Interessante Fakten über das Pikes Peak International Hill Climb

11. Januar 2023

Das Pikes Peak International Hill Climb-Rennen ist ein legendäres Autorennen, das seit 1916 jährlich im US-Bundesstaat Colorado ausgetragen wird. Es ist bekannt als eines der schnellste und gefährlichsten Autorennen, da es auf einer ca. 20 km langen Strecke mit 156 Kurven stattfindet, die 1.440 Meter in die Höhe führt. Dieses Rennen hat viele interessante Fakten und Geschichten zu bieten, genau wie ein Casino N1Bet Test, der in den Bereichen Benutzerfreundlichkeit und Boni eine sehr hohe Bewertung erreicht hat. Das Bergrennen wurde früher als „Race to the Clouds“ oder „Climb to the Clouds“ bezeichnet und war Teil des American Automobile Association’s National Championship Trail bis 1969. Ein weiteres interessantes Detail des Pikes Peak International Hill Climb Rennens ist seine lange Tradition der Neuheiten. In den ersten Jahren hatten Fahrer unterschiedliche Arten von Fahrzeugen, vom Einsitzer bis zum Motorrad, aber bald kamen leistungsfähige Sportwagen hinzu, die sogar elektrisch betriebene Autos schlugen. Heutzutage steht das Rennen im Zeichen der modernsten Technologien und die Fahrer haben hoch entwickelte Autos und Motorräder mit Allradantrieb und modernster Elektronik sowie fortschrittliche Reifentechnologien und Aerodynamik-Pakete. Das heutige Renngelände verfügt über eine Reihe von Sicherheitseinrichtungen, um alle Beteiligten zu schützen, von der Startlinie bis ins Ziel! Pikes Peak-Die bemerkenswerte Geschichte des weltweit berühmten Bergrennens Pikes Peak ist ein weltweit berühmter Berg in Colorado, USA. Seine Geschichte reicht bis Anfang des 20. Jahrhunderts zurück, als der erste Pikes Peak International Hill Climb stattfand. Seitdem hat sich das Rennen zu einem der größten Motorsport-Events entwickelt und wird jedes Jahr von Tausenden von Menschen besucht. Der Pikes Peak International Hill Climb Rennen beginnt auf 2.862 Meter über dem Meeresspiegel und endet auf 4.302 Meter am Gipfel des Berges. Der Kurs ist sehr anspruchsvoll und fordert die Fahrer heraus, ihre Fähigkeiten unter schwierigen Bedingungen zu beweisen, obwohl es keine offiziellen Regeln gibt. Das Rennen hat viele bemerkenswerte Momente hervorgebracht, darunter den Rekord von dem Rallyefahrer Sebastian Loeb im Jahr 2013, in 9 Minuten und 46 für die schnellste Zeit und den Rekord für die meisten Siege (13) durch den Motorradfahrer Greg Tracy im Jahr 2016. Pikes Peak ist nicht nur ein Ort für Motorsportveranstaltungen, sondern bietet auch viel Abenteuer für Outdoor-Enthusiasten aller Art. Wanderer können die atemberaubende Aussicht genießen, an Camping-Aktivitäten teilnehmen. Mountainbiker können die steilsten Trails erkunden und im Winter können Skifahrer ihre Fähigkeit testen. Insgesamt ist Pikes Peak ein Ort, der voller Geschichte und Abenteuer steckt und ist dadurch ein beliebtes Ziel für Sportfans, aber auch für alle, die sich gerne in […]

Berg-Legenden: Foto-Story Martin Kleiner

28. Dezember 2021

„Der Bär aus dem Kinzigtal“, wie ihn der selige Streckensprecher Hannes Martin zu titulieren pflegte, begann 1973 mit dem Motorsport, bei lokalen Slaloms mit einem NSU TT. Ab 1977 mutierte der damalige Außendienstmitarbeiter und spätere Autoteile Händler zum Bergspezialisten, mit ersten Erfolgen auf einem Simca Rallye II. Anschließend blieb der Schwarzwälder immer dem VAG-Konzern treu mit diversen Audi 50 und VW  Polo-Modellen. Geschichte schrieb Martin Kleiner im Jahr 1987, als einer der Initiatoren und Ideengeber zur Gründung des Gruppe H Berg-Cups. 10 Jahre lang leistet er, neben seiner aktiven Rennkarriere Pionier- und Aufbauarbeit im Berg-Cup und durfte sich in „seiner“ Meisterschaft zwei Mal als Gesamtsieger feiern lassen. Der mittlerweile „Mittsechziger“ hat sich zwischenzeitlich aus dem aktiven Motorsport zurückgezogen. Nach unseren Aufzeichnungen fuhr e in der Saison 2014 seine bislang letzten Bergrennen. Am 27.03. 2022 verstarb Martin Kleiner im alter von 66 Jahren nach zwei schweren Krankheiten.  

Robin Shute und Wolf siegreich am Pikes Peak

28. Juni 2021

Zum zweiten Mal nach 2019 bezwang der Brite Robin Shute die bekannteste Bergrennstrecke der Welt in der schnellsten Zeit und wurde Gesamtsieger bei der 99. Auflage des Pikes Peak International Hill Climb. Shute beendete das Rennen im Wolf GB08 TSC-LT Honda-Turbo am Sonntag in 5:55,246 Minuten, mehr als 30 Sekunden schneller als der Zweitplatzierte Franzose Romain Dumas (Porsche 911 GT2 RS Clubsport). Das Drama begann, bevor das erste Auto die grüne Flagge sah. Schnee, Eis und Nebel an der Spitze des Gipfels, der mehr als 4.300 Meter über dem Meeresspiegel liegt, zwangen die Rennverantwortlichen, die Ziellinie zum Devil’s Playground zu verlegen, rund 300 Höhenmeter tiefer als sonst. Durch den Umbau des Zielareals verzögerte sich der Start um etwa eine Stunde. Dumas belegte mit einer Zeit von 6:31,914 zudem den 1. Platz in der Time Attack-Division, während US-Berg-Ikone Paul Dallenbach mit einer Zeit von 6:35,663 die Open-Wheel-Krone holte und den dritten Platz der Gesamtwertung. Mitfavorit Rhys Millen im werksunterstützten Bentley Continental GT3 verpasste das Podium mit Rang vier. Der Luxemburger Steve Zimmer (Porsche Cayman GT4) erreichte bei seinem ersten Start in den USA einen Mittefeldplatz und Rang 9 in seiner Klasse Time Attack.

Bentley will am Pikes Peak siegen – Luxemburger Steve Zimmer debütiert

24. Juni 2021

Die 99. Ausgabe des Pikes Peak International Hill Climb steht vor der Tür. Am kommenden letzten Juni-Wochenende werden Dutzende von fantastischen Autos versuchen, in schnellstmöglicher Zeit in die Wolken von Colorado in den USA zu rasen. Um den Titel „King of the Mountain“ kämpfen verschiedene Teams und Automobilhersteller. Europäische Bergstars, wie beispielsweise Simone Faggioli sind diesmal nicht dabei. Aufgrund der COVID-19-Pandemie findet das Bergrennen Pikes Peak zum ersten Mal in seiner Geschichte ohne Fans statt. Ein Livestream von Sponsor Mobil 1 soll diese Lücke schließen und den Fans einen einzigartigen Zugang zu der gesamten Rennaction auf America’s Mountain von überall aus ermöglichen. Trotzdem ist der Pikes Peak International Hill Climb keine leichte Herausforderung, und das ist der Hauptgrund, warum viele Teams zu diesem eintägigen, selbst sanktionierten Rennen nach Colorado strömen. Im Jahr 2020 nahmen mehrere Autohersteller und Teams aufgrund der COVID-19-Pandemie nicht teil, aber viele von ihnen werden bei der Ausgabe 2021 wieder dabei sein. Einer dieser Autobauer ist Bentley, der 2018 und 2019 zwei Rekorde beim Pikes Peak Hill Climb aufgestellt hat. Bentley fasste seinen Mut zusammen, um seinen ersten Pikes Peak International Hill Climb im Jahr 2018 herauszufordern. Nach einem sechsmonatigen Vorbereitungs- und Entwicklungsprogramm holte ein renntauglicher Bentayga den Rekord als schnellstes Serien-SUV beim Race To The Clouds. Pilotiert von der Neuseeländischen Pikes Peak-Legende Rhys Millen, war der Bentayga mit einem 600 PS starken W12-Motor, adaptiver Luftfederung, aktiver elektrischer 48-V-Anti-Roll-Steuerung und Carbon-Keramik-Bremsen ausgestattet. Der Bentayga überquerte die Ziellinie in 10:49,9 Minuten, fast zwei Minuten besser als der bisherige Rekord in dieser Kategorie. Dann kehrte Millen 2019 am Steuer eines Bentley Continental GT zum Pikes Peak zurück. Am strahlenden Tag des 30. Juni 2019 wurde der Continental GT das schnellste Serienauto beim Pikes Peak International Hill Climb, nachdem er die 12,42-Meilen-Strecke in nur 10:18,488 Minuten absolviert hatte, was rund 8,4 Sekunden schneller als der bisherige Rekord ist. Bentley nahm nicht am Pikes Peak International Hill Climb 2020 teil, schwor jedoch, seine dritte und letzte Rückkehr. Millen wird in der Division Time Attack 1 mit dem stark verbesserten und ausgiebig getesteten Continental GT3 von Bentley teilnehmen. Bentley und Millen müssen jedoch mehrere Hürden nehmen, bevor sie einen weiteren Rekord fahren oder die Division dominieren können. Die größte dieser Hürden ist vielleicht Romain Dumas, französischer Rennfahrer, Porsche-Werksfahrer. Dumas hat die 24 Stunden von Le Mans, die 24 Stunden von Spa, die 24 Stunden Nürburgring und 2008 die 12 Stunden von Sebring […]

Schnellmann und Köstli Racing wollen den Pikes Peak erobern

8. Februar 2021

Roger Schnellmann und das Köstli Racing Team aus der Schweiz haben sich zum Ziel gesetzt, Ende Juni diesen Jahres beim legendären Bergrennen am Pikes Peak eine Top-10-Platzierung zu erzielen. Eingeschrieben sind sie bereits! Schnell, schneller, Schnellmann. Der 36-jährige Roger Schnellmann aus Wangen (SZ) zählt spätestens seit seiner Goldmedaille beim FiA Hillclimb Master 2018 in Italien, zu den besten Bergrennfahrern Europas. Gemeinsam mit den Gebrüdern Roman und Sebastian Köstli vom Köstli Racing Team aus Wernetshausen im Zürcheroberland will Schnellmann am 27. Juni 2021 am Pikes Peak in Colorado das berühmteste Bergrennen der Welt absolvieren. Seit 1916 findet in den Rocky Mountains das anspruchsvollste Bergrennen der Welt statt. Mehr als 156 Kurven und unglaubliche 1439 Meter Höhenunterschied machen das Rennen am Pikes Peak aus. Superstars wie Walter Röhrl, Ari Vatanen, Michèle Mouton oder Sébastien Loeb haben bei diesem Bergrennen Geschichte geschrieben. 19,99 km gilt es zurückzulegen. Nicht ohne Grund wird das Rennen als «Race to the clouds» beschrieben. Roger Schnellmann: «Das Rennen am Pikes Peak ist für jeden Bergrennfahrer das ultimative Ziel. Kein Rennen ist so legendär, kein Rennen hat so viel Geschichte geschrieben. Für mich als Rennfahrer wäre es eine Erfüllung eines Traums, wenn ich Ende Juni am Start stehen könnte. Wir haben einen fixen Plan aufgestellt, wie wir dieses Projekt realisieren können. Ich habe auch bereits die Zusage, dass wir bei der Racingfuel Academy in Horgen, die die offizielle Schweizer SimRacing Series austrägt, für das Rennen am Pikes Peak trainieren können.» Das alles kostet Geld – die Rede ist von ca. 100’000 CHF. Allein die Anpassung auf einen Turbomotor für den Radical-Sportwagen verschlingt ca. 25’000 CHF. Um das ehrgeizige Ziel zu verwirklichen, suchen die drei Racer noch Unterstützung. Neben einer Crowdfunding-Aktion bei www.ibelieveinyou.ch hoffen Schnellmann & Co auch auf Sponsorengelder. Das Ziel ist es, bis Ende Februar das Budget zusammenzuhaben. Gelingt dieses Vorhaben, so soll das Abenteuer Pikes Peak keine Eintagsfliege bleiben. Die Köstlis peilen schon jetzt für die 100. Ausgabe des International Hill Climb Pikes Peak, die 2022 stattfinden wird, einen neuen Streckenrekord an. Roman Köstli: «Unsere Erfahrung im Bereich Luftfahrt, Fahrzeugbau und Rennsport ermöglicht es uns, ein solches Projekt erfolgreich umzusetzen. Mit Roger Schnellmann haben wir einen erfahrenen Piloten gefunden, der dieses ehrgeizige Unterfangen mitträgt. Wir haben uns Mitte Januar offiziell in die Nennliste der 99. Ausgabe eingetragen. Und wir sind jetzt schon an der Planung für die übernächste Ausgabe 2022. von Köstli Racing Team

Race to the Clouds in den August verschoben

19. März 2020

Da die COVID-19-Pandemie weiterhin alle Menschen auf der ganzen Welt betrifft, hat der Verwaltungsrat des Pikes Peak International Hill Climb beschlossen, die 98. Ausgabe des Rennens zu verschieben. Das Rennen wird nicht am 28. Juni 2020 durchgeführt, sondern am Sonntag, den 30. August. Das Fan Fest, das jährlich mehr als 30.000 Rennfans in die Innenstadt von Colorado Springs zieht, findet am Freitag, den 28. August statt. In den beiden vergangen Jahren waren vermehrt Europäer, wie Simone Faggilio oder Romain Dumas am Start. Ob diese auch Ende August in den USA am Start sind ist fraglich. „Unsere Pikes Peak International Hill Climb-Familie ist uns wichtig und wir glauben, dass dies heute die beste Option ist. Wir sind zuversichtlich, dass Rennteams, Konkurrenten und deren Crews sowie unsere treuen Fans diese Änderung unterstützen werden. Wir wissen, dass dieses Rennen eine Ikone ist und für die Autorennsport und unsere Community von enormer Bedeutung ist, aber die Sicherheit und Gesundheit aller Beteiligten hat für uns oberste Priorität “, sagte Executive Director Megan Leatham. Infos unter www.ppihc.org

Vidar Jødahl: Showtime im Rennmodus

20. August 2019

Mit qualmenden Reifen durch die Kurven driftend machte der leuchtend blaue BMW E30 M3 schon beim Osnabrücker Bergrennen 2018 Furore. Das Publikum staunte: Hier suchte jemand nicht die klinische Ideallinie, um noch die letzte Hundertstelsekunde herauszuholen, sondern wollte ganz offensichtlich vor allem Spaß am Fahren haben und diesen Spaß auch dem Publikum vermitteln. Und es staunte nicht nur das Publikum am Uphöfener Berg. Das Video von Vidar Jødahls außergewöhnlicher Performance wurde im Internet bisher über 2 Millionen Mal aufgerufen – wohl öfter als jedes andere Video vom Osnabrücker Bergrennen bisher. Von einem norwegischen Fahrerkollegen hatte Jødahl von dem norddeutschen Event erfahren. Tom Einar Aaserud nimmt seit Jahren die weite Reise von Nordnorwegen nach Osnabrück auf sich. Er genießt das Flair und den warmherzigen Empfang, und es stört ihn nicht, dass er mit seinem betagten Audi Coupé S2, Baujahr 1992 nicht an der Spitze mitfahren kann. So hat er bereits mehrere andere norwegische Fahrer neugierig gemacht und nach Osnabrück gelockt, darunter beispielsweise Stian Hermansen, der mit seinem wunderschönen und sehr schnellen Mitsubishi Lancer Evo VII ebenfalls schon wiederholt dabei war. Jetzt hat sich auch Vidar Jødahl, in der Nähe von Oslo zu Hause, von der Begeisterung seiner Landsleute anstecken lassen. Vidar Jødahl wurde 1971 geboren und startete seine Motorsportkarriere in den 1990er Jahren mit Drag Racing. 1996 kaufte er seinen ersten BMW E30 und begann mit Rundstreckenrennen in der skandinavischen Gatebil-Serie. 2019 möchte er das Meilenrennen in Schweden gewinnen, und sein großes Zukunftsziel ist das legendäre Pikes-Peak-Bergrennen in Colorado (USA). Nach den Highlights seiner bisherigen Motorsportkarriere befragt, nennt er den Geschwindigkeits-Weltrekord auf Eis, den er und sein Team im Winter 2019 in Schweden aufstellten – und sein erstes Osnabrücker Bergrennen 2018. „Die Veranstalter und das Team, alle waren so hilfsbereit und nett zu uns!“ Gibt es in Norwegen auch Bergrennen? „Ja, aber sie sind anders als die Rennen in Mitteleuropa. Die Autos kommen üblicherweise aus dem Rallycross, und der Streckenbelag ist meistens Schotter. In Nordnorwegen findet ein Rennen auf einer langen Straßenstrecke statt, aber wegen ihrer Schikanen ist sie nicht so schnell wie die in Osnabrück.“ Darum ist Jødahl 2019 zurück an den Uphöfener Berg gekommen und hat gleich noch einige Kollegen von seinem Buldre Racingteam mitgebracht. Er selbst saß wieder am Steuer des BMW E30 M3. „Es macht solchen Spaß, mit diesem Auto zu spielen!“ Und das Publikum jubelte über die Neuauflage der Jødahl-Show. von Ruth Scheithauer / MSC Osnabrück

Simone Faggioli und Fabien Bouduban starten erneut am Pikes Peak

19. Januar 2019

Der europäische Bergrennstar Simone Faggioli bildet die Speerspitze in der Liste von Konkurrenten für das 97. Broadmoores Pikes Peak International Hill Climb am 30. Juni diesen Jahres. Aktuell befinden sich bereits 74 Autos und 28 Motorräder in der Starterliste des einzigartigen Bergrennens in den USA, das auch von Gran Turismo unterstützt wird. Die Auflistung ist als vorläufig anzusehen, denn der Veranstalter kann nach seinem Ermessen weitere Teilnehmer und Teams zulassen. So ist nicht ausgeschlossen, das potente Werksteams wie beispielsweise Volkswagen im vergangen Jahr, noch dazu stoßen. Simone Faggioli siegte im letzten Jahr mit einer unglaublichen Fahrzeit  von 8:37.230 Minuten, das als Neuling in der Unlimited Klasse, in der Gesamtwertungen lediglich geschlagen mit dem außergewöhnlichen Allzeitrekord von 7:57,148, den Romain Dumas aus Frankreich in seinem Volkswagen ID R an „America’s Mountain“ aufgestellt hatte. Schon zu diesem frühen Zeitpunkt ist klar – Der italienische Ausnahmefahrer kehrt mit seinem Norma M20 SF PKB in der Unlimited-Kategorie zurück. Zur Mannschaft von Simone Faggioli gehört auch wieder der Schweizer Fabien Bouduban, der auf einem baugleichen Sportprototyp im letzten Jahr Dritter wurde. Das berühmteste Bergrennen der Welt strahlt immer noch im Schein der fabelhaften Leistung von Romain Dumas aus dem letzten Sommer, in seinem VW Elektro Racer. Mehr als 7.000 Zuschauer aus 23 Ländern und mehr als 40 US-Staaten standen im vergangenen Juni an der Strecke, um Dumas und einen der dramatischsten Momente in der Geschichte des Rennsports zu sehen. „Wir wissen nie, welche fantastischen Momente in diesem Jahr,  Teil der Geschichte des Rennens werden „, sagte die leitende Direktorin von PPIHC, Megan Leatham. “ Wir haben schon jetzt eine großartige Auswahl an Konkurrenten aus der ganzen Welt, die diesen Sommer zum Pikes Peak kommen, um den Berg der Berge zu besteigen.“ Weitere Top-Konkurrenten des Race to the Clouds 2019: Raphaël Astier, Frankreich – Time Attack 1: Zweiter beim Pikes Peak Open im letzten Sommer. Der Rallye-Pilot mit Einsätzen in der WRC, wurde im Porsche 911 GT3 RS im Vorjahr mit 9: 53.718 gestoppt. In diesem Jahr wird er im Cockpit eines Porsche 911 GT3 Cup Turbo Platz nehmen. Astier war 2016 Zweiter im Feld Time Attack 1 als PPIHC-Rookie des Jahres. Liam Doran, Großbritannien – Unlimited:  Doran ist ein professioneller Rallycrossfahrer, der an der FIA World Rallycross Championship, der Global Rallycross Championship, den X Games und der European Rallycross Championship teilnimmt. Er ist der Sohn des britischen Rallycross-Fahrers Pat Doran und Besitzer der Lydden Hill […]

Allzeit-Rekord für VW am Pikes Peak

25. Juni 2018

Mit dem rein elektrisch angetriebenen I.D. R Pikes Peak hat Volkswagen beim Pikes Peak International Hill Climb Geschichte geschrieben. Romain Dumas (F) bezwang die mit konventioneller Antriebstechnik fahrende Konkurrenz im 500 kW (680 PS) starken I.D. R Pikes Peak und verbesserte nicht nur die bisherige Bestmarke für Elektrofahrzeuge, sondern auch den Allzeit-Rekord von Sébastien Loeb (F) aus dem Jahr 2013 – und das um gleich 16 Sekunden. Dumas‘ neue Bestmarke von 7.57,148 Minuten steht nun an erster Stelle der Liste von Pikes-Peak-Siegern – darunter namhafte Fahrerpersönlichkeiten wie Loeb, Walter Röhrl (D), Michèle Mouton (F), Stig Blomqvist (S), Nobuhiro Tajima (J) sowie Rod Millen und dessen Sohn Rhys (beide NZ). „Der I.D. R Pikes Peak ist der sportliche Vorbote der rein elektrisch angetriebenen I.D. Familie von Volkswagen. Und heute haben wir gezeigt, was in dieser Technologie steckt“, so Dr. Frank Welsch, Mitglied des Markenvorstands Volkswagen Pkw, Geschäftsbereich „Technische Entwicklung“. „Auf den heutigen Tag und dieses Ergebnis kann jeder Mitarbeiter von Volkswagen extrem stolz sein. Ich gratuliere der Mannschaft von ganzem Herzen. Mit herausragender Ingenieurskunst und leidenschaftlichem Einsatz hat das Team in nur acht Monaten einen phantastischen Rennwagen auf die Räder gestellt. Nun hat der Volkswagen I.D. R Pikes Peak die beste Zeit in der über 100-jährigen Geschichte dieses Bergrennens erzielt – das ist ein starkes Zeichen für die Elektromobilität.“ Als reinrassiger Hillracer war erstmals der europäische Champion Simone Faggioli aus Italien am Berg der Berge. Das Norma M20 SF PKP-Zweiwagenteam mit dem Schweizer Fabien Bouduban blieb von diversen Motorproblemen im Verlauf der Trainingsfahrten nicht verschont, führt die Strecke doch auf eine Höhe von 4.300 Meter. Im Rennen, wo die 19,99 km lange Strecke erstmals im Rahmen der Veranstaltung in voller Länge befahren wird, erkämpfte sich Faggioli den zweiten Gesamtplatz, sein Teamgefährte Bouduban wurde Vierter. „Das Rennen heute zu beenden, nach einer schwierigen Woche mit ungewissem Ausgang, hat für mich einen enormen Wert!“ sagte Faggioli nach dem Rennen. „Das ist wie ein Sieg für mich und das ganze Team. Die Aufregung und Arbeiten an den Autos waren sehr intensiv! Ich hatte auch Probleme im Rennen, aber ich sehe nur die positiven Seiten dieses Abenteuers. Wenn ich bedenke, dass meine Zeit von 8’37“ die absolute schnellste Zeit in der Geschichte des Pikes Peak Bergrennen für ein offenen Sportwagen ist, es ist die absolut beste Zeit in der Geschichte für ein privates Team, die drittbeste Zeit aus allen 96 Ausgaben des Rennens und auch […]

VW im Pikes Peak Qualifying ganz vorne

23. Juni 2018

Romain Dumas und der Volkswagen I.D. R Pikes Peak haben im Qualifying für den Pikes Peak International Hill Climb 2018 im US-Bundesstaat Colorado ein Ausrufezeichen gesetzt. Der Franzose fuhr am Steuer des ersten rein elektrisch angetriebenen Rennwagens von Volkswagen in 3:16,083 Minuten die beste Zeit aller Teilnehmer. Der dreimalige Sieger am Pikes Peak war damit 11,049 Sekunden schneller als der zweitplatzierte Simone Faggioli im Norma M20 SF PKP mit Verbrennungsmotor, der am Donnerstag bei Trainingsfahrten im mittleren Sektor mit Motorproblemen nur einen Lauf fahren konnte. „Für uns war das ein sehr guter Tag“, sagte Dumas. „Der I.D. R Pikes Peak ist einfach unglaublich, eine solche Beschleunigung und Power habe ich noch nie bei einem Rennwagen erlebt. Ich merke mit jedem weiteren Kilometer, wie das Auto und ich mehr und mehr zu einer Einheit werden“, bilanzierte der Franzose. Auch Sven Smeets, Direktor von Volkswagen Motorsport, zeigte sich nach dem Zeittraining zufrieden: „Ein großes Kompliment an das gesamte Team. Wir haben gestern noch einen wichtigen Test absolviert. Die Erkenntnisse haben uns geholfen, die Abstimmung des I.D. R Pikes Peak weiter zu optimieren. Dadurch war das Auto heute top vorbereitet, und die Zeit spricht für sich. Aber das war nur das Qualifying. Wir sind optimistisch für das Rennen, müssen uns aber immer wieder vor Augen führen, dass wir nur einen einzigen Versuch haben.“ Im Qualifying für den Pikes Peak International Hill Climb geht jeder Teilnehmer im ersten Streckenabschnitt an den Start und legt dabei nur 8,3 der 19,99 Kilometer zurück, die im Rennen zu bewältigen sind. Die gefahrene Zeit bestimmt die Startreihenfolge im Rennen. Als Erster geht der Schnellste aus dem Qualifying ins Rennen. Nach derzeitigem Stand ist dies Romain Dumas im I.D. R Pikes Peak. Die Jagd von Volkswagen auf den Rekord für Elektrofahrzeuge, der derzeit bei 8:57,118 Minuten steht, beginnt am Sonntag (24. Juni). Ab 8 Uhr Ortszeit (16 Uhr MESZ) gehen zunächst die 24 gemeldeten Motorräder auf die Strecke. Im Anschluss daran folgen 62 Autos in sechs verschiedenen Klassen. Der Start von Romain Dumas und dem I.D. R Pikes Peak erfolgt gegen 10 Uhr Ortszeit (18 Uhr MESZ). Livestream: https://live.matchsports.com/index.php/front/landing/index/gtc807e06

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