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Bergrennen Mühlbach 2000 - Hauptdarsteller mit vielen Statisten PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Thomas Bubel   
Dienstag, den 03. Oktober 2000 um 09:39 Uhr

Im Schatten des Hochkönigmassivs versammelten sich 135 Piloten und rund 5000 Zuschauer, darunter DTM-Pilot Manuel Reuter. Die 4,6 km lange Strecke, zu Beginn steil, danach mit Topspeed zu befahren, verlangte speziell den Motoren einiges ab. Wie vor Wochenfrist in St. Agatha dominierte F3000-Pilot Walter Leitgeb im Reynard Cosworth Training und Rennen. am Samstag verfehlter der Welser Tischlermeister um Haaresbreite seinen eigenen Bahnrekord, der er im sonntäglichen Warm up in 1:36,48 min realisierte. Kurz darauf legte Leitgeb in 1:33,79 eine Fabelzeit hin, fast 3,5 Sekunden schneller als die alte Bestmarke. Schnitt 179,626 km/h! Laszlo Szasz (Reynard Zytek F3000) brauchte 2,3 Sekunden länger. Danach folgten bereits Herbert Stenger (Eigenbau BMW CN) mit Gruppe C Fabelzeit und Hermann Waldy (Reynard Judd F3000). Pünktlich zum zweiten Lauf setzte Regen ein, wodurch Stengers Chancen stiegen. Als Letzter ging Leitgeb in die Regenschlacht und fuhr mit 2:00,41 min auch im Nassen Bestzeit. Waldy patzte und fiel auf Rang 11 zurück. Der Tschechen Jiri Mikanek (Dallara Opel F3) und Patrik Semlbauer (Opel Lotus) überzeugten auch auf feuchter Piste. Gunter Gabat rückte vom zehnten auf den sechsten Platz auf. Der Regenspezialist im Ford Escort Cosworth WRC musste nach einem Ventilschaden im Training die Heimreise antreten, stand aber nach schlafloser Nacht und mit neuem Motor pünktlich an der Startlinie. Nach dem Ausfall von Georg Plasa im Training (Motorschaden) freute sich der Steirer besonders über den Tourenwagensieg. Es folgten Herbert Pregartner (Porsche 911 GT2) und Alexander Strobl (Ford Escort Cosworth).

Der Gruppe H Berg-Cup ging letztmals in diesem Jahr an den Start. Franz Weissdorn, seit St. Agatha als Gesamtsieger fix, belegte diesmal Rang zwei. Hugo Moser (beide VW Polo 16V) lag auf trockener Piste vorne. Siegfried Rost (VW Golf 2.0) quetschte sich am Ende noch an Reinhard Härtel (Renault Alpine) vorbei und verteidigte erfolgreich den Titel der Division II. Die Bahnverhältnisse sorgten für weitere Überraschungen. Der junge Jörg Eberle triumphierte in der Klasse bis 1150 ccm, Helmut Maier (VW Spiess Golf) bis 1,6 Liter Hubraum. Gruppe-N-Schnellster war der Südtiroler Armin Brunner (Ford Escort Cosworth). In der Gruppe A feierte Helmut Knoblich (Peugeot 306) einen klaren Sieg. 

RESULTAT: 1. Walter Leitgeb (A), Fadewa F3000, 3:34,205. 2. Herbert Stenger (D), Eigenbau BMW CN, 3:49,355, 3. Laszlo Szasz (H), Reynard F3000, 3:51,601, 4.Jiri Mikanek (CZ), Dallara F3, 5. Patrik Semlbauer (CZ), Reynard Opel Lotus, 3:59,755, 6. Günter Gabat (A), Ford Escort WRC, 4:02,363, 7. Herbert Pregartner (A), Porsche 911, 4:08,457, 8. Rolf Köppel (D), PRC BMW C3, 4:09,014, 9. Erich Öppinger (D), Osella BMW C3, 4:11,821, 10. Joroslav Krajici (SK) Reynard F3, 4:12,054, 11. Hermann Waldy (A) Reynard Judd F3000, 4:13,890, 12. Alxander Srobl (A), Ford Escort, 4:17,206, 13. Helmut Maier (D), VW Golf, 4:18,069, 14. Markus Schrotter (A), PRC CN, 4:18,937. 

 

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