 2022

Nach zwei Jahren Abwesenheit werden in den südfranzösischen Cevennen am kommenden Wochenende wieder die Motoren aufheulen. Das Bergrennen Saint-Jean-du-Gard – Col Saint-Pierre (09./10. April 2022), das in den letzten beiden Saisons von der Covid-Gesundheitskrise betroffen war, hat seinen Platz als Eröffnungslauf der europäischen Bergmeisterschaft zurückerobert. Es ergibt sich die Gelegenheit für die Protagonisten der nationalen französischen Meisterschaft, sich mit ihren europäischen Kollegen zu messen und einmal mehr zu demonstrieren, dass das Niveau dieser Disziplin in Frankreich sicherlich eines der besten der Welt ist. Wenn wir über die Berg-Europameisterschaft sprechen, richten sich natürlich alle Augen auf den Titelverteidiger Christian Merli. Am Steuer seines Osella FA 30 (Bild oben) wird der Südtiroler-Fahrer wie bei der letzten Ausgabe im Jahr 2019 auf der Suche nach dem Gesamtsieg in die Cevennen sein, indem er den Streckenrekord mit einer Zeit von 2’13“634 ins Visier nimmt. Ihm gegenüber steht Sébastien Petit, der damals den französischen Lauf gewonnen hatte und am Steuer seines Nova Proto NP-01 am vergangenen Wochenende beim Eröffnungslauf der Französischen Meisterschaft in Bagnols Sabran den dritten Platz belegte. Über 200 Piloten haben gemeldet. Neu in der EBM ist der Spanier Joseba Iraola, der beim FiA Hillclimb Master in Portugal positiv auffiel, genauso wie der Deutsche Alexander Hin im Osella FA30. Iraola plant mit seinem Nova NP 01-2 Honda Turbo die komplette Berg Europameisterschaft in Angriff nehmen wird. Einige italienische EM-Spezialisten, wie das gesamte Team Faggioli, fehlen jedoch und auch Geoffrey Schatz wird noch nicht am Start sein, da sich der dreifache amtierende französische Meister noch in der Finalisierungsphase eines neuen Motor-Projekts befindet. Ähnlich geht es Fabien Bourgeon, dessen Eigenbau-Prototyp Revolt 3P0 von einem neuen Motor angetrieben wird, aber erst am 1. Mai in Abreschviller auftauchen soll. Unter den Favoriten müssen wir natürlich den Sieger von Bagnols-Sabran, Billy Ritchen aus dem Elsass, berücksichtigen, dessen Zeiten sich mit seinem Nova Proto NP-01 (Bild Mitte) ständig verbessern. Beim ersten Aufeinandertreffen der Meisterschaft, trennten 36 Tausendstel den Sieger Billy Ritchen von seinem ersten Verfolger Damien Chamberod. Der Isérois wird sich daher auf Gard-Strecke revanchieren wollen, war aber am Col mit seinem Norma in der E2-SC-Version noch nie am Start. In Bagnols-Sabran war es der junge Belgier Corentin Starck, der seinen Nova Proto an die Spitze der E2-SC/2-Klasse setzte, vor Cindy Gudet im Revolt 3P0. Er wird am Col St. Pierre sein brandneues Fahrzeug zum zweiten Mal pilotieren. Die Berg Europameisterschaft bei den Tourenwagen verspricht ebenfalls sehr spannend zu […]

Mammutprogramm für Alexander Hin – EBM und DBM geplant

2. April 2022

Am kommenden Wochenende startet die Europa-Bergmeisterschaft im südfranzösischen Departement Gard, am Col St. Pierre in die neue Saison. Nach einigen Unwägbarkeiten bleiben neun von ursprünglich einmal zwölf EM-Veranstaltungen in Frankreich, Portugal, Spanien, Tschechien, Italien, Polen, Schweiz, Slowenien und Kroatien zum jetzigen Zeitpunkt übrig. Nach zwölf Jahren der Abstinenz wird erstmals, mit Alexander Hin, ein Deutscher wieder zum Fahrerfeld der EBM zählen – das mit einem Rennsportfahrzeug. Zuletzt 2010 belegten die Tourenwagen-Piloten Roland Wanek und Achim Kreim die Plätze eins und zwei in der EBM-Kategorie 1 und Jörg Weidinger holte sich den Titel in den Jahren 2005 und 2006. Mit einem Rennsportfahrzeug vertrat in den 1990er Jahren, mit Rüdiger Faustmann, letztmals ein Pilot aus der Bundesrepublik die Deutschen Farben in der EBM-Kategorie II. Am kommenden Mittwoch macht sich der Elzacher Alexander Hin aus dem südlichen Schwarzwald auf die rund 750 km lange Reise nach St. Jean du Gard zum Auftakt der diesjährigen Runde der FiA Berg-Europameisterschaft (09./10. April 2022). Mit seinem Osella FA 30 V8 wird der „Häuslebauer“ bei seinen diesjährigen Einsätzen sechs Mal von keinem geringeren als EM-Ikone Christian Merli und seinem Team betreut. Bei den restlichen EM-Läufen und im Rahmen der Deutschen Automobil Bergmeisterschaft kann Hin auf das bewährte Knowhow des Teams von Uwe und Georg Lang bauen. „Ja, da habe ich mir dieses Jahr ein ganz straffes Programm auferlegt“, freut sich Alexander Hin und schmunzelt dabei. Dabei gilt es für Hin, sich auf die vielen, bislang gänzlich unbekannten Strecken einzustellen. „Am Col St. Pierre ist es ohne große Streckenkenntnis ganz schön schwierig sich zu orientieren, da sieht irgendwie alles gleich aus“. Aber beim FiA-Hillclimb Masters letzten Oktober in Portugal konnte er sich doch zügig auf die unbekannte Streckenführung einstellen. Das macht Hoffnung. Zusammen mit den bekannt schnellen französischen Berg-Assen, bahnt sich ein exzellentes Teilnehmerfeld im schon mediterranen Süden Frankreichs an. Die Starterlisten werden am 04. April – 20 Uhr auf der Webseite des Veranstalters https://www.asa-ales.fr/ veröffentlicht. Ein Livetiming produziert http://www.patricksoft.fr/ an beiden Tagen. Betreuung Team Christian Merli: 09./10.04. 2022 – St. Jean du Gard (F/EBM) 07./08.05. 2022 – Rampa Falperra (P/EBM) 14./15.05. 2022 – Subida al Fito (E/EBM) 02./03.07. 2022 – Trento-Bondone (I/EBM) 03./04.09. 2022 – Ilirska Bistrica (SLO/EBM) 17./18.09. 2022 – Buzetski Dani (KRO/EBM) Betreuung Lang Motorsport: 28./29.05. 2022 – Ecce Homo (CZ/EBM) 05./06.06. 2022 – Wolsfelder Bergrennen (D/DBM) 11./12.06. 2022 – Glasbachrennen (D/DBM) 25./26.06. 2022 – Ibergrennen (D/DBM) 09./10.07. 2022 – Homburger Bergrennen (D/DBM) 30./31.07. 2022 […]

1 2 3 4 5 32