Weiterhin dünne Informationslage zum Masters

24. Februar 2018

Wir schreiben jetzt bereits Ende Februar und es herrscht immer noch Funkstille von Seiten der FiA zum Thema Hillclimb Masters 2018. Die bereits für Anfang Dezember 2017 von der FiA Berg-Kommission angekündigten Informationen zum Austragungsort und Veranstalters der dritten Auflage des „Race of Champions der Berge“ blieben bislang aus. Auch der vollzogene personelle Umbruch in der FiA Berg-Kommission dürfte nicht mehr Grund der Zurückhaltung sein. Wie das bekannte, französische Motorsport-Printmagazin Echappement aktuell in einer kurzen Meldung schreibt, muss es wohl zu einem überraschenden Rückzug des vorgesehenen Veranstalters gekommen sein. Wer besagter Veranstalter ist, lässt die Echappement-Redaktion offen. Aktuell sei die FiA auf der Suche nach einer Ausweichlösung. Somit bleibt nur für Fahrer, Fans und Medienvertreter sich weiter in Geduld zu üben, womöglich sogar bis zum nächsten FiA World Council das Mitte März stattfinden soll.

Ein McLaren 650 S GT3 bereichert die Berg-EM

21. Februar 2018

Einen Fahrzeugwechsel wird es für Jan Miloň in dieser Saison 2018 der Berg-Europameisterschaft geben. Der Slowake trennt sich von seinem mächtigen BMW Z4 GT3, der aktuell zum Verkauf steht. Der viert platzierte der vergangenen EBM-Runde war diese Woche in England auf Einkaufstour, und wurde fündig in einem McLaren 650 S GT3 von Strakka Racing Team aus der Blancpain Endurance Championship Series. Mit diesem wunderschönen und potenten Sportwagen plant Jan mit seinem Jantar Team die gesamte europäischen Bergmeisterschaft 2018 zu bestreiten. So dürfen sich auch die Deutschen Bergrennfans freuen, wenn Jan Miloň mit seinem McLaren vom 8. bis 10. Juni beim ADAC Glasbachrennen in Thüringen an den Start geht.

Werkstatt-Report #31: Formel 1 Turbo-Power im Osella

20. Februar 2018

Nach der Öffnung der Französischen Bergmeisterschaft für Sportwagen mit Turbo-Motoren zeichnen sich hochinteressante Projekte ab. Mit dem gleichen Fahrgestell, jedoch einer neuen Motorisierung wird der Südostfranzose Benjamin Vielmi in der Gruppe E2SC der Bergmeisterschaft Frankreichs in die Saison 2018 starten. Der 31jährige Mechaniker aus der Apenstadt Annecy ist aktuell dabei den BMW 6-Zylinder Motor aus seinem Osella PA 27 heraus zu nehmen und durch ein Megatron-Triebwerk, das 1987 und 1988 in der Formel 1-Weltmeisterschaft von den damaligen Teams Arrows und Ligier verwendet wurde, zu ersetzen. Der 1.5 Liter 4-Zylinder-Turbo wurde damals wie heute vom Schweizer Tuner Heini Mader vorbereitet, mit dem Vielmi in enger Verbindung steht. Das spektakuläre Triebwerk sollte eine Leistung von etwa 480 bis 500 PS entwickeln, was mehr als genug ist, um Berge zu bezwingen. Der Turbolader der letzten Generation wird bei niedrigem Druck eingesetzt. Die elektronische Steuerung wird wiederum dem Cosworth-System anvertraut. Das Chassis muss nur leicht angepasst werden, denn der Magatron-Turbomotor wurde ursprünglich für die Saison 1982 werksseitig von BMW entwickelt. Nach dem Rückzug von BMW als Motorenlieferant in der Formel 1 im Jahr 1986, kaufe Arrows Eigner Jackie Olivier mit Hilfe eines Sponsors die Triebwerke auf und setzte diese unter dem Namen Megatron bis zum Verbot der Turbotreibwerke in der Formel 1 ein. Benjamin Vielmi gibt sich selbst eine komplette Saison, um die optimalen Einstellungen der neuen Fahrzeug-Motor-Kombination zu entwickeln, und um die bestmöglichen Ergebnisse zu erzielen. Sein Programm 2018 bezieht sich auf das gesamte Französische Championat. Benjamin stellt auch einige weitere Bergrennen im Ausland in Aussicht. Die Fans können somit hoffen, dass Vielmi beispielsweise auch wieder einmal beim Eschdorfer Hillrace in Luxemburg auftauchen könnte.

Berg EM 2018 mit Diego Degasperi auf Osella FA 30

16. Februar 2018

Aus Italien erreichte uns zum Wochenende die Pressemeldung von der Teilnahme des Piloten Diego Degasperi an der kommenden Berg-Europameisterschaft. Der 50jährige Tankstellenunternehmer aus Trento kaufte sich beim renommierten Team von Simone Faggioli ein und wird den Osella FA 30 Zytek V8 pilotieren, der in der Vergangenheit häufig auch von Paride Macario gesteuert wurde . Geplant sind insgesamt sechs Läufe in der EBM und dazwischen auch Bergrennen die zur italienischen Meisterschaft (CIVM) zählen. Mit dem 3 Liter-Osella des Faggioli-Rennstalls hatte Diego Degasperi 2017 bereits den zweiten Platz beim Bergrennen dello Spino und beim Bergrennen Alghero Scala Piccada gewonnen sowie den jeweils dritten Gesamtplatz bei den heimischen Rennen am Monte Bondone und Pedavena Croce d’Aune. Jetzt ist er bereit, die Messlatte höher zu legen! „Ich bin wirklich glücklich, diese Vereinbarung geschlossen zu haben, dass aus vielen Gründe“, sagt Degasperi. „Ich werde ein Teil des Teams von Simone Faggioli sein und eine volle Saison hinter dem Steuer des Osella FA 30 verbringen, das macht mich euphorisch. Neue Eindrücke und Erfahrung in der Europameisterschaft zu sammeln, war schon seit Jahren mein Wunsch. Also wird es ein Jahr 2018 voller hoffentlich positiver Nachrichten von mir sein. Ich kann es kaum erwarten in die neue Saison zu starten. Wir haben eine Reihe von Tests und die Teilnahme an einem der ersten diesjährigen italienischen Rennen, vor dem EBM-Debüt in Frankreich am Col Saint Pierre geplant“.

Online-Nennung kommt 2018 an den Berg

14. Februar 2018

Es ist ein Schritt in die Zukunft! Ab dem ersten Bergrennen der Saison 2018 soll es bei allen Läufen der Deutschen Bergmeisterschaft ein Online-Nennverfahren geben. Diese wurde im Rahmen der DMSB-Tagung der deutschen Bergveranstalter beschlossen. Das entsprechende Software-System von TW-Sportsoft aus Rückersdorf bei Nürnberg wurde dabei vorgestellt, für gut befunden und wird von allen DM-Veranstaltern in diesem Jahr eingesetzt. Für die Fahrerinnen und Fahrer aller Gruppen und Klassen wird es für die Einreichung ihrer Nennung jeweils eine entsprechende Verlinkung auf den Webseiten der Veranstalter geben oder die Nennung kann über die Webseite www.tw-sportsoft.de abgegeben werden. Ist man dann erst einmal registriert, ist eine Schnell-Nennung möglich, das heißt alle bereits einmal verwendete Daten zu Fahrer und Fahrzeug sind sofort wiederverwendbar. Zusätzlich können optional Bilddateien als Porträt und eine Fahrzeugaufnahme mit hochgeladen werden. Wie auch im bisherigen Nennverfahren in Papierform gibt es Felder zum eintragen des Bewerbers, Sponsors, von Gruppen, Klassen und von Fahrer- und Fahrzeugdaten, jedoch mit automatischer Pflichtfeldprüfung. So können keine Daten verloren gehen oder müssen vom Veranstalter nachgefordert werden. Das Nennen bei einer Bergrenn-Veranstaltung wird für die Aktiven in Zukunft einfacher! Aber auch die Organisatoren profitieren von diesem System. Das Software-System von TW-SportSoft mit den Modulen Organisation, Online-Nennung und Auswertung wird dabei zeit- und kostensparend unterstützen und das Image der Bergmeisterschaft und den einzelnen Veranstaltungen steigern. Es wird von einer Entlastung der Rennleitung im Rennbüro ausgegangen, denn das zeitintensive sichten und eingeben der Nennformulare entfällt. Ein entziffern von Hieroglyphen braucht es auch nicht mehr. Weiter bietet das Tool die Verwaltung des Nenngelds, die Versendung von Nennungsbestätigungen und auch der Export von Teilnehmerlisten für den DMSB, das Rennprogramm, die Zeitnahme und dergleichen. Wichtig für die Veranstalter ist zudem das Thema Cyber-Sicherheit. Hier punktet das neue Online-Nenntool mit einem getrennten Backup-System in einem zweiten Rechenzentrum. Eine automatische Synchronisierung der Datenbanken erfolgt alle 45 Minuten, sodass bei einem Ausfall des Hauptsystems direkt auf ein Nebensystem gewechselt werden kann. Eine Bearbeitung der Nenneingänge ist standortunabhängig und auch mobil kann auf das System zugegriffen werden. Das preisgünstige Tool wird bereits seit geraumer Zeit im Rallyesport genutzt. Ein erster Test am Berg beim Saisonfinale 2017 in Mickhausen verlief erfolgreich. Aktuell verwendet der KW Berg-Cup die Software von Timo Weigert erstmals für seine Jahreseinschreibung 2018. Der aktuelle Stand der eingegangen Nennungen, inklusive Statistik ist übrigens über den Link https://www.tw-sportsoft.de/KW_Berg_Cup_NSU_Bergpokal_Einschreibung_2018/ für jedermann einsehbar. Hier vermittelt sich ein erster Eindruck für Aktive, Veranstalter und Fans über das neue Instrument […]

KW Berg-Cup macht aus der Not eine Tugend

3. Februar 2018

Im Rahmen seiner Mitgliederversammlung stellte der Berg-Cup e.V. am 21. Januar 2018 in Bad Mergentheim sein revolutionäres Rennserienkonzept für die kommende Saison vor. Dieses überraschte und stellte für die 80 anwesenden Mitglieder Dinge wie Rechenschaftsberichte und Teilneuwahlen hintan. Allerdings dauerte es rund 60 Minuten, bis die Katze aus dem Sack gelassen wurde. Schließlich sah die mit der Einladung versandte Tagesordnung nach der Begrüßung formelle Dinge vor. Zum Beispiel die Feststellung der Anzahl der Stimmberechtigten und den Bericht des Präsidiums über das Sport- und Geschäftsjahr 2017. Dieser fiel durchwegs positiv aus, wertete die 30. Saison des KW Berg-Cups unter dem Strich als einen rundum gelungenen Auftritt. Daran wollte man natürlich 2018 anknüpfen, stellte früh die Weichen, reichte die nur in minimalen Details veränderte Ausschreibung beim DMSB ein. Mit dem man schon Mitte 2017 einen Stufenplan erarbeitet hatte, der im Rahmen der Anpassung an die von der FIA für Internationale Rennserien (IS) geforderten Sicherheitsstandards die Einführung von Sicherheitstanks erst 2021 vorsah. Lange standen die Ampeln für diese Terminierung auf grün, aber am 6. Dezember schaltete der FIA-Weltrat auf Rot um, erklärte FT-Kraftstoffbehälter ab sofort für obligatorisch und nicht verhandelbar. Das versetzte die KW Berg-Cup Verantwortlichen in Alarmzustand. Wusste man doch aus einer von den eigenen Technischen Kommissaren in der letzten Saison durchgeführten Erhebung, dass nur knapp über die Hälfte der begutachteten Berg Cup Renner über aktuelle Sicherheitstanks verfügen. Die unerwartet entstandene Situation wurde sofort analysiert, danach verschiedene Szenarien durchdacht und durchgespielt, wobei die berechtigten Interessen aller Berg-Beteiligten immer Berücksichtigung fanden. Um diesen in vollem Umfang zu entsprechen, entschied man sich zur Zweigleisigkeit. Was im Klartext bedeutet, dass der KW Berg mit seinen Sonderwertungen KW 8V-Trophy, Rookie und Ravenol Youngster wie vorgesehen weiter als IS durchgeführt wird. Möglicherweise kommen sogar noch zwei weitere Veranstaltungen dazu, nämlich am 21./22. April der Rechberg in Österreich und am 26./27. Mai das Bergrennen Verzegnis in Norditalien. Entsprechende Verhandlungen laufen, ein definitives Ergebnis wird spätestens am 31. Januar vorliegen. Wie auch immer dieses aussehen wird, an der Zahl der maximal gewerteten Rennen wird das nichts ändern, die bleibt auf jeden Fall bei acht. Neu im Angebot des Berg-Cup e.V. ist 2018 der „KW Berg-Cup National“. Er pflegt den Breitensportgedanken und gibt all denen, die bisher in der IS völlig regelkonform mit nationalen DMSB-Sicherheitsstandards unterwegs waren die Möglichkeit, ohne Nach- oder Umrüstung weiterhin KW Berg-Cup’ler zu bleiben. Darüber hinaus soll die neu installierte Serie auch den Berg-Einstieg erleichtern. Deshalb werden […]

Volkswagen verpflichtet Romain Dumas fürs Pikes Peak 2018

31. Januar 2018

Bei der Rückkehr zum „Pikes Peak International Hill Climb“ setzt Volkswagen auf Erfahrung. Am 24. Juni 2018, mehr als 30 Jahre nach der letzten Teilnahme von Volkswagen am berühmtesten Bergrennen der Welt, pilotiert der Franzose Romain Dumas das erste rein elektrisch betriebene Rennfahrzeug der Marke aus Wolfsburg. Dumas hat das sogenannte „Race to the Clouds“ im US-Bundesstaat Colorado bereits drei Mal gewonnen. Er kann außerdem auf Erfahrung mit Hybrid-Prototypen in der FIA World Endurance Championship (WEC) bauen: Dumas holte 2016 als Porsche-Werksfahrer den Weltmeistertitel in dieser Hightech-Rennserie. „Das Bergrennen am Pikes Peak ist eine große Herausforderung, weil jeder Teilnehmer nur einen Versuch hat“, erläutert Romain Dumas. „Aber ich habe großes Vertrauen in Volkswagen Motorsport. Die Mannschaft ist hoch motiviert und hat schon mehrfach bewiesen, dass sie auch auf unbekanntem Terrain auf Anhieb erfolgreich ist.“ Das gemeinsame Ziel von Volkswagen und Fahrer Dumas ist ein neuer Streckenrekord in der Fahrzeugkategorie der Elektro-Prototypen. „Romain gehört zu den schnellsten Fahrern, die jemals am Pikes Peak gestartet sind. Außerdem hat er Tausende von Kilometern Erfahrung mit Rennprototypen. Er ist damit für Volkswagen der ideale Fahrer für die Premiere in der Klasse der rein elektrisch betriebenen Fahrzeuge“, sagt Volkswagen Motorsport-Direktor Sven Smeets. Volkswagen startet bei der 2018er-Auflage des „Pikes Peak International Hill Climb“, der wegen der Ziellinie in 4.302 Meter Höhe auch „Race to the Clouds“ genannt wird, mit einem völlig neu entwickelten Elektro-Prototyp. In dieser Wertungsklasse erlaubt das Reglement große technische Freiheiten. „Wir können so die Leistungsfähigkeit zukünftiger Batterie- und Antriebstechnologie von Volkswagen im Wettbewerb beweisen. Eine zusätzliche Herausforderung ist die Tatsache, dass die Rennstrecke am Pikes Peak eine normale Straße ist, auf der sich Fahrbahnzustand und Wetterbedingungen häufiger ändern“, sagt Smeets. „Der große Vorteil eines Elektrofahrzeugs beim Bergrennen am Pikes Peak: Die Leistung bleibt über die gesamte Strecke von knapp 20 Kilometern konstant. Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor verlieren in der dünnen Höhenluft dagegen deutlich an Leistung. Damit musste ich bei meinen bisherigen Teilnahmen leben. Ich freue mich richtig darauf, zum ersten Mal vom Start auf 2.862 Metern bis ins Ziel mit voller Kraft fahren zu können“, nimmt Dumas den Faden auf. Mit Elektrotechnologie in Rennfahrzeugen kennt sich der aus dem südfranzösischen Alès stammende Vollblut-Motorsportler aus: In den letzten Jahren bestritt er im Werksteam von Porsche die Langstrecken-Weltmeisterschaft (FIA World Endurance Championship) mit einem Hybrid-Prototyp (Benzin/Elektro). Neben dem Weltmeistertitel 2016 in dieser Rennserie gewann Dumas im Laufe seiner Karriere bereits acht 24-Stunden-Rennen, darunter zwei Mal […]

Unser Jr. zum ersten Mal seit 29 Jahren wieder am Pikes Peak

22. Januar 2018

Zum ersten Mal seit fast 30 Jahren wird die US-Rennsportlegende Al Unser Jr. wieder am Pikes Peak International Hill Climb teilnehmen, dessen 96. Auflage am 24. Juni diesen Jahres stattfindet. Unser war zuletzt bei Pikes Peak-Bergrennen im Jahr 1989 dabei. Der zweifache Indianapolis 500 Gewinner war 1983 „King of the Mountain“, als Sieger am Pikes Peak in der Open Wheels-Klasse in seinem Wells Coyote Chevy. Seine Eintragung in die diesjährige Starterliste markiert die Rückkehr der weltbekannten Rennfahrerfamilie aus Albuquerque, dessen Mitglieder mehrfach im Pikes Peak Hill Climb Museum „Hall of Fame“ zu finden sind. Bobby (13) und Bobbys Onkel Louis (9) haben zusammen 22 Mal gewonnen und auch Robby Unser konnte sich 1989 mit einem Peugeot 405 T16 in die Siegerlisten eintragen. Al Unser wird hinter dem Steuer einen 1936er Chevrolet Sedan an die alten Zeiten erinnern. Nach einjähriger Abwesenheit sind auch der achtmalige Pikes-Peak-Sieger Paul Dallenbach (Foto unten), der 23-fache Champion Clint Vahsholtz und Layne Schranz, die in 24 Veranstaltungen drei Siege feiern konnten, wieder dabei. „Die Fans dieses historischen Bergrennens werden vom diesjährigen Wettbewerbsfeld begeistert sein“, sagte Megan Leatham, Executive Director von PPIHC. „Wir haben viele Legenden des Rennens an Bord und eine Liste von Rookies aus den USA und vielen Nationen, die unglaubliches Interesse hervorrufen werden.“

Schmitt-Comeback im Brenner-Team

20. Januar 2018

Das Brenner-Motorsportteam wird in 2018 zur den Bergrennen in Deutschland zurückkehren. Dabei wird jedoch Norbert Brenner, der vergangenen Oktober seinen 70. Geburtstag feierte, in die Rolle des Team-Chefs schlüpfen. Hinter dem Steuer des Opel Vectra GTS V8 DTM wird der KW Berg-Cup Gesamtsieger und DMSB Bergpokal-Sieger von 2012 Sebastian Schmitt Platz nehmen, dies vereinbarten die beiden deutschen Bergrenn-Größen an diesem Samstag bei einem Treffen in Brenners Wohnort Eichenbühl. Geplant sind zwischen acht und zehn Rennen im Rahmen von Bergmeisterschaft und KW Berg-Cup, also auch im oberösterreichischen St. Agatha, wo Sebastian Schmitt gerne fährt. Zudem könnte Norbert Brenner selbst ein bis zwei Bergrennen bestreiten. Ein genauer Terminkalender ist aktuell noch nicht festgelegt. Sebastian Schmitt, der zuletzt 2015 sporadische Renneinsätze am Berg mit seinem weißen Opel Astra V8 DTM absolvierte, freut sich auf die neue Berg-Saison und endlich mal wieder im Renncockpit zu sitzen. Der Wahl-Düsseldorfer ist immer noch im Besitz seines Astras, der jedoch aktuell nicht einsatzbereit ist. Die anstehenden Revisionsarbeiten wird das Brenner-Motorsportteam besorgen. Geplant ist ein Rückbau auf den originalen DTM-Stand, um so bei den immer populärer werdenden DTM-Revival-Veranstaltungen auf der Rundstrecke teilnehmen zu können.

Simone Faggioli startet mit Norma und Pirelli am Pikes Peak 2018

18. Januar 2018

Der Traum des Simone Faggioli vom US-amerikanischen Pikes Peak Bergrennen lag schon seit seinem Debüt mit der Marke Norma zur Saison 2014 in der Schublade. Seit dem Nachmittag des 18. Januar 2018, mit der Veröffentlichung der offiziellen Liste des Pikes Peak International Hillclimb, beginnt dieser Traum Formen anzunehmen und wurde Realität in Sachen Auto, Motor, Team und sogar der Startnummer 11. Simone Faggioli startet mit seinem Best Lap-Team am 24. Juni diesen Jahres beim weltbekannten Pikes Peak Bergrennen in Colorado. Der 10fache Europameister wird zusammen mit seinem Teamkollegen und Freund Fabien Bouduban das Abenteuer wagen, einem Schweizer, der seit 2016 Fahrer in Faggiolis Team ist. Die beiden werden sich den rund 20 Kilometern asphaltierter Rennpiste, die auf eine Meereshöhe von 4.300 Höhenmeter führt, aus sportliche Herausforderung persönlich stellen. Jedem der beiden wird ein spezielles Norma-Fahrzeug namens M20 SF PKP mit einem 3.700 ccm Biturbo TFT-Motor von fast 800 PS zur Verfügung stehen. Der französische Hersteller Norma Auto Concept wird den Überseeausflug offiziell unterstützen, und auch Reifenhersteller Pirelli wird dies tun, um das Know-how für die bestmögliche Leistung einzubringen. Ein enthusiastischer Simone Faggioli sagt: „Ein Projekt, das schon so lange in der Pipeline ist, hat sich endlich bewahrheitet. Nach der Eroberung meines zehnten europäischen Titels in der letzten Saison, suchte ich nach einem anderen Reiz, und fand ihn in den USA. Ich hoffe natürlich, dass ich in der Lage bin gut abzuschneiden, und alle meine Bemühungen, von Fabien und des ganzen Teams, haben dieses eine Ziel. Unsere Referenz ist die Rekordmarke von Sebastien Loeb mit dem Peugeot 208 T16 aus dem Jahr 2013. Am Ende der letzten Saison haben Fabien Bouduban und ich uns mit den Norma-Verantwortlichen Norbert Santos und Guillem Roux getroffen und haben uns entschlossen, dieses ehrgeizige Projekt durchzuführen, das für mein Team ein echtes Geschäft in jeder Hinsicht ist. Die Kosten sind so hoch, die Logistik extrem kompliziert, ganz zu schweigen von der physischen Anstrengung, die von uns Piloten abverlangt wird, und den surrealen Bedingungen, in denen Motoren und Technik arbeiten müssen. Der atmosphärische Druck in dieser Höhenlage ist eine der größten Schwierigkeiten. Viele illustre Gegner und wichtige offizielle Hersteller stehen in der aktuell registrierten Liste und das macht die Herausforderung umso schöner. Während wir dem Rennen entgegenfiebern, werden wir weitere Details preisgeben, aber jetzt arbeiten wir weiter und bereiten uns auf´s Beste vor“. http://ppihc.org/wp-content/uploads/2018-PPIHC-Competitor-List.pdf

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