Termine 2022: Österreichischer Bergrallye-Cup

24. November 2021

Zur Zeit fällt es wohl jeden schwer daran zu glauben, dass 2022 wieder eine „normale“ Bergrallyecupsaison absolviert werden kann. Die „Corona-Zahlen“ steigen wieder ins unendliche und so kann keiner im Moment sagen, wie es nächstes Jahr aussehen wird. Im Hintergrund haben jedenfalls die Vorbereitungen für die neue Rennsaison unlängst begonnen. Dabei wird mit dem PF-Faktor einer der wohl größten Umbrüche im Bergrennsport für das Rennjahr 2022 vollzogen. Auch im Bergrallyecup wird dieser Einzug halten. Was hingegen bereits feststeht, sind die voraussichtlichen und geplanten Rennen im Jahr 2022. Und da hat sich einiges getan, werden doch auch neue Veranstalter mit von der Partie sein. Den Auftakt möchte dabei Anfang April das Pailix Motorsportteam am Pöllauberg vollziehen, was auch schon 2021 angedacht war. Am Ostermontagtermin steht wieder das Rennen im südsteirischen Kitzeck auf dem Programm, wo jedoch mit dem MSC Gamlitz um Diethard Sternad ein neuer Veranstalter für die Organisation verantwortlich zeichnet. Nach einer Pause wird es Anfang Juni in Lödersdorf weiter gehen, womit das Team vom MSC Lödersdorf auf einen späteren Termin ausweicht. Danach geht es weiter zum Zweitagesevent nach Gasen, wo zusammen mit der österreichischen Berg-Staatsmeisterschaft das Team WRT um Stefan Wiedenhofer einen Lauf ausgetragen wird. Zwei Wochen später steht die anspruchsvolle Strecke von Neudorf/P. auf dem Programm, mit dem KDW Motorsport Team um Helmut Harrer als Organisator. Die einmonatige Sommerpause beendet das Rennen in Hofstätten/R., mit dem MSC Gleisdorf als Veranstalter, ehe es in die Weststeiermark nach Voitsberg gehen wird. Das Team von Jud Motorsport möchte dabei die zweite Bergrallye als Organisator abwickeln. Danach plant das Team vom Rallyeclub Semriach einen Lauf zum Bergrallyecup auszutragen, jedoch ist das Team noch auf der Suche nach einer passenden Strecke. Das Saisonfinale sollte dann das neue Veranstalterteam um Hannes Schantl und Stella Ochabauer organisieren. Dabei wird man die legendäre Strecke von Marktl bei Straden wiederbeleben. 03. April 2022:  Pöllauberg (Pailix Motorsportclub) 18. April 2022:  Kitzeck (MSC Gamlitz) 05. Juni 2022:  Lödersdorf (MSC Lödersdorf) 18.-19. Juni 2022:  Gasen (Wiedenhofer Rallye Team) 03. Juli 2022:  Neudorf/P. (KDW Motorsport Team) 14. August 2022:  Hofstätten/R. (MSC Gleisdorf) 04. September 2022:  Voitsberg (Jud Motorsport Team) 18. September 2022:  ??? (Rallye Club Semriach) 09. Oktober 2022:  Marktl/Straden (Stella´s Racing Team) Foto: Kevin Ferner

Bernd Simon setzt ab sofort auf Norma M20 FC V8

14. November 2021

Wie bereits vergangene Woche von BiD angekündigt, wird in der kommenden Saison 2022 ein weiterer Top-Bolide aus der 3-Liter V8-Rennsportwagen-Kategorie die Bergszene Deutschlands aufwerten. Die Marke Norma und der europaweit gebräuchliche Typ M20 FC fehlte hierzulande bislang noch. Nun hat der Dillenburger Bernd Simon die Katze aus dem Sack gelassen. Der Transportunternehmer und Classic-Car Händler aus Mittelhessen hat am vergangen Samstag den Wagen aus den Händen des Vorbesitzers Bernhard Gradschnig aus Österreich in Empfang genommen und konnte seinen Ex-Hin und Allais Reynard F3000 in Zahlung geben. Der Kärntner, der nach einem Motorradunfall in 1990er Jahren mit einer Prothese am linken Bein in den Rennsport eingestiegen war, kaufte den Norma erst Anfang 2020 vom vierfachen Berg-Europameister Andres Vilarino aus Spanien und erreichte im Frühherbst diesen Jahres beim Bergrennen St. Agtaha einen viel beachteten dritten Platz in der Tageswertung hinter Christian Merli und Alexander Hin. Durch Corona konnte das Fahrzeug in letzter Zeit nur wenig eingesetzt werden. Simon, der sich schon viele Jahre mit Kraftsport fit hält, sich mit seiner gestandenen Körpergröße im engen Cockpit des Formel 3000 nicht so recht wohl fühlte, setzt nun große Hoffnungen auf den potenten französischen Sportwagen, der von einem 3 Liter Synergy V8-Motor befeuert wird. Jedenfalls verfügt Bernd Simon nun über ein hervorragendes Fahrzeug auf einem sehr guten technischen Stand. Knapp über 500 PS gilt es nun zu bändigen. Aber wer Bernd Simon kennt, der weiß dass zukünftig mit dem früheren Formel 3 und CN-Piloten zu rechnen ist. „Ich bin noch keinen Meter damit gefahren“, verrät Simon. „Sobald es die Möglichkeit gibt, werde ich ein Rollout fahren. Zuvor muss ich jedoch eine neue Auspuffanlage mit Kat einbauen und mich auf jeden Fall um die Sitzposition kümmern. Zwischendurch wird sich Uwe Lang der Fahrwerksabstimmung annehmen. Dann bleibt nur zu hoffen, dass im kommenden Jahr so viele Bergrennen wie möglich regulär stattfinden können“.

Termine 2022: Deutsche Automobil Bergmeisterschaft

13. November 2021

Normalerweise steht das provisorische Programm der nationalen Bergmeisterschaft in Deutschland bereits im September eines jeden Jahres, nachdem sich die DBM-Organisatoren beim Bergrennen Eichenbühl zu einem Meeting versammelt haben. Aus bekannten Gründen war dies nicht möglich. Dazu kam die laufende Gremienreform beim Deutschen Motorsport Bund (DMSB) und dass viele Veranstalter ihre Rennen recht spät anmeldeten. Eine offizielle Auflistung gibt es aktuell noch immer nicht, aber „Bergrennen in Deutschland“ hat auf dem kurzen Dienstweg mit den Veranstaltern kommuniziert. Herausgekommen ist folgende Auflistung, die als vorläufig zu werten ist. In Eschdorf (LUX) hat man das Problem, dass wegen den französischen Präsidentschaftswahlen mit dem Bergrennen Abreschviller bereits eine Veranstaltung am 30. April und 1. Mai in der Region stattfindet und die Union des Pilotes am darauf folgenden Wochenende 07./08. Mai nicht unbedingt mit dem EM-Lauf im portugiesischen Falperra kollidieren möchte. Eine Entscheidung steht hier aktuell noch aus. Die Rennleitung der RSG Altensteiner-Oberland plant hingegen ihr Glasbachrennen für den angestammten Termin, dieser muss jedoch noch von der Mitgliederversammlung ratifiziert werden. 23./24. April 2022 – ADAC Bergpreis Schottenring (rein TW) 07./08. Mai 2022 (?) – European Hillrace Eschdorf (L) 05./06. Juni 2022 – Wolsfelder ADAC Bergrennen 11./12. Juni 2022 – ADAC Glasbachrennen 25./26. Juni 2022 – ADAC Ibergrennen Heiligenstadt 09./10. Juli 2022 – Homburger ADAC Bergrennen 30./31. Juli 2022 – ADAC Hauenstein Bergrennen Rhön 06./07. August 2022 – Osnabrücker ADAC Bergrennen 10./11. September 2022 – AvD Bergrennen Eichenbühl 24./25. September 2022 – Auto-Bergrennen St. Agatha (A) 01./02. Oktober 2022 – ADAC Bergrennen Mickhausen

MSC Rund um Schotten plant Sportjahr 2022 – Bergrennen als Auftakt

11. November 2021

Im kommenden Jahr 2022 möchte der MSC Rund um Schotten e.V. im ADAC und VFV wieder voll durchstarten. Neben den traditionellen Veranstaltungen soll auch eine in die Zukunft weisende Veranstaltung ein drittes Standbein des Clubs werden. Traditionell startet der hessische Club mit dem Int. ADAC Bergpreis Schottenring für Tourenwagen und GT, dessen 17. Auflage vom 22.-24. April 2022 nach 2 Jahren Corona-Pause endlich wieder starten soll. „Neben dem Bergrennen und der GLP planen wir 2022 erstmals maximal 10 Elektroautos an den Start zu bringen, die ebenfalls eine GLP-Prüfung fahren soll“, so die Vereinsführung. Weitergehende Gespräche hierzu laufen allerdings noch. Am 3. Augustwochenende ist die zweite Großveranstaltung des Jahres geplant, nämlich der 32. Int. ADAC/VFV Schottenring Historic Grand Prix, der am 20./21. August 2022 ausgetragen werden soll. Der Grand Prix wurde um den Namen „Historic“ erweitert, um damit noch mehr zu zeigen, dass hier Historisches Kulturgut aus mehreren Jahrzehnten auf den Stadtkurs in Schotten zu sehen ist. Getreu dem seit 2019 gültigen Clubmotto „Tradition bewahren – Zukunft gestalten – seit 1925“ wird der MSC im Herbst 2022 ein gänzlich neues Parkett betreten. Nachdem zwei Teams des Clubs im September 2021 beim ecoGP „Schauinsland“ in Freiburg teilgenommen haben, einem 24 Std. Wettbewerb für reine Elektroautos, planen die MSC´ler dies auch in Schotten durchzuführen und dafür sowohl den Stadtkurs als auch die komplette alte Rennstrecke zu nutzen, beim ecoGP „Rund um Schotten“. Zwei Jugendmotorradturniere im Frühjahr und im Sommer 2022 sollen der erfolgreichen MSC Jugend Gelegenheit geben, am Clubheim Engler-Haus, auf sich aufmerksam zu machen. Damit die Schottener auch immer gut ausgebildete Sportwarte haben, planen federführend Sportleiter Alexander Hirth und Schatzmeister Timo Neumann, erneut eine Ausbildung zum Sportwart der Streckensicherung anzubieten, voraussichtlich im Februar 2022.

Portugal mit möglicherweise zwei Läufen der Berg-EM 2022

26. Oktober 2021

Wie die portugiesischen Kollegen von „autosport“ berichten, stehen die Chancen gut, dass Portugal im kommenden Jahr 2022 zwei Rennen in der Berg-Europameisterschaft austragen kann. Nachdem in diesem Jahr erstmals die Rampa Boticas bei der Europameisterschaft zum Zuge kam und die Stadt Braga mit ihrer Rampa Falperra das glorreiche FIA Hill Climb Masters austrug, darf Portugal 2022 zwei Rennen in der EBM bestreiten. Und es gibt bereits reservierte Termine. Die Rampa Falperra ist für den 7. und 8. Mai angesetzt und kehrt wie geplant zur FIA ​​European Hill Climb Championship zurück, aber die eigentliche Überraschung ist die Durchführung der Rampa Internacional Boticas eine Woche später, am 14. und 15. Mai, wahrscheinlich auch in der FIA-Bergmeisterschafts-Europameisterschaft. Es bleibt abzuwarten, ob die beiden Veranstaltungen im Wettbewerb bleiben oder nur eine von ihnen. Aber die Möglichkeit, dass sich beide Rennen im EBM-Kalender wiederfinden, ist sehr groß. Das Rennen vor den Toren Bragas ist aufgrund seines Layouts, seiner Organisation und auch der vielen Tausend Zuschauer, ein „Muss“ für die FiA-Bergkommission, und Boticas war im Frühjahr eine große Überraschung, da die Teilnehmer vom Streckenlayout, von der Organisation, dem Ambiente und auch der Sicherheit begeistert waren. Nach Meinung vieler EM-Starter war Boticas das schönste Rennen der abgelaufenen EBM-Saison.

2022 soll das traditionsreiche Bergrennen Mickhausen wieder stattfinden – Erste Weichen gestellt

13. Oktober 2021

Nach zwei coronabedingten Absagen 2020 und 2021 nimmt das Bergrennen Mickhausen einen neuen Anlauf. Im Oktober des kommenden Jahres soll die traditionsreiche Motorsportveranstaltung im Herzen der Stauden wieder stattfinden. So ist es jedenfalls der erklärte Wunsch der Vereinsmitglieder des Automobil Sport Clubs (ASC) Bobingen, der das Bergrennen vor 20 Jahren wiederbelebt hatte. Bei der jüngsten Mitgliederversammlung sprachen sich die Motorsportfreunde des ASC Bobingen einstimmig dafür aus, die Weichen für eine Neuauflage am ersten Oktober-Wochenende 2022 zu stellen. Das Orga-Team um Hinrich Groeneveld, ASC-Vorsitzenden Michael Kanth und Wolfgang Glas wurde beauftragt, bis zum nächsten Treffen im Frühjahr ein tragfähiges Konzept mit einem klaren Finanzplan zu erarbeiten. Ziel sei es, so Michael Kanth, die Großveranstaltung mit einer schwarzen Null abzuschließen und keinesfalls ins Minus zu rutschen. „Das Bergrennen muss sich selber tragen. Ein Defizit können und dürfen wir uns mit Blick auf den Gesamtverein nicht leisten. Dafür müssen wir wohl in so manchen sauren Apfel beißen und kostenintensiven Ballast abwerfen“, gab Kanth die straffe Marschrichtung vor. Zu Disposition für ein „Bergrennen light“ stünden demnach eine Reduzierung der (teuren) Großbildleinwände und ein bis auf das absolut Nötigste abgespeckter VIP-Bereich. Zudem werde im Orga-Team überlegt, das Startgeld der Fahrer geringfügig von bisher 170 auf bis zu 190 Euro anzuheben. An einem schönen Wochenende säumen bis zu 20 000 Zuschauer das 2,2 Kilometer lange Kurvenlabyrinth an der Kreisstraße A 16 von Münster hinauf nach Birkach. Ausführlich diskutiert wurde der Vorschlag, das Rennen künftig nicht mehr im Herbst zu veranstalten, sondern sich im ohnehin eng getakteten Rennkalender des Deutschen Motor Sport Bundes (DMSB) um einen früheren Termin im August zu bewerben. Weil zur Sommerzeit aber die Zuschauerflächen entlang der Strecke und die als Besucherparkplätze benötigten Wiesen in Mickhausen, Münster und Birkach noch landwirtschaftlich genutzt werden und noch nicht abgeerntet sind, soll der Oktober-Termin zum Saisonabschluss beibehalten werden. Als nicht stichhaltig wurde zudem das Argument angesehen, im Sommer herrsche besseres und beständigeres Wetter als im Frühherbst. Verregnete Wochenenden, so der Tenor aus der Versammlung, gebe es erfahrungsgemäß auch im Hochsommer. Die Gewinnung neuer Sponsoren und die Intensivierung bestehender Sponsorenkontakte sei ein weiterer unerlässlicher Baustein im Vorfeld des 39. Internationalen ADAC-Bergrennens 2022. Clubmitglied Benjamin Schleich wird sich dieser wichtigen Aufgabe annehmen. Erste, recht optimistisch stimmende Gespräche hätten bereits stattgefunden. Komplett neu aufgestellt werden soll für 2022 das Ticket-System. Eintrittskarten soll es demnach nur noch über einen Online-Ticketservice geben. Die Veranstalter des Bergrennens im Schweizerischen Oberhallau hätten damit heuer […]

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