SimRacing Schulungen für ADAC-Ortsclubs und Mitglieder

16. Juli 2021

Der virtuelle Motorsport, der den realen Renn- und Rallyesport keineswegs ersetzten soll, ist mit Sicherheit auch eine Chance für alle ADAC-Ortsclubs neue Mitglieder und Zielgruppen zu gewinnen. Vor allem die junge Generation kann so vermehrt angesprochen werden. Auch ältere Semester, die sich ihren Traum vom Motorsport aus finanziellen Gründen noch nicht erfüllen konnten, steht mit dem e-Racing eine neue Möglichkeit offen und ist eine kostengünstige Ergänzung zum realen Motorsport. Die Sportabteilungen der ADAC-Gaue, die in der Pandemie mit vielfältigen und interessanten Online-Seminaren gepunktet haben, bieten nun auch zwei aufeinander aufbauende Online-Seminare zum Thema virtueller Motorsport an. Das Angebot richtet sich an Vereinsmitglieder der ADAC-Ortsclubs und ADAC-Mitglieder im Allgemeinen. Diese sind herzlich eingeladen an der ADAC Online SimRacing-Schulung teilzunehmen und ein Teil der SimRacing Community zu werden! Am 17. August 2021 ab 20 Uhr, möchte euch Instruktor Danny Giusa in die spannende und actiongeladene Welt des SimRacing führen und dabei gemeinsam Schritt für Schritt den Einstieg in den e-Sport finden. Hierzu fallen keine Teilnahmegebühren an. Anmeldeschluss für das Modul 1 ist der 5. August 2021. Für alle unter euch, die bereits vielfältige Erfahrung im SimRacing sammeln konnten, bietet der ADAC die Online Schulung mit erweiterten Grundlagen am 21. September 2021 ab 20 Uhr an. Die Einladung erfolgt unmittelbar nach dem ersten Termin. Zur Anmeldung: ADAC SimRacing online Seminar – Teil 1 Foto: Dan Thilmany

Ferrari-Stau auf der Käshofer Straße – Virtuelle Sieger beim Homburger Bergrennen

10. Juli 2021

Mit wohlwollender Unterstützung präsentierte der Homburger Automobilclub am vergangen Montagabend, das Trostpflaster für das an diesem Wochenende hätte stattfinden sollende 47. Homburger ADAC Bergrennen, quasi die virtuelle Version das saarpfälzischen Rennsportklassikers. Das Sim-Race im Internet wurde von der GTR4u-Comunity auf die Beine gestellt und zählte zu zwei Meisterschaften. Das reale Rennen auf der Käshofer Chaussee fiel dagegen erneut Covid-19 zum Opfer. Am Montagabend des 5. Juli, wo eigentlich handfest die Aufbauarbeiten entlang der Käshofer Straße im Gange gewesen wären, sah man wie im Vorjahr kein einziges Mitglied des HAC-Bautrupps an der Landstraße L120 / L462 werkeln. Dafür gab es online heiße Rennszenen auf dem elektronischen Pendant im Internet. Via YouTube-Livestream konnte man 22 verschiedenfarbige  Simulationen des legendären Ferrari 355 Challenge im imaginären Vorstartbereich sehen, die nach und nach ihre vier gezeiteten Rennläufe auf der nachempfunden Homburger Bergstrecke absolvierten. Die jeweils drei schnellsten Läufe gelangten schlussendlich in die Tageswertung; und das war auch gut so. Wie seit 1974 in der Realität, forderte auch die 2,6 virtuellen Kilometer auf die Sickinger Höhe, den 22 in ganz Deutschland verteilten Gamern vor ihren Computer-Rigs, alles ab. Auch von den Top-Fahrern wurden einige Läufe verpatzt, man landet im Straßengraben oder touchierte die Leitplanken. Ganz fehlerfrei erreichte keiner die Ziellinie mit den angedeuteten Häusern Käshofens im Hintergrund, was den Spannungsbarometer in die Höhe trieb. Auch der Favorit, der 19-jährige Jonas Tornow aus dem Nordhessischen Söhrewald, der im Saisonverlauf 9 von 10 Rennen gewinnen konnte, versemmelte den ersten Durchgang und durfte sich danach keinen Fehler mehr erlauben. Auch der am Ende zweitplatzierte Christian Hindmash aus Hildesheim, der dieses Jahr wohl auch beim echten Bergrennen in einem NSU TT am Start gewesen wäre, strauchelte kurz im ersten Lauf. Beide beampelten sich und Jonas Tornow setzte seine Siegesserie fort. Der nach Lauf 1 führende Erich Marks lande schlussendlich auf Rang drei, hauchdünn von dem jungen Niederbayer Phillip Auer (Foto oben). Aus dem Organisationstab des Homburger Automobilclubs, war erstmals Pressesprecher Thomas Bubel Teilnehmer am heimischen virtuellen Renngeschehen. Erst seit April diesen Jahres betreibt der 54jährige Homburger, quasi als „Gentleman Driver“ das SimRacing, vorwiegend in den beiden Meisterschaften ADAC SimRacing Berg-Cup und der GTR4u-Röttele Berg-Challenge. Auf seiner Hausstrecke konnte Bubel den Heimvorteil nicht nutzen und patzte in gleich zwei Durchgängen. Sein Ziel, die rote Laterne zu vermeiden, erreichte der Stadtwerke-Mitarbeiter deutlich mit Rang 19 in der GTR4u- und Platz 13 in der ADAC-Wertung. Seine persönliche Bestzeit von 1:13,212 min hätte beim […]

Das autonome Fahren wird Realität – Der Motorsport verzichtet dankend

29. Mai 2021

Das Thema ist bereits seit Jahren in aller Munde. Doch langsam aber sicher wird aus Sciencefiction Realität. Längst gibt es selbstfahrende Autos und sogar Busse ohne einen Fahrer an Bord. Doch bis sich das autonome Fahren endgültig auf den Straßen durchgesetzt hat, wird noch etwas Zeit vergehen. Experten gehen davon aus, dass es spätestens 2040 so weit sein wird. Idealisten sehen schon idyllische Zeiten auf die Städte zukommen. Der autonom fahrende öffentliche Verkehr nutzt einen lautlosen Elektroantrieb und befördert seine glücklichen Passagiere zum gewünschten Ort. Staus und Unfälle gehören der Vergangenheit an, weil die künstliche Intelligenz, die die Fahrzeuge wie von unsichtbarer Hand steuert, alle potenziellen Gefahren lang vorher erkennt und gegensteuert. Das alles klingt nach einer wünschenswerten Zukunft. Doch noch ist es nicht so weit. Wenig Vertrauen in die Technologie Schließlich gehen die Deutschen immer gern noch auf Nummer sicher. Wenn sie die Kontrolle abgeben, dann nur zum Ein- und Ausparken oder in einem Stau. In allen anderen Fällen vertrauen die Bundesbürger dann doch noch lieber auf ihre eigenen Fähigkeiten am Steuer. Umfragen zeigen, dass sich nur 18 Prozent in einem autonom fahrenden Fahrzeug sicher fühlen würden, wie die Zeit berichtete. In China liegt dieser Wert dagegen bei 58 Prozent. Ungeheures Potenzial für Sicherheit und Wirtschaft Doch diese Vorurteile könnten bald durch eine überzeugende Demonstration der Fähigkeiten autonom fahrender Autos ausgeräumt werden. Das Potenzial dieser Technologie ist schließlich enorm. Es könnte nicht nur mehr Sicherheit, sondern auch mehr Wohlstand bringen. Immerhin darf sich die Autoindustrie in Deutschland als Schlüsselindustrie betrachten. Zahllose Arbeitsplätze hängen direkt oder indirekt von den großen Herstellern ab. Gleichzeitig bietet diese Technologie die große Chance, älteren Menschen bessere Transportmöglichkeiten zu bieten. Der Verkehr würde effizienter gelenkt, Güter und Menschen könnten zielgerichteter und umweltschonender von A nach B transportiert werden. Ist erst einmal ein hoher Grad an Automatisierung erreicht, sollten in Folge auch die Unfallzahlen deutlich sinken. Untersuchungen zeigen, dass menschliches Versagen mit einem Anteil von 90 Prozent der Hauptverursacher von Unfällen ist. Doch bis es dazu kommt, werden noch viele Jahre vergehen. Denn zunächst wird es zu einem sogenannten Mischverkehr auf Deutschlands Straßen kommen. Dabei wird herkömmlicher und autonomer Verkehr nebeneinanderher fließen. Studien gehen daher davon aus, dass sich das autonome Fahren nur langsam durchsetzen wird. Das liegt auch daran, dass herkömmliche Autos in Deutschland bis zu 20 Jahre lang im Einsatz sind. Derzeit sind in Deutschland 48,25 Millionen Fahrzeuge zugelassen. Das ist ein neuer Höchstwert. Experten […]

Erste Zwischenbilanz aus den virtuellen Bergmeisterschaften 2021

15. Mai 2021

Heißt es in der Realität bis auf weiteres, nichts oder noch nichts geht am Deutschen Berg, so liefern sich im Internet derzeit rund 30 Gamer alle 14 Tage spannende Rennen auf den klassischen deutschen und ausgesuchten ausländischen Bergpisten im sogenannten SimRacing. Die gekoppelten Meisterschaften „Röttele Berg-Challenge by GTR4u“ und der neue „ADAC SimRacing Berg-Cup“ sorgen für jede Menge Spaß und Spannung, und sind zu einer Art „Ersatz-Droge“ für Bergrennsport-Enthusiasten und sogar einige wenige reale Berg-Piloten geworden. Die bis kurz vor Weihnachten dieses Jahres angesetzten einundzwanzig Rennabende (immer montags zwischen 18 Uhr 30 und 21 Uhr), zählen allesamt zur Röttele-Challenge, zwölf davon zusätzliche zum ADAC-Cup. Die virtuellen Berg-Einzelzeitfahren laufen über die Plattform Assetto Corsa, wo es möglich ist die wundervoll nachempfunden Bergstrecken mit allerlei unterschiedlichen Rennfahrzeugen zu befahren. Pro Veranstaltung stellt ein immer wieder neues, einheitliches Rennfahrzeug, neue Anforderungen an die Gamer. Ein perfektes Set-up ist neben der Streckenkenntnis und der persönlichen Performance, einer der Schlüssel zu Erfolg. Die Strecken-Fahrzeug-Kombinationen stehen allen Teilnehmer mindesten 14 Tage vor dem Rennen zu ausgiebigen Test- und Einstellfahrten, rund um die Uhr zu Verfügung. Während in diesen Covid-19 Wochen an reale Rennwochenenden nicht zu denken ist, wird der Kalender der Sim-Racing-Events in den Sparten Rundstrecke, Rallye und nicht zuletzt Bergrennen immer umfangreicher. Die „Röttele Berg-Challenge by GTR4u“ und der „ADAC SimRacing Berg-Cup“ haben bereits ein Drittel der Saison hinter sich. Nach den Läufen auf den virtuellen Strecken von Arona (Spanien), St. Ursanne (Schweiz), Rieti (Italien), Oberhallau (Schweiz), Vuillafans (Frankreich) und den deutschen Strecken Waldau, Schotten und Wolsfeld, geht es erst nach der Pfingstpause Anfang Juni mit dem Glasbachrennen in den Mittelteil des Terminkalenders. Die Rennen sind durchweg bestens organisiert. YouTube-Livestream, Moderatoren die immer wieder prominenten Gästen, wie Niki Schelle, Manuel Metzger oder Reto Meisel am Mikrofon begrüßen dürfen. Ein erstklassiges Livetiming und zeitnah aktualisierte Meisterschaftsstände können sich zudem sehen lassen. Da vergisst man schnell, dass Simracing im verglichen zum Real Life Racing, den Nachteil hat, dass es bei weitem weniger Feedback für den Geist und Körper des Piloten gibt. Die Anspannung und bisweilen auch Nervosität an der Startlinie steht aber dem realen Sport in nichts nach. Die virtuelle Bergszene hat nun auch einige Spitzen-Simracer angezogen, die mit fast unglaublichen Zeiten ganz oben rangieren. Reallive-Bergpiloten wie Harald Ludwig oder Christoph Kaiser können trotzdem noch nicht ganz mit den besten Sim-Racern mithalten. Das liegt hauptsächlich an der unglaublichen Menge an Zeit, die diese Jungs über Jahre hinweg […]

Als Erster durchs Ziel – warum uns Rennen so begeistern

22. April 2021

Das Gefühl, als Erster eine Ziellinie zu überqueren, hat etwas Magisches an sich. Schon seit Anbeginn der Menschheit liefert man sich spannenden Duelle. Der beste Beleg, wie lange der Wettbewerbsgedanke schon existiert, sind die Olympischen Spiele der Antike. Diese wurden am Ende des 19. Jahrhunderts wiederbelebt und seitdem kämpfen die besten Sportler weltweit um Spitzenpositionen. Als der Mensch auf Hilfsmittel zur Fortbewegung umgestiegen ist, wurde natürlich auch dort das Rennen schnell etabliert. Beispiele hierfür sind Pferderennen oder in der Neuzeit die Formel 1. Eine ebenso interessante Beobachtung ist ebenfalls, dass das Rennen natürlich auch seinen Einzug in die Welt der Computerspiele gefunden hat. Dort lässt sich die Thematik des Rennens hervorragend umsetzen. Wer selbst allerdings eher weniger Lust hat, sich dem Sport oder den Konsolenspielen zu widmen, der hat die Möglichkeit, auf seine liebsten Sportler oder Rennfahrer zu wetten. Novibet, die besten Sportwetten Anbieter, bieten jedem die Chance, auf eine aufregende und neue Art und Weise einem Rennen beizuwohnen. Sportwetten bieten nochmals einen vollkommen anderen Zugang zum Sport und viele Nutzer behaupten, dass eine siegreiche Wette sich mindestens so gut anfühlt, als hätte man selbst den Preis gewonnen. Leidenschaft und sportliches Fieber – hautnah erlebt Die neuesten Apps und Anwendungen bei Sportwetten erlauben es, dass man näher denn je am Geschehen teilnimmt. Die Liveticker, die Verwendung finden, gehören zu den besten in der Branche und zeigen vor allem bei Livewetten ihre Stärken. Wenn sich bei einem Fußballspiel, beispielsweise, dass Ergebnis ändert, so reagiert man einfach innerhalb weniger Minuten und füge seinem Wettschein ein weiteres spannendes Element hinzu. Das Gleiche gilt für Bergrennen. Auch hier hat man als Nutzer die Chance, viele einzelne Teilwetten in seinem Wettschein zu integrieren. Das erhöht zum einen natürlich die Größe des möglichen Gewinns und zum anderen trägt es erheblich zur Steigerung der Spannung bei. Möchte man selbst Teil eines Wettbewerbs sein und sich eine neue Perspektive verschaffen, so sind Sportwetten eine hervorragende Gelegenheit dazu. Es liegt in der Natur des Menschen, sich zu messen und nach immer größeren Zielen zu streben. Das zeigt die Geschichte großer Wettrennen sehr deutlich. Ob man dabei selbst teilnimmt, oder ob man als Fan von außen zusieht, das macht keinen großen Unterschied aus. Wichtig ist, dass man für eine Sache brennt und seine große Leidenschaft nach außen trägt. Wem das gelingt, der findet einen spannenden Zeitvertreib, der mit etwas Glück sogar zu großen Gewinnen führt. Worauf man wettet, auf klassische […]

Berg-Urgesteine: Fotostory Harald Ludwig

18. April 2021

Inzwischen sind es 38 Jahre im Motorsport, auf die der abwechselnd in Homburg und Merzig im Saarland lebende Harald Ludwig zurück blicken kann. Meist bei Bergrennen, aber auch bei Rallyes und auf der Nürburgring-Nordschleife startete der inzwischen pensionierte Polizeibeamte. Im Jahr 1983 begann alles mit ersten Versuchen auf einem nur 89 PS starken Talbot Samba Rallye, bevor 1986 der Umstieg auf einen 158 PS starken Fiat Ritmo folgte. Nur ein Jahr später wechselte Ludwig in den Suzuki Swift GTI Sportpokal und schloss dabei auch mit dem Bergrennsport erste Freundschaft. Zunächst fand Ludwig eine neue Heimat auf der Nordschleife des Nürburgrings. Zwischen 1990 und 1995 standen die Rennen zum Veedol-Langenstreckenpokal (heute VLN) sowie Einsätze bei 24h-Rennen im Vordergrund. Zwischendurch kam es zu sporadischen Bergeinsätzen mit einem BMW 324 td, vornehmlich bei den heimischen Bergrennen in Homburg und am Potzberg. Ab 1996 mutierte Ludwig dann vollends zum „Bergsteiger“. Ein von Tuner Hartge vorbereiterer BMW M3 E30 wurde zunächst in der 270 PS starken Gruppe A-Version bei Bergrennen in Deutschland, Luxemburg und Belgien erfolgreich gefahren. Bis zum Verkauf des weißen M3 im Jahre 2000 erfolgen weitere Modifikationen zum Gruppe H-Fahrzeug. Mit dem Verkaufserlös wurde der hennarote BMW M3 E36 angeschafft, den Ludwig im KW Berg-Cup bewegte. Im Jahr 2015 hieß es adieu BMW, welcome Audi. Mit einen Seriennahen R8-Sportwagen dominiert er seither die Gruppe G.  Zwischen 2003 und 2009 besaß der Hobbyrennfahrer sogar zwei Rennfahrzeuge. Mit einem ebenfalls hennaroten Mazda 323 4WD Turbo, wagte er die Rückkehr auf die Rallyepisten. Darüber hinaus beschäftig sich Harald Ludwig quasi seit den Anfängen des virtuellen Rennsports mit dem SimRacing auf der Rundstrecke und ist dieses Jahr im neuen ADAC SimRacing Berg-Cup eingeschrieben.  

Wie künstliche Intelligenz das Rennfahren verändert

12. April 2021

Die Digitalisierung schreitet rapide voran und unsere Erfindungen werden immer mehr zu Quantensprüngen. Eine der neuesten Entwicklungen befindet sich im Bereich der Künstlichen Intelligenz, die langsam unsere Arbeitsschritte automatisiert und gleichzeitig unser Leben verbessert. Momentan steckt die Technologie noch in den Kinderschuhen, doch in Zukunft werden wir bald selbstfahrende und intelligente Autos sehen. Wie wird die Zukunft des Rennfahrens in einigen Jahren aussehen, wenn wir plötzlich die Entscheidungen der Künstlichen Intelligenz überlassen? Künstliche Intelligenz im Rennsport Künstliche Intelligenz beschäftigt uns nun schon seit Jahren, jedoch haben sich gerade in den letzten Jahren einige neue Technologien entwickelt, die bereits unseren Alltag beeinflussen. Mittlerweile wird die Entwicklung im Marketing, in der Online-Sicherheit und im Bankwesen eingesetzt. Oftmals sind die Veränderungen so gering, dass User gar nicht bemerken, wie weit Künstliche Intelligenz bereits in ihr Leben eingebunden ist. Im Kundendienst sind immer mehr Chatbots anzufinden, die Antworten von echten Mitarbeitern so gut imitieren, dass User den Unterschied nicht erkennen können. Die Bots werden mit Maschinellem Lernen ausgestattet, was ihnen die Möglichkeit gibt, aus den Antworten und Reaktionen der User zu lernen und neue Informationen zu generieren. Künstliche Intelligenz wird zudem immer wichtiger für Online-Unterhaltung, wo Computer die Prozesse übernehmen, die das menschliche Gehirn nicht mehr verarbeiten kann. Meistens handelt es sich um große Datensätze, die Aspekte wie die Immersion und die Authentizität des Contents beeinflussen. In Casino Spielautomaten kommt AI zum Einsatz, wenn Besucher mit den Spielen, wie dem berühmten Starburst-Spiel, interagieren. Die dadurch entstandenen Datensätze werden analysiert und sortiert, um Usern eine bessere Erfahrung zu bieten. Wenn Casino-Spiele und Videospiele in Zukunft mit Virtual Reality ausgestattet werden, können sich Spieler dank Künstlicher Intelligenz auf eine personalisierte Erfahrung freuen. Für viele Unternehmen ist ein Leben ohne die Arbeit der Künstlichen Intelligenz heute gar nicht mehr vorstellbar. Nicht anders sieht es im Rennsport aus, wo Unternehmen die Limits der Computertechnologie testen. Der Aspekt des automatisierten Kundendienstes mag hier vielleicht nicht so relevant sein, jedoch profitieren die neuesten Automodelle von Künstlicher Intelligenz in verschiedenen Formen. Beispielsweise wird ein Infotainment-System integriert, das den Reifendruck und den Motor überprüfen kann. Die Innovation betrifft hauptsächlich elektrische Vehikel, die in den nächsten Jahren immer häufiger auf den Straßen anzutreffen werden sein. Erst im November 2020 gab Elon Musk bekannt, dass sein Unternehmen an einer neuen Künstlichen Intelligenz arbeite, die in Zukunft die Batterieleistung elektrischer Autos manuell regulieren könne. Durch die größere Leistung und verschiedenen Ladearten der elektrischen Autos wird eine solche Entwicklung einen gravierenden Unterschied für die Lebensdauer der Batterien machen. Man stelle sich […]

Berg-Urgesteine: Fotostory Klaus Hoffmann

14. März 2021

Ausgangspunkt der Leidenschaft von Klaus Hoffmann für den Bergrennsport war und ist das Schwanbergrennen seines Heimatclubs AMC Kitzingen, das letztmals 1989 stattfand. Bei den letzten Rennen auf den Schwanberg stand der Karosserie- und Lackiermeister noch mit seinem Ford Escort RS 2000 am Start. „Pol“, wie er in den Fahrerlagern gerufen wird, pausierte danach bis 1996 um seinen Kfz-Betrieb aufzubauen, kam mit einem Ford Sierra Stufenheck-Cosworth zurück. Erst in der Gruppe G, dann bei den Produktionswagen der Gruppe A. Zur Saison 2003 baute man einen Ford Escort Cosworth auf, der erst in Gruppe A-Version eingesetzt und ab 2005 in der Gruppe H lief. Nach weiteren Verbesserungen näherte sich der Franke pö a pö der Tourenwagenspitze in der Gruppe E1. Aus beruflichen Gründen trat der 56-Jährige zwischendurch immer mal etwas kürzer. Gelegenheiten den zweiten Gruppe CN-Sportwagen von Herbert Stenger zu pilotieren, ergriff er in den Jahren 2007 und 2009 beim Schopf. Auf Vermittlung von Norbert Brenner kam es 2010 zu einem Test im Opel Astra V8 DTM in Boxberg. Klaus war vom 500 PS Renner fasziniert und Opel-Sportchef Volker Strycek gab seinen Segen dazu. Im gleichen Jahr, ab seinem jetzigen Heimrennen in Eichenbühl, schlüpfte Klaus Hoffmann in eine neue Rolle und wurde vom Jäger zum Gejagten. Seit 2012 gehört er zum erlesenen Kreis der Deutschen Bergmeister. Auf Grund des Reglements, die ihm weitere DM-Titel für unmöglich erscheinen lassen, sieht man Klaus und den wundervollen ex-DTM-Boliden nur noch sporadisch bei Läufen der DBM, was viele Fans bedauern.  

Faltenbacher Fiat Abarth 1000 TCR – Die Legende lebt …

9. März 2021

Bereits ein Jahr nach der Gründung des MSC Wiesau hatte man mit Erich Faltenbacher einen sehr erfolgreichen Motorsportler. Mit seinem Fiat Abarth 1000 TCR gewann er 1973 die Nordbayerische ADAC Bergmeisterschaft. Mit diesem Titel legte er den Grundstein für eine lange Liste sportlicher Erfolge seit Gründung des ADAC Ortsclubs Wiesau. Das Bild von der Zweiradeinlage beim Bergrennen in Happurg 1972 ging um die ganze Welt. Das Nachrichtenmagazin „Der Stern“ brachte damals in seiner Märzausgabe 1973 eine Kolumne über den Motorsport heraus unter dem Motto „Manchmal fahren Sie auch auf den Boden“. In dieser Kolumne ging es um akrobatische Aktionen von Autos bei Rennen. 1975 verkaufte Erich Faltenbacher den Fiat Abarth nachdem er beruflich weniger Zeit für sein Hobby hatte. Das Auto wechselte im Laufe der nächsten Jahre mehrmals die Besitzer. Nach einem Unfall bei einem Rundstreckenrennen in den 80iger Jahren verschwand der 1000 TCR in einer Garage. Die meisten dieser legendären Tourenwagen die Anfang der 70iger die Szene dominierten sind entweder verschrottet oder verrostet. Originale Fiat Abarth 1000 TCR gibt es nicht mehr viele, die meisten sind Nachbauten. Auf der ganzen Welt vor allem in Italien existieren noch einige Exemplare. Sie werden meistens von den Besitzern bei Historischen Motorsportveranstaltungen eingesetzt. Wie der Zufall es wollte fand der neue  Besitzer das Auto dann vor ca. 10 Jahren durch ein Kundengespräch. Der damalige Besitzer aus Ulm wollte ihn wieder aufbauen aber nicht verkaufen. Nach langen zähen Verhandlungen gelang es ihm jetzt den Fiat in seinen Besitz zu bringen. Nun wird der Fiat Abarth wieder restauriert und neu aufgebaut. Die Substanz der Karosserie ist noch in einem guten Zustand. Der neue Besitzer Michael Feyl aus Treuchtlingen will das Auto nun wieder so Instand setzen wie ihn Erich Faltenbacher gehabt und gefahren hat. Aus diesem Anlass ist er an den MSC Wiesau herangetreten wegen Bildmaterial und Ergebnislisten. Leider ist Erich Faltenbacher vor 10 Jahren verstorben, sodass er nicht mehr miterlebt wie der restaurierte  Fiat Abarth 1000 TCR wieder das Licht der Welt erblickt. Alte MSC Mitglieder, sein damaliger Mechaniker und die Familie Faltenbacher werden nun dem neuen Besitzer die nötigen Infos  für die Restauration zukommen lassen. Besonders stolz ist man beim MSC Wiesau natürlich das das Fahrzeug nach fast 50 Jahren noch existiert. Denn das Auto ist ein Stück Vereinsgeschichte. Nach Erich Faltenbacher fanden sich eine Reihe von erfolgreichen Aktiven im Bergrennsport. Werner Härtl und Jörg Twardokus sorgten in den späten 70igern für regionale […]

Werkstatt-Report #41: Legendärer Wolpert-Sportwagen wieder aufgetaucht

6. März 2021

In den 1990er Jahren gehörte der UWR Debora SP 90-Sportwagen mit dem 3-Liter BMW CN-Motor und der markanten VW-Harlekin Lackierung zum Bild der Bergrennen in Deutschland. Von 1994 bis 1999 pilotierte Uwe Wolpert, einer der Dienstältesten Aktiven in der Deutschen Bergmeisterschaft, dieses Fahrzeug. Von Ende 1999 bis zum Unfall beim Homburger Bergrennen 2003 setzte danach der Pfälzer Herbert Leibach diesen formschönen  Gruppe C-Sportprototyp ein. Im März 2019 wurde der Wagen in eBay angeboten und befindet sich seitdem bei der motorsportbegeisterten Familie Pfeifer in Österreich. „Ich habe den Wagen ein paar Kilometer entfernt vom Hockenheimring gekauft“, bestätigt Manuel Pfeifer, der selbst sporadisch in der Berg-ÖM mit einem Honda Civic Typ R antritt und mit seinen Eltern Herbert und Renate, und Pfeifer Motorsport Video in der Bergszene bekannt ist. „Ich habe das Fahrzeug durch Zufall entdeckt und zu einem günstigen Preis ersteigert. Verbaut war ein 1.8 S3 Turbo Motor, aber ein BMW E36 M3 Motor liegt bereits in meiner Garage. Ich möchte den Wagen soweit wie möglich wieder in den Originalzustand versetzten“. Der noch vom Unfall damals in Homburg beschädige Wagen, landete als „Rolling Chassis“ zwischenzeitlich bei einem Privatmann, der den Sportwagen für Trackdays aufbauen wollte aber aus Zeitmangel das Projekt aufgab. „Die Fertigstellung ist für das Frühjahr 2022 anvisiert“, sagt Manuel Pfeifer weiter. „Derzeit finden gerade die Instandsetzungsarbeiten an der Karosserie und die Vorbereitungen für den Einbau des M3 Motors statt. Nach Fertigstellung möchte ich in der historischen Gruppe Bergrennen fahren und Strecken unter die Räder nehmen, die ich immer schon mal fahren wollte, wie Osnabrück, Eschdorf, Eichenbühl, St. Ursanne oder Oberhallau“.

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