Über Thomas Bubel
Thomas Bubel ist Jahrgang 1966, verheiratet und hat zwei Kinder. Er berichtet seit 20 Jahren in Wort und Bild über Bergrennen. Seit 1991 ist er Pressesprecher seines Heimatvereins Homburger Automomobilclub und des Homburger ADAC Bergrennens. Seit 11 Jahren betreibt der freie Journalist und Fotograf "Bergrennen in Deutschland", die Webseite für alle am Berg.

In Osnabrück und St. Agatha werden die Bergmeister 2021 ermittelt

27. Juli 2021

Nachdem es im vergangen Jahr aufgrund der Pandemie, erstmals seit den Wirren des 2. Weltkriegs und der folgenden Nachkriegszeit vor über 60 Jahren, keinen Deutschen Bergmeistertitel vergeben wurde, hat nun der Deutsche Motorsport Bund mit seinem Fachausschuß Bergrennen reagiert. Mit einem angepassten Reglement sollen bei den beiden verbleibenden DBM-Bergrennen in Osnabrück und St. Agatha (Oberösterreich) würdige Meister des Jahres 2021 in der Deutschen Automobil Bergmeisterschaft und den beiden DMSB Berg-Cups für Tourenwagen und Rennsportfahrzeuge gefunden werden. Aufgrund der aktuellen Lage im Bergrennsport sah sich der FA Bergrennen des DMSB gezwungen, die Prädikatsbestimmungen anzupassen um trotz der wenigen Veranstaltungen noch eine DBM und DBC auszurichten. Hierbei möchte man insbesondere den Veranstaltern und Teilnehmern entgegenkommen. „Die Änderung ist im Prinzip recht simpel“,  erklärt DMSB-Automobilsport Koordination Alexander Geier. „Wir vergeben für die Berg-DM und die DMSB Berg-Cups die Meisterschaftspunkte nicht mehr pro Veranstaltung bzw. Veranstaltungsergebnis, sondern pro Wertungslauf im Rahmen einer bzw. aller Veranstaltungen. Somit zählt am Sonntag bei den verbleibenden zwei Veranstaltungen (Osnabrück / St. Agatha) jeder einzelne Wertungslauf zur DBM/DBC, ein Streichergebnis ist natürlich auch vorgesehen“. Die überarbeiteten Prädikatsbestimmungen können unter dem nachfolgenden Link eingesehen werden. Link Prädikatsbestimmungen DBM Corona-Update: https://www.dmsb.de/de/automobilsport/bergrennen/file/279652 Link Prädikatsbestimmungen DBC Corona-Update: https://www.dmsb.de/de/automobilsport/bergrennen/file/279189

Walkenhorst Motorsport am Uphöfener Berg dabei

27. Juli 2021

Die Firmenzentrale von Walkenhorst Motorsport und die Rennstrecke am „Uphöfener Berg“ liegen nur wenige Kilometer auseinander. Ein Grund mehr, dass eine der größten und bekanntesten professionellen BMW-Rennteams es sich nicht nehmen lässt, einmal im Jahr an den Berg zu kommen, um eine andere Motorsportdisziplin zu bestreiten beim Kampf gegen die Uhr – und auch hier erfolgreich zu sein. In diesem Jahr lässt es sich u.a. Teamchef Henry Walkenhorst höchstpersönlich nicht nehmen, um mit einem spektakulären BMW M6 GT 3 beim Kampf um eine Spitzenposition bei den Tourenwagen beim Osnabrücker Bergrennen, in das Geschehen einzugreifen. Und dass, obwohl parallel am Nürburgring der Werks BMW mit Marco Wittmann für Walkenhorst Motorsport in der DTM an den Start geht. Für die europäische Bergszene ist der Auftritt auf jeden Fall ein absolutes Highlight und lässt einiges erwarten.

Finale des FIA Hill Climb Cups mit internationalen Bergprofis

26. Juli 2021

Sebastien Petit bestreitet in dieser Saison das wohl umfangreichste Rennprogramm und ist Woche für Woche auf dem gesamten Kontingent unterwegs, und dass permanent quer durch Europa von West nach Ost und von Nord nach Süd. Mit seinem neuen Sportwagen Nova Proto NP 01-2 ist er gleich in mehreren internationalen und Meisterschaften unterwegs. Am „Uphöfener Berg“ ist er seit einigen Jahren bestens bekannt, schließlich gewann er in 2018 die 51. Auflage des Rennens. Zum Finale des diesjährigen Int. FIA Hill Climb Cups in Deutschland möchte er seinen bereits im Jahr 2019 gewonnenen Titel bei den offenen Rennsportwagen verteidigen. Auch diesmal kommt er aus Mittelfrankreich nicht alleine in das Osnabrücker Land, sondern wird mit einem starken Team dabei sein. Besonders gespannt darf man sein, mit welchem Rennwagen sein Bruder Kevin, der in der französischen Meisterschaft mit einem 4 Liter Sportwagen für Furore sorgt, beim Int. Osnabrücker Bergrennen an den Start geht. Foto: Eric Brocard

Vorfreude auf Osnabrücker Bergrennen kann langsam steigen

26. Juli 2021

Nur noch rund vier Wochen trenne uns vom geplanten Osnabrücker ADAC Bergrennen am 21./22. August 2021. Kommt nichts mehr dazwischen, werden fast zwei Jahre nach der letzten DBM und Berg-Cup Veranstaltung, beim Bergrennen Eichenbühl im September 2019, vergangen sein. Vor Corona war so ein Szenario schlicht unvorstellbar. Doch aktuell steht die Startampel in der Borgloher Schweiz auf grün. Seit Wochen ist die Einschreibeliste für die Fahrerinnen und Fahrer offen und bereits über 120 Nennungen liegen dem MSC Osnabrück vor. Bis zum Anmeldeschluss am 11. August – 24 Uhr könnten noch einige interessante nationale und internationale Starter hinzu kommen. „Die Veranstaltung wird sicher stattfinden“, ist sich Organisationsleiter Bernd Stegmann sicher. „Ob und wie viele Zuschauer zugelassen werden, wird sich aufgrund der Niedersächsischen Corona-Verordnung mit Stufenplan, voraussichtlich erst kurzfristig entscheiden. Ein digitales Ticketing ist dafür vorbereitet“. Wie dem auch sei. Allen Fans, die in diesem Jahr nicht live vor Ort beim 53. Int. Osnabrücker ADAC Bergrennen 2021 dabei sein können, wird wieder ein hochprofessioneller Livestream geboten. Die Produktionsfirma Ue-tec wird auch in diesem Jahr alle wichtigen Rennen und Ereignisse abseits der Strecke einfangen und weltweit auf die PC`s, Tablets und Smartphones senden. Im Gegenteil – gegenüber den Vorjahren wird noch einmal aufgerüstet und mindestens 8 Kameras sorgen für ein ganz besonderes Sehvergnügen. Natürlich hofft man, in diesem Jahr eine neue Rekordbeteiligung bei den Nutzern und Zusehern zu erreichen. Auf jeden Fall werden am 21. August bei den Trainingsläufen und am 22. August bei den Rennen um die zahlreichen internationalen und nationalen Meisterschaften alle wichtigen Ereignisse des Spektakels am „Uphöfener Berg“ übertragen – und das ganz kostenlos! Siehe unter www.msc-osnabrueck.com/livestream

Boxengeflüster 06/2021: Wussten Sie schon dass…?

24. Juli 2021

DASS beim französischen Bergrennen La Broque ein „Merci André“-Schriftzug die Motorhaube des Peugeot 206 des Homburgers Christian Bächle zierte. Mit der kleinen Hommage an André Huntzinger, den Gründer von AH Video Concept, der im letzten Dezember viel zu früh gestorben war, erntete Bächle viele dankbare Blicke. André hat mit seinen Videos den Bergrennsport in ganz Europa lange geprägt, war ein regelrechter Pionier auf diesem Gebiet und aus der Szene eigentlich nicht wegzudenken. Mit ihm und seiner Familie haben Aktive und Fans seit vielen Jahren ein freundschaftliches Verhältnis. Sein Sohn Gilles Huntzinger führt das Geschäfte und dem Namen Pilotes weiter – er und auch Francoise, Andrés Frau, sowie Gilles‘ Brüder Yves und Guillaume haben sich über die Hommage sehr gefreut. DASS das Rennen von La Broque-Schrimeck als französischer Division II und Luxemburger Meisterschaftslauf, in den Vogesen unweit von Strasbourg am gleichen Wochenende stattfand, wie das Homburger ADAC Bergrennen eingeplant, aber abgesagt wurde. So nutzten Christian Bächle und Gino Kruhs (Citroen DS3 R3T), als Mitglieder des Homburger Automobilclubs die Gelegenheit, nach weit über einem Jahr wieder an einem Bergrennen teilzunehmen. DASS die MSC Rund um Schotten-Vorstandsmitglieder Timo Neumann und Ralf Heinz Martin kürzlich bei einem weiteren historischen Tag in der Geschichte des MSC Rund um Schotten als Delegierte dabei sein durften, denn mit dem 1. MSC-Vorsitzenden und DMSB-Präsident Wolfgang Wagner-Sachs wurde erstmals ein Mann des Vereins als Vorsitzender und damit Präsident des ADAC Hessen-Thüringen e.V. gewählt. Anlass war die turnusgemäße Wahl anlässlich der Mitgliederversammlung des ADAC Hessen-Thüringen e.V. in der Messe Frankfurt am Main. DASS DMSB-Bergpokal-Sieger Alexander Hin Anfang Juli kurzentschlossen mit dem Wohnmobil in Norditalien unterwegs war und dabei beim Bergrennen Trento-Bondone einen Halt einlegte um sich unter die Zuschauer mischte. Seine weitere Reise führte den Schwarzwälder „Häuslebauer“ durch Zufall ins Belluno zur Bergrennstrecke von Alpe del Nevegal, wo am 07./08. August 2021 ein Lauf zur Italienischen Bergmeisterschaft stattfinden wird. Dass sich da jemand aus Deutschland mit einem Wohnmobil die schnelle Bergstrecke genauer anschaut, blieb nicht lange unentdeckt. Der Rennleiter wurde herbeigerufen und schnell war dem Italiener klar, wer da die Strecke abfährt. Alex wurde auf die Schnelle ein PKW zur Verfügung gestellt um besser „trainieren“ zu können. Jetzt plant der Osella-Pilot zusammen mit Team-Kollege Georg Lang (Tatuus Renault Evo) die Teilnahme am Rennen. Beide wollen übrigens auch im Oktober beim FiA Hillclimb Masters in Portugal für Deutschland an den Start gehen. DASS bei der verheerenden Überschwemmungskatastrophe im Ahrtal auch der […]

In Mickhausen strecken sie für 2021 die Waffen

23. Juli 2021

Was soll man noch sagen? Auch das Deutsche Saisonfinale, wenn man überhaupt von einer Saison sprechen kann, wurde am Donnerstag abgesagt. 10 Wochen vor dem angesetzten Termin über den Tag der Deutschen Einheit, kam nun die Absage aus bekannten Gründen von den Machern des ASC Bobingen für ihr ADAC Bergrennen Mickhausen. Somit verbleibt als einzige Bergrenn-Veranstaltung in der Bundesrepublik, der FiA-Lauf von Osnabrück am 21./22. August 2021 in offenem Status. „Wir haben die Durchführung vom Bergrennen Mickhausen auch in diesem Jahr so lange wie möglich offengehalten. Die Vorbereitungen liefen bereits auf Hochtouren“, heißt es in der offiziellen Presseverlautbarung des ASC Bobingen. „Doch die aktuellen Auflagen ermöglichen es uns leider nicht, das Bergrennen im Oktober durchzuführen. Nach der aktuell gültigen Rechtslage sind bei Sportveranstaltungen unter freiem Himmel bis zu 1.500 Zuschauer zulässig, von denen jedoch höchstens 200 Personen stehend ohne festen Sitzplatz zugelassen werden dürfen. Dies hat uns Landrat Martin Sailer in einem persönlichen Gespräch leider mitteilen müssen. Auch die Abstimmung mit der Regierung von Schwaben hat keine positive Entscheidung hervorrufen können“. Schweren Herzens musste der Organisationsstab des ASC  daher leider zum Entschluss kommen, das Bergrennen Mickhausen 2021 abzusagen. Ohne Zuschauer ist eine Veranstaltung dieser Größenordnung wirtschaftlich nicht  durchzuführen. „Wir bedanken uns bei allen Helfern für Eure schon jetzt geleistete Arbeit und Unterstützung für die nun abgesagte Veranstaltung. Ein herzlicher Dank geht auch an die Sponsoren, die 2021 wieder zahlreich Ihre Unterstützung zugesagt hatten“.

SimRacing Schulungen für ADAC-Ortsclubs und Mitglieder

16. Juli 2021

Der virtuelle Motorsport, der den realen Renn- und Rallyesport keineswegs ersetzten soll, ist mit Sicherheit auch eine Chance für alle ADAC-Ortsclubs neue Mitglieder und Zielgruppen zu gewinnen. Vor allem die junge Generation kann so vermehrt angesprochen werden. Auch ältere Semester, die sich ihren Traum vom Motorsport aus finanziellen Gründen noch nicht erfüllen konnten, steht mit dem e-Racing eine neue Möglichkeit offen und ist eine kostengünstige Ergänzung zum realen Motorsport. Die Sportabteilungen der ADAC-Gaue, die in der Pandemie mit vielfältigen und interessanten Online-Seminaren gepunktet haben, bieten nun auch zwei aufeinander aufbauende Online-Seminare zum Thema virtueller Motorsport an. Das Angebot richtet sich an Vereinsmitglieder der ADAC-Ortsclubs und ADAC-Mitglieder im Allgemeinen. Diese sind herzlich eingeladen an der ADAC Online SimRacing-Schulung teilzunehmen und ein Teil der SimRacing Community zu werden! Am 17. August 2021 ab 20 Uhr, möchte euch Instruktor Danny Giusa in die spannende und actiongeladene Welt des SimRacing führen und dabei gemeinsam Schritt für Schritt den Einstieg in den e-Sport finden. Hierzu fallen keine Teilnahmegebühren an. Anmeldeschluss für das Modul 1 ist der 5. August 2021. Für alle unter euch, die bereits vielfältige Erfahrung im SimRacing sammeln konnten, bietet der ADAC die Online Schulung mit erweiterten Grundlagen am 21. September 2021 ab 20 Uhr an. Die Einladung erfolgt unmittelbar nach dem ersten Termin. Zur Anmeldung: ADAC SimRacing online Seminar – Teil 1 Foto: Dan Thilmany

MSC Erftal sagt Eichenbühler Bergrennen 2021 ab

10. Juli 2021

Im privaten und gesellschaftlichen Bereich genießen wir nach langen Wochen der Einschränkungen langsam wieder ein Stück normales Leben. Trotz der aktuell sehr niedrigen Inzidenz lässt der Freistaat Bayern aber kaum Spielraum für größere Events im Breitensport zu, sodass das AvD Bergrennen Eichenbühl abgesagt werden musste. Das Rennen in Unterfranken war für den 11./12. September 2021 geplant. Somit verbleiben im aktuellen Terminkalender der Deutschen Automobil Bergmeisterschaft die Rennen Osnabrück am 21./22. August, St. Agatha (A) am 25./26. September und Mickhausen am 02./03. Oktober 2021. Zwei Monate vor dem Bergrennen Eichenbühl stehen die Organisatoren des MSC Erftal nun an dem Punkt, eine Entscheidung fällen zu müssen. „Wir können nicht noch länger abwarten, denn die erforderlichen Maßnahmen würden auch jetzt noch eine sehr große Herausforderung darstellen und sind praktisch nur sehr schwer umsetzbar“, so Rennleiter Steffen Hofer. „Auch mit einem bestätigt, sehr guten Hygienekonzept kann unser Rennen leider nach den aktuellen Infektionsschutz-Richtlinien nicht genehmigt werden, hier spielt vor allem die Problematik mit der Anzahl der Steh- und Sitzplätze für Zuschauer eine entscheidende Rolle. Wir gehen davon aus, dass das Bundesland Bayern über die Monate August und September hier nur wenig positive Anpassungen vornimmt“. Das Konzept der Erftaler hätte den gewohnten Freiraum aller Beteiligten schon sehr eingeschränkt und womöglich auch die gewohnte Freude am Event genommen, denn die Pandemie würde eine vollständige Neuausrichtung der gesamten Veranstaltung erfordern. „Betrachtet man diese und einige weitere Punkte ist es sicherlich auch für die Zukunft unserer Veranstaltung nicht förderlich diese zu gefährden und man muss sich eingestehen, dass es besser ist das Bergrennen Eichenbühl hiermit für das Jahr 2021 leider abzusagen“. Die Verantwortlichen in der Organisation möchten sich beim zuständigen Landrat Jens-Marco Scherf und dem Landratsamt für die enge Zusammenarbeit und deren Bemühungen bedanken. Bis zuletzt hat sich der MSCE mit Veranstaltern anderer Sportarten und Eventplaner auch über Deutschland hinaus, sowie verschiedenen Politikern ausgetauscht, um Wege und Möglichkeiten zu finden die Sicherheit und Gesundheit aller Beteiligten für das Bergrennen während der Pandemie sicherzustellen.

Ferrari-Stau auf der Käshofer Straße – Virtuelle Sieger beim Homburger Bergrennen

10. Juli 2021

Mit wohlwollender Unterstützung präsentierte der Homburger Automobilclub am vergangen Montagabend, das Trostpflaster für das an diesem Wochenende hätte stattfinden sollende 47. Homburger ADAC Bergrennen, quasi die virtuelle Version das saarpfälzischen Rennsportklassikers. Das Sim-Race im Internet wurde von der GTR4u-Comunity auf die Beine gestellt und zählte zu zwei Meisterschaften. Das reale Rennen auf der Käshofer Chaussee fiel dagegen erneut Covid-19 zum Opfer. Am Montagabend des 5. Juli, wo eigentlich handfest die Aufbauarbeiten entlang der Käshofer Straße im Gange gewesen wären, sah man wie im Vorjahr kein einziges Mitglied des HAC-Bautrupps an der Landstraße L120 / L462 werkeln. Dafür gab es online heiße Rennszenen auf dem elektronischen Pendant im Internet. Via YouTube-Livestream konnte man 22 verschiedenfarbige  Simulationen des legendären Ferrari 355 Challenge im imaginären Vorstartbereich sehen, die nach und nach ihre vier gezeiteten Rennläufe auf der nachempfunden Homburger Bergstrecke absolvierten. Die jeweils drei schnellsten Läufe gelangten schlussendlich in die Tageswertung; und das war auch gut so. Wie seit 1974 in der Realität, forderte auch die 2,6 virtuellen Kilometer auf die Sickinger Höhe, den 22 in ganz Deutschland verteilten Gamern vor ihren Computer-Rigs, alles ab. Auch von den Top-Fahrern wurden einige Läufe verpatzt, man landet im Straßengraben oder touchierte die Leitplanken. Ganz fehlerfrei erreichte keiner die Ziellinie mit den angedeuteten Häusern Käshofens im Hintergrund, was den Spannungsbarometer in die Höhe trieb. Auch der Favorit, der 19-jährige Jonas Tornow aus dem Nordhessischen Söhrewald, der im Saisonverlauf 9 von 10 Rennen gewinnen konnte, versemmelte den ersten Durchgang und durfte sich danach keinen Fehler mehr erlauben. Auch der am Ende zweitplatzierte Christian Hindmash aus Hildesheim, der dieses Jahr wohl auch beim echten Bergrennen in einem NSU TT am Start gewesen wäre, strauchelte kurz im ersten Lauf. Beide beampelten sich und Jonas Tornow setzte seine Siegesserie fort. Der nach Lauf 1 führende Erich Marks lande schlussendlich auf Rang drei, hauchdünn von dem jungen Niederbayer Phillip Auer (Foto oben). Aus dem Organisationstab des Homburger Automobilclubs, war erstmals Pressesprecher Thomas Bubel Teilnehmer am heimischen virtuellen Renngeschehen. Erst seit April diesen Jahres betreibt der 54jährige Homburger, quasi als „Gentleman Driver“ das SimRacing, vorwiegend in den beiden Meisterschaften ADAC SimRacing Berg-Cup und der GTR4u-Röttele Berg-Challenge. Auf seiner Hausstrecke konnte Bubel den Heimvorteil nicht nutzen und patzte in gleich zwei Durchgängen. Sein Ziel, die rote Laterne zu vermeiden, erreichte der Stadtwerke-Mitarbeiter deutlich mit Rang 19 in der GTR4u- und Platz 13 in der ADAC-Wertung. Seine persönliche Bestzeit von 1:13,212 min hätte beim […]

Homburger e-Bergrennen mit Ferrari-Sound – Rekordhalter David Hauser als Interviewgast

30. Juni 2021

Nach der frühzeitigen, Corona bedingten Absage des diesjährigen Homburger ADAC Bergrennen und der Hoffnung aller Beteiligten auf den Sommer 2022, steht nun zum zweiten Mal überhaupt, das virtuelle Rennen auf der Käshofer Straße bevor. Am Montagabend des 5. Juli 2021 findet die SimRacing-Variante online statt. Das Rennen beginnt um 19 Uhr (Warm-Up und Moderation ab 18 Uhr 30) und zählt zum neuen ADAC SimRacing Berg-Cup und zur GTR4u-Röttele Berg-Challenge. Gefahren werden diesmal einheitliche Simulationen des legendären Ferrari 355 Challenge. Zwischen 20 und 30 e-Sportler werden an diesem Abend dabei sein. Als Interviewgast beim bereits 11. Rennen der Saison wird sich der Luxemburger David Hauser zuschalten. Der Gesamtsieger des Homburger ADAC Bergrennens der Jahre 2012 und 2016, und bis heute amtierender Streckenrekordhalter in einem Dallara GP2-Rennwagen mit 1.05, 404 Minuten, wird einiges zu erzählen haben. Mit seinem Team Racing Experience und einem über 450 PS starken LMP3-Rennsportwagen der Marke Duqueine, startet Hauser seit diesem Jahr in der großen European Le Mans Series und ist mittlerweile auf den europäischen Rennpisten, wie Monza, Spa oder Silverstone zuhause. Zudem sitzt der studierte Renn-Ingenieur des Öfteren im leistungsstarken, teameigenen Rennsimulator, um sich auf die realen Rennwochenenden vorzubereiten. Auch Gastfahrern steht das Homburger e-Race offen. Wer über das nötige Equipment verfügt kann sich bis zum Renntag um 17 Uhr, über die GTR4u-Webseite in die Starterliste einschreiben. Hier findet man auch Infos für Einsteiger und den Link zur Liveübertragung. www.homburger-bergrennen.de www.adac-simracing-cup.de/asrc-berg-sued www.GTR4u.de www.toms-sim-side.de

1 2 3 62