| Report OBERHALLAU (CH): Steiner praktisch Meister |
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| Geschrieben von: Jürg Kaufmann | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Montag, den 29. August 2011 um 18:29 Uhr | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Steiners neuerlichen Titelgewinn wird er also nicht verhindern können, aber trotzdem ist der vor einer Woche erst 20 Jahre alt gewordene Volluz die grosse Entdeckung im Schweizer Bergrennsport. Obschon erstmals in Oberhallau am Start, blieb der Walliser auf dem F3000-Reynard dem Leader und dessen modernerem Osella-Zytek stets auf den Fersen. Auch er unterbot im zweiten Rennlauf den bestehenden Streckenrekord, aber Steiner war noch eine halbe Sekunde schneller, und im dritten Durchgang zeigten dann die Uhren für den Titelverteidiger sogar 1’09,55 an.
Auf diesem schnellen Parcours kam Florian Lachat auf dem Tatuus-Turbo besser in Schwung als bisher, und der Meister von 2009 bleibt daher zuversichtlich, dass er in der kommenden Saison ganz vorne mitmischen kann, falls sich das Ansprechverhalten des Motors weiter verbessern lässt. Nicht am Start war in den Klettgauer Rebbergen Julien Ducommun, sodass Christian Balmer mit dem schwächeren Tatuus-Renault wieder einmal die Zweiliterklasse gewinnen konnte. Trotz einem leichten Rempler gegen die Leitplanken war Hans Schori auch in Oberhallau schnellster Pilot mit einen geschlossenen Fahrzeug. Da allerdings der amtierende Meister Toni Büeler im Gegensatz zu Schori den Rekord in seiner Kategorie (Gruppe N) unterbieten konnte und dafür die üblichen zwei Zusatzpunkte erhielt, könnte er bei Berücksichtigung des Streichresultats im Titelkampf bei den Tourenwagen für den gegenwärtigen SM-Leader noch bedrohlich werden. Roger Schnellmann muss dagegen diesen Traum begraben, obschon auch er die bisherige Gruppe-A-Bestzeit unterbot, wurden doch hier mangels Konkurrenten nur die halben Punrte vergeben. Auch Lokalmatador Fritz Erb (unser Foto im Opel Kadett C 16V) war sich am Sonntag seines Sieges sicher, wie er vor dem dritten Lauf seines Rivalen Holger Hovemann im Gespräch verriet. Der Star des KW-Berg-Cups wurde in dieser Wertung lediglich Dritter, während der 66jährige Hallauer Garagist mit 1:23.74 einen neuen Streckenrekord für seine Kategorie aufstellte. Sieger des Laufs zum KW-Berg-Cup wurde der zuletzt in dieser Meisterschaft glücklose Sebastian Schmitt.
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