NSU-Familienoberhaupt Gerhard Hofmann verstorben

16. Mai 2022

Bereits am Rennsonntag des Schottener Bergpreis, am 24.04. 2022 verstarb der langjährige Aktive im NSU-Bergpokal Gerhard Hofmann aus dem oberfränkischen Burgebrach, im Alter von 74 Jahren. Gerhard gab seine Leidenschaft für die „Prinzen“ von NSU an seine Kinder und Enkel weiter, war Oberhaupt des hofmann‘schen Familienclans, der mit Steffen, Lukas und jetzt auch Junior Jannik in den Fahrerlagern der Bergszene bestens bekannt ist. Die Trauerfeier für „Echid“ fand bereits am 28.04. 2022 statt. R.i.P. Gerhard!

HAC´ler legen los – Mai-Clubabend Bergrennen 2022

13. Mai 2022

In acht Wochen soll nach zweijähriger Coronapause endlich die 47. Auflage des Homburger ADAC Bergrennen über die motorsportliche Bühne der Käshofer Straße gehen. In alter Tradition ist der Mai-Clubabend dem Thema „Bergrennen“ vorbehalten. Im Juni (voraussichtlich am Donnerstag den 23.) steht dann der „Sonderclubabend Bergrennen“ auf dem Programm und läutet die ganz heiße Phase der Arbeiten für den DBM- und KW Berg-Cup-Lauf ein. Zunächst treffen sich die Mitglieder, Helfer und das Orga-Team zum regulären Mai-Clubabend „Bergrennen 2022“ am Montag (!) den 23.05. 2022 um 19 Uhr am Materiallager (!) in ZW-Mörsbach in der Höhenstraße. Wegen des „Brückenwochenendes“ um Christi Himmelfahrt wurde diesmal der Montag gewählt. Bitte nicht vergessen und kommt zahlreich, den diesmal wird es mit den Helfer wohl wieder sehr eng zugehen. Es wird jeder gebraucht! In Kürze sind alle Infos auf der Webseite www.homburger-bergrennen.de aktualisiert. Die Ausschreibung ist auf dem Weg zum DMSB zur Genehmigung und das Online-Nennungsportal ist in Vorbereitung.

Michael Kanth übergibt das Steuerrad beim ASC Bobingen an Marco Zobel

13. Mai 2022

„Fahrerwechsel“ an der Spitze des Automobil Sport Clubs (ASC) Bobingen: nach 13 Jahren auf der Kommandobrücke des traditionsreichen Motorsportclubs übergab Vorsitzender Michael Kanth bei der jüngsten Mitgliederversammlung das Steuerrad an seinen Nachfolger Marco Zobel. Der neue Vereinschef ist in der Szene kein Unbekannter, arbeitete er in der Vergangenheit doch schon in zahlreichen Funktionen im ASC-Führungsstab tatkräftig mit. 1998 erstmals als Beisitzer in den ASC-Vorstand gewählt, fungierte der 45-Jährige von 2000 bis 2010 als Schatzmeister. Von 2011 bis 2017 war er erneut Beisitzer und gleichzeitig der Gerätewart des Vereins. Dem Motorsport fühlt sich Marco Zobel schon von Kindesbeinen an eng verbunden, war er im Jahr 1990 doch der allererste Sieger bei einem vom Bobinger Automobil Sport Club veranstalteten Gokart-Rennen. Michael Kanth bleibt dem Verein, der heuer auf sein 70-jähriges Bestehen zurückblicken kann, als Vize-Organisationschef des ADAC-Bergrennens Mickhausen weiterhin erhalten. Damit das Vereinsleben des ASC Bobingen nicht allein auf das zeit- und arbeitsintensive Bergrennen im Herzen der Stauden reduziert wird, möchte Marco Zobel die weiteren Angebote des Vereins und die Pflege der Kameradschaft unter den über 160 Mitgliedern und in der Vorstandschaft verstärkt in den Fokus seiner zweijährigen Amtszeit stellen. Das zweite große Standbein des Vereins ist heute die Jugendarbeit in der Kart-Slalom-Gruppe für Kinder und Jugendliche im Alter von sieben bis 18 Jahren. Unter den Fittichen von Jugendleiter Michael Steglich schnuppern derzeit 13 Buben und Mädchen in den schnellen Flitzern ihre erste Motorsportluft und messen sich in der Schwabenpokal-Meisterschaft mit Gleichaltrigen anderer Vereine. Neben Bergrennen und Jugendkart sind der wöchentliche Stammtisch, der Clubausflug, Wanderungen, Nikolaussuchfahrten, sowie die Weihnachtsfeier und das Wintergrillen weitere Fixpunkte im Jahreslauf. Auch Oldtimer-Ausfahrten sollen wieder ins Programm genommen werden. An der Seite von Orga-Chef Hinrich Groeneveld ist der scheidende Vorsitzende Michael Kanth weiterhin im Führungsstab bei der Organisation des Internationalen 39. ADAC-Bergrennens Mickhausen gefordert. Nach zwei Jahren Corona-Zwangspause soll der Rennsport-Klassiker am legendären Mickhauser Berg heuer wieder stattfinden. Am 1. und 2. Oktober heulen in den Stauden wieder die Motoren, wenn bis zu 200 Fahrer aus dem In- und Ausland die 2,1 Kilometer lange Strecke unter die Räder nehmen. 1990 in den Verein eingetreten, bekleidete Michael Kanth seit 1991 verschiedene Funktionen beim ASC Bobingen: Tourenleiter, Verkehrsreferent, Pressereferent und stellvertretender Vorsitzender. Von 2009 bis 2022 schließlich stand der pensionierte Polizeibeamte 13 Jahre lang als Vereinschef auf der Kommandobrücke des Bobinger Motorsport-Vereins. Text und Foto: Walter Kleber

30 Jahre KW – vom Einmann-Betrieb zur globalen Unternehmensgruppe

9. Mai 2022

Im Mai 1992 legte der Murrhardter Klaus Wohlfarth mit der Gründung seines Einzelhandelsgeschäfts KW Tuning den Grundstein einer eindrucksvollen Erfolgsgeschichte. Heute, drei Jahrzehnte später ist aus dem Einzelhändler für sportives Autotuning und Zubehör ein in seinem Segment weltbekannter Hersteller für Gewindefahrwerke, Motorsportdämpfer und Leichtmetallräder geworden. Herz der KW automotive Gruppe ist der im schwäbischen Fichtenberg ansässige Fahrwerkhersteller KW automotive, den Klaus Wohlfarth gemeinsam mit seinem Bruder Jürgen Wohlfarth und engagierten Mitarbeitern zum Weltmarktführer für individuelle Fahrwerksysteme aufbaute. Während in Fichtenberg 360 Menschen tätig sind, beschäftigt die inhabergeführte Unternehmensgruppe weltweit 1.200 Mitarbeiter. Zur KW automotive Gruppe zählen neben dem Leichtmetallräderhersteller BBS auch der Offroad- und Rallye-Fahrwerkhersteller Reiger Suspension, die Stoßdämpfersparte des Technologiekonzerns AL-KO sowie weitere eigene Fahrwerk- und SimRacing-Marken. Geprägt davon, ein Problem eher als eine Herausforderung zu sehen und diese Herausforderung erfolgreich zu meistern, treibt den Unternehmer Klaus Wohlfarth und Gründer von KW automotive jeden Tag an. Im Mai 2022 jährt es sich zum dreißigsten Mal, dass er mit Anfang 20 in seinem schwäbischen Heimatort Murrhardt das Einzelhandelsgeschäft „KW Tuning“ gründet. Drei Jahrzehnte später ist aus dem Einzelhändler ein Weltunternehmen mit 13 Standorten und 1200 Mitarbeitern geworden, dessen innovative Produkte von Automobilherstellern, Motorsportteams und begeisterten Automobilenthusiasten weltweit geschätzt werden. „Da es damals die Produkte, die die Kunden wollten, nicht gab, fingen wir an, ein eigenes Gewindefahrwerk zu entwickeln“, erinnert sich Klaus Wohlfarth zu seinen Anfängen als Unternehmer. Das auf der Essen Motor Show 1995 eingeführte Fahrwerk war ein Meilenstein. Global aufgestellt, regional verwurzelt Mit eigenen Wurzeln im Rennsport und immer den einzelnen Kundennutzen im Fokus, optimierte und verbesserte Klaus Wohlfarth mit seinen Wegbegleitern das Produkt Gewindefahrwerk immer weiter. In den vergangenen 30 Jahren entwickelte der 1998 zur KW automotive GmbH umfirmierte Fahrwerkhersteller zahlreiche große und kleine Innovationen. Bekannte KW Entwicklungen sind beispielsweise in der Höhe einstellbare Hinterachsfederteller, in der Dämpfercharakteristik separat einstellbare Ventiltechnologien, die Fertigung von Federbeinen aus Edelstahl, hydraulische Liftsysteme, die Nutzung von Verbundwerkstoffen bei Federtellern, Smartphone-Apps zur Fahrwerksteuerung und vieles mehr sorgen dafür, dass der von den beiden Brüdern Klaus und Jürgen Wohlfarth geführte Fahrwerkhersteller zum Marktführer für individuelle Fahrwerksysteme wurde. Aber nicht nur Automobilenthusiasten zählen seit Jahren zu den Kunden. So war beispielsweise Mercedes-Benz der erste Automobilhersteller, der KW automotive damit beauftragte ausgewählte Serienmodelle wie Mercedes SLK 55 AMG Black Series mit einem in der Druck- und Zugstufe separat einstellbarem Gewindefahrwerk auszurüsten. „Es blieb aber nicht nur bei AMG“, so Klaus Wohlfarth weiter. Heute arbeitet KW automotive […]

Italienischer Ferrari-Pilot Luca Gaetani zurück am Uphöfener Berg

28. April 2022

La Bella Italia wird beim 54. Int. Osnabrücker Bergrennen am 6./7. August überzeugend vertreten sein. Aus der Nähe von Padua kommt Luca Gaetani mit seinem angriffslustigen Ferrari 488 Challenge zum FiA Hillclimb Cup-Lauf. Beim kürzlichen Saisonauftakt nahe Venedig errang er in fulminanter Rekordzeit den Tagessieg bei den Tourenwagen. Am Uphöfener Berg war er erstmals 2019 dabei, damals noch mit seinem roten Ferrari 458 GT3, und war gleich begeistert: „Wir hatten sehr intensive und spannende Tage bei euch. Ein tolles Erlebnis.“ Mit besserer Streckenkenntnis hofft er seine damalige Zeit in diesem Jahr noch zu verbessern. Sein Ziel für die Saison teilt er mit seinen Fans: „Die Rennwochenenden ganz und gar genießen.“

Der KW Berg-Cup startet am Schottenring pünktlich in die Saison 2022

27. April 2022

Und das exakt auf die Sekunde, denn sowohl am Trainingssamstag (23.04) und am Rennsonntag (24.04.) ging der erste Teilnehmer des zunächst 85 Autos starken Feldes punktgenau um 09:00 Uhr auf die 3,033-Kilometer-Strecke im hessischen Vogelsbergkreis. Bereits am Freitagnachmittag durften die Aktiven gegen einen kleinen Extraobolus im Rahmen von Einstellfahrten üben, konnten sich nach zum Teil langer Pause wieder an die Anforderungen im Renncockpit gewöhnen und sich an die Grenzen des Möglichen herantasten. Die äußeren Bedingungen gestaltete Petrus besser als vorhergesagt. Vor allem der für Sonntag angekündigte Regen blieb fast komplett aus. Lediglich das erste Drittel des Rennfeldes fand im zweiten und dritten Wertungsdurchgang eine feuchte Fahrbahn vor. Gefahren werden konnte auf dem nach Rudingshain beginnenden Teilstück des legendären Schottenrings übrigens jede Menge. Auch wer auf die Einstellfahrten verzichtete, hatte die Chance zum echten Kilometersammeln. Beginnend samstags mit fünf angebotenen Auffahrten und endend am Sonntag mit deren vier, von denen die flottesten drei zur Wertung herangezogen wurden. Da es in drei Klassen eventuell noch Änderungen geben könnte, wollen wir ausschließlich über die Top-Ten der Gesamtwertung berichten, weil deren Resultate absolut safe sind. Den Sieg sicherte sich Mario Minichberger, der im VW Corrado R mit Turbo und Allradantrieb eine beeindruckende Vorstellung der Extraklasse lieferte. Mit Bestzeit in allen Auffahrten hinterließ dieses Paket einen bärenstarken Eindruck. Ihm am nächsten kam ein Renner ganz anderer Bauart. Ralf Kroll benötigte 6,066 Sekunden mehr als Mario Minichberger. Spätestens ab Lauf zwei kämpfte er mit einer rutschenden Kupplung seines Silver Car S2 G Evo, blieb im dritten Run deshalb weitestgehend im fünften Gang. Auch da, wo dieser nicht wirklich passte. Im vierten Lauf musste Ralf Kroll dann unmittelbar nach dem Start aufgeben. KW Berg Cup Titelverteidiger Erwin Buck beendete im VW Spiess-Scirocco sein Wochenende als Gesamtdritter. Immer besser kam Martin Bürki mit seinem BMW M3 GTR zurecht, der Schweizer steigerte sich von Lauf zu Lauf, holte sich schlussendlich Platz vier der Gesamtliste. Knapp vor Jochen Stoll (Homburger AC), der im Porsche 911 GT3 Cup als Fünfter einlief. Als Sechster folgte der beste Vertreter der Klasse von 2000 bis 3000 Kubik. Das war Christian Auer im BMW M3 E30. Ralph Paulick fuhr seinen VW Golf 1 GTi auf Rang sieben. Auf Gesamtplatz acht taucht bereits der Gewinner der 1600er Klasse auf, Mikko Kataja mit seinem Toyota Starlet. Hinter ihm reiht sich Werner Weiß im Ford Escort RS 1800 als Neunter ein. Eine sehr ansprechende Leistung zeigte Claire Schönborn […]

Sehr viel Positives beim Bergpreis Schotten – Das Fahren nicht verlernt

26. April 2022

Mit zwei Jahren Verspätung wurde am Wochenende vom 22.-24. April 2022 der 17. internationale ADAC Bergpreis Schottenring ausgetragen. Vor großem Publikum kämpften mehr als 140 Teilnehmer am Berg um Bestzeiten oder Gleichmäßigkeit. Nach Jahren, in denen eine kleine Gruppe von Favoriten den Gesamtsieg unter sich ausgemacht hatte, gab es diesmal mit Mario Minichberger einen neuen Sieger. Mit dem von Grund auf veränderten VW Corrado, der nun über einen 1175 ccm Turbomotor und Allradantrieb verfügt, setzte der Staufener ein Zeichen auf der im Startbereich wenige Meter verlängerten Piste. Mit einer Gesamtzeit von 3 Minuten 59,388 Sekunden blieb er als einziger Fahrer in der Wertung aus drei Läufen unter der Schwelle von vier Minuten. Mit einer Bestzeit von 1.19.369 (neuer Streckenrekord) für die 3033 Meter zur Poppenstruth war er trotz schlechterer Wetterverhältnisse nur rund eine halbe Sekunde langsamer als der Gesamtsieger von 2019 Holger Hovemann mit seinem bärenstarken Opel Kadet C GT/R V8. Auf ein Kräftemessen zwischen Minichberger und Hovemann bei einem der kommenden Rennen darf man mit Spannung warten. Ralf Kroll konnte sich mit seinem Silver Car S2  EVO den zweiten Platz in der Gesamtwertung mit einem Rückstand von 6,066 Sekunden auf Minichberger sichern. Erwin Buck erreichte mit dem VW Spiess-Scirocco 16V den dritten Platz. In der Summe der drei schnellsten Läufe blieb er um 7,662 Sekunden hinter dem Gesamtsieger. Der schnellste Fahrer aus der Region in der Gesamtwertung war in diesem Jahr Stefan Bodin aus Ober-Mörlen mit seinem Porsche 944 GTR. Mit 4:21,703 erreichte er einen guten 11. Platz. In der Gleichmäßigkeitswertung holte sich Mike Sukiennicki auf einem Fiat Uno Turbo (Foto) den Sieg mit nur 0,672 Sekunden Abweichung aus den Läufen zwei bis vier zur Referenzzeit aus Lauf 1 fuhr er beeindruckend gleichmäßig schnell. Seine Zeit von 1.43,531 im ersten Lauf wurde nur von sehr wenigen Teilnehmern der Gleichmäßigkeitsprüfung (GLP) unterboten. Einer von ihnen war Michele Carenuto aus Buseck, der mit seinen Zeiten in den Läufen zwei bis vier jeweils rund drei Sekunden unter seiner Referenzzeit blieb. Damit verspielte er einen besseren als den 40. Platz. Das dürfte ihm der Spaß auf der Strecke aber wert gewesen sein. Den zweiten Platz in der GLP belegte Jörg Dries (Ford Focus Mk1 ST 170) mit einer Abweichung von 1,127 Sekunden. Auf dem dritten Platz folgte Manfred Pape mit einem VW Golf 2 16 V und 1,171  Sekunden Abweichung. Die folgenden drei Plätze belegte ein Trio aus der Region. Adrian Mirthes (Grünberg) fuhr mit […]

Aktuelle Informationen zum Performance Faktor in Deutschland

17. April 2022

Es ist soweit, die Bergrennen gehen in die nächste Saison. Für das Jahr 2022 wurden die Prädikatsbestimmungen zur Deutschen Automobil Bergmeisterschaft ein paar kleinen Erneuerungen/Anpassungen unterzogen. Die Deutsche Bergmeisterschaft ist ab diesem Jahr „international“ – das heißt, dass auch Teilnehmer mit einer ausländischen Lizenz und einem punktberechtigten Fahrzeug in der DBM mitmischen können. Eine weitere Neuerung in den Prädikatsbestimmungen beschäftigt sich mit dem Performance Faktor, der bereits 2020 von der FiA in der Berg Europameisterschaft und im FiA Hill Climb Cup eingeführt wurde. Ab diesem Jahr ist die Angabe des Performance Faktors und der Performance Faktor ID bei jedem Lauf zur Deutschen Bergmeisterschaft für jeden Teilnehmer verpflichtend. Hintergrund ist, dass der DMSB in Zusammenarbeit mit allen Veranstaltern in diesem Jahr eine Schattenwertung von jeder Veranstaltung basierend auf dem Performance Faktor erstellen möchte. Daraus sollen Erkenntnisse gewonnen werden, ob der Performance Faktor bereits ab der Saison 2023 für die Division 1 auch in Deutschland eingeführt werden kann. Die AG Bergrennen plant hierzu zeitnah eine online Infoveranstaltung für alle Aktiven. Genaueres wird in Kürze in den DMSB News zu lesen sein. Das Bergrennen am Schottenring steht bereits kurz vor der Tür und die Verantwortlichen hatten im Vorfeld alle Hände voll zu tun um die Neuerungen bezüglich des Performance Faktors entsprechend umzusetzen (Schattennennliste nach PF Schotten 2022). Keine ganz einfache Aufgabe, denn hier haben ein paar klärende Vorabinformationen gefehlt. Aber gemeinsam mit Vertretern der AG Berg – in Person Kevin Ferner mit der Unterstützung des Technischen Kommissars Rüdiger Kleinschmidt – konnte ein Großteil der offenen Fragen geklärt werden. Da weiterhin einige Fragen offen sind und teilweise Falschaussagen immer wieder auftauchen möchte die AG Berg bereits heute schon auf einige wichtige Themen eingehen: Was ist der Nutzen des Performance Faktors? Viele Jahre haben sich Aktive und Veranstalter beschwert, dass auf Grund der verschiedenen nationalen technischen Reglements/Bestimmungen es so gut wie unmöglich ist Fahrzeuge aus verschiedenen Ländern miteinander zu vergleichen. Der Performance Faktor bietet allen nun die Möglichkeit Fahrzeuge international zu vergleichen, ohne auch nur einen Euro investieren zu müssen. Die Schattenwertung in diesem Jahr soll helfen, bewerten zu können, ob dies der Weg der Richtige Weg ist und Transparenz bezüglich des Performance Faktors schaffen. Erstmalig werden die Aktiven in einen Änderungsprozess mit eingebunden. Auf den Seiten der FiA liest es sich so, als gäbe es zum Performance Faktor ein eigenes technisches Reglement, ist das so? Nein, der Technische Anhang zum Sportlichen Reglement der FiA […]

Neustart des Bergrennens Mickhausen am 1. und 2. Oktober – Es gibt einige Änderungen

12. April 2022

Eine gute Nachricht für alle Freunde des Motorsports: Nach zwei Jahren Corona-Zwangspause soll das Bergrennen Mickhausen heuer am ersten Oktober-Wochenende wieder in die Stauden zurückkehren. So jedenfalls plant es der Automobil Sport Club (ASC) Bobingen, der die legendäre Motorsportveranstaltung am Mickhauser Berg seit dem Jahr 2001 organisiert. Bei der jüngsten Jahreshauptversammlung jedenfalls stimmten die Mitglieder nahezu einstimmig dem Konzept des Organisationsteams zu, das dessen Leiter Hinrich Groeneveld präsentierte. Mit Hochdruck arbeitet das Orga-Team schon seit Wochen am Comeback des Bergrennens, das an einem schönen Wochenende alljährlich bis zu 20.000 Zuschauer an die kurvenreiche Kreisstraße A 16 von Münster hinauf nach Birkach lockt. Freilich steht hinter allen Plänen weiterhin ein großes Fragezeichen. Hinrich Groeneveld: „Wenn uns Corona noch einmal einen Strich durch die Rechnung machen sollte, dann können wir im Juli noch die Reißleine ziehen. Durch die bisherigen Vorbereitungen sind der Vereinskasse noch keine nennenswerten Kosten entstanden.“ Das Bergrennen wurde beim Deutschen Motorsportbund (DMSB) bereits im vergangenen Herbst beantragt und im Rennkalender für 2022 verankert. Im Juli soll dann der Antrag beim Augsburger Landratsamt folgen. Damit die Großveranstaltung am 1. und 2. Oktober zumindest mit einer schwarzen Null abgeschlossen wird und nicht erneut ein schmerzhaftes Defizit verkraftet werden muss, sind – Stichwort „Bergrennen light“ – einige einschneidende Änderungen und Einsparungen erforderlich. So wird die Anzahl der teuren Großbildleinwände entlang der 2,1 Kilometer langen Strecke von bisher drei auf nur noch zwei reduziert. Neu organisiert wird auch der Zeltbetrieb im Vorstart-Bereich. Im Besucher-Festzelt, das vom neuen Festwirt Jochen Mörz aus Amberg im Unterallgäu bewirtet wird, soll es einen abgetrennten Premium-Bereich für VIP-Gäste und Pressevertreter mit gewohnt exklusiver Bewirtung geben. Ein eigenes VIP-Zelt ist nicht mehr vorgesehen. An großen Monitoren können alle Zeltbesucher das Renngeschehen hautnah verfolgen. Apropos VIP-Bereich: auch wenn die Liste der Sponsoren nahezu wöchentlich wächst: Unterstützer der Motorsport-Großveranstaltung sind weiterhin willkommen, um die ASC-Vereinskasse zu entlasten. Komplett neu aufgestellt wird 2022 das Ticket-System. Eintrittskarten wird es demnach nur noch über einen Online-Ticketservice geben (www.bergrennen-mickhausen.com) An den Zugängen zur Rennstrecke werden die Online-Strichcodes gescannt und in eine „richtige“ Eintrittskarte zum Umhängen umgetauscht. Damit entfällt – auch aus Gründen der Sicherheit – der aufwändige Bargeldverkehr in den bisherigen Kassenhäuschen ersatzlos. Die Streckenbeschallung installiert der ASC in Eigenregie. Das erforderliche Equipment konnte der Verein aus einer Firmenauflösung erwerben. Durchsagen im Fahrerlager und im Vorstartbereich erfolgen über eine eigene Radiofrequenz. Somit ist im gesamten Ortsbereich von Münster die Installation von Lautsprechern nicht mehr erforderlich. […]

Ruhe in Frieden Martin Kleiner

29. März 2022

Berg-Cup Mitbegründer Martin Kleiner ist tot. Er erlag am Sonntagnachmittag (27.03. 2022) den Folgen zweier Krankheiten. Der „Bär aus dem Kinzigtal“ strahlte immer eine gewisse Stärke und Unverwüstlichkeit aus, musste sich nach seiner letzten Bergrennsaison 2014 einer Herz-Operation unterziehen, später kam eine Krebserkrankung hinzu. Martin Kleiner wurde 66 Jahre alt. Erst im Dezember 2021 würdigte „Bergrennen in Deutschland“  in der Foto-Story-Serie „Berg-Legenden“ die Karriere und das Wirken Kleiners für den Bergrennsport, insbesondere der Gruppe H. Infos zur Beisetzung sind aktuell noch nicht bekannt.

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