Rechbergrennen – Der Berg-Klassiker in der Steiermark ist gerettet

23. September 2022

Eine eigens gegründete Rechbergrennen GmbH mit den Geschäftsführern Mario Klammer, Peter Eibisberger und Christian Ferstl kümmert sich ab sofort um die Fortführung des legendären Rechbergrennens in Österreich. Allesamt sind sie erfolgreiche Unternehmer und Rennfahrer aus der Steiermark und wissen, welche Mammutaufgabe sie da in Angriff nehmen. Diesen Klassiker vermissen die Fans nun schon seit 3 Jahren, ab dem kommenden Jahr wird das Warten aber ein Ende haben. Als Termin wird das Wochenende vom 29. bis 30. April 2023 – vorbehaltlich der Terminbestätigung durch die FIA – angegeben. Das ultimative Bergrennen am Rechberg wird wieder als Lauf zur FIA European Hillclimb Championship (modern & historisch) ausgetragen. Zusätzlich werden noch weitere Prädikate wie die Österreichische Bergmeisterschaft und weitere Ländermeisterschaften, welche aktuell noch ausverhandelt werden, ausgefahren. „Das Rechbergrennen zählt zu den größten Motorsportveranstaltungen in Österreich und ist zudem noch sehr geschichtsträchtig und alteingesessen. Gerade deshalb gibt es ab 2023 zahlreiche Neuerungen, kein Stein bleibt auf dem anderen!“, so die Gesellschafter unisono, und setzen nach: „Sowohl Teilnehmer als auch Fans dürfen sich auf etwas Großes freuen. Tradition in Verbindung mit der Neuzeit – das ist das Ziel.“ Sehr stolz ist man auch auf die Zusammenarbeit mit den ansässigen Motorsportclubs und Vereinen, sowie der breiten Akzeptanz in der Bevölkerung. „Wir haben noch viel zu tun, aber wir sind top motiviert und guter Dinge, dass das Rechbergrennen 2023 ein voller Erfolg wird!“, sagt das dynamische Trio der geschäftsführenden Gesellschafter Klammer, Eibisberger und Ferstl abschließend.

Michl und Petit gewinnen den FiA Hillclimb Cup 2022

10. August 2022

Beim Osnabrücker Bergrennen in Deutschland holten Christian Merli (Kategorie 2) und Nicolas Werver (Kategorie 1) die Tagessiege, während Sébastien Petit (Kategorie 2) und Dan Michl (Kategorie 1) am Ende der vier und letzten Veranstaltungen 2022 den Pokal holten des diesjährigen FIA ​​International Hill Climb Cup. Die Ausgabe 2022 des International Hill Climb Cup hatte vier Veranstaltungen: Korczina in Polen, Ascoli in Italien, Gorjanci in Slowenien und Osnabrück in Deutschland. Letzteres fand am 6. und 7. August statt, mit 27 Fahrern, die speziell für den FIA Cup gemeldet waren, während sich der Rest des insgesamt 168 Teilnehmer starken Feldes auf die Deutsche Meisterschaft konzentrierte. Christian Merli (Osella FA30) setzte dem Osnabrücker Event erneut seinen Stempel auf, fuhr Zeiten jenseits der Konkurrenz und verbesserte sogar den absoluten Streckenrekord, den er bereits seit 2019 hielt. In der Kategorie 1 der geschlossenen Autos nutzte der Franzose Nicolas Werver die Power seines neuen Porsche 997 GT3 R zum Sieg gegen Dan Michl (Lotus Evora V8) und den Südafrikaner Peter Zeelie (Foto Mitte), der bei seiner ersten Teilnahme in Europa mit seinem aufgeladenen Toyota MR2 V6 einen starken Eindruck hinterließ. In der Endwertung des FIA International Cup setzt sich der Franzose Sébastien Petit (Nova NP01-2) in Kategorie 2 durch, vor den Tschechen Petr Vitek (Osella PA30) und Josef Hlavinka (Gloria C8F). Der Tscheche Dan Michl folgte seinem Landsmann Karel Treny in der Kategorie 1 vor dem Polen Piotr Staniszewski (abwesend in Deutschland) und dem Sarden Tonino Cossu aus Italien (Honda Civic Type-R), der am Samstag noch auf dem Dach lag und über Nacht wieder fahrtüchtig gemacht wurde.

Keine Chance gegen Merli – Glanzvolles Event in Osnabrück

8. August 2022

Europameister Christian Merli machte mit seinen Gegnern beim aktuell größten Bergrennen Deutschlands, 54. Int. Osnabrücker ADAC Bergrennen kurzen Prozess. Nach einem spannenden Duell unter den Herausforderern errang Eric Berguerand den zweiten Platz. Bester Deutscher auf Gesamtrang 5 war der aktuelle EM-Dritte Alexander Hin. Ein schönen Einstand in der „Königsklasse“ lieferte Georg Lang im V8-Osella, mit meist 55er Zeiten und Gesamtrang acht ab. Nach den drei Trainingsläufen auf der 2030 Meter kurzen Strecke bei Borgloh vor den Toren Osnabrücks schien die Ausgangslage noch offen, wenngleich Christian Merli (Foto oben) bereits die Bestzeiten vorgelegt hatte. Der diesjährige Schweizer Rekordsieger Eric Berguerand haderte jedoch noch mit seinem Auto, weil er eine kleinere Reifendimensionen ausprobierte und den Lola-Cosworth dadurch nicht mehr wie gewohnt spürte. Auch Marcel Steiner kam im LobArt mit Helftec-Honda-Turbomotor nicht auf die gewünschten Zeiten. Der Berner war aber immerhin Zweitschnellster unter einem Dutzend großer Dreiliter-Rennsportwagen aus der Gruppe E2. Rekordfahrt und Dreher mit Happyend Gleich im ersten Rennlauf am Sonntagmorgen, den er wegen verschmutzter Piste zweimal antreten durfte (angewärmte Reifen waren sicher kein Nachteil), realisierte der Italiener als erster Fahrer bei dem seit 1968 zum 54. Mal ausgetragenen Bergrennen in Norddeutschland mit 49,817 (Schnitt 145,71 km/h) eine Zeit von unter 50 Sekunden. Damit hängte der dreifache Europameister mit seinem optimalen Osella FA30 mit Zytek-V8-LRM-Motor alle Gegner gleich um zwei Sekunden und mehr ab. Nach 50,154 im zweiten Durchgang war sein vierter Tagessieg in Osnabrück nach 2016, 2017 und 2019 – jeweils in Rekordzeit – schon vor dem finalen Sprint klar. In diesem brachte Merli das Kunststück fertig, sich wegen Schaltproblemen in einer von Leitplanken und Reifenstapeln begrenzten Kurve zu drehen, ohne dabei anzuschlagen. Berguerand holt Trainingsrückstand auf Den zweiten Platz nahm nach dem ersten Lauf Eric Berguerand und nach dem zweiten Lauf Marcel Steiner ein, allerdings trennte sie nur eine Zehntelsekunde. Der Franzose Sébastien Petit (Foto Mitte), alter und nun neuer Gesamtsieger im FIA Hill Climb Cup, witterte wie der Schweizer Meister ebenfalls noch seine Chance auf den Ehrenplatz hinter Merli. Alle drei drehten im dritten Rennlauf auf, verbesserten sich dabei aber unterschiedlich gut. So kam es, dass zuerst Petit Steiner vom zweiten Platz und dem ersten bei den Sportwagen verdrängte, ehe Berguerand mit 50,998 als Zweitschnellster des Tages auch den zweiten Gesamtrang übernahm. Eric Berguerand: «Mir hatte der komplette Samstag gefehlt, weil ich den Wagen wieder auf die großen Räder umbaute. Erst im dritten Rennlauf war ich dann dort, wo ich […]

Große Spannung am „Uphöfener Berg“ – Fans fiebern Osnabrücker Bergrennen entgegen

1. August 2022

Es ist fast alles bereits in Startposition. Die letzten Vorbereitungen laufen an der 2,030 km langen Kultstrecke am „Uphöfener Berg“ in Hilter-Borgloh und von Minute zu Minute steigt die Spannung. Mit etwas mehr als 180 Einschreibungen verzeichnet der veranstaltende MSC Osnabrück e.V. ein grandioses Ergebnis und darunter befinden sich zahlreiche spektakuläre Fahrzeuge. Dieses ist für die Fans umso schöner, da diese in diesem Jahr wieder uneingeschränkten Zugang im Fahrerlager sowie allen lukrativen Streckenabschnitten haben und somit wieder im wahrsten Sinne des Wortes „Automobilsport zum Anfassen“ genießen können. Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus nicht weniger als 14 Nationen werden dabei um tausendstel Sekunden gegen die Uhr fighten und in den unterschiedlichen Klassen und Gruppen für einen hohen Spannungseffekt sorgen, um beim großen Finale zum diesjährigen FIA Int. Hill Climb Cup die besten Bergpiloten dabei sein werden. Allen voran wird der amtierende Europa-Bergmeister Christian Merli aus Italien das Interesse der Fans auf sich ziehen, denn er hat mit dem über 500 PS starken Osella FA 30 V8 seinen eigenen Streckenrekord von 50, 055 sec im Visier und wird diesen bei guten äußeren Bedingungen sicher angreifen wollen. Aber die Konkurrenz ist groß bei den Läufen um den Großen autoservice.com – Pokal. Der Schwarzwälder Alexander Hin bestreitet die diesjährige Europameisterschaft, ebenfalls mit einem Osella FA 30, im Team des Champions und hat ebenfalls starke Ambitionen auf einen ganz vorderen Platz. Dabei möchte der Franzose Sebastien Petit mit dem Nova Proto NP 1-02 (Foto Mitte), einem zweisitzigen Rennsporwagen, als Titelverteidiger und Gesamtsieger aus dem Jahr 2021 ebenfalls die Spitzenposition verteidigen, zumal er beste Aussichten hat, den FIA Cup erneut zu gewinnen. Insgesamt drei ganz schnelle Schweizer gehören ebenfalls zum engeren Favoritenkreis und sind allesamt für einen Platz auf dem „Treppchen“ gut: Marcel Steiner hat nach viel Pech in den vergangenen Monaten wieder mit dem LobArt – Honda LA 01  „in die Spur“ zurückgefunden und auch Robin Faustini (Foto oben) und Joel Volluz, bei de mit einem Osella FA 30, sind in der Lage, ganz schnelle Zeiten zu fahren. Über 35 Formelrennwagen und Offene Sportwagen sorgen auf und neben der Rennstrecke für ein besonderes Flair bei den Gästen. Bei den Tourenwagen sieht es nicht anders aus. Eine große Anzahl an PS-starken Boliden mit den begehrten „Berg-Monstern“ werden an der Startlinie stehen und die Herzen der vielen Automobilfans höherschlagen lassen. Über mehrere Monate hat Pieter Zeelie aus Südafrika mit den Organisatoren die Teilnahme mit seinem rund 850 PS starken Toyota […]

Finale des FIA Int. Hill Climb Cups am „Uphöfener Berg”

26. Juli 2022

Am 6. und 7. August wird im Rahmen des einzigen deutschen Bergrennens 2022 mit FIA-Prädikat das Finale zum FIA Int. Hill Climb Cup 2022 ausgetragen. Fahrerinnen und Fahrer aus bis zu 15 Nationen werden dabei sein, wenn die letzten Punkte für das begehrte Championat vergeben werden. Bei den offenen Rennsportwagen möchte der im Osnabrücker Land bekannte und beliebte Pilot, Sebastien Petit, mit seinem Nova Proto NP 01-2 seinen Vorjahrestitel wiederholen und alle Anzeichen dafür scheinen gegeben zu sein. Natürlich möchte er als Titelverteidiger und Gesamtsieger in Osnabrück 2021 auch wieder ganz vorne mit dabei sein bei den Rennen um den „Großen autoservice.com – Pokal“. Bei den Tourenwagen wird Dan Michl mit seinem spektakulären Lotus Elise V 8 als Favorit gehandelt, aber in der Kategorie der Tourenwagen hat der Pilot aus der Tschechischen Republik einige Konkurrenz abzuwehren – es bleibt also auch hier sehr spannend!

Vater-Tochter-Team aus Portugal: José und Gabriela Correia kommen nach Borgloh

22. Juli 2022

In Portugal nennen sie sie die „Bergprinzessin“. Kein Wunder, denn sie ist erst 20, meldet aber mit ihren fantastischen Leistungen auf der Rennstrecke schon jetzt Thronansprüche an. Gabriela Correia stammt aus Braga nahe Porto im Norden Portugals. Dort findet alljährlich – auf einer der schnellsten Strecken Europas – das Europameisterschaftsrennen von Falperra statt. Mit ihrem Teamkollegen und Vater, Jose Correia, gehen die Beiden erstmals in Deutschland an den Start. Beim 54. Int. Osnabrücker Bergrennen wird Gabriela mit ihrem Top-Fahrzeug, einem Mercedes AMG GT 4, der von einem 4,0-Liter-Biturbo-V8-Motor angetrieben wird, dabei sein und Jose präsentiert einen wunderschönen und schnellen Norma M 20 FC -Sportwagen. Beide konzentrieren sich in diesem Jahr vornehmlich auf die portugiesische Berg-Meisterschaft, zögerten aber überhaupt nicht, als die Einladung für den 6. und 7. August im fernen Osnabrück bei Ihnen eintraf, spontan zuzusagen. So erleben die Fans zwei phantastische neue Rennfahrzeuge mit einem sehr sympathischen Team aus dem Südwesten Europas.

Europameister Merli gibt sich die Ehre – Lang Junior im Osella

19. Juli 2022

Auf europäischer Ebene ist er derzeit das Maß aller Dinge. Der Europa-Bergmeister von 2021 Christian Merli führt auch in diesem Jahr das Championat der besten Bergrennfahrer unangefochten und  mit der Maximalpunktzahl an. „Es ist natürlich eine große Ehre für uns, dass Christian in diesem Jahr wieder in den hohen Norden des Bergrennsports nach Osnabrück kommt“, freuen sich die Organisatoren des 54. Int. Osnabrücker Bergrennens (1. August-Wochenende) und wenn alles passt, hat der Norditaliener aus dem Trentino auch wieder den Streckenrekord, den er selber mit der Zeit von 50,055 sec. hält, im Visier. Der sehr sympathische Sportsmann nimmt sich zwischen den einzelnen Rennen auch stets die Zeit für seine vielen Fans und so lohnt es sich ganz sicher, den Weg zu seinem Team im Fahrerlager hinter dem Rennbüro zu suchen. Wenn dann am Start der unglaubliche Sound seines Osella FA 30 ertönt, werden die Besucher wieder dieses einmalige Feeling auf der Jagd gegen die Uhr nach Bestzeiten und Rekorden spüren. Da Alexander Hin in der Borgloher Schweiz, wie in der EBM vom Team Merli betreut wird, und der Schwarzwälder dabei im Osella FA 30 Platz nimmt, ist das „deutsche Auto“, der Osella PA 30 quasi frei.  In diesen 3-Liter V8 Rennsportwagen wird für das Osnabrücker Bergrennen der junge Georg Lang einsteigen und dabei seine Premiere in der Berg-Königsklasse geben.  Der Schweinfurter hält aber den Ball flach. „Ja, eine kleine Bewegungsfahrt, nicht mit Ambitionen. Es ist mehr ein Test für einige Bauteile“. Dennoch darf man gespannt sein, wie sich der 32-jährige Unterfranke schlägt. Wertvolle Erfahrungen wird er auf jeden Fall sammeln können. Fotos: FiA, Patrick Mohr

Osnabrücker Bergrennen mit zahlreichen Top-Highlights und Fun-Faktor

13. Juli 2022

Am 6. und 7. August steht die Kultstrecke des „Uphöfener Berges“ wieder im Mittelpunkt der PS-Boliden der europäischen Bergrennen-Szene und eines spektakulären Event-Programms für die Fans und Familien. In diesem Jahr ist das Veranstaltungsgelände sowohl im Bereich der attraktiven Plätze und Kurvenbereiche an der Strecke als auch das gesamte Fahrerlager wieder frei zugänglich. Die schnellsten und PS-stärksten Rennsportfahrzeugen und Tourenwagen fighten auf der 2,030 km langen Strecke zwischen Borgloh und Bissendorf-Holte im Osnabrücker Land um Punkte und Platzierungen beim großen diesjährigen Finale zur europäischen Meisterschaft des „FIA Int. Hill Climb Cups 2022“. Dabei haben die schnellsten Teilnehmer natürlich die Unterbietung des amtierenden Streckenrekordes von 50,055 sec/Lauf im Visier. Jeweils 4 Trainingsläufe (am Samstag) und 4 Rennläufe (am Sonntag) bieten den Gästen eine einmalige Automobil-Show und dabei gehen bis zu 200 top getunte Rennfahrzeuge aus rund 15 Nationen mit bis zu 1.500 PS (!) an den Start. Die Top-Favoriten auf den Gesamtsieg um den Großen „autoservice.com – Pokal“ kommen aus dem Bereich der offenen Rennsportfahrzeuge. Allen voran möchte der Italiener Christian Merli mit seinem fast 600 PS starken Osella FA 30, dem „Königsfahrzeug“ am Berg, seinen eigenen Rekord aus dem Jahr 2019 unterbieten. Aber die Konkurrenz ist groß. So wird der Franzose Sebastien Petit als Titelverteidiger und Gesamtsieger am „Uphöfener Berg“ in 2021 mit dem Nova NP-01 alles daransetzen, wieder als erster die Ziellinie zu überqueren. In den Gruppen der offenen Sportwagen, Formel 3000 und Formel 3-Rennwagen werden rund ein Dutzend Fahrern Chancen eingeräumt, in die TOP 5-Platzierungen einzufahren. Mit dem Schwarzwälder Alexander Hin ist in diesem Jahr erstmals nach vielen Jahren wieder ein Deutscher Top-Pilot, der nach seinem 2. Gesamtrang in 2021 wieder zu engen Favoritenkreis zählt, mit einem Osella FA 30 dabei. Die leistungsstärksten Boliden kommen traditionell aus der Kategorie der geschlossenen Rennfahrzeuge. Hier erleben die Besucher unter anderem die sehr beliebten Berg-Monster. Zu den Publikumslieblingen zählen hier die Fahrer aus dem norwegischen Buldre-Racing-Team, angeführt von dem einmaligen BMW E 30 M 3 von Vidar Jodahl, der fast unglaubliche 1.500 PS auf den Asphalt bringt. Weitere PS Boliden wie WRC Skoda, Mitsubishi Lancer EVO, BMW Z4 GT3, Audi S 1 E 2 und viele andere kämpfen um die Pole-Position bei den Tourenwagen. Hier möchte der italienische Top-Pilot Luca Gaetani mit seinem wunderschönen Ferrari 488 den Ton angeben. Zahlreiche Gäste steuern im Fahrerlager zuerst die Autoklassiker an, die bereits einen Kultstatus genießen. Egal, ob die NSU TT, Fiat Abarth, Opel […]

Merli und Schagerl glänzen in Portugal – Hin auf Podium

14. Mai 2022

Vor annähernd 100.000 begeisterten Zuschauern dominierten Christian Merli und Karl Schagerl den portugiesischen Lauf zur FIA European Hill Climb Championship, nachdem sie sich bereits beim Auftaktrennen im vergangenen April in Frankreich einen Namen gemacht hatten. Alexander Hin erreichte mit Gesamtrang drei, das beste Resultat eines Deutschen seit rund 25 Jahren bei einem EBM-Lauf. Sieben Monate, nach der Ausrichtung des FIA ​​Hill Climb Masters, vibrierte die Stadt Braga erneut im Klang der Motoren, und die Teilnehmer fanden sich wieder an der traditionellen Strecke der Rampa da Falperra ein, deren 5 km Streckenlänge im Durchschnitt mit mehr als 170 km/h zurückgelegt wurden,  dass im Gegensatz zu den ersten 3 km, die während des Masters verwendet wurden. Die Streckelänge war zwar anders, aber der Name des absoluten Siegers blieb gleich: Der Goldmedaillengewinner vom vergangenen Oktober, Christian Merli (Osella FA30), war einmal mehr unschlagbar und gewann jeden der drei Rennläufe mit großer Souveränität. Einziger Wermutstropfen des Wochenendes war ein kleiner Leitplankenkontakt am Samstag in einem Trainingslauf. Der Bronzemedaillengewinner beim Masters, der Tscheche Petr Trnka (Norma M20 FC), fühlt sich auf der schnellen Braga-Strecke definitiv wohl. Als Zweiter in der Gesamtwertung und Erster in der E2-SC-Gruppe war er ziemlich nah an Merlis Zeiten dran, zum Beispiel verlor er am ersten Anstieg weniger als 2 Sekunden. Der Deutsche Alexander Hin (Osella FA30) und der Spanier Joseba Iraola (Nova NP01) zeigten ebenfalls Mut auf einem Kurs, der viel Standhaftigkeit (Topspeed 265, 15 km/h) erfordert, und belegten jeweils den 3. und 4. Platz, getrennt durch weniger als 4 Zehntel in der kumulierten Zeit ihrer beiden besten Läufe . Der Tscheche Milos Benès (Osella FA30) wurde Fünfter vor dem Spanier Javier Villa, der trotz eines im Vergleich zur Konkurrenz untermotorisierten Autos (BRC53 Suzuki) einmal mehr echtes Können zeigte. Sébastien Petit (Nova NP01), Michele Fattorini am Steuer des kleinen Wolf Thunder GB08 mit Aprilia-Antrieb, folgten. In der Kategorie 1 startete der Sonntag schlecht für den Favoriten Karl Schagerl, der im ersten Rennlauf in die Streckenbegrenzung einschlug. Der Österreicher schaffte es, seinen Golf Rallye für die beiden verbleibenden Anstiege, zu reparieren, um den Mitsubishi Lancer des Kroaten Domagoj Perekovic noch abzufangen, der ebenfalls erleichtert war, nach seinem Ausfall im ersten Rennen, in der Endwertung vertreten zu sein. Am Steuer eines Mercedes AMG GT4, den sie auch auf der Rennstrecke fährt, sorgte die junge Gabriela Correia (Foto) mit dem Erreichen des Podiums der Gruppe 1 für Aufsehen und profitierte von ihren beeindruckenden […]

Italienischer Ferrari-Pilot Luca Gaetani zurück am Uphöfener Berg

28. April 2022

La Bella Italia wird beim 54. Int. Osnabrücker Bergrennen am 6./7. August überzeugend vertreten sein. Aus der Nähe von Padua kommt Luca Gaetani mit seinem angriffslustigen Ferrari 488 Challenge zum FiA Hillclimb Cup-Lauf. Beim kürzlichen Saisonauftakt nahe Venedig errang er in fulminanter Rekordzeit den Tagessieg bei den Tourenwagen. Am Uphöfener Berg war er erstmals 2019 dabei, damals noch mit seinem roten Ferrari 458 GT3, und war gleich begeistert: „Wir hatten sehr intensive und spannende Tage bei euch. Ein tolles Erlebnis.“ Mit besserer Streckenkenntnis hofft er seine damalige Zeit in diesem Jahr noch zu verbessern. Sein Ziel für die Saison teilt er mit seinen Fans: „Die Rennwochenenden ganz und gar genießen.“

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