Werkstatt-Report # 23: ITC-Motorsound kehrt an den Berg zurück

14. März 2017

Der Schwarzwälder Häuslebauer Alexander Hin wird in der bald beginnenden Bergrennsaison 2017 wieder häufiger in den Starterlisten auftauchen, als noch in den vergangenen Jahren. Der Montagebau-Spezialist und Gönner von „Bergrennen in Deutschland“, hat sein berufliches Umfeld etwas verändert und wird so an den Wochenenden wieder deutlich mehr Freizeit zur Verfügung haben, die er in den Bergrennsport investieren möchte. Unter dem Motto „nicht kleckern, sondern klotzen“ plant „Alex“ einiges nachzuholen, auf das er lange hat verzichten müssen. Gleich drei Rennfahrzeuge stehen derzeit in seinem Stall und ein LKW-Renntransporter ist kürzlich auch noch dazu gekommen. Beginnen wird Alexander Hin beim Berg-EM Auftakt am Rechberg mit dem ex-Waldy Reynard Formel 3000. Der rote Rennwagen weilt zurzeit in Schweinfurt bei Motorsport Lang zur Überholung. Uwe und Georg Lang sind dabei verschiedene Servicearbeiten zu erledigen. Das Getriebe wird überholt, eine Lenkradschaltung eingebaut, das Fahrwerk neu justiert und verschiedene Anbauteile aus Carbon repariert. Da der soundstarke Judd-Motor des Reynard mit einem Hubraum von 3,3 Liter für das Deutsche Reglement etwas zu großvolumig ist, kann Hin damit nur Läufe zur Österreichischen Berg-Staatsmeisterschaft fahren. Geplant sind mit diesem Fahrzeug zumindest Rechberg, Ecce Homo und St. Anton. Für den „Deutschen Markt“ steht dem Südschwarzwälder ein Sportwagen der Gruppe E2-SC  hoffentlich bald zur Verfügung. Das PRC S4-Chassis stammt von ex-Bergmeister und Rennwagenbauer Walter Pedrazza aus Hard in Vorarlberg, wo das Fahrzeug auch für die neue Saison und den neuen Besitzer vorbereitet wird. Clou an diesem Deal ist aber die Motorisierung dieses Prototyps. Im Heck der Rennwagenkonstruktion werkelt nämlich eines der legendären 2.5 Liter ITC-V6 Triebwerke von Opel, aus den 1996er Werksbeständen der Rüsslesheimer. Der von Cosworth entwickelte Motor bringt eine Leistung von 470 PS auf die Piste und ist gewichtsmäßig im Vorteil gegenüber den gebräuchlichen 3-Liter Motoren von BMW. Hin  hofft darauf, denn ebenfalls sehr soundstarken Sportprototyp bereits zum Hill Race Eschdorf am ersten Mai-Wochenende erstmals am Berg pilotieren zu können. Eine zweite Motoreneinheit aus dem ITC-Opel Calibra gehört ebenfalls zum erworbenen Gesamtpaket. Und hier kommt Hins dritter Renner ins Spiel. Die Opel Kadett GT-C Silhouette mit der PRC-Sportwagen Bodengruppe wurde zwischenzeitlich auch in die Hände von Pedrazza-Motorsport übergeben. Der bisher verwendete 3-Liter BMW CN-Motor muss weichen, um dem zweiten Opel-ITC Herz Platz zu machen. „So wird es fast ein reinrassiger Opel“, freut sich Alexander Hin. Die Spezialisten von Pedrazza-Racing-Cars (PRC) werden das Chassis anpassen und den V6-Motor einbauen. Wann hier das erste Rollout zu erwarten ist noch nicht absehbar. […]

Werkstatt-Report # 22: Youngster-Rookie aus dem Slalomsport

7. März 2017

Aus dem Umfeld der KW-8V Trophy Paarung Johann Hatezic und Roland Christall wird der Neckarsulmer Felix Bürker zur neuen Saison in den KW Berg-Cup einsteigen. In der Vergangenheit war der KfZ-Mechatroniker mit seinem Opel Corsa im Slalomsport aktiv. In der Saison 2016 schnupperte der erst 21-jährige Schwabe bei den Rennen in Wolsfeld und Unterfranken in den Bergrennsport hinein. Über den Winter wurde mit einem Opel Kadett C City, für die E1-Hubraumklasse über 2000 ccm, ein reines Berg-Auto aufgebaut. Das Auto stammt aus dem Drag-Race-Sport und ist Baujahr 1975. Die komplette Restauration begann im September 2015 und wurde komplett bei Auto-Technik Christall, der Firma von Roland und Oliver Christall durchgeführt. Die Karosserieteile sind größtenteils von Dirk Schweigler und die geschraubte Zelle wurde von Pleie Sport angefertigt. Die meisten Arbeiten und Umbauten wurden von Felix Bürker und seinem Stiefvater Oliver Christall geleistet. Der 8V-Motor ist nun auch so gut wie fertig und stammt von UP Motorsport, sowie das Fahrwerk vom Berg-Cup Sponsor KW. Anvisiert wird die komplette Saison 2017 im KW Berg-Cup.

Werkstatt-Report # 21: Tom Strasser und sein Scirocco wieder fit

2. März 2017

Der Neuaufbau und die Unfallschadenbeseitigung am VW Minichberger Scirocco 16V von Tom Strasser, schreitet sehr gut voran. Nach dem Crash beim letztjährigen Bergrennen in Eichenbühl, war das ehemalige KW Berg-Cup Gesamtsiegerfahrzeug, das im Salzburger Land eine neue Heimat gefunden hat, ganz schön mitgenommen. Die neuen Teile an der Front und auch der Unterboden sind soweit hergestellt und wurden auch bereits erfolgreich angepasst. Danach standen die Lackierarbeiten auf dem Programm, bevor kürzlich der 2-Liter VW-Motor wieder seinen angestammten Platz unter der Motorhaube fand. Für Thomas und seinem Team wird auch in der Saison 2017 das Hauptaugenmerk im KW Berg-Cup liegen, wo man mit dem Boliden an den Start gehen wird.

Der Monster-Zwerg vom Balkan

7. Februar 2017

Dass man in Slowenien und Kroatien dem Bergrennsport frönt, ist durch die beiden EM-Läufe von Ilirska Bistrica und Butzet  ja hinreichend bekannt. Doch das auch weiter südlich in der ehemaligen jugoslawischen Teilrepublik Montenegro Bergrennen veranstaltet werden, ist weniger bekannt. Umso interessanter ist die kürzlich in der Hauptstadt Podgorica vorgestellte, neu aufgebaute „Rennsemmel“ von Jovan Acimic, einem der bekanntesten Bergpiloten Montenegros. Jovan, der sich die vergangenen Jahre mit seinem Osella PA20 S BMW an der FiA Zonen Meisterschaft (CEZ) beteiligte, wird in der bevorstehenden Saison einen Fiat 600-Protoyp mit Motorradmotor, ebenfalls in der CEZ und der heimischen Meisterschaft pilotieren. Der aufsehenerregende Renner wurde von Jovans Vater Tihomira Acimic, einem ehemaligen jugoslawischen Champion gebaut. Mittelpunkt dieser Konstruktion, ist im wahrsten Sinne des Wortes, der Superbike-Motor aus der BMW S 1000 RR, also ein Reihen-Vierzylinder mit einem serienmäßigen Drehzahlband bis 14.000 U/min. Rund 200 PS, bei einem Fahrzeuggewicht von 550 kg, sollen den kleinen Exoten bis zu einer Höchstgeschwindigkeit von 240 km/h beschleunigen. Ein Großteil der in der Fiat-Silhouette verbauten Technik stammt aus einem Formel 3-Rennwagen. Somit dürfte der Rennwagen der Gruppe E2-SH zugeschrieben werden. Vater und Sohn Acimic „erwarten gute Ergebnisse“ in der Saison 2017.

Werkstatt-Report #20: Comeback mit edlen Absichten

24. Mai 2016

Dirk Pesch, der Classic-Berg-Cup Gesamtsieger von 2007, plant ein Comeback am Berg. Dass im KW Berg-Cup, wo er zuletzt 2008 im Team mit dem Eichsfelder Thomas Klingelberger unterwegs war. Den VW Polo Kit Car, den die Beiden damals abwechselnd steuerten, konnte nun der Solinger Versicherungsunternehmer aus dem Besitz von Thomas Klingelberger übernehmen. Zum ersten Mal rennmäßig ausrücken möchte Dirk Pesch frühestens zum Osanbrücker ADAC Bergrennen Anfang August. Zuvor werden und wurden einige Modifikationen am flinken Wolfsburger vorgenommen. „An erster Stelle steht die Gewichtsreduzierung, da das Auto immer fast 40 kg zu schwer war. Dafür habe ich die Anbauteile gegen Kohlefaser ausgetauscht und gleichzeitig das Auto etwas verbreitert. Auch im Bereich der Aerodynamik tun wir was, insbesondere am Unterboden und dem Heckspoiler“, verriet Pesch. „Darüber hinaus habe ich in Zusammenarbeit mit Franz Weißdorn und H&R das Fahrwerk umgebaut bzw. ausgetauscht sowie die Achsgeometrie etwas verändert. Ob ich beim Motor auch auf die Motorradzylinderkopftechnik, á la Franz Weissdorn, umsteige, ist noch nicht klar. Vermutlich wird die Motor-Getriebeeinheit für die E1-Klasse bis 1600 ccm Hubraum erst mal so bleiben, obwohl mir im Vergleich zur Konkurrenz sicher eine Menge Leistung fehlt. Möglich wäre auch Umstieg in die 1400er Klasse. Wenn alles klappt, hoffe ich frühestens in Osnabrück fahren zu können. Allerdings habe ich beruflich gerade auch eine Menge zu tun, sodass sich das auch noch verschieben kann. Ich möchte dieses Jahr auf jeden Fall noch an den Start gehen um erste Anhaltspunkte zur weiteren Verbesserung des Polos in der Winterpause 2016/2017 zu haben. 2017 eine volle Saison am KW Berg-Cup teilzunehmen, ist das Ziel. Nach meinen Besuchen in Schotten, Eschdorf und Wolsfeld, kribbelt es aber schon wieder ganz gewaltig!“ Die Sponsorflächen des VW Polo Kit Car werden bei der Rückkehr von Dirk Pesch aus edlen Beweggründen frei gehalten. Durch Peschs Geschäftspartner Martin Cieklinski, wurde der Solinger auf  „Sportler helfen“ aufmerksam. Schirmherr dieser Aktion ist übrigens Joey Kelly. Diese Vereinigung hat sich zum Ziel gesetzt, hilfebedürftige Kinder zu unterstützen. „Statt einen neuen Hauptsponsor auf meinem Auto zu präsentieren, werde ich hauptsächlich für diese Organisation „an den Start“ gehen und dort auch aktiv mitwirken, so Pesch. Infos auch unter: www.sportlerhelfen.de

Werkstatt-Report #19: Premiere des Neuen am heimischen Iberg

5. April 2016

In einer neuen Symbiose wurden über den Winter die Gegner von der Bergrennstrecke zu Technikpartner und Freunden in der Werkstatt. Seit Ende 2015 besitzt der Heiligenstädter Sascha Herz einen zweiten Dallara Formel 3, jetzt ein Modell F302 mit Opel-Triebwerk. Mit dem zweifachen Deutschen Bergmeister und Formel 3-Experten Frank Debruyne, hat Herz zwischenzeitlich Hilfe beim Auf- und Umbau seines neuen Renngeräts bekommen. Beide wollen voneinander profitieren und so Zeit und Geld sparen. Wie der nebenbei passionierte Feuerwehrmann erläutert, ist sein neues Rennfahrzeug ganz ähnlich dem Renner von Frank Debruyne, der ein F303-Modell fährt. „Mein Fahrzeug ist ein Modell aus 2002 mit Ausbaustufe des Jahres 2004. Allerdings stammen die Aerodynamik vom 2005er Auto und das Getriebe sowie die Doppel-Dämpfer-Vorderachse vom 2008er Typ. Größter Unterschied zu einem normalen Formel 3, ist die in Zusammenarbeit mit der Firma Comfort Electronic Raulf entstandene Motorelektronik, welche über Features wie Traktionskontrolle, Launchcontrol und Powershift verfügt. Einige dieser Details werden sich ab diesem Jahr auch bei Frank Debruynes Formel 3 wiederfinden. Ich hoffe dass wir dieses Jahr noch viel zusammenarbeiten werden. Geplant ist die Fertigstellung des Fahrzeugs in den nächsten zwei Wochen. Nach erfolgreichem Abstimmen auf dem Prüfstand und einigen Testfahrten auf der Rundstrecke ist der erste geplante Einsatz bei meinem Heim-Grand-Prix Ende Juni am Iberg. Mein verwaister Formel 3, vom Typ Dallara F393 wird sobald der neue Opel-Spiess-Motor fertig ist an meinen Heiligenstädter Motorsportkameraden Gerhard Dietrich vermietet“. In einer Ecke der Herz´schen Werkstatt finden sich zudem weitere Projekte. „Ansonsten ist bei mir über den Winter ein VW Golf 2 Rallye mit Kompressor und ein Alfa Romeo 155 Integrale STW, mit Motor und Allrad-Technik von Lancia, entstanden. Das in 2015 mit meinen Rennmechaniker begonnen VW Golf Diesel Projekt hat die Tage zum ersten mal wieder Tageslicht gesehen und wird, wenn auch mit Verzögerung weiter geführt. Den Rallye-Golf G60  würde ich gerne verkaufen“.

Werkstatt-Report #18: Übeltäter ausgemacht

3. April 2016

Nach den massiven Performanceproblemen gerade bei feuchten und nassen Bedingungen, die Frank Debruyne wohl den Deutschen Bergmeistertitel 2015 kosteten, machte sich der Badener Formel 3-Pilot über den Winter an die Fehlersuche. Die Arbeiten am Dallara F303 Opel konnten erst vor kurzem anlaufen, da der Neurieder zuletzt beruflich viel zu tun hatte. Zwischendurch unterstütze er mit seinem Fachwissen und Manpower vor Ort, auch das neue Formel 3-Projekt des Heiligenstädters Sascha Herz (Werkstatt-Report dazu folgt!), sodass es nun für den Lokführerausbilder höchste Eisenbahn wird, seinen eigenen Formel 3 wieder zusammenzusetzen um spätestens beim Division 2-Saisonstart am 7. und 8. Mai in Eschdorf (L) dabei sein zu können. Als Übeltäter wurden zwischenzeitlich die Stoßdämpfer ausgemacht. Frank Debruyne wird erneut unter der Flagge des Pirmasenser CR-Racingteams die Bergsaison 2016 in Angriff nehmen und beim Homburger Bergrennen Mitte Juli seinen Teamchef und Fahrerkollegen von der Rundstrecke, Andreas Germann mit seinem Dallara F309/11 VW Formel 3, an seiner Seite haben. Debruyns Betätigungsfeld in diesem Jahr ist laut Planung, die Deutsche Automobil-Bergmeisterschaft und der neue DMSB Berg-Cup. „Wobei ich in der Meisterschaft gegen die Besten der reichlich gefüllten Tourenwagenklassen mit ihren 0,2 Zusatzpunkten pro besiegten Gegner am Ende wohl keine Chancen habe“, befürchtet Frank Debruyne.

Werkstatt-Report #17: Uwe Kaufel gibt Comeback in neu aufgebauten PRC

30. März 2016

Das Team um den Wahl-Salzburger Uwe Kaufel ist derzeit noch mit Vorbereitungen an mehreren Einsatzfahrzeugen für die Saison 2016 beschäftigt. Sein Gruppe E2-SC Sportwagen der Marke PRC mit 2-Liter VW-Motor ist derzeit noch zum Umbau auf moderne Rennsporttechnik in alle Einzelteile zerlegt. Die Motorentechnik wird in Zusammenarbeit mit der Firma Wienstroth und Splieth in Göttingen überarbeitet. Die gravierendsten Neuerungen aber wurden auf der Elektronikseite von Dr. Martinez Schramm entwickelt und eingebaut. So verfügt der PRC in der kommenden Saison 2016 über eine neue Board-Elektronik. Neben der Möglichkeit zur Parametrisierung aller Einstellungen der Motorsteuerung über Bluetooth wurde auch eine moderne Datenerfassung integriert. Diese zeichnet alle relevanten Motor- und Fahrzeugdaten, sowie die G-Kräfte während des Rennens auf. Ein Beschleunigungs-Messsystem gekoppelt mit GPS erlaubt eine Bewertung der Fahrt nicht nur nach, sondern auch während des Rennens. Parallel zu der Speicherung der Aufzeichnung auf SD-Karte, werden die Daten auch online via UMTS ins Fahrerlager übertragen. Die zweijährige Pause nutzte Uwe Kaufel um auch weiter sein eigenes „Leistungsgewicht“ zu reduzieren. Erneut wurden da über 10 kg eliminiert und der Unternehmer aus dem Harz wird dieser Weg weiter verfolgen. Da dem Team keine langen Prüfstandlaufzeiten zur Verfügung stehen, plant Uwe Kaufel den neu aufgebauten VW-Motor mit neuem Elektronikumfeld erst einmal bei GLP-Bergläufen zu testen und abzustimmen. Weiterhin wird der Ralt RT 31 Formel 3 des Kaufel Rennstalls für Dr. Martinez Schramm, den Lebensgefährten der Kaufel-Tochter, zum Einsatz bei der Rundstreckenveranstaltung, wie zum Beispiel beim „Wheels-Meet-Wings“ vom 8.-10. Juli auf Airport Kassel vorbereitet. Auch der neu hinzu gekommene Rennmechaniker Enrico Hilbert wird mit einem Speedway-Käfer mit BMW Alpina Motor, den Teamchef Uwe Kaufel selbst jahrelang mit Erfolg gefahren hat, bei verschiedenen Veranstaltungen am Start stehen.

Werkstatt-Report #16: Getriebemehrgewicht ausgleichen

20. März 2016

Mit Unterbrechungen wird seit letzten Oktober am VW Golf GTi 16V von Gero Schwanecke gearbeitet. Der Tourenwagen aus der 2-Liter Klasse des KW Berg-Cup soll in erster Linie leichter werden, nachdem der Automobilverkäufer im BMW und Mini-Autohaus B & K in Lüneburg, im letzten Jahr seinen Typ 17 mit einem VWM Dogring  6-Gang Getriebe bestückt hatte, dass doch einiges Gewicht mehr auf die Waage brachte, wie die alte Getriebe. Um hier gegenzusteuern hat sich der Norddeutsche für einen Austausch der gesamten Anbauteile entschieden. Alles an Anbauteilen, bis auf die Heckklappe, wird durch Carbon b.z.w. GFK-Formen ersetzt. Teilelieferant der Verbreiterungen und Schweller war hier „Golf-Urgestein“ Egidio Pisano. Die Türen und die Fronthaube steuerte die Firma Daniel Seidel bei. Die Felgen wurden wegen der Verbreiterung des Fahrzeuges um 8 cm, ebenfalls umgeschüsselt.  Ein  neues Lenkrad und ein Kat liegen bereit. Für die Saison 2017/2018 wurde bereits ein neuer Rumpfmotor angeschafft, der  nach und nach aufgebaut wird. Die Arbeiten am Berg-Cup Renner laufen derzeit noch. Neben Geros Schrauber Martin, wirken auch die „Hamburger Jungs“ um Markus Sass, besser bekannt als Zottel, bei den Umbauarbeiten mir. Der erste Einsatz in 2016 wird je nach Fertigstellung  am I-Bergrennen in Heiligenstadt oder beim Osnabrücker Bergrennen erfolgen. Beim  Saisonstart in Schotten wird Gero als Zuschauer unterwegs sein.

Werkstatt-Report #15: CRS powered by Wiebe Motorsport 

4. März 2016

Nach ersten Gesprächen beim Bergrennen in Unterfranken 2015 war schnell klar, dass das Team Conrad Racing Sport um den amtierenden Deutschen Vize-Bergmeister Thomas Conrad, eine Zusammenarbeit mit Wiebe Motorsport anstrebt. Der Aufbau des 2-Liter-Triebwerks für die Saison 2016 erfolgt komplett durch die Renault-Spezialisten aus dem KW Berg-Cup. Der Motor wird derzeit mit neuen Kolben, Pankl Pleul und Pankl Kurbelwelle sowie neuen Ventilen komplett neu aufgebaut. Ziel sind ca. 275 PS. Weiterhin wurde am CRS-MTK S5/7 Sportwagen im Bereich Ansaugtrakt und Auspuff auf die Erfahrung von Wiebe Motorsport zurückgegriffen und eine neue Auspuffanlage bei der Firma Schäfer in Auftrag gegeben. Den Bau des Ansaugtrakts steuerten die Conrads in Eigenregie bei. Auch werden in Dettenhausen bei Tübingen einige Teile im Bereich des Unterbodens neu angefertigt, was am Ende eine Gewichtsreduktion im zweistelligen Bereich ergeben soll.

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