Österreichischer Bergpokal-Sieger Ferdinand Madrian verstorben

30. Januar 2023

Nach kurzer, schwerer Krankheit ist der Oberösterreicher Ferdinand Madrian im Alter von 62 Jahren verstorben. Mit seinem Norma M20FC NME konnte er bis zuletzt große Erfolge realisieren und sich auch in der internationalen Bergrennsportszene einen Namen machen. Alles begann vor über 10 Jahren, als sich Ferdinand Madrian dazu entschloss, in den Bergrennsport einzusteigen. Dafür diente ein KTM X-Bow, mit dem er 2011 erstmals beim Rechbergrennen an den Start ging. In dem Markenpokal, welcher damals ausgetragen wurde, konnte sich Ferdinand mit Rang Vier gleich ein exzellentes Ergebnis sichern. Jedoch kam rasch der Entschluss, was anderes und schnelleres auszuprobieren. In Frankreich wurde man fündig und ein Norma M20F wurde für die Saison 2012 angeschafft. Damit wechselte man in die E2-SC Sportprototypenklasse, wo Ferdinand gleich mit tollen Ergebnissen zu glänzen vermochte. 2015 folgte dann der erste Gewinn des österr. Bergpokals in der Categorie 4 der Gruppe E2-SC. Diesen Erfolg wiederholte Madrian im darauffolgenden Jahr und auch 2018 konnte er diesen Titel fixieren. Daraufhin wurde der seit 2012 eingesetzte Norma M20F verkauft und für 2019 ein neues Projekt gestartet. Dabei erwarb Ferdinand den Norma M20FC NME von seinem langjährigen Freund Nicolas Brebsom aus Luxemburg. Auch mit diesem spektakulären Boliden konnte Ferdinand Madrian seine Erfolge feiern, unter anderem den Gewinn des Maverick Hillclimb Czech. Zudem absolvierte er mit seinem Team zunehmend mehr Rennen zur Berg-Europameisterschaft. So kam es auch, dass man für 2022 nochmals neu durchstarten wollte und ins Team des Franzosen Sebastien Petit wechselte. Im Laufe der Saison konnte sich Ferdinand immer weiter steigern und seine Zeiten verbessern. Der Lohn war am Ende der vierte Rang in der E2-SC Klasse. Zudem konnte er sich im Zuge der österr. Bergstaatsmeisterschaft zum vierten Mal als Pokalsieger der Categorie 2 feiern lassen. Mit Ferdinand Madrian verliert der Bergrennsport einen sehr erfolgreichen Piloten, aber auch einen kämpferischen Menschen. Nach seinem Herzinfarkt in Ilirska Bistrica 2021 nahm er bereits 2 Wochen später wieder an einem Rennen teil. Unser Mitgefühl gilt an dieser Stelle seiner Familie sowie seinen engsten Freunden. Text: Peter Schabernack – hillclimbfans.com

Der KW Berg-Cup trauert mit der ganzen Motorsport-Familie um Norbert Gapp

29. Januar 2023

Es gibt Nachrichten, die zutiefst erschüttern, und doch sind sie wahr, sind grausame Wirklichkeit. In diese Kategorie gehört die Botschaft über den völlig unerwarteten Tod von Norbert Gapp. Seit Anfang der Woche war er in Warth am Arlberg zusammen mit seinem Sohn Marcel als Instruktor im Einsatz. Seit 2011 haben die beiden dort regelmäßig ihr im Motorsport erworbenes fahrerisches Können und Wissen weitergegeben. Am Freitag, den 27. Januar, sollte der Abschluss des Lehrgangs sein. Norbert saß noch beim Frühstück, während Marcel in der Tiefgarage ihres Hotels Vorbereitungen an einem E-Auto traf. Per Telefon wurde er plötzlich nach oben gerufen, seinem Papa gehe es nicht gut, er sei zusammen gebrochen, habe das Bewusstsein verloren. Es wird erste Hilfe geleistet. Auch das sofort alarmierte, schnell eintreffende Rote Kreuz kämpft aufopfernd um Norberts Leben, leider bleiben ihre Bemühungen letztlich ohne Erfolg, Norbert Gapp verstirbt in Marcels Beisein im Alter von nur 64 Jahren an den Folgen eines Herzinfarkts. Er wird eine riesige Lücke hinterlassen. In der Familie und im Freundeskreis. Dazu in den Fahrerlagern, in denen er solange sein zweites Zuhause hatte. Mit 18 sammelte Norbert Gapp erste Motorsporterfahrungen, besuchte inspirierende Eisrennen und Skijörings, nahm schnell Slaloms mit in sein Programm auf. Von 1979 bis 1987 war er erfolgreich am Berg aktiv, holte Podestränge und Klassensiege. Ganz besonders bemerkenswert ist sicher sein dritter Platz beim Schlossbergrennen 1981. Den er mit vollem Einsatz erzielte, im letzten Lauf auf dem Dach über die Ziellinie rutschend. Die Saison 1983 schloss er als Dritter der Südbayerischen Bergmeisterschaft ab, ein Jahr später sicherte er sich Platz vier der Int. Deutschen Bergmeisterschaft. Nach seiner Zeit bei Gipfelsprints widmete sich der Kfz-Meister intensiv dem Schrauben an Renngeräten, versuchte sich bei Oldtimer-Rallyes, wirkte als Instruktor. Erwin Buck war einer derjenigen, die er in Hockenheim in die Kunst des schnellen Autofahrens einweihte. 2002 startete er dann erneut im Slalom durch, diesmal im Car-Sharing-System mit Junior Marcel auf einem Gruppe G BMW 318iS, begleitet in aller Regel von seiner Frau Anita und Tochter Anna. Dieser Familienverbund blieb beim Wechsel auf den Gruppe H BMW M3 E36 bestehen, mit dem Marcel 2015 in Homburg am Berg debütierte. Auch in den Bergrenn-Fahrerlagern wurden die Gapps schnell heimisch, trafen dort viele gute Bekannte aus dem Pylonen-Racing-Lager wieder. Anstatt ins Lenkrad griff Norbert jetzt verstärkt in die Werkzeugkiste. Ganz seinem Naturell entsprechend aber nicht nur für den hauseigenen BMW, sondern für alle, die Hilfe benötigten. Ob direkter […]

Interview mit neuem ACL-Sport Chef: „Ich will 2024 wieder ein Bergrennen im Land sehen“

28. Januar 2023

Der neue Präsident von ACL Sport, Romain Gantrel, will einen Schlussstrich unter die Vergangenheit ziehen und Kräfte mobilisieren, um den Motorsport in Luxemburg wiederzubeleben. Romain Gantrel, Sie packen mit der Übernahme der Sportkommission des ACL ein XXL-Projekt an, oder? Es gibt viel zu tun, aber ich glaube, dass es für jedes Problem eine Lösung gibt. Ich bin nicht der Typ, der sich verbiegt, sobald der Wind auffrischt. Aus sportlicher Sicht haben Dylan Pereira und Kevin Peters auf den europäischen Rennstrecken geglänzt, nicht zu vergessen sind anderen Enthusiasten, die sich sicherlich in niedrigeren Sphären und im Breitensport entwickeln, über die wir aber nie sprechen. Aufgrund eines Kommunikationsproblems? Teilweise ja, wie ich es sehe. Jeder Mensch, der sich im Motorsport engagiert, verdient Respekt. War das in den letzten Jahren nicht so? Die ACL Sport-Kommission hat ihre Aufgabe auf ihre Art erledigt, ohne an die Nachfolge zu denken. Sie arbeitete an ihren Themen, indem sie streng mit den Organisatoren war. Natürlich muss man auf die Regularien einhalten, aber vor allem muss man Menschen guten Willens unterstützen. Bergrennen, um nur ein Beispiel zu nennen, prägten über Jahrzehnte die Motorsportsaison in Luxemburg, sie sind aus dem Land verschwunden? Sie wurden Opfer interner Streitigkeiten und persönlicher Konflikte, ganz zu schweigen von der Müdigkeit der Organisatoren, die Tage und Nächte damit verbrachten, administrative Probleme zu lösen. Sie sind noch immer auf dem neuesten Stand, seit Sie das Präsidium der Ecurie Tëtelbierg verlassen haben, richtig? Genau. Ich trat ihr 1982 als Mitglied bei, bevor ich als Rallyefahrer Präsident wurde. 2012 hatte ich die Schnauze voll. Ich bin in Rente gegangen und niemand hat übernommen. Sie kennen beide Seiten der Medaille. Was ist das erste, was zu tun ist, um die Räder von ACL Sport wieder in Gang zu bringen? Wir müssen einen klaren Schlussstrich unter die Vergangenheit ziehen und aufhören, alles zu kritisieren. Ich rufe zum Dialog und zum Wiederaufbau auf, auch wenn es dauern wird. Als ich sah, wie die Situation eskalierte, war ich geschockt und es drängte mich, die Initiative zu ergreifen. Konkreter? Wir müssen zuerst mit den Ministerien in Kontakt treten. Transport, Finanzen, Umwelt und Sport, um zu sehen, was möglich ist und toleriert wird. Man muss sich einen grundsätzlichen Rahmen stecken. Das wird ein Schritt sein, dann die Organisatoren und Vereine im Großherzogtum nicht mehr gehen müssen. Aber diese Organisatoren und Vereine müssen remobilisiert werden, oder? Ich werde es im Auge behalten. Es gibt […]

Mickhauser Bergrennen erneut in Unsicherheit – Orga-Leiter hört auch

26. Januar 2023

Wie die Augsburger Allgemeine Zeitung kürzlich berichtete, hört der Organisationsleiter des Mickhauser Bergrennens auf. Wie viele andere Vereine auch hat der ASC Bobingen während der Coronazeit einige Helfer verloren. Jetzt wurde bekannt, dass auch Hinrich Groeneveld, der die Veranstaltung in den vergangen vier Jahren organisiert hat, aufhört. Doch beim ASC Bobingen ist man guter Dinge, dass es auch 2023 ein Bergrennen in Mickhausen geben wird. Groeneveld, der von 2019 bis 2022 Organisationsleiter beim Bergrennen war, nannte vor allem zeitliche Gründe für seinen Rückzug: „Es ist mir einfach alles zu viel geworden. Das ist für sechs Wochen ein Vollzeit- und für den Rest des Jahres ein Teilzeitjob. Bei mir kommt auch noch erschwerend hinzu, dass ich in Moosburg im Kreis Freising wohne und immer über 100 Kilometer anfahren muss“. Von den vier Rennen, die Hinrich Groeneveld mit seinem Team organisierte hat, konnten wegen der Coronapandemie nur zwei stattfinden (2019 und 2022). Vor allem die kurzfristige Absage 2021 war ärgerlich, da stand die Organisation schon und wir haben uns viel Arbeit gemacht“, so Groeneveld, der betont, dass man nicht im Streit geschieden sei. Dies bestätigte auch Wolfgang Glas vom ASC Bobingen, der seit der Wiederbelebung des Bergrennens 2001 dabei ist und sich seither immer um die Organisation der Großveranstaltung kümmert. „Es hat keinen Streit gegeben. Hinrich Groeneveld hat viel Zeit in das Bergrennen investiert und wir bedauern es sehr, dass er aufhört“. Noch sei es unklar, wie es mit dem Bergrennen weiter geht: Natürlich suchen wir einen Nachfolger mit einem größeren Verein, der auch Rennsport betreibt und mit solchen Veranstaltungen schon Erfahrungen hat. Die haben Interesse und die entsprechenden Erfahrungen. Die bisherigen Gespräche sind gut gelaufen, sodass ich zuversichtlich bin, dass wir demnächst eine Lösung präsentieren können“. Namen wollte Wolfgang Glas, selbst aktiver Rennfahrer im KW Berg-Cup, aber keine nennen. „Das möchte ich erst wenn alles in trockenen Tüchern ist.“ Neben Hinrich Goeneveld haben noch andere Helfer im Organisationsteam aufgehört: „Das Kernteam besteht aus etwa 20 Leuten, von denen rund ein Viertel nicht mehr dabei ist“, berichtet Wolfgang Glas. Wie bei anderen Vereinen auch hätten sich einige während der Pandemie-Pause umorientiert und stünden deshalb nicht mehr zur Verfügung. Deshalb hofft man beim ASC Bobingen, dass der Verein der sich neu in Organisation einbringt, einiges an Personal mitbringt. Der Termin für das nächstes Bergrennen steht immerhin schon: Es soll am Wochenende 30. September bis 1. Oktober 2023 stattfinden. „Ich hätte die Veranstaltung gerne […]

Romain Gantrel übernimmt den Vorsitz von ACL Sport

24. Januar 2023

Die Sportkommission des Luxemburger Automobilclubs (ACL) hatte in den vergangenen Jahren keinen Vorsitzenden. Nun übernimmt Romain Gantrel den Posten.  Wie die Sportkommission des Automobilclubs am 18. Januar 2023 mitteilte, ist nun Romain Gantrel der neue Präsident. Seit dem Rücktritt von Marc Joseph im Jahr 2021 konnte kein Nachfolger für den Posten gefunden werden. Gantrel ist ehemaliger Rennfahrer und sammelte bereits als Organisator Erfahrungen, wie zum Beispiel beim Bergrennen Lorentzweiler. Zudem war Gantrel lange Jahre Präsident der Ecurie Tëtelbierg . „Ich freue mich, dass Romain Gantrel Präsident von ACL Sport geworden ist. Mit diesem neuen Schwung beginnt die Saison 2023, in der wir das langfristige Ziel verfolgen, den Sport auf nationaler Ebene neu zu beleben“, wird ACL-Präsident Yves Wagner zitiert. Somit keimt auch wieder etwas Hoffnung auf eine Bergrennveranstaltung im Großherzogtum.

Christian Merli – Abenteuer Rallye Monte Carlo bestanden!

23. Januar 2023

Bei der 91. Auflage der Rallye Monte-Carlo, ging erstmals der italienische Berg-Champion Christian Merli neben Co-Pilot Marco Zortea mit dem Skoda Fabia Evo 2, mit der Startnummer 49 in den viertägige Rallye WM-Lauf. Merli holte sich Platz 25 in der Gesamtwertung ab. In der Kategorie WRC2 erkämpfte sich Merli nach 18 Wertungsprüfungen Rang 13 von 40 Startern. In der Unterwertung „Challenger“ wurde er Achter. „Ich freue mich, dabei gewesen zu sein. Es gab so viel Unbekanntes für mich. Da dies meine erste Erfahrung bei so einer wichtigen Rallye ist, habe ich viele neue Dinge entdeckt. Der Aufschrieb war nicht perfekt. Dafür bin ich wirklich froh angekommen zu sein. Ich habe viele Dinge gelernt, die ich hoffentlich in Zukunft in die Praxis umsetzen kann. Dieses Jahr werde ich mich wieder mit der Bergeuropameisterschaft beschäftigen, aber Rallyes haben mich schon immer fasziniert. Dem Rallyesport werde ich mich in Zukunft auf jeden Fall widmen, wenn auch nur aus Leidenschaft. Es war wirklich schwierig bei der Monte. Sie sagten mir, es sei das komplizierteste Rennen der WRC-Saison und ich muss sagen, sie hatten Recht! In der ersten WP´s bei Dunkelheit habe ich ein paar zu viele Fehler gemacht, aber das ist in Ordnung, und dann haben wir nach und nach Selbstvertrauen gewonnen. Für mich war es jedoch wichtig, über die Schlussrampe zu fahren. Klar, wenn man im Auto sitzt, will man immer ein bisschen mehr, aber ich muss immer das Endziel im Auge behalten.“ „Ja,ich bin es nicht gewohnt, nachts Rennen zu fahren, und bin ein paar Risiken eingegangen, aber ich habe mir gesagt, lasst uns versuchen, unser Ziel zu erreichen: die Ziellinie im Hafen von Monaco. Es war schön, lustig, anstrengend und es ist ein Traum, den ich seit vielen Jahren gehegt habe und den ich wahr gemacht habe. Danke an den hervorragenden Navigator Marco Zortea und an das Erreffe-Team, das mir ein perfektes Auto zur Verfügung gestellt hat.“ Das Abenteuer mit der Trentino-Crew begann am Donnerstagabend mit den ersten beiden Wertungsprüfungen Col du Turini und La Cabanette über 25 Kilometer. Als 39. gingen Merli und Zortea vor der herrlichen Kulisse von Monaco über die Startplattform. Donnerstag, nach Mitternacht, kehrten sie erst wieder zurück. In der ungewohnten Dunkelheit,  denen Merli noch nie zuvor bei Rallyes begegnet war, verlor er drei Positionen. „Ich habe in der zweiten Runde zwei Dreher gemacht und wir haben eine Minute verloren. Nicht nur das, das Auto ging aus […]

Let’s try to save the FiA Hillclimb Masters – Erhebt Eure Stimme!

19. Januar 2023

Wie Mitte November 2022 durchsickerte, ist nach den fabelhaften Ausgaben von Eschdorf (L), Sternberk/Ecce Homo (CZ), Gubbio (I) und Braga /Falperra (P), aus „wirtschaftlichen Gründen“ keine weitere Ausgabe des FIA Hill Climb Masters vorgesehen. Zwischenzeitlich regt sich jedoch Wiederstand gegen diese sehr betrübliche Endscheidung der FiA. Sprachrohr der Initiative „Let´s try to save the Masters“ ist der Luxemburger Patrick Weber, selbst einer der Ideengeber und mehrfacher Streckensprecher beim Masters. Die Ankündigung der FiA kein weiteres FiA Hillclimb Masters-Event auszuschreiben, sorgte bei vielen Menschen aus der nationalen und internationalen Bergrennszene für entsetzten. Kein anderes Format hatte Fans, Fahrer, Offizielle und Medienschaffende aus aller Herren Länder so zusammen geschweißt, hat der Bergrenn-Familie so viel Impulse und „big Moments“ beschert als die bislang vier Auflagen des Hillclimb Masters. „Wir können dies nicht zulassen“, engagiert sich Patrick Weber. „Ohne zumindest für das Masters, unsere Stimme zu erheben, um dem Präsidenten der FIA ​​unsere Enttäuschung und die Bedeutung dieser Veranstaltung für unsere Disziplin und den Amateur-Motorsport im Allgemeinen auszudrücken. Und um unsere Unterstützung für die Bergrenn-Kommission und -Abteilung der FIA ​​zum Ausdruck zu bringen. Es mag nur als ein Tropfen auf den heißen Stein erscheinen, aber es wird definitiv mehr sein, als es nicht zu versuchen! Daher sollten alle betroffenen Fahrerinnen und Fahrer (also insbesondere diejenigen, die an einer oder mehreren Ausgaben des Masters teilgenommen haben, oder diejenigen, die an der europäischen Bergmeisterschaft oder den nationalen Bergmeisterschaften beteiligt sind), Organisatoren, Medienvertreter oder Offizielle eine Brief-eMail an die FIA senden“. Patrick Weber wird allen, die sich an dieser Aktion beteiligen möchten eine Textvorlage in englischer Sprache zur Verfügung stellen. „BITTE kontaktiere mich DURCH PRIVATE NACHRICHT über den Facebook-Messenger oder per eMail an weberpa(a)pt.lu, um mir deine eMail-Adresse zu geben, und ich schicke Dir einen Entwurf eines Textes, den du verwenden kannst (oder natürlich als Inspiration für deinen eigenen Text verwenden kannst) mit der eMail-Adresse, wohin du ihn schicken sollst. Handeln wir einfach! Ein großes Dankeschön an alle, die sich der Bewegung seit einigen Tagen bereits angeschlossen haben, darunter einige sehr große Namen in der Welt des Bergrennsports! Ich hoffe Ihr werdet weiterhin zahlreich sein, damit die FIA ​​so viel Post wie möglich bekommt! Das Teilen oder „Liken“ meines Beitrags auf Facebook (https://www.facebook.com/patrick.weber.9047 ) ist ein Schritt, aber wichtiger ist es, euch 5 Minuten Zeit zu nehmen, um den Brief zu senden, dessen Entwurf ich euch gerne zusende!“ Fotos: Henri Schwirtz, Nicolas Millet, Giuseppe Rainieri

Die spannendsten Rennen im Motorsport – Welche Events werden favorisiert

19. Januar 2023

Wenn die Motoren brüllen (oder als Stromer sanft flüstern) und die Reifen quietschen, steigt bei den Fans der Adrenalinspiegel an. Der Motorsport ist seit den Rennen der Anfangsjahre im vergangenen Jahrhundert ein fester Bestandteil der Automobilwelt geworden. Welches Rennen das wichtigste oder spannendste der Welt ist, hängt von den persönlichen Vorlieben ab, aber auch hier gibt es etablierte Favoriten, die die Zuschauer auf den diversen Kontinenten und in den verschiedenen Klassen begeistern. Wenn es um Rallyes geht, die den Piloten und ihren Navigatoren alles abfordern, lässt sich kein anderes Rennen mit der legendären Rallye Dakar vergleichen. Seit Silvester sind die Quads, Motorräder, Autos und Trucks wieder in der Wüste von Saudi-Arabien unterwegs, um sich in 15 Etappen über 8.735 Kilometer vom Startpunkt in der Nähe von Yanbu bis nach Jeddah zu quälen. Gluthitze am Tag, trügerische Sanddünen und haarsträubende Felsformationen und Klippen machen jeden Kilometer zur Herausforderung. Die 1979 erstmals ausgetragene Rallye ist seit den Anfangstagen zwar kürzer geworden und hat aus Sicherheitsgründen die ursprüngliche Region verlassen, aber an Spannung nichts verloren – und auch die sportlichen Gefahren sind geblieben. Das Kultereignis, das Jahr für Jahr von Millionen Fans mit fieberhafter Spannung verfolgt wird, forderte bereits bei der Premiere ein erstes Todesopfer, als ein Motorradfahrer beim Richten seines Helms die Kontrolle über seine Yamaha verlor und mit dem Schädel gegen einen Felsen prallte. Inzwischen sind 31 Rennteilnehmer tödlich verunglückt, aber auch 45 Journalisten, Supportcrews und Zuschauer sind als Opfer in die traurigen Annalen eingegangen. Ausdauer und schiere Konzentration sind auch bei dem berühmten 24-Stunden-Rennen von Le Mans gefragt. Zwar sind die Streckenverhältnisse deutlich besser als in der Wüste Saudi-Arabiens, aber Fehler können sich die Piloten auch auf der französischen Hochgeschwindigkeitspiste nicht leisten. Seit 100 Jahren wird das Rennen von Le Mans ausgetragen, und noch heute ist der 13,8 Kilometer lange Circuit, der aus reiner Rennstrecke und abgesperrten Landstraßen besteht, einer der anspruchsvollsten der Welt. Rund 85 Prozent der Zeit können und müssen die Fahrer Vollgas geben, um eine Chance zu haben. Das älteste und größte Sportwagenrennen der Welt hat vor allem auch durch die Rivalität zwischen Ferrari und Ford und die daraus entstandene Zusammenarbeit zwischen dem amerikanischen Autokonzern und dem Autobauer Carroll Shelby Geschichte geschrieben.  Mittlerweile liegen bei den Konstrukteuren Porsche und Audi an der Spitze der ewigen Tabelle, aber das mit Matt Damon und Christian Bale verfilmte Rennen “Ford vs. Ferrari – Le Mans 1966” ist das Duell, das […]

Boxengeflüster 01/2023: Wussten Sie schon dass…?

18. Januar 2023

DASS um die Angaben des PF Sheets ordentlich zu überprüfen ab der kommenden Saison für die Technischen Kommissare bei jedem Berg DM-Lauf eine feste Technische Abnahme vorgesehen ist. Die jeweiligen Veranstalter werden, wie es in früheren Jahren an der Tagesordnung war, wieder feste Örtlichkeiten im oder im Umfeld der Fahrerlager, für die technische Abnahme einrichten. Hier müssen die Rennfahrzeuge vorgeführt werden. Ein „Rundgang“ der TK´s wird es somit nichtmehr geben. Um den Abnahmeprozess deutlich zu beschleunigen wurde von den Technischen Kommissaren Rüdiger Kleinschmidt und Christian Schleicher angeregt den Ablauf mit Sportwarten etwas zu unterstützen. DASS nach 2021 auch im Jahr 2022 der Champion der European SportsCarChallenge Marco Fink heißt. In einem grandiosen Herzschlagfinale von Mugello sicherte sich Marco Fink in seinem PRC BMW WPR70 V8 den 2. Platz hinter dem Profifahrer Sven Barth, der jahrelang sehr erfolgreich in der ADAC GT Masters unterwegs war. Am Ende reichten dem Allgäuer TEAM FINK Motorsport die 22 Punkte für den 2. Platz um den Sack in der Meisterschaft zuzumachen. Der Spross des Deutschen Bergmeisters von 1994, Rainer Fink fuhr zwischen 2006 und 2014 mit einem BMW im KW Berg-Cup. DASS eine neue Herausforderung 2023 auf den Italo-Luxemburger Canio Marchione wartet. Nach erfolgreichen Saisons im Osella PA21 JRB wird der mehrfache nationale Champion in diesem  Jahr auf einen stärkeren Osella PA2000 Evo wechseln. Dabei handelt es sich um den ehemaligen Boliden des Süditalieners Achille Lombardi, mit dem dieser 2021 und 2022 die nationale Meisterschaft in der 2l E2-SC Klasse für sich entscheiden konnte. Angetrieben wird der Sportprototyp von einem 2l Honda Motor, welcher bei LRM Motors in Italien vorbereitet wurde. DASS mit einem neuen Boliden der Belgier Loic Cordier die Rennsaison 2023 in Angriff nehmen wird. Vor kurzem wurde im Rahmen einer Präsentation sein neuer Porsche 992 GT3 Cup der Öffentlichkeit vorgestellt. Mit diesem Boliden wird er neben der nationalen Meisterschaft auch wieder einige Läufe zur französischen Bergmeisterschaft absolvieren – und nach seinem ersten Gastspiel im Jahr  2021 am 5./6. August mit diesem spektakulären Fahrzeug beim 55. Int. Osnabrücker Bergrennen an den Start gehen. DASS es alle Informationen über das 55. Int. Osnabrücker Bergrennen am 4.-6. August 2023 nun auch via  Sportity-App gibt. Laden Sie sich die Sportity-App herunter und geben Sie den Zugangscode HC-MSCOS ein. Schon haben Sie – auf Wunsch auch mit Push-Nachricht – Zugriff auf alle aktuellen Infos, die vom Veranstalter bereitgestellt werden, ob Wettbewerbsunterlagen oder Zuschauerinformationen. Immer mehr Automobilsportveranstalter im In- und […]

Berg-Europameister Christian Merli bei der Rallye Monte Carlo

16. Januar 2023

Berg-Europameister und Osnabrücker Streckenrekordhalter Christian Merli hat nie einen Hehl daraus gemacht, welcher Motorsportdisziplin seine erste Liebe gilt. Fast jedes Jahr gönnt er sich nämlich zum Saisonausklang einen Ausflug in die Rallye. In diesem Winter ist er mit dem Skoda Fabia R5 Evo 2 gleich bei zwei prestigeträchtigen Events vertreten. Mit Kopilot Massimo Furlini sicherte er sich bei der Rallye del Brunello im Dezember in der Toskana einen sensationellen vierten Gesamtplatz hinter drei erklärten Spezialisten der italienischen Rallyemeisterschaft. Und ab diesen Donnerstag ist er mit Kopilot Marco Zortea gar bei der Rallye Monte-Carlo (19. bis 22. Januar) dabei, dem ersten Lauf der Weltmeisterschaft 2023. „Ich erfülle mir damit einen ganz großen Traum“, schwärmt der Publikumsliebling an Europas Bergen und vom Uphöfener Berg. „Vier Tage Rallye, achtzehn Wertungsprüfungen. Am Donnerstag beginnt es bei Nacht mit dem legendären Col de Turini. Auf den Strecke im Hinterland des Fürstentums muss man auf Schnee, Eis und trockene Abschnitte gefasst sein. Bei dieser Veranstaltung zu starten, davon träumt jeder Motorsportbegeisterte. Die gezeiteten Wertungsprüfungen umfassen nicht weniger als 325 km.“ Zur Erinnerung: Die Strecke des Osnabrücker Bergrennens, auf der Christian Merli mit seinem Osella FA 30 hoffentlich auch 2023 wieder in Deutschland brillieren wird, ist gut 2 km lang.

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