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Salzburger Bergpreis Mühlbach / Hochkönig 1998 - Die Hochkönige |
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Geschrieben von: Thomas Bubel
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Dienstag, den 06. Oktober 1998 um 12:35 Uhr |
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130 Fahrer aus sieben Ländern sorgten bei der zweiten Austragung des Bergrennens in der herrlichen Ferienregion von Mühlbach am Hochkönig für eine internationale Atmosphäre. Die schnelle und im oberen Drittel stark ansteigende, 4,6 km lange Hochalpenstrasse auf den 1370 Meter hohen Dienter Sattel ist schon jetzt auf dem besten Wege, ein Klassiker zu werden. Laszlo Szasz (unser Foto) war wie eine Woche zuvor in St.Agatha auch am Hochkönig in seinem Reynard-Judd der Grösste: Der kleingewachsene Formel 3000-Pilot aus Ungarn schlug Horst Fendrich (Reynard Cosworth F3000) wiederum knapp. Der Deutsche plant übrigens für das kommende Jahr einen atraktiven internationalen Formel 3000 Berg-Cup mit Rennen in Deutschland, Österreich, Luxemburg und der Schweiz. Mal schauen, wer alles mitmischt. Wie auf Schienen steuerte Herbert Stenger, der seine Kletterkünste unter der Woche auch zu Fuss unter Beweis stellte, seinen gegebüber den F3000 übergewichtigen Eigenbau-BMW-CN-Sportwagen auf einen Stockerlplatz, vor den Österreichern Walter Leitgeb (Ralt Mugen) und Hermann Waldy (Reynard) in ihren Formel 3000. Der
Sieg bei den Tourenwagen ging diesmal nicht an den Schweizer Lancia-Piloten Bruno Ianniello (Ausfall nach Turboladerschaden), sondern an Dieter Höller, vor dessen Teamchef und Tuner Günther Gabat (beide Ford Escort WRC) und "Mister Bergrallye-Cup" Felix Pailer im Lancia Delta Integrale. Der ALPINE Gruppe H Berg-Cup endete in der insgesamt elften Saison bereits zum zweiten Mal mit Martin Kleiner (VW Polo, 1300 ccm) als Sieger. Im letzten Lauf lagen bei dem Kinzigtaler nochmals die Nerven blank, als er durch einen Ausritt von Bernd Haid (Opel Corsa) auf halber Strecke irritiert wurde und neu ansetzen musste. In Champagnerlaune fühlte sich auch Siegfried Rost (VW Golf). Der Solinger bejubelte seinen Cup-Sieg in der Division II (über 1600 ccm), obwohl er Kupplungs- und Getriebeprobleme hatte - aber Michael Wensorra (Opel Kadett C) verspielte seine Chancen auf den Cup-Sieg, als er versuchte, die Reifenschikane zu verbreitern. Die übrigen Klassensiege gingen an Detlef Schröder (VW Polo 1150 ccm), Hugo Moser (VW Polo 1300 ccm), Siggi Rost und den Innsbrucker Herbert Stolz im Porsche Carrera RSR. Die restlichen Siege holten sich Piloten von der Alpensüdseite: Schnellster Supertourenwagenfahrer war der Slowene Slavko Dekleva (BMW 320i), die Gruppe A ging an Dagmar Suster (BMW M3) aus Slowenien und die Gruppe N an den Südtiroler Walter Gummerer im Ford Escort.
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