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Report SLOVAKIA-MATADOR: Es bleibt spannend in der EBM |
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Geschrieben von: Werner Schneider
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Donnerstag, den 23. Juli 2009 um 14:22 Uhr |
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Trotz fehlenden österreichischen Meisterschaftsstatus waren 128 Piloten beim achten von zwölf Läufen zur Berg-EM auf dem sehr schnellen 5 km-Kurs auf den Baba nördlich der slowakischen Hauptstadt Bratislava am Start. Wie viele andere Veranstaltungen an diesem Wochenende hatte auch der Wettersturz vom Samstag seine Auswirkungen. In diesem Fall mußte der zweite Trainingslauf ersatzlos gestrichen werden. Das Risiko für die Piloten wurde vom Rennleiter einfach als zu groß eingestuft. Das einzige Training hatte ohnehin einen recht dramatischen Zwischenfall gebracht, als ein historischer Fiat 128 aufgrund eines Defekts ausbrannte. Der Renntag begann noch immer mit stürmischem Wind und leichten Regenschauern
, die aber im Laufe des ersten Renntags endlich aufhörten und wechselnder Bewölkung mit Sonne Platz machten. Sportlich ging es im Kampf um den Tagessieg außerordentlich spannend zu. Was aber natürlich damit zu tun hatte, dass Osella-Werkspilot Simone Faggioli nicht genannt hatte. Sein schärfster Konkurrent um den Rennwagen-EM-Titel Fausto Bormolini nützte dies, um mit dem Sieg wieder knapp die Führung in der Zwischenwertung zu übernehmen. Er profitierte davon, dass er den ersten Lauf weitaus besser erwischte als seine vermeintlich schärfsten Konkurrenten und mit einer Sekunde Vorsprung Bestzeit vor dem tschechischen Außenseiter Otakar Kramsky und 1,4 Sekunden vor Lokalmatador Jaroslav Krajči erzielte. Im zweiten Lauf genügte ihm dann die drittschnellste Zeit hinter Laszlo Szasz und Renzo Napione zum Gesamtsieg vor diesen beiden. Bestes Auto auf Tourenwagen-Basis war der 2,8 l-Opel Speedster aus der Gruppe E2-Silhouette des Tschechen Dan Michl auf Platz 13, die E1-Tourenwagen gewann der Slowake Martin Koiš (Ford Focus). In der EM-Kategorie 1 (Gruppen N, A und Super-Production) steht der Tscheche Vaclav Janik (Mitsubishi Lancer Evo VIII) nach seinem erneuten Sieg in der Gruppe A als Titelträger so gut wie fest. In der Gruppe N erzielte der Deutsche Roland Wanek zwar im ersten Lauf die zweitbeste Zeit, schied aber im zweiten wegen eines kleinen Elektrikdefekts am Evo IX aus. Der Sieg blieb durch Peter Jurena (ebenfalls Evo IX) im Lande. Am kommenden Wochenende beim neunten Lauf im slowenischen Ilirska Bistrica steht einer neuer Saison-Höhepunkt auf dem Programm: Simone Faggioli trifft dort auf den Europameister von 2008, Lionel Regal. 108 Piloten haben genannt, davon immerhin 40 aus Österreich.

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