Berg-Urgesteine: Fotostory Klaus Hoffmann

Ausgangspunkt der Leidenschaft von Klaus Hoffmann für den Bergrennsport war und ist das Schwanbergrennen seines Heimatclubs AMC Kitzingen, das letztmals 1989 stattfand. Bei den letzten Rennen auf den Schwanberg stand der Karosserie- und Lackiermeister noch mit seinem Ford Escort RS 2000 am Start. „Pol“, wie er in den Fahrerlagern gerufen wird, pausierte danach bis 1996 um seinen Kfz-Betrieb aufzubauen, kam mit einem Ford Sierra Stufenheck-Cosworth zurück. Erst in der Gruppe G, dann bei den Produktionswagen der Gruppe A. Zur Saison 2003 baute man einen Ford Escort Cosworth auf, der erst in Gruppe A-Version eingesetzt und ab 2005 in der Gruppe H lief. Nach weiteren Verbesserungen näherte sich der Franke pö a pö der Tourenwagenspitze in der Gruppe E1. Aus beruflichen Gründen trat der 56-Jährige zwischendurch immer mal etwas kürzer. Gelegenheiten den zweiten Gruppe CN-Sportwagen von Herbert Stenger zu pilotieren, ergriff er in den Jahren 2007 und 2009 beim Schopf. Auf Vermittlung von Norbert Brenner kam es 2010 zu einem Test im Opel Astra V8 DTM in Boxberg. Klaus war vom 500 PS Renner fasziniert und Opel-Sportchef Volker Strycek gab seinen Segen dazu. Im gleichen Jahr, ab seinem jetzigen Heimrennen in Eichenbühl, schlüpfte Klaus Hoffmann in eine neue Rolle und wurde vom Jäger zum Gejagten. Seit 2012 gehört er zum erlesenen Kreis der Deutschen Bergmeister. Auf Grund des Reglements, die ihm weitere DM-Titel für unmöglich erscheinen lassen, sieht man Klaus und den wundervollen ex-DTM-Boliden nur noch sporadisch bei Läufen der DBM, was viele Fans bedauern.

Anfänge am Berg: Klaus Hoffmann 1985 bei Posten 8 in Homburg
Erste Ausfahrt mit dem Gruppe A „Cossi“ beim Bergrennen Schleiz 2003
…auch einmal im Formel-Rennwagen aus Beständen von Uwe Kaufel – Kyffhäuser Bergrennen 2007
Letztes Jahr im Gruppe H/E1 Escort Cosworth – Hauenstein Bergrennen 2008
Ausflüge ins Gruppe C-Cockpit – hier im Stenger BMW CN in Eichenbühl 2009
Vor der Premiere im DTM-Astra – Freitags im Eichenbühler Fahrerlager 2010
Spontane Meisterfeier nach dem Bergrennen Mickhausen 2012
Norbert Brenner fädelte den Deal mit Opel ein – Norbert und Klaus 2010 beim Glasbachrennen

 

Über Thomas Bubel 642 Artikel
Thomas Bubel ist Jahrgang 1966, verheiratet und hat zwei Kinder. Er berichtet seit 20 Jahren in Wort und Bild über Bergrennen. Seit 1991 ist er Pressesprecher seines Heimatvereins Homburger Automomobilclub und des Homburger ADAC Bergrennens. Seit 11 Jahren betreibt der freie Journalist und Fotograf "Bergrennen in Deutschland", die Webseite für alle am Berg.