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Eine gelungene 29. Auflage bot Rennleiter Rainer Thomas den Aktiven und Fans, auf der ultraschnellen Bergstrecke in Rhein-Hessen. Schon im Training lagen die Formel 2 Widersacher Horst Fendrich und Arnold Wagner (beide Martini BMW), nur 27/100 Sek. getrennt, fast gleich auf. Der erste Rennlauf brachte Wagner (unser Bild links), der den Unfall vor Wochenfrist in Homburg gut verdaut hatte, mit 14/100 Sek. in Führung, die im zweiten Head weiter ausgebaut werden konnten. Fendrich blieb aber mit minimal langsameren Zeiten "am Ball". Wagner musste im entscheidenden 3.Lauf als erster ran, bestätigte in 50,35 Sek. seine bisher gefahrenen Zeiten und sah schon wie der sichere Sieger aus. doch als die Uhr für Fendrich bei 49,89 Sek. stehen blieb, war zwar der eigenen Streckenrekord knapp verfehlt, jedoch Arnold Wagner mit nur 1/10 Sek. überflügelt. Um den Gruppe C-Sieg sowie die verbleibenden Podiumsplätze ging es ebenso spannend zur Sache. Nach 6,5 Rennkilometern lag Routinier Herbert Stenger (ES Proto) lächerliche 8/100 Sek. hinter Martin Krisam jun. (URD) zurück aber noch vor ex-Meister Rainer Fink im PRC und Willy Frenz im Lola. Licht am Ende des Tunnels, nach einer bisher glücklosen Saison, sehen mit ihren Klassensiegen, Formel 3 Pilot Peter Rössler (Reynard 893), dem der Ausfall (Zündbox) von Überflieger Michael Möller zugute kam, und Hans-Dieter Mans im formelfreien ASS-Lola. Um den Tourenwagensieg rauften erneut die Gruppe-H Piloten Norbert Brenner (Mercedes Evo II) und der Italo-Schweizer Bruno Ianniello, der mit höheren Reifen, die das zu kurze Getriebe seines Lancia Delta S4, wett machen sollten, antrat. Da Brenner sich von Lauf zu Lauf verschlechterte und Ianniello in 55,44 Sek. Bestzeit fuhr, reichte es zu einem, für diese Streckenverhältnisse überraschenden Sieg für Ianniello. Mit Norbert Brenner in der gleichen Sekunde gestoppt wurden die Meisterschaftsaspiranten Herbert Stolz (Porsche Carrera RSR) und 2 Liter-Triumphator Georg Plasa im BMW 320i 16V. Trotz einen "Querstehers", Eingangs der "Rutsch", konnte Simca-Fahrer und Tuner Willi Prückner, seinen Vorjahressieg (H1300) wiederholen. Die Koryphäen Franz Weißdorn, Theo Leutner und Peter Reichhuber (alle VW Polo) hatten das Nachsehen. Wegen eines laufenden Protestes in der 1150er Gruppe H, ist der Einlauf: Detlef Schröder (VW Polo), Klaus Bernert und Oskar Eberle (beide Fiat 127 Sport) unter Vorbehalt zu sehen. Bernd Weitfeld schaffte im 1600er Golf den Klassensieg, derweil Favorit Helmut Maier seinen Spiess-Golf wegen Motorschaden abstellen musste. Das Kopf an Kopf Rennen in der Gruppe G, um die Tourenwagen-Berg-Trophäe, zwischen den in ihren Klassen dominierenden Uwe Ruoff (BMW 318i / G3) und Rainer Dauber (Opel Calibra / G5) bleibt weiterhin spannend, wobei Dauber mit dem erneuten G5-Gewinn, so langsam auf den, nach 1994, zweiten Titelgewinn schielen kann. die Herren Mönch, Krug und Löber warten aber nur auf Ausfälle der Führenden. Eine Klasse für sich war hier Horst Scholz im G1-Porsche, als Gruppensieger.
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