Gelegenheit macht Bergrennen – alle Termine im deutschsprachigen Raum

23. Mai 2021

Wer in diesen Pandemietagen gerne mal wieder bei einem Bergrennen ins Lenkrad seines Rennfahrzeugs greifen möchte, der sein Equipment in der Reihe hat, eine Lizenz gelöst, der bereits zu den Geimpften oder Genesenen zählt, oder der einem negativen PCR-Test vorweisen kann, hat es nicht leicht sich eine entsprechende Veranstaltung herauszusuchen. Fast täglich gibt es neue „Wasserstandsmeldungen“ zu Terminänderungen und Absagen. BiD  bringt mit folgender Auflistung etwas Licht ins Dunkel. Im gesamten deutschsprachigen Raum und den Nachbarregionen gibt es eine ganze Menge Veranstaltungen, die Corona zum Trotz stattfinden sollen. Es sind Bergrennen die bereits ihren frühen Termin verschoben haben oder darauf hoffen bei niedrigen Inzidenzwerten und einem handfesten Hygienekonzept ihre Rennen durchführen zu können (Stand: 31.05. 2021). 12. Juni 2021 – Berg-Slalom Damüls (A-Vorarlberg) 13. Juni 2021 – Berg-Slalom Damüls (A-Vorarlberg) 26./27. Juni 2021 – ADAC Ibergrennen-Heiligenstadt (D-Thüringen) 27. Juni 2021 – Course de Côte La Roche en Ardenne (B-Ardennen) 03./03. Juli 2021 – Course de Côte Vuillafans (F-Jura) 09. Juli 2021 – Int. Arlberg Berg-Slalom (A-Vorarlberg) 10. Juli 2021 – Int. Arlberg Berg-Slalom (A-Vorarlberg) 10./11. Juli 2021 – Course de Côte La Broque-Schirmeck (F-Elsass) 25. Juli 2021 – Course de Côte Holtz (L-Luxemburg) 14./15. August 2021 – Course de Côte St. Ursanne (CH-Jura) 21./22. August 2021 – Int. Bergrennen Osnabrück (D-Niedersachsen) 21./22. August 2021 – Course de Côte Massongex (CH-Wallis) 28./29. August 2021 – ASC Bergrennen Oberhallau (CH-Schaffhausen) 04./05. September 2021 – Course de Côte Turckheim (F-Elsass) 11./12. September 2021 – AvD Bergrennen Eichenbühl (D-Unterfranken) 11./12. September 2021 – Bergrennen Gurnigel (CH-Berner Oberland) 18./19. September 2021 – Course de Côte Abreschviller (F-Lothringen) 25./26. September 2021 – Auto-Bergrennen St. Agatha (A-Oberösterreich) 02./03. Oktober 2021 – ADAC Bergrennen Mickhausen (D-Bayern) 09./10. Oktober 2021 – FiA Hillclimb Masters Braga-Falperra (P)

International weitere Absagen und Verschiebungen

7. März 2021

In Österreich gab es leider in den letzten Tagen weitere Absagen von Berg-Veranstaltungen. So entschied sich das EMSI Motorsport Team vorzeitig den geplanten Berg-ÖM und langjährigen KW Berg-Cup Lauf in St. Anton an der Jeßnitz vorzeitig abzusagen. Auch der Pailix Motorsportclub zog in der vergangenen Woche die Konsequenzen und sagte den Bergrallyecuplauf am Pöllauberg vorzeitig ab. Schweren Herzens entschied man sich zu diesen Schritten, da ohne Zuschauer finanziell und organisatorisch die Rennen nicht zu bewältigen sind. In Frankreich gab es zwischenzeitlich gleich mehrere Änderungen. Der Saison-Auftakt soll nun Anfang Mai mit dem Rennen Teurses d’Hébécrevon, unweit der Atlantikküste erfolgen. Der für Ende April geplante Lauf im ostfranzösischen Abreschviller, der jedes auch zahlreiche Deutsche und Schweizer Bergpiloten anzieht, wurde in den Herbst verschoben und soll nun am dritten Septemberwochenende von 18.-19.09. 2021 über die Bühne gehen. Die bereits zuvor verschobenen Rennen Bagnols – Sabran und am Col St. Pierre stehen nun ebenfalls wieder im Kalender. Ersteres am 24.-25. Juli 2021, womit gleich drei Meisterschaftsrennen in diesem Monat am Programm stehen und zweitens lediglich unter Vorbehalt am 09.-10. Oktober 2021, an dem Wochenende wo auch in Portugal das FiA Hillclimb Masters stattfinden soll. von Hillclimbfans / Thomas Bubel

Werkstatt-Report #41: Legendärer Wolpert-Sportwagen wieder aufgetaucht

6. März 2021

In den 1990er Jahren gehörte der UWR Debora SP 90-Sportwagen mit dem 3-Liter BMW CN-Motor und der markanten VW-Harlekin Lackierung zum Bild der Bergrennen in Deutschland. Von 1994 bis 1999 pilotierte Uwe Wolpert, einer der Dienstältesten Aktiven in der Deutschen Bergmeisterschaft, dieses Fahrzeug. Von Ende 1999 bis zum Unfall beim Homburger Bergrennen 2003 setzte danach der Pfälzer Herbert Leibach diesen formschönen  Gruppe C-Sportprototyp ein. Im März 2019 wurde der Wagen in eBay angeboten und befindet sich seitdem bei der motorsportbegeisterten Familie Pfeifer in Österreich. „Ich habe den Wagen ein paar Kilometer entfernt vom Hockenheimring gekauft“, bestätigt Manuel Pfeifer, der selbst sporadisch in der Berg-ÖM mit einem Honda Civic Typ R antritt und mit seinen Eltern Herbert und Renate, und Pfeifer Motorsport Video in der Bergszene bekannt ist. „Ich habe das Fahrzeug durch Zufall entdeckt und zu einem günstigen Preis ersteigert. Verbaut war ein 1.8 S3 Turbo Motor, aber ein BMW E36 M3 Motor liegt bereits in meiner Garage. Ich möchte den Wagen soweit wie möglich wieder in den Originalzustand versetzten“. Der noch vom Unfall damals in Homburg beschädige Wagen, landete als „Rolling Chassis“ zwischenzeitlich bei einem Privatmann, der den Sportwagen für Trackdays aufbauen wollte aber aus Zeitmangel das Projekt aufgab. „Die Fertigstellung ist für das Frühjahr 2022 anvisiert“, sagt Manuel Pfeifer weiter. „Derzeit finden gerade die Instandsetzungsarbeiten an der Karosserie und die Vorbereitungen für den Einbau des M3 Motors statt. Nach Fertigstellung möchte ich in der historischen Gruppe Bergrennen fahren und Strecken unter die Räder nehmen, die ich immer schon mal fahren wollte, wie Osnabrück, Eschdorf, Eichenbühl, St. Ursanne oder Oberhallau“.

Erste Absage 2021 – Auch dieses Jahr kein Rechbergrennen

7. Februar 2021

Die erste Hiobsbotschaft für alle Motorsportbegeisterten rund um den Bergrennsport kommt aus Österreich. Da aufgrund der „Corona-Situation“ nach wie vor keine Planungssicherheit gegeben ist, sieht sich der MSC Mürztal mit seinem Organisationsteam um Jakob Schrittwieser dazu gezwungen, das legendäre Rechbergrennen, das für den 24./25.04. vorgesehen war, vorzeitig abzusagen. Die Vorbereitungen für eines der alljährlich größten Highlights im internationalen Bergrennkalender hätten bereits jetzt beginnen müssen. Der für Ende April geplante 2. Lauf zur Berg-Europameisterschaft 2021, wird somit nach 2020 erneut nicht zur Austragung kommen. Allgemein sieht es derzeit nicht gerade rosig für Motorsportevents mit Zuschauern aus, es dürfte nur eine Frage der Zeit sein, wann uns die nächsten Absagen ins Haus flattert. Offiziell muss die Absage des Rechbergrennens noch von der FIA bestätigt werden, was aber eine Formalität sein dürfte. Mit seinem Motorradbergrennen von Landshaag, welches ebenfalls für April geplant war, wird der MSC Rottenegg (auch Veranstalter des Auto-Bergrennen St. Agatha), auf den vorsorglich eingerichteten Ersatztermin ausweichen. Dieses Event soll nun am 05.-06. Juni 2021 über die Bühne gehen.

Termine 2021: KW Berg-Cup

24. Januar 2021

Ungewöhnliche Zeiten erfordern unkonventionelle Maßnahmen. So vorläufig wie noch nie, kommt aktuell der Terminkalender des KW Berg-Cup für 2021 daher. Man plant für das zweite Jahr unter der Coronapandemie notgedrungen erstmals Wertungsläufe auf zwei bekannten Deutschen Rundstrecken. Es gibt dabei kein Rundstreckenrennen im klassischen Sinne, sondern lediglich ein Fahren gegen die Uhr, ähnlich dem Timeattack-Modus. Es wird aus der Boxengasse in Abständen gestartet und während einer Session von beispielsweise 25 Minuten auf das Erreichen einer schnellsten Rundenzeit abgezielt. Über das Wochenende verteilt hat der KW Berg-Cup immer wieder Zeitfenster für Trainings- und Finalläufe (Hotlap). Die Starter können dabei jederzeit  in die Box ein- und auch wieder ausfahren. Der KW Berg-Cup kann sich so bei beiden Rundstreckenveranstaltungen in den regulären Zeitplan, mit wahrscheinlichen Läufen der Youngtimer-Trophy, GLPpro, der historischen Formel V oder dem „Kampf der Zwerge“ eingliedern. Man ist also hier im passenden Rahmen und bester Gesellschaft. Da man den Umständen geschuldet, eher vom Saisonende zum Anfang hin plant, fehlen im Block der Bergrennen namhafte Events wie Schotten, Eschdorf, Wolsfeld und Homburg, die größtenteils als Ersatzläufe in kalendarischer Reihenfolge fungieren könnten. Welche Veranstaltungen, gerade im Berg-Block nun letztendlich zur Austragung kommen ist allerdings auf Grund der unsicheren, allgemeinen Lage weiterhin offen. Am ehesten werden Veranstaltungen auf umzäunten Geländen, sprich den Rundstrecken realisierbar sein. Wer unmittelbar vor dem Saisonstart des KW Berg-Cup noch eine Testmöglichkeit ins Auge fasst, dem sei der Trackday des MSC Stuttgart am Donnerstag, den 25.03. 2021 in Hockenheim empfohlen. 26.-28.03. 2021: Preis der Stadt Stuttgart – Hockenheimring 07.-09.05. 2021: Preis der Stadt Magdeburg – Arena Oschersleben 12.-13.06. 2021: ADAC Glasbachrennen 26.-27.06. 2021: ADAC Ibergrennen Heiligenstadt 31.07.-01.08. 2021: ADAC Hauenstein Bergrennen 21.-22.08. 2021: Osnabrücker ADAC Bergrennen 28.-29.08. 2021: Bergrennen Oberhallau (Schweiz) 11.-12.09. 2021: AvD Bergrennen Eichenbühl 25.-26.09. 2021: Bergrennen St. Agatha (Österreich) 02.-03.10. 2021: ADAC Bergrennen Mickhausen

Österreichische Berg-Staatsmeisterschaft am Glasbach

17. Januar 2021

Noch in den letzten Zügen das alten Jahres hat in Österreich die nationale Sportbehörde AMF mit der Planung für die Saison 2021 begonnen. Zwar kann man zum jetzigen Zeitpunkt nicht sagen, wie diese schlussendlich aussehen wird. Trotzdem möchte man damit die Fahrer und Teams informieren. Die Berg-ÖM 2021 sollte nach einem Jahr Pause wieder in der Steiermark mit dem Klassiker am Rechberg beginnen. Dieser Event zählt bekanntlich auch wieder zur Berg Europameisterschaft. Nach Kärnten mit dem Rennen in St. Urban steht 2021 auch wieder das Bergrennen St. Anton/J. in Niederösterreich auf dem Programm. Weiter geht es mit Lauf 4 in Tschechien, wo es den Klassiker in Sternberk zu bewältigen gilt. Die 1. Saisonhälfte beschließt das Europameisterschaftsrennen am deutschen Glasbach, wo erstmals die Berg-ÖM zu Gast sein wird und womit nach einigen Jahren Pause wieder ein Rennen in Deutschland zur nationalen österreichischen Meisterschaft zählt. In Thüringen treffen sich zudem die Deutsche und Luxemburger Bergelite. Die „2. Saisonhälfte“ startet in Gasen in der Steiermark, wo zum zweiten Mal ein ÖM-Lauf auf das Straßegg ausgetragen wird. Danach geht es nach Italien zum Rennen Alpe del Nevegal in Belluno, welches nach ein paar Jahren Pause wieder zur Berg-ÖM zählen wird. Als nächstes steht in Slowenien der Klassiker in Ilirska Bistrica auf dem Programm, ehe man nach Oberösterreich zum Highspeedevent in St. Agatha reisen wird. Zum Abschluss geht es nochmals nach Italien zum Rennen in Cividale in den Friaul. von Hillclimbfans.com

Auch Österreich ohne Bergrennen – kein St. Agatha 2020

8. Juli 2020

Leider sieht sich der MSC Rottenegg gezwungen, auch das geplante NOBLEND-Autobergrennen Esthofen – St. Agatha für 2020 abzusagen. Anfangs haben die Lockerungen der Österreichischen Bundesregierung für Veranstaltungen ab 1. September bis 10.000 Personen das Organisationskomitee sehr positiv gestimmt und mit Euphorie wurden die Planungen für das Events begonnen. Wenige Tage später erreichte Markus Altenstrasser und sein Team die Info, dass die Veranstaltung nur mit zugewiesenen Sitzplätzen und einer ganzen Menge unerfüllbarer Auflagen möglich sein wird. Nüchtern betrachtet, hatte man erst eine positive Info seitens der Regierung erhalten und dann wurde wieder ganz schnell zurückgerudert. „Im Anschluss der Besprechung mit der Bezirkshauptmannschaft Grieskirchen stand fest, dass die Vorgaben der Bundesregierung unmöglich einzuhalten sind und wir deshalb gezwungen sind die geplante Veranstaltung schweren Herzens abzusagen“, so Altenstrasser. „Auf diesem Wege möchten wir uns auch bei der Bezirkshauptmannschaft Grieskirchen für das faire und ehrliche Gespräch bedanken, welche uns auch ausdrücklich mitteilte, dass die BH keine Einwände zur Veranstaltung habe, dass aber leider die Vorgaben der Bundesregierung verordnet werden müssen – was natürlich in der derzeitigen Lage völlig nachvollziehbar und verständlich ist“. Die aktuellen Fallzahlen in Oberösterreich und die ab morgen erneut geltende Maskenpflicht, wie zu Beginn der Corona-Pandemie, helfen dem ganzen Projekt auch nicht unbedingt positiv weiter. Gesundheit geht vor – keine Frage! Jedoch schaden diese Maßnahmen dem Sport extrem und es wird viel Aufbauarbeit notwendig sein, um wieder einem normalen Motorsportbetrieb entgegen sehen zu können.

Arlberg-Bergslalom: 10 Deutsche starten in ungewisse Saison

5. Juli 2020

Am Wochenende des 10. – 11. Juli 2020, also am Freitag und Samstag dieser Woche,  gastiert der Vorarlberger Drytech Race Automobil Cup zusammen mit verschiedenen Sondergruppen am berühmten Arlberg zu einem Berg-Slalom. Stuben am Arlberg ist mit seiner hochstehenden Gastronomie und Hotelerie der Startort mit Fahrerlager zum Rennen auf den Arlberg Pass. Die Veranstaltung auf Clubsportniveau ist eine von sehr wenigen Rennen am Berg, die aktuell in Mitteleuropa bereits wieder stattfinden. Dem entsprechend groß war der Ansturm an „Fahrwilligen“, auch aus der Deutschen Bergrennszene hatten sich zahlreiche Piloten registrieren lassen, aber nur 10 Akteure aus dem KW Berg-Cup, der GLPberg und der Berg DM wurden schlussendlich angenommen. Für 190 mögliche Startplätze, hatten sich 315 Interessenten angemeldet. Leider konnte der ausrichtende Renn-Rallye-Club Vorarlberg  125 Anmeldungen nicht annehmen. Die Arlberg Passtrasse ist eine der wichtigsten Verbindung zu Österreichs Osten, mit entsprechend hohem Verkehrsaufkommen.  Kurioserweise  kann die Strecke  für die Rennläufe nur jeweils 15 Minuten gesperrt werden,  danach muss der angestauten Individualverkehr durchlassen werden. Die Gruppengröße und das gesamte Teilnehmerfeld ist dadurch stark eingeengt. Zudem sind die Plätze im Fahrerlager in Stuben limitiert und zusammen mit den Covid-19 Maßnahmen wird auch nicht um Zuschauer geworben. Pro Tag gibt es ein abgeschlossenes Rennen, mit eigener Preisverteilung am Abend. Eines am Freitag, 10. Juli und eines am Samstag, 11. Juli 2020. An beiden Tagen werden in 3 kleinen Gruppen mit maximal 50 Fahrzeugen, alle Läufe sofort hintereinander ausgefahren. 2 Trainingsläufe und 4 Wertungsläufe, unterbrochen lediglich für kurze Öffnungszeiten der Straße für den normalen Verkehr. Hier die deutschen Starter in alphabetischer Reihenfolge: Hans-Joachim Brett (BMW Z4), Pascal Ehrmann (Peugeot), Jürgen Frommknecht (Radical), Günter Hoor (Porsche), Mario Minichberger (BMW 2002 16V), Richard Rein (Ford Capri), Walter Voigt (VW Polo), Franz Weissdorn mit Fragezeichen (VW Polo), Alexander Wolk (VW Golf) und Oliver Zierl (Citroen Saxo). Mit um die jeweiligen Tagessiege kämpfen sicherlich die einheimischen Patrick Nickel im ex-Sebastian Schmitt Opel Kadett und Lucas Boric im TracKing. Weitere Infos unter www.rrcv.at

Bernhard Permetinger präsentierte seinen neuen BMW Z4 GT3

3. Juni 2020

Eine neue Herausforderung wird der Salzburger Bernhard Permetinger in Angriff nehmen. Der selbstständige KFZ-Technikermeister hat sich vor gut einem Jahr einen neuen Rennboliden zugelegt. Nach langer und intensiver Suche nach einem BMW Z4 GT3 wurde man schließlich in Tschechien fündig. Beim international bekannten Senkyr Motorsport Team holte sich Bernhard dann sein neues „Spielzeug“ ab. Der Rennbolide wurde vom Team des ehemaligen Berg-Europameisters betreut und eingesetzt. Der letzte Renneinsatz des BMW Z4 GT3 lag aber schon einige Zeit zurück. Trotzdem war der Bolide in einem äußerst guten Zustand und sehr gepflegt, zumal das Fahrzeug nie in einen Unfall verwickelt war. In der heimischen Werkstatt wurde der BMW Z4 GT3 von Bernhard Permetinger komplett zerlegt und optisch sowie technisch wieder auf Topniveau gebracht. Dabei wurde die Karosserie Außen komplett gestrahlt und dann neu lackiert. Ganz besonders interessant ist dabei, dass die gesamte Historie vom Aufbau bis zur Auslieferung und des ersten Einsatzes nachvollziehbar ist. Und mittlerweile sind renntaugliche BMW Z4 GT3 nicht leicht zu finden. Zusammen mit einem befreundeten Grafiker wurde dann das Design für den Boliden entworfen, traditionell denn „BMW-Farben“ entsprechend. Der Österreicher hatte sich zu Jahresbeginn in den KW Berg-Cup eingeschrieben. Hier gibt es wohl in 2020 aber nichts zu fahren, die nationale Variante der deutschen Traditionsmeisterschaft ist bereit der Coronapandemie zum Opfer gefallen. Die Absage des KW Berg-Cup International steht dagegen noch aus. Nach ersten Testfahrten, welche man auf der Rundstrecke durchführen möchte, wird Permetinger mit seinem BMW Z4 GT3 an den Berg wechseln. Dafür muss erst die passende Getriebeübersetzung gefunden werden, da das GT3-Reglement ein recht langes Getriebe vorsieht, das aber für den Berg nicht optimal ist. Der bullig aussehende Bolide wird dabei sicherlich nicht nur optisch begeistern, sondern auch mit seinem einmalig klingenden V8-Saugmotor. Voraussichtlich aber erst in 2021. von Hillclimbfans.com

Erste Bergrenn-Absage aufgrund des Coronavirus

10. März 2020

Die Behörden des Österreichischen Bundeslandes Steiermark und die zuständige Bezirkshauptmannschaft haben nun das 48. Int. ÖAMTC-Rechbergrennen, das für das Wochenende 25.-26. April 2020 vorgesehen war, laut Bescheid untersagt. Grund für diese einschneidende Maßnahme ist die Eindämmung des Coronavirus. Somit ist der zweite Lauf der Berg-Europameisterschaft und der Auftakt der Berg ÖM 2020, das erste Bergrennen welches aktuell europaweit abgesagt wurde. Es ist jedoch davon auszugehen, dass weitere Veranstaltungen folgen werden. Die Veranstalter der Frühjahrsbergrennen in ganz Mitteleuropa verfolgen daher die aktuellen Entwicklungen mit Sorge. Für den Rechberg ist nach Möglichkeit ein Ersatztermin im September angedacht. Genaueres ist noch nicht bekannt. Hintergrund der Rechberg-Absage ist die Anordnung der österreichische Bundesregierung Veranstaltungen mit mehr als 100 (Indoor) respektive 500 (Outdoor) Zuschauern bis Ende März zu verbieten. Da aber viele Gäste aus dem Ausland, insbesondere aus den Hochrisikogebieten Italiens erwartet werden, wurde dieser Schritt bereits jetzt für das Rechbergrennen Ende April eingeleitet. Unterdessen wurde die Rebenland-Rallye, ein Lauf zur Österreichischen Staatsmeisterschaft (27./28. März), aus besagten Gründen ebenfalls gestrichen.

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