Informationen zum Saisonstart in Schotten

15. April 2017

Nur noch wenige Tage, dann beginnt auch hierzulande die Motorsportsaison 2017 im Bergrennsport. Start der diesjährigen „Rundreise“ im KW Berg-Cup macht die Vogelsberg-Region in Hessen. Am 29./30 April wird die Tourenwagen-Kategorie beim 14. ADAC Bergpreis Schottenring beginnen. Da die traditionsreiche Strecke von Rudingshain auf den Poppenstruth nur für Tourenwagen zugelassen ist, müssen die Aktiven der Renn- und Sportwagen sich noch eine Woche gedulden, und dürfen dann am ersten Mai-Wochenende beim Hill Race Eschdorf ins Renngeschehen eingreifen und auch um die ersten Zähler in der diesjährigen Berg DM fahren. Ganz Ungeduldige nutzen bereits die Möglichkeit zu einem ersten Test unter Rennbedingungen beim ostfranzösischen Bergrennen von Abreschviller, das zeitgleich mit dem Schottener Bergpreis stattfindet. Apropos Test. Auch in den hessischen Gefilden wird analog zu den Vorjahren ein Testnachmittag ab 13 Uhr am Freitag, vor den Trainings- und Rennläufen angeboten. Nennungen für die Einstellfahrten sind auch noch vor Ort möglich. Nennungsschluss für die Rennveranstaltung ist am Ostersonntag, den 16. April 2017 – 24 Uhr. Timo Neumann vom veranstaltenden MSC Schotten hat gegenüber unserem Online-Magazin noch einmal die wichtigsten Hinweise und Neuerungen erläutert. „Die technische Abnahme wird im Ort Rudingshain umziehen.  Die Bushaltestelle auf der linken Seite, am Ortseingang Rudingshein, von Schotten kommend, wird hierzu Treffpunkt sein. Der Anfahrtsweg wird auch in der Nennbestätigung dargestellt. Das Pressezentrum ist das komplette Wochenende im Dorfgemeinschaftshaus Rudingshain untergebracht und zieht im Veranstaltungsverlauf, wie noch im Vorjahr, nicht mehr um die den Startbereich um. Die Papierabnahme erfolgt wie gewohnt im DGH. Am Samstagabend gibt es hier live Musik mit Tom Stryder dazu auch Buffet für das leibliche Wohl. Die Speisenauswahl wird größer als im Vorjahr sein. Der offizielle Aushang wandert weg vom DGH in den Bereich des Vorstarts in die Nähe der Rennleitung, wo auch wieder der DSK-Bus zu finden sein wird. Dieser wandert ca. 150 Meter nach oben. Wer von den Teilnehmern die originale Nennung noch nicht per Post gesendet hat, möge diese bitte unbedingt mitbringen. Alle Nennungen für das Rennen und die GLP-Wertungen, die bis zum 18.04. (Tag Versand der Nennungsbestätigung) nicht vorab überwiesen oder per Scheck bezahlt wurden, können aus organisatorischen Gründen nicht bearbeitet werden. Wir bitten um zahlreiche Nennungen bis zum Nennungsschluss. Der MSC Schotten hat reichlich Platz und freut sich über jede und jeden, der kommt“.

Classic-Berg-Cup e.V. ehrte seine Besten

9. März 2017

Gut besucht fand am Samstag, 04. März 2017 in der idyllisch gelegenen Gaststätte „Illerstüble“ in Altenstadt (Landkreis Neu-Ulm) die Jahreshauptversammlung 2016 mit anschließender Clubmeisterschaftsehrung für die Saison 2016 des Classic-Berg-Cup e.V. statt. Bei frühlingshaften Temperaturen konnte, wer wollte, bei einer Wanderung entlang der Illerauen oder zum Sinninger Badesee, die ersten warmen Sonnenstrahlen des Jahres genießen.  Bestandteil der ordentlichen  Jahreshauptversammlung war unter anderem die satzungsgemäße Wahl der Vorstandsämter des Präsidenten und des Geschäftsführers. Das Ergebnis der Abstimmung ergab, dass Richard Rein als Präsident und Ilka Zeller als Geschäftsführerin in ihren Ämtern bestätigt wurden und diese für eine weitere Amtsperiode bekleiden werden. Weiterhin wird auch im Jahre 2017 die Clubmeisterschaft für die Mitglieder des Classic-Berg-Cup e.V. ausgeschrieben. Mangels ausreichendem Interesse an der Wiedereinführung des Classic-Berg-Cups, die für die kommende Saison 20017 anvisiert war, entschloss man sich erneut eine Clubmeisterschaft auszuschreiben. Wertungsberechtigt sind sämtliche Touren- und Sportwagen bei genehmigten Motorsportveranstaltungen jeglicher Art (z.B. Bergrennen, Rallye, Slalom, Rundstrecke, Gleichmäßigkeitsveranstaltungen usw.), die mit zwei gut sichtbar am Fahrzeug angebrachten, extra für diese Meisterschaft erstellten CBC-Aufklebern versehen sind. Diese Aufkleber können beim Präsident Richard Rein per mail an reinrs@t-online.de oder per Post angefordert werden. Bei der anschließenden Siegerehrung zur Clubmeisterschaft 2016 wurden folgende Aktive mit Geldpreisen und Foto-Kollagen für ihren motorsportlichen Einsatz im Rahmen des Classic-Berg-Cup e.V. belohnt: 1. Platz  Richard Rein 2. Plätze  Andreas Gmeinder und Albert Vogt 3. Platz  Dr. Jutta-Fischer Neuner 4. Platz  Bernhard Neuner 5. Platz  Ilka Zeller Die in der Clubmeisterschaft erfolgreich platzierten Albert Vogt und Bernhard Neuner entschuldigten sich und konnten der Feier nicht beiwohnen. Zusätzlich mit Sachpreisen unterstützt wurde die Meisterschaft noch von der Firmen Ferodo (Federal Mogul) , Gamma Reifen AG und G-Oil Vertrieb GmbH

Vorschau 2017: NSU-Bergpokal weiter im Aufwind

21. Februar 2017

In nicht mehr ganz 10 Wochen startet endlich der NSU Bergpokal im hessischen Schotten in eine neue Saison. Mit 21 Startern, davon 2 Teams, kann sich die traditionsreiche Rennserie mehr als sehen lassen. Mit der NSU Prinz IG fährt künftig ein neuer Heckscheibensponsor im NSU Bergpokal auf allen Fahrzeugen mit. Die unverwechselbare Meisterschaft fährt nun das dritte Jahr unter den Fahnen des KW Berg-Cups und man kann durchaus von einer sehr sympathischen und harmonischen Gemeinschaft sprechen! Die schnellen und  bildschön vorbereiteten NSU Modelle gehören einfach zu den verbesserten Tourenwagen am Berg dazu. Zusammen mit dem KW Berg-Cup bildet sich zur Saison 2017 ein sehr sehenswertes Feld mit über 120 verbesserten Tourenwagen aller Kategorien! Nun gehen wir etwas auf den NSU Bergpokal ein und streifen quer durch die Republik. Beginnen wollen wird mit einem Neuling. Die Rede ist von Michael Carell aus dem Raum Bad Salzuflen. Mit Hilfe von Jörg Davidovic hat er einen sehr schönen NSU TT aufgebaut, der einerseits auf der Straße daheim ist, genau wie das Auto von Michael „Mike“ Vogel, andererseits ebenfalls bei ausgesuchten Bergrennen die Rennstrecken säumen soll. Die NSU-Fans freuen sich darauf, diesen Renner wohl erstmals ab dem Iberg in Bad Heiligenstadt sehen zu dürfen. Wir gehen weiter durch den Norden Deutschlands und finden die üblichen Verdächtigen. Mit Frank Kleineberg und Thomas Krystofiak stehen hier zwei ganz schnelle Vertreter an der Startlinie. Sie sind sehr starke Verfolger des Sieger-Duos Hofmann-Davidovic und werden wieder alles geben. In 2016 hat Thomas mit dem Vizemeister Titel ja gezeigt, was in ihm und seinem schnellen NSU 1200c steckt. Weiter geht es nun ins Ruhrgebiet zu Karsten Steinert. Vater Wolfram soll im Winter wohl wieder im heimischen Keller NSU-Motoren getunt haben. Die Einsätze von Karsten führen eigentlich immer auf das Podest. Mal schauen was über den Winter so entstanden ist. Wie immer eine spannende Frage. Die Antwort werden wir bald erfahren! Die südliche Eifel hat ebenfalls schnelle NSU Fahrer zu bieten. Mit Alex Follmann haben wir hier einen ganz flinken Vertreter, der mit dem Lenkrad seines schwarzen TT bestens umgehen kann und das Wort Angst überhaupt nicht kennt. Was dem Tüftler an Motorenleistung 2017 zur Verfügung steht werden wir wohl erstmals in Schotten Ende April erleben. In der Main-Metropole Frankfurter ist Roman Szott beheimatet. Dieses Uhrgestein im NSU Bergpokal bereichert seit Jahren das Starterfeld. Fast bei jedem Bergrennen der Saison tritt er an und platziert sich somit weit vorn in die […]

149 Aktive im KW Berg-Cup 2017 – DMV wieder an Bord

15. Februar 2017

Das Erscheinungsbild der KW Berg-Cup Tourenwagen wird sich zur diesjährigen 30. Jubiläums-Saison erneut ändern. Wie schon von 2010 bis 2012, wo das rote DMV-Banner die Windschutzscheiben der Fahrzeuge zierte, wird das Logo des Deutschen Motorsport Verband e.V. auf den 135 gemeldeten Renner präsent sein, diesmal auf beiden Seitenblechen. Nach einem erneuten Kontakt auf der Essen-Motor-Show 2016, wurde man sich schnell Handelseinig. Dabei soll es mehr als nur um Sponsoring gehen. Eine Kooperation und Partnerschaft steht auf der aktuellen Agenda. Mit 149 Fahrerinnen und Fahrern aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, schrammte die Traditionsmeisterschaft nach dem Nennungsschluss von Anfang Februar, nur knapp an einem erneuten Einschreiberekord vorbei. Im NSU-Bergpokal haben sich 21 Piloten auf 19 „Prinzen“ eingeschrieben. Im eigentlichen Cup-Geschehen mischen in der Klasse bis 1150 ccm Hubraum 13 Piloten auf 10 Autos mit. Bis 1400 ccm sind es 26 Akteure auf 21 Fahrzeugen. In der 1600 ccm-Klasse starten 16 Fahrer auf 14 Wagen. Bis 2-Liter sind es sage und schreibe 57 Aktive auf 47 Autos. Die Diesel-Klasse verzeichnet 3 Teilnehmer. Bis 3-Liter Hubraum haben 16 Fahrer auf 15 Tourenwagen gemeldet. Über 3-Liter besteht die Konkurrenz aus 5 Fahrern und in der Gruppe E2-SH ist Holger Hovemann leider allein auf weiter Flur.

Marco Fink ist erstmal raus

8. Februar 2017

Eine Woche nach dem offiziellen Einschreibeschluss zum KW Berg-Cup 2017, ist die Bergrenngemeinde sehr gespannt auf die, für die kommenden Tage sehnlichst erwartete Veröffentlichung der brandaktuellen Starterliste. Eines ist jedoch jetzt schon klar, der Allgäuer Marco Fink wird man vergeblich in der Auflistung suchen. Der 31-jährige Automobilkaufmann hat zwischenzeitlich seinen BMW 320si WTCC verkauft und nimmt sich jetzt erst einmal eine Auszeit vom Motorsport. „Wir bekommen in den nächsten Tagen nochmal Familienzuwachs. Es ist ein kleiner Rennfahrer“, freut sich Marco schon auf die Babypause. „Zudem bin ich in unserem BMW und MINI Autohaus immer mehr eingespannt, sodass eine komplette Bergsaison für mich wahnsinnig schwierig ist. Des Weiteren möchte ich nach 10 Jahren Berg-Cup mit meinem E46 auch einfach mal was neueres, moderneres, anderes. Leider ist das Berg-Cup Reglement so ausgelegt, dass die Entwicklung eines zeitgenössischen BMW-Modells für den Berg da leider keinen Platz findet und wenig Sinn macht. Von da her werde ich 2017 erstmal eine Babypause einlegen und auch überlegen, wie es eventuell weitergehen kann. Meinen schönen BMW 320si WTCC konnte ich bereits kurz nach Saisonabschluss in die Schweiz verkaufen. Dieser wird zukünftig in der Schweizer Bergmeisterschaft von Manuel Santonastaso eingesetzt werden, der fuhr bislang einen BMW 320i E21“.

Prölsdorfs rasanter Golf-Treter – Christian Dümler sorgte am Berg für Furore

13. Januar 2017

Christian Dümler ist ein ruhiger Zeitgenosse, doch wenn er sich in seinen VW Golf II setzt und Gas gibt, dann legt er jede Zurückhaltung ab und wird zum Draufgänger und Golf-Treter, der mit bis zu 200 Sachen die Wälder-Bergstrecken hochjagt. Im Jahr 2016 legte es die beste Saison seiner bisherigen Laufbahn hin und sorgte in der Deutschen Automobil-Bergrennmeisterschaft für Furore. Denn in seinem schneeweißen Golf fuhr er einige Pokale heraus und erkämpfte sich in der Tourenwagen-Königsklasse Gruppe H (bis 2000 Kubikzentimeter) reihenweise Spitzenplatzierungen. „Der Motorsport ist mein Leben“, sagt der Rennfahrer, dem der Motorsport durch seinen Vater Thomas Dümler in die Wiege gelegt worden war. Thomas Dümler war einst im Slalom- und Bergrennen aktiv und der Sohnemann erlebte den Motorsport von Kindesbeinen an hautnah. Als Zwölfjähriger bestritt Christian Dümler sein erstes Rennen im Jugend-Kart und von 2003 bis 2010 feierte er in großen Rennkarts einige Erfolge. Im Jahr 2011 schlug er das Kapitel Bergrennsport auf und wechselte mit einem VW Golf in den Bergrennsport. Erst mischet er bei Berg-Slaloms und Gleichmäßigkeitsprüfungen, wo die Leistungen der Autos weniger wichtig waren und sich der finanzielle Aufwand in Grenzen hielt. Zwei Jahre später baute sich der 34-Jährige einen neuen und besseren Golf auf, mit er sich rasch in der Automobil-Bergrennmeisterschaft akklimatisierte. Mit dem vorherigen Renner gibt mittlerweile Martin Schug aus dem anderen Rauhenebracher Ortsteil Fürnbach auf den deutschen Bergstrecken Gas. Schon in seiner ersten DM-Saison setzte er eine Duftmarke als Zweiter der Rookie-Wertung im KW Berg-Cup und fortan mischte er in der Kategorie der Achtventilerwertung unerschrocken mit. Er machte sich einen Namen in der nationalen Bergrennszene und schloss sich dem AMC Kitzingen an, der inzwischen ein Fahrer-Sextett am Berg als Feuer im Eisen hat, nachdem sich auch Martin Schug dem Club mit den beiden ehemaligen Deutschen Meistern Norbert Handa und Klaus Hoffmann anschloss. „Die größten Fortschritte habe ich gemacht als wir vor der Saison 2015 ein neues Fahrwerk eingebaut haben“, findet Christian Dümler. Danach lag der Golf viel besser auf der Straße, ließ höhere Kurvengeschwindigkeiten zu und ermöglichte Dümler als Endkonsequenz weit schnellere Laufzeiten auf den Strecken in Deutschland und mehreren Nachbarstaaten. Der junge Vater deutete schon 2015 sein Potenzial an und blies zum Angriff auf die Achtventiler-Spitzenposition in seiner Zwei-Liter-Klasse. Mit 215 PS unter der Haube hat der Prölsdorfer zwar einen Leistungsnachteil gegenüber vielen Konkurrenten, bewegen sich die 16-Ventiler-Agregate doch zwischen 280 und 300 PS. Christian Dümler konnte den Nachteil zunehmend kompensieren […]

KW Berg-Cup läutet die Bergrennsaison 2017 ein

5. Januar 2017

Das neue Kalenderjahr beginnt schon fast traditionell mit der Einschreibezeit des KW Berg-Cup und seit kurzem mit der, des NSU Bergpokals im Berg-Cup e.V. Noch ist genügend Zeit für aktive Motorsportler zur Einschreibung in den Cup, denn Meldeschluss ist erst am Mittwoch, den 1. Februar 2017. Dennoch bitten die Organisatoren des KW Berg-Cup um eine baldige Einschreibung um so den Verantwortlichen die Arbeit zu erleichtern und  Ende Januar weder Stau noch Stress aufkommen zu lassen. Etwas Besonderes soll die 30. Jubiläumssaison des KW Berg-Cup werden, dies beteuert die Vorstandschaft. Neue Unterstützer und ein Kooperativpartner stärken ab der neuen Saison das Gefüge der Traditionsmeisterschaft für Spezial-Tourenwagen am Deutschen Berg. Parallel zur Fertigstellung und Bereitstellung der Ausschreibung und sonstigen Unterlagen zum KW Berg-Cup auf der Webseite der Rennserie, wurde natürlich auch am NSU-Bergpokal im KW Berg-Cup gearbeitet. Der gravierendste Einschnitt im NSU-Lager ist, dass die einzig mögliche Auslandsveranstaltung 2017 nicht im luxemburgischen Eschdorf, sondern im österreichischen St. Anton an der Jeßnitz stattfinden wird. Auch für die NSU‘ler steht die noch vorläufige Ausschreibung samt aller Formulare im Downloadbereich von www.berg-cup.de ab sofort zur Verfügung.

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