Am abgesagten Iberg-Wochenende feierlich neue Mitglieder aufgenommen

29. Juni 2021

Zur Sonnenwende im Juni, so war es seit den neunziger Jahren Tradition, kam Unruhe in den Heiligenstädter Stadtwald. Trassierband schlängelte sich vom Ortsausgang durch den Wald in Richtung Kalteneber. Reifenstapel in den Kurven kündigten an, dass das Ibergrennen nicht mehr weit weg war. Werbetafeln und der Aufbau der Zuschauertribüne am Start vollendeten das Werk. Wenn die Rennteams mit ihren bunten Autos ihr Quartier im Terrain des Holzweges aufschlugen, hielten es viele Neugierige kaum noch zu Hause. Sie wagten einen Blick ins Fahrerlager und bewunderten, was sich dort tat. Das „silberne“ Rennen sollte es sein. Bereits im Januar vorigen Jahres verkündete der Sportleiter, dass 3.000 Trinkbecher mit dem Aufdruck zum 25. Rennen bereitstehen. Ende Juni 2021 warten sie immer noch in den Kartons auf ihre Verwendung zum Löschen des Durstes. Schweren Herzens musste das Organisationsteam unter der Führung des Heiligenstädters Sascha Herz Anfang Juni verkünden: Auch im zweiten Jahr von Corona findet kein Bergrennen statt. Das Clubleben litt unter der Isolation. Videoschaltungen am Donnerstagabend können Bilder vermittelt und wir konnten reden. So mancher brachte seinen eigenen Eierlikör mit und man prostete sich am Bildschirm mit einem dreifachen „Start frei!“ für die Geburtskinder des Monats zu. Mehr ging leider nicht. Die Sehnsucht nach dem menschlichen Kontakt nahm zu. Samstagabend, dem 26. Juni und eigentliches Rennwochenende, sollte doch noch Stimmung aufkommen. Auch wenn kein Benzingeruch in der Luft lag und kein Fahrerlager das Stadtleben bereicherte, so ergriffen die Mitglieder vom Motorsportclub Heilbad Heiligenstadt die Gelegenheit, sich im Biergarten des Treffpunkt Alex einige schöne Stunden mit den Erinnerungen an die letzten Bergrennjahre zu verbringen. Selbst einige Fahrer konnten nicht loslassen und gesellten sich mit ihren Liebsten zu den Heiligenstädter Motorsportlern. Die Zeit war einfach reif und so wurden auch sechs neue Mitglieder herzlichst im Verein willkommen geheißen. Emilia und Amy Thor, Laura Siebert und eine Legende des Bergrennsports Günter Triebstein empfingen ihre Urkunden aus den Händen des Vereinsvorsitzenden Rene Raub und dem Schatzmeister Stephan Scholle. Günter Triebstein ließ im Frühjahr seine hessische Heimat in Burghasungen bei Zierenberg hinter sich und siedelte nach Heilbad Heiligenstadt um. Zweimal gab es eine kleine Finanzspritze für die clubeigenen Fahrer Sascha Herz und Lars Bröcker, der die „Euros“ nicht persönlich in seinen Händen halten konnte, dafür aber an diesem Wochenende beim 39. MSC Rennslalom des Motorsportsclubs Groß Dölln mit seinem BMW M2 in der Division II den Pokal des Siegers in Empfang nahm.

Mit Erfahrungsgewinn das Ibergrennen 2022 anpeilen

27. Mai 2021

Nun hat auch das ADAC Ibergrennen von Heilbad Heiligenstadt die Flagge für dieses Jahr eingeholt. Nach ausdauernden und ehrenhaften Bemühungen der Organisationsspitze des MC Heiligenstadt, steht nun fest dass es auch 2021 kein Bergrennen auf dem Holzweg geben wird. Man setzt nun alle Hoffnungen auf das kommende Jahr 2022, denn die Ereignisse haben sich nun überschlagen. Organisationsleiter Sascha Herz hat BiD folgende Stellungnahme übermittelt: Seit Ende 2020 planen wir das ADAC Ibergrennen 2021. Von Anbeginn war uns bewusst, dass die Chancen für eine Durchführung gering sind. Dennoch haben wir uns, der Mc Heilbad Heiligenstadt als Ziel gesetzt „wenn sich ein Fenster öffnet sind wir bereit“. Eigentlich war alles bis aufs Letzte für eine Durchführung einer Veranstaltung unter Corona Bedingungen geebnet. Glaubt mir, nicht immer hatten wir, das Orgateam hierfür Zuspruch. Oft mussten wir uns anhören „lasst es, es macht eh keinen Sinn“. Doch wir wollten unserer Fangemeinde und den Bürgern der Stadt einen Funken Hoffnung auf Normalität geben. Denn Hoffnung ist in Zeiten wie diesen etwas Wichtiges. Zur endgültigen Entscheidungsfindung, ob wir diese Veranstaltung durchführen, haben wir die Deadline auf Ende Mai gesetzt bekommen, denn danach sind wir und unsere Mitstreiter nicht mehr handlungsfähig und die Zeit bis zum Renntermin wäre zu knapp. Zum heutigen Tag ist die Sachlage diese, das die Corona-Verordnung eine Veranstaltung untersagt und somit unsere selbst gesetzt Deadline leider ausgelaufen ist. Auch wenn nächste Woche wieder neue Verordnungen in Kraft treten, sprechen die regionalen Inzidenzzahlen gegen uns. Was aber für uns spricht ist das wir derzeit an einen Punkt der Planung für diese Veranstaltung gelangt sind, wo bisher noch keiner unserer Veranstalterkollegen und Partner der anderen Bergrennen in Deutschland war und all unsere Mühen, unsere Hausaufgaben, für das sind was kommen mag. Nur wird es dies Jahr leider kein Ibergrennen geben. Somit hoffen wir auf nächstes Jahr und das wir uns alle bei bester Gesundheit wieder sehen.

Das Warten hat ein Ende – Weichenstellung am Iberg diese Woche

24. Mai 2021

Nach vielen Absagen in der Deutschen Automobil-Bergmeisterschaft, wohlgemerkt vor und nach dem Termin des ADAC Ibergrennens von Heilbad Heiligenstadt, rückt die Stunde der Wahrheit für das Organisationsteam um Sascha Herz, Andreas Apel und Kevin Ferner näher. Fünf Wochen vor dem beim Deutschen Motorsport Bund (DMSB) angemeldeten Rennwochenende auf dem sogenannten Eichsfelder Holzweg, steigt die Spannung. In der Woche nach Pfingsten haben die Verantwortlichen des MC Heiligenstadt einen weichenstellenden Termin beim örtlichen Gesundheitsamt. „Darauf warten wir schon lange. Ich denke danach wissen wir mehr“, erläutert der stellvertretende Rennleiter und FiA-Kommissar Kevin Ferner. „Unsere absolute Deadline ist der 1. Juni 2021. Bis dahin brauchen wir endgültig Klarheit, sonst wird´s nichts mit unserem diesjährigen Ibergrennen am letzten Juni-Wochenende“ (25.-27. Juni 2021).

Virtuelles Ibergrenen 2020 – SIM meets Real

31. Mai 2020

Am letzten Juni Wochenende sollte eigentlich vom 27. – 28. Juni das 25. i-Bergrennen im thüringischen Heilbad Heiligenstadt ausgetragen werden. Wie aber, bei den bisher meisten Veranstaltungen, machte auch hier der Corona-Virus dem Vorhaben ein jähes Ende und der MC-Heilbad Heiligenstadt sah sich gezwungen das traditionsreiche Bergrennen abzusagen. Jetzt traf es sich gut, dass Thomas Schmid aus Bobingen (unweit von Mickhausener Bergrennstrecke) erst zu Beginn dieses Jahres die 2050 m lange Strecke, beginnend auf dem Holzweg inmitten der Stadt hinauf auf den i-Berg, für die Computer Simulation Assetto Corsa erstellt hatte. Bereits beim „Bau“ der Strecke hatte Thomas einen engen Kontakt zum Veranstalter und so ergab es sich schnell, dass nach der erfolgten Absage der Plan entstand, das Rennen virtuell stattfinden zu lassen. Kurzerhand trafen sich dann das GTR4u-Orga-Team, bestehend aus Michael Zille, Thomas Schacht und Thomas Schmid mit dem Organisationsleiter des MC-Heilbad Heiligenstadt, Sascha Herz, um über eine mögliche Umsetzung zu sprechen. Zuerst zu schaffen, deren Ziel es sein sollte ein Verbindungsglied zwischen der realen und der SIM-Racing Welt zu schaffen. Schnell einigte man sich darauf die Veranstaltung am Sonntag, den 28. Juni, an dem das Rennen auch in der Realität stattfinden hätte sollten, durchzuführen. Auch was die Wertung anbelangt, soll dieses Event neue Wege gehen, und so beschloss man, dass nicht wie im Motorsport üblich, die Fahrzeugklassen, sondern die Teilnehmerklassen gewertet werden. Dies bedeutet im konkreten Fall, es werden an diesem Rennen mit einem Sport- und einem Tourenwagen zwei unterschiedliche Fahrzeuge angeboten und die Fahrer in die Klassen „SIM“ und „REAL“ eingeteilt. Jeder Teilnehmer kann sich nun nach seiner Vorliebe ein Fahrzeug auswählen, was aber keine Rolle spielt, denn gewertet wird wie schon erwähnt zwischen den Fahrerklassen, denn, da waren sich alle Beteiligten einig, wäre es nicht fair, Spezialisten in Sachen SIM-Racing gegen „reale“ Fahrer antreten zu lassen, weil auch im umgekehrten Fall könne man nicht erwarten, dass ein SIM-Racer in einem realen Rennwagen genauso schnell ist wie ein geübter Rennfahrer. Nach ausgiebigen Testfahrten sind nun auch die Fahrzeuge bekannt, welche am virtuellen i-Bergrennen zum Einsatz kommen. Mit dem Formel Tatuus FA01 und dem Audi A4 R9 DTM sind sich die Verantwortlichen so sicher wie möglich, die zwei Fahrzeuge gefunden zu haben, mit denen man die gleichen Zeiten auf dieser Strecke fahren kann. Die Anmeldung wird, wie beim realen Bergrennen üblich, mit Nenngeld und Nennschluss über ein online Portal des MC-Heilbad Heiligenstadt erfolgen. Außerdem wird es, wie bei […]

Coronapause auf Käshofer Straße und Holzweg – Bergrennen Homburg und Iberg auf 2021 verschoben

19. April 2020

Eine nie dagewesene Welle an Veranstaltungsabsagen rollt weiter durch die Republik. Nun haben sich zwei weitere Clubs zu Wort gemeldet und sehen sich außer Stande ihre Bergrennen etatmäßig auszurichten. Das seit 1974 ununterbrochen stattfindende Homburger ADAC Bergrennen, kommt in diesem Sommer nicht zustande. „Wir haben lange gehofft, doch jetzt ist die Zeit gekommen, unser beliebtes Rennsportereignis 2020 abzusagen“, erklärt Organisationsleiter Sascha Ressmann vom veranstaltenden Homburger Automobilclub. „Die durch die Corona-Pandemie erforderlichen Einschränkungen machen eine für alle Beteiligten gefahrlose und unbeschwerte Austragung des Bergrennens Mitte Juli nicht möglich. Dazu kommt, dass nicht abzusehen ist, ob unsere Teilnehmer und Gäste aus ganz Deutschland, Luxemburg, Belgien, Frankreich, Österreich und der Schweiz überhaupt zu uns kommen könnten. Die Absage trifft uns hart aber nicht unvorbereitet, ist aber in der aktuellen Lage die richtige Entscheidung.“ Vom 10.-12. Juli 2020 sollte in der Saarpfalz zwischen dem saarländischen Homburg und dem westpfälzischen Käshofen die 47. Ausgabe des Bergrennens stattfinden. Doch der Wertungslauf zur Deutschen und Luxemburger Bergmeisterschaft, zum KW Berg-Cup und weiteren Prädikaten wird seine Tore frühestens Mitte Juli 2021 wieder öffnen. „Eine Verschiebung unserer reinen Outdoor-Veranstaltung in den Herbst ist keine Option, da wir für einen erfolgreichen Ablauf auch auf ein ordentliches Sommerwetter angewiesen sind. Des Weiteren befindet sich ja das Veranstaltungsgelände mitten im Wald, wir müssten im Herbst mit Laubfall rechnen sodass die Rennstrecke und Zuschauerwege rutschig werden. Wir bündeln nun unsere Kräfte und werden zeitig mit den Vorbereitungen für das Jahr 2021 beginnen“. Langstreckenweltmeister und Le Mans-Sieger Timo Bernhard, von Kindesbeinen an Mitglied des Homburger Automobilclubs, steht auch weiterhin hinter seinem Heimrennen. „Wichtig ist, dass es das Rennen in 2021 wieder gibt. Wenn es mir irgend möglich ist, bin ich am Start“. Der vom Profisport zurückgetretene Porsche-Werksfahrer und GT-Masters Team-Eigner hatte seine Teilnahme am diesjährigen Bergrennen bereits frühzeitig zugesichert und plante erstmals am Karlsberg mit dem „dicken“ Porsche GT3-R aus der GT-Masters Saison 2018 zu fahren. Dazu visierte er eine Teilnahme innerhalb des deutschen Teams beim FiA Hill Climb Masters in Portugal an, dass mittlerweile ebenfalls um ein Jahr verschoben wurde. Auf Grund der Thüringer Verordnung zur Verlängerung und Änderung der erforderlichen Maßnahmen zur Eindämmung der Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 vom 18. April 2020 musste nur auch der MC Heilbad Heiligenstadt, sein ADAC Ibergrennen 2020 absagen. Das 25. Int. ADAC Ibergrennen findet nun am 26. und 27. Juni 2021 statt. „Es ist nicht so als hätten wir alles versucht“, sagt Organisationsleiter Sascha Herz. „Ans […]

Ibergrennen – Austragung ist noch offen

17. März 2020

Ob das Heiligenstädter Ibergrennen Ende Juni auch wirklich stattfinden kann, soll bis Ostern entschieden werden. Der Coronavirus macht nicht nur aktuell vielen globalen und regionalen Sportveranstaltungen einen Strich durch die Rechnung, sondern erschwert den Verantwortlichen auch die Planungen für anstehende Events – wie das Heiligenstädter Ibergrennen, das am 27. und 28. Juni stattfinden soll. „Bis jetzt steht der Termin noch“, berichtet Pressesprecher Jörg Hübsch. Die Verantwortlichen des Ausrichters Motorsportclub MC Heilbad Heiligenstadt um Organisations-Leiter Sascha Herz wollen laut Pressesprecher Jörg Hübsch bis etwa Mitte April abwarten. „Ich denke, dass wir uns um die Osterzeit mit der Rennleitung und dem Vorstand damit auseinandersetzen müssen, ob das Ibergrennen stattfinden wird oder nicht“, erklärt Hübsch. Ein Blick in die anderen Bundesländer verheißt jedoch nicht unbedingt Gutes. „Im hessischen Schotten im Vogelbergkreis ist der 17. Internationale ADAC Bergpreis Schottenring, der am 24. bis 26. April stattfinden soll, bereits abgesagt und auf ein unbestimmtes Datum verschoben worden“, weiß Hübsch. „Dass das 25. Internationalen ADAC Glasbachrennen am 13. und 14. Juni in Steinbach bei Bad Liebenstein abgesagt wurde, konnten wir heute erfahren“, verrät der Pressesprecher: „Da diese Veranstaltung nun auch nicht stattfinden, muss man sich überlegen, ob Meisterschaftsläufe, bei denen die Punkte über das Jahr gesammelt werden, überhaupt noch Sinn machen.“ Nichts genaues weiß man also noch nicht, oder, um es mit den Worten von Hübsch auszudrücken: „Es ist alles – wie auch im derzeitigen Leben – noch offen.“ Beim traditionellen Heiligenstädter Ibergrennen, das in diesem Jahr sein 25-jähriges Jubiläum feiert, gehen Jahr für Jahr nationale und internationale Spitzenfahrer in der Kurstadt ins Rennen. Im vergangenen Jahr verfolgten knapp 6000 Zuschauer an zwei Tagen die Trainings- und Wertungsläufe. Gewinner Alexander Hin stellte dabei einen neuen Streckenrekord auf. von Christian Roeben

Boxengeflüster 02/2020: Wussten Sie schon dass…?

30. Januar 2020

DASS es viel Neues vom saarländischen Team Bodtländer Motorsport gibt. Noch ist es etwas hin, bis die Bergsaison 2020 beginnt, doch allerorts ist die Vorbereitung schon in vollem Gange. So auch bei Thomas und Lukas Bodtländer, die beide unter anderem bei vier Läufen zur deutschen Bergmeisterschaft an den Start gehen wollen. Der in der Szene bekannte Peugeot 205 Rallye, den Thomas liebevoll seine „Perle“ nennt, wurde nach der Saison zu einem rallyetauglichen Gruppe A-Auto umgebaut, wobei der gelernte Schlossermeister akribisch genau auf die Details achtete, die ein solches Auto ausmachen. „Das ist schon ein ziemlich guter Gruppe-A-205 geworden“, blickt er stolz auf das Ergebnis, „da wurden damals viele gute Teile homologiert, die das Auto auch vom Fahrverhalten definitiv nach vorne bringen“. Am Berg wird man den 205 Rallye dieses Jahr aber eher nicht finden, denn da hat Thomas Bodtländer andere Pläne: „Neue Gruppe, neue Klasse und das mit einem Fahrzeug, das mittlerweile Seltenheitswert hat, sowohl am Berg als auch im normalen Straßenverkehr“. Ähnlich sieht es auch bei seinem Sohn Lukas aus, der seinen Citroen C2 Challenge verkaufen möchte. Er kann zwar auf seinen Peugeot 106 Rallye zurückgreifen, plant aber ebenfalls ein neues Projekt. „Da gibt es verschiedene Möglichkeiten. Was aber sicher ist, es wird wieder ein kleiner Franzose!“ DASS der Schwarzwälder Alexander Hin bei den nationalen Bergrennen im Jahr 2019 mit seinem knallroten Osella PA 30 Sportwagen nicht zu schlagen war und deshalb sicherlich bei einigen Rennen in 2020 auch auf dem Titel des jeweiligen Veranstaltungsplakates veröffentlicht sein. Obwohl nicht bei allen Veranstaltungen mit dem 3 Liter-Boliden dabei, gewann er am Ende den Deutschen Bergpokal für Rennsportfahrzeuge und wurde dafür wenige Tage vor Weihnachten bei der Meisterfeier der DMSB-Bergprädikate in Bitburg gebührend geehrt. Die Motorhaube des über 500 PS starken offenen Rennwagens ziert übrigens auch das Logo von SOLARLUX, dem renommierten Wintergarten- und Faltelementen-Hersteller aus dem Osnabrücker Land. Kein Wunder, denn Alexander Hin baut im süddeutschen Raum und Österreich schlüsselfertige Häuser unter anderem mit SOLARLUX-Produkten. DASS auch in 2020 alle wichtigen Informationen zum 53. Int. Osnabrücker Bergrennen „Cars & Fun“ 1./2. August in der App OS-Bergrennen auf allen Endgeräten auf iOS und Android – Basis aufgerufen werden können. Die App kann in allen App Stores und Play Stores heruntergeladen werden. Aktuelle News und auch Pushnachrichten zum Int. Osnabrücker Bergrennen sind in kürzester Zeit auf den Endgeräten zu empfangen. Für die internationalen Freunde des in ganz Europa beliebten Bergrennens werden die […]

KW Berg-Cup Kalender 2020 fix – alle Deutschen Veranstalter an Bord

18. Januar 2020

Die Misere zwischen dem Berg-Cup e.V, als Serienbetreiber des KW Berg-Cup und einigen Veranstaltern aus der Deutschen Bergszene, ist vorerst beigelegt. Quasi auf den letzten Drücker sind nun auch die beiden letzten noch ausstehenden Unterschriften, von den Vertretern des MSC Heilbad Heiligenstadt (Ibergrennen) und der RSG Altensteiner-Oberland (Glasbachrennen) unter die Verträge gesetzt worden. Somit sind alle deutschen Veranstalter an Bord und bilden das Grundgerüst für den Terminkalender mit erstmals 14 Rennen. Neben den neun Bergrennen in Deutschland, trifft man sich einmal in Luxemburg und je zweimal in Österreich und der Schweiz. Überraschender Neuzugang, ebenfalls in letzter Minute, ist das Bergrennen St. Urban – Simonhöhe in Kärnten, gelegen 240 km von der Deutschen Grenze bei Salzburg. In allerletzter Minute, quasi um fünf vor zwölf, haben sich der KW Berg-Cup und der MC Heilbad Heiligenstadt für die Saison 2020 einigen können. Unter anderem durch die großzügige Unterstützung eines Sponsors konnte das Organisationsteam rund um Sascha Herz den Vertrag unterzeichnen. „Im Jubiläumsjahr 2020 sind am Iberg wieder alle Rennserien mit an Bord und versprechen ein brillantes Teilnehmerfeld“, bestätigt der sonst in der Berg DM aktive Formel 3-Pilot. Auch die Mannen vom Rennsteig haben nun eingelenkt und somit ist der KW Berg-Cup auch beim einzigen deutschen Lauf zur Berg-Europameisterschaft, beim ADAC Glasbachrennen vom 12.-14. Juli präsent. Im Rahmen von weiteren Gesprächen zwischen allen Veranstaltern und dem Berg-Cup e.V., die im Anschluss an die DMSB-Veranstaltertagung am 8. Februar in Frankfurt anberaumt sind, wird an einem tragfähigen Konzept gearbeitet um die weitere Zusammenarbeit sicherzustellen. Unterdessen wurde das neue, von Thomas Hoffmann konzipierte Online-Einschreibeportal für alle drei Rennserien des Berg-Cup e.V. geöffnet. Zu finden ist dies auf der Webseite www.berg-cup.de über den Menüpunkt „Einschreibung“. „Wir sind auf den Praxistest schon sehr gespannt“, freut sich Berg-Cup Vorstand Uli Kohl. „Und natürlich darauf, wer in der Internationalen Serie (IS) KW Berg-Cup, im KW Berg-National und im NSU-Bergpokal 2020 dabei sein wird“. Bis 31. Januar 2020, also unter einem sportlichen Zeitplan, bleibt das Portal geöffnet. „Danach geht es mit Vollgas an die Produktion des Berg-Cup Magazins, das bereits bis Ende Februar fertig sein soll“, so Kohl weiter. Da das anvisierte Datum Mitte Januar nun vorbei ist, hier das endgültige Meisterschaftsprogramm: 25./26. April 2020 – 17. ADAC Bergpreis Schottenring (D) 02./03. Mai 2020 – European Hill Race Eschdorf (L) 16./17. Mai 2020 – Bergrennen St. Urban-Simonhöhe (A) 31./01. Mai / Juni 2020 – 58. Wolsfelder ADAC Bergrennen (D) 13./14. Juni 2020 […]

Veranstalter auf den Barrikaden – KW Berg-Cup Kalender 2020 weiter vorläufig

11. Januar 2020

Mit der Veröffentlichung des noch vorläufigen Terminkalenders des KW Berg Cup 2020, kommt ans Tageslicht, was schon lange im Untergrund brodelte. Einige Rennveranstalter, meist aus der Deutschen Szene, aber auch ein Österreichischer Veranstalterverein, sind mit den Konditionen des Berg-Cup e.V. zur Vergabe eines Cup-Laufs nicht mehr einverstanden. Lange Zeit spielte man schon mit dem Gedanken die Verträge des Berg-Cup e.V. zu den gegebenen Konditionen nicht mehr zu unterzeichnen. Noch im alten Jahr brachte der MC Heilbad Heiligenstadt den Stein ins Rollen und unterbreitete dem Berg-Cup e.V. ein Gegenangebot. Parallel dazu reagierten drei weitere Orga Teams ähnlich und verweigerten vorerst die Unterschriften unter den Verträgen mit dem Berg-Cup e.V. „So kann es nicht mehr weitergehen“, sagte Christoph Schackmann vom Bitburger Eifel-Motorsportclub, „die Relationen stimmen nicht mehr“. Thomas Bubel vom saarländischen Homburger AC gibt zu bedenken, „dass alle Veranstalter ihre Rennen ehrenamtlich in ihrer Freizeit auf die Beine stellen und es immer schwieriger wird Sponsoren und vor allem Helfer zu akquirieren. Vor allem freiwilligen Helfer zu gewinnen wird mehr und mehr zum Problem, was somit auch zum finanziellen Negativpunkt wird. Denn fehlen die Helfer, muss beispielsweise Personal (Security) teuer eingekauft werden, um behördliche Auflagen sicher zu erfüllen“. Kevin Ferner vom Iberg bringt es auf den Punkt. „Es möchte niemand dem KW Berg-Cup schaden oder ihn kaputt machen, ganz im Gegenteil. Nur die Konditionen für die Veranstalter, die die unternehmerischen Risiken ganz allein tragen, müssen stimmen“. Stein des Anstoßes ist der an den KW Berg-Cup zu entrichtende Poolbeitrag, der in seiner Höhe vielen Rennveranstaltern mittlerweile schmerzlich in der Vereinskasse und dem Budget der Veranstaltung zu Buche schlägt. Ein weiterer Kritikpunkt war und ist das Berg-Cup Magazin, welches von den Veranstaltern über den Multimediabeitrag mitfinanziert wird. Nach Meinung vieler Organisatoren sollte das Magazin, das es seit 1998 in nahezu unveränderter Form gibt, zeitgemäßer in elektronischer und somit kostengünstigerer Form herausgeben oder die Papierausgabe einem völligen Neudesign unterwerfen werden. Im Dezember nahmen die Vertreter der Clubs MC Heilbad Heiligenstadt (Ibergrennen), RSG Altensteiner-Oberland (Glasbachrennen), EMSC Bitburg (Wolsfelder Bergrennen) und des Homburger Automobilclubs (Homburger Bergrennen) eigenständige, mitunter langwierige Verhandlungen mit dem Berg-Cup e.V. auf. Nach zähen Ringen und Zugeständnissen des Rennserienbetreibers haben der EMSB Bitburg und der Homburger AC zwischenzeitlich ihre Unterschriften unter das Vertragswerk gesetzt und haben die Konditionen zumindest für die Saison 2020 akzeptiert. Die beiden Thüringischen Rennen am Iberg und Glasbach konnten sich aktuell noch nicht dazu durchringen. „Wir haben dem Berg-Cup unserer Angebot […]

Hitzeschlacht am Iberg schweißt Rahn-Team weiter zusammen

6. Juli 2019

Nach dem eisigen Berg-Saisonstart beim Eschdorfer Hillrace Anfang Mai, ist die Deutsche Bergmeisterschaft beim ADAC Ibergrennen in Heilbad Heiligenstadt, einstweilen auf dem Siedepunkt angelangt. Die am Renntag erreichte Temperatur von knapp 39 Grad stellte besondere Anforderungen an alle, die an diesem letzten Juni-Wochenende dem Bergrennsport in Thüringen frönten. Am angenehmsten hatten es da noch die Zuschauer, die sich entlang der bewaldeten 2,050 km langen Strecke, ein schattiges Plätzchen suchen konnten. Für die Akteure in ihren Rennfahrzeugen, samt den Teammitgliedern, hieß es schwitzen und nochmal schwitzen im Fahrerlager in der Innenstadt des kleinen Kur-Städtchens und am Vorstart. Patrick Rahn und seinem Team erhielten vom Veranstalter ihren Platz direkt an der Kreuzung mitten im Paddock.  Der noch von den Hitzegraden her erträgliche Trainingstag verlief für Patrick sehr zufriedenstellend. Erneut hatte der Lipper eine für ihn unbekannte Streckenführung vor der Brust, schoss sich aber sehr schnell ein. Am Renntag hieß die Losung, gleich im ersten Lauf die noch einigermaßen kühlen Bedingungen in der Früh zu nutzen, was Patrick auch mit der sechst schnellsten Zeit des über 120 Fahrer starken Feldes gelang. Was danach abzusehen war, trat ein. „Mit den steigenden Temperaturen war eine weitere zeitliche Steigerung nicht möglich“, kommentierte Patrick Rahn. „Das Steuergerät des Opel-Spiess Motors reduziert bei derart hohen Temperaturen die Zündung, was zu Leistungsverlusten führt. So waren in den Läufen zwei und drei keine Zeitverbesserung mehr möglich. Ein weiterer Punkt sind die Reifen, die nicht das gewohnte Grippniveau halten. Mit diesen Begleiterscheinungen hatte aber auch meine Mitstreiter zu kämpfen“. Am Ende bleib es bei einem hervorragenden sechsten Platz in der Gesamtwertung und Rang vier in der Klasse der Formel-Rennwagen bis 2000 ccm Hubraum. Im DMSB Berg-Cup für Rennsportfahrzeuge rangiert das Team Rahn F3 auf dem sechsten Platz in der Zwischenwertung. A apropos Team – Der Pilot des Dallara F306 möchte sich bei seiner Helfermannschaft diesmal besonders für die hervorragende Betreuung, gerade unter den erschwerten Bedingungen bedanken. Nach der bereits angesprochenen familiären Pause, soll es erst Anfang August für Patrick in die nächste Runde gehen. Das Osnabrücker Bergrennen lockt und auch am Teutoburger Wald wird es sicherlich wieder heiß hergehen.

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