NSU-Familienoberhaupt Gerhard Hofmann verstorben

16. Mai 2022

Bereits am Rennsonntag des Schottener Bergpreis, am 24.04. 2022 verstarb der langjährige Aktive im NSU-Bergpokal Gerhard Hofmann aus dem oberfränkischen Burgebrach, im Alter von 74 Jahren. Gerhard gab seine Leidenschaft für die „Prinzen“ von NSU an seine Kinder und Enkel weiter, war Oberhaupt des hofmann‘schen Familienclans, der mit Steffen, Lukas und jetzt auch Junior Jannik in den Fahrerlagern der Bergszene bestens bekannt ist. Die Trauerfeier für „Echid“ fand bereits am 28.04. 2022 statt. R.i.P. Gerhard!

Ruhe in Frieden Martin Kleiner

29. März 2022

Berg-Cup Mitbegründer Martin Kleiner ist tot. Er erlag am Sonntagnachmittag (27.03. 2022) den Folgen zweier Krankheiten. Der „Bär aus dem Kinzigtal“ strahlte immer eine gewisse Stärke und Unverwüstlichkeit aus, musste sich nach seiner letzten Bergrennsaison 2014 einer Herz-Operation unterziehen, später kam eine Krebserkrankung hinzu. Martin Kleiner wurde 66 Jahre alt. Erst im Dezember 2021 würdigte „Bergrennen in Deutschland“  in der Foto-Story-Serie „Berg-Legenden“ die Karriere und das Wirken Kleiners für den Bergrennsport, insbesondere der Gruppe H. Infos zur Beisetzung sind aktuell noch nicht bekannt.

Nachruf auf die Berglegende Anton Fischhaber

16. März 2022

Anton, genannt Toni Fischhaber verstarb am 12. März 2022 im Alter von 81 Jahren in seiner bayrischen Heimatstadt Bad Tölz. Der erfolgreiche Geschäftsmann, er besaß zahlreiche Miet- und Geschäftshäuser sowie Gastronomiebetriebe, zählte zu den erfolgreichsten Bergrennfahrern der 1960er-Jahre. Fischhaber, der auch auf der Rundstrecke bis zur Ur-DTM (Alfa Romeo GTV6) aktiv war, hatte es in seinen 28 Rennjahren zu einem der erfolgreichsten bayrischen Motorsportler aller Zeiten gebracht. Sechs Berg-Europameisterschaften, einen deutschen Berg-Titel und gut 200 Einzelsiege hatte der zierliche Tölzer mit allen möglichen Tourenwagen, GT-Autos und Sportwagen errungen. Als der damals 18-Jährige 1959 bei seinem ersten Bergrennen am heimischen Wallberg starten wollte, wurde er vom legendären Rennleiter und Sportchef des ADAC Südbayern Otto Sensburg als zu jung für diesen Sport abgewiesen. Ein knappes Jahrzehnt später schaffte er es bereits in die „Hall of Fame“ der Europa-Bergmeisterschaft. Seine Karriere begann er 1959 auf einem BMW 700. Es folgten Alfa Zagato, Lotus-BMW, Abarth und die gesamte Porsche-Palette bis zum 8-Zylinder Berg-Spider, mit denen er glanzvolle Jahre am Berg und auf der Rundstrecke markierte. Im Porsche-Werksteam wurde er Teamkollege von Gerhard Mitter, bei Abarth kämpfte er an der Seite von Hans Herrmann. Die wohl schönsten Rennen und atemberaubendsten Duelle lieferte er sich als Privatfahrer Anfang der 60er Jahre mit seinem Münchner Dauerrivale und Freund Ernst Furtmayr. Mit 19 Teilnahmen zwischen 1962 und 1983 ist er Rekordstarter beim 1000-km-Rennen auf dem Nürburgring. Seine beste Platzierung war der vierte Gesamtrang 1982, gemeinsam mit seinen „Berg-Kammeraden“ Mario Ketterer und Eckhard Schimpf auf einem BMW 320i. Erwähnenswert ist der fünfte Gesamtrang beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans 1965, gemeinsam mit Gerhard Koch auf einem Porsche 904 GTS. Nach dem Ende seiner Rennkarriere 1988 widmete er sich dem Immobilienhandel und war 14 Jahre Vorsitzender beim bekannten örtlichen Eishockey-Club EC Bad Tölz. Text mit Auszügen aus „Hallo, wie geht´s?“ von Rainer Braun Fotos: Scuderia Trentino, Maly, Fiorenzo Vaccari, Roland Höfer

Nachruf Wolfgang Spahr

15. November 2021

Plötzlich und völlig unerwartet ist in diesen Tagen der langjährige Slalom- und Bergrennspezialist Wolfgang Spahr im Alter von 66 Jahren verstorben. Spahr gehörte der Heilbronner Motorsportszene um Thomas Claus, Willi Steinbach, Eberhard Dettmann und Co an. Schon seit den 1990er Jahren war Spahr gleichermaßen im Slalomsport und dem Bergrennsport am Start. Früher auf Opel und im neuen Jahrtausend ausschließlich auf der Marke BMW bereicherte er die Gruppe G und später die Gruppe H des KW Berg-Cup und der Deutschen Slalom-Meisterschaft. In den letzten Jahren überließ er mehr und mehr das Steuer des BMW E30 seinem Sohn Patrick. Die Trauerfeier mit anschließender Urnenbeisetzung findet am Freitag, den 19. November 2021, um 14 Uhr auf dem Friedhof in 74382 Neckarwestheim statt. Ein Kondolenzbuch liegt auf. BiD möchte der Familie das aufrichtige Beileid aussprechen. R.i.P. Wolfgang

Früherer F3-Bergpilot Kurt Gewinnus verstorben

17. August 2021

Wie unsere Kollegen von Motorsport XL berichten ist Kurt Gewinnus in diesen Tagen nach langer, schwerer Krankheit verstorben. Gewinnus wurde vor Allem durch seine Rolle als Teamchef in verschiedenen Nachwuchsrennserien auf der Rundstrecke bekannt. Als Aktiver zählte der Mann aus Kleinwallstadt, im Dunstkreis des Eichenbühler Bergrennens, von 1975 bis 1988 mit Tourenwagen und später mit einem Ralt RT3 Formel 3, in der damals bekannten „König-Sitze-Lackierung“, in der Deutschen Bergmeisterschaft zum Inventar. Schon 1975 gründete er sein eigenes Rennteam mit dem er ab 1988 Rennwagen in der Formel König einsetzte und bis in die Gegenwart junge Talente in verschiedenen Nachwuchsrennserien wie der Formel König, der Formel ADAC Junior, der Formel Renault, der Formel BMW, dem ADAC Formel Masters, der Mini Challenge und der Formel 4 betreute und zu einem wahren Meistermacher avancierte. Heute bekannte Rennfahrer wie André Lotterer, Christian Klien, Timo Glock, Ralf Schumacher oder DTM-Pilot Martin Tomczyk haben ihre ersten Sporen im Team von KUG Gewinnus Motorsport verdient. Ruhe in Frieden.

Nachruf auf die französische Berg-Legende Christian Debias

5. April 2021

Im Alter von 74 Jahren ist mit Christian Debias über die Osterfeiertage einer der ganz Großen des Bergrennsports an den Folgen eines Schlaganfalls während eines Wüstenurlaubs in seiner Geburtsheimat Tunesien verstorben. Der seit seinem 8. Lebensjahr in Nancy lebende Franzose kam 1968 zum Motorsport und sammelte seine ersten Erfahrungen im Renault 8 Gordini bei vereinzelten regionalen Rallyes und Bergrennen, machte sich dann schnell einen Namen in den R8- und Audi 80-Markenpokalen auf den französischen Rundstrecken, bevor er 1975, ein Jahr nach Didier Pironi und ein Jahr vor dem späteren F1-Weltmeister Alain Prost, den französischen Meistertitel in der Formel Renault errang. Dank seines Fahrtalents, aber auch seiner feinspürigen Abstimmungskenntnisse schien der Weg zu einer großen Karriere auf der Rundstrecke vorgezeichnet, doch wohl nicht zuletzt der schon damals enorme Kostenaufwand belehrte Debias in der anschließenden Saison im Formel Renault-Europapokal eines Besseren. So wandte er sich dem Bergrennsport zu, den er 1977 regelrecht revolutionierte, indem er als Erster nicht wie bislang üblich einen Formel 2 im mehr oder weniger Originalzustand von der Rundstrecke an den Berg brachte, sondern in Eigenregie ein Formel 3-Fahrzeug (Ralt Rt1) zu einem reinrassigen Bergrenner umbaute, den er dann mit einem BMW-F2-Motor ausrüstete und auf Anhieb in seiner ersten Saison in der französischen Bergmeisterschaft gleich zu zahlreichen Gesamtsiegen und zum Titel fuhr. Sein Beispiel sollte Schule machen und ab sofort wurden die eigens für den Berg umgebauten und/oder entwickelten 2 Liter-Formelwagen zur Messlatte insbesondere in Frankreich, schon damals eine der absoluten Hochburgen dieser Disziplin. Leider sollte Debias’ Karriere jedoch im Folgejahr einen mächtigen Dämpfer erhalten: beim legendären 24 Stundenrennen in Le Mans verunglückte er am Lenkrad des WM P78 Peugeot Turbo-Sportwagens auf der langen und extrem schnellen Hunaudières-Geraden und sprang nur knapp dem Tod von der Schippe. Ein monatelanger Kampf zurück ins Leben beginnt, und erst 1979 wird er auf einem Martini Mk28 sein vorerst zaghaftes Comeback am Berg feiern, dort wo inzwischen ein regelrechter Rüstungskampf zwischen diversen professionellen Rennteams ausgebrochen ist, den eigentlich er selbst erst durch seine zwei Jahre zuvor gezeigte Herangehensweise entfacht hatte. 1979 im September wird Debias auch erstmals in Bourscheid bei einem Luxemburger Bergrennen an den Start gehen und seinen ersten Gesamtsieg in dem Land feiern, das ihm künftig – nur knapp anderthalb Autostunden von seinem Heimatort Nancy entfernt – als wahres Testgelände für alle erdenklichen technischen Neuheiten und Entwicklungen, auch zum Beispiel im Bereich neuer Reifenmischungen, dienen wird, bevor er diese jeweils in […]

Nachruf André Huntzinger – Der Video-Pionier am Berg

20. Dezember 2020

Mit seinen Videos auf VHS-Kassette, später auf DVD und BlueRay brachte André Huntzinger den Bergrennsport in die Wohnzimmer in ganz Europa. Der gelernte Buchhalter und Gründer von AH Video Concept aus Rosheim im französischen Elsass, verstarb am Samstag, den 5. Dezember 2020 nach langer schwerer Krankheit im Alter von 68 Jahren in einer Klink in Strasbourg. Mit dem Bergrennsport kam er als Streckenposten, zusammen mit seiner Ehefrau Francoise, von 1980 bis 1990 in Verbindung. Schon damals entstanden die ersten Videoaufnahmen, bis es dann zur Gründung der Firma AH Video Concept im Jahr 1989 kam. Zunächst in der Französischen Bergmeisterschaft waren die Huntzinger´s als Familie unterwegs und standen mit der Kamera an den Strecken. 1996 wagte man den Schritt über die nahe Grenze nach Deutschland und stieg zum ADAC Potzberg-Rennen in die Deutsche Meisterschaft und den Gruppe H Berg-Cup ein. Fortan war André Huntzinger, begünstigt durch seine Zweisprachigkeit auch bei den Bergrennen in Deutschland ein bekanntes und beliebtes Mitglied der „Berg-Familie“ und über zwanzig Jahre Partner des Gruppe H Berg-Cups und Produzent dessen beliebter Jahreszusammenschnitte, anfangs kommentiert vom Autor dieses Nachrufs und später von der Berg-Cup Stimme Uli Kohl. Die weitere Expansion brachte Andé Huntzinger auf den Höhepunkt seines Wirkens. Mit Hilfe der Söhne Gilles, Yves und Guillaume war man in den Ende der 1990er bis in die 2000er Jahren in ganz Europa an den Bergrennstrecken präsent. In der Saison waren die Huntzinger´s kaum ein Wochenende zu hause. Von Portugal bis Kroatien oder von Belgien bis nach Tschechien führten die Reisen, auch fast immer mit einem Verkaufsstand im Gepäck. Schnell kamen zu den Filmen auch weiter Fan-Artikel hinzu und das Berg-Cup Magazin fand, Andrés Dank Abnehmer und Sammler in ganz Europa. Aber auch in den Wintermonaten waren André und Francoise nicht untätig. Auf zahlreichen Messen und Rennsport-Ausstellungen, vor allem aber auf der Essen-Motor-Show präsentierten sie nicht nur ihre Arbeit, sondern brachten den gesamten Bergrennsport einer breiten Öffentlichkeit näher, oftmals mit interessanten Exponaten aus dem Feld der Bergmeisterschaft auf ihrem Messestand. Schon etwas gesundheitlich angeschlagen übergab André Huntzinger die Geschäftsführung von AH Video Concept im Jahr 2000 an seinen ältesten Sohn Gilles. Im Jahr 2014 feierte das Lebenswerk André Huntzingers das 25. Jubiläum. Zwei Jahre später vollzog Gilles Huntzinger den Umbruch in die Moderne, aus AH Video Concept wurde Pilotes.tv. Andrés Beisetzung fand am Freitag, den 11. Dezember 2020, coronabedingt in kleinem Rahmen in Rosheim statt. R.I.P. André Huntzinger.

Nekrolog für Christian Triebstein

30. August 2020

Die Schreckensbotschaft vom tragischen Unfalltod des Christian Triebstein wird noch lange nachwirken. Den Verlust zu fassen ist für zahlreiche Menschen schwer, denn Christian war natürlich mit seinem Betrieb in seinem Heimatort bekannt, war Aushängeschild seines Motorsportvereins MSC Emstal und hatte sich in der deutschen Bergrennszene über 11 Jahren hinweg einen Namen gemacht. Am Dienstag nach Mariä Himmelfahrt kam der 32 jährige zweifache Familienvater bei einer Probefahrt als Beifahrer, nur wenige hundert Meter von seiner Kfz-Werkstatt in Habichtswald-Dörnberg entfernt ums Leben und reißt einen große Lücke in viele Bereiche seines Wirkens. Mit Anfang zwanzig tauchte der Nordhesse im Jahr 2009 in der deutschen Berg-Meisterschaft auf. Es folgten die „Polo-Jahre“ als Mitglied des Classic-Berg-Cups (CBC). Mit seinem gelb-grünen Slalom-Polo startete er erstmals bei seinem Heim-Bergrennen in Heiligenstadt. Danach folgten noch die Rennen in Homburg, Osnabrück, Unterfranken und Mickhausen. Im Jahr darauf trat er dem KW Berg-Cup bei und bildete mit dem ebenfalls nicht mehr unter uns weilenden Holger Vitt, in dessen VW Polo, ein Team. 2011 wurde ein knallroter VW Polo eingesetzt, bevor der junge Kfz-Meister pausierte und ab dem Bergrennen Eichenbühl 2013 einen Alfa Romeo 147 Cup-Diesel unter dem Hintern hatte. Vier Jahre später, ebenfalls in Eichenbühl, vollzog sich der Wechsel  zu den reinrassigen Rennsport-Fahrzeugen. Mit einem Formel 3 Dallara aus den Beständen von Herz-Motorsport ließen die ersten Achtungserfolge nicht lange auf sich warten. In den beiden vollen „Formel 3-Jahren“ 2018 und 2019 gewann er jeweils die Vize-Meisterschaft im DMSB Berg-Cup für Rennsportfahrzeuge und erreichte insgesamt fünf Mal das Podium eines DM-Laufs mit zweiten und dritten Plätzen in der Gesamtwertung. Einen Tagessieg verpasste er mehrfach nur knapp. Auf die Saison 2020 hatte Christian Triebstein bereits große Vorfreude.  Mit dem mächtigen, neu aufgebauten PRC 3-Liter NISSAN V6 Sportwagen wollte er debütieren. Unter normalen Umständen wären zum aktuellen Zeitpunkt bereits acht von elf Rennveranstaltungen in der Deutschen Automobil Bergmeisterschaft 2020 abgeharkt und in der Meisterschaftstabelle hätten sich langsam aber sicher die Top-Fahrer herauskristallisiert. Nicht so im Coronajahr 2020. Schon bei den Rennen im Herbst letzten Jahres sprach Christian Triebstein vom seinem Traum, sich einen großen 3-Liter Rennsportwagen anzuschaffen mit dem man national und auch international ganz weit vorne mitfahren kann. Nach dem Saisonabschluss 2019 konnte der 32jährige Nordhesse seinen Dallara Opel Formel 3, mit dem er zwei Mal die Vizemeisterschaft im Deutschen DMSB Berg-Cup errungen hatte, zügig verkaufen und sich so der Suche nach einem passenden Gruppe C-Auto widmen. Im Heiligenstädter Rennfahrerkollegen Sascha […]

Traurige Nachricht aus Tschechien – EM-Spezialist Jiri Los verunfallt

22. August 2020

Im 1. Trainingslauf des Bergrennen Lanskroun in Tschechien verunglückte Jiri Los mit seinem Mitsubishi Lancer Evo 9 leider tödlich. Das zum Maverick Rescue Euro Cup sowie zur tschechischen Meisterschaft zählende Rennen wurde daraufhin zumindest für den Samstag abgebrochen. Auf dem Programm stand eine Doppelveranstaltung über zwei Tage. In den letzten Jahren war der Tscheche regelmäßiger Teilnehmer in der Berg Europameisterschaft, wo er zahlreiche Erfolge feiern konnte. Zunächst war Los in der Gruppe N mit einem Subaru Impreza WRX STI, später mit einem Mitsubishi Lancer Evo 9 unterwegs. Zuletzt erfolgte der Umstieg in die Gruppe E2-SH. Im Vorjahr belegte Los Rang 16 in EBM-Kategorie 1. Das Rennen in Lanskroun war sein Saisonstart. Unser aufrichtiges Mitgefühl gilt Jiris Familie, seinen zahlreichen Freunden und natürlich seinem Team.

Christian Triebstein fällt Verkehrsunfall zum Opfer

18. August 2020

Die schockierende Nachricht vom Unfalltod des amtierenden DMSB Vize-Berg-Cup Meisters Christian Triebstein, machte um die Mittagszeit des 18. August 2020 die Runde und verbreitete unter den Kennern der Bergrennsportszene Fassungslosigkeit und Entsetzten. Gegen 9 Uhr 15 Uhr kam es auf der Bundesstraße B 251 zwischen Habichtswald-Ehlen und dem Ortsteil Dörnberg, also nur wenige hundert Meter von Christians Firmengelände „Autotechnik Triebstein“ entfernt, zu einem folgenschweren Verkehrsunfall. Christian Triebstein saß auf dem Beifahrersitz eines Alfa Romo C4. Nach Informationen der Polizei ist der Sportwagen von der Fahrbahn abgekommen und unter die Leitblanke gerutscht. Durch den enormen Aufprall wurde der 32-jährige KfZ-Meister aus Habichtswald-Dörnberg so schwer verletzt, dass er noch an der Unfallstelle verstarb. Der 41-jährige Fahrer aus Kassel wurde dagegen nur leicht verletzt und nach einer Erstversorgung an der Unfallstelle in ein Krankenhaus eingeliefert. Weitere Verkehrsteilnehmer waren in das Unfallgeschehen nicht verwickelt. Die B251 musste für drei Stunden voll gesperrt werden. Zur Klärung der Unfallursache wurde ein Gutachter in die Ermittlungen einbezogen. Das Fahrzeug wurde beschlagnahmt. Der deutsche Bergrennsport verliert somit einen tadellosen Sportsmann, hoffnungsvollen Aufsteiger und tollen Familienmenschen. In dieser schweren Zeit kreisen unsere Gedanken um die Hinterbliebenen, vor allem sind diese bei Christians Frau Silvana, den beiden kleinen Söhnen und Großvater Günter, der am Rennplatz seinen Enkel immer voller Stolz und Leidenschaft unterstützte. In den kommenden Tagen wollen wir hier auf „Bergrennen in Deutschland“ noch einmal an Christian mit einem Nachruf erinnern. R.I.P. Christian

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