Sandra Becker und Canio Marchione sichern sich den Titel

22. September 2021

Nach dem Bergrennen von Sainte-Cécile in Belgien stehen nun die Meister der Luxemburger Berg-Meisterschaft 2021 fest. Für die Meisterschaft des Großherzogtums zählten in diesem zweiten Corona-Jahr nur 5 Bergrennen in Belgien, Frankreich und Deutschland, die vier besten Ergebnisse wurden addiert. Nicht weniger als 7 Rennen die im ACL-Kalender aufgenommen waren, wurden vor allem wegen der Covid 19-Pandemie abgesagt. In der Kategorie 1 „Produktions-Tourenwagen“ geht der Titel in diesem Jahr an Sandra Donkels-Becker im Renault Clio Cup (Foto oben). Die Entscheidung sollte im letzten Rennen zu ihren Gunsten fallen, nachdem sie 8,18 Punkte mehr als François Flammang (Peugeot 206) geholt hatte. Das reicht am Ende, um sich den Titel 2021 mit 5,03 Punkten Vorsprung zu sichern. Platz 3 geht an Tania Flammang im VW Fun-Cup. In der Kategorie 2 „Rennwagen“ war der Kampf um den Titel zwischen Canio Marchione im Osella PA 21 (Foto Mitte) und Daniel Donkels im Ligier JS Honda (Foto unten) sehr eng. Nach den Bergrennen von La Broque (F), Grancourt (B) und Osnabrück (D) sah es gut aus für Daniel Donkels. In Turckheim konnte Canio Marchione die Tür öffnen und die Entscheidung fiel hier in Sainte-Cécile. Hier war es der Italo-Luxemburger, der mit einem 7. Platz in der Gesamtwertung und einem 2. Platz in seiner Klasse und mit nur 1,56 Punkten Vorsprung die nötigen Punkte sammeln konnte, um noch in der Schlusswertung Daniel Donkels knapp zu überflügeln. Platz 3 geht an Chris Klein. Es ist der bislang 5. Meistertitel von Canio Marchione in beiden Kategorien und in seiner ersten Saison mit dem italienischen Rennsportwagen mit Motorrad-Triebwerk. Fotos: Herni Schwirtz

Luxemburg mit neuem Captain Patrick Weber zum FiA Masters

19. August 2021

Als Goldmedaillengewinner und Titelverteidiger des FiA Hillclimb Masters – Nationen-Cups 2018, wird das Großherzogtum Luxemburg natürlich im portugiesischen Braga am Start sein. Vom Luxemburger Automobilclub wurde mit Patrick Weber nun ein neuer Kapitän zur Leitung der ACL-Delegation ernannt, nachdem Norbert Harz sich aus der Sportkommission zurückzog. Schon 2014 war Weber Mitorganisator und Streckensprecher des allerersten FiA Masters in Eschdorf , und fungierte 2018 in Gubbio erneut als Streckensprecher in den Sprachen Englisch, Französisch und Deutsch und wird diese vierte Ausgabe aus einer neuen Perspektive erleben. Die Auswirkungen der Pandemie haben bei den beiden einzigen Bergrennen (Holtz und Eschdorf), die für das Großherzogtum geplant waren, ihren Tribut gefordert. Dennoch stellte man eine kompakte Berg-Meisterschaft für Luxemburg, mit Rennen in Belgien, Frankreich und Deutschland auf die Beine. „Es ist wahr, dass einige unserer Fahrer ihre Aktivitäten für diese Saison auf Eis gelegt haben, aber fast alle, die in der Mini-Meisterschaft 2021 antreten, sind gespannt darauf, die Reise nach Portugal anzutreten“, ist Patrick Weber optimistisch. „Ich denke, die Verantwortung einer Titelverteidigung oder guten Ergebnissen liegt mehr bei den Fahrern als beim Team-Captain und angesichts des Ranking Systems muss auch das nötige Glück dazu kommen. Ich denke, dass die Rolle des Kapitäns vielmehr darin besteht, dass maximal viele luxemburgische Fahrer unter bestmöglichen Bedingungen beim Masters teilnehmen können.“ Der überraschende luxemburgische Sieg 2018 in der Nationenwertung, war damals in den Medien des Großherzogtums ein großes Thema und erfüllte aller einheimische Motorsportler mit Stolz. „Natürlich hatte der Sieg im Nationenpokal eine gute mediale Wirkung, aber ich denke, dass die erste Ausgabe des Masters im Jahr 2014 im Großherzogtum eine schöne Tradition hervorgebracht hat, für die luxemburgischen ‚Hill Climbers‘ sowieso“. Wer letztendlich unter der Flagge Luxemburgs auf der Rampa Falperra an die Startlinie rollt, wird in nächster Zeit entschieden. „Wir werden zuerst versuchen, möglichst viele Fahrer am Start zu haben, aber wer genau das Team für den Nationenpokal bilden wird, ist noch offen. Angesichts der engen Verbindungen zwischen unserem Land und Portugal, bekanntlich leben ja viele portugiesischstämmige Menschen hier, versuchen wir dies mit ein oder zwei Fahrern aus dieser Community zu feiern“.

Vorfreude auf Osnabrücker Bergrennen kann langsam steigen

26. Juli 2021

Nur noch rund vier Wochen trenne uns vom geplanten Osnabrücker ADAC Bergrennen am 21./22. August 2021. Kommt nichts mehr dazwischen, werden fast zwei Jahre nach der letzten DBM und Berg-Cup Veranstaltung, beim Bergrennen Eichenbühl im September 2019, vergangen sein. Vor Corona war so ein Szenario schlicht unvorstellbar. Doch aktuell steht die Startampel in der Borgloher Schweiz auf grün. Seit Wochen ist die Einschreibeliste für die Fahrerinnen und Fahrer offen und bereits über 120 Nennungen liegen dem MSC Osnabrück vor. Bis zum Anmeldeschluss am 11. August – 24 Uhr könnten noch einige interessante nationale und internationale Starter hinzu kommen. „Die Veranstaltung wird sicher stattfinden“, ist sich Organisationsleiter Bernd Stegmann sicher. „Ob und wie viele Zuschauer zugelassen werden, wird sich aufgrund der Niedersächsischen Corona-Verordnung mit Stufenplan, voraussichtlich erst kurzfristig entscheiden. Ein digitales Ticketing ist dafür vorbereitet“. Wie dem auch sei. Allen Fans, die in diesem Jahr nicht live vor Ort beim 53. Int. Osnabrücker ADAC Bergrennen 2021 dabei sein können, wird wieder ein hochprofessioneller Livestream geboten. Die Produktionsfirma Ue-tec wird auch in diesem Jahr alle wichtigen Rennen und Ereignisse abseits der Strecke einfangen und weltweit auf die PC`s, Tablets und Smartphones senden. Im Gegenteil – gegenüber den Vorjahren wird noch einmal aufgerüstet und mindestens 8 Kameras sorgen für ein ganz besonderes Sehvergnügen. Natürlich hofft man, in diesem Jahr eine neue Rekordbeteiligung bei den Nutzern und Zusehern zu erreichen. Auf jeden Fall werden am 21. August bei den Trainingsläufen und am 22. August bei den Rennen um die zahlreichen internationalen und nationalen Meisterschaften alle wichtigen Ereignisse des Spektakels am „Uphöfener Berg“ übertragen – und das ganz kostenlos! Siehe unter www.msc-osnabrueck.com/livestream

Absage der Ausgabe 2021 des Bergrennen Holtz

30. Juni 2021

Die Luxemburger Automobilsportorganisation ACL Sport und der belgische Veranstalter CMP Chiny haben sich im gegenseitigen Einvernehmen zur Absage des  Bergrennen Holtz, das für den 24. und 25. Juli geplant war, entschieden. Die Veranstaltung wurde bereits vom ursprünglichen Termin Ostermontag in den Juli verlegt. Angesichts des aktuellen Kontextes, der für die Organisation von Veranstaltungen dieser Art noch immer sehr kompliziert ist, hat man sich entschieden das Course de Côte Holtz auf nächstes Jahr zu verschieben. Die letzte Ausgabe des Rennens unmittelbar an der belgischen Grenze, fand im Jahr 2011 statt und für seine Wiedereingliederung in die Rennen der Luxemburger Bergmeisterschaft möchte der ACL Sport eine Veranstaltung anbieten, die ihren Namen wirklich verdient. Es wurde daher als ratsam erachtet, die Wiedergeburt dieser Veranstaltung ins Jahr 2022 zu verschieben. Die Veranstaltergemeinschaft CMP Chiny und ACL Sport setzt ihre Planungen für das Bergrennen Holtz unterdessen fort. Der genaue Termin wird zu gegebener Zeit bekannt gegeben.

Gelegenheit macht Bergrennen – alle Termine im deutschsprachigen Raum

23. Mai 2021

Wer in diesen Pandemietagen gerne mal wieder bei einem Bergrennen ins Lenkrad seines Rennfahrzeugs greifen möchte, der sein Equipment in der Reihe hat, eine Lizenz gelöst, der bereits zu den Geimpften oder Genesenen zählt, oder der einem negativen PCR-Test vorweisen kann, hat es nicht leicht sich eine entsprechende Veranstaltung herauszusuchen. Fast täglich gibt es neue „Wasserstandsmeldungen“ zu Terminänderungen und Absagen. BiD  bringt mit folgender Auflistung etwas Licht ins Dunkel. Im gesamten deutschsprachigen Raum und den Nachbarregionen gibt es eine ganze Menge Veranstaltungen, die Corona zum Trotz stattfinden sollen. Es sind Bergrennen die bereits ihren frühen Termin verschoben haben oder darauf hoffen bei niedrigen Inzidenzwerten und einem handfesten Hygienekonzept ihre Rennen durchführen zu können (Stand: 23.07. 2021). 12. Juni 2021 – Berg-Slalom Damüls (A-Vorarlberg) 13. Juni 2021 – Berg-Slalom Damüls (A-Vorarlberg) 26./27. Juni 2021 – ADAC Ibergrennen-Heiligenstadt (D-Thüringen) 27. Juni 2021 – Course de Côte La Roche en Ardenne (B-Ardennen) 03./03. Juli 2021 – Course de Côte Vuillafans (F-Jura) 09. Juli 2021 – Int. Arlberg Berg-Slalom (A-Vorarlberg) 10. Juli 2021 – Int. Arlberg Berg-Slalom (A-Vorarlberg) 10./11. Juli 2021 – Course de Côte La Broque-Schirmeck (F-Elsass) 25. Juli 2021 – Course de Côte Holtz (L-Luxemburg) 14./15. August 2021 – Course de Côte St. Ursanne (CH-Jura) 21./22. August 2021 – Int. Bergrennen Osnabrück (D-Niedersachsen) 21./22. August 2021 – Course de Côte Massongex (CH-Wallis) 28./29. August 2021 – ASC Bergrennen Oberhallau (CH-Schaffhausen) 04./05. September 2021 – Course de Côte Turckheim (F-Elsass) 11./12. September 2021 – AvD Bergrennen Eichenbühl (D-Bayern) 11./12. September 2021 – Bergrennen Gurnigel (CH-Berner Oberland) 18./19. September 2021 – Course de Côte Abreschviller (F-Lothringen) 25./26. September 2021 – Auto-Bergrennen St. Agatha (A-Oberösterreich) 02./03. Oktober 2021 – ADAC Bergrennen Mickhausen (D-Bayern) 09./10. Oktober 2021 – FiA Hillclimb Masters Braga-Falperra (P)

Wolsfelder Bergrennen streckt für 2021 ebenfalls die Waffen

10. April 2021

Mit der erneuten Absage des 58. ADAC/EMSC Wolsfelder Bergrennen 2021 müssen die Freunde des Bergrennsport in der Osterwoche, nach der fast zeitgleichen Absage des Homburger Bergrennens, die zweite Hiobsbotschaft innerhalb kürzester Zeit verdauen. Wie der EMSC Bitburg mitteilt, lässt die Corona-Pandemie dem Eifel-Motorsport-Club leider keine andere Wahl, da unter den momentanen Bedingungen eine Veranstaltung dieser Größenordnung und mit vielen Fahrern und tausenden Besuchern aus dem In- und Ausland aus wirtschaftlichen, sportlichen und gesundheitlichen Gründen nicht kalkulierbar ist. Man machte sich die Entscheidung nicht leicht, da es auch für die Eifel-Mosel-Hunsrück-Region ein bedeutendes Ereignis ist. Ein weiteres Mal bestätigt sich der Umstand, dass ohne Zuschauer ein Bergrennen finanziell nicht durchführbar und auch nicht denkbar ist. „Das Wolsfelder Bergrennen wird es auch in Zukunft geben“, bekräftig EMSC-Präsident Christoph Schackmann. „Unser Team des EMSC Bitburg, das Dorf und die Dorfgemeinschaft Wolsfeld, alle Helfer und natürlich auch unsere langjährigen Sponsoren möchten das traditionsreiche Wolsfelder Bergrennen auch zukünftig weiterhin unterstützen und am Leben halten. Wir werden gemeinschaftlich alles dafür tun, um am 5./6 Juni 2022 die 58. Auflage des Wolsfelder Bergrennens und natürlich auch darüber hinaus durchzuführen. Unser Rennen hat sich in den letzten Jahren einer immer steigenden Popularität bei Fahrern aus dem Inland, aber auch aus dem Ausland erfreuen dürfen. So starteten beim letzten Rennen über 200 (!) Fahrer aus 9 Nationen. Gleiches gilt für die Zuschauerzahlen, die immer weiter gestiegen sind und viele Fans aus nah und fern in unser kleines Eifelörtchen gelockt haben. Sofern die Pandemie unter Kontrolle ist, worauf wir setzen, wird es Pfingsten 2022 und darüber hinaus das alljährliche Wolsfelder Bergrennen geben, wir sind weiterhin hochmotiviert und bedanken uns bereits jetzt für die Treue!“

Nachruf auf die französische Berg-Legende Christian Debias

5. April 2021

Im Alter von 74 Jahren ist mit Christian Debias über die Osterfeiertage einer der ganz Großen des Bergrennsports an den Folgen eines Schlaganfalls während eines Wüstenurlaubs in seiner Geburtsheimat Tunesien verstorben. Der seit seinem 8. Lebensjahr in Nancy lebende Franzose kam 1968 zum Motorsport und sammelte seine ersten Erfahrungen im Renault 8 Gordini bei vereinzelten regionalen Rallyes und Bergrennen, machte sich dann schnell einen Namen in den R8- und Audi 80-Markenpokalen auf den französischen Rundstrecken, bevor er 1975, ein Jahr nach Didier Pironi und ein Jahr vor dem späteren F1-Weltmeister Alain Prost, den französischen Meistertitel in der Formel Renault errang. Dank seines Fahrtalents, aber auch seiner feinspürigen Abstimmungskenntnisse schien der Weg zu einer großen Karriere auf der Rundstrecke vorgezeichnet, doch wohl nicht zuletzt der schon damals enorme Kostenaufwand belehrte Debias in der anschließenden Saison im Formel Renault-Europapokal eines Besseren. So wandte er sich dem Bergrennsport zu, den er 1977 regelrecht revolutionierte, indem er als Erster nicht wie bislang üblich einen Formel 2 im mehr oder weniger Originalzustand von der Rundstrecke an den Berg brachte, sondern in Eigenregie ein Formel 3-Fahrzeug (Ralt Rt1) zu einem reinrassigen Bergrenner umbaute, den er dann mit einem BMW-F2-Motor ausrüstete und auf Anhieb in seiner ersten Saison in der französischen Bergmeisterschaft gleich zu zahlreichen Gesamtsiegen und zum Titel fuhr. Sein Beispiel sollte Schule machen und ab sofort wurden die eigens für den Berg umgebauten und/oder entwickelten 2 Liter-Formelwagen zur Messlatte insbesondere in Frankreich, schon damals eine der absoluten Hochburgen dieser Disziplin. Leider sollte Debias’ Karriere jedoch im Folgejahr einen mächtigen Dämpfer erhalten: beim legendären 24 Stundenrennen in Le Mans verunglückte er am Lenkrad des WM P78 Peugeot Turbo-Sportwagens auf der langen und extrem schnellen Hunaudières-Geraden und sprang nur knapp dem Tod von der Schippe. Ein monatelanger Kampf zurück ins Leben beginnt, und erst 1979 wird er auf einem Martini Mk28 sein vorerst zaghaftes Comeback am Berg feiern, dort wo inzwischen ein regelrechter Rüstungskampf zwischen diversen professionellen Rennteams ausgebrochen ist, den eigentlich er selbst erst durch seine zwei Jahre zuvor gezeigte Herangehensweise entfacht hatte. 1979 im September wird Debias auch erstmals in Bourscheid bei einem Luxemburger Bergrennen an den Start gehen und seinen ersten Gesamtsieg in dem Land feiern, das ihm künftig – nur knapp anderthalb Autostunden von seinem Heimatort Nancy entfernt – als wahres Testgelände für alle erdenklichen technischen Neuheiten und Entwicklungen, auch zum Beispiel im Bereich neuer Reifenmischungen, dienen wird, bevor er diese jeweils in […]

Bergrennen Holtz einstweilen verschoben

2. März 2021

Die Wiederauferstehung des Luxemburger Bergrennens von Holtz vom 4./5. April 2021, muss erneut vertagt werden. Nachdem man im Vorjahr schon die erste Neuauflage des vor 10 Jahren letztmals stattgefundenen und unmittelbar an der belgischen Grenze gelegenen Bergrennens absagen musste, wechselt man nun vom Ostermontag in den Hochsommer. Angesichts der aktuellen Situation im Zusammenhang mit der COVID-19-Pandemie und den derzeit geltenden Restriktionsmaßnahmen, einschließlich der Reisebeschränkungen von und nach Belgien, kann die Eröffnungsveranstaltung der diesjährigen Bergmeisterschaften Luxemburgs und Belgiens leider nicht wie ursprünglich geplant stattfinden. Das Organisationsgremium, bestehend aus Vertretern des Luxemburger Automobilclubs (ACL) und Belgischen Clubs, musste jetzt die Reißleine ziehen. In diesem sehr unsicheren Kontext und in dem Wissen, dass die Veranstaltung viele Personen aus Nah und Fern anzieht, insbesondere Fahrer, Funktionäre und Sportwarte aus Belgien, ist es die beste Entscheidung das Rennen erst einmal zu verschieben. Eine fundierte Vorbereitung auf die Veranstaltung erweist sich derzeit noch als zu schwierig. Aus diesem Grund haben die Veranstalter beschlossen, das Course de Cote Holtz auf den 24./25. Juli 2021 zu verschieben, in der Hoffnung, dass sich die gesundheitliche Situation in Europa bis dahin soweit entspannt hat, dass eine Durchführung des Rennens möglich wird.

David Hauser als Fahrer und Teamchef in die ELMS

20. Februar 2021

Das Racing Experience Team um die Luxemburger Familie Hauser freut sich, seine Teilnahme an der berühmten European Le Mans Series (ELMS) Meisterschaft für die Saison 2021 bekannt zu geben. Letzten Freitag wurde die Nennliste offiziell veröffentlicht. Insgesamt wird das Feld aus 43 Autos bestehen. Der Duqueine D08 Rennwagen von Racing Experience mit der Nummer 12 wird das Abenteuer in der LMP3-Klasse bestreiten, wo er sich mit 16 anderen Teilnehmern messen muss. Die Meisterschaft wird sechs Rennveranstaltungen in ganz Europa umfassen. Das Team kennt die meisten Strecken aus dem Michelin Le Mans Cup in den Jahren 2019 und 2020, mit Ausnahme des Red Bull Rings in Österreich. Die endgültige Fahrerbesetzung wird in Kürze bestätigt, aber zum ersten Mal seit 2017 werden sich die Brüder David und Gary Hauser zusammen mit einem dritten Fahrer wieder das gleiche Auto teilen, und zwar bei allen Veranstaltungen dieser Saison. Eine weitere große Ankündigung ist die Bekanntgabe des neuen Geschäftsführers von Racing Experience: David Hauser. Er hat die Entscheidung getroffen, sich zu 100% auf das Team zu konzentrieren und in die Fußstapfen seines Vaters Christian zu treten, der weiterhin Teambesitzer und ein sehr erfahrenes und wichtiges Mitglied bleibt. Christian Hauser, Team Besitzer von Racing Experience: „Die letztjährige Saison im Michelin Le Mans Cup spiegelte nicht ganz die Stärken und Kompetenzen unseres Teams wider und trotz unserer Bemühungen und auch einiger sehr positiver Qualifying-Ergebnisse und starker Rennleistungen lief nicht alles nach Plan. Unser Ziel ist es, die Situation in diesem Jahr zu ändern und deshalb ist über den Winter viel passiert. Wir haben unsere Bewerbung für die Europameisterschaft (ELMS) eingereicht und waren sehr erfreut, als wir unser Team am vergangenen Freitag auf der Nennliste sahen. Wir können es kaum erwarten, in die Saison zu starten! Ich bin stolz, dass David die Rolle unseres Geschäftsführers übernehmen wird. Er kennt das Team, seit alles im Jahr 2000 begonnen hat. Er ist damit aufgewachsen und hat viel Zeit in die Entwicklung, aber auch in technische Verbesserungen investiert, dank seines Doppel-Master-Abschlusses in Maschinenbau. Es gibt keine bessere Person für diese Position und ich habe vollstes Vertrauen in ihn!“ David Hauser, neuer Geschäftsführer von Racing Experience und Fahrer: „Was für ein Start ins Jahr! Ich bin unglaublich dankbar für die Möglichkeit, hauptberuflich für Racing Experience zu arbeiten. Es ist eine große Herausforderung für mich und es wird ein sehr hohes Arbeitspensum sein, aber ich werde alles geben! Aus Fahrersicht ist die Teilnahme […]

Boxengeflüster 02/2021: Wussten Sie schon dass…?

13. Februar 2021

DASS wohl viele nicht wissen, dass Manfred Hülsmann bereits seit November 2017 Präsident des Fußball-Zweitligisten VfL Osnabrück ist. Im Bergrennsport bildet der ehemalige Vorstandsvorsitzende der Stadtwerke Osnabrück seit Jahren ein Team mit Sohn Markus Hülsmann im KW Berg-Cup und lässt es sich nicht nehmen ab und an auch selbst ins Lenkrad des schneeweißen Hülsmann-Golf zu greifen. Im Jahr 2019 schaffte der 67-jährige „Unruheständler“ mit dem VfL Osnabrück den Aufstieg in die 2. Fußball-Bundesliga, steckt aber aktuell im Abstiegsstrudel. DASS trotz Pandemie in der italienischen Bergmeisterschaft (CIVM) für die Saison2021 insgesamt 12 Rennveranstaltungen vorgesehen sind und der nationale Motorsportverband ACI Sport bei all diesen Läufen eine Fernsehproduktion garantiert. Das komplette Duzend wird als Live-Streaming im Internet zusehen sein und zusätzlich die Highlights im öffentlichen Fernsehen ausgestrahlt. DASS aktuell der Österreicher Herbert Pregartner die Bestzeit auf der virtuellen Bergrennstrecke der RaceRoom Hillclimb Icons Leaderboard Challenge innehat, das mit dem Meisel-Mercedes und dem Plasa-BMW, vor Gamern aus Spanien, Deutschland, Norwegen und Tschechien. „Pre“, der Ende 2018 sich aus dem realen Bergrennsport zurückgezogen hat und inzwischen mit Rennsimulatoren auf Messen und Veranstaltungen präsent ist, hat mit einem gewissen Rüdiger Faustmann einen starken Gegner im Nacken. Ob es sich dabei um den früheren Vize-Bergeuropameister aus Niederbayern handelt ist uns noch nicht bestätigt worden. Jedenfalls erfreut sich die SimRacing-Plattform RaceRoom aus dem Hause KW Suspensions um die KW Berg-Cup-Hauptsponsoren Klaus und Jürgen Wohlfarth wachsender Beliebtheit. DASS sich der Luxemburger Tourenwagen-Bergmeister Canio Marchione Ende letzten Jahres einen E2-SC Rennsportwagen vom Typ Osella PA 21 JRB 1000 BMW zugelegt hat, mit dem der „Italo-Luxemburger“ in diesem Jahr erstmals in der Luxemburger Bergmeisterschaft antreten möchte. Der von einem Motorradmotor angetriebene Sportprototyp erhielt seine neue Grundabstimmung bereits vor wenigen Tagen auf dem Fahrdynamikprüfstand von KW Suspensions im KW-Werk im schwäbischen Fichtenberg. Zum ersten Renneinsatz könnte es schon am Ostermontag beim heimischen Bergrennen Holtz kommen, das auch ohne Zuschauerzulassung durchgeführt werden kann.

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