Aufgalopp fürs Bergrennen 2022 – MSC Rhön veranstaltet DMSB-Slalom

19. Oktober 2021

Der MSC Rhön möchte als Veranstalter nicht weiter außer Übung kommen. Da es wohl bereits Entzugserscheinungen, wegen des erneut abgesagten Hauenstein-Bergrennens gab, entschloss man sich von Seiten des Vorstands und der Rennleitung vor dem Winter noch einen DMSB-Clubslalom auf der Hauensteinstraße auszurichten. Am kommenden Sonntag, den 24. Oktober werden in der Rhön die Motoren zum Saisonabschluss 2021 angelassen. Entlang einer 1.300 Meter langen Strecke sind Zuschauer erlaubt. Gebündelt in Wertungsgruppen, beginnt der DMSB-Slalom um 8 Uhr 30 mit der Gruppe G. Es werden jeweils ein Trainingslauf und zwei Rennläufe gefahren. „Wir haben Anmeldungen von 91 Startern“, so Michael Prinz vom MSC Rhön. „Gemeldet haben auch vom Bergrennen bekannte Aktive, wie Edi Bodenmüller, Sabine Röck, Stefan und Sophia Faulhaber, Simon Markert und Michael Dandl“. Der MSC-R sorgt zudem fürs leibliche Wohl. Die 3G-Regeln entfallen aktuell.

Arlberg-Bergslalom: 10 Deutsche starten in ungewisse Saison

5. Juli 2020

Am Wochenende des 10. – 11. Juli 2020, also am Freitag und Samstag dieser Woche,  gastiert der Vorarlberger Drytech Race Automobil Cup zusammen mit verschiedenen Sondergruppen am berühmten Arlberg zu einem Berg-Slalom. Stuben am Arlberg ist mit seiner hochstehenden Gastronomie und Hotelerie der Startort mit Fahrerlager zum Rennen auf den Arlberg Pass. Die Veranstaltung auf Clubsportniveau ist eine von sehr wenigen Rennen am Berg, die aktuell in Mitteleuropa bereits wieder stattfinden. Dem entsprechend groß war der Ansturm an „Fahrwilligen“, auch aus der Deutschen Bergrennszene hatten sich zahlreiche Piloten registrieren lassen, aber nur 10 Akteure aus dem KW Berg-Cup, der GLPberg und der Berg DM wurden schlussendlich angenommen. Für 190 mögliche Startplätze, hatten sich 315 Interessenten angemeldet. Leider konnte der ausrichtende Renn-Rallye-Club Vorarlberg  125 Anmeldungen nicht annehmen. Die Arlberg Passtrasse ist eine der wichtigsten Verbindung zu Österreichs Osten, mit entsprechend hohem Verkehrsaufkommen.  Kurioserweise  kann die Strecke  für die Rennläufe nur jeweils 15 Minuten gesperrt werden,  danach muss der angestauten Individualverkehr durchlassen werden. Die Gruppengröße und das gesamte Teilnehmerfeld ist dadurch stark eingeengt. Zudem sind die Plätze im Fahrerlager in Stuben limitiert und zusammen mit den Covid-19 Maßnahmen wird auch nicht um Zuschauer geworben. Pro Tag gibt es ein abgeschlossenes Rennen, mit eigener Preisverteilung am Abend. Eines am Freitag, 10. Juli und eines am Samstag, 11. Juli 2020. An beiden Tagen werden in 3 kleinen Gruppen mit maximal 50 Fahrzeugen, alle Läufe sofort hintereinander ausgefahren. 2 Trainingsläufe und 4 Wertungsläufe, unterbrochen lediglich für kurze Öffnungszeiten der Straße für den normalen Verkehr. Hier die deutschen Starter in alphabetischer Reihenfolge: Hans-Joachim Brett (BMW Z4), Pascal Ehrmann (Peugeot), Jürgen Frommknecht (Radical), Günter Hoor (Porsche), Mario Minichberger (BMW 2002 16V), Richard Rein (Ford Capri), Walter Voigt (VW Polo), Franz Weissdorn mit Fragezeichen (VW Polo), Alexander Wolk (VW Golf) und Oliver Zierl (Citroen Saxo). Mit um die jeweiligen Tagessiege kämpfen sicherlich die einheimischen Patrick Nickel im ex-Sebastian Schmitt Opel Kadett und Lucas Boric im TracKing. Weitere Infos unter www.rrcv.at