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Report MONT DORE: Regen verwässert den Saisonhöhepunkt PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Thomas Bubel   
Montag, den 10. August 2009 um 14:26 Uhr

Es sollte der Höhepunkt der diesjährigen Berg EM-Saison werden, aber wie schon so oft spielte das unberechenbare Wetter am 1451 Meter hohen Mont Dore im französischen Zentralmassiv eine zentrale Rolle. Der drittletzte Lauf der Berg EM versank am Ende im großen Regen und das Klassement wurde kräftig durcheinander gewürfelt. Das mit Spannung erwarteten Duell der derzeit beiden besten Bergpiloten Europas, Lionel Regal im Reynard F3000 und Simone Faggioli im voll verkleideten Osella FA 30, fand im Regen einen jähes Ende. Das Trainingsresultat Faggioli, 0,3 Sekunden vor Regal, der ein Zusatzgewicht von 30 kg für seinen Sieg beim Französischen Meisterschaftslauf in Dunieres mitschleppen musste, war viel versprechend. Am Renntag brach gegen Mittag der erste große Regen los und die Spitzenfahrer mussten die 5000 Meter lange Strecke mit Regenreifen angehen, die Tourenwagen erreichten noch trocken das Ziel. Gegen Ende des zweiten Laufs sorgte

der französische F3000-Pilot Fabien Frantz durch Unfall für eine Rennunterbrechung. Als nach der Bergung erneut Regen die restlichen Spitzenfahrer überrasche, brach das Chaos aus. Faggioli krachte gleich nach dem Start in die Leitplanken, wobei eine Zuschauerin leicht verletzt wurde. Anschießend riskierte Regal nichts mehr und fiel weit zurück auf Rang 44. Den Gesamtsieg fuhr zuvor, auf vom morgendlichen Regen fast wieder abgetrockneter Piste, Faggilolis Teamkollege David Baldi (unser Foto) auf dem zweiten FA 30 für das ehemalige Formel 1-Team Osella ein, vor den beiden verdutzten Franzosen Alban Thomas und Billy Ritchen (beide Lola B99/50 F3000). In anbetracht der fortgeschrittenen Stunde wurde der dritte Lauf gestrichen. Nach dem Ausfall von Fausto Bormolini (mit Motorschaden am Reynard F3000) ist Faggioli, trotz Ausfall so gut wie Europameister. Im Lager der Tourenwagen machte in der Auvergne der Tscheche Vaclav Janik (Mitsubishi Lancer Gr.A) seinen ersten EM-Titel perfekt. Von den Wetterkonditionen bevorteilt spülte es die schnellsten Tourenwagenfahrer weit nach vorne. Roland Wanek, der einzige Deutsche am Start, gewann die Gruppe N im Mitsubishi, vor der starken einheimischen Konkurrenz und belegte am Ende den ausgezeichneten vierten Rang der Tourenwagenwertung.



Das Resultat:
1. David Baldi (I), Osella FA 30 Zytek, 5:13,805, 2. Alban Thomas (F), Lola B 99/50 Judd F3000, 5:19,176, 3. Billy Ritchen (F), Lola B 99/50 Chosworth F3000, 5:22,278, 4. Cyrille Frantz (F), Norma M20 BMW 3.0 (1.CN), 5:26,360, 5. Yannick Latreille (F), Osella PA 20 BMW 3.0 CN, 5:26,591, 6. Benoit Bouche (F), Reynard 99L Mugen F3000, 5:31,238, 7. Alain Castellana (F), Norma M20 BMW 3.0 CN, 5:32,443, 8. Otakar Kramsky (CZ), Reynard K09 Cosworth F3000, 5:32,701, 9. Frank Cannata (F), Norma M20 BMW 3.0 CN, 5:32,877, 10. Olivier Berreur (F), Ligier JS49 Honda (1.CN 2l), 5:38,151, 11. Christophe Malatest (F), Formula Gloria C8, 5:40,386, 12. Dan Bourgeon (F), BMW 320 STW (1.TW), 5:47,289

 

 

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