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Nachruf: Willi Frenz - Einer der Besten am Berg ist Tod |
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Geschrieben von: Klaus Debbert / Thomas Bubel
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Montag, den 08. Februar 2010 um 11:49 Uhr |
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Am letzten Samstag, den 06. Februar 2010 verstarb nach langer schwerer Krankheit Willi Frenz, einer der erfolgreichsten Deutschen Bergrennfahrer überhaupt, im Alter von 74 Jahren. Als die Formel 1 Piloten Heinz-Harald Frentzen und Nick Heidfeld, wie Frenz Söhne der Stadt Mönchengladbach, noch in den Windeln lagen feierte der Fahrschulbetreiber seine größten Erfolge im Motorsport. Frenz verdiente seine ersten Sporen im Motorradsport auf einer NSU Max im Jahr 1954. Danach spielte er in der Motoball-Mannschaft des MSC Odenkirchen als Stürmer, wo er seit 1954 Mitglied war. Im Go-Kart war Frenz sogar Niederländischer Meister. Die Marke NSU, Typ TT begleitete
den Fahrschullehrer über den Automobil-Slalomsport zum Berg, wo Frenz wenig später in einen Gruppe C-Sportwagen umstieg. Im Bergrennsport gelangen dem Ehrenmitglied des MSC Odenkirchen besondere Erfolge. Jahre lang war Frenz Stammgast in Luxemburg, wo Gesamtsiege und der Meistertitel eingefahren wurden. Aber auch am Deutschen Berg war Frenz in den 80er und frühen 90er Jahren des vergangen Jahrhunderts, einer der Erfolgreichsten. Unzählige Klassen und Gruppensiege, sowie einmal die Deutsche Vize-Bergmeisterschaft erzielte der Rheinländer mit seinem gelben Lola T296 BMW C3. Frenz rüstet seine Lola Ende der 90er Jahre für den Oldtimer-Rennsport zurück und fuhr historische Rundstreckenrennen. Auf Einladung von Bernd Stegmann, dem Organisationsleiter des MSC Osnabrück, startete Willi Frenz im Jahr 2006 letztmals am Berg, beim Osnabrücker ADAC Bergrennen mit einem Osella. Die Beisetzung findet am Freitag, den 12. Februar 2010 um 9 Uhr 30 auf dem evangelischen Friedhof, Kirchhofstr. 42, 41199 Mönchengladbach-Odenkirchen statt. Traueradresse: Werner Frenz (Sohn), Ruhrfelder Str. 30, 41199 Mönchengladbach-Odenkirchen.
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