Mickhauser Bergrennen erneut in Unsicherheit – Orga-Leiter hört auch

26. Januar 2023

Wie die Augsburger Allgemeine Zeitung kürzlich berichtete, hört der Organisationsleiter des Mickhauser Bergrennens auf. Wie viele andere Vereine auch hat der ASC Bobingen während der Coronazeit einige Helfer verloren. Jetzt wurde bekannt, dass auch Hinrich Groeneveld, der die Veranstaltung in den vergangen vier Jahren organisiert hat, aufhört. Doch beim ASC Bobingen ist man guter Dinge, dass es auch 2023 ein Bergrennen in Mickhausen geben wird. Groeneveld, der von 2019 bis 2022 Organisationsleiter beim Bergrennen war, nannte vor allem zeitliche Gründe für seinen Rückzug: „Es ist mir einfach alles zu viel geworden. Das ist für sechs Wochen ein Vollzeit- und für den Rest des Jahres ein Teilzeitjob. Bei mir kommt auch noch erschwerend hinzu, dass ich in Moosburg im Kreis Freising wohne und immer über 100 Kilometer anfahren muss“. Von den vier Rennen, die Hinrich Groeneveld mit seinem Team organisierte hat, konnten wegen der Coronapandemie nur zwei stattfinden (2019 und 2022). Vor allem die kurzfristige Absage 2021 war ärgerlich, da stand die Organisation schon und wir haben uns viel Arbeit gemacht“, so Groeneveld, der betont, dass man nicht im Streit geschieden sei. Dies bestätigte auch Wolfgang Glas vom ASC Bobingen, der seit der Wiederbelebung des Bergrennens 2001 dabei ist und sich seither immer um die Organisation der Großveranstaltung kümmert. „Es hat keinen Streit gegeben. Hinrich Groeneveld hat viel Zeit in das Bergrennen investiert und wir bedauern es sehr, dass er aufhört“. Noch sei es unklar, wie es mit dem Bergrennen weiter geht: Natürlich suchen wir einen Nachfolger mit einem größeren Verein, der auch Rennsport betreibt und mit solchen Veranstaltungen schon Erfahrungen hat. Die haben Interesse und die entsprechenden Erfahrungen. Die bisherigen Gespräche sind gut gelaufen, sodass ich zuversichtlich bin, dass wir demnächst eine Lösung präsentieren können“. Namen wollte Wolfgang Glas, selbst aktiver Rennfahrer im KW Berg-Cup, aber keine nennen. „Das möchte ich erst wenn alles in trockenen Tüchern ist.“ Neben Hinrich Goeneveld haben noch andere Helfer im Organisationsteam aufgehört: „Das Kernteam besteht aus etwa 20 Leuten, von denen rund ein Viertel nicht mehr dabei ist“, berichtet Wolfgang Glas. Wie bei anderen Vereinen auch hätten sich einige während der Pandemie-Pause umorientiert und stünden deshalb nicht mehr zur Verfügung. Deshalb hofft man beim ASC Bobingen, dass der Verein der sich neu in Organisation einbringt, einiges an Personal mitbringt. Der Termin für das nächstes Bergrennen steht immerhin schon: Es soll am Wochenende 30. September bis 1. Oktober 2023 stattfinden. „Ich hätte die Veranstaltung gerne […]

Wagenpasstag vor dem Saisonstart 2023

5. Januar 2023

Auch die Motorsport-Saison 2023 wird kommen! Darum heißt es schon jetzt an die Verlängerung des DMSB Wagenpass (alle zwei Jahre) denken. Daher organisieren Bea und Lars Heisel am 11. März 2023 ein entsprechende Möglichkeit in der Halle von  BeLa-Performance / Flik Motorsport in der Carl-Benz-Str. 17, 75382 Althengstett. Eine Grundabnahme sowie Eintragungen in Wagenpässe sind an diesem Tag (ab 9 Uhr) ebenfalls möglich. Vor Ort wird der DMSB Technik-Kommissar Christian Schleicher sein. Bea Heisel bitte um eine rechtzeitige Anmeldung via Whats-App oder telefonisch unter 0170 3894766. Auch für das leibliche Wohl wird an diesem Samstag gesorgt sein.

Dr. Harald Ulmen verstorben

14. Dezember 2022

Am 29. November 2022 ist Dr. Harald Ulmen (Bildmitte), der Bergspezialist und Sportwagen-Pilot, den noch viele aus den 1980er und den frühen 90er Jahren kennen leider verstorben. Dr. Ulmen wurde 78 Jahre alt und ist in Neuwied aufgewachsen, kam über Färber Senior zum Motorsport. Doktor Ulmen lebte jahrzehntelang in Altenkirchen im Westerwald, wo er als Notar tätig war. Ende der 1960er Jahre begann er seine Laufbahn mit Berg- und Rundstreckenrennen auf einem Fiat 850 Spezial. Danach blieb er dem deutschen „Berg“ treu. Es folgte mit dem Simca-Springbock noch einmal ein Tourenwagen, bevor er den schnellen Rennsportwagen á la Gruppe 6 und später C3 verfiel. Die Modelle hießen KMW-Porsche und natürlich die wunderschöne Lola T296 BMW C3 (Foto: unten), mit der Dr. Ulmen neben den Läufen der Deutschen Bergmeisterschaft auch gelegentlich bei Luxemburger Bergrennen am Start war. Mit dem ebenfalls bereits verstorbenem Markenkollegen Willy Frenz verband ihn eine enge Freundschaft und auch für Willys Sohn Werner, war er damals eine wichtige Bezugsperson.

Homburger AC ehrte Deutsche Meister im Bergrennsport

12. Dezember 2022

Nach der Wiederaufnahme des Bergrennens im vergangen Juli, hatte der Homburger Automobilclub zum zweiten Mal in diesem Jahr die Spitzenfahrer im nationalen Automobil-Bergrennsport zu Gast an der Käshofer Straße, genauer gesagt im Zielort Käshofen. Das Dorfgemeinschaftshaus der kleinen westpfälzischen Gemeinde sah erstmals seit seinem Bau in den 1970er Jahren eine derartige Meisterfeier auf Bundesebene. In einem bunten Abendprogramm wurden Preise und Pokale an die heimischen Akteure in der HAC-Clubmeisterschaft, der beiden DMSB Automobil Berg-Cups und in der Deutschen Automobil-Bergmeisterschaft überreicht. In Manier großer Arenen mussten die Helfer des HAC, der Käshofer Feuerwehr und einige Laienspielakteure den Umbau der Bühne der Käshofer Laientheatergruppe, mit uriger Wirtshausatmosphäre, bewerkstelligen. So wurde am Samstagmorgen Saal und Bühne für die Meistergala des saarländischen ADAC-Ortsclubs hergerichtet. Die Rückverwandlung für den zweiten Akt des dreiaktigen Schwanks „Wie im richtigen Leben“, folgte auf dem Fuße. Am Sonntagmorgen herrsche emsiges räumen und werkeln, sodass sich am Abend pünktliche der Vorhang für die Laienschauspieler hob. Bis in die späte Nacht hinein wurde zuvor an gleicher Stelle die Motorsport-Saison 2022 gefeiert, für viele die Erste wieder nach der Corona-Pandemie. Ganze 12 Aktive beteiligen sich diesmal an der Clubmeisterschaft. Insgesamt 15 Piloten hielten die grüne Flagge des Homburger AC bei Slaloms, Rallyes, Berg- und Rundstreckenrennen hoch. Auch virtuell gibt es die ersten bescheidenen Erfolge zu vermelden. Sport- und Rennleiter Jürgen Guckert drückte  der bislang größten Nachwuchshoffnung des Vereins, Max Reis den größten Pokal in die Hand. Der erst 15-jähriges aus Ramstein, ist somit jüngster Clubmeister aller Zeit. Der schon fast profihaft engagierte Schüler wagte in diesem Jahr den Sprung vom Rennkart in den großen Automobilsport und absolvierte eine komplette Saison in der Französischen Formel 4-Meisterschaft. Gegen internationale Konkurrenz sprangen 10 Top-Ten Platzierungen heraus, eine Poleposition und eine zweiter Platz beim Rennen auf dem legendären Stadtrundkurs in Pau. Darüber hinaus gelang Jochen Stoll aus Gundersweiler in seinem Porsche 911 GT3 Platz 4 im nationalen DMSB Berg-Cup für Tourenwagen. Der Otterberger Christoph Schwarz fuhr mit Rang drei auf das Podium des klassischen NSU Berg-Pokals 2022 und HAC-Pressesprecher Thomas Bubel steuerte virtuell auf Rang acht im ADAC SimRacing Berg-Cup, dass in seinem 30. Jahr als Vorstandsmitglied. Die über 120 Gäste, darunter 40 Fahrer und Teams aus ganz Deutschland feierten beim Höhepunkt des Abends den neuen Deutschen Meister Erwin Buck aus dem schwäbischen Garbenstätten, den Vize-Meister Andy Heindrichs aus Bergweiler in der Eifel sowie den Augsburger Robert Maslonka auf Rang drei. Die schwarz-rot-gold glänzenden Trophäen erhielten […]

Patrick Rahn – Der Traum vom Dreiliter-Formelrenner wurde wahr

3. Dezember 2022

In diesen Wintertagen ist es um den Automobil-Bergrennsport naturgemäß recht ruhig. Doch hinter den Kulissen ist in den vergangen Wochen einiges passiert – zum Wohle der weiter wachsenden Rennsportwagen-Fraktion und in erster Linie aber von Patrick Rahn, dem Detmolder Motorsportler. Seit gut drei Wochen ist der bisherige Formel 3-Fahrer zum Dallara World Series-Piloten avanciert und wird die kommende Saison in einem 3-Liter V6-Formelrennwagen, mit einem Touch Formel 1-Optik, in Angriff nehmen. Die Vorfreude ist im Team Rahn jetzt schon riesengroß, aber noch gibt es einige Hausaufgaben zu erledigen. Patrick Rahn wird also auch im Jahr 2023 der italienischen Rennwagen-Marke Dallara die Treue halten, aber mit dem rund 480 PS starken Modell  T02 in die Königsklasse der Bergrennen antreten. Der lange gehegte Wunsch einen solchen Boliden einzusetzen, war auch bei Fahrerkollege und Rennwagenexperte Sascha Herz aus Heiligenstadt bekannt. Er gab Patrick einen Tipp auf ein hochwertigen Rennwagen, das in der Schweiz steht. Der Kontakt zum Besitzer Daniel Mauerhofer war schnell hergestellt und nach einigen netten Telefonaten war der Deal unter Dach und Fach.  Wie Patrick es liebt, wurde der Rennwagen in einem sehr gepflegtem und technisch sehr gutem Zustand übergeben. Der mit einem soundstraken Nissan V6-Motor bestücke Renner, inklusive großem Ersatzteilpakt, wurde vor Jahren vom bekannten Schweizer Jenzer-Team in den damaligen Rahmenrennen der Formel 1-Wochenenden in die Rennen geschickt. Nach der Fahrzeuge-Übernahme trat der Wagen als erstes den Weg zur Servicewerkstatt von Sascha Herz an. In den Hallen in Heiligenstadt wurde zwischenzeitlich Patricks Formel 3-Fahrzeug komplett überholt und für den neuen Besitzer Dominik Schlott bestens hergerichtet. Der bisherige KW Berg-Cup Fahrer wird damit zur neuen Saison in den Rennwagen-Bereich wechseln, sodass der F3 dem Bergrennsport erhalten bleibt. Patricks neue „Liebe“ wurde unterdessen einer Bestandsaufnahme unterzogen und alle mitgelieferten Ersatzteile katalogisiert. Bei dieser Gelegenheit versäumte man nicht ein für den Berg passendes Getriebe einzubauen und schon die individuelle Sitzposition für Patrick anzupassen. Aus der Sicht von Patrick Rahn ist dieser Schritt eine logische Folge. „Aus dem Formel 3 mit dem sehr guten Opel OPC Challenge-Motor von Spiess, ist nicht mehr Leistung herauszukitzeln, um mit den potenten Tatuus-Master Rennwagen in der 2 Liter-Klasse schlussendlich mithalten zu können“, sagt der Ostwestfale. „Aus wirtschaftlichen  Gründen machte ein neuer, bis zu 310 PS starker VW-Power-Engine Motor für den Formel 3 wenig Sinn. Da passt die Mathematik einfach nicht. Darum habe ich die gute Gelegenheit nun am Schopfe gepackt“. Dem Team ist klar, dass der V6-Bolide eine […]

Provisorische Termine 2023: Deutsche Bergmeisterschaft / DMSB Berg-Cups

21. November 2022

Seit wenigen Tagen gibt es Neuigkeiten im Terminkalender der Berg DM und zu den beiden DMSB Berg-Cups 2023. Nachdem der anvisierte Tausch der Termine von Glasbach und Homburg nicht zustande kam, werden am Rennsteig in Thüringen erst 2024 wieder die Rennmotoren zu hören sein. Der Homburger Automobilclub verbleibt somit auf seinem Datum Anfang Juli (08./09.07. 2023). Für die wachsende Belegschaft im Lager der Rennsportfahrzeuge könnte es positives zu vermelden geben. Die AG Berg und „BiD“ sind mit den Organisatoren des Französischen Meisterschaftslauf in Abreschviller im Gespräch, um Ende April kommenden Jahres den Saisonauftakt für die deutschen Formel- und Sportwagen-Teams, im Rahmen einer Wertung zum DMSB Berg-Cup für Rennsportfahrzeuge im grenznahen Lothringen (zwischen Saarbrücken und Strasbourg) zu ermöglichen. Wenn dies zustande käme, könnten die Aktiven gut vier Wochen früher ins Geschehen eingreifen, als die Jahre zuvor. 21.04.2023 – Test und Einstellfahrten Schotten (nur TW) 22.-23.04.2023 – Bergpreis Schottenring (nur TW) 28.-29.05.2023 – Wolsfelder Bergrennen 24.-25.06.2023 – Ibergrennen-Heiligenstadt 08.-09.07.2023 – Homburger Bergrennen 29.-30.07.2023 – Hauenstein Bergrennen 05.-06.08.2023 – Osnabrücker Bergrennen (FiA) 09.-10.09.2023 – Bergrennen Eichenbühl 23.-24.09.2023 – Auto Bergrennen St. Agatha (A) 29.-01.10.2023 – Bergrennen Mickhausen 29.-30.04.2023 – Course de Côte Abreschviller (F/ nur DBC RS) ?

Nächstes Glasbachrennen erst in 2024

18. November 2022

Aufgrund einer Terminüberschneidung für das in 2023 geplante Glasbachrennen konnten RSG Altensteiner-Oberland im nationalen und internationalen Berg-Terminkalender leider keinen geeigneten Termin für die Austragung des Glasbachrennens in 2023 finden. Daher hat sich der Verein entscheiden, die nächste Auflage des internationalen Glasbachrennens erst in 2024 durchzuführen. Das Jahr 2023 soll jedoch für zwei neue Veranstaltungsformate genutzt werden. Zum einen planen „Steinbacher“ und „Liebensteiner“ eine Classic-Veranstaltung für das zweite Juni-Wochenende unter Einbeziehung des Thüringentags in Schmalkalden und zum anderen die Austragung eines Bergslaloms Ende August 2023.

Berg-Pokal Sieger Wolf-Dieter Feuerlein verstorben

14. November 2022

Wie „Bergrennen in Deutschland“ erst jetzt erfuhr, verstarb bereits am 02. Juli diesen Jahres der Oldenburger Wolf-Dieter Feuerlein im Alter von 77 Jahren nach langer schwerer Krankheit. Wolf-Dieter Feuerlein war seit 1964 aktives Mitglied im MSC Oldenburg e.V. im ADAC. Er war lange Jahre im Vorstand aktiv und Mitbegründer der Oldenburger Classic Days. Er fuhr Slalom, Rundstrecke, Rallye und Oldtimer-Rallye und nicht zuletzt Bergrennen, wo er im Jahr 2000 in einem Audi A4 Quattro Gruppe G, den DMSB Berg-Pokal für Tourenwagen gewann. 1981 bekam er vom ADAC zudem die Ehrennadel mit Brillanten verliehen. R.I.P. Wolf-Dieter.

Positive Neuerungen im Deutschen Bergrennsport durch Pf-Einführung

23. Oktober 2022

Der Performance Faktor (PF) hält ab der kommenden Saison Einzug in der Division 1 der Deutschen Automobil Bergmeisterschaft und im DMSB Automobil Berg Cup für Tourenwagen. Der PF kommt und er kommt mit einigen positiven Änderungen im DMSB Bergreglement sowie in den DMSB Prädikatsbestimmungen. Am vergangenen Freitagabend stellte die AG Bergrennen allen DBM Veranstaltern, Vertretern des KW Berg-Cup und Vertretern der Technischen Kommissare die finalen Entwürfe der Reglements und Prädikatsbestimmungen für die Saison 2023 vor. Ein Novum das bisher so in dieser Form und zu diesem Zeitpunkt noch nie da gewesen ist. Dass der Performance Faktor in der kommenden Saison in der Division 1 zur Anwendung kommt, wurde bereits durch den DMSB veröffentlicht. Umso interessanter war es nun zu erfahren, wie das Ganze sich im Detail darstellt. Seitens der AG Bergrennen und des DMSB hat man sich darauf verständigt, die zukünftige Klasseneinteilung gemäß FIA Vorschlag für nationale Meisterschaften zu übernehmen. Auf Grund der in dieser Saison durchgeführten Schattenwertung und der daraus gewonnenen Erkenntnisse entschied man sich dazu, die PF Gruppe 5 nicht -wie von der FIA vorgeschlagen- in 2 Klassen zu unterteilen sondern in drei. Konkret gibt es hier also nun die Klassen 5a (PF 160-199), 5b (PF 200-259) und 5c (ab PF 260). Diese weitere Unterteilung war nötig, um ein möglichst homogenes Starterfeld in den einzelnen Klassen zu haben. Eine weitere sehr positive Meldung ist, dass mit Einführung des PF ab der kommenden Saison nun auch die Fahrzeuge der Gruppen H, FS und E1-FiA in der DBM und im DBC punktberechtigt sind. Darüber hinaus wurde ein Vorschlag der aktiven Fahrer in die Regularien übernommen. Ab der kommenden Saison zählen grundsätzlich jeweils die zwei besten Wertungsläufe aus drei bzw. die drei besten Wertungsläufe aus vier zur Tageswertung. Im letzten durchgeführten Rennlauf gibt es nun die Möglichkeit zusätzliche Punkte in der DBM einzufahren. Auch neue Veranstaltungsformate hat die AG Bergrennen in diesem Jahr mit betrachtet und entsprechend berücksichtigt. So wurde für die Veranstalter im Reglement die Möglichkeit geschaffen eine Doppelveranstaltung an einem Wochenende durchzuführen. Weiterhin gibt es in den neuen Regularien einige Präzisierungen und Umformulierungen mit dem Ziel, die Reglements verständlicher zu machen. Wann die Regularien offiziell veröffentlicht werden, ist noch offen.

Goodyear schließt Avon-Reifenwerk im englischen Melksham

22. Oktober 2022

Nun ist es raus: Wie zahlreiche Medien in Großbritannien berichtet, schließt Goodyear das Avon-Reifenwerk im englischen Melksham zum Jahresende 2023, das eins von zwei Cooper-Reifenwerken in Europa ist und seit 132 Jahren besteht. Das Werk in Melksham ist die kostenintensivste Produktionsstätte von Cooper Tire Europe, und das Unternehmen sagte, dass eine Erweiterung oder Modernisierung der Anlage „nicht wirtschaftlich machbar“ sei. Die verbleibenden Funktionen des Standorts waren die Produktion von speziellen Motorsport-Renn- und Motorradreifen sowie die Europazentrale und das technische Zentrum des Unternehmens sowie das Materialgeschäft. Jetzt soll ein „Konsultationsprozess“ eingeleitet werden, der bis zum Ende des kommenden Jahres abgeschlossen werden soll, heißt es dazu vonseiten Goodyears. Die Zukunft der 350 Mitarbeiter ist Ungewiss, genauso wie die Produktion von Rennsportreifen, gerade für den Bergrennsport.

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