Premiere des ADAC SimRacing Berg-Cup steht bevor

10. April 2021

Die erste offizielle Meisterschaft im virtuellen Bergrennsport, die im vergangen Winter vom ADAC ausgeschrieben wurde, steht in den Startlöchern. Am kommenden Montagabend, 12. April 2021 schaltet erstmals der Startampel für den ADAC SimRacing Berg-Cup auf Grün. Kurz vor dem Einschreibeschluss am Montag um 18 Uhr, haben sich bereits 25 Fahrerinnen und Fahrer in die brandneue SimRacing Bergrennserie des ADAC Südbaden eingeschrieben. Mit 5€ ist man als ADAC-Mitglied dabei. Nicht-ADAC´ler zahlen für die Jahresanmeldung 10€. Zwölf in sich abgeschlossene Rennsportabende auf virtuellen Strecke aus der realen Deutschen Bergmeisterschaft stehen bis zum Finale am Nikolausabend 2021 auf dem Programm. Das neue Prädikat beruht auf der bereits seit zwei Jahren existierenden „Röttele Racing Berg Challenge by GTR4u“, in der zusätzlich ausländische virtuelle Bergrennstrecken unter die feinpixeligen Räder genommen werden. In Zeiten der Pandemie erhält der „Onlinerennsport“ mehr und mehr Zulauf. Der Verkauf von SimRacing-Rigs, Lenkrädern und Padalen für den PC boomt aktuell. Einer der Marktführer auf diesem Sektor ist beispielsweise das Markentrio Raceroom, Ascher Racing und Tracktime aus dem Hause KW Automotive, bekanntlich seit Jahrzehnten Fahrwerkshersteller und Hauptsponsor des realen KW Berg-Cup. Die Action in der Röttele Racing Berg Challenge by GTR4u und im ADAC SimRacing Berg-Cup basiert allerdings auf der Plattform Assetto Corsa. Entsprechende Hardware kann natürlich für mehrere Spielesysteme genutzt werden. Loslegen wird der ADAC SimRacing Berg-Cup auf der exakt nachempfundenen Strecke des „Freien Bergrennens“ Waldau. Danach folgen Strecken aus der Deutschen Bergmeisterschaft und dem KW Berg-Cup, nahezu in der originalen Reihenfolge und zeitlich gesehen immer ein paar Tage vor dem wirklichen Event. Absagen wegen Covid-19 drohen hier allerdings nicht, denn die Aktiven sitzen Zuause im stillen Kämmerlein vor dem Rechner. Der Endlauf, am 6. Dezember 2021 findet virtuell auf der ehemaligen Berg-EM Strecke von Trier statt. Alle Läufe werden wie gewohnt im Internet live übertragen. Alles Weitere findet man unter https://adac-simracing-cup.de/asrc-berg-sued und dem Nennportal (mit Einschreibeliste) https://www.adac-sport.com/ADAC_SimRacing_Berg_Cup_2021_10228/ Youtube-Livestream für Waldau (Montag 12. April ab 18 Uhr 30 Uhr) https://youtu.be/AbTMVFSB8Dw

GTR4u Berg-Challenge jetzt mit ADAC SimRacing Berg Cup

28. Januar 2021

Seit im Oktober 2018 der DMSB das SimRacing als offizielle Motorsport-Disziplin anerkannt hat, befindet sich diese im Wandel. Immer mehr Verbände vergeben offizielle Prädikate und veranstalten Meisterschaften für den virtuellen Rennsport am PC. Jetzt haben es auch die Macher der GTR4u-Berg-Challenge in eine Liga geschafft. „Durch die mittlerweile etablierte Berg-Challenge und der Organisation von Bergrennveranstaltungen in Zusammenarbeit mit den realen Rennen, in Verbindung mit hochwertigen Livestreams, haben wir im deutschsprachigen Raum, in dieser Motorsportart ein Alleinstellungsmerkmal erreicht, auf das nun auch verschiedene Regionalverbände des ADAC aufmerksam geworden sind“, sagt Thomas Schmid. Am Donnerstag den 14. Januar 2021 trafen sich Michael Zilch, Thomas Schacht und Thomas Schmid, als die Vertreter von GTR4u, unterstützt von Tim Röttele mit Matthias Wolber, dem Vertreter des ADAC Südbaden um erste Schritte für die zukünftige Zusammenarbeit zu besprechen. Gut zwei Wochen später ist es nun offiziell. GTR4u führt zusammen mit den ADAC Regionalclubs Nordbaden, Südbaden, Württemberg und Südbayern den „1. ADAC SimRacing Berg Cup Region Süd“ durch. Der ADAC Berg Cup wird im Rahmen der „Röttele Racing Berg-Challenge by GTR4u“ ausgetragen, wobei hierfür nur die 12 deutschen Bergrennen zu Wertung herangezogen werden. Die GTR4u SimRacing Community ist stolz darauf mit einem Partner, wie dem ADAC diese Meisterschaft in 2021 austragen zu dürfen. Der ADAC SimRacing Berg Cup Region Süd ist eine Wertung für eingeschriebene Teilnehmer der Röttele Racing Berg Challenge by GTR4u 2021. Für absolute Chancengleichheit wird jeweils auf demselben Fahrzeug gefahren, welches jeweils vorab festgelegt wird. So entscheidet nicht die Technik oder die Leistung des virtuellen Rennwagens sondern alleine das fahrerische Geschick und die Konzentration hinter dem Lenkrad. Renntag ist, wie gewohnt immer Montags. Ab 19.00 Uhr geht es los mit dem Training. Der ADAC SimRacing Berg Cup wird auf der Simulation Assetto Corsa ausgetragen. Für interessierte Zuschauer gibt es auch in 2021 einen Livestream. Teilnahmeberechtigt sind alle Fahrer und Fahrerinnen die eine persönliche ADAC Mitgliedschaft besitzen. Alle weiteren Infos, wie die offizielle Ausschreibung samt Reglement, Teilnahmevoraussetzungen und Fahrerausrüstung, die bereits geöffnete Teilnehmerliste (Einschreibeschluss ist der 12. April 2021) und ein Link zum hilfreichen ADAC Hardware Guide findet man unter: https://adac-simracing-cup.de/asrc-berg-sued Termine 2021: 12.04. 2021  ADAC SimRacing Berg Cup – Waldau 26.04. 2021  ADAC SimRacing Berg Cup – Schotten 10.05. 2021  ADAC SimRacing Berg Cup – Wolsfeld 07.06. 2021  ADAC SimRacing Berg Cup – Glasbach 21.06. 2021  ADAC SimRacing Berg Cup – Iberg 05.07. 2021  ADAC SimRacing Berg Cup – Homburg 19.07. 2021  ADAC SimRacing […]

Boxengeflüster 09/2018: Wussten Sie schon dass…?

3. Oktober 2018

DASS am 6. und 7. Oktober der KW Berg-Cup Pilot Thomas Ostermann bei den,  vom ADAC Saarland veranstalteten 9. Oldtimertage „Rund um den Linslerhof“ (nähe Saarlouis),  zwei ehemalige Peugeot Werkswagen bei Demofahrten bewegen wird. Die Klassiker aus der Sammlung von Ludwig Biewen sind Einzelstücke und werden selten gezeigt und noch weniger bewegt. Es kommen zum Einsatz der Peugeot 505, das Siegerauto der Tour de Europe 1981, damals gefahren von Holger Bohne und Peter Diekmann. Außerdem ein seltener Talbot Samba Gruppe B von Gilbert Casanova. Weitere Einsätze mit Thomas Ostermann sind in Planung. Außerdem wird der frühere NSU-Bergpokal-Fahrer Carsten Daube mit seinem NSU TT VIP-Gäste chauffieren. DASS die FiA in Paris die Wild Card-Anträge von den Berg-Cup’ lern Erwin Buck (VW Scirocco) und Thomas Ostermann (BMW E30 Hartge), der bereits 2014 in Eschdorf und 2016 in Ecce Homo zum Deutschen Team gehörte, beim diesjährigen Hillclimb Masters in Gubbio, negativ beschieden haben. Ostermann wird sich aber dennoch auf über 1.100 km lange Reise machen, um wenigstens als Zuschauer dabei zu sein. DASS der Col de la Faucille im französischen Jura-Gebirge unweit der Schweizer Grenze bei Genf am 23. September Schauplatz des „Montée des Legendes“ war. Vor einer gewaltigen Zuschauermenge fanden Showfahrten auf einer 6,4 km langen Bergstrecke statt, auf der vor 46 Jahren letztmals ein Bergrennen stattfand. Weltbekannte Größen des Renn- und Rallyesports sowie einige Asse des Bergrennens in legendären Fahrzeugen, folgten der Einladung. Aus dem erlesenen Starterfeld ragten Romain Dumas, Nicolas Prost, Ari Vatanen, Guy Frequelin, Romain Grosjean und Sebastien Loeb heraus. Aber auch die Creme de la Creme des Bergrennsport zeigte sich bei herrlichem Spätsommerwetter auf einer schönsten Bergstraßen Europas, mit Sebastien Petit, Reto Meisel, Bruno Ianniello (der Grosjean einen seiner Lancia Delta S4 unter den Hintern klemmte), Jean-Marie Almeras, Simone Faggioli, Diego De Gasperi, Fabien Bouduban, Pierre Courroye und, und, und. 41 extravagante Autos, wie die Pikes Peak-Fahrzeuge Peugeot 208 T16 und Norma M20 SF und, und, und waren zu sehen. DASS der Schweizer Reto Meisel, inspiriert durch den großartigen Auftritt des Plasa BMW 320 Judd V8, mit Jörg Weidinger beim diesjährigen Goodwood Festival of Speed und den anvisierten Start beim FIA Hillclimb Masters in Gubbio, seinen Mercedes 190 Evo II Judd V8 über den kommenden Winter restaurieren und für Showevents reaktivieren möchte. Dies kündigte der Aargauer in einem Interview beim „Montée des Legendes“ an. Der schon legendäre Rennwagen wurde von Meisel zwischen 2006 und 2013 pilotiert und schenkte […]

Pikes Peak in der Vulkaneifel

2. März 2018

Wenn sich beim ADAC Eifel Rallye Festival jedes Jahr rund um Daun über 150 Fahrzeuge der Rallye-Geschichte treffen, um die Historie dieses faszinierenden Sports zu zelebrieren, gibt es immer ein besonderes zusätzliches Thema. Für die aktuelle Ausgabe (19. bis 21. Juli 2018) haben sich die Veranstalter für das legendäre Pikes Peak International Hill Climb entscheiden. Der Pikes Peak ist ein 4.301 m hoher Berg in den Rocky Mountains im US-Bundesstaat Colorado. Die Renndistanz von 19,99 Kilometer umfasst 156 Kurven und wurde in den 80er-Jahren noch komplett auf Schotter ausgetragen. Vom Start auf 2.862 Metern Höhe geht es mit durchschnittlich 7% Steigung über 1.439 Meter Höhenunterschied bis zum Ziel auf dem Gipfel. So besonders wie die Strecke des Pikes Peak ist auch seine Rolle für den Rallyesport. „Der Pikes Peak wurde nach dem Ausschluss der Gruppe B aus der Rallye-WM zu einem neuen Zuhause für diese spektakulären Monster“, weiß Reinhard Klein (Köln) aus eigener Erfahrung. Der Mitorganisator und Kopf von Slowly Sideways, der Vereinigung von Besitzern historischer Rallye-Boliden, war damals als Fotograf von Ort. „Bei dem Bergrennen sind die Gruppe-B-Autos von Audi, Peugeot, Ford, Lancia und Austin Rover in ihrer extremsten Form gefahren. Und genau so möchten wir sie in die Eifel holen. Bei der Auswahl der Teilnehmer legen wir, wie auch im gesamten Festival-Feld, großen Wert auf Originalität oder originalgetreue Nachbauten.“Die Pikes Peak-Boliden werden bei zwei ausgewählten Prüfungen antreten. Sie starten am Freitagabend auf dem Nachtrundkurs „proWIN Hilgerath“ und am Samstag beim zweiten ‚Risselberg‘-Durchgang, die Prüfung führt passenderweise über eine ehemalige Bergrennstrecke. Highlights in der Pikes Peak Parade: Während für das Teilnehmerfeld des Eifel Rallye Festivals ab sofort die Nennungen möglich sind, stehen einige Highlights für die Pikes Peak Parade schon jetzt fest. Audi Tradition öffnet seine Museumstore und bringt zwei originale Siegerwagen mit in die Vulkaneifel. Zum einen den Audi Sport Quattro, mit dem Michèle Mouton 1985 gewann, und zudem den absoluten Über-S1. Das ‚Flügelmonster‘ Audi S1 Pikes Peak, den Walter Röhrl 1987 mit rund 600 PS zum Sieg pilotierte. Den Mouton-Quattro wird Harald Demuth ausführen, das „Flügelmonster“ wird nach aktuellen Stand Röhrl himself steuern. Einen weiteren Siegerwagen bringt der Stuttgarter Wolf-Dieter Ihle an den Start, es handelt sich um den Audi Quattro A2 von 1983. Wie damals wird das amerikanische Rallye-Ass John Buffum am Steuer sitzen. Audi hat am Pikes Peak von 1982 bis 1987 sechs Mal in Serie gewonnen, mit dem Audi Quattro A2, dem Audi Sport Quattro und […]