2022 soll das traditionsreiche Bergrennen Mickhausen wieder stattfinden – Erste Weichen gestellt

13. Oktober 2021

Nach zwei coronabedingten Absagen 2020 und 2021 nimmt das Bergrennen Mickhausen einen neuen Anlauf. Im Oktober des kommenden Jahres soll die traditionsreiche Motorsportveranstaltung im Herzen der Stauden wieder stattfinden. So ist es jedenfalls der erklärte Wunsch der Vereinsmitglieder des Automobil Sport Clubs (ASC) Bobingen, der das Bergrennen vor 20 Jahren wiederbelebt hatte. Bei der jüngsten Mitgliederversammlung sprachen sich die Motorsportfreunde des ASC Bobingen einstimmig dafür aus, die Weichen für eine Neuauflage am ersten Oktober-Wochenende 2022 zu stellen. Das Orga-Team um Hinrich Groeneveld, ASC-Vorsitzenden Michael Kanth und Wolfgang Glas wurde beauftragt, bis zum nächsten Treffen im Frühjahr ein tragfähiges Konzept mit einem klaren Finanzplan zu erarbeiten. Ziel sei es, so Michael Kanth, die Großveranstaltung mit einer schwarzen Null abzuschließen und keinesfalls ins Minus zu rutschen. „Das Bergrennen muss sich selber tragen. Ein Defizit können und dürfen wir uns mit Blick auf den Gesamtverein nicht leisten. Dafür müssen wir wohl in so manchen sauren Apfel beißen und kostenintensiven Ballast abwerfen“, gab Kanth die straffe Marschrichtung vor. Zu Disposition für ein „Bergrennen light“ stünden demnach eine Reduzierung der (teuren) Großbildleinwände und ein bis auf das absolut Nötigste abgespeckter VIP-Bereich. Zudem werde im Orga-Team überlegt, das Startgeld der Fahrer geringfügig von bisher 170 auf bis zu 190 Euro anzuheben. An einem schönen Wochenende säumen bis zu 20 000 Zuschauer das 2,2 Kilometer lange Kurvenlabyrinth an der Kreisstraße A 16 von Münster hinauf nach Birkach. Ausführlich diskutiert wurde der Vorschlag, das Rennen künftig nicht mehr im Herbst zu veranstalten, sondern sich im ohnehin eng getakteten Rennkalender des Deutschen Motor Sport Bundes (DMSB) um einen früheren Termin im August zu bewerben. Weil zur Sommerzeit aber die Zuschauerflächen entlang der Strecke und die als Besucherparkplätze benötigten Wiesen in Mickhausen, Münster und Birkach noch landwirtschaftlich genutzt werden und noch nicht abgeerntet sind, soll der Oktober-Termin zum Saisonabschluss beibehalten werden. Als nicht stichhaltig wurde zudem das Argument angesehen, im Sommer herrsche besseres und beständigeres Wetter als im Frühherbst. Verregnete Wochenenden, so der Tenor aus der Versammlung, gebe es erfahrungsgemäß auch im Hochsommer. Die Gewinnung neuer Sponsoren und die Intensivierung bestehender Sponsorenkontakte sei ein weiterer unerlässlicher Baustein im Vorfeld des 39. Internationalen ADAC-Bergrennens 2022. Clubmitglied Benjamin Schleich wird sich dieser wichtigen Aufgabe annehmen. Erste, recht optimistisch stimmende Gespräche hätten bereits stattgefunden. Komplett neu aufgestellt werden soll für 2022 das Ticket-System. Eintrittskarten soll es demnach nur noch über einen Online-Ticketservice geben. Die Veranstalter des Bergrennens im Schweizerischen Oberhallau hätten damit heuer […]

Erwin Buck als KW Berg-Cup Gesamtsieger zum Masters

28. September 2021

Beim grandiosen Berg-Finale in St. Agatha (Oberösterreich) reicht dem VW Spiess-Scirocco-Piloten Erwin Buck der zweite Klassenplatz zu seinem ersten Titelgewinn. Die Teams Jürgen Plumm / Lars Bröker (Mitsubishi Lancer Evo 9) und Armin Ebenhöh / Tobias Mayer (VW Minichberger-Scirocco 16V) fahren auf die Gesamt-Ränge zwei und drei. Das Finale der 33. KW Berg-Saison war grandios. Der MSC Rottenegg, Veranstalter des „NOBLEND Automobil Bergrennen Esthofen – St. Agatha“ (24.-26.09.), hat sein Ziel zu 100 Prozent erreicht. So, wie es Organisations-Chef Markus Altenstrasser bei der zuvor stattgefundenen Pressekonferenz benannt hatte: „Nach dem Passieren der Eingangskontrollen soll unsere Veranstaltung für alle ein Event zum Wohlfühlen sein. Familiär und freundlich, gepaart mit Action und spannendem Sport.“ Zu diesem Paket passten das Kaiserwetter und die gigantische Zuschauerkulisse hervorragend. Im Rahmen der Rückführungen durften sich die Fans sogar die 3,2-Kilometer-Piste mit den Rennautos teilen. Mehr an Nähe und Emotionen geht nicht, es sind Gänsehaut erzeugende Momente. Diese dürften die Erfolgreichen im 180-Starter-Feld, zu dem der KW Berg-Cup inklusive NSU-Bergpokal 52 Autos beigesteuert hatte, noch eine Spur intensiver genossen haben. Allen voran natürlich die eingangs genannte Podestbesetzung der Gesamtwertung. Die – wie alle Teilnehmer – großen Bergrennsport zelebriert haben. „Wir sind hier um zu gewinnen“ hatte Erwin Buck vor dem Rennen seine Marschrichtung ausgegeben. Was in seiner Klasse der verbesserten Tourenwagen bis 2000 Kubik mit ihren 34 Startern äußerst schwierig ist. Am Ende war es ein sicherer zweiter Rang, mit dem der 51-jährige selbständige Maler- und Lackierermeister von der Schwäbischen Alb seinen ersten KW Berg-Cup Top-Erfolg absicherte und in knapp zwei Wochen beim FiA Hillclimb Masters seine Rennserie vertreten wird. Jürgen Plumm und Armin Ebenhöh stürmten in ihren Klassen jeweils zum Sieg. Am Ende der aus drei „Fastest Lap“ Sprintwettbewerben auf Rundstrecken sowie den Bergrennen Osnabrück, Oberhallau (CH) und St. Agatha bestehenden 33. KW Berg-Cup Saison sicherte sich Marcel Gapp (BMW M3 E36) Rang vier im Gesamt-Ranking vor dem Team Thomas Strasser und Hansi Eller auf VW Minichberger-Scirocco 16V, mit dem Thomas den St. Agatha-2-Liter-Klassenerfolg holte. Die Sonderwertung KW 8V-Trophy sicherte sich Norbert Wimmer (BMW 2002), den NSU-Bergpokal gewann Uwe Schindler vor Thomas Krystofiak und Christian Hindmarsh sowie Volker Angelberger, der zudem die NSU-Bergpokal Klassik-Wertung für sich entschied. Ganz hervorragend haben KW Berg-Cup Teilnehmer auch in den DMSB-Prädikaten abgeschnitten. Armin Ebenhöh errang nach 2015 und 2018 zum dritten Mal den Titel des Deutschen Automobil-Bergmeisters knapp vor Erwin Buck und Jürgen Plumm. Der DMSB-Berg-Cup der Tourenwagen war die […]

Wer wird erster KW Berg-Cup Kombi-Meister

20. September 2021

Der KW Berg-Cup biegt am kommenden Wochenende in St. Agatha auf die Zielgerade ein. Mit dem „NOBLEND Automobil Bergrennen Esthofen – St. Agatha“ beendet der KW Berg-Cup am 25. und 26. September in Oberösterreich seine 33. Saison, die in der langen Tradition dieser Rennserie eine ganz besondere ist. Bis einschließlich 2019 betätigte sie sich ausschließlich bei Bergrennen. Das sollte auch 2020 so sein, doch die Corona-Pandemie erzwang einen Totalausfall, nicht eine einzige der 15 in vier Ländern geplanten Veranstaltungen konnte zur Austragung kommen. Dies beeinflusste die Planungen für 2021 massiv. Da frühzeitig klar war, dass die ersten Bergrennen des Jahres wegen Corona erneut in ihrer Durchführung extrem gefährdet waren, suchten die Verantwortlichen nach Alternativen. Diese wurden in Form von Veranstaltungen auf permanenten Rennstrecken gefunden. Da es aber nicht möglich ist mit Bergrennautos, die für kurze Sprintstrecken konzipiert sind, an klassischen Rundstreckenrennen teilzunehmen, musste ein besonderes Format für diese Auftritte geschaffen werden. „Fastest Lap“ heißt die Lösung, die aus drei 20- minütigen Zeitslots besteht, aus denen die jeweils schnellste gefahrene Runde zur Wertung herangezogen wird. Slot eins dient dem Training, die Nummern zwei und drei dem Wettbewerb. Die Top-Zeiten der beiden Race-Heats werden addiert und bilden so die Grundlage für das Rennergebnis. Zwei dieser Rundstrecken-Auftritte – Ende März in Hockenheim und anfangs Mai in Oschersleben – sowie ab Juni acht Bergrennen in Deutschland, Österreich und der Schweiz sah der KW Berg-Cup Kalender vor. Doch es kam anders. Denn bald stand fest, dass die Bergrennen vor hohen, zum Teil unüberwindlichen Hürden standen. Der Auftakt der Bergsaison rückte immer weiter nach hinten, vom Juni in den August. Deshalb kehrte der KW Berg-Cup Ende Juli noch einmal nach Hockenheim zurück. Erst Ende August gelang die Rückkehr auf gewohntes Terrain mit den Bergrennen Osnabrück und Oberhallau. Am 25. und 26. September werden in „St. Agatha“, wie der beliebte Event in Oberösterreich kurz genannt wird, alle finalen Entscheidungen im KW Berg-Cup und NSU-Bergpokal fallen. In den Klassen, Sonderwertungen und im Gesamt-Ranking. In diesem haben Leader Erwin Buck (470,63 Pkte. / VW Spiess Scirocco), das Mitsubishi-Lancer-Evo-9-Team Jürgen Plumm / Lars Bröker (455,00 Pkte.) sowie Armin Ebenhöh und Tobi Mayer (434,96 Pkte.) mit ihrem Minichberger VW Scirocco die Trumpfasse im Ärmel. Und auch der viertplatzierte Marcel Gapp (405,71 Pkte. / BMW M3 E36) besitzt noch Chancen auf den goldenen Lorbeerkranz. Die Jahressiegerehrung der Traditionsmeisterschaft und des angeschlossenen NSUBergpokals ist für den 15. Januar 2022 in Bad Mergentheim angesetzt, […]

Altenstrasser gibt das Go für St. Agatha

15. September 2021

Eines der diesjährigen absoluten Highlights im deutschsprachigen Raum, wo wegen Corona erneut kaum Bergrennen stattfanden, kann am letzten September-Wochenende in Oberösterreich starten. Mit fast 200 Einschreibungen kommt ein mächtiges und hochklassiges Starterfeld unweit der bekannten Donauschlinge zusammen. Die Akteure der Deutschen Bergmeisterschaft und des KW Berg-Cup werden auf der 3.210 Meter langen Hochgeschwindigkeitsstrecke ihre ersten Meister unter Coronabedingungen krönen. Die brandneue Corona-Verordnung liegt nun Ok-Chef Markus Altenstrasser vor und er gibt grünes Licht für das Internationale NOBLEND Autobergrennen Esthofen -St. Agatha am 25.-26. September 2021. „Unser Mut und die nächtelange Arbeit haben sich ausgezahlt. Die Behörde teilte uns am 14. September mit, dass wir die Genehmigung für die Durchführung erhalten werden“, so der ehemalige Markenpokal-Spezialist und Truck-EM Pilot. „Für die Anreise benötigt jeder der 10.000 erwarteten Zuschauer ausnahmslos einen gültigen 3G-Nachweis (Antigen-Test nicht älter als 24 Stunden!) und man muss sich via Smartphone mittels QR-Codes für die Veranstaltung registrieren. Der 3G-Check ist so geplant, dass dieser bereits auf der Zufahrt zu den Parkplätzen kontrolliert wird und die Registrierung problemlos ebenfalls aus dem Auto heraus erfolgen kann“, so Altenstrasser weiter. „Wenn jeder schon bei der Zufahrt seine notwendigen Nachweise bereit hält, geht alles sehr rasch und es steht dem gewohnten Flair des Bergrennens von Esthofen nach St. Agatha nichts mehr im Weg“. Im Raum stand auch eine Anfrage der Behörden, ob der MSC Rottenegg das Areal nicht total absperren könne, sagt der Organisationsleiter in einem Zeitungsinterview. „Das hätte rund zehn Kilometer Absperrungen bedeutet, was von uns nicht zu stemmen gewesen wäre und ohne zahlende Besucher ist das Rennen schlicht unfinanzierbar. Wir bitten alle Teilnehmer und Zuschauer um Mithilfe. Haltet Euch an die Vorgaben, damit einem reibungslosen Ablauf der Veranstaltung nichts mehr im Wege steht. In Zeiten wie diesen geht es nur gemeinsam und daher unsere Bitte: Lasst uns gemeinsam zeigen, dass Motorsportler zusammenhalten, und lasst uns zusammen dieses Event wieder zu einem motorsportlichen Highlight werden“, appelliert schon jetzt die Rennleitung. Wer am Samstag und Sonntag noch nicht genug vom Bergrennen St. Agatha bekommen hat, der kann am direkt darauf folgendem Montagabend, beim virtuellen Bergrennen im SimRacing seine Künste selbst unter Beweis stellen oder im Livestream als Zuschauer in die Verlängerung gehen. Organisiert wird das Ganze im Rahmen des ADAC SimRacing Berg-Cup und der Röttele-Berg-Challenge von der GTR4u.de-Community.

RaceRoom mit toller Charity-Aktion für chronisch kranke Kinder

6. September 2021

Die SimRacing-Marke RaceRoom aus dem Hause KW Automotive bewies am vergangenen Wochenende im wahrsten Sinne, dass sie auch ein Herz für schwer chronisch erkrankte Kinder und deren Familien hat. In einer von „Bergrennen in Deutschland“- Macher Thomas Bubel angeregten Charity-Aktion gastierte der bekannte RaceRoom-Trailer mit seinen acht Rennsimulatoren auf dem idyllisch gelegenen Freigelände der Nachsorgeklinik Tannheim bei Villingen-Schwenningen im Schwarzwald. Klaus Wohlfarth, zusammen mit Bruder Jürgen Geschäftsführer von KW Automotive und von Ableger RaceRoom, ließ sich nicht lange Bitten und machte seinem Familiennamen alle Ehre. Bekanntlich sind die Beiden seit Jahrzehnten Hauptsponsor des KW Berg-Cup und inzwischen auch Partner unserer Webseite „Bergrennen in Deutschland“ www.berg-meisterschaft.de. Die Nachsorgeklinik Tannheim gibt Familien mit schwer chronisch kranken Kindern neue Kraft und Hoffnung. Sie bietet im Rahmen der Familienorientierten Nachsorge bei Krebs-, Herz- oder Mukoviszidose-Erkrankung eines Kindes der gesamten Familie eine hoch qualifizierte, vierwöchige Behandlung. Jugendlichen Patienten steht die „Junge Reha“ zur Verfügung und inzwischen Erwachsene dürfen zur „Reha27Plus“ kommen. Weiter werden am Ortsrand der Gemeinde Tannheim, aus der der ehemalige Weltklasse-Skispringer Martin Schmitt kommt, in der „Verwaisten Reha“ Familien betreut die durch die angesprochenen Krankreiten oder Unfall ein Kind verloren haben. Die Einrichtung ist also eine „Insel im Meer der Sorgen“ und ein Segen für alle schwer geprüften Betroffenen. 152 Teilnehmer nimmt die Klinik jeden Monat zur Reha auf. Über den gesamten Sonntagnachmittag hatten nun die Reha-Teilnehmer die Gelegenheit sich einmal als Rennfahrer im Motorsport zu versuchen. Ganze 67 Kinder, Jugendliche, Väter und Mütter hatten ihren Spaß, konnten ihre Sorgen vergessen und im AMG Mercedes GT3 Runden auf dem virtuellen RedBull-Ring von Spielberg drehen. Auch ein paar Könner und Talente kamen zu Vorschein, aber der Spaßfaktor stand klar im Vordergrund. Die Aktion kam in der aktuellen Pandemiezeit besonders gut an, da sonst übliche Freizeitangebote, Ausflüge und Besuche doch stark eingeschränkt sind. In dieser Woche, beim Reha-Zwischenfest wird es in verschiedenen Kategorien und in der Gesamtwertung eine kleine Siegerehrung geben. Vielen Bergrennfans und Aktiven wird die Nachsorgeklinik Tannheim vielleicht noch in Erinnerung sein. In der Saison 2008 spendeten die Fahrerinnen und Fahrer des KW Berg-Cup mit ihren Starts über 3.500€ für diese segensreiche Rehaeinrichtung und dessen gemeinnütziger Stiftung Deutsche Kinderkrebsnachsorge. Im Juni 2013 besuchten auch die Bergrennfahrer Ralf Stenzel, Thomas Flik, Martin Kleiner, Dino Gebhard, Tommy Rollinger und Bea Flik mit ihren Rennfahrzeugen die Klinik, präsentierten ihre Renner und brachten jede Menge Autogrammkarten und Geschenke mit. Wer in diesem Zusammenhang die Nachsorgeklinik Tannheim unterstützen […]

Keine offizielle Masters-Delegation – Wildecards möglich

31. August 2021

Die vierte Ausgabe der FIA Hill Climb Masters findet bekanntlich vom 08. bis 10. Oktober 2021 in Braga, Portugal statt. Nach der Absage wegen Corona im Vorjahr, hat die FiA nun alle Anstrengungen unternommen, das „Race of Champions der Berge“, in diesem Jahr nachzuholen. Aber, eine offizielle deutsche Mannschaft, die um den Nationen-Cup fährt, wird vom DMSB nicht gestellt. Diese Entscheidung traf kürzlich das DMSB-Präsidium. Christoph Schackmann aus dem DMSB-Fachausschuss Berg, unser Team-Captain und Delegationsleiter der vergangen Jahre, wird somit nicht an der Rampa Falperra vor Ort sein. Nach den unzähligen Rennabsagen der letzten Coronamonaten, ist dies ein weiterer Tiefschlag für den deutschen Bergrennsport. Dennoch steht allen einheimischen Aktiven eine Teilnahme an diesem wundervollen Ereignis nichts im Wege. Wer die von Deutschland aus über 2.000 km lange Reise nach Portugal nicht scheuen möchte, kann sich regulär oder über eine Wildecard auf dem bereits freigeschalteten und brandneuen FIA-Online-Nennportal einschreiben und muss sich diesen Vorgang vom DMSB, sprich vom Automobilsport-Koordinator Alexander Geier (eMail: ageier@dmsb.de) „abstempeln“ lassen. Eine Einschreibegebühr wird wie beim Masters üblich, nicht erhoben. 160 Fahrerinnen und Fahrer werden am zweiten Oktoberwochenende auf der auf rund 3 Kilometer verkürzte EM-Strecke zugelassen sein. Nennschluss ist der 15. September 2021 – 24 Uhr. Jene Fahrer, welche beim derzeitigen DM und DMSB Berg-Cup-Stand (also nach Osnabrück) entweder unter den 5 Ersten der Kategorie (sprich Tourenwagen oder Rennwagen) oder den 3 Ersten ihrer Gruppe (bei mindestens 6 gewerteten Fahrern innerhalb dieser Gruppe, ansonsten nur der Gruppen-Erste) liegen, können ohne WildCard nennen! Zudem hat eine Dame sowie ein U25-Fahrer einen Startplatz sicher. Und Alexander Hin ist durch seinen Platz in den Top12 der Endwertung des FIA-Hillclimb Cups qualifiziert, während sich Robert Meiers (Tatuus Formel Renault) am kommenden Wochenende in Turckheim auch über seine Platzierung in der belgischen Bergmeisterschaft qualifizieren dürfte. Trotz aller Umstände werden in Portugal auf jeden Fall Alexander Hin (Osella PA 30) und auch Georg Lang (Tatuus Renault Evo) die Flagge Deutschlands hoch halten. Bei weiteren Piloten aus dem KW Berg-Cup und dem übrigen Tourenwagen-Sektor laufen bereits die Planungen. Wer sich schlussendlich auf die Reise machen wird ist „Bergrennen in Deutschland“ derzeit nicht bekannt. Die Bedingungen der Teilnahmeberechtigung von Fahrerinnen und Fahrern am Wettbewerb sind in Artikel 6 und Anhang 1 zum Sportreglement des FIA Hill Climb Masters definiert. Folgende Dokumente werden während des Eintragungsprozesses auf die Plattform gefordert und müssen hochgeladen werden: – Kopie der Internationalen Lizenz – Kopie Führerscheins – Mindestens 4 Fotos, frei von […]

Formel 1: Eine Faszination und Liga für sich

27. August 2021

Formel 1 ist bekannt für ihre spannenden Duelle, extremen Geschwindigkeiten und die dramatischen Unfälle. Es gehört weltweit zu einer der spektakulärsten Rennen, Gefahren bleiben jedoch nicht aus, denn meist enden diese Rennen im Reifenstafel, Kiesbett und mittlerweile höchst selten, manchmal sogar tödlich. Wer sich am Ende der langen Saison den Weltmeistertitel holt, wird als Held gekürt. Über 500 Millionen Zuschauer finden es faszinierend und fiebern mit, wenn die Formel-1-Fahrer in wenigen Sekunden ihr Tempo beschleunigen und um die engen Kurven rasen. Wenn man sich die Entwicklung und Geschichte anschaut, galt das Automobil Ende des 19. Jahrhunderts als stinkend, laut und nicht sehr zuverlässig. Hersteller aber haben mit der Zeit bewiesen, dass größere Strecken damit zu bewältigen sind und haben dies durch Ausdauerprüfungen, Fahrten und die Standfestigkeit von Motoren demonstriert. Aus den Wettfahrten Prüfungen ergaben sich Autorennen mit eigenen Rund-Kursen: In den 20er Jahren wurden die Strecken des Nürburgrings erbaut. Aus dem Grand Prix der 20er und 30er Jahren entwickelte sich die Formel 1 nach dem Krieg, also die Königsklasse des Automobil-Rennsports. Mehr zur Formel-1-Geschichte und deren technischen Entwicklungen können auf planet-wissen.de nachgelesen werden. Das erste offizielle Formel-1-Rennen startete im britischen Silverstone. Seitdem finden diese Weltmeisterschaften jedes Jahr statt. In jeder Saison erfolgen die Rennen in unterschiedlichen Ländern, bei denen WM-Punkte gesammelt werden. Keiner aber war bisher so erfolgreich wie Michael Schumacher. Der Rennfahrer zählt mit sieben gewonnen Weltmeisterschaften zu den erfolgreichsten aller Zeiten. Die Schattenseiten zeigen aber auch, dass zwei Dutzend an Fahrern in der Formel-1-Geschichte ums Leben kamen. Zuletzt verunglückte der mehrfache brasilianische Weltmeister Ayrton Senna. Dieser starb 1994 in San Marino beim Großen Preis. Durch dieses traumatische Erlebnis hat sich die Sicherheit im Bezug auf die Bauweise der Fahrzeuge, Sicherheitsbegrenzungen und Streckenführungen verändert und angepasst. Spitzengeschwindigkeiten liegen bei 300 Kilometer pro Stunde sind aber keineswegs von tödlichen Unfällen in der Zukunft ausgeschlossen. Kommt es zu den legendären Rennfahrern der Formel 1 steht Lewis Hamilton ganz oben. Dieser hat sich als Rekordfahrer die meisten Siege und Weltmeisterschaftstitel geholt. Auch an Werbeerträgen hat er sich schon die meisten ergattert. Nicht nur ist er ein überragender Rennfahrer, auch privat ist er eine politisch engagierte Persönlichkeit. Nach Lewis folgt Sebastian Vettel in der Rangliste. Er ist Deutschlands zweiter Formel-1-Champion. Er hat zwischen Teams gewechselt und fährt nun für Aston Martin. Charakteristisch ist er bekannt für seine Verbissenheit und seinen Ehrgeiz. Sein Verhältnis zum Motorrennsport ist intensiv und er teilt ähnliche Werte wie […]

Gleich wieder von Null auf Hundert – Osnabrück macht Mut

23. August 2021

Seit dem ersten Oktoberwochenende 2019 fand erstmals wieder in Deutschland ein Bergrennen statt. Dass dies dem MSC Osnabrück mit seinem 53. Int. Osnabrücker ADAC Bergrennen gelang, hatten viele Anhänger der so traditionsreichen Motorsportart, erhofft und erwartet. In festen Besucherzonen und nach der GGG-Regel waren sogar, in begrenztem Umfang Zuschauer am Uphöfener Berg zugelassen. Die lange Vorbereitungszeit in der Organisation, mit einem eigens aufgestellten Hygienekonzept zahlte sich aus. Bernd Stegmann und seine Mitverantwortlichen setzten in der Pandemie ein Zeichen der Hoffnung für das Jahr 2022, und für die zahlreichen Veranstalterkollegen aus der Deutschen Bergmeisterschaft und dem KW Berg-Cup. In der Borgloher Schweiz, war man von Seiten des veranstaltenden MSC Osnabrück am Ende der Veranstaltung zwar nass bis auf die Unterhosen, aber dennoch sehr zufrieden unter diesen noch nie dagewesenen Umständen ein Bergrennen dieser Güte über die Bühne gebracht zu haben. Klar, die wunderbare, unbeschwerte Atmosphäre der vergangen Jahre, mit über 25.000 Zuschauern an der Strecke, konnte sich so natürlich nicht einstellen. Aber, der erste Schritt ist getan und der Weg aufgezeigt für eine wieder mehr Bergrennen umfassende Meisterschaftsrunde im kommenden Jahr. Das Osnabrücker Bergrennen war zugleich auch das letzte Bergrennen in der Bundesrepublik in 2021, denn die Läufe in Eichenbühl und Mickhausen sind bereits abgesagt. Dass es der Bergrenngemeinde nicht zu wohl wird, dafür sorgte am Sonntagnachmittag gegen 16 Uhr der Wettergott. Petrus öffnete seine Schleusen über dem Veranstaltungsgelände und ein Wolkenbruch veranlasste die Rennleitung den gerade erst begonnen 4. Rennlauf, sowie den Rennablauf generell zu stoppen. Mit dem Auswertungsmodus der schnellsten zwei aus viel Läufen, waren so eh keine Zeitverbesserungen in der Tageswertung mehr möglich. Schade nur für die Wertung der Deutschen Bergmeisterschaft, wo in diesem Jahr bei jedem der wenigen einzelnen Rennläufe Punkte vergeben werden. So, also nur drei Mal DM-Punkte, plus Zusatzpunkte aus dem letzten Trainingslauf. Beim Rennen in St. Agatha in fünf Wochen, werden weitere letzte Zähler vergeben und die Meister in der DM und den DMSB Berg-Cups hoffentlich gefunden. Auffällig war, die Disziplin aller Aktiven die zum Großteil sehr lange nicht mehr im Rennauto saßen. Übermotiviert ging niemand ans Werk und so blieben schlimme Unfälle aus. Diejenigen die bereits einige Bergrennen dieses Jahr auf der Uhr haben, wie vor allem die Franzosen, spielten ihren Vorteil gnadenlos aus, allen voran die Familie Petit. Der Gesamtsieger des Wochenendes Sebastien Petit kann die meisten Kilometer überhaupt auf Bergrennstrecken und Autobahnen in diesem Jahr vorweisen. Der Französische Meister tingelte in […]

Direktlink zum YouTube-Livestream Osnabrücker Bergrennen

20. August 2021

Anhänger des Bergrennsports freuen sich auf das 53. Int. Osnabrücker ADAC Bergrennen, in diesem Jahr wieder mit einem sportlich hochkarätigen Teilnehmerfeld. Natürlich wird es in diesem Jahr von der Veranstaltung erneut einen attraktiven Livestream geben, insbesondere da aufgrund der Corona-Pandemie die Besucherkapazitäten eingeschränkt sein werden. Die Firma Ü-tec GmbH Fernsehproduktion (www.ue-tec.de) wird diesen wieder realisieren. Mit insgesamt 8 Kameras wird dabei das Rennen vom Start bis ins Ziel in allen Bereichen erfasst. Folgende Übertragungszeiten sind vorgesehen: Samstag, 21.8. – Training  8:00 Uhr – ca. 18:00 Uhr Sonntag, 22.8. – Rennen  8:00 Uhr – bis Renn-Ende. Training: Rennen:

Diese Bergrennen stehen 2021 noch an

20. August 2021

Seit April laufen die diesjährigen Bergrennen in Europa und mit dem sich annähernden Oktober rückt auch das Ende der Saison langsam in Sicht. Nichtsdestotrotz stehen noch einige spannende Rennen für die kommenden Monate an, die Fans auf dem Schirm haben sollten. Ob die FIA Berg EM, die FIA Hillclimb Masters oder die deutsche Automobil Bergmeisterschaft, Freunde des Bergrennens kommen definitiv noch auf ihre Kosten. Ebenso wie bei den Bergrennen, läuft auch die Runde der Deutsche Tourenwagen-Masters (DTM) noch bis Oktober, anschließend dürfen sich Motorsport-Fans zumindest noch mit der Formel 1 und dem MotoGP vergnügen. Vor allem bei der Formel 1 ist in diesem Jahr ordentlich Spannung mit von der Partie, bei der sich Lewis Hamilton im Mercedes und Max Verstappen von Red Bull ein Kopf an Kopf Rennen liefern. Buchmacher sehen die zwei Topfahrer aktuell gleichauf, auch wenn Hamilton nach dem Ausscheiden Verstappens momentan die Nase vorn hat. Wer einen sicheren Sportwetten Bonus nutzt, sollte sich für einen der beiden Piloten entscheiden, die Dominanz gegenüber der Konkurrenz ist schlichtweg zu groß. Doch der Fokus liegt sicherlich zuerst auf den anstehenden Rennen der Bergmeisterschaften 2021. Welche Termine Fans keinesfalls verpassen sollten, haben wir hier zusammengefasst. August Die deutsche Automobil Bergmeisterschaft geht schon an diesem Wochenende mit dem Osnabrücker ADAC Bergrennen verspätet los. Bei Deutschlands nördlichstem Rennen kommen traditionell einige der besten Fahrer des internationalen Feldes zusammen, um auf der schmalen und kurvigen Strecke zu glänzen. Etwas über zwei Kilometer gilt es hier zu überwinden, wenn vom 21. bis zum 22. August die Motoren angeschmissen werden. Auch die Österreichische Bergmeisterschaft 2021 blickt auf das Nächste Event in Slowenien in Ilirska Bistrica. Das Rennen zählt ebenfalls zur Berg-EM und die rund fünf Kilometer lange Strecke hat einiges zu bieten. So unter anderem einen Kreisverkehr, der seit dem vergangenen Jahr auf der Route liegt. Ansonsten begeistern Schikanen, Spitzkehren und enge Kurven die Zuschauer und fordern die Fahrer gleichermaßen heraus. Das Rennen findet am 28. und 29. August im Südwesten des Landes statt. Zeitgleich brüllen die Motoren auch in der Deutsch-Schweiz, zwischen Schwarzwald und Rheinufer beim Bergrennen Oberhallau, mit Zuschauer und den Aktiven des KW Berg-Cup. In St. Andrä-Kitzeck in der Steiermark steht am 22. August ein Lauf des Bergralleycups 2021 an. Die Strecke dürfte dem ein oder anderen von den Österreichischen Bergmeisterschaften bekannt sein und liegt über zwei Kilometer idyllisch in den Weinbergen der Region. Außerdem bietet sie einen guten Fahrfluss ohne enorm komplexe […]

1 2 3 27