Der KW Berg-Cup erlebt in Eichenbühl ein ereignisreiches Wochenende

16. September 2022

Nicht nur den in den Cockpits Aktiven verlangte das „53. Bergrennen Eichenbühl“ (11.-12. September 2022) alles ab. Hart geprüft wurden auch die Organisatoren des veranstaltenden MSC Erftal e.V. im AvD rund um Rennleiter Steffen Hofer inclusive aller Helfer hinter den Kulissen und an der Strecke. Dabei reichte die Palette der Herausforderungen von einer langen Ölspur bis zu Highspeed-Abflügen, die zum Glück alle ohne Personenschäden verliefen. Das am Samstag sehr wechselhafte Wetter zögerte das Trainingsende bis kurz nach 18 Uhr hinaus. Beim Rennen war die selektive 3,050-Kilometer-Piste mit ihrem Mix aus engen und schnellen Kurven stets trocken. Die letzte Zieldurchfahrt fand daher eine Stunde früher statt als am Vortag. Der Zuschauerzuspruch war gigantisch. „Am Sonntag gab es vor den Kassen bis zu 80 Meter lange Warteschlangen, Tickets mussten zeitweilig durch Programmhefte ersetzt werden“ bilanzierte der MSC Erftal nach Rennende. Stichwort Rennen! Damit wollen wir uns nun beschäftigen, startend mit den Klassen der Gruppen A/F/CTC. Bei den 1600ern wurde Robert Maslonka (VW Polo G60) seiner Favoritenrolle gerecht, gewann vor Ralf Fladung im 207 Sport und Rallye-Spezialist Florian Hess (Peugeot 208 R2). Ein ungewöhnliches Podest erlebte die 2-Liter-Klasse mit der Besetzung Christian Bodner (P1/BMW 320iS), Mario Heß mit seinem Opel Schneider Astra GSi 16V als Zweitem und Henner Seibert (P3/BMW 320iS). Vorausgegangen waren Motorenprobleme an Kai Neus Ford Focus und ein Antriebswellendefekt am Renault Wiebe Mégane Coupé von Markus Goldbach. Über 2000 Kubik sicherte sich Rudolf Brandl (Porsche Cayman GT4) den Sieg vor Achim Kreim und Roland Herget (beide Mitsubishi Lancer). Im NSU-Bergpokal stand der erst 20-jährige Rookie Jannik Hofmann zum vierten Mal auf dem Podestplatz des Siegers. Andreas Reich flankierte ihn als Zweiter, Frank Kleineberg als Dritter. Die 1150er Klasse der Gruppen H/FS/E1 sah den Zieleinlauf Jürgen Heßberger (P1/Fiat 127), Uwe Werner (P2/Ford Fiesta RS) und Marco Rauch im Fiat 128 Coupé. Spannend und abwechslungsreich präsentierte sich die Hubraumabteilung bis 1,4 Liter. Thomas Pröschel fuhr den VW Schneider Corrado zur Trainingsbestzeit. Mann des Rennens war aber Franz Weißdorn im VW Polo GT. Er gewann mit drei Laufbestzeiten klar vor Tobias Mayer (VW Minichberger Scirocco) und Thomas Pröschel. Auf der Vier holte sich Nils Abb den größten KW 8V-Trophy Pokal der 1400er, die diesmal mit siebzehn Rennstartern einen mehr hatte als die 2-Liter-Abteilung. Bei den 1,6-Litern hat Andy Heindrichs zurzeit regelmäßig die Spoilerlippe seines Opel Wiebe Corsa 16V RR als erster im Ziel. An seinem Sieg konnten weder Mikko Kataja (P2/Toyota Starlet) noch […]

KW Berg-Cup präsentierten sich stark beim Schweiz-Gastspiel

31. August 2022

Im direkten Ländervergleich gewannen KW Berg-Cup Piloten in Oberhallau vier von sieben Klassen. Insgesamt holten sie vor großer, begeisterter Zuschauerkulisse 10 von 21 möglichen Podestplätzen. Der NSU-Bergpokal kam bei seinem ersten Auftritt in Oberhallau hervorragend an. Wie in den Vorjahren war das „Bergrennen Oberhallau“ erneut ein freundschaftlicher und höchst spannender Gipfelsprint-Ländervergleich. Deshalb fassen wir in diesem Bericht, so wie übrigens auch für die Punktevergabe, die entsprechenden Schweizer und KW Berg-Cup Klassen zusammen. Von den drei durchgeführten Läufen wurden die zwei schnellsten zum Rennergebnis addiert. Ein besondere Herausforderung für die Organisatoren des „Vereins Pro Bergrennen Oberhallau“ und die Teilnehmer stellte am Trainingssamstag (27.08.) das Wetter dar, das mehrfach zwischen nasser und rasch auftrocknender Fahrbahn wechselte. Erst am Sonntag herrschte auf der 3-Kilometer-Piste gleichbleibendes Slickwetter mit zum größtem Teil bedecktem Himmel bei moderaten Temperaturen. Was aber weder der Begeisterung der zahlreichen Fans noch der Motivation der Aktiven abträglich war. In der 1600er-Klasse der Gruppen A/F/CTC war der Schweizer Yves Bracelli im Peugeot 106 GTi der schnellste Pilot vor Robert Maslonka (VW Polo G60) und Ronny Hering mit seinem VW Scirocco. Die 2000-Kubik-Abteilung ging an den KW Berg-Cup, geholt von Michael Schumacher (VW Polo G60) vor Honda-Pilot Nicola Fankhauser und Maximilian Gladbach im BMW E36. Ungefährdeter 1400er-Sieger der Gruppen H/FS/E1 war Armin Ebenhöh mit seinem VW Minichberger Scirocco. Rang zwei holte sich der vom Scirocco zum VW Polo zurück gewechselte Franz Weißdorn vor Martin Bächler (VW Lupo). Superenger Ausgang dann in der 1,6-Liter Abteilung. 2021 hatte Andy Heindrichs im Opel Wiebe Corsa (Foto oben) Martin Bürki mit seinem VW MB Polo vier Hundertstelsekunden hinter sich lassen können. Diesmal drehte der Schweizer den Spieß um, war 21 Hundertstel eher im Ziel als Andy. Martins Junior Mike Bürki (VW MB Scirocco) komplettierte als Dritter das Podium. Klar im KW Berg-Cup Griff lag die 2-Liter Klasse. Wobei es an der Spitze nach zwei kleinen Rutschern von Mario Minichberger (VW Corrado R) in und vor der bekannten Tarzankurve noch richtig eng wurde. Schlussendlich gewann er neun Hundertstel vor Erwin Buck mit seinem VW Spiess Scirocco. Auf Position drei als bester Schweizer dann Reto Steiner (Ford Escort RS 2000). Sensationell das Ergebnis der 3-Liter-Klasse. Beim ersten Gipfelsprint mit dem Opel Gerent Kadett seit Eichenbühl 2019 fuhr Edi Bodenmüller auf Rang drei hinter den starken Schweizern René Köchli (Honda Civic) und Sieger Hermann Bollhalder im Opel Speedster Egmo. Gleich zwei Antriebswellenschäden an seinem Audi 80 Quattro banden Hauke Weber […]

KW Berg-Cup stellt am Hauenstein die schnellsten Tourenwagen

4. August 2022

Schnell, wettbewerbsfähig und attraktiv, so haben sich der KW Berg-Cup und der NSU-Bergpokal am Hauenstein präsentiert. In der Tourenwagenwertung sicherten sich die aktiven Berg-Cup’ler durchgehend die Plätze eins bis dreizehn. Erst der aus Österreich angereiste Markus Schneider im Lancia Delta Integrale und TracKing-Pilot Nico Breunig unterbrechen diese Kette, die sich danach lückenlos bis auf Position 29 fortsetzt. Auf Gesamtrang sieben ist Bernhard Permetinger, an dessen BMW Z4 GT3 nach dem Training noch lange an der Elektronik gefeilt werden musste, der Sieger der Tourenwagen-Division eins. Ihm am nächsten kam im wendigen Silver Car S2 G Evo Ralf Kroll, Rang drei sicherte sich der Schweizer Martin Bürki mit seinem BMW M3 GT3. Knapp hinter diesem taucht schon der Gewinner der 2-Liter Klasse der gemeinsam gewerteten Gruppen H/FS/E1 auf. Das ist im VW Spiess Scirocco Erwin Buck. Holger Hovemann fährt seinen 5,7-Liter Opel Datalab Kadett V8 GT/R (Foto oben) nach fast dreijähriger Pause auf Tourenwagenplatz fünf. Der Odenwälder kämpfte aber noch mit dem Set-Up des Boliden. In den Klassen gab es harte Kämpfe, teilweise enge Ergebnisse sowie einige neue Rekordmarken. Die Gruppe A/F/CTC bis 1600 Kubik gewann Markus Fink 0,924 Sekunden vor Helmut Knoblich (beide Citroen C2). Bei den 2-Litern setzte sich Kai Neu durch, der im ersten der drei Heats mit seinem Ford Focus in 2:04,463 eine neue Klassenbestmarke auf die 4,2 Kilometer lange Piste von Hausen hinauf zur Hochrhönstraße zauberte. Bei den Autos über 2000 Kubik war Roland Herget im Mitsubishi Lancer erfolgreich. Den Sieg im NSU-Bergpokal sicherte sich der erst 20-jährige Rookie Jannik Hofmann (NSU TT RPM). Damit sind wir bei den nach Gruppe H/FS/E1 Regeln aufgebauten Rennern angelangt. Deren 1150er Abteilung hatte Jürgen Heßberger mit seinem Fiat 127 Sport Martini Racing im Griff. Die Klasse bis 1400 Kubik gewann Armin Ebenhöh (VW Minichberger Scirocco) souverän. Ganz besonders spannend machten es die 1600er. Nach dem zweiten Run führte Andy Heindrichs knappe 196 Tausendstel vor Mikko Kataja im Toyota Starlet. In der finalen Auffahrt konnte Andy Heindrichs (Opel Wiebe Corsa 16V RR) seinen Vorsprung auf 0,356 Sekunden ausbauen. Den 2-Liter-Triumph holte sich Erwin Buck vor Markus Reich (VW Corrado R). Starker Dritter wurde Norbert Wimmer, der in 1.58,595 eine neue 8-Ventiler Benchmark setzte. Bei den bis 3-Litern sicherte sich Christian Auer mit seinem BMW M3 E30 den größten Pokal, eine Klasse höher hieß der Gewinner Bernhard Permetinger. Den E2-Silhouetten Erfolg heftete Ralf Kroll an seine Fahnen. Eine defekte Zylinderkopfdichtung katapultierte Robert […]

KW Berg-Cup Klasseneinblicke von Homburg

24. Juli 2022

Da wir uns im Kurzbericht nach Homburg in der Hauptsache mit den ersten, frühen Zwischenständen im KW Berg-Cup und NSU-Bergpokal beschäftigt hatten, müssen wir zuerst noch über ein paar allgemeine Dinge des am 09. und 10. Juli über die Bühne gegangenen „47. Homburger ADAC Bergrennen“ sprechen. Erwähnt hatten wir ja bereits die guten, trockenen äußeren Bedingungen, wobei der Samstag mit den höheren Temperaturen aufwartete. Heikel gestaltete sich dieses Jahr die dem Start folgende Bergabfahrt zum Brückchen, der ersten Mut- und Schlüsselstelle der technisch anspruchsvollen 2,6-Kilometer-Rennstrecke, die aus dem Saarland nach Rheinland-Pfalz führt. Ursache der Probleme war die nicht mehr wirklich topfebene Fahrbahn, die besonders den hart abgestimmten Autos zu schaffen machte, diese teilweise zum Springen brachte. Verteilt auf Samstag und Sonntag standen je drei Läufe auf dem Programm. Der Trainingstag begann mit leichter Verspätung gegen 09:00 Uhr, er dauerte bis etwa 17:30 Uhr. Sonntags startete das Rennen dann wie geplant exakt um 08:30 Uhr, trotz einiger Vorfälle war die letzte Talfahrt erfreulich früh kurz nach 16:00 Uhr beendet. Übrigens wurde im Rennen in den Klassen nach den Resultaten des Trainings von langsam nach schnell gestartet, was den Aufbau der Spannung unterstützte. Die Truppe des Homburger AC hatte dieses Verfahren auch schon vor Corona praktiziert. Für die Fans an der Strecke, die zahlreich kamen, ist das eine echt tolle Sache. Damit wollen wir es bewenden lassen und uns lieber um das Geschehen in Training und Rennen kümmern, wie immer in der Reihenfolge des Programms. Also steigen wir ein mit den 1600er-Autos der gemeinsam gewerteten Gruppen A/F/CTC. Reden wir zuerst über den Sieger. Das ist, bereits zum vierten Mal in dieser Saison, Robert Maslonka, dessen VW Polo 1142 G60 nach den Zicken am Iberg wieder einwandfrei läuft. Er bestimmt in jedem Lauf das Tempo und gewinnt am Ende mit einem Polster von 6,175 Sekunden klar. Abwechslungsreicher ist es auf den Rängen dahinter. Um die restlichen zwei Podestplätze bewerben sich die Herrschaften Helmut Knoblich im Citroen C2 sowie die Ford-Fiesta-Piloten Lukas Friedrich und Jürgen Fechter. Nach Race-Heat eins lautet die Reihung auf den Positionen zwei bis vier Jürgen Fechter, Helmut Knoblich und Lukas Friedrich. Das genannte Trio liegt innerhalb von 0,510 Sekunden zusammen. In der zweiten Auffahrt spielt Helmut Knoblich bei seinem ersten Start in diesem Jahr seine Homburg-Routine aus, holt sich Platz zwei. Lukas Friedrich verbessert sich ebenfalls, ist nun 244 Tausendstel hinter Helmut Knoblich Dritter. Dem Vierten, Jürgen Fechter, fehlen 1,057 […]

Kleine Zwischenbilanz nach dem 5. KW Berg-Cup-Saisonlauf in Homburg

13. Juli 2022

Fünf von elf Rennen sind gefahren. Läuft auch die zweite Hälfte der 34. KW Berg Cup-Saison nach Plan, werden für jeden Fahrer und jedes Team die besten acht Resultate in die Jahresendwertung eingehen. Natürlich lässt sich bei sechs noch ausstehenden Veranstaltungen keine exakte Vorhersage treffen, aber erste Trends sind beim Blick in die Zwischenstände nach dem „47. Homburger ADAC Bergrennen“ durchaus erkennbar. An der Spitze der Tabelle befindet sich mit 477,20 Zählern auf dem Konto aktuell das Team Armin Ebenhöh / Tobias Mayer, die mit ihrem 1,4-LiterE1 VW Minichberger Scirocco 16V vier Klassensiege und einen vierten Platz einfahren konnten. 32,2 Punkte dahinter liegt als Gesamtzweiter Robert Maslonka. Auch seine Bilanz ist astrein, vermerkt sind darin vier Siege in der Klasse F-1600 sowie ein dritter Rang. Der Rückstand des VW-Polo-G60-Piloten erklärt sich aus dem KW Berg-Cup-Punktesystem, bei dem die Anzahl der Teilnehmer in der Klasse eine mitentscheidende Rolle spielt. Dabei schlug das Pendel bisher in Richtung von Armin Ebenhöh / Tobi Mayer aus. Dritter des Gesamt-Rankings ist Werner Weiß, der seine 397,6 Zähler aus gleichmäßig guten Top-Resultaten in der bestbesetzten E1 2-LiterKlasse geschöpft hat, die er im Ford Escort RS 1800 regelmäßig belegt. Die Top-Drei waren bei allen bisherigen Rennen dabei und erfolgreich. Allerdings befinden sich im Feld noch einige Teilnehmer, die in der Lage sind hoch zu punkten, aber bisher nicht überall dabei sein konnten oder Ausfälle zu verkraften hatten. Zu nennen sind hier unter anderen Titelverteidiger Erwin Buck (VW Spiess Scirocco), Norbert Wimmer (BMW 2002), Michael und Edi Bodenmüller (Opel Gerent Kadett), Lars Heisel (Opel Böhm Kadett), Ralph Paulick (VW Golf 1) und das Team Markus Reich / Mario Minichberger mit ihrem VW Corrado R. Der Spannungsbogen bleibt auf jeden Fall hoch, der Raum für Fehler wird zum Saisonende hin beständig kleiner. Das gilt auch für den NSU-Bergpokal, in dem sich drei Teams innerhalb von 17,38 Punkten befinden. Im Moment liegen Thomas Krystofiak / Christian Hindmarsh als Führende hauchdünne 0,68 Zähler vor Christoph Schwarz / Sascha Sieber. Dritte sind Jörg Davidovic / Jannik Hofmann, Leader der Klassik-Wertung ist Mike Vogel. Die KW 8V-Trophy sieht Norbert Wimmer auf Position eins, gefolgt von Philipp Hartkämper im VW Scirocco und dem Team Johann Hatezic / Roland Christall (Opel Ascona B Frank). Tobi Mayer führt die KW Berg-Cup Ravenol Youngster Wertung souverän an. Chef im Ring der 23 Rookies ist Philipp Hartkämper, der sich einen Vorsprung von 113,82 Punkten erarbeiten konnte. Und der […]

Neue Klassensieger und erfolgreiche Rookies am Iberg

29. Juni 2022

Auch der vierte Saisonlauf des KW Berg-Cups und des NSU-Bergpokals bescherte reichlich packende Szenen und enge Duelle. Das unter dem Motto „Back to the Roots“ gut organisierte „25. Int. ADAC Ibergrennen“ im Norden Thüringens zeichnete sich unter anderen durch minutengenauen Beginn aus. Am 25. und 26. Juni konnten bei besten äußeren Bedingungen alle vier jeweils vorgesehenen Läufe durchgeführt werden. Am Samstag blieb nach den vier Pflichtauffahrten sogar noch Luft für ein 30-minütiges freies Training. Am Sonntag fädelte sich die letzte Klassenergebnisliste schon um 15:54 Uhr aus dem Drucker. Auf Behördenwunsch fand die Siegerehrung startgruppenweise gleich auf dem Zielparkplatz statt. Für Gesamtsieger Alex Hin, der im Osella PA 30 den Rekord auf der 2,050 Kilometer langen, steilen Strecke bis auf 51,290 heruntergeschraubt hatte, gab es vor der Starttribüne eine kleine Zeremonie. Umrahmt wurde er dabei von der besten Dame, der Luxemburgerin Monique Becker (Alfa Romeo 147 GTA) und dem schnellsten Tourenwagenpiloten des Wettbewerbes, Erwin Buck mit seinem VW Spiess Scirocco 16V. Bei der letzten Talfahrt hatten alle Erfolgreichen ihre Pokale bereits an Bord. Zwei davon dürften besonders gestrahlt haben, weil sie noch als Rookies ihre ersten Berg-Klassensiege geholt hatten. Dem erst 20-jährigen Neueinsteiger Jannik Hofmann gelang das Kunststück sogar in seinem ersten Rennen im NSU-Bergpokal. Und auch Christian Handa (26) musste nur fünf Gipfelsprints lang Geduld beweisen, bis er sich im Lancia Delta Integrale Evo 3 ganz oben auf der Ergebnisliste eintragen konnte. Erste Saisonsiege holten sich in der Gruppe A/F/CTC Markus Fink (Foto) im Citroen C2 VTS bei den 1600ern und Markus Goldbach im Renault Wiebe Mégane Coupe bei den 2-Litern. In der Gruppe H/FS/E1 gelang dies Tobi Stegmann in der 1150er-Abteilung mit seinem Schneider Audi 50 8-Ventiler und Andy Heindrichs im Opel Wiebe Corsa 16V RR bei den 1600ern. Zweite Saisonerfolge sicherten sich Lars Bröker im Evo 10 Mitsubishi Lancer (A/F/CTC über 2 Liter) und Erwin Buck in der 2-Liter Klasse der Gruppen H/FS/E1. Zwei Fahrer der soeben erwähnten Gruppen durften sogar ihren dritten Gewinnerpokal des Sportjahrs 2022 in Empfang nehmen. Das sind Tobias Mayer im VW Minichberger Scirocco 16V aus der 1400er-Abteilung, dazu der in der Klasse bis 3 Liter beheimatete Michi Bodenmüller mit seinem Opel Gerent Kadett C Coupé 16V. Und auch Ralf Kroll, der im ultraflachen E2-Silhouetten-Flitzer namens Silver Car S2G Evo unterwegs war, durfte über seinen dritten Siegerpokal jubeln. Der engste Fight spielte sich bei den Gruppe A/F/CTC-Autos bis 2 Liter ab, den Markus Goldbach […]

KW Berg-Cup Fahrer glänzen in der Glasbach-Tourenwagenwertung

15. Juni 2022

Bei besten äußeren Bedingungen sichern sich am 12.06. beim „25. Internationalen ADAC Glasbachrenen“ in Südthüringen vor großer Zuschauerkulisse KW Berg-Cup Teilnehmer die Plätze eins bis fünf der Tourenwagenwertung. Betrachten wir die Top-Dreißig der Gesamtliste, finden wir darunter weitere neun Division-1-Renner, an deren Lenkrädern KW Berg-Cup Aktive gedreht haben. Emotional berührt nahm Michael Bodenmüller (Foto oben) die Trophäe für seinen ersten Berg-Divisionssieg und Tourenwagen-Gesamtsieg entgegen. „Damit hatte ich überhaupt nicht gerechnet. Aber es ist nach einem nicht optimalen Saisonstart, der mit einiger Arbeit an unserem Opel Gerent Kadett C Coupé verbunden war, eine tolle Belohnung für den Einsatz in den letzten Wochen“ erklärte der 30-jährige selbständige Kfz-Meister aus Maierhöfen im Allgäu beim Siegerinterview. Mit ihm kletterten als Zweiter Ralf Kroll (Silver Car S2 G Evo) und Lars Heisel (Opel Böhm Kadett) als Dritter mit auf das Divisionspodium. Platz vier der Tourenwagenwertung holte knapp dahinter Norbert Wimmer mit seinem 8-Ventiler BMW 2002, Rang fünf ging an Jochen Stoll im Porsche 911 GT3 Cup. In den einzelnen Klassen mit KW Berg-Cup Beteiligung gab es zum Teil enge Fights um die Siege. Die Erfolgreichen waren in der Gruppe A/F/CTC Robert Maslonka (VW Polo G40/bis 1600 ccm), in der 2-Liter Abteilung Michael Schumacher ebenfalls auf VW Polo G40 sowie über 2000 Kubikzentimeter Mitsubishi-Lancer-Pilot Lars Bröker. Im NSU-Bergpokal setzte sich Jörg Davidovic klar durch. Bei den danach startenden, nach Gruppe H/FS/E1 vorbereiteten Rennern gewann Dominik Schlott (Foto) die Klasse bis 1400 Kubik souverän. Zum Erfolg des 26-Jährigen hatte der KW-Fahrwerksservice einen großen Anteil beigetragen. Am Trainingssamstag wurde zwischen den Läufen zuerst der linke hintere Dämpfer des VW Schneider-Polo repariert, anschließend der rechte zwecks Angleichung revidiert. Nach dem frühen Aus des Top-Favoriten Mario Minichberger wegen eines gebrochenen Bremspedals am VW Corrado R lieferten sich Norbert Wimmer und Lars Heisel ein mitreißendes Duell um den 2-Liter-Lorbeer. Zwei Auffahrten lang führte Norbert Wimmer, im finalen Run schob sich Lars Heisel noch vorbei, gewann nach 16,5 Rennkilometern mit 0,351 Sekunden Vorsprung. Ganz im Zeichen von Michi Bodenmüller stand die Hubraum-Abteilung bis 3000 Kubik. Über 3 Liter hieß der Gewinner Jochen Stoll. Ralf Kroll war in seiner Gruppe der E2-Silhouetten-Fahrzeuge als Alleinunterhalter unterwegs. Was den Odenwälder nicht davon abhielt mit starken Zeiten zu glänzen. Das Glasbachrennen 2022 mit je drei Läufen á 5,5 Kilometer an beiden Tagen war anspruchsvoll, forderte Piloten und Renngeräte. Was zahlreiche Unterbrechungen zur Folge hatte, die von der engagierten Veranstalter-Mannschaft aber stets zügig abgearbeitet wurden. Präsentationsfahrten mit […]

Mit sieben Klassensiegen glänzt der KW Berg-Cup in Wolsfeld

9. Juni 2022

Das „58. ADAC/EMSC Bergrennen Wolsfeld“ stellte an alle Beteiligten höchste Anforderungen, ausgelöst vom launischen Eifelwetter. Schon am Trainingssonntag wechselten die Bedingungen mehrfach. Der Rennmontag begann trocken, doch zu Beginn von Run zwei regnete es länger anhaltend. Erst Lauf drei ließ dann wieder Slicks zu. An beiden Tagen begann das Geschehen auf der 1,64-Kilometer-Piste gegen 8 Uhr, es dauerte jeweils knapp 10 Stunden. Viele zum Glück glimpflich verlaufende Vorfälle mussten von den Sportwarten und der souverän agierenden Rennleitung mit Steffen Hofer (Foto Mitte) an der Spitze abgearbeitet werden. Das am öftesten gehörte Fazit lautete: „Das war ein Rennen, das noch lange in Erinnerung bleiben wird.“ Dem schließen wir uns vollumfänglich im positiven Sinn an. Man könnte genauso gut sagen: Mit siebeneinhalb Siegen, denn in der Abteilung E1 bis 1150 Kubik gewann mit Jürgen Heßberger ein in diesem Jahr (noch) nicht in die Rennserie eingeschriebenes Clubmitglied im Fiat 127 Sport Martini Racing. Bleiben wir doch gleich bei den Autos der gemeinsam gewerteten Gruppen H/FS/E1. Deren 1400er Klasse sicherte sich nervenstark Tobi Mayer. An seinem VW Minichberger-Scirocco brach im ersten von drei Rennläufen ein Uniballgelenk an der Schaltstange. Der 26-Jährige bekam beim Anbremsen und Runterschalten vor der dritten Kehre den zweiten Gang zwar rein, aber danach nicht mehr raus. Also musste er die letzte Gerade und den Zielsprint, die nach der vierten und fünften Welle verlangen, in Schaltstufe zwei nehmen. Von Position fünf aus schaffte er noch den Sprung nach ganz vorne. Franz Weißdorn im VW Scirocco (Foto oben) holte Platz zwei, Dritter wurde mit einer starken Leistung im 8-Ventiler-Polo Frank Lohmann. Einen Krimi der Sonderklasse hielt die 1,6-Liter Abteilung bereit. Schlussendlich setzte sich in diesem Toyota-Starlet-Pilot Mikko Kataja knapp vor Andy Heindrichs (Opel Wiebe-Corsa) und Patrick Orth im Minichberger-Kadett von Stefan Faulhaber durch. Erwin Buck erwies sich bei den 2-Litern mit seinem VW Spiess-Scirocco als nicht einzunehmende Bastion und siegte vor den mehrfach die Plätze tauschenden Lars Heisel (Böhm-Kadett) sowie Minichberger-Golf-Pilot Ralph Paulick. Christoph Lampert, der lange ums Podium mitgekämpft hatte, beendete den Wettbewerb im Minichberger-Golf des Teams Ruwe als Vierter. So richtig abwechslungsreich gestaltete sich ebenfalls das Rennen der Klasse bis 3000 Kubik, in dem der erste Führende Michi Bodenmüller im Gerent-Kadett hieß. Im zweiten, nass-feuchten Rennlauf entriss ihm Hauke Weber mit seinem Audi 80 Quattro diese Position. Doch im Finale versagte eine vordere Antriebswelle die weitere Mitarbeit, machte den Quattro zum Hecktriebler, verbunden mit dem Rücksturz auf Rang vier. Mit […]

Der KW Berg-Cup startet am Schottenring pünktlich in die Saison 2022

27. April 2022

Und das exakt auf die Sekunde, denn sowohl am Trainingssamstag (23.04) und am Rennsonntag (24.04.) ging der erste Teilnehmer des zunächst 85 Autos starken Feldes punktgenau um 09:00 Uhr auf die 3,033-Kilometer-Strecke im hessischen Vogelsbergkreis. Bereits am Freitagnachmittag durften die Aktiven gegen einen kleinen Extraobolus im Rahmen von Einstellfahrten üben, konnten sich nach zum Teil langer Pause wieder an die Anforderungen im Renncockpit gewöhnen und sich an die Grenzen des Möglichen herantasten. Die äußeren Bedingungen gestaltete Petrus besser als vorhergesagt. Vor allem der für Sonntag angekündigte Regen blieb fast komplett aus. Lediglich das erste Drittel des Rennfeldes fand im zweiten und dritten Wertungsdurchgang eine feuchte Fahrbahn vor. Gefahren werden konnte auf dem nach Rudingshain beginnenden Teilstück des legendären Schottenrings übrigens jede Menge. Auch wer auf die Einstellfahrten verzichtete, hatte die Chance zum echten Kilometersammeln. Beginnend samstags mit fünf angebotenen Auffahrten und endend am Sonntag mit deren vier, von denen die flottesten drei zur Wertung herangezogen wurden. Da es in drei Klassen eventuell noch Änderungen geben könnte, wollen wir ausschließlich über die Top-Ten der Gesamtwertung berichten, weil deren Resultate absolut safe sind. Den Sieg sicherte sich Mario Minichberger, der im VW Corrado R mit Turbo und Allradantrieb eine beeindruckende Vorstellung der Extraklasse lieferte. Mit Bestzeit in allen Auffahrten hinterließ dieses Paket einen bärenstarken Eindruck. Ihm am nächsten kam ein Renner ganz anderer Bauart. Ralf Kroll benötigte 6,066 Sekunden mehr als Mario Minichberger. Spätestens ab Lauf zwei kämpfte er mit einer rutschenden Kupplung seines Silver Car S2 G Evo, blieb im dritten Run deshalb weitestgehend im fünften Gang. Auch da, wo dieser nicht wirklich passte. Im vierten Lauf musste Ralf Kroll dann unmittelbar nach dem Start aufgeben. KW Berg Cup Titelverteidiger Erwin Buck beendete im VW Spiess-Scirocco sein Wochenende als Gesamtdritter. Immer besser kam Martin Bürki mit seinem BMW M3 GTR zurecht, der Schweizer steigerte sich von Lauf zu Lauf, holte sich schlussendlich Platz vier der Gesamtliste. Knapp vor Jochen Stoll (Homburger AC), der im Porsche 911 GT3 Cup als Fünfter einlief. Als Sechster folgte der beste Vertreter der Klasse von 2000 bis 3000 Kubik. Das war Christian Auer im BMW M3 E30. Ralph Paulick fuhr seinen VW Golf 1 GTi auf Rang sieben. Auf Gesamtplatz acht taucht bereits der Gewinner der 1600er Klasse auf, Mikko Kataja mit seinem Toyota Starlet. Hinter ihm reiht sich Werner Weiß im Ford Escort RS 1800 als Neunter ein. Eine sehr ansprechende Leistung zeigte Claire Schönborn […]

Sehr viel Positives beim Bergpreis Schotten – Das Fahren nicht verlernt

26. April 2022

Mit zwei Jahren Verspätung wurde am Wochenende vom 22.-24. April 2022 der 17. internationale ADAC Bergpreis Schottenring ausgetragen. Vor großem Publikum kämpften mehr als 140 Teilnehmer am Berg um Bestzeiten oder Gleichmäßigkeit. Nach Jahren, in denen eine kleine Gruppe von Favoriten den Gesamtsieg unter sich ausgemacht hatte, gab es diesmal mit Mario Minichberger einen neuen Sieger. Mit dem von Grund auf veränderten VW Corrado, der nun über einen 1175 ccm Turbomotor und Allradantrieb verfügt, setzte der Staufener ein Zeichen auf der im Startbereich wenige Meter verlängerten Piste. Mit einer Gesamtzeit von 3 Minuten 59,388 Sekunden blieb er als einziger Fahrer in der Wertung aus drei Läufen unter der Schwelle von vier Minuten. Mit einer Bestzeit von 1.19.369 (neuer Streckenrekord) für die 3033 Meter zur Poppenstruth war er trotz schlechterer Wetterverhältnisse nur rund eine halbe Sekunde langsamer als der Gesamtsieger von 2019 Holger Hovemann mit seinem bärenstarken Opel Kadet C GT/R V8. Auf ein Kräftemessen zwischen Minichberger und Hovemann bei einem der kommenden Rennen darf man mit Spannung warten. Ralf Kroll konnte sich mit seinem Silver Car S2  EVO den zweiten Platz in der Gesamtwertung mit einem Rückstand von 6,066 Sekunden auf Minichberger sichern. Erwin Buck erreichte mit dem VW Spiess-Scirocco 16V den dritten Platz. In der Summe der drei schnellsten Läufe blieb er um 7,662 Sekunden hinter dem Gesamtsieger. Der schnellste Fahrer aus der Region in der Gesamtwertung war in diesem Jahr Stefan Bodin aus Ober-Mörlen mit seinem Porsche 944 GTR. Mit 4:21,703 erreichte er einen guten 11. Platz. In der Gleichmäßigkeitswertung holte sich Mike Sukiennicki auf einem Fiat Uno Turbo (Foto) den Sieg mit nur 0,672 Sekunden Abweichung aus den Läufen zwei bis vier zur Referenzzeit aus Lauf 1 fuhr er beeindruckend gleichmäßig schnell. Seine Zeit von 1.43,531 im ersten Lauf wurde nur von sehr wenigen Teilnehmern der Gleichmäßigkeitsprüfung (GLP) unterboten. Einer von ihnen war Michele Carenuto aus Buseck, der mit seinen Zeiten in den Läufen zwei bis vier jeweils rund drei Sekunden unter seiner Referenzzeit blieb. Damit verspielte er einen besseren als den 40. Platz. Das dürfte ihm der Spaß auf der Strecke aber wert gewesen sein. Den zweiten Platz in der GLP belegte Jörg Dries (Ford Focus Mk1 ST 170) mit einer Abweichung von 1,127 Sekunden. Auf dem dritten Platz folgte Manfred Pape mit einem VW Golf 2 16 V und 1,171  Sekunden Abweichung. Die folgenden drei Plätze belegte ein Trio aus der Region. Adrian Mirthes (Grünberg) fuhr mit […]

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