Boxengeflüster 07/2021: Wussten Sie schon dass…?

5. Oktober 2021

DASS der Frankfurter Bildjournalist Thomas Dirk Heere hinter zahlreichen, über 40 Jahre alten Quartetten wie „Renn-Tourenwagen“, „Rallye“, „Bergsprinter“ oder „Bergrennen“ steckt. Seine Bilder gehören zu den spektakulärsten und lebendigsten Rennwagen-Fotos in Quartetten überhaupt. Und sie machen wohl den besonderen Reiz dieser mittlerweile hoch gehandelten Ausgaben aus den 1970er und 80er Jahren aus. Als begeisterter Auto- und Rennsportfotograf hat Heere nicht nur die Fotos, sondern auch die technischen Daten geliefert. Wahrscheinlich hat jeder, der die alten Autoquartette noch aus seiner Kindheit kennt und sich immer noch dafür interessiert, schon mal darüber nachgedacht, wo wohl die Fotos und Daten herkamen und wie daraus schließlich ein Quartette der Berliner Spielkarten mit 32 Karten wurden. Info: https://heeretd.myportfolio.com/bergrennen DASS der 18-jährige Breisgauer Benjamin Noll beim Auto-Bergrennen St. Agatha sein erstes Bergrennen bestritt. Der Sohn des neuen DMSB Berg-Cup Champions Alexander Hin steuerte dabei einen Tatuus Formel Renault, das Ersatz- und Mietfahrzeug von Georg Lang, auf einen beachtlichen 5. Platz in der Klasse der 2-Liter Formel-Rennwagen und mit Rang 70 einen Mittelfeldplatz in der Gesamtwertung. DASS der in der Eifel beheimatete Robert Meiers die Grenznähe zu Belgien nutzte um dieses Jahr die wenigen Bergrennen der Belgischen Bergmeisterschaft zu bestreiten. Mit seinem originalen, nur 190 PS starken Formel Renault 2.0 gelang dem KfZ-Meister aus Philippsweiler bei Bitburg Platz 8 in Jahreswertung und somit die Qualifikation für das FiA Hillclimb Masters in Portugal. DASS beim letzten Lauf der Österreichischen Berg-Staatsmeisterschaft 2021 in Cividale (Italien) der Veronese Franco Berto kein Glück oder diese doch hatte. An seinem Tatuus FA010 Abarth entfachte sich im oberen Teil der Strecke ein Feuer im Heckbereich. Dabei wurde der schwarz-grüne Bolide doch sehr stark beschädigt. Der Vertreter für Baumaschinen konnte zum Glück unverletzt das Cockpit verlassen. Nach einer exzellenten Zeit im 1. Rennlauf war der Ausfall für den Mann aus Bardolino natürlich umso bitterer, denn er verpasste so am Ende die Österreichische Berg-Meisterschaft bei den Rennwagen knapp hinter dem PRC-Piloten und neuen Meister Alexander Frank und auch der Gesamtsieger des Wochenende Diego Deagsperi huschte mit seinem Osella FA 30 in der Jahresendwertung noch an ihm vorbei. DASS der auch in Deutschland sehr beliebt Schweizer Jung-Start Robin Faustini für das FiA Hillclimb Masters zwar gemeldet hat, aber nicht am Start ist. Der Tagessieger von Oberhallau muss absagen und somit die Chance auf den Gewinn der U-25-Wertung verpassen. Sein Osella FA30 ist noch nicht auf top Niveau. Das Risiko, dass die Technik nicht standfest ist, ist […]

Bergmonster-Parade beim FiA Hillclimb Master – Vorschau Kategorie 1 und 3

2. Oktober 2021

Im Bereich der Tourenwagen und GTs hat es im Vergleich zu den Vorjahren einige Veränderungen in der Einteilung gegeben, was neue Chancen eröffnet. Die Einführung des Performance Faktors spielt hier eine große Rolle. Ähnlich der Klassifizierung der Rennsportfahrzeuge ist die Kategorie 3 den Open Touring Cars und GTs nach nationalen Reglements vorbehalten, was zum Beispiel dem einzigen Deutschen Tourenwagen-Starter Erwin Buck zu Gute kommt. Heiß umkämpft ist sicherlich die Kategorie 1 mit zahlreichen PS-Giganten und Berg-Monstern. KATEGORIE 1: EIN PS-GEWITTER DER BERGMONSTER 65 „geschlossene“ Fahrzeuge, sowohl Tourenwagen als auch GT, treten in der Kategorie 1 an und werden gemäß der neuen Performance-Faktor Werteskala in die Gruppen 1 bis 5 eingeteilt. Dabei handelt es sich um die innovative Klassifizierungsmethode, die bereits in der Kategorie 1 der EBM angewandt wird: Sie besteht darin, Autos anhand physikalisch messbarer Parameter wie Gewicht, Motor, Fahrwerk, Getriebe und aerodynamische Anbauten eine Leistungsbewertung zuzuordnen. Diese Eigenschaften werden in einen Online-Computer (www.fiaperformancefactor.com) eingegeben, der jedem Auto einen „Pf“-Wert zuweist. Dieser Wert wird dann verwendet, um die Fahrzeuge in verschiedene Gruppen in Schritten von 40 Pf-Punkten einzuteilen, wobei die Gruppe 1 die extremsten Boliden (Pf von 1 bis 39) zusammenfasst. Einer der Reize des Bergrennens besteht darin, dass Autos mit unterschiedlichen Hintergründen zusammen kommen. In Braga wird die Palette sehr breit sein, zwischen einer guten Auswahl an GTs, einer Schaar übermächtiger Mitsubishis und einigen exzentrischen Kreationen, wie den Alfa Romeo 4C Picchio (Foto) des Italieners Alessandro Gabrielli. Die Fans nennen diese Boliden gerne „Bergmonster“. Hier hat sich übrigens auf internationaler Ebene der Deutsche Ausdruck eingebürgert. Mitsubishi Lancer-Modelle waren die Könige der Gruppe N im Rallyesport und für Bergrennen sind diese durch die Hände verschiedener Tuner gegangen, die sie sowohl ästhetisch als auch mechanisch aufgerüstet haben. Der Schweizer Ronnie Bratschi und die Polen Michal Ratajczyk, Daniel Stawiarski, Szymon Lukaszczyk und ‚Dubai‘ (Foto) haben Modelle mit faszinierender Power. Die GT-Autos werden ihren „Adelstitel“ leidenschaftlich verteidigen. Zu sehen sind in Braga unter anderem der Franzose Ronald Garcès (Audi R8 LMS Ultra), der Italiener Luca Gaetani (Ferrari 488 Challenge), der Franzose Nicolas Werver (Porsche 997 GT2), die Spanier Manuel Aviles und Christian Broberg (Ginetta G55) und der Pole Jedrzej Szczesniak (Lamborghini Huracan). KATEGORIE 3: EIN BISSCHEN VON ALLEM – BUCK CHANCHENREICH Zu Recht als Breitensport angesehen, ermöglicht Hillclimb Racing die Ausübung des Motorsports zu geringen Kosten, ist aber gleichzeitig prägend und fordernd in Bezug auf Konzentration und Fahrweise. Für Einsteiger oder für diejenigen, die im […]

Goldene Aussichten auf das FiA Hillclimb Masters – Vorschau Kategorie 2 und 4

30. September 2021

Das „Masters“ macht seinem Namen wieder mal alle Ehre: Quantität und Qualität stehen mit einjähriger Verspätung auf dem Programm der 4. Ausgabe des FIA Hill Climb Masters, das am 9. und 10. Oktober 2021 im portugiesischen Braga ausgetragen wird. Die Zahlen sprechen für sich: 158 eingeschriebene Fahrer aus 19 verschiedenen europäischen Ländern – darunter vier Deutsche, 15 Teams im Nationenpreis, 27 Autos (jeder sechste!) mit V8-Motor und Zehntausende von Zuschauern werden erwartet. Die Ausgabe 2021 des FIA Hill Climb Masters hat sicher für jeden etwas zu bieten! KATEGORIE 2: FAGGIOLI UND MERLI IN EINEM WEITEREN DUELL Simone Faggioli und Christian Merli dominieren seit mehr als einem Jahrzehnt die Europa- und Italienischen Berg-Meisterschaft und sind die großen Favoriten in der Kategorie 2, die den Prototypen und Einsitzern vorbehalten ist, die den FIA-Vorschriften entsprechen. Es gibt jedoch noch viele andere Anwärter auf die Podiumsplätze in Portugal mit den Italienern Domenico Cubeda (Foto) und Diego Degasperi, dem Tschechen Petr Trnka, dem französischen Duo Sébastien Petit und Fabien Bourgeon und dem neuen Deutschen Berg-Cup Meister Alexander Hin als Spitzenreiter. Allen gemeinsam ist die Wahl eines bewährten 3-Liter-V8-Saugmotors. Mit den mehr und mehr aufkommenden (aber eingeschränkten) Turbomotoren fordern der Spanier Joseba Iraola und der italienischen Junior Luigi Fazzino die Arrivierten heraus. Die Kategorie 2 glänzt weiter durch die Vielfalt seiner Autos, mal sind es Einsitzer unterschiedlicher Herkunft (Formel 3000, Formula Nippon, F3, Gloria, Formel Renault), mal sind es leichte und wendige Prototypen mit Motorradmotoren, wie der BRC Suzuki Turbo des spanischen Meisters Javier Villa (Foto), der Silver Car EF10 Suzuki Turbo des Andorrianers Raul Ferre oder der Osella PA21 JrB BMW des Luxemburger Meisters Canio Marchione, des Italieners Samuele Mirko Cassibba und des Spaniers Cesar Rodriguez. Für Deutschland treten hier Georg Lang und Robert Meiers mit ihren Formel Renaults an. KATEGORIE 4: FRANZÖSISCH-BRITISCHES LÄNDERSPIEL Die Kategorie 4 ist Einsitzern und Sportwagen bestimmter nationaler Serien vorbehalten, die nicht für die FIA-Europameisterschaft zugelassen sind. Man könnte quasi die in den USA und am Pikes Peak übliche Bezeichnung „Unlimited“ verwenden. Die Briten haben ein sehr offenes technisches Reglement für ihre speziellen Bergrennen. Ihre Veranstaltungen sind demnach sehr spezifisch, kurz und auf Straßen, die normalerweise in Privatbesitz sind und nicht viel breiter als die Rennfahrzeuge selbst! Nur mit diesen besonderen Bedingungen vertraut, haben die Top-Piloten der Insel aber bei den vergangenen Masters-Veranstaltungen bewiesen, dass sie auch auf dem Kontinent absolut Konkurrenzfähig sind. Seit der Masters-Premiere 2014 in Luxemburg sind […]

Erste Vorschau zum FiA Hillclimb Masters in Portugal

17. September 2021

Von 2020 auf 2021 verschoben, findet vom 7. bis 10. Oktober die vierte Ausgabe der FIA Hill Climb Masters statt, bei der sich die Elite der Bergpiloten aus ganz Europa in der portugiesischen Stadt Braga trifft. Nach Luxemburg, Tschechien und Italien führt das im zweijährigen Rhythmus ausgetragene FIA Hill Climb Masters diesmal in den äußersten Westen des europäischen Kontinents – nach Portugal. Unter der Flagge Deutschlands, aber nach dem leidigen DMSB-Beschluss ohne eigene Delegation und Mannschaft für den Nations Cup, haben nach bisherigen Informationen Alexander Hin (Osella PA 30), Georg Lang (Tatuus Formel Renault Evo), Erwin Buck (VW Spiess Scirocco 16v) und Robert Meiers (Tatuus Formel Renault) gemeldet. Ursprünglich im Vorjahr geplant, aber aufgrund der COVID-19-Pandemie verschoben, findet der anspruchsvolle Wettbewerb in diesem Jahr mit Qualifikationsrunden in ganz Europa statt, die es den Top-Fahrern vieler nationaler und internationaler Meisterschaften ermöglichen, an den FIA Hill Climb Masters teilzunehmen. Das Grundprinzip der FIA Hill Climb Masters ist es, eine Veranstaltung mit den besten Fahrern der vergangenen Saison zu organisieren. Die sich qualifizierenden Fahrer kommen aus der FIA Berg-Europameisterschaft und dem FIA International Hill Climb Cup (Top 12) sowie aus den nationalen bzw. Zonenmeisterschaften (Top 5 insgesamt, Top 3 der Gruppenunterwertungen). Die Qualität der 150 Pilotinnen und Piloten umfassenden Teilnehmerliste verspricht ein sehr hohes Niveau, da sich die Elite des Bergrennsports zu einem außergewöhnlichen Event versammelt. Die FIA ​​Hill Climb Masters bieten eine einzigartige Gelegenheit, um an der Spitze eine Konfrontation zwischen Fahrern verschiedener Nationen und Autos unterschiedlicher Bauart zu ermöglichen. Die Strecke des FIA Masters 2021 folgt den ersten 2,97 Kilometern der berühmten „Rampa da Falperra“, die seit 1978 in der Berg-Europameisterschaft verankert ist. Die Straße vom Stadtrand von Braga nach Falperra ist bekanntlich schnell. Für die Veranstaltung im Oktober wird der Servicepark der Teams ganz oben im Zielauslauf, auf der Esplanade der Wallfahrtskirche „Sameiro“ aus dem 19. Jahrhundert verlegt. Das Programm 2021 wird sich deutlich von dem der früheren Ausgaben unterscheiden. Die Abnahme beginnt bereits am Nachmittag des Donnerstag, 7. Oktober. Der Freitag, 8. Oktober, steht ganz im Zeichen der Fahrer- und Nationenparade im Stadtzentrum von Braga sowie der Fortsetzung der technischen Kontrollen. Am Samstag, 9. Oktober, steht das Training mit drei Läufen auf dem Programm. Am Sonntag, 10. Oktober wird es ernst mit drei Rennläufen und der Vergabe von Gold-, Silber- und Bronzemedaillen für die Besten in den vier Kategorien und im Nationenpreis. Weitere Informationen auf den folgenden Websites: FIA: […]

Keine offizielle Masters-Delegation – Wildecards möglich

31. August 2021

Die vierte Ausgabe der FIA Hill Climb Masters findet bekanntlich vom 08. bis 10. Oktober 2021 in Braga, Portugal statt. Nach der Absage wegen Corona im Vorjahr, hat die FiA nun alle Anstrengungen unternommen, das „Race of Champions der Berge“, in diesem Jahr nachzuholen. Aber, eine offizielle deutsche Mannschaft, die um den Nationen-Cup fährt, wird vom DMSB nicht gestellt. Diese Entscheidung traf kürzlich das DMSB-Präsidium. Christoph Schackmann aus dem DMSB-Fachausschuss Berg, unser Team-Captain und Delegationsleiter der vergangen Jahre, wird somit nicht an der Rampa Falperra vor Ort sein. Nach den unzähligen Rennabsagen der letzten Coronamonaten, ist dies ein weiterer Tiefschlag für den deutschen Bergrennsport. Dennoch steht allen einheimischen Aktiven eine Teilnahme an diesem wundervollen Ereignis nichts im Wege. Wer die von Deutschland aus über 2.000 km lange Reise nach Portugal nicht scheuen möchte, kann sich regulär oder über eine Wildecard auf dem bereits freigeschalteten und brandneuen FIA-Online-Nennportal einschreiben und muss sich diesen Vorgang vom DMSB, sprich vom Automobilsport-Koordinator Alexander Geier (eMail: ageier@dmsb.de) „abstempeln“ lassen. Eine Einschreibegebühr wird wie beim Masters üblich, nicht erhoben. 160 Fahrerinnen und Fahrer werden am zweiten Oktoberwochenende auf der auf rund 3 Kilometer verkürzte EM-Strecke zugelassen sein. Nennschluss ist der 15. September 2021 – 24 Uhr. Jene Fahrer, welche beim derzeitigen DM und DMSB Berg-Cup-Stand (also nach Osnabrück) entweder unter den 5 Ersten der Kategorie (sprich Tourenwagen oder Rennwagen) oder den 3 Ersten ihrer Gruppe (bei mindestens 6 gewerteten Fahrern innerhalb dieser Gruppe, ansonsten nur der Gruppen-Erste) liegen, können ohne WildCard nennen! Zudem hat eine Dame sowie ein U25-Fahrer einen Startplatz sicher. Und Alexander Hin ist durch seinen Platz in den Top12 der Endwertung des FIA-Hillclimb Cups qualifiziert, während sich Robert Meiers (Tatuus Formel Renault) am kommenden Wochenende in Turckheim auch über seine Platzierung in der belgischen Bergmeisterschaft qualifizieren dürfte. Trotz aller Umstände werden in Portugal auf jeden Fall Alexander Hin (Osella PA 30) und auch Georg Lang (Tatuus Renault Evo) die Flagge Deutschlands hoch halten. Bei weiteren Piloten aus dem KW Berg-Cup und dem übrigen Tourenwagen-Sektor laufen bereits die Planungen. Wer sich schlussendlich auf die Reise machen wird ist „Bergrennen in Deutschland“ derzeit nicht bekannt. Die Bedingungen der Teilnahmeberechtigung von Fahrerinnen und Fahrern am Wettbewerb sind in Artikel 6 und Anhang 1 zum Sportreglement des FIA Hill Climb Masters definiert. Folgende Dokumente werden während des Eintragungsprozesses auf die Plattform gefordert und müssen hochgeladen werden: – Kopie der Internationalen Lizenz – Kopie Führerscheins – Mindestens 4 Fotos, frei von […]

Diese Bergrennen stehen 2021 noch an

20. August 2021

Seit April laufen die diesjährigen Bergrennen in Europa und mit dem sich annähernden Oktober rückt auch das Ende der Saison langsam in Sicht. Nichtsdestotrotz stehen noch einige spannende Rennen für die kommenden Monate an, die Fans auf dem Schirm haben sollten. Ob die FIA Berg EM, die FIA Hillclimb Masters oder die deutsche Automobil Bergmeisterschaft, Freunde des Bergrennens kommen definitiv noch auf ihre Kosten. Ebenso wie bei den Bergrennen, läuft auch die Runde der Deutsche Tourenwagen-Masters (DTM) noch bis Oktober, anschließend dürfen sich Motorsport-Fans zumindest noch mit der Formel 1 und dem MotoGP vergnügen. Vor allem bei der Formel 1 ist in diesem Jahr ordentlich Spannung mit von der Partie, bei der sich Lewis Hamilton im Mercedes und Max Verstappen von Red Bull ein Kopf an Kopf Rennen liefern. Buchmacher sehen die zwei Topfahrer aktuell gleichauf, auch wenn Hamilton nach dem Ausscheiden Verstappens momentan die Nase vorn hat. Wer einen sicheren Sportwetten Bonus nutzt, sollte sich für einen der beiden Piloten entscheiden, die Dominanz gegenüber der Konkurrenz ist schlichtweg zu groß. Doch der Fokus liegt sicherlich zuerst auf den anstehenden Rennen der Bergmeisterschaften 2021. Welche Termine Fans keinesfalls verpassen sollten, haben wir hier zusammengefasst. August Die deutsche Automobil Bergmeisterschaft geht schon an diesem Wochenende mit dem Osnabrücker ADAC Bergrennen verspätet los. Bei Deutschlands nördlichstem Rennen kommen traditionell einige der besten Fahrer des internationalen Feldes zusammen, um auf der schmalen und kurvigen Strecke zu glänzen. Etwas über zwei Kilometer gilt es hier zu überwinden, wenn vom 21. bis zum 22. August die Motoren angeschmissen werden. Auch die Österreichische Bergmeisterschaft 2021 blickt auf das Nächste Event in Slowenien in Ilirska Bistrica. Das Rennen zählt ebenfalls zur Berg-EM und die rund fünf Kilometer lange Strecke hat einiges zu bieten. So unter anderem einen Kreisverkehr, der seit dem vergangenen Jahr auf der Route liegt. Ansonsten begeistern Schikanen, Spitzkehren und enge Kurven die Zuschauer und fordern die Fahrer gleichermaßen heraus. Das Rennen findet am 28. und 29. August im Südwesten des Landes statt. Zeitgleich brüllen die Motoren auch in der Deutsch-Schweiz, zwischen Schwarzwald und Rheinufer beim Bergrennen Oberhallau, mit Zuschauer und den Aktiven des KW Berg-Cup. In St. Andrä-Kitzeck in der Steiermark steht am 22. August ein Lauf des Bergralleycups 2021 an. Die Strecke dürfte dem ein oder anderen von den Österreichischen Bergmeisterschaften bekannt sein und liegt über zwei Kilometer idyllisch in den Weinbergen der Region. Außerdem bietet sie einen guten Fahrfluss ohne enorm komplexe […]

Luxemburg mit neuem Captain Patrick Weber zum FiA Masters

19. August 2021

Als Goldmedaillengewinner und Titelverteidiger des FiA Hillclimb Masters – Nationen-Cups 2018, wird das Großherzogtum Luxemburg natürlich im portugiesischen Braga am Start sein. Vom Luxemburger Automobilclub wurde mit Patrick Weber nun ein neuer Kapitän zur Leitung der ACL-Delegation ernannt, nachdem Norbert Harz sich aus der Sportkommission zurückzog. Schon 2014 war Weber Mitorganisator und Streckensprecher des allerersten FiA Masters in Eschdorf , und fungierte 2018 in Gubbio erneut als Streckensprecher in den Sprachen Englisch, Französisch und Deutsch und wird diese vierte Ausgabe aus einer neuen Perspektive erleben. Die Auswirkungen der Pandemie haben bei den beiden einzigen Bergrennen (Holtz und Eschdorf), die für das Großherzogtum geplant waren, ihren Tribut gefordert. Dennoch stellte man eine kompakte Berg-Meisterschaft für Luxemburg, mit Rennen in Belgien, Frankreich und Deutschland auf die Beine. „Es ist wahr, dass einige unserer Fahrer ihre Aktivitäten für diese Saison auf Eis gelegt haben, aber fast alle, die in der Mini-Meisterschaft 2021 antreten, sind gespannt darauf, die Reise nach Portugal anzutreten“, ist Patrick Weber optimistisch. „Ich denke, die Verantwortung einer Titelverteidigung oder guten Ergebnissen liegt mehr bei den Fahrern als beim Team-Captain und angesichts des Ranking Systems muss auch das nötige Glück dazu kommen. Ich denke, dass die Rolle des Kapitäns vielmehr darin besteht, dass maximal viele luxemburgische Fahrer unter bestmöglichen Bedingungen beim Masters teilnehmen können.“ Der überraschende luxemburgische Sieg 2018 in der Nationenwertung, war damals in den Medien des Großherzogtums ein großes Thema und erfüllte aller einheimische Motorsportler mit Stolz. „Natürlich hatte der Sieg im Nationenpokal eine gute mediale Wirkung, aber ich denke, dass die erste Ausgabe des Masters im Jahr 2014 im Großherzogtum eine schöne Tradition hervorgebracht hat, für die luxemburgischen ‚Hill Climbers‘ sowieso“. Wer letztendlich unter der Flagge Luxemburgs auf der Rampa Falperra an die Startlinie rollt, wird in nächster Zeit entschieden. „Wir werden zuerst versuchen, möglichst viele Fahrer am Start zu haben, aber wer genau das Team für den Nationenpokal bilden wird, ist noch offen. Angesichts der engen Verbindungen zwischen unserem Land und Portugal, bekanntlich leben ja viele portugiesischstämmige Menschen hier, versuchen wir dies mit ein oder zwei Fahrern aus dieser Community zu feiern“.

Marcel Steiner sitzt gut vorbereitet in den Startlöchern

14. Mai 2021

Gibt es eine Rennsaison 2021? Diese Frage haben sich der Schweizer Top-Pilot Marcel Steiner und sein Team schon sehr oft gestellt. Doch auch die Truppe aus dem Berner Oberland kann sie zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht beantworten. Alle Motorsportbegeisterten hoffen darauf, dass die Bergrennen zumindest ab Sommer abgehalten werden können, und die Jungs von Steiner Motorsport hoffen endlich den neuen Turbomotor unter Rennbedingungen einsetzen zu können. Apropos Motor: „Anfang Oktober 2020 wurde unsere Freude am neuen Turbo jäh gebremst“, sagt Marcel in seiner aktuellen Presseaussendung. „Der Automobil-Weltverband FIA kastrierte die Turbomotoren der Gruppe E2-SS und E2-SC mit einem Airrestriktor. Generell mussten wir bereits mit 1.7-mal weniger Hubraum gegenüber den Saugmotoren auskommen, nun wurde der Turbo nochmals mit einem Luftbegrenzer von 42.25 mm beschnitten. Dies zog mir und den Jungs von Helftec Engineering kurzzeitig den Boden unter den Füssen weg“. Den Kopf in den Sand stecken wollte Steiner-Motorsport aber auch nicht. Eine Lösung musste her und wurde gefunden. So passten die Steiners den Hondamotor bei der Reparatur gerade noch an die neuen Anforderungen an. Am LobArt-Sportwagen nahm man zudem kleine Updates an der Aerodynamik vor und seit kurzem steckt das Aggregat nun wieder im LobArt-Chassis. Kleinere Anpassungen am Auspuffkrümmer stehen noch aus, danach gilt’s auf dem Rollenprüfstand das Kennfeld abzustimmen. Der LobArt Honda-Turbo wäre also bald bereit, um Runden zu drehen oder Bergstraßen hochzujagen. Weiter stellt sich noch eine Reglementsfrage. Nach aktuellstem Stand übernehmen einige nationale Verbände (Schweiz, Deutschland, Österreich, Frankreich…) das FIA-Regelwerk nicht oder noch nicht. In diesen Ländern kann der Turbo noch frei und ohne Airrestriktor atmen. „So werden wir unseren Motor auch noch offen abstimmen und bis auf weiteres so fahren“, kündigt Steiner an. Auslauf soll der LobArt Honda im Jahr 2021 hauptsächlich in der Schweizer Bergmeisterschaft finden, die anfangs aus neun Rennen bestand. Leider wurden bereits La Roche, Hemberg, Reitnau, Anzere und Les Paccots wegen Covid-19 wieder abgesagt. Daher musste sich das Team wieder etwas umorientieren. „Zudem finde ich als ersten Start am Berg 2021, gleich auf der Highspeed-Strecke in Les Rangiers, nicht ganz optimal. Aus diesem Grund rückten die französischen Rennen von Vuillanfans und Beaujolais in meinen Terminkalender“. Zudem möchte Marcel Steiner auch die Rennen in Osnabrück/D, Türckheim/F und St.Agatha/A fahren. Dies hängt aber von den Reglementen zum Restriktor und der finanziellen Lage von Steiner Motorsport ab. Als großes Highlight findet im Oktober in Portugal das 4. FIA Hillclimb Masters statt. Nach seiner Teilnahme 2018 in […]

Berg-Urgesteine: Fotostory Alexander Hin

6. November 2020

Seit genau 31 Jahren ist Alexander Hin im Autorennsport aktiv, denn 1989 hat er den Motorsport für sich entdeckt. Angefangen hat alles mit lokalen Rallyes. Danach folgten einige Rundstrecken- und Slalomrennen, die ihm jedoch bald zu langweilig wurden. Der „Schwarzwälder Bub“ entdeckte Anfang der 1990er Jahre, inspiriert durch die damals starke Fahrer-Truppe des MSRT Freiamt, den Bergrennsport für sich. Wohl kaum ein Fahrerkollege aus der Bergszene hat in seiner Karriere bislang derart viele unterschiedliche Fahrzeuge pilotiert, wie der Elzacher. Alexander Hin ist einer von Wenigen die in allen Kategorien die am Berg zugelassen sind gefahren sind – vom Tourenwagen, über Formel-Rennwagen bis zu den Sportwagen. Alexander Hin investiert nicht nur Einiges an Geld, sondern vor allem viel Herzblut und Zeit in den Bergrennsport. Stets an Hins Seite ist Benjamin Dufner. Er ist vor allem für das logistische Drumherum verantwortlich. Mit dem aktuellen Boliden, dem Osella FA30 Zytek V8 und zuvor bereits im letzten F3000, betreuen den Unternehmer zudem noch Uwe und Georg Lang von Lang Motorsport aus Schweinfurt. Mit seinem Unternehmen „Hin Hausbau“ in Elzach hat sich Alexander Hin schon vor vielen Jahren beruflich auf eigene Füße gestellt, daher gibt es in seiner langen Bergrennkarriere immer wieder kleine Lücken und Aussetzer. Denn in ganz Deutschland und dem benachbarten Ausland baut er mit seinem versierten Team von Spezialisten Holzhäuser und mehr. Darüber hinaus realisiert der 51jährige auch weitere Projekte, wie den Aufbau des von seiner Schwester Andrea betriebenen Sportcenters „Informa“ mit angeschlossenem Lokal „La Calma“ in Elzach. An Ideen mangelt es dem umtriebigen Unternehmer nicht.

Termin fürs Hillclimb Masters 2021 steht

10. Oktober 2020

Dieses zweite Oktober-Wochenende im Jahr 2020 sollten eigentlich Festtage des Bergrennsports werden. Das FiA Hillclimb Masters, mit seiner vierten Auflage im portugiesischen Braga musste bekanntlich wegen der noch immer anhaltenden Pandemie erst einmal abgesagt werden. Just am ursprünglichen Datum, gab nun der portugiesische Verband und die FiA den Termin für das ins Jahr 2021 verschobene Mega-Event bekannt. Demnach plant man das 4. FiA Hillclimb Masters vom 8. bis 10. Oktober 2021 auf der Strecke Rampa da Falperra auszutragen. Die weiteren Entwicklungen um Covid 19 werden dabei natürlich im Auge behalten werden müssen. Auf alle Fälle ist der Startschuss für die Planungen nun gefallen.

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