Mit Publikumsstimmen das Homburger Bergrennen unterstützen

4. Mai 2021

Mit seiner Aktion „SWH-Vereinshelden“ möchte einer der langjährigen Sponsoren des Homburger ADAC Bergrennens, die Stadtwerke Homburg, in der aktuell schwierigen Coronaphase Vereine und Institutionen in ihrem kommunalen und regionalen Versorgungsgebiet mit einem Preisgeldtopf von insgesamt 10.000 € unterstützen. Seit Ende April und noch bis zum 18. Mai kann ein jeder mit abstimmen, welche acht Teilnehmer ins Finale (18.-20. Mai 2021) einziehen und eine Förderung zwischen 500 € und 2.000 € erhalten. In der Online-Abstimmung entscheidet das Publikum über die Publikumspreisträger der SWH-Vereinshelden. Unabhängig davon vergibt die Jury sechs Preise in Höhe von je 500 Euro. Damit der Homburger Automobilclub etwas von dem ausgelobten „Geldkuchen“ erhaschen kann, fehlen noch einige Stimmen. Für den HAC, der nun bereits zum zweiten Mal in Folge sein Bergrennen absagen musste und dadurch keine Einnahmen generieren kann, wären ein paar zusätzliche Euros ein Segen. Der Homburger AC bittet um einen Klick auf folgender Webseite: https://www.swh-vereinshelden.de/projekte/608c427b9f8bb00e584f74d6

Jubiläumsveranstaltung erneut abgesagt – 25. Internationales ADAC Glasbachrennen auf 2022 verschoben!

1. Mai 2021

Am vergangenen Mittwochabend trafen sich die Vorstandsmitglieder der Rennsportgemeinschaft Altensteiner Oberland e.V. online zu einer gemeinsamen Vorstandssitzung. Schwerpunktthema hierbei war die Abwägung, unter welchen Umständen und mit welchen Risiken eine Durchführung des diesjährigen Internationalen Glasbachrennens im Rahmen der FIA Europabergmeisterschaft sowie der Deutschen, der Luxemburgischen und Österreichischen Meisterschaft sichergestellt werden kann. Bereits im letzten Jahr konnte das 25.Internationale Glasbachrennen aufgrund der Covid19-Pandemie nicht durchgeführt werden. Seitdem suchten die Vorstandsmitglieder um den Vereinsvorsitzenden Thomas Weih nach einer Lösung, wie eine Durchführung unter den aktuell herrschenden Voraussetzungen aussehen kann. Es wurden alle Möglichkeiten zur Durchfinanzierung betrachtet, sei es ein Rennen ohne oder mit Zuschauern, selbst ein Rennen ohne internationales Prädikat. Am Ende auf jeden Fall ein Rennen mit einem umfangreichen Hygienekonzept, Einschränkungen und letztlich nicht absehbaren Risiken bei der Berücksichtigung der Ausgaben und möglichen Einnahmen. Da die Durchführung der Veranstaltung vor allem mit dem Einsatz finanzieller Vereinsmittel in nicht unerheblicher Höhe verbunden ist und Versuche die aufgezeigte Deckungslücke mit Hilfe des ADAC als Dachverband zu schließen nicht zum Erfolg führten, hat sich der Vorstand der RSG Altensteiner Oberland e.V. schweren Herzens erneut zu einer Verschiebung des 25. Internationalen Glasbachrennens in das nächste Jahr entschieden. „Nach Abwägung der wirtschaftlichen, sportlichen und gesundheitlichen Faktoren ist diese Entscheidung unumgänglich“, so der Vereinsvorsitzende Thomas Weih. Sorgen bereiten dem Verein die laufenden Fixkosten für die Unterhaltung der Bergrennstrecke und deren Infrastruktur. Ein zweites Jahr in Folge ohne die Möglichkeit Einnahmen zu erzielen wird möglicherweise zur Folge haben vereinseigenes Equipment, welches für die Durchführung zukünftiger Bergrennen zwingend notwendig ist zu veräußern. Um dies zu vermeiden, wird sich der Verein erneut an seinen zuständigen Dachverband, den ADAC Hessen Thüringen, wenden und mit möglicherweise anderen Aktivitäten versuchen diese schwierige Zeit zu überwinden. Bedanken möchte sich der Vorstand der Rennsportgemeinschaft ausdrücklich bei den Vereinsmitgliedern und jenen Unterstützern, welche dem Verein trotzdem, dass er keinen Motorsport veranstalten konnte, die Treue gehalten haben.

Heulen im Oktober am Mickhauser Berg wieder die Motoren?

1. Mai 2021

Auch wenn derzeit noch nicht absehbar ist, wie sich die Corona-Lage Anfang Oktober darstellt: beim Automobil Sport Club (ASC) Bobingen sind die Planungen für das Internationale 39. ADAC-Bergrennen Mickhausen angelaufen. Nach der Absage der Traditionsveranstaltung im vergangenen Jahr sollen heuer am 2. und 3. Oktober am legendären Mickhauser Berg wieder die Motoren heulen. Sofern es die Entwicklung der Corona-Pandemie zulässt. ASC-Vorsitzender Michael Kanth und Organisationsleiter Hinrich Groeneveld jedenfalls haben die schwarz-weiß-karierte Startflagge – zumindest symbolisch – schon aus dem Schrank geholt. Noch im Dezember vorigen Jahres wurde beim Deutschen Motor Sport Bund (DMSB) in Frankfurt ein Lauf zur Deutschen Bergmeisterschaft der Saison 2021 beantragt. Auch bei den verschiedenen Rennserien des Berg Cup e.V. steht Mickhausen – traditionell als Schluss- und Höhepunkt der Rennsaison – fest im Terminkalender. Über die Wintermonate wurden viele Gespräche mit Sponsoren geführt, berichtet Michael Kanth. Einige Unterstützerfirmen haben sich zurückgezogen, dafür konnten wieder neue Geldgeber gewonnen werden. „Das läuft!“, freut sich der ASC-Chef. „Ich bin vom positiven Ergebnis dieser Gespräche überrascht!“ Ein richtiges As hat Kanth noch im Ärmel, aber weil die finale Unterschrift unter den Sponsorenvertrag noch fehlt, will er derzeit noch nicht mehr verraten. Nur eines: „Wenn das klappt, dann haben wir einen Knüller!“ Über den Stand der Planungen und die feste Absicht, das Bergrennen Mickhausen nach der Corona-Zwangspause im Vorjahr heuer wieder zu veranstalten, hat die ASC-Führung auch schon Landrat Martin Sailer informiert. In seinem Antwortschreiben sichert der dem Orga-Team seine volle Unterstützung für die Planung und Durchführung der Motorsport-Großveranstaltung in Mickhausen zu, die seit fast 60 Jahren ein Aushängeschild für das Augsburger Land und die Stauden ist. Avisiert wurde das Bergrennen inzwischen auch schon bei der Straßenverkehrsbehörde des Landkreises Augsburg. Die konkrete Anmeldung muss spätestens vier Wochen vor dem Rennen erfolgen, da ja im weiten Umkreis der Rennstrecke umfangreiche Absperrungen und Beschilderungen erforderlich sind.‘ Neben einem großen Helferstab aus den eigenen Reihen wird der ASC Bobingen beim Streckenaufbau und am Rennwochenende auch heuer wieder von einer starken Truppe des MSC Altenstadt bei Schongau unterstützt, der alljährlich die ADAC Rallye Oberland veranstaltet. Apropos freiwillige Helfer: davon könnte der ASC Bobingen vor und während der Motorsport-Großveranstaltung noch jede Menge gebrauchen. Interessenten melden sich unter info@asc-bobingen.de oder auf der ASC-facebook-Seite. Ende Juli haben sich Hinrich Groeneveld, Michael Kanth (Foto Mitte) und das Orgateam als Deadline gesetzt. Dann müssen sie mit Blick auf die Corona-Lage entscheiden, ob sie in die konkrete – und dann auch kostenintensive – […]

Berechtige Hoffnung auf sechs Bergrennen und eine kompakte Meisterschaft

20. April 2021

Nach wie vor ist die Ungewissheit in den Reihen der DBM-Veranstalter groß. Welche und wie viele Bergrennen als Läufe der Deutschen Automobil Bergmeisterschaft 2021 stattfinden können, ist weiter nicht absehbar. Dennoch gibt es einige ermutigende Ansätze und sechs Organisatorenteams sind sogar positiv gestimmt, ihre Bergrennen in diesem Jahr auch unter Coronabedingungen durführen zu können. Hierbei handelt es sich jedoch um Momentaufnahmen. Wohin die Reise für die Rennteams, im wahrsten Sinne des Wortes geht, wird sich zeigen. Das vom DMSB kürzlich anberaumte Online-Veranstaltermeeting brachte einen aktuellen Überblick über den Status der einzelnen DBM-Veranstaltungen. Wie wir bereits wissen, wurden die Bergrennen von Schotten, Eschdorf, Wolsfeld und Homburg vorsorglich abgesagt, oder um ein weiteres Jahr verschoben, was besser klingt. Voraussichtlich ebenfalls ein weiteres Jahr aussetzen wird laut MSC Rhön, deren Hauenstein Bergrennen. Die finale Entscheidung will man bis Mitte Mai fällen. Der EMSC Bitburg prüft derzeit die Option auf dem Bitburger Flugplatzgelände eine entsprechende Sprintveranstaltung durchzuführen und hält den DMSB auf dem Laufenden. Saisonstart, könnte somit in Thüringen beim ADAC Glasbachrennen (11.-13. Juni) sein. Laut RSG Altensteiner Oberland kann die Veranstaltung nach heutigem Stand durchgeführt werden, womöglich aber ohne FIA-Europameisterschaftsprädikat, da die Gebühren derzeit für den Verein nicht finanzierbar sind. 14 Tage später kann das ADAC Ibergrennen in Mitten von Heiligenstadt nach jetzigem Stand genauso durchgeführt werden. Gleiche Statements ließen die Veranstalter der Bergrennen von Osnabrück, Eichenbühl, St. Agatha und Mickhausen verlauten. Bei den drei Letztgenannten liegt von den zuständigen Genehmigungsbehörden aber noch keine Aussage vor. Vorläufige Termine der Läufe der Deutschen Bergmeisterschaft / DMSB Berg Cups (Tourenwagen und Sportwagen) 2021: 12./13. Juni 2021 – ADAC Glasbachrennen 26./27. Juni 2021 – ADAC Ibergrennen-Heiligenstadt 31.07./01. August 2021 – ADAC Hauenstein Bergrennen ? 21./22. August 2021 – Osnabrücker ADAC Bergrennen 11./12. September 2021 – Bergrennen Eichenbühl 25./26. September 2021 – Auto-Bergrennen St. Agatha (A) 02./03. Oktober 2021 – ADAC Bergrennen Mickhausen Stand: 15. April 2021

Wolsfelder Bergrennen streckt für 2021 ebenfalls die Waffen

10. April 2021

Mit der erneuten Absage des 58. ADAC/EMSC Wolsfelder Bergrennen 2021 müssen die Freunde des Bergrennsport in der Osterwoche, nach der fast zeitgleichen Absage des Homburger Bergrennens, die zweite Hiobsbotschaft innerhalb kürzester Zeit verdauen. Wie der EMSC Bitburg mitteilt, lässt die Corona-Pandemie dem Eifel-Motorsport-Club leider keine andere Wahl, da unter den momentanen Bedingungen eine Veranstaltung dieser Größenordnung und mit vielen Fahrern und tausenden Besuchern aus dem In- und Ausland aus wirtschaftlichen, sportlichen und gesundheitlichen Gründen nicht kalkulierbar ist. Man machte sich die Entscheidung nicht leicht, da es auch für die Eifel-Mosel-Hunsrück-Region ein bedeutendes Ereignis ist. Ein weiteres Mal bestätigt sich der Umstand, dass ohne Zuschauer ein Bergrennen finanziell nicht durchführbar und auch nicht denkbar ist. „Das Wolsfelder Bergrennen wird es auch in Zukunft geben“, bekräftig EMSC-Präsident Christoph Schackmann. „Unser Team des EMSC Bitburg, das Dorf und die Dorfgemeinschaft Wolsfeld, alle Helfer und natürlich auch unsere langjährigen Sponsoren möchten das traditionsreiche Wolsfelder Bergrennen auch zukünftig weiterhin unterstützen und am Leben halten. Wir werden gemeinschaftlich alles dafür tun, um am 5./6 Juni 2022 die 58. Auflage des Wolsfelder Bergrennens und natürlich auch darüber hinaus durchzuführen. Unser Rennen hat sich in den letzten Jahren einer immer steigenden Popularität bei Fahrern aus dem Inland, aber auch aus dem Ausland erfreuen dürfen. So starteten beim letzten Rennen über 200 (!) Fahrer aus 9 Nationen. Gleiches gilt für die Zuschauerzahlen, die immer weiter gestiegen sind und viele Fans aus nah und fern in unser kleines Eifelörtchen gelockt haben. Sofern die Pandemie unter Kontrolle ist, worauf wir setzen, wird es Pfingsten 2022 und darüber hinaus das alljährliche Wolsfelder Bergrennen geben, wir sind weiterhin hochmotiviert und bedanken uns bereits jetzt für die Treue!“

Auch kein 47. Homburger Bergrennen in diesem Juli – Hoffnungen ruhen auf 2022

5. April 2021

Aufgrund der anhaltenden Corona-Pandemie findet die ursprünglich im Jahr 2020 abgesagte und für den 10./11. Juli 2021 neu angesetzte 47. Auflage des Homburger ADAC Bergrennen in diesem Jahr erneut nicht statt. Der Homburger Automobilclub sieht sich außer Stande die traditionsreiche Motorsport-Veranstaltung unter den aktuell geltenden Corona-Schutzmaßnahmen durchzuführen und setzt all seine Hoffnungen auf einen neuen Termin im Juli 2022. Gut drei Monate vor dem beim Deutschen Motorsport Bund (DMSB) angemeldeten Rennwochenende auf der Käshofer Straße, ziehen die Verantwortlichen im Organisationskomitee des saarpfälzischen Rennsportklassikers die Reißleine. Unter den Veranstaltervereinen der Deutschen Automobil Bergmeisterschaft und des KW Berg-Cups, geht man aktuell mit den „Leidensgenossen“ des MSC Rund um Schotten und der Union des Pilotes Luxemburg konform, die ihre Bergrennen ebenfalls für das laufende Jahr schon gestrichen haben. Es ist stark damit zu rechnen, dass in Kürze weite Veranstalter, gerade aus den Monaten Mai bis August, das Handtuch werfen. Mehrere Veranstalter auf Herbstterminen haben noch etwas mehr Zeit zur Entscheidungsfindung als die Homburger und die Hoffnung indes noch nicht aufgegeben. „Eine solche Großveranstaltung mit vielen tausend Menschen ist in der aktuellen Lage nicht zu verantworten“, betont der 1. Vorsitzende des Homburger ADAC Ortsclubs Andreas Herl. „Die Entscheidung zur Absage wurde in der Vorstandschaft einvernehmlich getroffen. Zählt man eins und eins zusammen, macht es keinen Sinn an der Veranstaltung für dieses Jahr festzuhalten, zumal der Status des Rennens international ist“, so der Pirmasenser Unternehmer weiter. Eine Verlegung in den Herbst kommt für die HAC ´ler nicht in Frage. Eigentlich wären in diesen Frühlingstagen die Vorbereitungen im stillen Kämmerlein der Hauptverantwortlichen bereits angelaufen, die wichtigsten Sponsorenverträge unter Dach und Fach oder das Werbematerial kurz vor der Fertigstellung. „Das alles haben wir aus der vorherrschenden, großen Unsicherheit heraus sein lassen und kein Geld investiert, das nachher verloren ist“, sagt Organisationsleiter Sascha Ressmann. „Und da sind wir schon beim wesentlichsten Punkt, der Finanzierung. Ohne zahlenden Zuschauer läuft am Käshofer Berg nichts, außerdem macht es allen Beteiligten keinen Spaß vor leeren Hängen zu agieren. Selbst mit einem Zuschauerkontingent von 1000 Personen kommen wir nicht über die Runden“. Auf ausländische Teilnehmer gerade aus dem grenznahen Frankreich und Luxemburg, die das Salz in der Suppe bilden, müsste man wohl ebenfalls verzichten. Dazu kommen umfangreiche zusätzliche Aufgaben im Rahmen eines Hygienekonzepts. „Viele von uns engagieren sich alljährlich an der Grenze des ehrenamtlich leistbaren“, sagt Rennleiter Jürgen Guckert. „Da unser Helferstamm begrenzt ist, wären weitere zusätzliche Aufgaben im Rahmen von Covid-19 Schutzmaßnahmen, […]

Bergpreis Schottenring erneut abgesagt – Keine Verschiebung ins Spätjahr

16. März 2021

In seiner letzten virtuellen Vorstandssitzung haben sich die Dame und Herren Vorstandsmitglieder des MSC Rund um Schotten mit der Durchführung des 17. Int. ADAC Bergpreis Schottenring befasst. Es wurde hier schnell klar, auch aufgrund der Rückmeldungen seitens der Behörden und der aktuell geltenden Schutzverordnungen, dass eine Veranstaltung im Zeitraum vom 23.-25. April 2021 nicht durchführbar sein wird. Damit fällt der Auftakt zur Bergrenn-Saison in Deutschland ein zweites Mal in Folge der Corona-Pandemie zum Opfer. „Wir haben seitens des Vereins in den vergangenen Monaten viel dafür getan, um den Bergpreis irgendwie möglich zu machen, so sicher als möglich und trotzdem zugänglich für Fans“, kommentiert MSC-Vorstandsmitglied Timo Neumann den Beschluss seines Clubs. „Dazu haben wir ein umfassendes Hygienekonzept erstellt, dass von Anfang an genau auf diese Punkte abgezielt haben, aber auch flexibel in der Gestaltung waren, um umgehend auf neue Punkte zu reagieren. Jedoch haben wir uns, auch in den stattgefundenen virtuellen Veranstaltertagungen klar positioniert, dass wir unter keinen Umständen eine Veranstaltung ohne Zuschauer machen werden, da dies finanziell für unseren Verein nicht tragbar wäre“. Diese Haltung haben die Schottener nach außen transparent, nicht zuletzt auch sehr ausführlich in einem Video dokumentiert und „ja, wir hatten auch durchaus eine sicher nicht ganz unberechtigte Hoffnung, bis vor kurzem“. „Uns tut die erneute Absage in der Seele weh, gerade weil wir wirklich voller Hoffnung waren und endlich wieder loslegen wollten“, so Neumann weiter. „Für uns alle im Sport bleibt nun zu hoffen, dass sich in den kommenden Wochen und Monaten die Lage bessert. Bezüglich der bei uns „geparkten“ Nenngelder aus 2020 und der weiteren Vorgehensweise werden wir uns Anfang April 2021 per Mail an die betreffenden Teilnehmer-/innen wenden. Da mit Sicherheit die Frage nach einer Durchführung des Bergpreises später im Jahr kommt, diese können wir heute beantworten, dass dies nicht passieren wird. Wir setzen den Fokus von vorne herein auf 2022, da vermutlich im 2. Halbjahr dann auch wieder Bergrennen stattfinden werden, dadurch auch die Einstellfahrten eher nicht gebraucht werden und sich das Ganze dann kaum für uns rechnen würde“. Der 17. Int. ADAC Bergpreis Schottenring wurde von den Verantwortlichen bereits auf den 22.-24. April 2022 terminiert.

Berg-Urgesteine: Fotostory Klaus Hoffmann

14. März 2021

Ausgangspunkt der Leidenschaft von Klaus Hoffmann für den Bergrennsport war und ist das Schwanbergrennen seines Heimatclubs AMC Kitzingen, das letztmals 1989 stattfand. Bei den letzten Rennen auf den Schwanberg stand der Karosserie- und Lackiermeister noch mit seinem Ford Escort RS 2000 am Start. „Pol“, wie er in den Fahrerlagern gerufen wird, pausierte danach bis 1996 um seinen Kfz-Betrieb aufzubauen, kam mit einem Ford Sierra Stufenheck-Cosworth zurück. Erst in der Gruppe G, dann bei den Produktionswagen der Gruppe A. Zur Saison 2003 baute man einen Ford Escort Cosworth auf, der erst in Gruppe A-Version eingesetzt und ab 2005 in der Gruppe H lief. Nach weiteren Verbesserungen näherte sich der Franke pö a pö der Tourenwagenspitze in der Gruppe E1. Aus beruflichen Gründen trat der 56-Jährige zwischendurch immer mal etwas kürzer. Gelegenheiten den zweiten Gruppe CN-Sportwagen von Herbert Stenger zu pilotieren, ergriff er in den Jahren 2007 und 2009 beim Schopf. Auf Vermittlung von Norbert Brenner kam es 2010 zu einem Test im Opel Astra V8 DTM in Boxberg. Klaus war vom 500 PS Renner fasziniert und Opel-Sportchef Volker Strycek gab seinen Segen dazu. Im gleichen Jahr, ab seinem jetzigen Heimrennen in Eichenbühl, schlüpfte Klaus Hoffmann in eine neue Rolle und wurde vom Jäger zum Gejagten. Seit 2012 gehört er zum erlesenen Kreis der Deutschen Bergmeister. Auf Grund des Reglements, die ihm weitere DM-Titel für unmöglich erscheinen lassen, sieht man Klaus und den wundervollen ex-DTM-Boliden nur noch sporadisch bei Läufen der DBM, was viele Fans bedauern.  

Werkstatt-Report #41: Legendärer Wolpert-Sportwagen wieder aufgetaucht

6. März 2021

In den 1990er Jahren gehörte der UWR Debora SP 90-Sportwagen mit dem 3-Liter BMW CN-Motor und der markanten VW-Harlekin Lackierung zum Bild der Bergrennen in Deutschland. Von 1994 bis 1999 pilotierte Uwe Wolpert, einer der Dienstältesten Aktiven in der Deutschen Bergmeisterschaft, dieses Fahrzeug. Von Ende 1999 bis zum Unfall beim Homburger Bergrennen 2003 setzte danach der Pfälzer Herbert Leibach diesen formschönen  Gruppe C-Sportprototyp ein. Im März 2019 wurde der Wagen in eBay angeboten und befindet sich seitdem bei der motorsportbegeisterten Familie Pfeifer in Österreich. „Ich habe den Wagen ein paar Kilometer entfernt vom Hockenheimring gekauft“, bestätigt Manuel Pfeifer, der selbst sporadisch in der Berg-ÖM mit einem Honda Civic Typ R antritt und mit seinen Eltern Herbert und Renate, und Pfeifer Motorsport Video in der Bergszene bekannt ist. „Ich habe das Fahrzeug durch Zufall entdeckt und zu einem günstigen Preis ersteigert. Verbaut war ein 1.8 S3 Turbo Motor, aber ein BMW E36 M3 Motor liegt bereits in meiner Garage. Ich möchte den Wagen soweit wie möglich wieder in den Originalzustand versetzten“. Der noch vom Unfall damals in Homburg beschädige Wagen, landete als „Rolling Chassis“ zwischenzeitlich bei einem Privatmann, der den Sportwagen für Trackdays aufbauen wollte aber aus Zeitmangel das Projekt aufgab. „Die Fertigstellung ist für das Frühjahr 2022 anvisiert“, sagt Manuel Pfeifer weiter. „Derzeit finden gerade die Instandsetzungsarbeiten an der Karosserie und die Vorbereitungen für den Einbau des M3 Motors statt. Nach Fertigstellung möchte ich in der historischen Gruppe Bergrennen fahren und Strecken unter die Räder nehmen, die ich immer schon mal fahren wollte, wie Osnabrück, Eschdorf, Eichenbühl, St. Ursanne oder Oberhallau“.

Ohne Zuschauer kein Homburger Bergrennen finanzierbar

27. Februar 2021

Nachdem das traditionelle Homburger Bergrennen 2020 wegen der Corona-Pandemie ausfallen musste, bangt man beim veranstaltenden Homburger Automobilclub auch um die dies­jährige Auflage. Wie bei so vielen anderen Sportvereinen der Saar-Pfalz-Region, ruht dort derzeit das Vereinsleben, wie der Verein mitteilt. Clubabende und Vorstandssitzungen fänden auf Grund der Corona-Pandemie nicht statt. Die letzte Zusammenkunft der HAC-Mitglieder, die sich in erster Linie aus dem Saarpfalz-Kreis und der Westpfalz rekrutieren, datiere vom 11. Ju­li 2020, dem Tag, an dem das 47. Hom­bur­ger ADAC-Bergrennen hätte stattfinden sollte. Ob die 47. Auflage seit 1974 in diesem Sommer ausgerichtet werden kann, stehe in den Sternen. Alljährlich, in der Woche nach Fasching, träfen sich die Mitglieder des Homburger ADAC-Ortsclubs zur Mitgliederversammlung, samt Neuwahlen einiger Vorstandspositionen. Im vergangen Jahr hatte man Glück noch vor dem Ausbruch von Covid-19 den Vereinsstatuten zu genügen. Aktuell habe diese auf unbestimmte Zeit verschoben werden müssen. Der Vorstand berate via Whats­App und in Online-Meetings. Thema Nummer eins sei dabei stets das Bergrennen. Rückblick: Eigentlich hätten am zweiten Juli-Wochenende 2020 auf der Käshofer Straße die Rennmotoren erklingen sollen. Doch anstelle Tausenden Besuchern und Teilnehmern aus dem In- und Ausland, die dem Nervenkitzel PS-starker Rennwagen frönen, herrschte Ruhe. Das Bergrennen des Homburger Automobilclubs fiel, wie alle anderen Bergrennen in Deutschland, Corona zum Opfer. Für 2021 spielt man im Organisationsteam des HAC auf Zeit. Der Deutsche Meisterschaftslauf ist für den 10. und 11. Juli beim nationalen Motorsportverband DMSB angemeldet. Die Prognosen sehen derweil wohl kaum vor, dass für Veranstaltungen dieser Größe und Tragweite im Juli alle Auflagen hinfällig sind. „Und ohne Zu­schauer ist unsere Veranstaltung nicht finanzierbar“, sagt HAC-Pressesprecher Thomas Bubel. „Dies ist auch die einhellige Meinung aller bundesweiten Veranstaltervereine aus der Deutschen Automobil Bergmeisterschaft.“ Unter diesen Vorzeichen ist der erste Lauf zur nationalen deutschen Meisterschaft Anfang Mai im luxemburgischen Eschdorf bereits gecancelt worden und auch in der Berg-Europameisterschaft wurden die geplanten Auftaktveranstaltungen im südfranzösischen Saint Jean du Gard und am Rechberg in Österreich auf unbestimmte Zeit verschoben oder gleich ganz abgesagt. Weitere Rennabsagen sind wahrscheinlich. Als sehr unsicher sehen die HAC’ler die momentane Lage an. „Selbst mit Besuchereinschränkungen und der damit einhergehenden Überwachungsproblematik können wir nicht leben“, erläutert Rennleiter Jürgen Guckert aus Kirkel. „Eine Einzäunung des kompletten Veranstaltungsgeländes, vom Fahrerlager am Stumpfen Gipfel bis vor die Tore von Käshofens ist schlicht unmöglich.“ Inzwischen halte der Deutsche Motorsport-Bund (DMSB) für seine Veranstalter ein Online-Registrierungsystem für Fahrer, Helfer, Organisatoren und Zuschauer samt Nutzungsgebühr bereit, das bei voller Zuschauerkapazität zum […]

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