| Report CIVIDALE-CASTELMONTE (I): Dämpfer für den Meister |
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| Geschrieben von: Werner Schneider |
| Donnerstag, den 14. Oktober 2010 um 15:02 Uhr |
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Organisatorisch war die Veranstaltung auf dem gleichen Niveau wie Mickhausen, als Besonderheit hatte man diesmal sogar eine eigene Leitplanken-Reparatur-Einheit mit schwerem Gerät, die mehrmals ausrückte, aber die Unterbrechungen auf ein Minimum beschränkte. Spektakulärster Grund auszurücken war zweifellos der Unfall des österreichischen Rennwagenmeisters Andi Stollnberger, der im ersten Rennlauf im letzten Fünftel der Strecke nach einem schnellen Linksknick in einen Leitplanken-Steher einhakte, diesen komplett ausriß und sich praktisch aus dem Stand überschlug. Der Opel-Lotus wurde dabei wohl völlig zerstört, da auch Teile der Bodengruppe abbrachen, aber Stollnberger selbst blieb mit Ausnahme von Prellungen und einem schweren Schock unverletzt. In der Gesamtwertung endete das Rennen mit einer ausgemachten Sensation. Nicht Franco Cinelli, Sieger der letzten beiden Jahre in seinem schwarzen Lola-Zytec F3000 lag am Ende vorne, sondern Ex-Europameister Denny Zardo (unser Foto oben). Was insofern außergewöhnlich war, als er keinen F3000, sondern einen vollverkleideten einsitzigen Rennwagen der italienischen Firma Gloria pilotierte, der lediglich von einem 1400er-Suzuki Hayabusa-Motor angetrieben wurde. So nebenbei verbesserte Zardo auch Cinellis Streckenrekord um rund 5,5 Sekunden. Hinter Cinelli kam ein anderer weit über die italienischen Grenzen hinaus bekannter Pilot auf Platz 3: Niemand anderer als Europameister Simone Faggioli (unser Foto unten). Der fuhr jedoch nicht seinen gewohnten Osella FA30-Zytec, sondern testete eine Weiterentwicklung des bekannten Osella PA21 nach dem im Vergleich zu den E2-SC-Sportwagen stark eingeschränkten CN-Reglement, bestückt mit einem Zweiliter-Honda-Motor. Es zwar zweifellos seine fahrerische Klasse, die diesen Platz zu allererst ermöglichte. Gesamtresulat: 1. Denny Zardo (I), Gloria C810P-Suzuki E2-SS, 6:23,01
2. Franco Cinelli (I), Lola B99/50-Zytec F3000, + 6,77
3. Simone Faggioli (I), Osella PA21 Evo-Honda CN, + 15,06
4. Stefano Gazziero (I), Reynard K02-Zytec F3000, + 21,52
5. Tiziano Ferrais (I), Ferrais CH2-Alfa Romeo E2-SC, + 22,02
6. Fulvio Giuliani (I), Lancia Delta Integrale E1, + 42,31
7. Gianni di Fant (I), Porsche 997 GT3, + 44,68
8. Andi Marko (A), Audi A4 Quattro E1, + 45,60
9. Federico Liber (I), Gloria-Yamaha E2-SS, + 51,11
10. Felix Pailer (A), Lancia Delta Integrale E1, + 51,71
11. Franco Perini (I),Alfa Romeo 155 E1, + 52,30
12. Fausto Chiappo (A), Ford Focus WRC, + 52,45
13. Marietto Nalon (I), Lola B96/50-Zytec F3000, + 55,21
14. Uberto Bonucci (I), Osella PA9-BMW Hist., + 58,17
15. Roland Eder (A), VW Golf I E1, + 1:06,98
16. Anton Mandl (A), Reynard-Opel-Lotus E2-SS, + 1:11,97
17. Rupert Schwaiger (A), Porsche 911 Turbo E1, + 1:12,56
18. „Romy“ (I), Honda Civic R Gr. A, + 1:17,59
19. Morris Gradina (I), Renault Clio Williams E3A, + 1:19,95
20. Massimo Guerra (I), Porsche Carrera RS Hist., + 1:22,89
Berg-ÖM-Endstände:
Gr. A/N: 1. Didi Holzer 249, 2. Rene Martinek 230, 3. Kurt Ritzberger 130,5
Gr. E1: 1. Andi Marko 249, 2. Felix Pailer 185, 3. Gernot Chlupacek 109
Gr. E2: 1. Andi Stollnberger 183, 2. Jaroslav Krajči 147, 3. Anton Mandl 115,5
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