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Der Saisonabschluss in Deutschland wurde nach Absagen und Verlegungen zweier Rennen diesmal vom saarländischen AMC Wemmetsweiler auf der Rund drei Kilometer langen, leider mit wenig Kurven und vielen Geraden aufwartenden Strecke bei Bengel/Mosel organisiert. Dem eh schon nicht gerade großen Starterfeld wurde bereits im Training ein Sieganwärter beraubt. An Arnold Wagners Martini F2 spielte wieder einmal die Motronik des BMW-Motors verrückt, auch die vorderen Dämpfer bereiteten Probleme, so dass Wagner einlud. " Wir werden über den Winter reichlich testen, um nächstes Jahr das Potential des bisher einzigen MK-74 Modells voll nutzen zu können", blickte Wagner voraus. Die Trainingsbestzeit markierte Martin Krisam jr.(unser Bild zusammen mit Streckensprecher Hannes Martin und rechts Sportkommissar Reinhold Hoffmann), der auch mit toller Fahrzeugbeherrschung im URD C3 und drei 1:11er Zeiten die verbliebenen Widersacher Fendrich, Wolpert und Co im Rennen dominierte und gewann. Horst Fendrich hatte seinerseits als frisch gebackener Meister keine Gegner um Platz zwei zu fürchten. Mit dem zweiten Podestplatz der Saison war auch CN-Sieger Uwe Wolpert (UWR-Debora) zufrieden. Sichtlich überwältigt vor Freude über den Gewinn der Berg-Trophäe (Rennsportfahrzeuge) kletterte der Gernsbacher Michael Möller nach der Zieldurchfahrt aus dem Cockpit seines Formel 3. Möller, der im VAG-Autohaus von Uwe Wolpert als Kfz-Meister seine Brötchen verdient, ging kein Risiko, trug den Ralt
auf den vierten Klassenrang, was ihm nach zweijähriger Pause gleich den Titel bescherte. Freude derweil auch bei F3-Kamerad Uwe Lang über seinen ersten Sieg des Jahres, der in 1:16,45 auch die F3-Topzeit erzielte. Peter Rössler (Reynard), am Ende F3-Zweiter, und die schnellste Dame an Deutschlands Bergen, Petra Höllerich (Dritte im BSR), teilten sich mit 1:16,65 die zweitbeste F3-Marke. Mit Triumph über Hans-Dieter Mans (Lola FSV) zementierte Paul Deisenroth in seinem Westentaschenboliden mit 1000 ccm Motorradmotor den zweiten Trophäenrang. Mit Divisionssieg Nummer 10, und somit ohne Patzer, beendete Norbert Brenner (Mercedes Evo II) die Meisterschaft. Dauerkonkurrent Georg Plasa, dessen BMW 320 16V fast STW-Stand aufweist, hatte mit dem hubraumschwächeren Fahrzeug auf dieser Powerstrecke keine Chance, Brenner Paroli zu bieten. Vize-Bermeister wurde Walter Forster im BMW 2002 Turbo, als Divisionsdritter vor Peter Hossfeld (Porsche 964), Siggi Rost (VW Golf) und Michael Wensorra (Opel Kadett). Bernd Drenkow vor Thomas Müller (beide Audi 50 bis 1300 ccm) und Detlef Schröder (VW Polo 1150) lauteten die restlichen Gruppe H-Klassenprimaten. Dass man auch mit 64 Lenzen auf dem Buckel noch charmant Gas geben kann, bewies Werner Boelke im Ford Sierra 4x4 als Gruppe N-Sieger. Schnellster Gruppe A am Fieberberg war Harald Ludwig auf BMW M3. Überraschung in der Gruppe G5, wo Uwe Mönch (BMW E30) praktisch auf der Zielgeraden den zweifachen TW-Trophäengewinner Rainer Dauber (Opel Calibra) abfing. Die G3-Kontarhenten Rainer Krug und Uwe Ruoff (beide BMW 318is) trennten sich beim letzten Aufeinandertreffen der Saison mit Vorteil Krug. Horst Scholz (G1-Porsche 911) fuhr mit Gruppe H-Zeiten glasklar zum Gruppengewinn. Der Saisonabschluss bildet für viele deutsche Piloten, insbesondere im ALPINE Gruppe H Berg-Cup, das Bergrennen St.Agatha am letzten Septemberwochenende in Österreich. Am Rande wurde ein nachträgliche Ergebniskorrektur zum Hauenstein-Bergrennen bekannt. Nachdem Gesamtsieger Herbert Stenger (Eigenbau C3) nachgewiesen wurde, nicht regelkonformen Treibstoff gefahren zu haben, gewinnt Horst Fendrich vor Arnold Wagner (beide F2) und Uwe Wolpert (Eigenbau CN) das Gesamtklassement.
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