Auch Oschersleben schmeckte dem KW Berg-Cup – Weiterer Saisonverlauf ungewiss

13. Mai 2021

Der zweite Lauf zum diesjährigen KW Berg Cup ging erneut auf der Rundstrecke über die Bühne. In Oschersleben wurde dabei erneut spannender Motorsport auf einer für Bergrennfahrzeuge unüblichen Strecke geboten. Trotz nächtlicher Ausgangssperre im Bördekreis, verbunden mit erschwerten Möglichkeiten der Übernachtung stellte sich trotzdem eine starke Abordnung diesem Event. Dabei musste man zunächst am Freitag bei kühlen Temperaturen und regnerischen Verhältnissen das Training und Lauf 1 absolvieren, ehe sich der nächste Tag von der freundlicheren Seite präsentierte. Da derzeit nur die Laufergebnisse zur Verfügung stehen, möchten wir uns auf die einzelnen Klassen konzentrieren. In der Klasse E1 über 3l Hubraum lieferte in Oschersleben der junge Florian Bodin eine beeindruckende Performance ab. Am Steuer des Porsche 944 Turbo seines Vaters konnte er sowohl im 1. Rennlauf als auch im 2. Rennlauf mit famosen Zeiten überzeugen. Damit war ihm der Klassensieg, aber auch der Gesamtsieg in Oschersleben nicht zu nehmen, und das obwohl zu keiner Gesamtbestzeit an beiden Tagen reichte. Auf Rang Zwei in der Klasse folgte der Schweizer Martin Bürki, der nach dem Unfall in Hockenheim wieder mit seinem Porsche GT3 Cup mit von der Partie war. Dabei konnte er sich eindrucksvoll in Szene setzen und vor allem am trockenen Samstag mit der Gesamtbestzeit glänzen, womit man ein Topresultat in Oschersleben einfahren konnte. Der letzte Platz am Podium ging an Stefan Bodin im doppelt eingesetzten Porsche 944 Turbo vor Jochen Stoll im Porsche 997 GT3 Cup, der sich wiederum gegen Christian Handa im Lancia Delta Integrale durchsetzen konnte. Die Klasse bis 3l Hubraum war erneut sehr spannend, wobei diesmal am Ende Michael Bodenmüller mit dem Opel Gerent Kadett C 16V als Sieger hervorging. Mit einer tollen Performance am ersten Renntag legte er dabei den Grundstein für den vollen Erfolg. Im trockenen 2. Rennlauf musste er seinen schärfsten Gegner zwar ziehen lassen, am Ende blieb aber ein Vorsprung von 1,2 Sekunden. Diese fehlten schlussendlich Marcel Gapp im BMW E36 M3, der mit seiner beherzten Fahrweise erneut zu begeistern vermochte. Vor allem im trockenen Lauf am Samstag konnte er in eindrucksvoller Art und Weise glänzen, was mit der zweitbesten Gesamtzeit belohnt wurde. Das Podium komplettierte der Norddeutsche Michael Weber (Foto) mit dem Audi 80 Quattro, der ein ebenfalls starkes Rennwochenende in Oschersleben absolvierte. Rang Vier ging in dieser Klasse an den Bayernschwaben Michael Hulm im BMW M3 noch vor Günter Miethke im VW Scirocco. Bei den 2l Tourenwagen setzte Erwin Buck in Oschersleben […]

Maßnahmenpaket für Frankreichs Berge

12. Mai 2021

Weiterhin vorherrschende Unsicherheiten im Zusammenhang mit der Corona-Gesundheitskrise zwingen den französischen Motorsportverband (FFSA) kreativ zu sein und neue Maßnahmen zur Wiederaufnahme der Französischen Bergmeisterschaft einzuführen. Auf Vorschlag der französischen Bergmeisterschaftskommission verabschiedete das FFSA-Managementkomitee mehrere Punkte, die einen nahezu  reibungslosen Ablauf der Rennen garantieren sollen. Als Erstes hat der FFSA-Lenkungsausschuss, analog zum Vorjahr auch für die Saison 2021 die Piloten mit einer regionalen und nationalen Lizenz zur Teilnahme in der französischen Bergmeisterschaft sowie in der französischen Bergmeisterschaft  der 2. Division zugelassen. Weiter wurde beschlossen, falls die Organisatoren gezwungen sind, ihre Veranstaltung ohne Zuschauer oder mit einem eingeschränkten Zuschauerkontingent zu organisieren, finanzielle Unterstützung zu geben. Im Gegenzug werden die Teilnahmegebühren um 80 € erhöht und keine Preisgelder ausgeschüttet. Diese Regelung gilt für alle Meisterschaftsläufe, für die Division 2 und historische VHC-Meisterschaft. Möglicherweise wird es pro Rennwochenende wieder zwei Punkteläufe geben. In der aktuellen Konfiguration enthält die französische Bergmeisterschaft 2021, die seit 2019 geltenden Bestimmungen, nämlich für jede Veranstaltung Trainingsläufe am Samstag und das Rennen am Sonntag. Für den Fall, dass die französische Berg-Meisterschaft nicht vor dem 1. August 2021 beginnt, wird das im Jahr 2020 praktizierte Format in diesem Jahr erneut angewandt, das heißt zwei Rennen pro Veranstaltung (Samstag und Sonntag)  und daher eine doppelte Punkteverteilung. Diese Bestimmung gilt auch für die 2. Division der Französischen Bergmeisterschaft und die VHC-Meisterschaft in der Französischen Bergmeisterschaft.

Extrem spannender EBM-Auftakt – Faggioli schlägt Merli um 0,032 Sekunden

10. Mai 2021

Die Kleinstadt Boticas im nördlichen Portugal eröffnet vergangenes Wochenende die Saison 2021 der FIA Berg-Europameisterschaft. Obwohl durch die strengen Hygienevorschriften keine Zuschauer an der Strecke und im Fahrerlager zugelassen waren, freuten sich die Fahrer dennoch, insbesondere auf dem anspruchsvollen Boticas-Kurs, endlich wieder hinter dem Steuer sitzen zu können. Der Samstag sollte eigentlich nur ein Trainingstag, mit drei Läufen sein. Diese fanden ohne größere Zwischenfälle unter strahlender Sonne statt. Die Regenprognose für den gesamten Sonntagmorgen veranlasste den Rennleiter jedoch in Absprache mit den FiA-Stewards, darunter auch der Heiligenstädter Kevin Ferner, den ersten Rennlauf um einen Tag vorzuziehen, was im Nachhinein gesehen die goldrichtige Entscheidung war. Auf diese Weise verwandelt der Veranstalter den ersten von drei Rennen am Sonntag in ein Warm-up, damit sich die Teilnehmer, von denen viele zum ersten Mal in Boticas fuhren, mit der regennasse Strecke vertraut machen konnten. Laut den lokalen Experten versprach der Asphalt rutschiger und kniffliger zu werden, da es in der Region seit mehreren Wochen nicht mehr geregnet hat. Die Entscheidung war daher klug und wurde von den Fahrern begrüßt. Christian Merli (Osella FA30 Zytek), der bereits die besten Zeiten während der drei Trainingsläufe fuhr, erwies sich als der Schnellsten vor seiner ewigen Rivalen Simone Faggioli (Norma M20FC Zytek), um eine Sekunde und acht Zehntel. Diego Degasperi (Osella FA30 Zytek) komplettiert das vorläufige Podium und hat vor den sonntäglichen Läufen einen Vorsprung von 3 Sekunden vor Sébastien Petit (Nova NP01-2). Das Gesamtklassement wurde ermittelt, indem die beiden besten Rennläufe jedes Fahrers addiert wurden. Bei den geschlossenen Fahrzeugen der Klasse 1 landete der Spanier Jose Lopez-Fombona (Lamborghini Huracan) vor dem Schweizer Ronnie Bratschi (Mitsubishi Lancer). Der zweite Tag der Veranstaltung war eine Wende: Simone Faggioli setzte seine ganze Kraft in den Kampf ein und konnte das Defizit des Vortages ausgleichen, um am Ende mit einem kleinen Vorsprung von 0,032 Sekunden gegen Christian Merli zu gewinnen. Alle Fahrer hatten während ihres ersten Sonntagslaufs zwar mit einer sehr nassen Straße zu kämpfen, das Wetter verbesserte sich jedoch allmählich, bis der Asphalt beim letzten Lauf wieder trocken war. Simone Faggioli, der am Samstag 1,785 Sekunden langsamer gewesen war, setzte alles auf eine Karte und seine Norma M20FC Zytek für den letzten Anstieg auf vier neuen Ultrasoft-Reifen, während Christian Merli (Osella FA30) konservativer war und es vorzog, die gleichen Reifen wie zuvor zu fahren. Faggioli stellte nicht nur einen neuen Streckenrekord auf, sondern schaffte es auch, Merli um 1,817 Sekunden […]

Corona zum Trotz – EBM-Aufgalopp in Portugal – Livestream für alle Fans

6. Mai 2021

Der Moment, der seit mehr als 21 Monaten erwartet wird, ist jetzt in greifbarer Nähe und kann in Stunden gezählt werden: An diesem Samstag, dem 8. Mai, um 9 Uhr, wird grünes Licht für die Wiederaufnahme der FIA Berg-Europameisterschaft gegeben. Am Fuße des 5.110 Meter langen Boticas-Kurses im Nordosten Portugals, werden sich insgesamt 64 Fahrerinnen und Fahrer, davon 24 in der EM-Wertung, versammeln. Seit dem Finale der EBM-Saison im September 2019 in Kroatien wurde die Europameisterschaft aufgrund der COVID-19-Pandemie ausgesetzt. Ohne genügend Veranstaltungen wurde die traditionsreiche Meisterschaft im Jahr 2020 vollständig abgesagt. Auch wenn die Runde 2021 nach den Absagen der französischen, österreichischen und zuletzt deutschen Läufen, nicht so vollständig wie erwartet sein wird, wird die Meisterschaft bereits an diesem Wochenende vom 8. bis 9. Mai mit dem Boticas-Event in Portugal aufgenommen. Boticas liegt etwa 150 km nordöstlich von Porto und nicht weit von der spanischen Grenze entfernt im Herzen einer Region, die an große Motorsportveranstaltungen gewöhnt ist. Vila Real (Gastgeber des WTCR) befindet sich im Süden und Montalegre (Rallycross) im Norden. Die Startlinie der idealen Strecke für einen EM-Lauf beginnt fast im Zentrum von Boticas. Die EM-Könige Christian Merli (Osella FA30 Zytek) und Simone Faggioli (Norma M20FC Zytek) freuen sich das es wieder Ernst wird. Auf einem für jeden von ihnen neuen Kurs und daher mit der gleichen Voraussetzungen, wird es interessant sein, inwieweit der Franzose Sébastien Petit (Nova NP01-2 Zytek) und der Italiener Diego Degasperi (Osella FA30 Zytek) in der Lage sind, die beiden italienischen „Tenöre“ herauszufordern. Der Rest des Feldes der Kategorie 2 wird wie üblich ziemlich gemischt sein mit den 3.0 V8-Boliden von Fausto Bormolini (Reynard 2KL Mugen) und Renzo Napione (Reynard K01 Cosworth), der Formel Renault 2. 0 von Kevin Petit (Tatuus) und den „Motorrad-Einsitzern“ von Federico Liber und Mirko Venturato (beide auf Gloria C8P Evo Suzuki). In Kategorie 1 ist es die Einführung des „Performance Factor“ von besonderem Interesse. In Gruppe 1 der Kategorie 1 tritt der äußerst starke Mitsubishi Lancer Evo VII des Schweizer Fahrers Ronnie Bratschi gegen den Porsche 997 GT2 des französischen Fahrers Nicolas Werver und den Lamborghini Huracan des Spaniers Jose Antonio Fombona an. In Gruppe 2 werden sich der speziell für Bergrennen umgebauten Skoda Fabia des Slowaken Jan Milon, der Porsche 991 GT3 Cup von Pedro Marques und der Kia Ceed TCR von Luis Delgado eine Dreikampf liefern. In Gruppe 3 treffen die Cupra-TCRs von Joaquim Teixeira und Manuel Sousa […]

Mit Publikumsstimmen das Homburger Bergrennen unterstützen

4. Mai 2021

Mit seiner Aktion „SWH-Vereinshelden“ möchte einer der langjährigen Sponsoren des Homburger ADAC Bergrennens, die Stadtwerke Homburg, in der aktuell schwierigen Coronaphase Vereine und Institutionen in ihrem kommunalen und regionalen Versorgungsgebiet mit einem Preisgeldtopf von insgesamt 10.000 € unterstützen. Seit Ende April und noch bis zum 18. Mai kann ein jeder mit abstimmen, welche acht Teilnehmer ins Finale (18.-20. Mai 2021) einziehen und eine Förderung zwischen 500 € und 2.000 € erhalten. In der Online-Abstimmung entscheidet das Publikum über die Publikumspreisträger der SWH-Vereinshelden. Unabhängig davon vergibt die Jury sechs Preise in Höhe von je 500 Euro. Damit der Homburger Automobilclub etwas von dem ausgelobten „Geldkuchen“ erhaschen kann, fehlen noch einige Stimmen. Für den HAC, der nun bereits zum zweiten Mal in Folge sein Bergrennen absagen musste und dadurch keine Einnahmen generieren kann, wären ein paar zusätzliche Euros ein Segen. Der Homburger AC bittet um einen Klick auf folgender Webseite: https://www.swh-vereinshelden.de/projekte/608c427b9f8bb00e584f74d6

Prekäre Situation vor dem Berg-Cup Fastest Lap in Oschersleben

2. Mai 2021

Auswirkungen der sogenannten „Bundesnotbremse“ haben dazu geführt das sich die Auflagen seitens der Motorsport Arena Oschersleben GmbH für die Rundstreckenveranstaltung am kommenden Wochenende des 7. und 8. Mai verschärft haben. Nach der gelungenen Premiere auf dem Hockenheimring plant der KW Berg-Cup seinen zweiten Lauf im Rahmen des Rennens „Preis der Stadt Magdeburg“ im „Fastest Lap-Modus“. Erfreuliche 60 Starter haben sich, Stand 28. April für das zweite Rennsportwochenende nach langer Abstinenz angemeldet. Nun sorgt ein striktes Übernachtungsverbot im Fahrerlager, dessen Einhaltung von Security-Kräften streng überwacht werden soll, für Ratlosigkeit unter den Teilnehmern der Veranstaltung. Da aktuell von 22 Uhr bis 5 Uhr im Bördekreis eine Ausgangssperre gilt, darf sich niemand im Fahrerlager aufhalten. Der Hauptveranstalter MCS Stuttgart hat nun ein dickes Problem und versucht derzeit alles Mögliche und das Event nicht absagen zu müssen. „Leider macht uns die Übernachtungs-Situation im Fahrerlager Oschersleben starke Kopfschmerzen“. In einem Schreiben informierte am Freitag die Organisationsleitung des MCS Stuttgart. „Was in Hockenheim ohne weiteres möglich war, darf in Oschersleben nicht sein. Unser Versuch, Nachtwachen zu erlauben, wurde von der Behörde als Umgehung des Übernachtungsverbots gewertet und deshalb abgelehnt. Das Fahrerlager muss um 22:00 Uhr menschenleer sein. Dies wird auch kontrolliert. Security- Mitarbeiter der Motorsport Arena überwachen das Fahrerlager die ganze Nacht. Wenn die Behörde einen Verstoß gegen die Auflagen feststellt, kann die komplette Veranstaltung abgebrochen werden. Dies wurde bei einer Veranstaltung in Groß Dölln bereits praktiziert. So bleiben tatsächlich nur zwei Möglichkeiten. Die Teilnehmer suchen sich Hotels bzw. Pensionen in der Nähe oder kommen auf zwei Campingplätzen (17 und 24 km vom Renngelände entfernt) im Umland unter. Die Gäste müssen dort aber autark sein, das heißt die Sanitäreinrichtungen des Platzes bleiben geschlossen, die Lieferung von Strom und Wasser ist aber möglich. Unbedingt erforderlich ist die Vorlage einer Bestätigung oder eines Schreibens, das belegt, dass der oder die Übernachtenden beruflich oder gewerblich unterwegs sind. „Das heißt im Klartext, auch diese Möglichkeit steht nicht allen offen. Der letzte Satz des letzten Abschnittes gilt genau betrachtet auch für Hotels und Pensionen“, so die Verantwortlichen des MCS. Somit kann der Veranstalter nur hoffen, dass sich alle mit diesen Einschränkungen arrangieren können. Dennoch stellt sich die Frage wer von den Teilnehmern seine Nennung für Oschersleben aufrecht erhält und wer sich zurückziehen möchte oder muss?

Jubiläumsveranstaltung erneut abgesagt – 25. Internationales ADAC Glasbachrennen auf 2022 verschoben!

1. Mai 2021

Am vergangenen Mittwochabend trafen sich die Vorstandsmitglieder der Rennsportgemeinschaft Altensteiner Oberland e.V. online zu einer gemeinsamen Vorstandssitzung. Schwerpunktthema hierbei war die Abwägung, unter welchen Umständen und mit welchen Risiken eine Durchführung des diesjährigen Internationalen Glasbachrennens im Rahmen der FIA Europabergmeisterschaft sowie der Deutschen, der Luxemburgischen und Österreichischen Meisterschaft sichergestellt werden kann. Bereits im letzten Jahr konnte das 25.Internationale Glasbachrennen aufgrund der Covid19-Pandemie nicht durchgeführt werden. Seitdem suchten die Vorstandsmitglieder um den Vereinsvorsitzenden Thomas Weih nach einer Lösung, wie eine Durchführung unter den aktuell herrschenden Voraussetzungen aussehen kann. Es wurden alle Möglichkeiten zur Durchfinanzierung betrachtet, sei es ein Rennen ohne oder mit Zuschauern, selbst ein Rennen ohne internationales Prädikat. Am Ende auf jeden Fall ein Rennen mit einem umfangreichen Hygienekonzept, Einschränkungen und letztlich nicht absehbaren Risiken bei der Berücksichtigung der Ausgaben und möglichen Einnahmen. Da die Durchführung der Veranstaltung vor allem mit dem Einsatz finanzieller Vereinsmittel in nicht unerheblicher Höhe verbunden ist und Versuche die aufgezeigte Deckungslücke mit Hilfe des ADAC als Dachverband zu schließen nicht zum Erfolg führten, hat sich der Vorstand der RSG Altensteiner Oberland e.V. schweren Herzens erneut zu einer Verschiebung des 25. Internationalen Glasbachrennens in das nächste Jahr entschieden. „Nach Abwägung der wirtschaftlichen, sportlichen und gesundheitlichen Faktoren ist diese Entscheidung unumgänglich“, so der Vereinsvorsitzende Thomas Weih. Sorgen bereiten dem Verein die laufenden Fixkosten für die Unterhaltung der Bergrennstrecke und deren Infrastruktur. Ein zweites Jahr in Folge ohne die Möglichkeit Einnahmen zu erzielen wird möglicherweise zur Folge haben vereinseigenes Equipment, welches für die Durchführung zukünftiger Bergrennen zwingend notwendig ist zu veräußern. Um dies zu vermeiden, wird sich der Verein erneut an seinen zuständigen Dachverband, den ADAC Hessen Thüringen, wenden und mit möglicherweise anderen Aktivitäten versuchen diese schwierige Zeit zu überwinden. Bedanken möchte sich der Vorstand der Rennsportgemeinschaft ausdrücklich bei den Vereinsmitgliedern und jenen Unterstützern, welche dem Verein trotzdem, dass er keinen Motorsport veranstalten konnte, die Treue gehalten haben.

Heulen im Oktober am Mickhauser Berg wieder die Motoren?

1. Mai 2021

Auch wenn derzeit noch nicht absehbar ist, wie sich die Corona-Lage Anfang Oktober darstellt: beim Automobil Sport Club (ASC) Bobingen sind die Planungen für das Internationale 39. ADAC-Bergrennen Mickhausen angelaufen. Nach der Absage der Traditionsveranstaltung im vergangenen Jahr sollen heuer am 2. und 3. Oktober am legendären Mickhauser Berg wieder die Motoren heulen. Sofern es die Entwicklung der Corona-Pandemie zulässt. ASC-Vorsitzender Michael Kanth und Organisationsleiter Hinrich Groeneveld jedenfalls haben die schwarz-weiß-karierte Startflagge – zumindest symbolisch – schon aus dem Schrank geholt. Noch im Dezember vorigen Jahres wurde beim Deutschen Motor Sport Bund (DMSB) in Frankfurt ein Lauf zur Deutschen Bergmeisterschaft der Saison 2021 beantragt. Auch bei den verschiedenen Rennserien des Berg Cup e.V. steht Mickhausen – traditionell als Schluss- und Höhepunkt der Rennsaison – fest im Terminkalender. Über die Wintermonate wurden viele Gespräche mit Sponsoren geführt, berichtet Michael Kanth. Einige Unterstützerfirmen haben sich zurückgezogen, dafür konnten wieder neue Geldgeber gewonnen werden. „Das läuft!“, freut sich der ASC-Chef. „Ich bin vom positiven Ergebnis dieser Gespräche überrascht!“ Ein richtiges As hat Kanth noch im Ärmel, aber weil die finale Unterschrift unter den Sponsorenvertrag noch fehlt, will er derzeit noch nicht mehr verraten. Nur eines: „Wenn das klappt, dann haben wir einen Knüller!“ Über den Stand der Planungen und die feste Absicht, das Bergrennen Mickhausen nach der Corona-Zwangspause im Vorjahr heuer wieder zu veranstalten, hat die ASC-Führung auch schon Landrat Martin Sailer informiert. In seinem Antwortschreiben sichert der dem Orga-Team seine volle Unterstützung für die Planung und Durchführung der Motorsport-Großveranstaltung in Mickhausen zu, die seit fast 60 Jahren ein Aushängeschild für das Augsburger Land und die Stauden ist. Avisiert wurde das Bergrennen inzwischen auch schon bei der Straßenverkehrsbehörde des Landkreises Augsburg. Die konkrete Anmeldung muss spätestens vier Wochen vor dem Rennen erfolgen, da ja im weiten Umkreis der Rennstrecke umfangreiche Absperrungen und Beschilderungen erforderlich sind.‘ Neben einem großen Helferstab aus den eigenen Reihen wird der ASC Bobingen beim Streckenaufbau und am Rennwochenende auch heuer wieder von einer starken Truppe des MSC Altenstadt bei Schongau unterstützt, der alljährlich die ADAC Rallye Oberland veranstaltet. Apropos freiwillige Helfer: davon könnte der ASC Bobingen vor und während der Motorsport-Großveranstaltung noch jede Menge gebrauchen. Interessenten melden sich unter info@asc-bobingen.de oder auf der ASC-facebook-Seite. Ende Juli haben sich Hinrich Groeneveld, Michael Kanth (Foto Mitte) und das Orgateam als Deadline gesetzt. Dann müssen sie mit Blick auf die Corona-Lage entscheiden, ob sie in die konkrete – und dann auch kostenintensive – […]

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