30 Jahre KW – vom Einmann-Betrieb zur globalen Unternehmensgruppe

9. Mai 2022

Im Mai 1992 legte der Murrhardter Klaus Wohlfarth mit der Gründung seines Einzelhandelsgeschäfts KW Tuning den Grundstein einer eindrucksvollen Erfolgsgeschichte. Heute, drei Jahrzehnte später ist aus dem Einzelhändler für sportives Autotuning und Zubehör ein in seinem Segment weltbekannter Hersteller für Gewindefahrwerke, Motorsportdämpfer und Leichtmetallräder geworden. Herz der KW automotive Gruppe ist der im schwäbischen Fichtenberg ansässige Fahrwerkhersteller KW automotive, den Klaus Wohlfarth gemeinsam mit seinem Bruder Jürgen Wohlfarth und engagierten Mitarbeitern zum Weltmarktführer für individuelle Fahrwerksysteme aufbaute. Während in Fichtenberg 360 Menschen tätig sind, beschäftigt die inhabergeführte Unternehmensgruppe weltweit 1.200 Mitarbeiter. Zur KW automotive Gruppe zählen neben dem Leichtmetallräderhersteller BBS auch der Offroad- und Rallye-Fahrwerkhersteller Reiger Suspension, die Stoßdämpfersparte des Technologiekonzerns AL-KO sowie weitere eigene Fahrwerk- und SimRacing-Marken. Geprägt davon, ein Problem eher als eine Herausforderung zu sehen und diese Herausforderung erfolgreich zu meistern, treibt den Unternehmer Klaus Wohlfarth und Gründer von KW automotive jeden Tag an. Im Mai 2022 jährt es sich zum dreißigsten Mal, dass er mit Anfang 20 in seinem schwäbischen Heimatort Murrhardt das Einzelhandelsgeschäft „KW Tuning“ gründet. Drei Jahrzehnte später ist aus dem Einzelhändler ein Weltunternehmen mit 13 Standorten und 1200 Mitarbeitern geworden, dessen innovative Produkte von Automobilherstellern, Motorsportteams und begeisterten Automobilenthusiasten weltweit geschätzt werden. „Da es damals die Produkte, die die Kunden wollten, nicht gab, fingen wir an, ein eigenes Gewindefahrwerk zu entwickeln“, erinnert sich Klaus Wohlfarth zu seinen Anfängen als Unternehmer. Das auf der Essen Motor Show 1995 eingeführte Fahrwerk war ein Meilenstein. Global aufgestellt, regional verwurzelt Mit eigenen Wurzeln im Rennsport und immer den einzelnen Kundennutzen im Fokus, optimierte und verbesserte Klaus Wohlfarth mit seinen Wegbegleitern das Produkt Gewindefahrwerk immer weiter. In den vergangenen 30 Jahren entwickelte der 1998 zur KW automotive GmbH umfirmierte Fahrwerkhersteller zahlreiche große und kleine Innovationen. Bekannte KW Entwicklungen sind beispielsweise in der Höhe einstellbare Hinterachsfederteller, in der Dämpfercharakteristik separat einstellbare Ventiltechnologien, die Fertigung von Federbeinen aus Edelstahl, hydraulische Liftsysteme, die Nutzung von Verbundwerkstoffen bei Federtellern, Smartphone-Apps zur Fahrwerksteuerung und vieles mehr sorgen dafür, dass der von den beiden Brüdern Klaus und Jürgen Wohlfarth geführte Fahrwerkhersteller zum Marktführer für individuelle Fahrwerksysteme wurde. Aber nicht nur Automobilenthusiasten zählen seit Jahren zu den Kunden. So war beispielsweise Mercedes-Benz der erste Automobilhersteller, der KW automotive damit beauftragte ausgewählte Serienmodelle wie Mercedes SLK 55 AMG Black Series mit einem in der Druck- und Zugstufe separat einstellbarem Gewindefahrwerk auszurüsten. „Es blieb aber nicht nur bei AMG“, so Klaus Wohlfarth weiter. Heute arbeitet KW automotive […]

Gerade kein Bergrennen geplant? Hier sind spielerische Alternativen!

6. Mai 2022

Mit Bergrennen als Hobby ist Abwechslung und Nervenkitzel garantiert. Leider kann nicht an jedem Tag oder Wochenende ein neues Rennen in Ihrer Region stattfinden. Damit es nicht langweilig wird, stehen Rennfreunden viele Alternativen in der Freizeitgestaltung offen. Wir haben einige Anregungen zusammengefasst, wobei das sportliche Vergnügen oft eine spielerische Note hat. Auch ohne Bergrennen Dynamik und Fahrspaß erleben Fahrspaß rund um die Bergwelt ist mit keinem anderen Motorsport zu vergleichen. Wenn Sie als Zuschauer spannende Bergrennen in Deutschland und den angrenzenden Nationen verfolgen oder selbst im Cockpit sitzen, werden Sie diesem Statement sicher zustimmen. Trotzdem gibt es Tage, an denen Sie einfach nur zu Hause auf der Couch sitzen und entspannen möchten. Neben dem Blättern von Fachmagazinen oder dem Stöbern durch Ihre liebste Internetseite zum Thema Bergrennen können Sie virtuell ins Cockpit steigen. Spielerischen Nervenkitzel rund um verschiedene Rennserien gibt es für den PC und alle namhaften Konsolen. Zwar fehlt hierbei ein wenig das Live-Flair, trotzdem können Sie Ihrem liebsten Hobby treu bleiben und manche Erfolge im Cockpit einfahren. Realistische Rennspiele bei vielen Fans im Kurs Als spielerische Alternative werden Rennspiele für beliebte Konsolen wie die Switch oder Playstation oft als erstes genannt. Da es via Konsole kaum namhaften Titel mit einem Fokus auf Bergrennen gibt, sollten Spieler via PC und Assetto Corsa in diverse virtuelle Bergmeisterschaften einsteigen. Zusätzlich besteht die Möglichkeit in weiteren, vielfältigen Themenwelten Gas geben und sich mit anderen Spielern messen. Namhafte Serien wie „Need for Speed“ oder „Gearshifters“ werden um Spieltitel ergänzt, bei denen der Fahrspaß nebenbei erlebt werden kann. Man denke nur an den kriminellen Nervenkitzel, der bei allen Gas geben und Fahrzeuge modifizieren bei „Grand Theft Auto V“ auf Sie wartet. Natürlich gibt es auch realitätsnahe Spiele rund um die Formel 1 und andere Rennserien. Hier kommen ambitionierte Motorsport-Fans auf Ihre Kosten, die sich sogar mit speziellem Gaming-Equipment vom Lenkrad bis zu Pedalen ausstatten lassen. So erhält das Spielerlebnis eine besonders realistische und spannende Note. Vom Sportgame zu anderen Spielideen Für echten Nervenkitzel muss das Thema Rennsport nicht im Vordergrund stehen. Mit Lust und Laune auf spielerische Anreize sind Anbieter von Sportwetten oder Casino-Games gefragt. Alle namhaften Wett-Plattformen halten ein Wettangebot für die Formel 1 und weitere Rennserien bereit. Vom Qualifying bis zur finalen Platzierung haben Sie die Möglichkeit, hier aus einem kleinen Einsatz einen höheren Gewinn zu machen. Ganz ohne eigenen finanziellen Einsatz geht es bei vielen seriösen Spiel-Anbietern im Netz. So können Sie bei manchem online Casino Freispiele nutzen, bei […]

Marcel Steiner Kolumne: Erfolgreicher Test mit fatalem Ausgang

5. Mai 2022

Lange war es vermeintlich still bei Steiner Motorsport. Hinter den Kulissen wurde jedoch fleißig an den Vorbereitungen der Saison 2022 gearbeitet. Helftec Engineering hat den Turbo-Motor mit einigen Modifikationen überarbeitet und mit neuen Kolben bestückt. Nach einem sehr erfolgreichen Prüfstandlauf vor Ostern, konnten wir mit der Set Up- und Finish-Arbeit am LobArt/Helftec-Honda beginnen. Daher fühlten wir uns am 28. April 2022 gut vorbereitet, um in Anneau du Rhin, eine erste Testfahrt zu absolvieren. Danach wollten wir gleich nach Abreschviller/F an das erste Rennen aufbrechen, welches in der Nähe von Anneau du Rhin liegt. Trotz relativ langer Rennstreckenabsenz, lief der letzte Schliff für die Piste routiniert. Vor der ersten Ausfahrt war ich dann doch etwas nervös. Nach einigen Kurven fanden der LobArt und ich aber bereits gut zusammen. Nach jedem kurzen Stint untersuchten wir das Auto und Motor auf etwaige Undichtheiten, Abnutzungen oder Defekte. Alles schien perfekt und ich konnte alle Leistungsstufen auf der Strecke ausprobieren und fühlen. In den oberen Leistungsstufen schiebt der Motor schon imposant an und ich freute mich, dies endlich mal am Berg auszutesten. Hierfür wollten wir noch zwei ältere Sätze Reifen kurz anrollen, damit diese im Training beim Bergrennen wieder ihren Grip finden. Ich spürte sofort, dass diese Slicks gleich viel schneller mehr Haftung boten. Eigentlich in Gedanken schon fast auf dem Weg nach Abreschviller, wollte ich nochmal bei Highspeed den Downforce in „Adrenalin“, dem schnellen Rechtsknick nach der langen Geraden, fühlen und danach meine letzte Runde dieses Abends fahren. Doch dann der große Schock! Kurz vor dem Anbremsen der Kurve vor dem Fahrerlager leuchten bei mir am Display alle roten Lampen – Öldruckalarm! Ich bremste das Auto so schnell es ging ab, damit die Fliehkraftkupplung den Motor vom Getriebe trennte (ein Auskuppeln während der Fahrt ist leider so nicht möglich). Als ich zum Stillstand kam, saß ich bereits in dichtem Rauch. Ich dachte erst an ein harmloses Ölleck. Beim Aussteigen aus dem Auto entpuppte sich der Rauch aber als Feuer. Zu allem Unglück kam ich zu diesem Zeitpunkt bereits nicht mehr an die Feuerlöscherauslösung. Somit konnte ich nur noch zusehen, wie der in unzähligen Stunden mit viel Hingabe aufgebaute LobArt brannte. Nach gefühlt unendlichen Sekunden, kam dann Rettung aus dem Fahrerlager. Fahrerkollege Jürg Ochsner schnappte sich einen Feuerlöscher, rannte herbei und löschte meinen Rennwagen. Unmittelbar danach war auch das Streckensicherungsfahrzeug mit einem weiteren Feuerlöscher zur Stelle. Jemand scheint es nicht gut zu meinen mit uns und dem Turboprojekt. […]

Nachruf auf die Berglegende Anton Fischhaber

16. März 2022

Anton, genannt Toni Fischhaber verstarb am 12. März 2022 im Alter von 81 Jahren in seiner bayrischen Heimatstadt Bad Tölz. Der erfolgreiche Geschäftsmann, er besaß zahlreiche Miet- und Geschäftshäuser sowie Gastronomiebetriebe, zählte zu den erfolgreichsten Bergrennfahrern der 1960er-Jahre. Fischhaber, der auch auf der Rundstrecke bis zur Ur-DTM (Alfa Romeo GTV6) aktiv war, hatte es in seinen 28 Rennjahren zu einem der erfolgreichsten bayrischen Motorsportler aller Zeiten gebracht. Sechs Berg-Europameisterschaften, einen deutschen Berg-Titel und gut 200 Einzelsiege hatte der zierliche Tölzer mit allen möglichen Tourenwagen, GT-Autos und Sportwagen errungen. Als der damals 18-Jährige 1959 bei seinem ersten Bergrennen am heimischen Wallberg starten wollte, wurde er vom legendären Rennleiter und Sportchef des ADAC Südbayern Otto Sensburg als zu jung für diesen Sport abgewiesen. Ein knappes Jahrzehnt später schaffte er es bereits in die „Hall of Fame“ der Europa-Bergmeisterschaft. Seine Karriere begann er 1959 auf einem BMW 700. Es folgten Alfa Zagato, Lotus-BMW, Abarth und die gesamte Porsche-Palette bis zum 8-Zylinder Berg-Spider, mit denen er glanzvolle Jahre am Berg und auf der Rundstrecke markierte. Im Porsche-Werksteam wurde er Teamkollege von Gerhard Mitter, bei Abarth kämpfte er an der Seite von Hans Herrmann. Die wohl schönsten Rennen und atemberaubendsten Duelle lieferte er sich als Privatfahrer Anfang der 60er Jahre mit seinem Münchner Dauerrivale und Freund Ernst Furtmayr. Mit 19 Teilnahmen zwischen 1962 und 1983 ist er Rekordstarter beim 1000-km-Rennen auf dem Nürburgring. Seine beste Platzierung war der vierte Gesamtrang 1982, gemeinsam mit seinen „Berg-Kammeraden“ Mario Ketterer und Eckhard Schimpf auf einem BMW 320i. Erwähnenswert ist der fünfte Gesamtrang beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans 1965, gemeinsam mit Gerhard Koch auf einem Porsche 904 GTS. Nach dem Ende seiner Rennkarriere 1988 widmete er sich dem Immobilienhandel und war 14 Jahre Vorsitzender beim bekannten örtlichen Eishockey-Club EC Bad Tölz. Text mit Auszügen aus „Hallo, wie geht´s?“ von Rainer Braun Fotos: Scuderia Trentino, Maly, Fiorenzo Vaccari, Roland Höfer

DVD zum FiA Hillclimb Masters 2021 von Pilotes.tv

17. Februar 2022

Wie wundervoll doch das Wochenende beim FiA Hillclimb Masters im Oktober letzten Jahres in Portugal war, kann man sich nun noch einmal mit der DVD von Pilotes.tv, in Erinnerung rufen. Mitten in der Pandemie hatte es der portugiesische Motorsportverband geschafft, ein einmaliges Event und Fest des Bergrennsports auszurichten und in vielen Herzen große Emotionen zu entfachen. In 90 Minuten sind noch einmal alle Fahrzeuge auf der Strecke, plus Impressionen und die stimmungsvollen Medaillenzeremonie zu sehen. Die Szenen machen zweifellos Appetit auf mehr und eine hoffentlich relativ unproblematische Saison 2022. Außerdem unterstützt Ihr mit dem Kauf der DVD Gilles Huntzinger und sein Team von Pilotes.TV, die in den letzten beiden Jahren ebenfalls unter der Pandemie stark gelitten haben. Preis der DVD ist 14,99€, zu bestellen unter: https://pilotes.eu/magasin/de/dvd/1505-fia-hillclimb-masters-braga-2021.html

Fernab der Menschenmassen – Sport mit echter Leidenschaft

8. Februar 2022

Ist es nicht erstaunlich, dass es auf der Welt bislang keine abschließende Liste gibt, die sämtliche existierende Sportarten zusammenfasst? Während eine Liste mit Ursprung in Deutschland von gerade einmal 250 verschiedenen Arten spricht, gibt es weitaus ausführlichere Varianten, die mehr als 800 Arten mit Ursprungsland und einer kurzen Entstehungsgeschichte aufführen. Angesichts dieser erstaunlichen Anzahl an Sportarten ist es ziemlich überraschend, wie es in gewissen Ländern schon vor Jahrhunderten dazu gekommen ist, dass sich eine bestimmte Sportart zu einem Nationalsport entwickelt hat. Es reicht, sich anzuschauen, wie viele Fußballfans es gibt, um zu verstehen, wie vielen Sportarten gleichermaßen zu wenig Beachtung geschenkt wird. Nur, weil eine bestimmte Sportart nicht so viele Fans hinter sich vereint, wie der Fußball oder das American Football, bedeutet das noch lange nicht, dass dort weniger leidenschaftlich hinter den Sportlern oder einem Team gestanden wird. Ganz im Gegenteil ist es so, dass die Sportarten, in denen die Fans und die aktiven Sportler eine große Schnittmenge bilden, bei der Ausübung eine besondere Atmosphäre innehaben. Kommt Zuwachs zu einem Team oder tut sich was, so fühlt es sich bei weniger populären Sportarten so an, als wäre man direkt dabei. Die Sportler sind nahbar und scheuen das Bad in der manchmal kleinen Menge nicht. Der sportliche Blick über den Tellerrand hinaus Rennfahrzeuge aller Art üben auf viele Kinder eine Faszination aus. Diese scheint allerdings mit der Zeit bei den meisten wieder zu verfliegen und wer sich einen Funken der Leidenschaft bewahrt, der schaut sich hin und wieder ein Rennen der Königsklasse, der Formel 1 an. Dabei sind es in der Regel nicht die Rennen, in denen große Rennställe und noch größere Sponsoren hinter den Sportlern stehen, die den Zuschauern den größten Spaß bereiten. Es sind die Rennen, bei denen sich nach getaner Arbeit noch mit den Sportlern in aller Ruhe unterhalten kann. Wirft man einen Blick auf die Ehrentafel der Fahrer bei Bergmeisterschaften, so wird sofort deutlich, dass auch ein solcher Sport lebt und mehr denn je das Feuer bei den wirklich treuen Fans entfacht. Wer sich sicher ist, dass der Motorsport nicht das Richtige für einen ist, der sollte dennoch den berühmten Blick über den Tellerrand hinaus wagen und sich nach exotischen Sportarten mit Kultstatus umsehen. Schließlich geht es doch um den Spaß. Dieser Fakt wird in der heutigen Zeit, in der so manche Sportart ein Milliardengeschäft ist, gerne übersehen. Ein neuer Sport zu Wasser lässt sich in den […]

Berg-Legenden: Foto-Story Rolf Rypka

7. Februar 2022

Rolf Rypka, geboren am 05.10.1944, war sowohl am Berg, als auch auf der Rundstrecke „zu Hause“. In seiner langjährigen Motorsportkarriere hielt er immer der Marke „Opel“ die Treue, und fuhr insgesamt zahlreiche Erfolge, mit unterschiedlichen Touren- und Produktionswagen der Rüsselsheimer, ein. Kurz gesagt, er zählte, vor allem in 1980iger-Jahren, zur absoluten, deutschen Bergelite. Rypka, der aus der Nähe von Dudenhofen – bekannt für das Prüffeld der Opel AG – stammt, startete seine Motorsportkarriere bei ersten Einsätzen im Slalomrennsport im Jahre 1967. Neben einem BMW 2002 setzte er auch einen Opel Kadett B ein, und entschied sich damit schon früh für die Marke „Opel“, wobei die räumliche Nähe zum Opel-Werk auch mit ausschlaggebend war. Ab 1971 spezialisierte er sich auf den Bergrennsport. Rypka war mittlerweile beruflich als Versuchstechniker der Opel AG tätig. Ein 11. Platz in der Deutschen Automobil-Meisterschaft 1977 schien ein gutes Zeichen für weitere, zukünftige Erfolge zu sein. Stetig ging es für ihn mit guten Platzierungen aufwärts, und 1978 wurde Rypka, noch vor den älteren Bergidolen Herbert Stenger und Willi Bartels, Achter in der Berg DM. Die Zeit zwischen 1980 und 1985 war bestimmt die erfolgreichste Zeit am Berg von Rolf Rypka. Herausragend vor allem die Leistungen zum Gewinn des Titels des Vizemeisters der Automobil-Bergtrophäe, für den er bei 13 Bergrennveranstaltungen sagenhafte 12 Siege herausfuhr. Dann kamen die Jahre 1984 und 1985, die für ihn den persönlichen Höhepunkt darstellten. 1984 gewann er bei „nur“ 5 Siegen zum 1. Mal den Titel des Meisters der Deutschen Automobil-Berg-Trophäe. Diesen Titel sollte er dann, im Jahre 1985, noch einmal gewinnen. 1986 nahte dann so langsam das Ende seiner Motorsportkarriere. Sporadischen Teilnahmen bei heimatnahen Bergrennen mit dem Ascona B in der Gruppe „H“ folgten. Insgesamt nahm Rolf Rypka an über 380 nationalen und internationalen Rennen, hauptsächlich Bergrennen, teil, bei denen er 150 Mal als Sieger hervorging. Text: Andreas Seidel (Auszug aus dem Buch „Klingenring-Bergpreis“)  

Formel 1 2022 – Können die Nachzügler aufholen?

6. Februar 2022

Während des Winters ist die FIA nicht nur mit dem Angleich der Lizenzvoraussetzungen für Teilnehmer der Deutschen Bergmeisterschaft beschäftigt. Nebenbei gilt es bei der Königsdisziplin, der Formel 1, das Saisonfinale von 2021 aufzuarbeiten, welches für einige Diskussionen gesorgt hat. Auch nächstes Jahr werden, trotz der Veränderungen am Auto, wieder Mercedes und Red Bull als die Favoriten gesehen. Die Frage stellt sich jedoch: Können die Nachzügler aufholen? Die Mittelfeldteams Am ehesten erhoffen sich Alpine und Aston Martin eine Steigerung in der neuen Saison. Alpine ist, Insidern zu Folge, ein Coup gelungen, indem sie eine Lücke im Reglement entdeckt haben. Deswegen haben sie bei Sportwetten auf Winamax mit einer Quote von 40,00 and 75,00 (Stand 31.01.2022) passable Chancen auf den Konstrukteurs Titel 2022. Der Wettanbieter zählt als einer der besten neuen Wettanbieter des Jahres 2022. Die Experten der Buchmacher haben die aktuellen Entwicklungen genau im Auge. Der Chef von Aston Martin will eine konstante Entwicklung im Team sehen, damit in ein paar Jahren sein Sohn Lance sich Weltmeister nennen kann. Dafür wurden im vergangenen Jahr einige Ingenieure von Mercedes und Red Bull abgeworben und keine Kosten gescheut. Der Plan ist in vier Jahren Weltmeister zu sein, die Regeländerungen bieten jedoch bereits jetzt die Möglichkeit einen Sprung nach vorne zu machen. Die Nachzügler Für Williams, Alfa Romeo und Haas steht eine wichtige Saison bevor. Nachdem man in den vergangenen Jahren nur wenig mit Punkten in Berührung gekommen ist, muss das neue Auto schnell sein, um einen Absturz in die Bedeutungslosigkeit zu verhindern. Williams war in der vergangenen Saison bereits auf einem guten Weg, verliert jedoch jetzt mit George Russell seinen besten Fahrer. Für Haas steht viel auf dem Spiel. In der vergangenen Saison verbesserte man das Auto während der Saison nicht, um den Fokus bereits auf das 2022 Fahrzeug zu legen. Sollte dieses wieder nicht überzeugen, steht ein Ausstieg vom Besitzer Gene Haas im Raum. Ähnlich sieht die Situation bei Alfa Romeo aus. Bereits im vergangenen Jahr gab es Gerüchte über eine Rückkehr von Andretti, jetzt soll auch Maserati interessiert sein, das Team in den kommenden Jahren zu übernehmen. Für definitive Prognosen ist es noch zu früh. Dennoch gibt es Tendenzen bei den Teams. Alpine könnte eine positive Überraschung werden und auch Aston Martin erhofft sich eine konstante Verbesserung. Bei den Nachzüglern schaut es primär für Williams gut aus. Bei Haas und Alfa Romeo erscheint es als die letzte Chance erfolgreich zu sein. Für […]

Wird die Formel 1 komplett auf Elektro-Motoren umsteigen?

27. Januar 2022

Anfang 2021 war die Ankündigung der Formel 1, dass alle ihre Rennwochenenden bis 2025 nachhaltig sein werden und dass die weltweit führende Rennserie als Ganzes bis 2030 kohlenstoffneutral werden soll, in allen Motorsport News. Also keine weiteren Netto-Kohlendioxidemissionen durch dieses weltumspannende, milliardenschwere Unterhaltungsprodukt. Wie der Weg dorthin aussehen wird, ist ungewiss, aber aus zwei wichtigen Gründen wird es definitiv keine elektrischen Rennwagen geben. Die FIA hat zugestimmt, bis mindestens 2039 keine Elektro-Rennserie zu genehmigen, die mit der Formel E konkurriert Die Technologie von Elektrofahrzeugen ist derzeit nicht in der Lage, ein ähnliches Spektakel auf der Strecke zu bieten. Schließlich ist es der Nervenkitzel, der langen Rennen der die Zuschauer gefesselt hält und warum Wetten auf die Formel 1 und den Motorsport in Deutschland so viel Spaß machen. Der Wett-Experte Patrick Loewe gibt übrigens auf mightytips.org Tipps für die besten Buchmacher. Finden Sie dort den aktuell besten Sport Wettanbieter, herausgesucht von jemandem, der sich mit dem Thema wirklich auskennt. Sind Sie auf der Suche nach Wettanbietern, wo Sie mit einem bestimmten Zahlungsmittel wie Bitcoin oder PayPal bezahlen können, erhalten Sie dort alle nötigen Infos und Tipps. Aber auch von Experten erstellte Prognosen zu aktuellen Spielen, finden Sie dort kostenlos. Warum E-Batterien nicht denkbar sind Die Gründe dafür liegen in der Energiemenge, die für einen über 300 km langen Grand Prix benötigt wird, und in der Aufgabe, diese Energie zu speichern. Diese Menge ist nicht schwer zu bestimmen. F1-Autos dürfen 242,5 Pfund (110 Kilogramm) nach Grapefruit duftenden Kraftstoff pro Rennen tanken, was bei der üblichen Energiedichte von Benzin von 12.889 Wattstunden pro Kilogramm (Wh/kg) die potenzielle Energie einer Tankfüllung auf etwas mehr als 1.400 Kilowattstunden (kWh) bringt. In der Formel 1 werden jedoch nur etwas mehr als 50 Prozent dieser potenziellen Energie in Pferdestärken umgewandelt, was bedeutet, dass die tatsächlich vom Verbrennungsmotor erzeugte Antriebsenergie nur knapp über 700 kWh liegt. Hybrid-Energierückgewinnungssysteme (ERS) dürfen ebenfalls 1,11 kWh pro Runde beisteuern, so dass der Gesamtenergieverbrauch über die Renndistanz bei etwas über 750 kWh liegt. Natürlich muss nicht jedes Joule dieser 750 kWh an Bord gespeichert werden; das regenerative Bremsen würde eine wichtige Rolle spielen, um die Autos bis zur Zielflagge zu bringen. Aber es würde nur eine Minderheit der über die Renndistanz verbrauchten Energie ausmachen. Die Schätzungen zur Reichweitenverlängerung durch regeneratives Bremsen in einer Rennsituation reichen von nur vier Prozent im Fall eines von IEEE-Forschern 2017 simulierten Elektro-Superbikes bis zu 25 Prozent, eine Zahl, die […]

Anfängerfehler beim Kartfahren, die alle Neulinge machen

15. Januar 2022

Es gibt nur wenige Sportarten, die so spannend sind wie Kartfahren. Es macht Spaß, egal ob man es einmal oder hunderte Male gemacht hat und die Geschwindigkeit beschert vielen Menschen einen Nervenkitzel, ähnlich wie  Sportwetten auf https://20bet.com/de/prematch/football. Für viele angehende Rennfahrer ist das Kartfahren außerdem der Einstieg in den Motorsport – es gibt allerdings einige häufige Fehler, die nahezu jeder Anfänger macht. Folgende Ratschläge kann man aber auch auf den Bergrennsport oder das virtuelle SimRacing beziehen. Wir zeigen Ihnen heute die häufigsten Anfängerfehler, damit Sie Ihre Rundenzeiten verbessern können und eine solide Grundlage für Ihre Rennfahrerkarriere schaffen. 1. Die Hände am Lenkrad Anders als bei einem Auto ist die Lenkung eines Karts sehr empfindlich und Sie müssen selbst bei scharfen Kurven nicht am Lenkrad kurbeln. Halten Sie also Ihre Hände immer in der gleichen Position an den Seiten des Lenkrads und lassen Sie sie nicht los. Dadurch haben Sie nicht nur eine präzisere Kontrolle über den Kart, sondern können auch viel schneller reagieren, sollten Sie mal die Haftung verlieren. 2. Zu sanftes Bremsen Kart-Bremsen wirken nur auf die Hinterräder, das heißt, Bremsen wie in einem Straßenauto funktioniert einfach nicht. Am besten bremst man im Kart genau andersherum als auf der Straße: Man sollte die Bremsen anfangs stark betätigen, sodass sie fast blockieren, und dann, wenn man sich dem Scheitelpunkt der Kurve nähert, die Bremsen langsam und sanft lösen. Fortgeschrittene Fahrer können mit dieser Technik die letzten Zehntelsekunden aus den Kurven herausholen. 3. Zu frühes Einlenken Ein häufiger Fehler, den man sowohl bei Anfängern als auch bei erfahrenen Fahrern beobachten kann, ist das zu frühe Einlenken in die Kurve. Wenn Sie am Kurvenausgang weit rutschen oder das Gefühl haben, dass Sie am Kurvenausgang an Geschwindigkeit verlieren, versuchen Sie, das Kart vor dem Einlenken etwas langsamer zu machen und einen späteren Scheitelpunkt anzusteuern. Wenn Sie den Kurveneingang richtig gewählt haben, sollten Sie am Scheitelpunkt der Kurve beschleunigen können, ohne am Ausgang der Kurve weit zu rutschen. 4. Nicht die gesamte Strecke nutzen Sie dürfen so viel von der Strecke benutzen, wie Sie möchten, also nutzen Sie jeden Zentimeter, um schneller zu fahren. Je breiter Sie jede Kurve machen können, indem Sie sich bei der Ein- und Ausfahrt am Rand der Strecke aufhalten und den Scheitelpunkt genau treffen, desto einfacher wird es, mehr Geschwindigkeit zu erreichen und bessere Rundenzeiten zu erreichen. 5. Zu aggressives lenken In einem Kart ist Präzision der Schlüssel zu […]

1 2 3 12