Überraschungssieg für Starck – Ritchen erstmals Champion in Frankreich

6. September 2022

Das Turckheimer Bergrennen hat sein Urteil gesprochen. Der junge Belgier Corentin Starck feiert überraschend seinen ersten Gesamtsieg in Französischen Bergmeisterschaft (CFM) im schönen Elsass und Billy Ritchen gewinnt erstmals die Krone des französischen Bergmeisters bei den Rennsportwagen. Die Wetterkapriolen, mit denen die Teilnehmer der 66. Auflage des Course de Côte de Turckheim – 3 Epis am Samstag zu kämpfen hatten, wichen am Sonntag strahlendem Sonnenschein. Ideale Bedingungen, die es den Fahrern ermöglichte, ihr Talent gegen die Uhr voll auszuspielen. Im ersten Lauf des Rennentags machte Billy Ritchen es sich zur Ehrensache, mit seinem Nova-Proto NP-01 die Bestzeit vor Corentin Starck und Fabien Bourgeon zu fahren. Fabien Bourgeon, war im zweiten Anstieg der Schnellste, während Billy Ritchen insgesamt die Führung behielt. Aber im letzten Versuch schlug Corentin Starck alle, indem er die letzte Bestzeit in der diesem Dreikampf erzielte. Somit ringt Belgier mit seinen Nova Proto NP-01 Turbo, bei dieser 66. Ausgabe des Course de Côte de Turckheim – 3 Epis Billy Ritchen nieder und beraubte ihn eines Heimsiegs. Aber der Elsässer war bald getröstet, dieser zweite Platz ist für ihn gleichbedeutend mit seinem ersten Titel des französischen Meisters der Berge. Noch vor Ende der Saison, das am 17./18. September in Limonest gespielt wird, wurde Billy Ritchen nun sicher die Krone aufsetzen. Foto: Nicolas Millet

Länderkampf beim französischen Berg-Lauf in Turckheim

24. August 2020

Im Rahmen der französischen Bergmeisterschaft in Turckheim im Elsass wird eine separate 5-Nationen-Trophäe ausgeschrieben. Auch Schweizer und Deutsche Fahrer zeigen Interesse. Für moderne Rennfahrzeuge gibt es in diesem Jahr in Deutschland, Luxemburg, Österreich der Schweiz am Berg keine Startgelegenheiten. In unmittelbarer Nachbarschaft findet jedoch am 5./6. September das zum 64. Mal ausgetragene Bergrennen Turckheim–Trois Epis statt, wo auch Zuschauer zugelassen sind. Legendäre Schweizer Tagessieger: Die 5950 Meter lange Bergrennstrecke nahe Colmar im Elsass zog schon immer Deutsche und Schweizer Fahrer an – dieses Jahr wohl noch mehr als sonst. Von 1956 bis 2003 zählte Turckheim–Trois Epis ununterbrochen zur Berg-Europameisterschaft. Der legendäre Heini Walter aus Aesch BL feierte in den 50er- und 60er-Jahren sechs Tagessiege. Letzter Schweizer Gesamtsieger war Xavier Perrot 1971 auf March F2. Seither kamen noch mehrere Klassen- und Gruppensieger aus dem südöstlichen Nachbarland hinzu. Ausnahmen für Ausländer: Da die Franzosen eine eigene Fahrzeugeinteilung vornehmen, sind ausländische Teilnehmer eher rar, sofern nicht eine eigene Wertung für sie ausgeschrieben wird. Gutes Beispiel ist das Bergrennen Abreschviller, wo 2019 Joël Volluz und Ronnie Bratschi dieses separate Klassement anführten, oder Vuillafans–Echavans mit einer Schweizer IS-Klasse. Für das diesjährige Rennen in Turckheim kamen aber offenbar viele Anfragen aus verschiedenen Ländern. Nachdem die Elsässer zuerst das Interesse ihrer Landsleute ausgelotet hatten, bevor sie sich zur Durchführung entschlossen, öffnen sie es nun auch für andere Lizenznehmer, Kategorien und Fahrzeugtypen. 5-Nationen-Trophäe: Für sie wird die «Trophée des 5 Nations» ausgeschrieben, also eine Art Länderkampf für Fahrer aus Belgien, Deutschland, Italien, Luxemburg und der Schweiz. Wie beim französischen Saisonauftakt in Mont Dore gibt es zwei in sich abgeschlossene Bergrennen am Samstag und am Sonntag, bestehend aus je einem Trainingslauf am Morgen und zwei Rennläufen am Nachmittag. Die Ausländer, deren maximale Teilnehmerzahl auf 40 beschränkt ist, sind jeweils nach den VHC-Fahrzeugen (Historische Klassen) an der Reihe. Wie bei den Franzosen zählt die schnellere von zwei Laufzeiten für das Klassement. Turbopremiere von Marcel Steiner: Bereits ist sicher, dass Marcel Steiner die Schweizer Fahne hochhalten wird, genauso wie Alexander Hin im Osella PA30 die Deutsche. Für Steiner, den fünffachen Bergmeister wird dies die Premiere mit dem neu motorisierten und beklebten LobArt-Honda-Turbo darstellen. Beim Testtag diese Woche in Bresse traten zwar Probleme im Motorumfeld auf, diese können aber bis zur Abreise ins Elsass gelöst werden. Auch die bereits bei Bergslaloms im Vorarlberg angetretenen Philip Egli und Marcel Maurer bekunden ihr Interesse. Auf die mit Spannung erwartete Teilnehmerliste gehen wir dann in […]

Franzosen planen Kompakt-Meisterschaft ab August

14. Mai 2020

Trotz der aktuellen Situation in Verbindung mit der Covid 19-Pandemiekurve und unter Berücksichtigung der geltenden staatlichen Bestimmungen hinsichtlich eines Verbots von Sportwettkämpfen in Frankreich vor dem 1. August 2020, veröffentlichte die der Französische Motorsport-Verband FFSA einen vorläufigen Wiederaufnahmekalender für alle Wettbewerbe, darunter auch ein Rumpfprogramm der Französischen Bergmeisterschaft 2020. Der Präsident der FFSA, Nicolas Deschaux, lobt die Arbeit der Ad-hoc-Kommission, die zu Beginn des Lockdowns eingerichtet wurde und für die Planung des Rest-Kalenders verantwortlich war. Unter den noch fünf gebliebenen Bergrennen ist auch die Veranstaltung von Turckheim gelistet, die für deutsche Piloten interessant sein könnte. Die sechs Kilometer lange ehemalige EM-Strecke befindet sich im Elsass unweit der Grenze zu Deutschland, bei Freiburg. In den 1990er Jahren gastierte hier auch der Gruppe H Berg-Cup. 07./09. August 2020: Course de Côte Mont Dore 14./16. August 2020: Course de Côte Chamrousse 04./06. September 2020: Course de Côte Turckheim 3 Epis 11./13. September 2020: Course de Côte Limonest-Mont Verdun 25./27. September oder 09./11. Oktober: Course de Côte Bagnols Sabran