Auch Mickhausen schnallt den Gürtel enger – Nennschluss Montag 24 Uhr

18. September 2022

Noch bis Montagnacht 24 Uhr werden vom ASC Bodbingen Einschreibungen für das 39. ADAC Bergrennen Mickhausen (01./02. 10.2022), dem diesjährigen Finale der Deutschen Bergrennszene, angenommen. Derzeit liegen rund 130 Anmeldungen für die verschiedenen Gruppen und Klassen vor, davon 20 aus dem Lager der GLP-Gleichmäßigkeitsszene. Als Obergrenze hat sich der ASC Bobingen 180 Fahrzeuge gesetzt, die aber wohl nicht erreicht wird. Das im bayrischen Schwabenland beliebte Spektakel findet nach zwei Jahren Corona-Pause wieder statt. Dabei gibt es einige Neuerungen und Hoffnung für die Zukunft. „Es war nach der langen Zwangspause schwierig, wieder den ganzen Organisationsapparat und eine ausreichende Helfercrew, wir benötigen insgesamt über 200, zu aktivieren. Aber es ist uns gelungen“, sagt Organisationsleiter Hinrich Groeneveld. Da die Zeiten für Rennveranstaltungen auch nicht einfacher geworden sind und die Sponsoren nicht gerade Schlange stehen, musste der Verein einige Sparmaßnahmen treffen. „Davon werden aber die Zuschauer so gut wie nichts bemerken“, so Groeneveld weiter. „So gibt es kein Besucherfestzelt mehr, doch das liegt nicht am Geld, sondern es konnte kein Festwirt gefunden werden. Dem fehlte unter anderem das benötigte Personal“. Dennoch können sich die Zuschauer entlang der Strecke bestens verpflegen: „Wir haben zusätzliche Stände und diese gut verteilt über die Strecke als früher zur Verfügung. Die Rennfans brauchen also keine langen Wege zum Zelt in Kauf nehmen.“ Abgeschafft wurde die teure Tribüne im Startbereich. Auch wird es keinen Vorverkauf mehr geben, da es keine Kapazitätsgrenze für Zuschauer gibt. Genügend Kassenhäuschen an verschiedenen Eingängen um den Ortsteil Münster werden aufgebaut sein. Neu ist auch das Rennbüro im noch nicht ganz fertiggestellten Gemeinschaftshaus. Nicht mehr geben wird es auch die Läufe für Elektroautos, da die LEW als Sponsor abgesprungen ist. Hauptsponsor ist jetzt der ADAC. Da das Festzelt wegfällt, sind auch keine Abendveranstaltungen geplant. Dafür wird es eine Gleichmäßigkeitsprüfung für historische Fahrzeuge geben. Das bedeutet: Rennwagen, die älter als 25 Jahre sind, fahren dreimal die bekannte Strecke bei Antonius-Buche und Tierhold-Kreisel hinauf. Erfreulich für die Zuschauer: Es wird sechs Renntaxis geben, die nicht nur den VIPs, sondern auch den Zuschauern zur Verfügung stehen. Wer mit einem Renn- und Rallyefahrer die Strecke hochjagen möchte, kann das für 200 Euro tun. Bleibt also für den ASC Bobingen zu hoffen, dass genügend Zuschauer kommen. „Wir brauchen mindestens 4.000 Zahlende, sonst rutschen wir ganz schnell ins Minus. Ohne mindestens eine schwarze Null können wir uns das Bergrennen nicht mehr leisten. Sollten wir wie 2019 wegen schlechtem Wetter ins Minus fallen, […]

Der Homburger Berg ruft wieder – Hin hat Streckenrekord im Visier

1. Juli 2022

Trotz der aktuellen wirtschaftlichen Herausforderungen und nach zwei Jahren Stillstand am Käshofer Berg durch Corona, freut sich der Homburger Automobilclub (HAC) am Wochenende vom 08. bis 10. Juli 2002 endlich wieder sein Motorsportspektakel, namens Homburger ADAC Bergrennen, seinen treuen Aktiven aus nah und fern sowie dem ausgehungerten Publikum präsentieren zu können. Die laufende Saison der Deutschen Automobil Bergmeisterschaft, des KW Berg-Cup und der Seien GLP-Berg und ADAC Retro Berg-Cup findet auf der kurvengesäumten Käshofer Straße , zwischen dem saarländischen Homburg und dem westpfälzischen Käshofen am zweiten Juli-Wochenende ihre Fortsetzung. Seit Ende Juni und bis zum Anreisetag der Teams am Freitag vor den Trainings- und Rennläufen, verwandelt sich die Landstraße L120 / L462 in eine renntaugliche Piste für Tourenwagen, Young- und  Oldtimer, Formel-Rennwagen und Renn-Sportwagen.  Um die Sicherheit für die 115 Fahrer und eine Fahrerin zu gewährleisten, leistete die zuständige pfälzische Straßenbehörde im Vorfeld wichtige Instandsetzungsarbeiten an Asphalt und Leitplanken im Bereich Brückchen und Posten 8. Für mehr Sicherheit und eine Optimierung der Aufbauarbeiten hat sich auch das HAC-Organisationsteam um Orga-Leiter Sascha Ressmann und Rennleiter Jürgen Guckert etwas einfallen lassen. Im Bereich Brückchen werden ein großer Teil der Altreifenpakte durch Betonelemente, wie man sie von Autobahnen her kennt ausgetauscht. Das spart Zeit und Manpower. Seit dem Ende der Coronabeschränkungen im Frühjahr laufen die Vorbereitungen im Eiltempo, denn die Ungewissheit war lange groß ob man wieder ein Bergrennen in Angriff nehmen kann. Aus sportlicher Sicht ist man am Ende des Tages mit den 116 Anmeldungen aus Deutschland, Frankreich und der Schweiz, den Umständen geschuldet zufrieden. Wie HAC-Pressesprecher Thomas Bubel erklärt, „kosten die anhaltende Krisensituation, mit langen Lieferzeiten für Ersatzteile und derzeit nicht lieferbaren profillosen Rennreifen (Sliks), die Berg-Veranstalter in Deutschland doch einige Teilnehmer. Da bildet die „Saarpfalz-Hatz“ keine Ausnahme“. Aber dennoch  müssen die Zuschauer entlang der Naturrennstrecke durchs Lambsbachtal und im frei zugänglichen Fahrerlager oberhalb des Homburger Schießhaus nicht auf die einzigartige Rennatmosphäre verzichten, ganz im Gegenteil. Gleich drei Boliden der „Königsklasse“ mit über 550 PS starken V8-Triebwerken im Heck sorgen für Spannung um den Tagessieg am Karlsberg. Der Titelverteidiger der letzten Ausgabe von 2019, der Schwarzwälder Alexander Hin, war bereits in der laufenden Saison zweifacher Gesamtsieger und knackte dabei die jeweiligen Streckenrekorde. Mit seinem Osella PA 30 V8 möchte der Zimmerer aus Elzach diese Serie fortsetzen. Auf einem baugleichen Fahrzeug strebt der ebenfalls aus dem südlichen Schwarzwald anreisende Stefan Armbruster nach einem Platz auf dem Siegerpodium. Dazu gesellt sich der Dillenburger […]

Virtuelle Berg-Challenge und ADAC SimRacing Berg-Cup in den Startlöchern

3. Februar 2022

Die freien Test- und Einstellfahrten für den Saisonstart in der Röttele Berg-Challenge by GTR4u.de, der virtuellen Bergmeisterschaft „Made in Germany“, sind bereits angelaufen. Für den Auftakt der neuen, zwanzig  Läufe umfassenden Online-Meisterschaftssaison, hat man sich für den Abend des 14. Februar 2022, die Serpentinen von Arona auf der spanischen Ferieninsel Teneriffa entschieden und den Citroen DS3 WRC 2015 als quirligen und bisweilen zickigen Rennuntersatz. Einsteiger, Gastfahrer (bis zu zwei Rennen ohne Einschreibung) und Meisterschaftsaspiranten sind jederzeit willkommen. Benötigt wird weiterhin eine Registrierung im GTR4u-Forum und die Spieleplattform Assetto Corsa, nun in Verbindung mit dem vorteilhaften Content Manager. Erstmals heißt es für alle die um die Röttele Berg-Challenge fahren möchten, die Einschreibeliste ist offen! Fest eingeschriebene Gamer erhalten dann ihre Meisterschaftspunkte pro Lauf. Wem die 20 Rennabende von Mitte Februar bis kurz vor Weihnachten zu viel sind, dem empfiehlt sich der ADAC SimRacing Berg-Cup 2022, in seiner zweiten Saison. Hier gilt es elf virtuelle, rein deutsche Bergpisten zu bezwingen,  die genauso auch mit der Röttele Challenge gekoppelt sind. Über die ADAC-SimRacing Webseite ist ab sofort die Einschreibung auch hier möglich, in Verbindung mit einer kleinen Einschreibegebühr von 10€. Dann kann´s auch schon losgehen. Erster Lauf im ADAC-Cup „steigt“ dann am 14. März 2022 auf der virtuellen Strecke „Bergpreis Schotten“. Alle Starter müssen hier mit einem potenten Osella FA 30 V8 zurechtkommen. „Ein und dasselbe Rennfahrzeug für alle“ ist weiterhin die Devise dieses Meisterschaftsformats. Nur die Strecken unterschieden sich, und hier bietet sich die komplette Palette an Streckentypen, wie sie auch in Wirklichkeit von den Aktiven geschätzt wird. Die Termin-, Strecken- und Fahrzeugkombinationen für die Röttele Berg-Challenge by GTR4u.de und des ADAC SimRacing Berg-Cup, wurde bereits vor kurzem veröffentlicht. Immer an Montagen beginnen der Rennabende ab 19 Uhr mit den Trainingsläufen. Rennstart ist dann jeweils um 19 Uhr 30. Je nach Starterzahl und Strecke, werden pro Rennabend in der Regel vier, oder bis zu 5 Wertungsläufe gefahren, wobei die langsamste Zeit gestrichen wird. Bis zum 15. Platz gibt es Zähler für die Jahresendwertung und erstmals schüttet die GTR4u-Organisation jeweils kleine Preisgelder an die Top-3 Piloten aus. Das kann sich bis zum Saisonende ganz schön summieren. Analog zu den Vorjahren, sind alle Rennen über den eigenen YouTube-Livestream-Kanal im Internet zu sehen und kommentiert. Der ein oder andere prominente Gast wird dabei die Moderatoren Thomas „Tom“ Schmid und Tim Röttele mit interessanten Geschichte aus dem Rennsport unterstützen. Röttele und Schmid sind es auch, die […]

Termine 2022: ADAC SimRacing Berg-Cup

8. Januar 2022

Es geht weiter aufwärts mit dem ADAC SimRacing Berg-Cup, der virtuellen Bergrenn-Meisterschaft in Deutschland. In seinem zweiten Jahr schreibt die ADAC-Zentrale in München die Serie aus und der Zusatz „Region Süd“ entfällt. Erstmals ist eine Meisterehrung im Rahmen des ADAC GT-Masters Finale vom 21.-23. Oktober auf dem Hockenheimring geplant. Die Einschriebegebühr von 10€ ist kaum der Rede wert und dafür werden erstmals pro Rennen sogar Preisgelder ausgeschüttet. Die ADAC Serie findet wie gewohnt in Union mit der Röttele Berg-Challenge by GTR4u.de statt, in der weitere Rennen gefahren werden. Teilnehmen kann Jedermann, der über das entsprechende Equipment verfügt. Die Spieleplattform bietet weiterhin Assetto Corsa. 14.03. 2022:  Schotten (Osella FA 30) 28.03. 2022:  Kyffhäuser (Lancia Delta HC) 25.04. 2022:  Trier (VW Golf 1 Gr. E1) 09.05. 2022:  Wolsfeld (Lancia Delta S4 HC) 23.05. 2022:  Waldau (Porsche 917/30 Spider) 20.06. 2022:  Iberg (Formula Master HC) 18.07. 2022:  Glasbach (Osella PA 9) 01.08. 2022:  Osnabrück (BMW Z4 GT3) 15.08. 2022:  Eichenbühl (Osella PA 21) 26.09. 2022:  Hauenstein (Rahn-Dallara F3 HC) 10.10. 2022:  Homburg (Norma M20 FC 2.0)

Keine EM-Wertung 2022 – Glasbach-Macher fühlen sich im Stich gelassen

18. Dezember 2021

Erstmals seit 10 Jahren, wird kein stattfindendes deutsches Bergrennen zur FiA Berg-Europameisterschaft zählen. Nach dem Ende des Trierer ADAC Bergrennens im Jahr 2011 und der Aufbauphase des EM-Nachfolgers Glasbachrennen, fühlen sich die Mannen der RSG Altensteiner-Oberland seit geraumer Zeit von den Dachverbänden DMSB und ADAC Hessen-Thüringen im Regen stehen gelassen und haben auf die Beantragung des höchsten FiA-Bergprädikats verzichtet, sodass Merli, Faggioli, Bratschi und Co in 2022 nicht am Rennsteig Station machen werden. Wie es scheint, macht sich eine Gleichgültigkeit gegenüber dem nationalen Bergrennsport in Deutschland breit. In der Coronakriese hat es die noch neun deutschen Bergrennen, bedingt durch ihre Finanzierungsart und die typisch, geografischen Rahmenbedingungen vor Ort, bereits hart getroffen. Auch die Dachverbände lassen den Bergrennsport links liegen. Bestes Beispiel dafür, ist das Dessinteresse des Deutschen Motor Sport Bund (DMSB) am Internationalen FiA Hillclimb Masters im vergangen Oktober. Auch wird die so ursprüngliche Motorsportdisziplin Bergrennen bei der laufenden Gremienreform (alle Fachausschüsse werden sukzessive aufgelöst, Disziplinen werden nach extern delegiert) nicht gut wegkommen. „Funkverkehr“ mit seinem ADAC-Gau, nur in eine Richtung, beklagt die Rennsportgemeinschaft seit eineinhalb Jahren. Ohne eine Unterstützung, gleich in welcher Art und Weise, sieht sich RSG-Macher Marcus Malsch (Foto: Mitte) nicht in der Lage mit seinen Vereinsmitgliederinnen und Mitgliedern ein kostspieliges FiA-Prädikat zu stemmen. „Wir können das Risiko alleine nicht eingehen und haben auch zuerst eine Verantwortung unseres eigenen Vereins gegenüber. Auch die Tatsache, dass die Rennsportgemeinschaft jeden einzelnen der vergangen Monate dafür gekämpft hat, die aus eigenem Engagement in die Bergrennstrecke getätigten Investitionen (Doppelleitplanken, Befestigungen, Verkabelung, Sicherheitsmaßnahmen) für die Zukunft zu sichern und bald wieder zum Einsatz zu bringen, blieb unbeachtet.  Dies trug demotivierend für die Durchführung einer FiA-Veranstaltung in 2022 bei. Durch die bereits vor zwei Jahren tiefgründig analysierte Budgetplanung hinsichtlich der Durchführung eines Internationalen FiA Prädikates und die bis heute ausstehende Entscheidung des ADAC Dachverbandes, wie man diese finanziell und organisatorisch zu stemmende Herausforderung gemeinsam bewältigen kann, hat sich der Vorstand dazu entschlossen das höchste FiA Prädikat für 2022 nicht zu beantragen. Nicht zuletzt die durch die FiA und den DMSB geforderte Terminanmeldung, welche bereits mit einer Sonderfrist versehen war, machten eine Entscheidung schon zum 1. November 2021 notwendig“. Dennoch plant man in Bad Liebenstein und seinem Ortsteil Steinbach auf eine Bergrennveranstaltung am 11./12. Juni 2022 hin. Zu Austragung kommen Wertungsläufe der Deutschen Bergmeisterschaft und des KW Berg-Cup. Erstmals erwartet man am Schloss Altenstein die Garde der Österreichischen Berg-Staatsmeisterschaft. Wegen einer Terminhäufung hat unterdessen […]

Premiere des ADAC SimRacing Berg-Cup steht bevor

10. April 2021

Die erste offizielle Meisterschaft im virtuellen Bergrennsport, die im vergangen Winter vom ADAC ausgeschrieben wurde, steht in den Startlöchern. Am kommenden Montagabend, 12. April 2021 schaltet erstmals der Startampel für den ADAC SimRacing Berg-Cup auf Grün. Kurz vor dem Einschreibeschluss am Montag um 18 Uhr, haben sich bereits 25 Fahrerinnen und Fahrer in die brandneue SimRacing Bergrennserie des ADAC Südbaden eingeschrieben. Mit 5€ ist man als ADAC-Mitglied dabei. Nicht-ADAC´ler zahlen für die Jahresanmeldung 10€. Zwölf in sich abgeschlossene Rennsportabende auf virtuellen Strecke aus der realen Deutschen Bergmeisterschaft stehen bis zum Finale am Nikolausabend 2021 auf dem Programm. Das neue Prädikat beruht auf der bereits seit zwei Jahren existierenden „Röttele Racing Berg Challenge by GTR4u“, in der zusätzlich ausländische virtuelle Bergrennstrecken unter die feinpixeligen Räder genommen werden. In Zeiten der Pandemie erhält der „Onlinerennsport“ mehr und mehr Zulauf. Der Verkauf von SimRacing-Rigs, Lenkrädern und Padalen für den PC boomt aktuell. Einer der Marktführer auf diesem Sektor ist beispielsweise das Markentrio Raceroom, Ascher Racing und Tracktime aus dem Hause KW Automotive, bekanntlich seit Jahrzehnten Fahrwerkshersteller und Hauptsponsor des realen KW Berg-Cup. Die Action in der Röttele Racing Berg Challenge by GTR4u und im ADAC SimRacing Berg-Cup basiert allerdings auf der Plattform Assetto Corsa. Entsprechende Hardware kann natürlich für mehrere Spielesysteme genutzt werden. Loslegen wird der ADAC SimRacing Berg-Cup auf der exakt nachempfundenen Strecke des „Freien Bergrennens“ Waldau. Danach folgen Strecken aus der Deutschen Bergmeisterschaft und dem KW Berg-Cup, nahezu in der originalen Reihenfolge und zeitlich gesehen immer ein paar Tage vor dem wirklichen Event. Absagen wegen Covid-19 drohen hier allerdings nicht, denn die Aktiven sitzen Zuause im stillen Kämmerlein vor dem Rechner. Der Endlauf, am 6. Dezember 2021 findet virtuell auf der ehemaligen Berg-EM Strecke von Trier statt. Alle Läufe werden wie gewohnt im Internet live übertragen. Alles Weitere findet man unter https://adac-simracing-cup.de/asrc-berg-sued und dem Nennportal (mit Einschreibeliste) https://www.adac-sport.com/ADAC_SimRacing_Berg_Cup_2021_10228/ Youtube-Livestream für Waldau (Montag 12. April ab 18 Uhr 30 Uhr) https://youtu.be/AbTMVFSB8Dw

GTR4u Berg-Challenge jetzt mit ADAC SimRacing Berg Cup

28. Januar 2021

Seit im Oktober 2018 der DMSB das SimRacing als offizielle Motorsport-Disziplin anerkannt hat, befindet sich diese im Wandel. Immer mehr Verbände vergeben offizielle Prädikate und veranstalten Meisterschaften für den virtuellen Rennsport am PC. Jetzt haben es auch die Macher der GTR4u-Berg-Challenge in eine Liga geschafft. „Durch die mittlerweile etablierte Berg-Challenge und der Organisation von Bergrennveranstaltungen in Zusammenarbeit mit den realen Rennen, in Verbindung mit hochwertigen Livestreams, haben wir im deutschsprachigen Raum, in dieser Motorsportart ein Alleinstellungsmerkmal erreicht, auf das nun auch verschiedene Regionalverbände des ADAC aufmerksam geworden sind“, sagt Thomas Schmid. Am Donnerstag den 14. Januar 2021 trafen sich Michael Zilch, Thomas Schacht und Thomas Schmid, als die Vertreter von GTR4u, unterstützt von Tim Röttele mit Matthias Wolber, dem Vertreter des ADAC Südbaden um erste Schritte für die zukünftige Zusammenarbeit zu besprechen. Gut zwei Wochen später ist es nun offiziell. GTR4u führt zusammen mit den ADAC Regionalclubs Nordbaden, Südbaden, Württemberg und Südbayern den „1. ADAC SimRacing Berg Cup Region Süd“ durch. Der ADAC Berg Cup wird im Rahmen der „Röttele Racing Berg-Challenge by GTR4u“ ausgetragen, wobei hierfür nur die 12 deutschen Bergrennen zu Wertung herangezogen werden. Die GTR4u SimRacing Community ist stolz darauf mit einem Partner, wie dem ADAC diese Meisterschaft in 2021 austragen zu dürfen. Der ADAC SimRacing Berg Cup Region Süd ist eine Wertung für eingeschriebene Teilnehmer der Röttele Racing Berg Challenge by GTR4u 2021. Für absolute Chancengleichheit wird jeweils auf demselben Fahrzeug gefahren, welches jeweils vorab festgelegt wird. So entscheidet nicht die Technik oder die Leistung des virtuellen Rennwagens sondern alleine das fahrerische Geschick und die Konzentration hinter dem Lenkrad. Renntag ist, wie gewohnt immer Montags. Ab 19.00 Uhr geht es los mit dem Training. Der ADAC SimRacing Berg Cup wird auf der Simulation Assetto Corsa ausgetragen. Für interessierte Zuschauer gibt es auch in 2021 einen Livestream. Teilnahmeberechtigt sind alle Fahrer und Fahrerinnen die eine persönliche ADAC Mitgliedschaft besitzen. Alle weiteren Infos, wie die offizielle Ausschreibung samt Reglement, Teilnahmevoraussetzungen und Fahrerausrüstung, die bereits geöffnete Teilnehmerliste (Einschreibeschluss ist der 12. April 2021) und ein Link zum hilfreichen ADAC Hardware Guide findet man unter: https://adac-simracing-cup.de/asrc-berg-sued Termine 2021: 12.04. 2021  ADAC SimRacing Berg Cup – Waldau 26.04. 2021  ADAC SimRacing Berg Cup – Schotten 10.05. 2021  ADAC SimRacing Berg Cup – Wolsfeld 07.06. 2021  ADAC SimRacing Berg Cup – Glasbach 21.06. 2021  ADAC SimRacing Berg Cup – Iberg 05.07. 2021  ADAC SimRacing Berg Cup – Homburg 19.07. 2021  ADAC SimRacing […]

Boxengeflüster 09/2018: Wussten Sie schon dass…?

3. Oktober 2018

DASS am 6. und 7. Oktober der KW Berg-Cup Pilot Thomas Ostermann bei den,  vom ADAC Saarland veranstalteten 9. Oldtimertage „Rund um den Linslerhof“ (nähe Saarlouis),  zwei ehemalige Peugeot Werkswagen bei Demofahrten bewegen wird. Die Klassiker aus der Sammlung von Ludwig Biewen sind Einzelstücke und werden selten gezeigt und noch weniger bewegt. Es kommen zum Einsatz der Peugeot 505, das Siegerauto der Tour de Europe 1981, damals gefahren von Holger Bohne und Peter Diekmann. Außerdem ein seltener Talbot Samba Gruppe B von Gilbert Casanova. Weitere Einsätze mit Thomas Ostermann sind in Planung. Außerdem wird der frühere NSU-Bergpokal-Fahrer Carsten Daube mit seinem NSU TT VIP-Gäste chauffieren. DASS die FiA in Paris die Wild Card-Anträge von den Berg-Cup’ lern Erwin Buck (VW Scirocco) und Thomas Ostermann (BMW E30 Hartge), der bereits 2014 in Eschdorf und 2016 in Ecce Homo zum Deutschen Team gehörte, beim diesjährigen Hillclimb Masters in Gubbio, negativ beschieden haben. Ostermann wird sich aber dennoch auf über 1.100 km lange Reise machen, um wenigstens als Zuschauer dabei zu sein. DASS der Col de la Faucille im französischen Jura-Gebirge unweit der Schweizer Grenze bei Genf am 23. September Schauplatz des „Montée des Legendes“ war. Vor einer gewaltigen Zuschauermenge fanden Showfahrten auf einer 6,4 km langen Bergstrecke statt, auf der vor 46 Jahren letztmals ein Bergrennen stattfand. Weltbekannte Größen des Renn- und Rallyesports sowie einige Asse des Bergrennens in legendären Fahrzeugen, folgten der Einladung. Aus dem erlesenen Starterfeld ragten Romain Dumas, Nicolas Prost, Ari Vatanen, Guy Frequelin, Romain Grosjean und Sebastien Loeb heraus. Aber auch die Creme de la Creme des Bergrennsport zeigte sich bei herrlichem Spätsommerwetter auf einer schönsten Bergstraßen Europas, mit Sebastien Petit, Reto Meisel, Bruno Ianniello (der Grosjean einen seiner Lancia Delta S4 unter den Hintern klemmte), Jean-Marie Almeras, Simone Faggioli, Diego De Gasperi, Fabien Bouduban, Pierre Courroye und, und, und. 41 extravagante Autos, wie die Pikes Peak-Fahrzeuge Peugeot 208 T16 und Norma M20 SF und, und, und waren zu sehen. DASS der Schweizer Reto Meisel, inspiriert durch den großartigen Auftritt des Plasa BMW 320 Judd V8, mit Jörg Weidinger beim diesjährigen Goodwood Festival of Speed und den anvisierten Start beim FIA Hillclimb Masters in Gubbio, seinen Mercedes 190 Evo II Judd V8 über den kommenden Winter restaurieren und für Showevents reaktivieren möchte. Dies kündigte der Aargauer in einem Interview beim „Montée des Legendes“ an. Der schon legendäre Rennwagen wurde von Meisel zwischen 2006 und 2013 pilotiert und schenkte […]

Pikes Peak in der Vulkaneifel

2. März 2018

Wenn sich beim ADAC Eifel Rallye Festival jedes Jahr rund um Daun über 150 Fahrzeuge der Rallye-Geschichte treffen, um die Historie dieses faszinierenden Sports zu zelebrieren, gibt es immer ein besonderes zusätzliches Thema. Für die aktuelle Ausgabe (19. bis 21. Juli 2018) haben sich die Veranstalter für das legendäre Pikes Peak International Hill Climb entscheiden. Der Pikes Peak ist ein 4.301 m hoher Berg in den Rocky Mountains im US-Bundesstaat Colorado. Die Renndistanz von 19,99 Kilometer umfasst 156 Kurven und wurde in den 80er-Jahren noch komplett auf Schotter ausgetragen. Vom Start auf 2.862 Metern Höhe geht es mit durchschnittlich 7% Steigung über 1.439 Meter Höhenunterschied bis zum Ziel auf dem Gipfel. So besonders wie die Strecke des Pikes Peak ist auch seine Rolle für den Rallyesport. „Der Pikes Peak wurde nach dem Ausschluss der Gruppe B aus der Rallye-WM zu einem neuen Zuhause für diese spektakulären Monster“, weiß Reinhard Klein (Köln) aus eigener Erfahrung. Der Mitorganisator und Kopf von Slowly Sideways, der Vereinigung von Besitzern historischer Rallye-Boliden, war damals als Fotograf von Ort. „Bei dem Bergrennen sind die Gruppe-B-Autos von Audi, Peugeot, Ford, Lancia und Austin Rover in ihrer extremsten Form gefahren. Und genau so möchten wir sie in die Eifel holen. Bei der Auswahl der Teilnehmer legen wir, wie auch im gesamten Festival-Feld, großen Wert auf Originalität oder originalgetreue Nachbauten.“Die Pikes Peak-Boliden werden bei zwei ausgewählten Prüfungen antreten. Sie starten am Freitagabend auf dem Nachtrundkurs „proWIN Hilgerath“ und am Samstag beim zweiten ‚Risselberg‘-Durchgang, die Prüfung führt passenderweise über eine ehemalige Bergrennstrecke. Highlights in der Pikes Peak Parade: Während für das Teilnehmerfeld des Eifel Rallye Festivals ab sofort die Nennungen möglich sind, stehen einige Highlights für die Pikes Peak Parade schon jetzt fest. Audi Tradition öffnet seine Museumstore und bringt zwei originale Siegerwagen mit in die Vulkaneifel. Zum einen den Audi Sport Quattro, mit dem Michèle Mouton 1985 gewann, und zudem den absoluten Über-S1. Das ‚Flügelmonster‘ Audi S1 Pikes Peak, den Walter Röhrl 1987 mit rund 600 PS zum Sieg pilotierte. Den Mouton-Quattro wird Harald Demuth ausführen, das „Flügelmonster“ wird nach aktuellen Stand Röhrl himself steuern. Einen weiteren Siegerwagen bringt der Stuttgarter Wolf-Dieter Ihle an den Start, es handelt sich um den Audi Quattro A2 von 1983. Wie damals wird das amerikanische Rallye-Ass John Buffum am Steuer sitzen. Audi hat am Pikes Peak von 1982 bis 1987 sechs Mal in Serie gewonnen, mit dem Audi Quattro A2, dem Audi Sport Quattro und […]