Portugal mit möglicherweise zwei Läufen der Berg-EM 2022

26. Oktober 2021

Wie die portugiesischen Kollegen von „autosport“ berichten, stehen die Chancen gut, dass Portugal im kommenden Jahr 2022 zwei Rennen in der Berg-Europameisterschaft austragen kann. Nachdem in diesem Jahr erstmals die Rampa Boticas bei der Europameisterschaft zum Zuge kam und die Stadt Braga mit ihrer Rampa Falperra das glorreiche FIA Hill Climb Masters austrug, darf Portugal 2022 zwei Rennen in der EBM bestreiten. Und es gibt bereits reservierte Termine. Die Rampa Falperra ist für den 7. und 8. Mai angesetzt und kehrt wie geplant zur FIA ​​European Hill Climb Championship zurück, aber die eigentliche Überraschung ist die Durchführung der Rampa Internacional Boticas eine Woche später, am 14. und 15. Mai, wahrscheinlich auch in der FIA-Bergmeisterschafts-Europameisterschaft. Es bleibt abzuwarten, ob die beiden Veranstaltungen im Wettbewerb bleiben oder nur eine von ihnen. Aber die Möglichkeit, dass sich beide Rennen im EBM-Kalender wiederfinden, ist sehr groß. Das Rennen vor den Toren Bragas ist aufgrund seines Layouts, seiner Organisation und auch der vielen Tausend Zuschauer, ein „Muss“ für die FiA-Bergkommission, und Boticas war im Frühjahr eine große Überraschung, da die Teilnehmer vom Streckenlayout, von der Organisation, dem Ambiente und auch der Sicherheit begeistert waren. Nach Meinung vieler EM-Starter war Boticas das schönste Rennen der abgelaufenen EBM-Saison.

Masters: Merli absolut schnellster – Meisels goldene Rückkehr

11. Oktober 2021

So schon kann Bergrennen sein. Auch beim vierten FIA Hill Climb Masters, diesmal in Portugal kam das Schweizer Team zu einer Medaille, diesmal mit Reto Meisel. Die Österreicher fehlten hingegen komplett und die drei Deutschen schlugen sich tapfer. Den grandiosen Dreikampf um den Tagessieg entschied Christian Merli für sich. Wer es nicht miterlebt hat, kann sich die Stimmung fast nicht vorstellen. Laut Schätzungen der Organisatoren kamen rund 80’000 Zuschauer ans Training, am Renntag sollen es gegen 100’000 gewesen sein. Der exzellente Livestreream der FiA verwöhnte auch die Daheimgebliebenen. Normalerweise zahlen die Portugiesen bei einem Bergrennen keinen Eintritt. Doch für die drei verlangten Euro plus ein paar mehr für Tribünenplätze kamen sie beim FIA Hill Climb Masters 2021 in Braga voll auf ihre Rechnung. Dreikampf der Champions: Vor dieser beeindruckenden Kulisse lieferten sich die Italiener Simone Faggioli und Christian Merli mit dem französischen Champion Geoffrey Schatz bei schönstem Spätsommerwetter einen sensationellen Fight um Sekundenbruchteile. Dabei hatte Rekord-Europameister Faggioli für einmal nie die Nase vorn. Auf der 2970 Meter kurzen Version der Rampa da Falperra, wo ansonsten noch gute 2,2 Kilometer länger um Punkte zur Berg-EM gefahren wird, lagen Schatz, Merli und Faggioli nach dem ersten Rennlauf nur um vier Zehntel getrennt. Im zweiten Sprint packte der Südtiroler den Hammer aus und trieb den Osella FA30 Zytek in 1’02,033 den Berg hoch, was einem Schnitt von 172,4 km/h entspricht. Dies bedeutete den Tagessieg, für den nicht wie in der Berg-EM üblich die Additionen der zwei besten Zeiten galten, sondern der schnellste Lauf in drei Versuchen. Faggioli für einmal nur Dritter: Im zweiten Sprint an Faggioli vorbei auf Rang 2 vorgerückt, montierte Schatz (Foto) im Gegensatz zu seinen Gegnern erst im dritten Durchgang neue Reifen. Die Mehrleistung seines Oreca-Turbomotors im Nova Proto-Sportwagen vermochte der Franzose aber nicht so auszuspielen, dass er Merlis Sieg noch verhindern konnte. Dessen Vorsprung betrug am Ende 359 Tausendstel, Faggolis Rückstand auf seinen Landsmann etwas mehr als sechs Zehntel. Simone Faggioli: «Ich hatte im letzten Lauf einen kleinen Fehler drin. Ich denke aber nicht, dass ich Merli abgefangen hätte, wohl aber Schatz.» Christian Merli eroberte so wie vor drei Jahren in Gubbio Gold und Faggioli Silber bei den FIA-Rennsportwagen der Kategorie 2, während Schatz die Kategorie Open für unlimitierte bzw. nicht FIA-homologierte Fahrzeuge für sich entschied. Sein älterer Bruder Nicolas hatte 2014 mit einem Norma-BMW V8 beim ersten FIA Hill Climb Masters in Eschdorf (LUX) den Gesamtsieg errungen. Starke […]

Zehn TV-Kameras für den Masters-Livestream

9. Oktober 2021

Der portugiesische Organisator und die FIA betreiben einen enormen Aufwand, um das FiA Hillclimb Masters der breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen, während vor Ort Zehntausende bei Spätsommerwetter erwartet werden. Der offizielle Livestream ist jedoch nur am Sonntag (3 Rennläufe), ab 10 Uhr MESZ zu sehen. Dazu kommen das Livetiming, aktualisierte Startlisten, Zeitplan und Informationen unter : https://www.youtube.com/watch?v=SnlsVtoxe40 oder https://hcmasters2021.com/livestream-oficial/ oder https://chronomoto.hu/fiahillclimb/masters.php Foto: Manuel Baptista

Bergmonster-Parade beim FiA Hillclimb Master – Vorschau Kategorie 1 und 3

2. Oktober 2021

Im Bereich der Tourenwagen und GTs hat es im Vergleich zu den Vorjahren einige Veränderungen in der Einteilung gegeben, was neue Chancen eröffnet. Die Einführung des Performance Faktors spielt hier eine große Rolle. Ähnlich der Klassifizierung der Rennsportfahrzeuge ist die Kategorie 3 den Open Touring Cars und GTs nach nationalen Reglements vorbehalten, was zum Beispiel dem einzigen Deutschen Tourenwagen-Starter Erwin Buck zu Gute kommt. Heiß umkämpft ist sicherlich die Kategorie 1 mit zahlreichen PS-Giganten und Berg-Monstern. KATEGORIE 1: EIN PS-GEWITTER DER BERGMONSTER 65 „geschlossene“ Fahrzeuge, sowohl Tourenwagen als auch GT, treten in der Kategorie 1 an und werden gemäß der neuen Performance-Faktor Werteskala in die Gruppen 1 bis 5 eingeteilt. Dabei handelt es sich um die innovative Klassifizierungsmethode, die bereits in der Kategorie 1 der EBM angewandt wird: Sie besteht darin, Autos anhand physikalisch messbarer Parameter wie Gewicht, Motor, Fahrwerk, Getriebe und aerodynamische Anbauten eine Leistungsbewertung zuzuordnen. Diese Eigenschaften werden in einen Online-Computer (www.fiaperformancefactor.com) eingegeben, der jedem Auto einen „Pf“-Wert zuweist. Dieser Wert wird dann verwendet, um die Fahrzeuge in verschiedene Gruppen in Schritten von 40 Pf-Punkten einzuteilen, wobei die Gruppe 1 die extremsten Boliden (Pf von 1 bis 39) zusammenfasst. Einer der Reize des Bergrennens besteht darin, dass Autos mit unterschiedlichen Hintergründen zusammen kommen. In Braga wird die Palette sehr breit sein, zwischen einer guten Auswahl an GTs, einer Schaar übermächtiger Mitsubishis und einigen exzentrischen Kreationen, wie den Alfa Romeo 4C Picchio (Foto) des Italieners Alessandro Gabrielli. Die Fans nennen diese Boliden gerne „Bergmonster“. Hier hat sich übrigens auf internationaler Ebene der Deutsche Ausdruck eingebürgert. Mitsubishi Lancer-Modelle waren die Könige der Gruppe N im Rallyesport und für Bergrennen sind diese durch die Hände verschiedener Tuner gegangen, die sie sowohl ästhetisch als auch mechanisch aufgerüstet haben. Der Schweizer Ronnie Bratschi und die Polen Michal Ratajczyk, Daniel Stawiarski, Szymon Lukaszczyk und ‚Dubai‘ (Foto) haben Modelle mit faszinierender Power. Die GT-Autos werden ihren „Adelstitel“ leidenschaftlich verteidigen. Zu sehen sind in Braga unter anderem der Franzose Ronald Garcès (Audi R8 LMS Ultra), der Italiener Luca Gaetani (Ferrari 488 Challenge), der Franzose Nicolas Werver (Porsche 997 GT2), die Spanier Manuel Aviles und Christian Broberg (Ginetta G55) und der Pole Jedrzej Szczesniak (Lamborghini Huracan). KATEGORIE 3: EIN BISSCHEN VON ALLEM – BUCK CHANCHENREICH Zu Recht als Breitensport angesehen, ermöglicht Hillclimb Racing die Ausübung des Motorsports zu geringen Kosten, ist aber gleichzeitig prägend und fordernd in Bezug auf Konzentration und Fahrweise. Für Einsteiger oder für diejenigen, die im […]

Goldene Aussichten auf das FiA Hillclimb Masters – Vorschau Kategorie 2 und 4

30. September 2021

Das „Masters“ macht seinem Namen wieder mal alle Ehre: Quantität und Qualität stehen mit einjähriger Verspätung auf dem Programm der 4. Ausgabe des FIA Hill Climb Masters, das am 9. und 10. Oktober 2021 im portugiesischen Braga ausgetragen wird. Die Zahlen sprechen für sich: 158 eingeschriebene Fahrer aus 19 verschiedenen europäischen Ländern – darunter vier Deutsche, 15 Teams im Nationenpreis, 27 Autos (jeder sechste!) mit V8-Motor und Zehntausende von Zuschauern werden erwartet. Die Ausgabe 2021 des FIA Hill Climb Masters hat sicher für jeden etwas zu bieten! KATEGORIE 2: FAGGIOLI UND MERLI IN EINEM WEITEREN DUELL Simone Faggioli und Christian Merli dominieren seit mehr als einem Jahrzehnt die Europa- und Italienischen Berg-Meisterschaft und sind die großen Favoriten in der Kategorie 2, die den Prototypen und Einsitzern vorbehalten ist, die den FIA-Vorschriften entsprechen. Es gibt jedoch noch viele andere Anwärter auf die Podiumsplätze in Portugal mit den Italienern Domenico Cubeda (Foto) und Diego Degasperi, dem Tschechen Petr Trnka, dem französischen Duo Sébastien Petit und Fabien Bourgeon und dem neuen Deutschen Berg-Cup Meister Alexander Hin als Spitzenreiter. Allen gemeinsam ist die Wahl eines bewährten 3-Liter-V8-Saugmotors. Mit den mehr und mehr aufkommenden (aber eingeschränkten) Turbomotoren fordern der Spanier Joseba Iraola und der italienischen Junior Luigi Fazzino die Arrivierten heraus. Die Kategorie 2 glänzt weiter durch die Vielfalt seiner Autos, mal sind es Einsitzer unterschiedlicher Herkunft (Formel 3000, Formula Nippon, F3, Gloria, Formel Renault), mal sind es leichte und wendige Prototypen mit Motorradmotoren, wie der BRC Suzuki Turbo des spanischen Meisters Javier Villa (Foto), der Silver Car EF10 Suzuki Turbo des Andorrianers Raul Ferre oder der Osella PA21 JrB BMW des Luxemburger Meisters Canio Marchione, des Italieners Samuele Mirko Cassibba und des Spaniers Cesar Rodriguez. Für Deutschland treten hier Georg Lang und Robert Meiers mit ihren Formel Renaults an. KATEGORIE 4: FRANZÖSISCH-BRITISCHES LÄNDERSPIEL Die Kategorie 4 ist Einsitzern und Sportwagen bestimmter nationaler Serien vorbehalten, die nicht für die FIA-Europameisterschaft zugelassen sind. Man könnte quasi die in den USA und am Pikes Peak übliche Bezeichnung „Unlimited“ verwenden. Die Briten haben ein sehr offenes technisches Reglement für ihre speziellen Bergrennen. Ihre Veranstaltungen sind demnach sehr spezifisch, kurz und auf Straßen, die normalerweise in Privatbesitz sind und nicht viel breiter als die Rennfahrzeuge selbst! Nur mit diesen besonderen Bedingungen vertraut, haben die Top-Piloten der Insel aber bei den vergangenen Masters-Veranstaltungen bewiesen, dass sie auch auf dem Kontinent absolut Konkurrenzfähig sind. Seit der Masters-Premiere 2014 in Luxemburg sind […]

EM-Finale im Starkregen abgebrochen – Merli siegt dennoch

21. September 2021

Immerhin sieben Rennen zur Europa-Bergmeisterschaft (EBM) kamen in diesem zweiten Coronajahr 2021 zustande, was allein schon als Erfolg zu bewerten ist. Wie schon so oft in den vergangen Jahren waren die Würfel im Kampf um die beiden Titel bei den Rennsportwagen (Kategorie 2) und den Tourenwagen  (Kategorie 1) bereits nach dem vorletzten Rennen in Slowenien und vor dem Finalwochenende im kroatischen Buzet gefallen. Angesichts der meteorologischen Gegebenheiten vor Ort, war das auch gut so. Antonino Migliuolo aus  dem Norden Italien brauchte in Buzet nicht mehr anzutreten. Er hatte erstmals die EM-Krone mit seinem Mitsubishi Lancer schon vor zwei Wochen in Illirska Bistrica errungen. Nach seinem Ausfall zu Saisonbeginn in Spanien hatte auch Simone Faggioli auf Grund der Streichresultatsregelung keine Chance mehr seinen italienischen Landsmann Christian Merli den Titel streitig zu machen. Das dreitägige Programm zum 40. Jubiläum des ältesten kroatischen Automobilevents am Berg, war geprägt von wechselhaftem Wetter, von Regen am ersten Tag, trockenem, sonnigem und schwülem Trainingstag bis hin zu extremen Starkregen am Sonntag, dem Tag der Entscheidungen. Der erste Rennlauf brachte zwar leichten Regen aber einigermaßen regulären Bedingungen. In Mitten des zweiten Laufs, nach einer fast zweistündigen Unterbrechung kam dann die Entscheidung der Internationalen Sportkommission, das Rennen abzubrechen. Somit der erster Lauf entscheidend war. Dies geschah zum ersten Mal in der Geschichte des „Buzetski dani-Rennens“ in den vier Jahrzehnten dieser Veranstaltung. Ein betrübliches Ende des Jubiläums mit nicht weniger als 240 Startern aus 13 Ländern. Da auch am Morgen beim beginnenden historischen Feld noch bessere Bedingungen herrschten, spülte es den Italiener Piero Lottini im 31 Jahre jungen Osella PA 9/90 (Bild Mitte) in der Tageswertung auf den dritten Gesamtrang nach vorne. Italiens Ass Christian Merli wurde hingegen Gesamtsieger, dank des besten ersten, aber auch einzigen Laufs auf abtrocknender Strecke, mit seinem Osella FA30 Zytec LRM, in einer Zeit von 2: 27.312 Minuten und einem Durchschnitt von 122.214 km/h. Dessen größter Rivale,  sein Landmann Simone Faggioli, war im Norma M20 FC Bardahl um 6.403 Sekunden langsamer. Dritter in der europäischen Kategorie II wurde der Franzose Sebastien Petit (Nova NP01-2) mit einem Rückstand von 8,454 Sekunden, deutlich vor den beiden Osella FA 30-Piloten Milos Benes (CZ) und Diego Degasperi aus Italien. Den Wettbewerb der Kategorie I, Tourenwagen im Performance Faktor, gewann der Pole Szymon Lukaszczyk im „Monster“ Mitsubishi Lancer (Foto oben) mit einer Zeit von 2:43,975 Minuten, was ihm für den sechsten Gesamtplatz reichte. Direkt hinter ihm schrieb sich der […]

Erste Vorschau zum FiA Hillclimb Masters in Portugal

17. September 2021

Von 2020 auf 2021 verschoben, findet vom 7. bis 10. Oktober die vierte Ausgabe der FIA Hill Climb Masters statt, bei der sich die Elite der Bergpiloten aus ganz Europa in der portugiesischen Stadt Braga trifft. Nach Luxemburg, Tschechien und Italien führt das im zweijährigen Rhythmus ausgetragene FIA Hill Climb Masters diesmal in den äußersten Westen des europäischen Kontinents – nach Portugal. Unter der Flagge Deutschlands, aber nach dem leidigen DMSB-Beschluss ohne eigene Delegation und Mannschaft für den Nations Cup, haben nach bisherigen Informationen Alexander Hin (Osella PA 30), Georg Lang (Tatuus Formel Renault Evo), Erwin Buck (VW Spiess Scirocco 16v) und Robert Meiers (Tatuus Formel Renault) gemeldet. Ursprünglich im Vorjahr geplant, aber aufgrund der COVID-19-Pandemie verschoben, findet der anspruchsvolle Wettbewerb in diesem Jahr mit Qualifikationsrunden in ganz Europa statt, die es den Top-Fahrern vieler nationaler und internationaler Meisterschaften ermöglichen, an den FIA Hill Climb Masters teilzunehmen. Das Grundprinzip der FIA Hill Climb Masters ist es, eine Veranstaltung mit den besten Fahrern der vergangenen Saison zu organisieren. Die sich qualifizierenden Fahrer kommen aus der FIA Berg-Europameisterschaft und dem FIA International Hill Climb Cup (Top 12) sowie aus den nationalen bzw. Zonenmeisterschaften (Top 5 insgesamt, Top 3 der Gruppenunterwertungen). Die Qualität der 150 Pilotinnen und Piloten umfassenden Teilnehmerliste verspricht ein sehr hohes Niveau, da sich die Elite des Bergrennsports zu einem außergewöhnlichen Event versammelt. Die FIA ​​Hill Climb Masters bieten eine einzigartige Gelegenheit, um an der Spitze eine Konfrontation zwischen Fahrern verschiedener Nationen und Autos unterschiedlicher Bauart zu ermöglichen. Die Strecke des FIA Masters 2021 folgt den ersten 2,97 Kilometern der berühmten „Rampa da Falperra“, die seit 1978 in der Berg-Europameisterschaft verankert ist. Die Straße vom Stadtrand von Braga nach Falperra ist bekanntlich schnell. Für die Veranstaltung im Oktober wird der Servicepark der Teams ganz oben im Zielauslauf, auf der Esplanade der Wallfahrtskirche „Sameiro“ aus dem 19. Jahrhundert verlegt. Das Programm 2021 wird sich deutlich von dem der früheren Ausgaben unterscheiden. Die Abnahme beginnt bereits am Nachmittag des Donnerstag, 7. Oktober. Der Freitag, 8. Oktober, steht ganz im Zeichen der Fahrer- und Nationenparade im Stadtzentrum von Braga sowie der Fortsetzung der technischen Kontrollen. Am Samstag, 9. Oktober, steht das Training mit drei Läufen auf dem Programm. Am Sonntag, 10. Oktober wird es ernst mit drei Rennläufen und der Vergabe von Gold-, Silber- und Bronzemedaillen für die Besten in den vier Kategorien und im Nationenpreis. Weitere Informationen auf den folgenden Websites: FIA: […]

Luxemburg mit neuem Captain Patrick Weber zum FiA Masters

19. August 2021

Als Goldmedaillengewinner und Titelverteidiger des FiA Hillclimb Masters – Nationen-Cups 2018, wird das Großherzogtum Luxemburg natürlich im portugiesischen Braga am Start sein. Vom Luxemburger Automobilclub wurde mit Patrick Weber nun ein neuer Kapitän zur Leitung der ACL-Delegation ernannt, nachdem Norbert Harz sich aus der Sportkommission zurückzog. Schon 2014 war Weber Mitorganisator und Streckensprecher des allerersten FiA Masters in Eschdorf , und fungierte 2018 in Gubbio erneut als Streckensprecher in den Sprachen Englisch, Französisch und Deutsch und wird diese vierte Ausgabe aus einer neuen Perspektive erleben. Die Auswirkungen der Pandemie haben bei den beiden einzigen Bergrennen (Holtz und Eschdorf), die für das Großherzogtum geplant waren, ihren Tribut gefordert. Dennoch stellte man eine kompakte Berg-Meisterschaft für Luxemburg, mit Rennen in Belgien, Frankreich und Deutschland auf die Beine. „Es ist wahr, dass einige unserer Fahrer ihre Aktivitäten für diese Saison auf Eis gelegt haben, aber fast alle, die in der Mini-Meisterschaft 2021 antreten, sind gespannt darauf, die Reise nach Portugal anzutreten“, ist Patrick Weber optimistisch. „Ich denke, die Verantwortung einer Titelverteidigung oder guten Ergebnissen liegt mehr bei den Fahrern als beim Team-Captain und angesichts des Ranking Systems muss auch das nötige Glück dazu kommen. Ich denke, dass die Rolle des Kapitäns vielmehr darin besteht, dass maximal viele luxemburgische Fahrer unter bestmöglichen Bedingungen beim Masters teilnehmen können.“ Der überraschende luxemburgische Sieg 2018 in der Nationenwertung, war damals in den Medien des Großherzogtums ein großes Thema und erfüllte aller einheimische Motorsportler mit Stolz. „Natürlich hatte der Sieg im Nationenpokal eine gute mediale Wirkung, aber ich denke, dass die erste Ausgabe des Masters im Jahr 2014 im Großherzogtum eine schöne Tradition hervorgebracht hat, für die luxemburgischen ‚Hill Climbers‘ sowieso“. Wer letztendlich unter der Flagge Luxemburgs auf der Rampa Falperra an die Startlinie rollt, wird in nächster Zeit entschieden. „Wir werden zuerst versuchen, möglichst viele Fahrer am Start zu haben, aber wer genau das Team für den Nationenpokal bilden wird, ist noch offen. Angesichts der engen Verbindungen zwischen unserem Land und Portugal, bekanntlich leben ja viele portugiesischstämmige Menschen hier, versuchen wir dies mit ein oder zwei Fahrern aus dieser Community zu feiern“.

Finale des FIA Hill Climb Cups mit internationalen Bergprofis

26. Juli 2021

Sebastien Petit bestreitet in dieser Saison das wohl umfangreichste Rennprogramm und ist Woche für Woche auf dem gesamten Kontingent unterwegs, und dass permanent quer durch Europa von West nach Ost und von Nord nach Süd. Mit seinem neuen Sportwagen Nova Proto NP 01-2 ist er gleich in mehreren internationalen und Meisterschaften unterwegs. Am „Uphöfener Berg“ ist er seit einigen Jahren bestens bekannt, schließlich gewann er in 2018 die 51. Auflage des Rennens. Zum Finale des diesjährigen Int. FIA Hill Climb Cups in Deutschland möchte er seinen bereits im Jahr 2019 gewonnenen Titel bei den offenen Rennsportwagen verteidigen. Auch diesmal kommt er aus Mittelfrankreich nicht alleine in das Osnabrücker Land, sondern wird mit einem starken Team dabei sein. Besonders gespannt darf man sein, mit welchem Rennwagen sein Bruder Kevin, der in der französischen Meisterschaft mit einem 4 Liter Sportwagen für Furore sorgt, beim Int. Osnabrücker Bergrennen an den Start geht. Foto: Eric Brocard

St. Ursanne-Les Rangiers 2021 bleibt wieder auf der Strecke

31. Mai 2021

Der Terminkalender der Europa-Bergmeisterschaft 2021 bleibt in diesen Wochen und Monaten der Pandemie unberechenbar. Mit den Läufen in Portugal, Spanien und Tschechien fanden bis jetzt immerhin drei Rennen statt und der gebotene Sport war eine Freude für alle Beteiligten. Beim Ecce Homo Rennen am vergangenen Wochenende waren sogar erstmals wieder Zuschauer entlang der Strecke zugelassen. Doch die Euphorie wurde heute schon wieder gebremst. Nach sorgfältiger Prüfung der Pandemie-Situation, der peinlich genau einzuhaltenden sanitären Maßnahmen und der finanziellen Risiken, die sich aus der Durchführung des Rennens ergeben können, musste sich das Organisationskomitee der ASA St-Ursanne – Les Rangiers erneut entschließen, die Entscheidung zu treffen das International Bergrennen St-Ursanne – Les Rangiers im Schweizer Jura, das für den 14. und 15. August 2021, als Lauf der Berg EM und Schweizer Bergmeisterschaft abzusagen. Die 77. Ausgabe des Rennklassikers wurde auf den Termin 20./21. August 2022 verschoben. Foto: Marc Scheidecker

1 2 3 11