Premiere des ADAC SimRacing Berg-Cup steht bevor

10. April 2021

Die erste offizielle Meisterschaft im virtuellen Bergrennsport, die im vergangen Winter vom ADAC ausgeschrieben wurde, steht in den Startlöchern. Am kommenden Montagabend, 12. April 2021 schaltet erstmals der Startampel für den ADAC SimRacing Berg-Cup auf Grün. Kurz vor dem Einschreibeschluss am Montag um 18 Uhr, haben sich bereits 25 Fahrerinnen und Fahrer in die brandneue SimRacing Bergrennserie des ADAC Südbaden eingeschrieben. Mit 5€ ist man als ADAC-Mitglied dabei. Nicht-ADAC´ler zahlen für die Jahresanmeldung 10€. Zwölf in sich abgeschlossene Rennsportabende auf virtuellen Strecke aus der realen Deutschen Bergmeisterschaft stehen bis zum Finale am Nikolausabend 2021 auf dem Programm. Das neue Prädikat beruht auf der bereits seit zwei Jahren existierenden „Röttele Racing Berg Challenge by GTR4u“, in der zusätzlich ausländische virtuelle Bergrennstrecken unter die feinpixeligen Räder genommen werden. In Zeiten der Pandemie erhält der „Onlinerennsport“ mehr und mehr Zulauf. Der Verkauf von SimRacing-Rigs, Lenkrädern und Padalen für den PC boomt aktuell. Einer der Marktführer auf diesem Sektor ist beispielsweise das Markentrio Raceroom, Ascher Racing und Tracktime aus dem Hause KW Automotive, bekanntlich seit Jahrzehnten Fahrwerkshersteller und Hauptsponsor des realen KW Berg-Cup. Die Action in der Röttele Racing Berg Challenge by GTR4u und im ADAC SimRacing Berg-Cup basiert allerdings auf der Plattform Assetto Corsa. Entsprechende Hardware kann natürlich für mehrere Spielesysteme genutzt werden. Loslegen wird der ADAC SimRacing Berg-Cup auf der exakt nachempfundenen Strecke des „Freien Bergrennens“ Waldau. Danach folgen Strecken aus der Deutschen Bergmeisterschaft und dem KW Berg-Cup, nahezu in der originalen Reihenfolge und zeitlich gesehen immer ein paar Tage vor dem wirklichen Event. Absagen wegen Covid-19 drohen hier allerdings nicht, denn die Aktiven sitzen Zuause im stillen Kämmerlein vor dem Rechner. Der Endlauf, am 6. Dezember 2021 findet virtuell auf der ehemaligen Berg-EM Strecke von Trier statt. Alle Läufe werden wie gewohnt im Internet live übertragen. Alles Weitere findet man unter https://adac-simracing-cup.de/asrc-berg-sued und dem Nennportal (mit Einschreibeliste) https://www.adac-sport.com/ADAC_SimRacing_Berg_Cup_2021_10228/ Youtube-Livestream für Waldau (Montag 12. April ab 18 Uhr 30 Uhr) https://youtu.be/AbTMVFSB8Dw

Vorschau KW Berg-Cup 2021 – Top-Starter in vielen Klassen

20. März 2021

Ein Stückweit Freude und Beständigkeit bringt in diesen Coronatagen der KW Berg-Cup in die deutsche Bergrennszene. Mit seinem so nicht erwarteten Einschreiberesultat von 117 Fahrern und 108 Fahrzeugen, setzt die Traditionsmeisterschaft am Berg ein hoffnungsvolles Lebenszeichen und ermutigt zudem Veranstalter und Fans. Wie es aber nach den beiden, wohl gesicherten Rundstreckenveranstaltungen von Hockenheim und Oschersleben, mit dem Terminkalender weitergeht, ist angesichts der aktuell wieder steigenden Inzidenzwerte fraglich. Nichtsdestotrotz wollen wir uns die Einschreibeliste des KW Berg-Cup 2021 einmal genauer anschauen. Beginnen wir mit den E2-SH Boliden, wo Ralf Kroll mit seinem Silver Car S2 Evo wieder mit von der Partie sein wird. Mit diesem Boliden ist er sicherlich in seiner Klasse nun der Gejagte. Interessant wird sicher der Vergleich mit dem jungen „Nordlicht“ Hauke Weber, der es Kroll wohl keines Wegs leicht machen wird, und mit seinem TracKing RC01 mit Audi-Silhouette (Foto oben) eine volle Saison im KW Berg Cup einplant. In der Klasse E1 über 3l Hubraum wird wohl Holger Hovemann mit seinem spektakulären Opel Kadett C V8 GT/R für Begeisterung sorgen. Der Rennbolide wird dank eines neuen Hauptsponsors in neuem Design an den Start gehen. Die Konkurrenz dürfte sicherlich der Salzburger Bernhard Permetinger anführen, der mit seinem im Vorjahr neu eingekauften BMW Z4 GT3 heuer endlich die ersten Rennkilometer absolvieren möchte. Der wunderschöne Bolide wird dabei sicherlich mit seinem einmaligen Klang begeistern. Aber auch Jochen Stoll vom Homburger Automobilclub wird mit seinem vom KÜS Team 75 Bernhard betreuten Porsche 911 GT3 Cup sicherlich nicht außer Acht zulassen sein. Gerade beim „Shootout“ am kommenden Wochenende in Hockenheim zählt der Pfälzer zu den Kandidaten auf die schnellste Gesamtzeit. Und auch der Österreicher Stefan Hetzenauer möchte mit seinem Subaru Impreza WRX STI in seiner ersten KW Berg Cup Saison für Furore sorgen. Weiter wird auch die sympathische Rennamazone Sabine Röck wieder ihren bewährten VW Golf 1 Turbo an den Start bringen und Christian Handa vertraut auf den legendären Lancia Delta Integrale und die Unterstützung seines am Berg erfolgreichen Vaters Norbert Handa. Mit Spannung darf das Comeback des früheren Berg-Cup Gesamtsiegers Hans-Joachim Schmidt erwartet werden, der einen mächtigen VW Scirocco 1 Turbo an den Start bringen möchte. In der Klasse über 2 Liter bis 3 Liter Hubraum werden die Karten neu gemischt. Michael Bodenmüller wechselt mit seinem potenten Opel Kadett C 16V von den 2l Boliden in diese Klasse. Dafür wurde ein neuer 2,5l Motor von Gerent Rennsporttechnik verbaut. Einer der großen […]

Bergpreis Schottenring erneut abgesagt – Keine Verschiebung ins Spätjahr

16. März 2021

In seiner letzten virtuellen Vorstandssitzung haben sich die Dame und Herren Vorstandsmitglieder des MSC Rund um Schotten mit der Durchführung des 17. Int. ADAC Bergpreis Schottenring befasst. Es wurde hier schnell klar, auch aufgrund der Rückmeldungen seitens der Behörden und der aktuell geltenden Schutzverordnungen, dass eine Veranstaltung im Zeitraum vom 23.-25. April 2021 nicht durchführbar sein wird. Damit fällt der Auftakt zur Bergrenn-Saison in Deutschland ein zweites Mal in Folge der Corona-Pandemie zum Opfer. „Wir haben seitens des Vereins in den vergangenen Monaten viel dafür getan, um den Bergpreis irgendwie möglich zu machen, so sicher als möglich und trotzdem zugänglich für Fans“, kommentiert MSC-Vorstandsmitglied Timo Neumann den Beschluss seines Clubs. „Dazu haben wir ein umfassendes Hygienekonzept erstellt, dass von Anfang an genau auf diese Punkte abgezielt haben, aber auch flexibel in der Gestaltung waren, um umgehend auf neue Punkte zu reagieren. Jedoch haben wir uns, auch in den stattgefundenen virtuellen Veranstaltertagungen klar positioniert, dass wir unter keinen Umständen eine Veranstaltung ohne Zuschauer machen werden, da dies finanziell für unseren Verein nicht tragbar wäre“. Diese Haltung haben die Schottener nach außen transparent, nicht zuletzt auch sehr ausführlich in einem Video dokumentiert und „ja, wir hatten auch durchaus eine sicher nicht ganz unberechtigte Hoffnung, bis vor kurzem“. „Uns tut die erneute Absage in der Seele weh, gerade weil wir wirklich voller Hoffnung waren und endlich wieder loslegen wollten“, so Neumann weiter. „Für uns alle im Sport bleibt nun zu hoffen, dass sich in den kommenden Wochen und Monaten die Lage bessert. Bezüglich der bei uns „geparkten“ Nenngelder aus 2020 und der weiteren Vorgehensweise werden wir uns Anfang April 2021 per Mail an die betreffenden Teilnehmer-/innen wenden. Da mit Sicherheit die Frage nach einer Durchführung des Bergpreises später im Jahr kommt, diese können wir heute beantworten, dass dies nicht passieren wird. Wir setzen den Fokus von vorne herein auf 2022, da vermutlich im 2. Halbjahr dann auch wieder Bergrennen stattfinden werden, dadurch auch die Einstellfahrten eher nicht gebraucht werden und sich das Ganze dann kaum für uns rechnen würde“. Der 17. Int. ADAC Bergpreis Schottenring wurde von den Verantwortlichen bereits auf den 22.-24. April 2022 terminiert.

117 Fahrer sind 2021 mit 108 Autos beim KW Berg-Cup eingeschrieben

15. März 2021

Dass in Zeiten einer Corona-Pandemie und nach einem Jahr voller Rennabsagen die 100er-Hürde so deutlich übersprungen werden würde, und das auch gleich noch doppelt, darauf hatten selbst die größten Optimisten im Berg-Cup Orga-Team nicht zu wetten gewagt. Umso größer ist nun die Freude und Erleichterung darüber, dass sich die intensive, mit echten Zitterpartien gespickte Arbeit hinter den Kulissen gelohnt hat. „Ein dickes Dankeschön daher von der Berg-Cup Vorstandschaft an alle die, die sich 2021 in den NSU-Bergpokal und den KW Berg-Cup eingeschrieben haben“, zeigt sich „Berg-Cup-Präsi“ Uli Kohl erleichtert. Das Einschreiberesultat der beliebten Breitensport-Serie ist auch ein sehr positives Signal an die Veranstalterriegen alle Bergrennen in Deutschland, und darüber hinaus. Die aktuellen Felder setzen sich aus Stammkunden sowie interessanten Neu- und Wiedereinsteigern zusammen. Die stärkste Fraktion bildet dabei erneut die 2-Liter-Klasse der gemeinsam gewerteten Gruppen H/FS/E1. 38 Fahrerinnen und Fahrer sind hier verzeichnet, die sich auf 33 Bergrenner aufteilen. In einem davon, im VW Golf 16V von Mario Ruwe, wird als Teampartner der Vorarlberger Christoph Lampert, der Glasbach-Gesamtsieger und EM-Dritte von 2019 im Osella FA 30, in Teilzeit und als Vorbesitzer des Golf, am Werk sein. Mit 23 Aktiven und 20 Rennfahrzeugen meldet sich die Abteilung bis 1400 Kubik erneut stark zu Wort. Die anderen Klassen der stark verbesserten Tourenwagen präsentieren sich mit jeweils acht bis zwölf Teilnehmern ausgewogen. Nur 1150er und Diesel sind zurzeit Mangelware. Tobi Stegmann und Sepp Koller müssen als Einzelkämpfer die Stellung halten. Im Aufwind zeigt sich hingegen die Klasse über 2000 bis 3000 Kubik, in der ein volles Dutzend Teilnehmer um Punkte und Erfolge kämpft. Neu in dieser Abteilung ist Michi Bodenmüller, in dessen Opel Kadett C Coupé jetzt ein 2,5 Liter großes 16V Gerent Herz schlägt. Acht Boliden mit mehr als 3000 Kubikzentimeter bedeuten Rekord! Für echte Rundstrecken-Atmosphäre werden hier die GT3-Renner von Bernhard Permetinger (BMW Z4) und Jochen Stoll (Porsche 911 Cup) sorgen, eine Prise Rallye-Feeling steuert Stefan Hetzenauer (A) mit seinem bärenstarken Subaru Impreza WRX STi bei, den unverkennbaren V8-Sound der siebenfache KW Berg-Cup Gesamtsieger Holger Hovemann (Opel Lack Scuderia Kadett V8 GT/R). Runden Geburtstag feiert 2021 der NSU-Bergpokal. Die Meisterschaft der luftgekühlten Heckmotorautos wird 20! An der Jubiläumstournee wirken 14 Teilnehmer mit. Zwölf NSU TT steht ein 1200C gegenüber. Pilotiert wird diese im Vergleich zu TT und TTS etwas längere Familienlimousine der späten 60er und frühen 70er Jahre von einem neu formierten Team, das aus dem routinierten Thomas Krystofiak und dem […]

International weitere Absagen und Verschiebungen

7. März 2021

In Österreich gab es leider in den letzten Tagen weitere Absagen von Berg-Veranstaltungen. So entschied sich das EMSI Motorsport Team vorzeitig den geplanten Berg-ÖM und langjährigen KW Berg-Cup Lauf in St. Anton an der Jeßnitz vorzeitig abzusagen. Auch der Pailix Motorsportclub zog in der vergangenen Woche die Konsequenzen und sagte den Bergrallyecuplauf am Pöllauberg vorzeitig ab. Schweren Herzens entschied man sich zu diesen Schritten, da ohne Zuschauer finanziell und organisatorisch die Rennen nicht zu bewältigen sind. In Frankreich gab es zwischenzeitlich gleich mehrere Änderungen. Der Saison-Auftakt soll nun Anfang Mai mit dem Rennen Teurses d’Hébécrevon, unweit der Atlantikküste erfolgen. Der für Ende April geplante Lauf im ostfranzösischen Abreschviller, der jedes auch zahlreiche Deutsche und Schweizer Bergpiloten anzieht, wurde in den Herbst verschoben und soll nun am dritten Septemberwochenende von 18.-19.09. 2021 über die Bühne gehen. Die bereits zuvor verschobenen Rennen Bagnols – Sabran und am Col St. Pierre stehen nun ebenfalls wieder im Kalender. Ersteres am 24.-25. Juli 2021, womit gleich drei Meisterschaftsrennen in diesem Monat am Programm stehen und zweitens lediglich unter Vorbehalt am 09.-10. Oktober 2021, an dem Wochenende wo auch in Portugal das FiA Hillclimb Masters stattfinden soll. von Hillclimbfans / Thomas Bubel

Bergrennen Holtz einstweilen verschoben

2. März 2021

Die Wiederauferstehung des Luxemburger Bergrennens von Holtz vom 4./5. April 2021, muss erneut vertagt werden. Nachdem man im Vorjahr schon die erste Neuauflage des vor 10 Jahren letztmals stattgefundenen und unmittelbar an der belgischen Grenze gelegenen Bergrennens absagen musste, wechselt man nun vom Ostermontag in den Hochsommer. Angesichts der aktuellen Situation im Zusammenhang mit der COVID-19-Pandemie und den derzeit geltenden Restriktionsmaßnahmen, einschließlich der Reisebeschränkungen von und nach Belgien, kann die Eröffnungsveranstaltung der diesjährigen Bergmeisterschaften Luxemburgs und Belgiens leider nicht wie ursprünglich geplant stattfinden. Das Organisationsgremium, bestehend aus Vertretern des Luxemburger Automobilclubs (ACL) und Belgischen Clubs, musste jetzt die Reißleine ziehen. In diesem sehr unsicheren Kontext und in dem Wissen, dass die Veranstaltung viele Personen aus Nah und Fern anzieht, insbesondere Fahrer, Funktionäre und Sportwarte aus Belgien, ist es die beste Entscheidung das Rennen erst einmal zu verschieben. Eine fundierte Vorbereitung auf die Veranstaltung erweist sich derzeit noch als zu schwierig. Aus diesem Grund haben die Veranstalter beschlossen, das Course de Cote Holtz auf den 24./25. Juli 2021 zu verschieben, in der Hoffnung, dass sich die gesundheitliche Situation in Europa bis dahin soweit entspannt hat, dass eine Durchführung des Rennens möglich wird.

Ohne Zuschauer kein Homburger Bergrennen finanzierbar

27. Februar 2021

Nachdem das traditionelle Homburger Bergrennen 2020 wegen der Corona-Pandemie ausfallen musste, bangt man beim veranstaltenden Homburger Automobilclub auch um die dies­jährige Auflage. Wie bei so vielen anderen Sportvereinen der Saar-Pfalz-Region, ruht dort derzeit das Vereinsleben, wie der Verein mitteilt. Clubabende und Vorstandssitzungen fänden auf Grund der Corona-Pandemie nicht statt. Die letzte Zusammenkunft der HAC-Mitglieder, die sich in erster Linie aus dem Saarpfalz-Kreis und der Westpfalz rekrutieren, datiere vom 11. Ju­li 2020, dem Tag, an dem das 47. Hom­bur­ger ADAC-Bergrennen hätte stattfinden sollte. Ob die 47. Auflage seit 1974 in diesem Sommer ausgerichtet werden kann, stehe in den Sternen. Alljährlich, in der Woche nach Fasching, träfen sich die Mitglieder des Homburger ADAC-Ortsclubs zur Mitgliederversammlung, samt Neuwahlen einiger Vorstandspositionen. Im vergangen Jahr hatte man Glück noch vor dem Ausbruch von Covid-19 den Vereinsstatuten zu genügen. Aktuell habe diese auf unbestimmte Zeit verschoben werden müssen. Der Vorstand berate via Whats­App und in Online-Meetings. Thema Nummer eins sei dabei stets das Bergrennen. Rückblick: Eigentlich hätten am zweiten Juli-Wochenende 2020 auf der Käshofer Straße die Rennmotoren erklingen sollen. Doch anstelle Tausenden Besuchern und Teilnehmern aus dem In- und Ausland, die dem Nervenkitzel PS-starker Rennwagen frönen, herrschte Ruhe. Das Bergrennen des Homburger Automobilclubs fiel, wie alle anderen Bergrennen in Deutschland, Corona zum Opfer. Für 2021 spielt man im Organisationsteam des HAC auf Zeit. Der Deutsche Meisterschaftslauf ist für den 10. und 11. Juli beim nationalen Motorsportverband DMSB angemeldet. Die Prognosen sehen derweil wohl kaum vor, dass für Veranstaltungen dieser Größe und Tragweite im Juli alle Auflagen hinfällig sind. „Und ohne Zu­schauer ist unsere Veranstaltung nicht finanzierbar“, sagt HAC-Pressesprecher Thomas Bubel. „Dies ist auch die einhellige Meinung aller bundesweiten Veranstaltervereine aus der Deutschen Automobil Bergmeisterschaft.“ Unter diesen Vorzeichen ist der erste Lauf zur nationalen deutschen Meisterschaft Anfang Mai im luxemburgischen Eschdorf bereits gecancelt worden und auch in der Berg-Europameisterschaft wurden die geplanten Auftaktveranstaltungen im südfranzösischen Saint Jean du Gard und am Rechberg in Österreich auf unbestimmte Zeit verschoben oder gleich ganz abgesagt. Weitere Rennabsagen sind wahrscheinlich. Als sehr unsicher sehen die HAC’ler die momentane Lage an. „Selbst mit Besuchereinschränkungen und der damit einhergehenden Überwachungsproblematik können wir nicht leben“, erläutert Rennleiter Jürgen Guckert aus Kirkel. „Eine Einzäunung des kompletten Veranstaltungsgeländes, vom Fahrerlager am Stumpfen Gipfel bis vor die Tore von Käshofens ist schlicht unmöglich.“ Inzwischen halte der Deutsche Motorsport-Bund (DMSB) für seine Veranstalter ein Online-Registrierungsystem für Fahrer, Helfer, Organisatoren und Zuschauer samt Nutzungsgebühr bereit, das bei voller Zuschauerkapazität zum […]

EM Auftakt betroffen – Rennverschiebungen und Absagen in Frankreich und Großbritannien

20. Februar 2021

Unter dem Eindruck der anhaltenden Corona-Pandemie, erreichen uns aktuell weitere Absagen oder Terminverschiebungen auf unbestimmte Zeit aus dem europäischen Ausland. Die neusten Meldungen betreffen die Französische und Britische Bergmeisterschaft, mit involviert ist so auch der Auftakt der diesjährigen Europa-Bergmeisterschaft am Col Saint Pierre. Durch eine gemeinsame Pressemitteilung gaben die ASA Rhône-Cèze und die ASA d’Alès, jeweils Organisatoren der Bergrennen von Bagnols-Sabran und Col Saint-Pierre, bekannt, dass ihre Veranstaltungen nicht zu den ursprünglich geplanten Terminen stattfinden können. Die beiden „Frühjahrsklassiker“  in der Südfranzösischen Region Gard, mit denen traditionell die Saison der französischen Bergmeisterschaft eröffnet wird, müssen somit erst einmal passen. „Trotz des guten Willens der Präfektur Gard müssen wir die ursprünglich gewählten Termine 27./28. März und 10./11. April 2021 aufgeben, da sonst die Bergrennen hinter verschlossenen Türen stattfanden müssten“. Diese Einschränkungen keine Zuschauer zulassen, sind für beide Organisatoren ein große Problem, da die Veranstaltungen so nicht finanzierbar sind. Die Clubs ASA Rhône Cèze und ASA d’Alès bleiben jedoch zuversichtlich, beide Veranstaltungen zu einem späteren Zeitpunkt im Jahr 2021 mit Publikum nachholen zu können. In Zusammenarbeit mit den lokalen Behörden und der FFSA Hill Climb Commission wird nach Ersatzterminen gesucht. Ebenfalls zwei klassische Bergrennen im britischen Rennkalender wurden vorsorglich gleich ganz für das Jahr 2021 abgesagt. Betroffen sind die touristisch so reizvollen Events auf den Kanalinseln. Nach Gesprächen mit dem Jersey Motorcycle and Light Car Club und dem Guernsey Motor Cycle & Car Club hat der Britische Automobile Racing Club, Organisator der von Avon Tyres präsentierten British Hillclimb Championship – die schwierige Entscheidung getroffen, die beiden beliebten Doppelveranstaltungen Bouley Bay und Val de Terres im Juli bereits jetzt abzusagen. Dies ist auf die Unsicherheiten hinsichtlich der Covid 19-Reisebeschränkungen während des Sommers zurückzuführen. Es wurde der Beschluss gefasst, dass eine frühzeitige Entscheidung für alle Wettbewerber von Vorteil sei, um Klarheit bei der Planung für die Saison 2021 zu schaffen. Die Channel Island-Bergrennen sind seit vielen Jahren ein wesentlicher Bestandteil der Meisterschaft in Großbritannien und ziehen immer eine Menge von Wettbewerbern vom britischen Festland an. Man hofft nun auf bessere Zeit und auf eine Neuauflage dieser beiden idyllischen Events direkt am Meer im Juli 2022.

David Hauser als Fahrer und Teamchef in die ELMS

20. Februar 2021

Das Racing Experience Team um die Luxemburger Familie Hauser freut sich, seine Teilnahme an der berühmten European Le Mans Series (ELMS) Meisterschaft für die Saison 2021 bekannt zu geben. Letzten Freitag wurde die Nennliste offiziell veröffentlicht. Insgesamt wird das Feld aus 43 Autos bestehen. Der Duqueine D08 Rennwagen von Racing Experience mit der Nummer 12 wird das Abenteuer in der LMP3-Klasse bestreiten, wo er sich mit 16 anderen Teilnehmern messen muss. Die Meisterschaft wird sechs Rennveranstaltungen in ganz Europa umfassen. Das Team kennt die meisten Strecken aus dem Michelin Le Mans Cup in den Jahren 2019 und 2020, mit Ausnahme des Red Bull Rings in Österreich. Die endgültige Fahrerbesetzung wird in Kürze bestätigt, aber zum ersten Mal seit 2017 werden sich die Brüder David und Gary Hauser zusammen mit einem dritten Fahrer wieder das gleiche Auto teilen, und zwar bei allen Veranstaltungen dieser Saison. Eine weitere große Ankündigung ist die Bekanntgabe des neuen Geschäftsführers von Racing Experience: David Hauser. Er hat die Entscheidung getroffen, sich zu 100% auf das Team zu konzentrieren und in die Fußstapfen seines Vaters Christian zu treten, der weiterhin Teambesitzer und ein sehr erfahrenes und wichtiges Mitglied bleibt. Christian Hauser, Team Besitzer von Racing Experience: „Die letztjährige Saison im Michelin Le Mans Cup spiegelte nicht ganz die Stärken und Kompetenzen unseres Teams wider und trotz unserer Bemühungen und auch einiger sehr positiver Qualifying-Ergebnisse und starker Rennleistungen lief nicht alles nach Plan. Unser Ziel ist es, die Situation in diesem Jahr zu ändern und deshalb ist über den Winter viel passiert. Wir haben unsere Bewerbung für die Europameisterschaft (ELMS) eingereicht und waren sehr erfreut, als wir unser Team am vergangenen Freitag auf der Nennliste sahen. Wir können es kaum erwarten, in die Saison zu starten! Ich bin stolz, dass David die Rolle unseres Geschäftsführers übernehmen wird. Er kennt das Team, seit alles im Jahr 2000 begonnen hat. Er ist damit aufgewachsen und hat viel Zeit in die Entwicklung, aber auch in technische Verbesserungen investiert, dank seines Doppel-Master-Abschlusses in Maschinenbau. Es gibt keine bessere Person für diese Position und ich habe vollstes Vertrauen in ihn!“ David Hauser, neuer Geschäftsführer von Racing Experience und Fahrer: „Was für ein Start ins Jahr! Ich bin unglaublich dankbar für die Möglichkeit, hauptberuflich für Racing Experience zu arbeiten. Es ist eine große Herausforderung für mich und es wird ein sehr hohes Arbeitspensum sein, aber ich werde alles geben! Aus Fahrersicht ist die Teilnahme […]

Erste Absage 2021 – Auch dieses Jahr kein Rechbergrennen

7. Februar 2021

Die erste Hiobsbotschaft für alle Motorsportbegeisterten rund um den Bergrennsport kommt aus Österreich. Da aufgrund der „Corona-Situation“ nach wie vor keine Planungssicherheit gegeben ist, sieht sich der MSC Mürztal mit seinem Organisationsteam um Jakob Schrittwieser dazu gezwungen, das legendäre Rechbergrennen, das für den 24./25.04. vorgesehen war, vorzeitig abzusagen. Die Vorbereitungen für eines der alljährlich größten Highlights im internationalen Bergrennkalender hätten bereits jetzt beginnen müssen. Der für Ende April geplante 2. Lauf zur Berg-Europameisterschaft 2021, wird somit nach 2020 erneut nicht zur Austragung kommen. Allgemein sieht es derzeit nicht gerade rosig für Motorsportevents mit Zuschauern aus, es dürfte nur eine Frage der Zeit sein, wann uns die nächsten Absagen ins Haus flattert. Offiziell muss die Absage des Rechbergrennens noch von der FIA bestätigt werden, was aber eine Formalität sein dürfte. Mit seinem Motorradbergrennen von Landshaag, welches ebenfalls für April geplant war, wird der MSC Rottenegg (auch Veranstalter des Auto-Bergrennen St. Agatha), auf den vorsorglich eingerichteten Ersatztermin ausweichen. Dieses Event soll nun am 05.-06. Juni 2021 über die Bühne gehen.

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