Termine 2020: Deutsche Automobil Bergmeisterschaft

8. Dezember 2019

Nach dem sich die FiA Bergkommission in Sachen FIA Hillclimb Masters 2020 positioniert hat, sorgt dies auch für Klarheit im Terminkalender der Deutschen Automobil Bergmeisterschaft und der DMSB Berg-Cups für Tourenwagen und Rennsportfahrzeuge. Schlussendlich hatte die RSG Altensteiner Oberland seine Kandidatur für das Masters zurückgezogen und wird nun auf jeden Fall den deutschen Lauf der Berg Europameisterschaft, wie gewohnt im Juni veranstalten. Dies spielt auch dem ASC Bobingen in die Hände, der sonst seinen Termin des Bergrennens Mickhausen für das Masters hätte hergeben müssen und vor der Wahl stand erneut ein Jahr zu pausieren. Doch nun läuft alles wie gehabt und endgültiges grünes Licht für die Auflistung wird es sicherlich am 21. Dezember bei der Meisterehrung der DMSB Berg-Prädikate in Bitburg geben. 25./26. April 2020 – ADAC Bergpreis Schottenring-Rudingshain 02./03. Mai 2020 – European Hill Race Eschdorf / LUX 31.05./01. Juni 2020 – Wolsfelder ADAC Bergrennen 13./15. Juni 2020 – ADAC Glasbachrennen  (auch Berg EM) 27./28. Juni 2020 – ADAC Ibergrennen Heiligenstadt 11./12. Juli 2020 – Homburger ADAC Bergrennen 25./26. Juli 2020 – ADAC Hauenstein Bergrennen 01./02. August 2020 – Osnabrücker ADAC Bergrennen (auch FiA Cup) 12./13. September 2020 – AvD Bergrennen Eichenbühl 03./04. Oktober 2020 – ADAC Bergrennen Mickhausen

Termine 2020: Österreichische Berg-Staatsmeisterschaft

7. Dezember 2019

Hier sind die Anlaufpunkte für die Bergpiloten in der Berg-Staatsmeisterschaft von Österreich. Wie wir bereits berichteten, werden die Bergrennen St. Anton und Altlengbach in 2020 pausieren müssen, sodass der Berg ÖM-Kalender für die kommende Saison völlig umgestrickt werden musste und somit lediglich vier Läufe in Österreich selbst übrig geblieben sind. Leider findet das Finale im norditalienischen Friaul erneut zeitgleich mit dem FiA Hillclimb Masters statt. 25./26. April 2020 – ÖAMTC Rechbergrennen (A) 16./17. Mai 2020 – Bergrennen St.Urban-Simonhöhe (A) 30./31. Mai 2020 – Usti nad Orlici (CZ) 06./07. Juni 2020 – Ecce Homo-Sternberk (CZ) 20./21. Juni 2020 – Bergrennen Gasen/Straßegg (A) 01./02. August 2020 – Jankov (SVK) 29./30. August 2020 – GDH Ilirska Bistrica (SLO) 12./13. September 2020 – Slovakia Baba (SVK) 26./27. September 2020 – Auto-Bergrennen St. Agatha (A) 10./11. Oktober 2020 – Cividale Castelmonte (I) Ersatzlauf: 14./16. August 2020 – GDH Lucine (SLO)

Portugal ist glücklich – Masters 2020 auf der Rampa Falperra

4. Dezember 2019

Die ersten offiziellen Informationen zur bislang vierten Ausgabe des FiA Hillclimb Masters wurden nun von der Berg-Kommission der beim FIA World Motor Sport Council vom 4. Dezember bekannt gegeben. Demnach trifft sich die „Jugend der Bergrennwelt“ am 9., 10. und 11. Oktober 2020 in Portugal. Gefahren wird auf einem Abschnitt der bekannten „Rampa de Falperra“ vor den Toren der Stadt Braga. Die Highspeedstrecke zählte in den letzten Jahren zum fixen Bestandteil der Berg Europameisterschaft. Der ursprüngliche Bewerber für Portugal, die „Rampa de Boticas“, wurde nicht berücksichtigt, wohl aus geografischen Gründen. Denn Braga und die Rampa Falperra liegen nur 55 km vom Flughafen Porto entfernt, Boticas dagegen rund 150 km. Ob jetzt dafür im Mai in Boticas der portugiesische Berg EM-Lauf stattfinden und hierzu der bereits veröffentlichte EBM-Kalender 2020 nochmals geändert wird, ist derzeit nicht bekannt. Zuvor hatte die RSG Altenteiner-Oberland seine Bewerbung für das Master zurückgezogen und wird am 13./14. Juni etatmäßig den Deutschen EM-Beitrag beim ADAC Glasbachrennen ausrichten. Mit dem Masters-Termin am zweiten Oktoberwochenende wurde eine Terminüberscheidung mit dem Deutschen Berg-Finale von Mickhausen vermieden, somit ist der DM-Kalender nun auch fix. Erneut in der Bredouille stecken die Bergpiloten Österreichs, wie beim Masters 2018 in Gubbio, findet das Berg ÖM-Finale zeitgleich beim norditalienischen Bergrennen von Cividale Castelmonte statt.

Termine 2020: Italienische Bergmeisterschaft (CIVM)

30. November 2019

Bei der Vollversammlung der italienischen Bergrenn-Organisatoren am 30. November in Rom, wurde in Absprache mit der nationalen Bergrennen-Kommission des ACI, die Termine aller italienischen Bergrennen koordiniert. 12 Rennen für Bergmeisterschaft mit zwei Ersatzläufen, wurden bestätigt. Dazu gibt es 14 Rennen, die zur italienischen ​​Trophäe der Region Nord zählen und 18 Rennen für das südliche Gebiet sowie 6 nationale Rennen ohne spezifischen Titel. 01.-03. Mai 2020 – 29° Trofeo Scarfiotti Sarnano – Sassotetto (MC) 15.-17. Mai 2020 – “Trofeo Silvio Molinaro” 25^ Luzzi – Sabucina (CS) 29.-31. Mai 2020 – 51^ Verzegnis – Sella Chianzutan (UD) 12.-14. Juni 2020 – 10^ Salita Morano – Campotenese (CS) 26.-28. Juni 2020 – 59^ Coppa Paolino Teodori (AP) Berg EM 03.-05. Juli 2020 – 70^ Trento – Bondone (TN) 17.-19. Juli 2020 – 57^ Coppa Carotti 60^ Rieti Terminillo (RI) 31. Juli-02. August 2020 – 50° Trofeo Vallecamonica (BS) 21.-23. August 2020 – 55° Trofeo Luigi Fagioli – Gubbio (PG) 11.-13. September 2020 – 62^ Monte Erice (TP) 18.-20. September 2020 – 66^ Coppa Nissena (CL) 16.-18. Oktober 2020 – 38^ Pedavena – Croce D’Aune (BL)

Nachwuchsförderung nach Herzensart

28. November 2019

Der Traum, in einem Formel-Rennwagen bei Bergrennen an der Startlinie zu stehen, wird für den 22-jährigen Kai Felix Lanig in der kommenden Saison Wirklichkeit werden. Der Heiligenstädter Sascha Herz gründete quasi eine Juniorabteilung in seinem Team und wird Lanig einen kürzlich neu angeschafften 140 PS starken Formel BMW FB02 aus dem Baujahr 2011 zur Verfügung stellen. Für den jungen Marktheidenfelder geht somit ein lang ersehnter Wunsch in Erfüllung. Bergrennerfahrung konnte der Verfahrensmechaniker bislang sporadisch in der GLP-Gruppe und in der 2-Liter Klasse der Gruppe E1, mit dem Peugeot 206 von Onkel Michael Beer sammeln. Auch im Sim-Racing an PC und Konsole war Kai in den letzten Jahren immer wieder virtuell bei diversen Bergmeisterschaften erfolgreich auf international bekannten Strecken unterwegs. Zudem verfügt er über Erfahrungen als Mechaniker und Helfer von Patrik Zajelsnik, Christian Triebstein und Sascha Herz. Zum Start der Saison 2020 wir es also real für den jungen Mann aus dem Einzugsgebiet des Bergrennen Eichenbühl, dass mit großem Beistand von Sascha Herz. „Also, Sascha Herz hat den Formel BMW FB02 gekauft und stellt ihn mir zur Verfügung. An dieser Stelle ein großes Dankeschön an ihn, genau solche Personen brauchen wir am Deutschen Berg“, begeistert sich Lanig. „Ich werde 2020 nachdem ich meine Lizenz bei einem Lehrgang in der Tasche habe, ausgewählte Bergrennen der deutschen Berg-Meisterschaft fahren. Wir waren bereits Anfang November auf der Rundstrecke Bilster Berg testen, dort konnte ich das erste Mal einen Formel-Rennwagen fahren und habe mich sofort wohl gefühlt in diesem Auto, mit einem 1200 ccm Motorrad-Motor von BMW. Bevor es Ernst am Berg wird, muss ich allerdings noch ein bisschen testen um das Auto besser zu verstehen. Ein neues Design wird der Renner zudem noch bekommen. Mit einem baugleichen Fahrzeug wird in 2020 auch Olaf Niemöller sein Comeback am Berg geben. Viele kennen den Mann aus dem Osnabrücker Land noch aus den Jahren 2004 und 2005, im lila-weißen BMW 320 aus dem Gruppe H Berg-Cup. Weiteres zu diesem Projekt folgt!

KW Berg-Cup auch 2019 auf der Essen Motor Show präsent

27. November 2019

Das ist dann schon der zwölfte aufeinanderfolgende Auftritt des KW Berg-Cups auf der Essen Motor Show. Letztes Jahr war der Stand der populären Berg-Rennserie auf der EMS – so das Kürzel für die wohl größte und bedeutendste Messe ihrer Art in Europa – vom Rand mehr in die Mitte der Halle 5 gerutscht. Dort ist er auch aktuell zu finden, B24 ist die Nummer dazu. Nach Ansicht des „Berg-Cup Messe-Managers“ Manfred Schulte und der den Stand betreuenden Mitglieder, hat das für noch mehr Aufmerksamkeit und Interesse der EMS-Besucher gesorgt. „Weil wir am neuen Standort über mehr Platz verfügen, gibt es dieses Jahr dort sogar drei Fahrzeuge zu bewundern“, freut sich Berg-Cup Präsiden Uli Kohl. Eines davon ist das Siegerauto aus dem NSU-Bergpokal, der von Steffen Hofmann und Jörg Davidovic pilotierte NSU TT RPM. Der VW Golf 2 16-Ventiler von Sarp Bilen wird nicht nur den KW Berg-Cup Stand bereichern, sondern am ersten Messesamstag (30.11.) live ab 14:30 Uhr in der Motorsportarena Demorunden drehen. Im Rahmen dieses Auftritts werden auch die drei Berg-Cup e.V. Rennserien präsentiert und Sarp interviewt. „Unser drittes Ausstellungsstück ist der brandneu aufgebaute BMW 2002 von Mario Minichberger, der in seiner Optik der früheren Gruppe 5 entspricht und dessen weiter verbesserter Formel 2 Motor deutlich über 300 PS Leistung abgibt“. Insgesamt wird am Stand B24 Werbung und Öffentlichkeitsarbeit nicht nur für den KW Berg-Cup betrieben, sondern für den vielfältigen Bergrennsport in seiner Gesamtheit. Der auf der EMS aus seinem Nischendasein geholt und großem Publikum gezeigt wird. Betreut wird der Gesamtauftritt wie immer von kompetenten Ansprechpartnern. Am ersten Messe-Wochenende steht freitags und samstags zusätzlich auch Uli Kohl, der Präsident und permanente Streckensprecher des Berg-Cup e.V., für alle Fragen und Anregungen rund um die Themen Bergrennen, KW Berg-Cup und NSU-Bergpokal bereit. Die Essen Motor Show läuft 2019 vom 30. November bis zum 8. Dezember, der mit erhöhten Preisen verbundene Previewday ist der 29.11. An diesem sowie samstags und sonntags ist die Messe von 9 bis 18 Uhr geöffnet, an den Wochentagen geht’s jeweils ab 10 Uhr los. Das Tagesticket für Erwachsene kostet an der Tageskasse 16 Euro (Previewday 28 Euro). Wer den Kauf vorab unter www.essen-motorshow.de per Internet tätigt kann einen Euro sparen und braucht sich nicht vor den Kassen in die Schlangen stellen. Außer den Standard-Karten gibt es weitere Angebote, wie zum Beispiel am 02.12. den Girlsday oder an den Wochentagen ab 15 Uhr Nachmittags-Tickets zu sehr günstigen Preisen. […]

Termine 2020: Luxemburger Bergmeisterschaft

21. November 2019

Anlässlich der Racing-Show auf Luxemburger Kirchberg gab der ACL-Sport den Terminkalender der Luxemburger Bergmeisterschaft 2020 bekannt. Die Auflistung wuchs im Vergleich zu den Vorjahren auf 10 Wertungsläufe an, wobei die jeweils acht besten Resultate in die Endwertung einfließen. Seit Jahren wagte man nun wieder den Schritt ins nahe Nachbarland Belgien, nach Ry des Glands. Noch auf eine Bestätigung wartet die Auftaktveranstaltung der Meisterschaft am Ostermontag. In Zusammenarbeit mit einem belgischen Club möchte der ACL das Bergrennen Holtz im Nordwesten des Großherzogtums wieder auferstehen lassen. Noch sind hier jedoch einige behördliche Hürden zu nehmen. Da das Luxemburger Finale in Mickhausen in der abgelaufenen Saison von den Aktiven nicht angenommen wurde und dies in kommenden Jahr mit dem FiA Hillclimb Master kollidieren würde, rückt erstmals überhaupt des Bergrennen Eichenbühl in den Fokus, gleich als Finallauf. Der sonst immer gesetzte Lauf im französischen Turckheim wurde aus dem Kalender gestrichen. Weiterhin gesetzt sind hingegen die Bergrennen Abreschviller, Eschdorf, Wolsfeld, Glasbach, La Broque, Homburg und Osnabrück. Auch das deutsche Ibergrennen hatte sich um dieses Prädikat bemüht, kam aber leider nicht zum Zuge. 12./13. April 2020 – Course de Cote Holtz (L) 25./26. April 2020 – Course de Cote Abeschviller (F) 02./03. Mai 2020 – Hill Race Eschdorf (L) 24. Mai 2020 – Course de Cote Ry des Glands (B) 31.05./01. Juni 2020 – Wolsfelder ADAC Bergrennen (D) 13./14. Juni 2020 – ADAC Glasbachrennen (D) 04./05. Juli 2020 – Course de Cote La Broque (F) 11./12. Juli 2020 – Homburger ADAC Bergrennen (D) 01./02. August 2020 – Osnabrücker ADAC Bergrennen (D) 12./13. September 2020 – Bergrennen Eichenbühl (D)

Noch mehr Rekorde zum Schweizer Saisonabschluss?

11. September 2019

Auf die Pflicht folgt die Kür. Beim Saisonfinale der Schweizer Berg-Meisterschaft wollen Eric Berguerand und Andy Feigenwinter als neue Meister nochmals glänzen. Eric Berguerand hat am vergangenen Wochenende mit einem dritten Platz beim Bergrennen am Gurnigel seinen fünften Titel bei den Rennwagen nach 2013, 2014, 2015 und 2016 ins Trockene gefahren. Am kommenden Wochenende steht der 40-jährige Walliser als frischgebackener Meister nochmals im Einsatz: beim Saisonfinale der Schweizer Bergmeisterschaft, dem achten Lauf von Châtel-St-Denis nach Les Paccots im Kanton Freiburg. Obwohl Berguerand, der in Les Paccots in 53,55 min den Streckenrekord hält, den Titel im Sack hat, ist er für das letzte Rennen 2019 voll motiviert. «Ich freue mich auf Les Paccots, bin gleichzeitig aber auch froh, dass die Saison am Wochenende zu Ende geht. Es war anstrengend, aber die Arbeit hat sich ausbezahlt. Und ich hoffe, dass mir beim letzten Rennen nochmals ein Top-Ergebnis gelingt.» Im Rennen um den Gesamtsieg kann Berguerand in Les Paccots eigentlich nur die Technik im Weg stehen. So wie zuletzt am Gurnigel, als es am Lola FA99 des Wallisers Probleme mit der Schaltung gab. Berguerands Dauerrivale Marcel Steiner wird in Les Paccots nämlich fehlen. «Ich werde wohl eine Pause gebrauchen», sagt der Vizemeister, der in dieser Saison meistens das Nachsehen gegen Bergeurand hatte, auch oder weil sein LobArt LA01 salopp gesagt übergewichtig ist. «Ich habe in Les Rangiers rund eine Sekunde pro Kilometer auf die beiden Spitzenreiter aus Italien verloren – allein aufgrund des Gewichts. Auch gegen Eric bin ich da im Nachteil. Aber nichtsdestotrotz gratuliere ich ihm zu seinem Titel. Er hat ihn verdient.» Zu den Top-Anwärtern auf Platz 2 hinter Berguerand gehört somit Robin Faustini. Der junge Aargauer hat den dritten Gesamtrang am Gurnigel trotz des Tagessieges von Thomas Amweg sichergestellt. «Das war mein Ziel für dieses Jahr», so Faustini, der auch im Freiburgischen mit dem Reynard 97D seines Vaters Simon Hugentobler antritt. Dieser trifft in der Kategorie der Sportwagen E2 bis 3000 cm3 beim Finale auf keinen Geringeren als auf den Franzosen Cyrill Frantz, der im Vorjahr hinter Sieger Berguerand und Joël Volluz Gesamtdritter wurde und wie Hugentobler auf Osella fährt. Wie Berguerand bei den Rennwagen könnte es auch Andy Feigenwinter bei den Tourenwagen locker angehen. Der Baselbieter könnte zwar theoretisch noch eingeholt werden. Doch Roger Schnellmann, der Einzige, der dazu noch in der Lage wäre, verzichtet auf den Start auf der 2,58 km langen Strecke. Damit ist Feigenwinter die Tourenwagen-Krone […]

DM-Kalender 2020 mit Fragezeichen – Masters möglicherweise in Deutschland

10. September 2019

Am frühen Samstagabend, gleich nach den Trainingsläufen des Eichenbühler Bergrennens, trafen sich Vertreter der Clubs und Vereine aus den Reihen der Berg DM-Veranstalter zur üblichen Sitzung im Feuerwehrhaus unweit des Renngeländes. Geleitet wurde die Besprechung vom Fachausschussvorsitzenden Marcus Malsch und dem DMSB-Delegierten Christoph Schackmann. Für den KW Berg-Cup war Uli Kohl mit von der Partie. Von der Luxemburger Union des Pilotes war leider niemand anwesend, eine Abordnung des MSC Osnabrück ließ sich entschuldigen. Das wichtigste Thema des Abends war die Abstimmung des Terminkalenders 2020, der wie sich herausstellte zum aktuellen Zeitpunkt noch voller Fragezeichen steckt. Dies hängt hauptsächlich mit dem FiA Hillclimb Masters zusammen, das im Oktober 2020 erstmals in Deutschland stattfinden könnte. Marcus Malsch und seine RSG Altensteiner Oberland haben sich bei der FiA in Paris für das nur alle zwei Jahre stattfindenden „Race of Champions der Berge“ angetragen. Ob die Deutsche Bergfamilie der Gastgeber der besten Bergpiloten aller Herren Länder sein wird, entscheidet sich erst am 6. November diesen Jahres im Rahmen des FiA World Motor Sport Council. Beginnen wird die 2020er Runde der DMSB Prädikate ganz sicher mit dem Bergpreis Schottenring (24.- 26. April), als reines Tourenwagen-Bergrennen. Unbestätigt ist der 02./03. Mai für das Eschdorfer Hillrace in Luxemburg. Save ist auch der übliche Pfingsttermin des Wolsfelder Bergrennens am 31. Mai und 01. Juni. Ob dann am 13./14. Juni das ADAC Glasbachrennen folgt, hängt von der Vergabe des Masters ab. „Wir werden nur eine Veranstaltung in 2020 ausrichten“, stellte Malsch heraus. „Bekommen wird das Hillclimb Masters zugesprochen, wird es im Juni keinen EM, DM und KW Berg-Cup Lauf am Rennsteig geben“. Der von der FiA und der RSG angestrebt Termine für das Masters ist das Wochenende 2.-4. Oktober, just am üblichen und vom ASC Bobingen anvisierten Datum für das ADAC Bergrennen Mickhausen. Kommt das Masters nach Thüringen, müsste das Rennen in der Nähe von Augsburg von ihrem Termin weichen. Eine Verschiebung auf das zweite Oktober-Wochenende haben die Verantwortlichen des ASC Bobingen bereits ausgeschlossen. Hier sucht man momentan eine Lösung, für den Fall der Fälle. Ende Juni, genau am 27. und 28. steigt die 25. Auflage des ADAC Ibergrennens von Heilbad Heiligenstadt. Im Juli soll danach das unter Helfermangel leidende Homburger Bergrennen am 11./12. 07. stattfinden. Analog der Vorjahre plant der MSC Rhön für das Wochenende 25./26. Juli das 51. Hauenstein Bergrennen ein, bevor es am darauf folgenden Samstag und Sonntag beim Osnabrücker Bergrennen (01./02. August) wieder international zugeht. […]

Erster Matchball für Berguerand

4. September 2019

Eric Berguerand kann beim siebten und vorletzten Lauf zur Schweizer Berg-Meisterschaft am Gurnigel alles klar machen. Alles, was er dazu braucht, ist ein weiterer Sieg. Eric Berguerand hat am Wochenende seinen ersten Matchball. Der 40-jährige Walliser kann sich bei der 50. Ausgabe des Bergrennens am Gurnigel im Rahmen der Schweizer Meisterschaft vorzeitig den Titel sichern. Alles, was er dazu braucht, ist ein weiterer Sieg. Dies ist dem Dominator der Saison 2019 locker zuzutrauen. Von den fünf Rennen, an denen er bisher teilgenommen hat, hat er fünf gewonnen. Vier davon in Rekordzeit. Nur in Anzère machte ihm das Wetter einen Strich durch die Rechnung und verhinderte eine neue Bestmarke. Berguerand selber macht sich aus solchen Gedankenspielen nicht viel. «Abgerechnet wird am Sonntagabend in Les Paccots beim letzten Lauf», sagt der Fahrer des Lola FA99. «Ich bereite mich ganz normal auf das Rennen am Gurnigel vor. Für mich ist das ein Rennen wie jedes andere. Ich versuche mein Bestes zu geben. Aber an die Meisterschaft denke ich nicht.» Der Einzige, der Berguerand am Titel hindern könnte, ist Marcel Steiner. Während sich der Lokalmatador in den vergangenen zwei Jahren an seinem Hausberg jeweils bereits als Meister bei den Rennsportwagen feiern lassen durfte, sieht er seinem Heimrennen diesmal skeptisch entgegen. «Es wird wohl nichts aus dem zweiten Hattrick. Der Zug scheint abgefahren», meint Steiner, der seine bisherigen Titel in den Jahren 2010-2012 und 2017/2018 geholt hat. Ein Blick auf die Statistik unterstreicht das Gefühl Steiners. Berguerand hat die letzten sechs Ausgaben am Gurnigel für sich entschieden. Auch der Streckenrekord von 1:39,81 min geht auf das Konto des Lola-Fahrers. Während Berguerand also seinen fünften Titel nach 2013, 2014, 2015 und 2016 anvisiert und damit punkto gewonnene Meisterschaften mit Steiner gleichziehen würde, peilt bei den Tourenwagen der Baselbieter Andy Feigenwinter seinen ersten grossen Coup an. Mit fünf Siegen in der Gruppe SuperSerie liegt der Lotus-Pilot klar in Führung. Zwar war Ronnie Bratschi auf seinem Monster-Mitsubishi in der Regel der schnellste Mann mit einem geschlossenen Fahrzeug, aufgrund von zwei technisch bedingten Ausfällen beträgt sein Rückstand auf Feigenwinter jedoch 32 Punkte. Der Urner könnte Feigenwinter also nur einholen, wenn beim Leader in den verbleibenden zwei Rennen sehr viel schief läuft. «Doch davon gehe ich nicht aus», sagt Bratschi. «Was soll an einem Serienauto schon großartig kaputt gehen?» Zwischen Bratschi und Feigenwinter liegt noch Roger Schnellmann in Lauerstellung. Doch auch der zweite Mitsubishi-Pilot hat 18 Punkte Rückstand auf den […]

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