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Bergrennen Eschdorf (L) und Abreschviller (F) 1997 |
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Geschrieben von: Patrick Weber / Thomas Bubel
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Dienstag, den 06. Mai 1997 um 12:26 Uhr |
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Trotz starker internationaler Konkurrenz hatten in Eschorf die Einheimischen die Nase vorne. Nach Rennlauf 1 führte Marc Regal (unser Foto aus Abreschviller '97. Anmerkung der Red.: später verunglückte der Vater von Lionel Regal tödlich) im Lola T90-Mugen F3000 vor Horst Fendrich im neuen Reynard 95D F3000. Die F2-Fahrer suchte man ebenso vergebens wie "Conny" (Ralt RT 23 Cosworth F3000). Der hatte sich gedreht, nachdem die Piste nach einem Motorschadens eines Formel Ford gemein rutschig geworden war. In Lauf 2 fuhr Christian Hausen (Martini Mk 69 BMW F2) vor dem dreifachen französischen Meister Christan Debias (Martini Mk 74 BMW F2) und "Conny" Bestzeit. Der dritte Rennlauf wurde zu einer knappen Beute für "Conny", der vor Hauser, Debias und Regal die Nase vorn hatte, was einen luxemburgischen Gesamtsieg für Hauser vor "Conny" und den Franzosen Debias und Marc Regal bedeutete. Unzufrieden war der vierfache Deutsche Meister Horst Fendrich mit Rang 5: "Das Auto liegt mir noch nicht". Auch Heinz Steiner bekundete Mühe mit dem CN-Martini Mk 77, den er erstmals am Berg fuhr: "Hauptsache, mein Bahnrekord hat überlebt...". Ebenfalls unzufrieden war Arnold Wagner (Martini Mk 74 BMW F2) mit Rang 8: "Das neue Fahrwerk taugt nichts". Dagegen freute sich Peter Rössler (Reynard F3) über Gesamtrang 10 und den Sieg in der Formel 3. In der Gruppe H
war einmal mehr kein Kraut gewachsen gegen den Schweizer Bruno Ianniello. Der Lancia S4-Pilot setzet sich gegen das BMW-Trio Plasa / Röllinghoff / Fröhlich durch. In der 1000 ccm Kategorie des Berg-Cup siegte Rolf Kamphausen im Simca Rallye II, bis 1150 ccm war Klaus Bernert im Fiat 127 Sport vorne. Spannung bei den 1300ern, wo der Österreicher Werner Kuster (VW Sorg Polo) in letzter Sekunde Bernd Haid im Opel Corsa den Sieg abluchste. Die weiteren Klassensiege gingen an Ralf Kroll (VW Golf, bis 1600 ccm), Georg Plasa (BMW 320i, bis 2 Liter) sowie STT-Pilot Frank Riedel, der die 600 PS starke Corvette in der Gruppe L erstmals am Berg einsetzte. Auch in Abreschviller war Ianniello ohne Konkurrenz, zumal sich Norbert Brenner mit dem Mercedes 190 Evo nicht in den Berg-Cup eingeschrieben hat. Ianniello trieb den Lancia drei mal unter die Minutengrenze und nahm Plasa fast drei Sekunden ab. Klar distanziert, wurde Bruno Schwarz im Porsche 964 Dritter vor Uli Thomas (Opel Ascona B). Erneut die dominierende Kombination in der Klasse bis 1300 ccm waren Werner Kuster mit dem Polo 16-Ventiler. Dei den 1600ern triumphierte Bernhard Sturm (VW Scirocco) über Ralf Kroll. Bei den Formelwagen spielten die Deutschen in Lothringen keine Rolle. Ganze drei Tausendstelsekunden gaben die Ausschlag zugunsten Marc Reagls gegenüber Christian Debias.
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