9. E-Mobil-Berg-Cup um den Großen Preis der Stadtwerke Osnabrück

26. Januar 2022

Mit der 9. Auflage hat sich der E-Mobil-Berg-Cup um den Großen Preis der Stadtwerke Osnabrück im Rahmen des Int. Osnabrücker Bergrennens längst etabliert und ist zu einem festen und unverzichtbaren Teil einer der bekanntesten und beliebtesten Automobil-Events in Nord- und Westdeutschland geworden. Auch bei der 54. Auflage des Bergrennens im Osnabrücker Land wird der Cup wieder dabei sein und nimmt, nicht zuletzt wegen der immer größer werdenden Bedeutung der Fahrzeuge mit elektrischen Antrieben im Individualverkehr, eine noch größere Bedeutung ein. Bis zu 30 Startplätze können in diesem Jahr vergeben werden. Sie werden in einem auf Gleichmäßigkeit ausgerichteten Wettbewerb das Potenzial der neuesten Fahrzeuggeneration der unterschiedlichsten Automobil- Hersteller auf dem 2,030 km langen Kurs präsentieren. Sowohl für die Pilotinnen und Piloten des E-Cups als auch für die Gäste, die mit entsprechend nachhaltig angetriebenen Fahrzeugen anreisen, wird von Partnern des Bergrennens extra eine Ladeinfrastruktur realisiert. Informationen, u.a. zur Teilnahme am 9. E-Mobil-Berg-Cup gibt es unter www.msc-osnabrueck.com

Termine 2022: KW Berg-Cup mit NSU Bergpokal

11. Januar 2022

Die Organisatoren der Serien KW Berg-Cup und NSU-Bergpokal freuen sich den endgültigen Kalender, mit elf Rennen zu präsentieren. Aus diesem Angebot gehen die acht punktbesten Resultate pro Fahrer oder Team in die Jahresendwertung ein. Apropos Wertungen: die KW 8V-Trophy, die Ravenol Youngsters und Rookies, die Gentleman Challenge sowie die NSU-Klassik-Wertung soll es weiterhin geben. Die Öffnung der Einschreibelisten erfolgt noch im Laufe des Januars. Spätestens dann wird auch eine zusätzliche KW Berg-Cup Variante als völlig eigenständige Serie präsentiert, die den Arbeitstitel „Hill & Track“ trägt. Mit dieser möchte der Berg-Cup e.V. allen von den Fastest-Lap Events der Saison 2021 begeisterten KW Berg-Cup’lern erneut zweimal die Möglichkeit bieten, auf bekannten Rennstrecken nach bewährtem Muster zu sprinten. Damit dies nicht zu einer reinen Circuit-Racing-Angelegenheit wird, werden drei Bergrennen in drei Ländern angehängt. Der angedachten „KW Euro Berg-Cup“ wird auf 2023 verschoben. 23./24. April 2022 – ADAC Bergpreis Schottenring 05./06. Juni 2022 – Wolsfelder ADAC Bergrennen 11./12. Juni 2022 – ADAC Glasbachrennen 25./26. Juni 2022 – ADAC Ibergrennen Heiligenstadt 09./10. Juli 2022 – Homburger ADAC Bergrennen 30./31. Juli 2022 – ADAC Hauenstein Bergrennen Rhön 06./07. August 2022 – Osnabrücker ADAC Bergrennen 27./28. August 2022 – Bergrennen Oberhallau (CH) 10./11. September 2022 – AvD Bergrennen Eichenbühl 24./25. September 2022 – Auto-Bergrennen St. Agatha (A) 01./02. Oktober 2022 – ADAC Bergrennen Mickhausen KW Berg-Cup „Hill & Track“ 2022 25.-27. März 2022 – Hockenheim „Preis der Stadt Stuttgart“ (IDM-Variante) 13.-15. Mai 2022 – Oschersleben „Preis der Stadt Magdeburg“ Foto: Henri Schwirtz

Termine 2022: Röttele Berg-Challenge by GTR4u.de

10. Januar 2022

Solch eine Vielseitigkeit an Fahrzeugen und Strecken kann eigentlich nur eine virtuelle Bergmeisterschaft bieten. Im 20 Rennen umfassenden Kalender der Röttele Berg-Challenge by GTR4u.de 2022 findet sich erneut ein bunter Strauß an Bergpisten aus dem In- und Ausland. Wie in der Challenge üblich, müssen sich die Teilnehmer immer wieder auf die unterschiedlichsten Fahrzeugkonzepte ein- und umstellen. Erstmals werden sogar vier Rennen mit sogenannten Legend-Car aus den 1960er und `70er Jahren gefahren, also ohne elektronisches Schnickschnack. Die Gangschaltung ist aber wie immer freigestellt. Die Rennen laufen weiterhin immer an Montagabenden, nun eine halbe Stunden später, mit dem Rennstart jeweils um 19 Uhr 30. In Kürze öffnet die Einschreibelsite und weitere Infos folgen auf www.GTR4u.de und hier auf „Bergrennen in Deutschland“. 14.02. 2022:  Subida Arona (ESP / Citroen DS3 WRC 2015) 28.02. 2022:  St. Luzia Revival (POR / BMW 2002) 14.03. 2022:  Schotten (DEU / Osella FA 30) 28.03. 2022:  Kyffhäuser (DEU / Lancia Delta HC) 11.04. 2022:  St. Ursanne (SUI / Osella PA 20S) 25.04. 2022:  Trier (DEU / VW Golf 1 Gr.E1) 09.05. 2022:  Wolsfeld (DEU / Ianniello-Lancia Delta S4 HC) 23.05. 2022:  Waldau (DEU / Porsche 917/30 Spider) Pfingstpause 20.06. 2022:  Iberg (DEU / Formula Renault 3.5) 04.07. 2022:  St. Agatha (AUT / Blasl-Opel Kadett C 16V) 18.07. 2022:  Glasbach (DEU / Osella PA 9) 01.08. 2022:  Osnabrück (DEU / BMW Z4 GT3) 15.08. 2022:  Eichenbühl (DEU / Osella PA 21) Sommerpause 26.09. 2022:  Hauenstein (DEU / Rahn-Dallara Formel 3 HC) 10.10. 2022:  Homburg (DEU / Norma M20 FC 2.0) 24.10. 2022:  Vuillafans (FRA / Mc Laren F1 GTR) 07.11. 2022:  Shelsley Walsh (GBR / Abarth 1000 TCR Gr.5) 21.11. 2022:  Rieti-Terminillo (ITA / Norma MXX RD Pikes Peak) 05.12. 2022:  Loser Alpenstraße (AUT / Lotus Exos 125 S1) 19.12. 2022:  Mickhausen (DEU / Porsche, BMW, F. Master HC) Änderungen bei den Fahrzeugen vorbehalten

Termine 2022: ADAC SimRacing Berg-Cup

8. Januar 2022

Es geht weiter aufwärts mit dem ADAC SimRacing Berg-Cup, der virtuellen Bergrenn-Meisterschaft in Deutschland. In seinem zweiten Jahr schreibt die ADAC-Zentrale in München die Serie aus und der Zusatz „Region Süd“ entfällt. Erstmals ist eine Meisterehrung im Rahmen des ADAC GT-Masters Finale vom 21.-23. Oktober auf dem Hockenheimring geplant. Die Einschriebegebühr von 10€ ist kaum der Rede wert und dafür werden erstmals pro Rennen sogar Preisgelder ausgeschüttet. Die ADAC Serie findet wie gewohnt in Union mit der Röttele Berg-Challenge by GTR4u.de statt, in der weitere Rennen gefahren werden. Teilnehmen kann Jedermann, der über das entsprechende Equipment verfügt. Die Spieleplattform bietet weiterhin Assetto Corsa. 14.03. 2022:  Schotten (Osella FA 30) 28.03. 2022:  Kyffhäuser (Lancia Delta HC) 25.04. 2022:  Trier (VW Golf 1 Gr. E1) 09.05. 2022:  Wolsfeld (Lancia Delta S4 HC) 23.05. 2022:  Waldau (Porsche 917/30 Spider) 20.06. 2022:  Iberg (Formula Master HC) 18.07. 2022:  Glasbach (Osella PA 9) 01.08. 2022:  Osnabrück (BMW Z4 GT3) 15.08. 2022:  Eichenbühl (Osella PA 21) 26.09. 2022:  Hauenstein (Rahn-Dallara F3 HC) 10.10. 2022:  Homburg (Norma M20 FC 2.0)

Prominenter Zuwachs für den historischen Bergrennsport

29. Dezember 2021

Andres Vilarino, der mittlerweile 70-jährig vierfache Berg-Europameister der Jahre 1989 bis 1992, kehrt in der kommenden Saison noch einmal auf die europäische Bühne des Bergrennsports zurück, dies hat der Spanier nun über seinen Facebook-Account bekannt gegeben. Geplant ist die Teilnahme an der Berg-Europameisterschaft der FiA für historische Fahrzeuge, die bei insgesamt sieben Veranstaltungen, darunter fünf im Rahmen der modernen Berg-EM ausgetragen wird. „Ende der 1980er Jahre habe ich mit dem Italienischen Motorentuner Franchino Tunzi meinen ersten europäischen Titel errungen. Nächste Saison 2022, werde ich zusammen mit einem anderen italienischen Team nach Europa zurückkehren, um an der FIA Historic Hill Climb Championship teilzunehmen“, sagt Vilarino in seiner Meldung. „Es ist eine neue Motivation für mich und ein Wiedersehen mit der guten alten H-Schaltung, ohne Traktionskontrolle oder elektronische Hilfen. Ich bin schon jetzt aufgeregt, denn im kommenden März ist der erste Test in Modena geplant. Der erste Meisterschaftslauf startet beim Rechbergrennen in Österreich“. Seinen „Untersatz“ für dieses Abenteuer, hält der Mann aus dem Baskenland derzeit noch geheim.

Union des Pilotes meldet kein Bergrennen für 2022 an

28. Dezember 2021

Im bald beginnenden neuen Jahr 2022 wird es kein Bergrennen im Großherzogtum Luxemburg geben. Die Organisatoren des European Hill Race Eschdorf, habe darauf verzichten unten den aktuellen Umständen ihr Bergrennen bei der Luxemburger Motorsportbehörde ACL Sport für die Saison 2022 anzumelden. Dem entsprechend, wird es somit keinen Lauf zur Deutschen Bergmeisterschaft und zum KW Berg-Cup auf der ultraschnellen Sprintstrecke aus dem Heiderscheider Grund hinauf ins Herzen Eschdorfs geben. Der angestammte Termin Anfang Mai, lässt in der aktuellen Pandemie den Männer und Frauen der Union des Pilotes Luxemburg wenig Spielraum, mit den zwingend Notwendigen ersten Vorbereitungen abzuwarten. Zudem hatte man noch kein ideales Datum gefunden. „In der Tat, die Probleme sind erstens, das die Organisatoren des in der Region stattfinden französischen Bergrennens von Abreschviller zwischenzeitlich unseren angestammten Termin besetzt haben, dazu kommen weitere Bergrennen in diesem Zeitraum, beispielsweise in der Berg EM. Weiter hat sich die Gemeinde noch nicht geäußert ob man das Rennen in Pandemiezeiten im Ort überhaupt haben möchte“, sagt Rennleitungsmitglied Alain Rommes. „Platzmangel durch verschieden Neubauten im Ortsbereich von Eschdorf erschweren die Sache weiter und die Marschalls vom Nürburgring, die wir in der Vergangenheit zur Streckensicherung eingesetzt hatten, haben bereits einen vollen Terminkalender. Dazu kommt die ganze große Unsicherheit mit dem Virus und einem Hygienekonzept. Weiter sind nicht alle unsere Helfer und Vereinsmitglieder vollständig geimpft“. Es sind und bleiben vorerst schwere Zeiten für den Bergrennsport in Deutschland und Luxemburg. Um diese gesamte Problematik herum, erscheint im Januar ein großer Artikel in der „Auto Motor und Sport“.

Termine 2022: FIA International Hillclimb Cup

25. Dezember 2021

Erneut aus nur vier Veranstaltungen bestehen, wird 2022 der FIA Hillclimb Cup. Das technische Reglement (Performancefaktor) wird dabei von der Berg-Europameisterschaft übernommen. Jedoch finden sich im Kalender gegenüber dem Vorjahr neue Veranstaltungen. Dabei wird der Saisonauftakt erneut in Polen über die Bühne gehen, jedoch erstmals in Korczyna. Dort wird zum ersten Mal ein Lauf zum FIA Hillclimb Cup über die Bühne gehen. Nach knapp über einem Monat Pause geht es nach Italien, wobei durch das Rotationsprinzip mit Trento, wieder in Ascoli bei der Coppa Paolino Teodori gefahren wird. Danach steht in Slowenien das Bergrennen Gorjanci in Novo Mesto auf dem Programm, welches auch zur österreichischen Berg-Staatsmeisterschaft zählen wird. Das Finale läuft dann bereits Anfang August in Osnabrück vom Stapel, womit dies das einzige Rennen mit FIA Prädikat in Deutschland im Jahr 2022 sein wird. 21./22. Mai 2022: GSMP Korczyna (Polen) 25./26. Juni 2022: 61° Coppa Paolino Teodori (Italien) 09./10. Juli 2022: GHD Gorjanci (Slowenien) 06./07. August 2022: Osnabrück (Deutschland)

Keine EM-Wertung 2022 – Glasbach-Macher fühlen sich im Stich gelassen

18. Dezember 2021

Erstmals seit 10 Jahren, wird kein stattfindendes deutsches Bergrennen zur FiA Berg-Europameisterschaft zählen. Nach dem Ende des Trierer ADAC Bergrennens im Jahr 2011 und der Aufbauphase des EM-Nachfolgers Glasbachrennen, fühlen sich die Mannen der RSG Altensteiner-Oberland seit geraumer Zeit von den Dachverbänden DMSB und ADAC Hessen-Thüringen im Regen stehen gelassen und haben auf die Beantragung des höchsten FiA-Bergprädikats verzichtet, sodass Merli, Faggioli, Bratschi und Co in 2022 nicht am Rennsteig Station machen werden. Wie es scheint, macht sich eine Gleichgültigkeit gegenüber dem nationalen Bergrennsport in Deutschland breit. In der Coronakriese hat es die noch neun deutschen Bergrennen, bedingt durch ihre Finanzierungsart und die typisch, geografischen Rahmenbedingungen vor Ort, bereits hart getroffen. Auch die Dachverbände lassen den Bergrennsport links liegen. Bestes Beispiel dafür, ist das Dessinteresse des Deutschen Motor Sport Bund (DMSB) am Internationalen FiA Hillclimb Masters im vergangen Oktober. Auch wird die so ursprüngliche Motorsportdisziplin Bergrennen bei der laufenden Gremienreform (alle Fachausschüsse werden sukzessive aufgelöst, Disziplinen werden nach extern delegiert) nicht gut wegkommen. „Funkverkehr“ mit seinem ADAC-Gau, nur in eine Richtung, beklagt die Rennsportgemeinschaft seit eineinhalb Jahren. Ohne eine Unterstützung, gleich in welcher Art und Weise, sieht sich RSG-Macher Marcus Malsch (Foto: Mitte) nicht in der Lage mit seinen Vereinsmitgliederinnen und Mitgliedern ein kostspieliges FiA-Prädikat zu stemmen. „Wir können das Risiko alleine nicht eingehen und haben auch zuerst eine Verantwortung unseres eigenen Vereins gegenüber. Auch die Tatsache, dass die Rennsportgemeinschaft jeden einzelnen der vergangen Monate dafür gekämpft hat, die aus eigenem Engagement in die Bergrennstrecke getätigten Investitionen (Doppelleitplanken, Befestigungen, Verkabelung, Sicherheitsmaßnahmen) für die Zukunft zu sichern und bald wieder zum Einsatz zu bringen, blieb unbeachtet.  Dies trug demotivierend für die Durchführung einer FiA-Veranstaltung in 2022 bei. Durch die bereits vor zwei Jahren tiefgründig analysierte Budgetplanung hinsichtlich der Durchführung eines Internationalen FiA Prädikates und die bis heute ausstehende Entscheidung des ADAC Dachverbandes, wie man diese finanziell und organisatorisch zu stemmende Herausforderung gemeinsam bewältigen kann, hat sich der Vorstand dazu entschlossen das höchste FiA Prädikat für 2022 nicht zu beantragen. Nicht zuletzt die durch die FiA und den DMSB geforderte Terminanmeldung, welche bereits mit einer Sonderfrist versehen war, machten eine Entscheidung schon zum 1. November 2021 notwendig“. Dennoch plant man in Bad Liebenstein und seinem Ortsteil Steinbach auf eine Bergrennveranstaltung am 11./12. Juni 2022 hin. Zu Austragung kommen Wertungsläufe der Deutschen Bergmeisterschaft und des KW Berg-Cup. Erstmals erwartet man am Schloss Altenstein die Garde der Österreichischen Berg-Staatsmeisterschaft. Wegen einer Terminhäufung hat unterdessen […]

Termine 2022: FiA Europa-Bergmeisterschaft

16. Dezember 2021

Nach der Verabschiedung auf dem FiA World Motor Sport Council diese Woche, stehen nun die Termine der Berg-EM 2022 definitiv fest. Es fällt das Fehlen zweier Veranstaltungen auf. Aus deutscher Sicht schmerzt natürlich der EM-Verzicht der RSG Altensteiner–Oberland, die für 2022 das höchste FiA-Berg-Prädikat für ihr Glasbachrennen (DM, ÖM, KW Berg-Cup) nicht beantragt haben. Zum anderen taucht die slowakische Veranstaltung Dobsinky Kopec nicht mehr auf, nachdem diese in diesem Jahr abgebrochen wurde. Auch ein in Erwägung gezogenes zweites EM-Rennen in Portugal (Boticas) ist nicht zustande gekommen. 09./10. April 2022:  Course de Côte St. Jean du Gard – Col St. Pierre (FRA) 23./24. April 2022:  ÖAMTC Rechbergrennen (AUT) 07./08. Mai 2022:  Rampa Internacional de Falperra-Braga (POR) 14./15. Mai 2022:  Subida Internacional al Fito (ESP) 28./29. Mai 2022:  Sternberk Ecce Homo (CEZ) 02./03. Juli 2022:  Trento-Bondone (ITA) 30./31. Juli 2022:  Limanowa (POL) 20./21. August 2022: Course de Côte St. Ursanne – Les Langiers (SUI) 03./04. September 2022:  GHD Petrol Ilirska Bistrica (SLO) 17./18. September 2022:  Buzetski dani (CRO)

Deutsche Bergmeisterschaft wird wieder international

13. Dezember 2021

Mit der Anpassung des DMSB Berg-Reglements für 2022, das kürzlich auf der DMSB-Webseite veröffentlicht wurde, trägt das Deutsche ASN erneut den aktuellen Lebensumstände in der Pandemie Rechnung und öffnet die Deutschen Bergprädikate; Deutsche Automobil-Berg-Meisterschaft und die beiden DMSB-Automobil-Berg-Cups (Div.1 – Tourenwagen und GT / Div.2 – Rennsportfahrzeuge) zusätzlich für Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus anderen Nationen deren Motorsport-Föderationen der FiA angeschlossen sind. Sprich, ab der kommenden Saison bekommen auch alle ausländischen Starterinnen und Starter Meisterschaftspunkte bei allen Bergrennen in Deutschland und den beiden Auslandsrennen in Eschdorf und St. Agatha. Nach weit über 30 Jahren, öffnet sich die Berg DM wieder für Ausländer. Zuletzt Mitte der 1980er Jahre gab es eine Internationale Deutsche Bergmeisterschaft, die zwei Mal der Österreicher Walter Pedrazza mit seinen Formel 2-Rennwagen gewinnen konnte. Neben dem Vorarlberger Pedrazza, zog es damals regelmäßig ausländische Top-Fahrer, wie Michel Arbeit, Christian Debias (beide Frankreich), Werner Wenk (Schweiz) oder die Österreicher Karl Hasenbichler und Paul Steindl (unser Foto in Homburg) nach Deutschland, allesamt aus der Formel 2-Klasse. Bei dem aktuellen DMSB-Berg-Reglement, das in der Meisterschaft die Besten aller Hubraumklassen in allen Fahrzeuggruppen belohnt, ist wohl eher nicht damit zu rechnen, dass internationale Spitzenfahrer vom Schlage eines Sebastien Petit oder des Schweizer Jungstars Robin Faustini sich um die Deutschen Bergkrone bewerben. Aber, Leuten wie beispielsweise dem Tiroler Thomas Strasser oder dem Salzburger Bernhard Permetinger steht nun die Berg-DM offen. Man hofft so Teilnehmer aus den angrenzenden Regionen Benelux, Ostfrankreich, Schweiz, Österreich oder Tschechien nach Deutschland zu locken. In der Division 1 müssen nationale Lizenzen der Stufe A vorgelegt werden. In der Gruppe E2-SH gelten höherwertige Lizenzen. Bei den Rennsportfahrzeugen der Division 2 wird weiter eine internationale Lizenz Stufe C (bis 2000 ccm weiterhin auch in Stufe D) verlangt. Genaueres ist den entsprechend hinterlegten Reglements zu entnehmen, unter https://www.dmsb.de/de/automobilsport/bergrennen

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