Gastfahrer Merli siegt deutlich – Streckenrekord knapp verpasst

15. Juni 2022

Christian Merli dominiert am Steuer seines Osella FA30 Judd LRM das 25. ADAC Glasbachrennen in Bad Liebenstein in Thüringen im Herzen Deutschlands, nordöstlich von Frankfurt, 3. Lauf zur Österreichisch und Deutschen Bergmeisterschaft. Sieben Siege in sieben Rennen schrieb Merli bereits dieses Jahr in die Bücher, vier in der Berg EM wozu das Glasbachrennen diesmal nicht zählte und drei in der italienischen Bergmeisterschaft (CIVM). Der Italiener und Streckenrekordhalter Christian Merli sichert sich in seinem Osella FA 30 V8 den Gesamtsieg. Mit der Tagesbestzeit von  1:58:941 verpasst er seinen eigenen Streckenrekord nur um 0,55sec. Die beiden Streckenrekorde, wie der von Christian Merli im Sportwagenbereich und Timo Bernhard im Tourenwagenbereich wurden an diesem Wochenende nicht geknackt. Eine spannende Sekundenjagd bei phantastischen Bergrennwetter wurde den geschätzten 10.000 Motorsportfans zum 25. Jubiläum des Glasbachrennens geboten. Mit einigen wenigen Unterbrechungen am Renntag durch technische Defekte konnten dank der Leistung der vielen freiwilligen Helfern die Rennläufe in der gewohnten Zeit durchgeführt werden. Innerhalb der Trainingslaufe ging eine Stunde durch den Überschlag von Michael Weber in seinem Audi 80 Quattro verloren. Sieg und vor allem Streckenrekord waren erklärtes Ziel des Tagessiegers und aktuellen EM-Leaders Christian Merli. Zu zweitem hat es deutlich gereicht. „Ich bin auf jeden Fall glücklich. Wir haben in jedem Lauf verschiedene Setups und Reifen im Hinblick auf die nächsten Rennen der Saison ausprobiert. Ein sehr heißer Tag und wir bringen viel Erfahrung mit nach Hause. Ich persönlich hatte eine tolle Zeit vor einem außergewöhnlichen Publikum. Nicht nur das, ich bin mit Lamperts Ergebnis zufrieden, da wir uns um seinen Sportwagen kümmern“. Zweiter wurde Alexander Hin aus Elzach in seinem Osella PA30 v8 und kassierte volle DM-Punkte, gefolgt vom angesprochenen Vorarlberger Christoph Lampert in seinem Osella PA 2000 (Foto oben), der sich vom Pfingstmontag in Wolsfeld vom E1-VW Golf 16V schnell auf den wesentlich potenteren Rennsportwagen umstellte. Neben der Bergrennelite aus Deutschland und Österreich zeigte auch eine Auswahl von Historischen Fahrzeugen zum 25. Jubiläum, aus der Umgebung von Bad Liebenstein ihr Können. Zum Beispiel Wieland Hess und Marko Teltz im Wartburg Melkus RS 1000, Fred Schmidt aus Steinbach im Trabant 601 RS oder auch Holger Stracke aus Barchfeld im Wartburg 312 Rallye. Text: RSG-Presse

KW Berg-Cup Fahrer glänzen in der Glasbach-Tourenwagenwertung

15. Juni 2022

Bei besten äußeren Bedingungen sichern sich am 12.06. beim „25. Internationalen ADAC Glasbachrenen“ in Südthüringen vor großer Zuschauerkulisse KW Berg-Cup Teilnehmer die Plätze eins bis fünf der Tourenwagenwertung. Betrachten wir die Top-Dreißig der Gesamtliste, finden wir darunter weitere neun Division-1-Renner, an deren Lenkrädern KW Berg-Cup Aktive gedreht haben. Emotional berührt nahm Michael Bodenmüller (Foto oben) die Trophäe für seinen ersten Berg-Divisionssieg und Tourenwagen-Gesamtsieg entgegen. „Damit hatte ich überhaupt nicht gerechnet. Aber es ist nach einem nicht optimalen Saisonstart, der mit einiger Arbeit an unserem Opel Gerent Kadett C Coupé verbunden war, eine tolle Belohnung für den Einsatz in den letzten Wochen“ erklärte der 30-jährige selbständige Kfz-Meister aus Maierhöfen im Allgäu beim Siegerinterview. Mit ihm kletterten als Zweiter Ralf Kroll (Silver Car S2 G Evo) und Lars Heisel (Opel Böhm Kadett) als Dritter mit auf das Divisionspodium. Platz vier der Tourenwagenwertung holte knapp dahinter Norbert Wimmer mit seinem 8-Ventiler BMW 2002, Rang fünf ging an Jochen Stoll im Porsche 911 GT3 Cup. In den einzelnen Klassen mit KW Berg-Cup Beteiligung gab es zum Teil enge Fights um die Siege. Die Erfolgreichen waren in der Gruppe A/F/CTC Robert Maslonka (VW Polo G40/bis 1600 ccm), in der 2-Liter Abteilung Michael Schumacher ebenfalls auf VW Polo G40 sowie über 2000 Kubikzentimeter Mitsubishi-Lancer-Pilot Lars Bröker. Im NSU-Bergpokal setzte sich Jörg Davidovic klar durch. Bei den danach startenden, nach Gruppe H/FS/E1 vorbereiteten Rennern gewann Dominik Schlott (Foto) die Klasse bis 1400 Kubik souverän. Zum Erfolg des 26-Jährigen hatte der KW-Fahrwerksservice einen großen Anteil beigetragen. Am Trainingssamstag wurde zwischen den Läufen zuerst der linke hintere Dämpfer des VW Schneider-Polo repariert, anschließend der rechte zwecks Angleichung revidiert. Nach dem frühen Aus des Top-Favoriten Mario Minichberger wegen eines gebrochenen Bremspedals am VW Corrado R lieferten sich Norbert Wimmer und Lars Heisel ein mitreißendes Duell um den 2-Liter-Lorbeer. Zwei Auffahrten lang führte Norbert Wimmer, im finalen Run schob sich Lars Heisel noch vorbei, gewann nach 16,5 Rennkilometern mit 0,351 Sekunden Vorsprung. Ganz im Zeichen von Michi Bodenmüller stand die Hubraum-Abteilung bis 3000 Kubik. Über 3 Liter hieß der Gewinner Jochen Stoll. Ralf Kroll war in seiner Gruppe der E2-Silhouetten-Fahrzeuge als Alleinunterhalter unterwegs. Was den Odenwälder nicht davon abhielt mit starken Zeiten zu glänzen. Das Glasbachrennen 2022 mit je drei Läufen á 5,5 Kilometer an beiden Tagen war anspruchsvoll, forderte Piloten und Renngeräte. Was zahlreiche Unterbrechungen zur Folge hatte, die von der engagierten Veranstalter-Mannschaft aber stets zügig abgearbeitet wurden. Präsentationsfahrten mit […]

Nennschluss für Glasbach nicht verpassen – RSG nicht im Stich lassen!

18. Mai 2022

In der „Noch-Corona-Zeit“ haben es die Veranstalter der Läufe zur Deutschen Bergmeisterschaft und zum KW Berg-Cup nicht leicht wieder in die Gänge zu kommen, sprich eine Veranstaltung in gewohnter Art und Weise auf die Beine zu stellen. Wenn man sich umhört klagen viele Orgateams über drastisch gestiegene Kosten für Rettungsdienst und weitere Dienstleistungen, die für ein Rennwochenende zwingend notwendig sind. Und auch verschiedene Corona-Richtlinien wurden von den Behörden noch nicht entschärft. Alles Umstände für die der jeweiliger Veranstalter nichts kann. Eine gute Woche vor dem Nennschluss (26. Mai 2022 – 24 Uhr), liegen der RSG Altensteiner-Oberland erst 36 Anmeldungen für das 25. Internationale ADAC Glasbachrennen vom 10.-12. Juni vor. Was es bedeutet, wenn ein Veranstalter nicht auf die benötigte Starterzahl kommt, kann sich wohl jeder aus der Berg-Szene vorstellen. Darum gilt der Aufruf an die Aktiven, schnell anmelden und am zweiten Juni-Wochenende auf zum Rennsteig! „Da das Bergrennen in Wolsfeld nur wenige Tage vor dem 25. Internationalen Glasbachrennen liegt, möchten wir alle Teams im Deutschen Bergrennsport auf den davor liegenden Nennschluss am 26.05.2022 erinnern!“, sagt RSG-Macher Marcus Malsch. „Zudem ist es uns gelungen, die Anzahl der Helfer für die teilnehmenden Teams ohne weitere Kosten auf 5 zu erhöhen. Alle weiteren Infos findet ihr im Nennportal unter https://www.dmsb-sport.de/25_Internationales_ADAC…/

Keine EM-Wertung 2022 – Glasbach-Macher fühlen sich im Stich gelassen

18. Dezember 2021

Erstmals seit 10 Jahren, wird kein stattfindendes deutsches Bergrennen zur FiA Berg-Europameisterschaft zählen. Nach dem Ende des Trierer ADAC Bergrennens im Jahr 2011 und der Aufbauphase des EM-Nachfolgers Glasbachrennen, fühlen sich die Mannen der RSG Altensteiner-Oberland seit geraumer Zeit von den Dachverbänden DMSB und ADAC Hessen-Thüringen im Regen stehen gelassen und haben auf die Beantragung des höchsten FiA-Bergprädikats verzichtet, sodass Merli, Faggioli, Bratschi und Co in 2022 nicht am Rennsteig Station machen werden. Wie es scheint, macht sich eine Gleichgültigkeit gegenüber dem nationalen Bergrennsport in Deutschland breit. In der Coronakriese hat es die noch neun deutschen Bergrennen, bedingt durch ihre Finanzierungsart und die typisch, geografischen Rahmenbedingungen vor Ort, bereits hart getroffen. Auch die Dachverbände lassen den Bergrennsport links liegen. Bestes Beispiel dafür, ist das Dessinteresse des Deutschen Motor Sport Bund (DMSB) am Internationalen FiA Hillclimb Masters im vergangen Oktober. Auch wird die so ursprüngliche Motorsportdisziplin Bergrennen bei der laufenden Gremienreform (alle Fachausschüsse werden sukzessive aufgelöst, Disziplinen werden nach extern delegiert) nicht gut wegkommen. „Funkverkehr“ mit seinem ADAC-Gau, nur in eine Richtung, beklagt die Rennsportgemeinschaft seit eineinhalb Jahren. Ohne eine Unterstützung, gleich in welcher Art und Weise, sieht sich RSG-Macher Marcus Malsch (Foto: Mitte) nicht in der Lage mit seinen Vereinsmitgliederinnen und Mitgliedern ein kostspieliges FiA-Prädikat zu stemmen. „Wir können das Risiko alleine nicht eingehen und haben auch zuerst eine Verantwortung unseres eigenen Vereins gegenüber. Auch die Tatsache, dass die Rennsportgemeinschaft jeden einzelnen der vergangen Monate dafür gekämpft hat, die aus eigenem Engagement in die Bergrennstrecke getätigten Investitionen (Doppelleitplanken, Befestigungen, Verkabelung, Sicherheitsmaßnahmen) für die Zukunft zu sichern und bald wieder zum Einsatz zu bringen, blieb unbeachtet.  Dies trug demotivierend für die Durchführung einer FiA-Veranstaltung in 2022 bei. Durch die bereits vor zwei Jahren tiefgründig analysierte Budgetplanung hinsichtlich der Durchführung eines Internationalen FiA Prädikates und die bis heute ausstehende Entscheidung des ADAC Dachverbandes, wie man diese finanziell und organisatorisch zu stemmende Herausforderung gemeinsam bewältigen kann, hat sich der Vorstand dazu entschlossen das höchste FiA Prädikat für 2022 nicht zu beantragen. Nicht zuletzt die durch die FiA und den DMSB geforderte Terminanmeldung, welche bereits mit einer Sonderfrist versehen war, machten eine Entscheidung schon zum 1. November 2021 notwendig“. Dennoch plant man in Bad Liebenstein und seinem Ortsteil Steinbach auf eine Bergrennveranstaltung am 11./12. Juni 2022 hin. Zu Austragung kommen Wertungsläufe der Deutschen Bergmeisterschaft und des KW Berg-Cup. Erstmals erwartet man am Schloss Altenstein die Garde der Österreichischen Berg-Staatsmeisterschaft. Wegen einer Terminhäufung hat unterdessen […]

Österreichische Berg-Staatsmeisterschaft am Glasbach

17. Januar 2021

Noch in den letzten Zügen das alten Jahres hat in Österreich die nationale Sportbehörde AMF mit der Planung für die Saison 2021 begonnen. Zwar kann man zum jetzigen Zeitpunkt nicht sagen, wie diese schlussendlich aussehen wird. Trotzdem möchte man damit die Fahrer und Teams informieren. Die Berg-ÖM 2021 sollte nach einem Jahr Pause wieder in der Steiermark mit dem Klassiker am Rechberg beginnen. Dieser Event zählt bekanntlich auch wieder zur Berg Europameisterschaft. Nach Kärnten mit dem Rennen in St. Urban steht 2021 auch wieder das Bergrennen St. Anton/J. in Niederösterreich auf dem Programm. Weiter geht es mit Lauf 4 in Tschechien, wo es den Klassiker in Sternberk zu bewältigen gilt. Die 1. Saisonhälfte beschließt das Europameisterschaftsrennen am deutschen Glasbach, wo erstmals die Berg-ÖM zu Gast sein wird und womit nach einigen Jahren Pause wieder ein Rennen in Deutschland zur nationalen österreichischen Meisterschaft zählt. In Thüringen treffen sich zudem die Deutsche und Luxemburger Bergelite. Die „2. Saisonhälfte“ startet in Gasen in der Steiermark, wo zum zweiten Mal ein ÖM-Lauf auf das Straßegg ausgetragen wird. Danach geht es nach Italien zum Rennen Alpe del Nevegal in Belluno, welches nach ein paar Jahren Pause wieder zur Berg-ÖM zählen wird. Als nächstes steht in Slowenien der Klassiker in Ilirska Bistrica auf dem Programm, ehe man nach Oberösterreich zum Highspeedevent in St. Agatha reisen wird. Zum Abschluss geht es nochmals nach Italien zum Rennen in Cividale in den Friaul. von Hillclimbfans.com

Rückspiegel: ADAC Rennsteig-Bergrennen 2005 – Leid-Planken

5. Dezember 2020

Die Premierenveranstaltung am Rennsteig (30. April und 1. Mai 2005) und somit der Saisonauftakt der Bergrennen in Deutschland stand unter keinem guten Stern. Da die mit knapp über vier Kilometer, zurzeit längste Bergrennenstrecke der Republik nur mit einfachen Leitplanken ausgestattet ist, dürfen die Rennsport-Fahrzeuge erst an Pfingsten in Wolsfeld ran und die Tourenwagen-Piloten waren unter sich. Diese Leitplanken sorgten über das gesamte Wochenende für reichlich Diskussionsstoff und dafür dass lediglich zwei Trainingsläufe und ein Rennlauf stattfinden konnten. Schon im ersten Training nahm das Unheil seinen Lauf. KW Berg-Cup Gesamtsieger Holger Hovemann bohrte sich mit seinem Opel RISSE Kadett C 16V bei Posten 26 derart heftig in Leitschienen, das eine den Sicherheitsbedürfnissen gerechte Wiederherstellung erst nach dem Abbruch des Training am Abend möglich war. Am Sonntag in der Früh setzten die Verantwortlichen das Training fort, danach waren drei Rennläufe für rund 80 Piloten geplant. Noch im Probelauf krachte Walter Foster mit seinem BMW 2002 Turbo an gleicher Stelle, wie tags zuvor Hovemann in die Leitschienen, worauf erneut eine zeitaufwändige Instandsetzung notwendig war. Erst zum frühen Nachmittag gab die Rennleitung die Strecke zum ersten Rennlauf frei. Nach ganzen drei Fahrzeugen die das Ziel sahen, demolierte Gruppe G-Pilot Raymund Gehring (Ford Sierra Cosworth) die Planken bei Posten drei, der ersten Kurve nach dem Start. Als dann wenig später noch Franz Weißdorn (VW Polo 16V) erneut bei Posten drei einschlug und sich zu allem Elend noch der Schotte Kenneth Allan mit seinem Ford Escort Cosworth nach der Zieldurchfahrt mehrfach überschlug, konnte einem der organisierende RSG Altensteiner Oberland schon leidtun. Dennoch muss man der RSG ein Lob aussprechen. Den Mannen des Club, konnte man keinen Vorwurf machen, im Gegenteil, diese leisteten schon fast unmenschliches, um Ihre Erstlingsveranstaltung über die Bühne zu bringen. Aus sportlicher Sicht gab es nicht viel zu berichten. Überraschend schnellster Mann aus den Reihen des KW Berg-Cup war Ralf Kroll im VW Lehmann Golf 16V (Foto Mitte) aus der Klasse bis 1600 ccm. „Ich finde die Strecke klasse und komme auf jeden Fall in 2006 wieder“. Kroll war schon im am Samstag abgebrochenen Training der Schnellste, wobei jedoch festzuhalten bleibt, dass die komplette Klasse über 2 Liter, nur bis zu Hovemanns Unfallstelle im Renntempo agieren durfte. Helmut Maier und Valentin Schneider (beide VW Golf 16V) belegten mit deutlichem Abstand auf den Walldürner die Plätze. Mann des Tages in der Klasse bis 1300 ccm war Klaus Bernert (VW Polo 16V). Der Kraichgauer war […]

Int. ADAC Glasbachrennen abgesagt – Jubiläumsveranstaltung auf 2021 verschoben

16. März 2020

Am vergangenen Freitagabend trafen sich die Mitglieder der Rennsportgemeinschaft Altensteiner Oberland e.V. zu Ihrer alljährlichen Jahreshauptversammlung. Schwerpunktthema hierbei war die Abwägung, unter welchen Umständen und mit welchen Risiken eine Durchführung des diesjährigen Internationalen Glasbachrennens im Rahmen der Deutschen, Europäischen und der luxemburgischen Meisterschaft sichergestellt werden kann. Neben den Teilnehmern aus Deutschland zählten bisher auch über 65 Teams aus 14 Nationen außerhalb Deutschlands zum Starterfeld. Auch unter den benötigten 350 ehrenamtlichen Helfern kommt ein maßgeblicher Anteil aus dem gesamten Bundesgebiet. Die Zuschaueranalyse aus den vergangenen Jahren zeigt neben den einheimischen Fans ebenfalls eine hohe Besucherzahl aus den benachbarten Bundesländern und dem europäischen Ausland. Da die Vorbereitungen neben der Planung auch den vertraglich gebundenen Einsatz finanzieller Mittel in nicht unerheblicher Höhe beinhaltet und derzeit nicht abschätzbar ist, ob überhaupt die Durchführung der Veranstaltung möglich ist und damit notwendige Einnahmen zur Gegenfinanzierung erzielt werden können, sprachen sich die Mitglieder einstimmig für die Verschiebung des Jubiläumsrennens in das Jahr 2021 aus – in diesem Jahr wird sich also kein Rad am Rennsteig drehen. Diese Entscheidung fiel den Mitgliedern der Rennsportgemeinschaft Altensteiner Oberland e.V. nicht leicht, ist aber nach Abwägung der wirtschaftlichen, sportlichen und gesundheitlichen Faktoren in der aktuellen Situation unumgänglich. Man verständigte sich darauf, dass das Jahr 2020 zur Vorbereitung und Weiterentwicklung der zur Durchführung notwendigen Infrastruktur genutzt werden soll.

Hoher Sachschaden bei Brand in Steinbach

23. November 2017

Nur wenige Tage nach der glanzvollen Meisterschaftsfeier der diesjährigen Berg-Europameisterschaft,  inklusive der Deutschen Bergmeisterschaft, die von der RSG Altenteiner-Oberland ausgerichtet wurde und ein Höhepunkt in der bisherigen Vereinsgeschichte war, traf ein Tiefschlag den Veranstalter des ADAC Glasbachrennens in Thüringen. In der Nacht vom 19. auf den 20. November stand eine Lagerhalle im Ortskern von Steinbach in hellen Flammen. Der Hallenkomplex, der sich gleich unterhalb des neuen Multifunktionsplatzes befindet, wurde von der RSG Altenteiner-Oberland genutzt. Zwölf PKW, darunter auf Rennfahrzeuge von Vereinsmitgliedern wurden ein Raub der Flammen. Das Feuer wütete vor allem im hinteren, von der Straße abgewandten Teil des Gebäudes, das beim ADAC Glasbachrennen auch als Fahrerlager und KfZ-Werkstatt genutzt wird. Nach der Alarmierung der Feuerwehr gegen 18 Uhr, dauerten die Löscharbeiten bis ein Uhr in der Nacht an. Zeitweise waren bis zu 70 Feuerwehrleute im Einsatz. Verletzt wurde glücklicherweise niemand, doch der Schaden ist immens. Mit zerstört wurde auch eine Photovoltaikanlage, sodass der finanzielle Schaden auf über 400.000 € beziffert wird. Dazu kommt der ideelle Schaden. Die Brandursache ist noch unklar. Die Behörden ermitteln.