DM-Punkte schon im Training – Startreihenfolge im Spannungsbogen

8. März 2017

Ab der bald beginnenden neuen Motorsport-Saison wird bei den Läufen zur Deutschen Automobil Bergmeisterschaft eine interessante und pfiffige Neuerung greifen. Am letzten Februar-Samstag fand die alljährliche Veranstaltertagung in den Räumlichkeiten des DMSB in Frankfurt statt. Neben den bekannten Themen rund ums Reglement, den Terminen und der Meisterschaft, wurde auch die Neueinführung einer Zusatzbepunktung für den letzten gewerteten Trainingslauf vorgestellt. Dies bedeutet, dass der Bestqualifizierte  jeder Hubraumklasse zwei Zusatzpunkte in der DBM-Wertung bekommt, und macht den letzten Trainingslauf am Samstag somit quasi zu einer „Practice Power Stage“, um es im Rallye-Jargon auszudrücken. Die Rangliste des letzten Trainingsdurchgangs soll dann auch für einen perfekten Spannungsbogen in den Rennläufen am Sonntag sorgen. Entsprechend der Trainingszeiten bildet sich die chronologische Startreihenfolge. Somit startet der Bestqualifizierte als letzter in seiner Klasse. Diese Spannungsaufwertung für die Zuschauer wird erstmals beim Wolsfelder ADAC Bergrennen an Pfingsten umgesetzt. Den danach folgenden Veranstaltern steht es zunächst frei diese Umstellung in der Startreihenfolge anzuwenden. In diesem Zusammenhang weißt der Fachausschuss Berg noch einmal deutlich darauf hin, dass jedes Teilnehmerfahrzeug, auch schon im Training, dem Reglement entsprechen muss. Die Nachkontrollen vom letztjährigen Ibergrennen förderten da einiges zu Tage. Dies gilt ausdrücklich auch für das Fahrzeug-Gewicht. „Dies ist eigentlich nicht neu, hat sich aber aus dem Verständnis der Teilnehmer teilweise verdrängt“, so der Fachausschussvorsitzende Marcus Malsch. „Das beim freiwilligen Wiegen am Trainingstag bislang keine Ahndung erfolgte, wird es wohl so nicht mehr geben. Bereits zur technischen Abnahme muss der reglementskonforme Zustand des Fahrzeuges gewährleistet sein“, so Malsch weiter.

Zeitenwende am Rechberg – Weber übernimmt von Seitinger

26. Februar 2017

Seit 1972 gibt es das Rechberg-Rennen in der österreichischen Steiermark. Bislang 45-mal ging der „Große Bergpreis von Österreich“ auf der Rechberg-Bundesstraße über die Bühne. Und 45-mal war es auch Ehrenfried Seitinger der dabei die Fäden der Organisation in Händen hielt und das Rechberg-Rennen zu dem machte was es heute ist, nämlich einem der traditionsreichsten Rennveranstaltungen der Alpenrepublik und zu einem der beliebtesten Rennen im Rahmen der Berg-Europameisterschaft, wie sie seit dem Jahr 1981 an diesem Berg ausgefahren wird. Ehrenfried Seitinger, der im vergangen Herbst seinen 80. Geburtstag feiern konnte, kündigte schon zum letztjährigen Rennereignis seinen Rücktritt an. Zwischenzeitlich wurde mit Erich Weber ein neuer „Macher“ für die Gesamtorganisation gefunden. Erich Weber, alias TESSITORE, kennen viele als aktiven Rennfahrer aus der Berg-Europameisterschaft. Der Mann aus Bruck an der Mur belegt mit seinem Porsche 997 Cup Rang fünf in der letztjährigen EM-Wertung der Kategorie I, dass als bester GT-Pilot. Somit kennt sich Weber, der bereits in den späten 1990er Jahren mit einem PRC-2-Liter Sportwagen den ersten Teil seiner Karriere bestritt, im Metier Bergrennen bestens aus. „Als aktiver Motorsportler bemühe ich mich zukünftig auch darum, dass wir ein wenig moderner werden und unser Marketing verbessern“, skizziert Weber seine Marschrichtung. „Dazu gehören auch ein aktueller Facebook Auftritt, ein neues Logo und eine laufend aktuelle Internet-Homepage. Bestandteil unserer Neuerungen ist auch das neue ONLINE Nennsystem für die Teilnehmer, auf www.rechbergrennen.com sowie für die Fans ein eigener Ticketshop, für die vergünstigten Vorverkaufskarten“. Aber ganz wird sich Ehrenfried Seitinger von seinem Lebenswerk noch nicht zurückziehen. „Ja, der Ehrenfried ist heuer noch im „zweiten Glied“ dabei, aber alles was wirklich wichtig ist, entscheide ich“, so Erich Weber gegenüber unserer Webseite. „Rennleiter ist weiterhin Jakob Schrittwieser, aber er darf jetzt mehr selbst entscheiden. Ihm zur Seite stehen Mario Klammer, selbst aktiver Rallyefahrer und Organisator der Rallye Weiz, sowie Peter Eibisberger (ebenfalls Aktiver und Mit-Organisator bei der Rallye Weiz). Dazu konnten wird mit Omikron eine neue Zeitnehmung, mit einem Internet-Livetiming für all jene die zu Hause bleiben müssen, verpflichtet. Auch der Ablauf wird ein wenig gestrafft, damit wir das geplante Mammutprogramm, mit der modernen und historischen EBM, der Österreichische modernen und historischen Meisterschaft sowie die Wertungsläufe der Slowakischen und Slowenischen Berg-Meisterschaften durchbringen“. Am 22./23. April 2017, dem großen Rennwochenende von Fladnitz an der Teichalm, wird Erich Weber dennoch unter seinem Pseudonym TESSITORE auf der Rechberg-Bundesstraße zwischen Tulwitz und der Rechbergpasshöhe bei Semriach, im Rennauto sitzen. Denn der 50-jährige Geschäftsführer visiert […]

Vorschau 2017: NSU-Bergpokal weiter im Aufwind

21. Februar 2017

In nicht mehr ganz 10 Wochen startet endlich der NSU Bergpokal im hessischen Schotten in eine neue Saison. Mit 21 Startern, davon 2 Teams, kann sich die traditionsreiche Rennserie mehr als sehen lassen. Mit der NSU Prinz IG fährt künftig ein neuer Heckscheibensponsor im NSU Bergpokal auf allen Fahrzeugen mit. Die unverwechselbare Meisterschaft fährt nun das dritte Jahr unter den Fahnen des KW Berg-Cups und man kann durchaus von einer sehr sympathischen und harmonischen Gemeinschaft sprechen! Die schnellen und  bildschön vorbereiteten NSU Modelle gehören einfach zu den verbesserten Tourenwagen am Berg dazu. Zusammen mit dem KW Berg-Cup bildet sich zur Saison 2017 ein sehr sehenswertes Feld mit über 120 verbesserten Tourenwagen aller Kategorien! Nun gehen wir etwas auf den NSU Bergpokal ein und streifen quer durch die Republik. Beginnen wollen wird mit einem Neuling. Die Rede ist von Michael Carell aus dem Raum Bad Salzuflen. Mit Hilfe von Jörg Davidovic hat er einen sehr schönen NSU TT aufgebaut, der einerseits auf der Straße daheim ist, genau wie das Auto von Michael „Mike“ Vogel, andererseits ebenfalls bei ausgesuchten Bergrennen die Rennstrecken säumen soll. Die NSU-Fans freuen sich darauf, diesen Renner wohl erstmals ab dem Iberg in Bad Heiligenstadt sehen zu dürfen. Wir gehen weiter durch den Norden Deutschlands und finden die üblichen Verdächtigen. Mit Frank Kleineberg und Thomas Krystofiak stehen hier zwei ganz schnelle Vertreter an der Startlinie. Sie sind sehr starke Verfolger des Sieger-Duos Hofmann-Davidovic und werden wieder alles geben. In 2016 hat Thomas mit dem Vizemeister Titel ja gezeigt, was in ihm und seinem schnellen NSU 1200c steckt. Weiter geht es nun ins Ruhrgebiet zu Karsten Steinert. Vater Wolfram soll im Winter wohl wieder im heimischen Keller NSU-Motoren getunt haben. Die Einsätze von Karsten führen eigentlich immer auf das Podest. Mal schauen was über den Winter so entstanden ist. Wie immer eine spannende Frage. Die Antwort werden wir bald erfahren! Die südliche Eifel hat ebenfalls schnelle NSU Fahrer zu bieten. Mit Alex Follmann haben wir hier einen ganz flinken Vertreter, der mit dem Lenkrad seines schwarzen TT bestens umgehen kann und das Wort Angst überhaupt nicht kennt. Was dem Tüftler an Motorenleistung 2017 zur Verfügung steht werden wir wohl erstmals in Schotten Ende April erleben. In der Main-Metropole Frankfurter ist Roman Szott beheimatet. Dieses Uhrgestein im NSU Bergpokal bereichert seit Jahren das Starterfeld. Fast bei jedem Bergrennen der Saison tritt er an und platziert sich somit weit vorn in die […]

149 Aktive im KW Berg-Cup 2017 – DMV wieder an Bord

15. Februar 2017

Das Erscheinungsbild der KW Berg-Cup Tourenwagen wird sich zur diesjährigen 30. Jubiläums-Saison erneut ändern. Wie schon von 2010 bis 2012, wo das rote DMV-Banner die Windschutzscheiben der Fahrzeuge zierte, wird das Logo des Deutschen Motorsport Verband e.V. auf den 135 gemeldeten Renner präsent sein, diesmal auf beiden Seitenblechen. Nach einem erneuten Kontakt auf der Essen-Motor-Show 2016, wurde man sich schnell Handelseinig. Dabei soll es mehr als nur um Sponsoring gehen. Eine Kooperation und Partnerschaft steht auf der aktuellen Agenda. Mit 149 Fahrerinnen und Fahrern aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, schrammte die Traditionsmeisterschaft nach dem Nennungsschluss von Anfang Februar, nur knapp an einem erneuten Einschreiberekord vorbei. Im NSU-Bergpokal haben sich 21 Piloten auf 19 „Prinzen“ eingeschrieben. Im eigentlichen Cup-Geschehen mischen in der Klasse bis 1150 ccm Hubraum 13 Piloten auf 10 Autos mit. Bis 1400 ccm sind es 26 Akteure auf 21 Fahrzeugen. In der 1600 ccm-Klasse starten 16 Fahrer auf 14 Wagen. Bis 2-Liter sind es sage und schreibe 57 Aktive auf 47 Autos. Die Diesel-Klasse verzeichnet 3 Teilnehmer. Bis 3-Liter Hubraum haben 16 Fahrer auf 15 Tourenwagen gemeldet. Über 3-Liter besteht die Konkurrenz aus 5 Fahrern und in der Gruppe E2-SH ist Holger Hovemann leider allein auf weiter Flur.

Termine 2017 – Schweizer Bergmeisterschaft

11. Februar 2017

Der Organisator der Veranstaltung La Roche-La Berra hat die Schweizer Motorsport-Obrigkeit Auto Sport Schweiz mit einem Schreiben vom 07. Februar 2017 darüber informiert, dass die für den 01./.02. Juli 2017 geplante Veranstaltung nicht stattfinden kann. In ihrer Sitzung vom 08. Februar 2017 hat sich die Nationale Sportkommission (NSK) eingehend beraten und entschieden, die Absage von La Roche-La Berra mit der Aufnahme des Bergrennens Reitnau in den Meisterschaftskalender zu kompensieren. In den vergangenen Wochen sorgte die Doppelterminierung der beiden Bergrennen auf das erste Juni-Wochenende bereits für reichlich Diskussionsstoff. Durch die Absage hat sich dieses Problem von selbst gelöst. Dem entsprechend sieht der neue Kalender zur Schweizermeisterschaft Berg 2017 wie folgt aus: 10./11. Juni 2017 – Bergrennen Hemberg 02. Juli 2017 – Bergrennen Reitnau 22./23. Juli 2017 – Course de Côte Anzére 19./20. August 2017 – Course de Côte St. Ursanne-Les Rangiers 26./27. August 2017 – Bergrennen Oberhallau 09./10. September 2017 – Bergrennen Gurnigel 16./17. September 2017 – Course de Côte Les Paccots

Christian Merli mit neuen Motor im Rücken

6. Februar 2017

Seit ein paar Tagen ist es offiziell, der Osella FA 30 des amtierenden Vize-Europa-Bergmeisters der Kategorie II Christian Merli, wird einen neuen Motor für die Saison 2017 bekommen. Die Vorbereitungen hierzu haben im Hause Osella bereits begonnen. Somit wird wohl die Zusammenarbeit mit dem britischen Motorenbauer RPE, dessen Konzept aus zwei Motorradmotoren einen V8-Motor zu koppeln bestand, vorerst beendet sein. Zum Einsatz wird künftig wieder ein konventionelles 3-Liter-V8-Triebwerk kommen, verbunden mit der Hoffnung wieder auf Augenhöhe mit der Meisterkombination „Norma-Zytek-Faggioli“ zu sein. Welches V8-Aggregart genau nun im Heck des Werks-Osella seinen Platz finden wird, ist zurzeit noch nicht zu erfahren. Experten gehen jedoch von zukünftiger „Waffengleichheit“ aus, also einem Zytek V8-Block. „Mein Auto wird grundlegend verändert werden, insbesondere im Heck, mit einem neuen Achtzylinder 3-Liter Motor mit größerem Drehmoment und ein paar PS mehr Leistung“, freut sich Christian Merli. „Wir hoffen, es ist ein kluger Schachzug. Es ist meine Absicht, die Berg-Europameisterschaft erneut in Angriff zu nehmen und dazu bei ein paar Rennen der Italienischen Bergmeisterschaft am Start zu sein. Auf die Mechaniker von Osella wartet noch viel Arbeit. Das Gewicht und das Volumen der bei beiden Motoren ist sehr unterschiedlich. Damit verbunden sind Anpassungen an der Aerodynamik, der Gewichtsverteilung und der Übersetzung. Kurz gesagt, es beginnt alles wieder von neuem und jedes Rennen wird in seiner Art und Weise anders sein als die letzten Jahre. Das Wichtigste ist, den Fahrplan der Umbauarbeiten zu halten und möglichst vor den ersten Rennen zu testen. Das wird entscheidend sein, um beim ersten Rennen, das für den 23. April am Rechberg in Österreich geplant ist, schon konkurrenzfähig zu sein“.

Piaggio Ape als optischer Blickfang fürs 50. Bergrennen

23. Januar 2017

Schon frühzeitig im Herbst 2016 hat der MSC Osnabrück e.V. mit verschiedenen Artikeln die  Werbetrommel für das 50. Int. Osnabrücker Bergrennen, am ersten Augustwochenende 2017, gestartet. Ob die klassischen Kfz-Aufkleber, Magnete, Bonbondosen oder Grillschürzen – alles im Design des Jubiläumsrennens – sorgt bereits jetzt für die verdiente Aufmerksamkeit und erhöht schon frühzeitig die Spannung. Dazu hat sich Holger Maes aus der Rennleitung und Sicherheitschef am Berg etwas Besonderes einfallen lassen: Eine vor kurzem erworbene Piaggio Ape wurde kurzerhand großflächig mit einer tollen Werbung zum Jubiläums-Bergrennen beidseitig beklebt. Bergrennen-Partner Jens Hinrichs, von Hinrichs Licht & Druck, gestaltete zwei wunderschöne und unterschiedliche Motive, zum einen im „Ferrari-Look“ und zum anderen mit Bildern aus den frühen Jahren der Veranstaltung. Die Ape wird in den kommenden Wochen fast täglich im Osnabrücker Südkreis bewegt und wird somit für reichlich Aufmerksamkeit sorgen. Organisationsleiter Bernd Stegmann und Holger Maes, beide mit Grillausrüstung stellten die Ape kürzlich in einem Pressetermin der Öffentlichkeit vor.

Zweiter EM-Anlauf für Antonino Migliuolo

18. Januar 2017

Nach den sehr positiven Erfahrung aus der Saison 2016, als der Südtiroler Antonino „O‘ Play“ Migliuolo erstmals in der Kategorie I der Berg-Europameisterschaft startete und gleich den dritten Schlussrang hinter Europameister Nikola Milijkovic und dem FiA-Trophäen-Gewinner Christian Schweiger belegte, sind nun die ersten Vorplanungen für die Saison 2017 angelaufen. Migliuolo hat sich erneut entschieden eine volle Saison in der Berg EM mit seinem Mitsubishi Lancer EVO IX anzugehen. Für den Mann aus dem Örtchen Zambana bei Trento war das Premierenjahr in der EBM, trotz der hervorragenden Platzierung, nicht optimal verlaufen. Zwei Motorschäden bremsten den Gruppe N-Piloten zwar ein, doch das gute Kennenlernen der anspruchsvollen EM-Strecken bewertet er hoch. In einem Gespräch mit der italienischen Webseite cronoscalate.it betonte er: „Ich bin froh, dass ich unabhängig von den Rückschlägen des letzten Jahres, viele Erfahrungen sammeln konnte. Die Rennen der Berg EM waren absolutes Neuland für mich, aber ich bin zufrieden, da ich oft im Kampf mit den Gegnern mithalten konnte. Ich freue mich schon auf die kommenden EM-Rennen. Abgesehen davon, werde ich wahrscheinlich ein paar italienische Rennen bestreiten, aber nicht mit meinem Mitsubishi, an dem wir gerade arbeiten um ein paar Detailverbesserungen umzusetzen“. Da der serbische Europameister Nikola Milijkovic seinen Wechsel auf die Rundstrecke angekündigt hat und somit seinen EBM-Titel nicht verteidigt, zählt Antonino Migliuolo klar zu den Favoriten auf den 2017ner Titel in der Kategorie I. Foto: Marco Zambaldi

Neu ab 2017 – Race and Fun Challenge für Formelwagen

17. Dezember 2016

Die Firma SEITZ KG – Pumpentechnik aus Rutesheim bei Leonberg möchte mit einer nicht alltäglichen Aktion die seit vielen Jahren nicht gerade üppig aufgestellte Gruppe der Formelrennwagen in der Deutschen Bergmeisterschaft beleben. Eine Prämie von 2.000 € wurde jetzt vom schwäbischen Unternehmen für die kommende Saison 2017 ausgelobt. Der Clou dabei ist, nicht der Sieger kassiert aus dem Preisgeldtopf sondern der jeweils Zweitplatzierte unter dem Motto „first fun – second win“. Jeweils 222 €, in Form eines Geldsäckchens das mit 2€ Münzen gefüllt ist, werden bei den neun Veranstaltungen der Deutschen Bergprädikate 2017 in der Gruppe E2-SS bis 2000 ccm Hubraum ausgefahren. Zum Jahresende winkt dem Challenge-Gewinner ein 68 cm hoher Wanderpokal, ebenfalls von der SEITZ KG gestiftet. Teilnahmeberechtigt ist jeder Starter in besagter Klasse. Ziel ist es die Motivation und Förderung der Chancengleichheit, bei gleichzeitig mehr Spaß in der Formelklasse, nach dem Vorbild der Flensburger Rumregatta, zu erhöhen. Hinter der Idee steckt Franz Seitz, den viele am Bergrennsport Interessierte auch aus dem Rennwagencockpit kennen, denn Seitz gewann unter anderem 2009 den Titel im DMSB Berg-Pokal für Rennsportfahrzeuge in seinem gelben Reynard Formel Opel Lotus. Von je her liegen Franz Seitz Formel-Rennwagen am Herzen. Zusammen mit seinem Sohn Florian Hartmann bauen beide derzeit an einer ebenfalls ungewöhnlichen Formelrennwagen-Motor-Kombination, die aber noch der Geheimhaltung unterliegt. Wir hoffen in Kürze mehr darüber verraten zu können.

EM-Lauf erstmals im Juni – der Termin für das ADAC Glasbachrennen 2017 steht fest

14. Dezember 2016

Vor einigen Tagen hat der Weltmotorsportverband FIA den Termin für das 22. Internationale ADAC Glasbachrennen bestätigt, welches vom 09.-11.06.2017 stattfindet. „Damit stehen wir vor einer kürzeren Vorbereitungszeit als in den letzten Jahren, da wir den gewohnten Termin Ende Juli aufgrund des zu diesem Zeitpunkt stattfindenden 117. Deutschen Wandertag im nächsten Jahr verschieben mussten. Aber dies zum Ziel legen wir schon jetzt mit der Detailplanung los, um unseren Fahrern und Gästen wieder ein spannendes Glasbachrennen zu bieten“, sagt Marcus Malsch von der RSG Alteinsteiner Oberland. Auf der am 04.11.2016 in Oviedo (Spanien) stattfindenden Siegerehrung haben schon einige Top- Fahrer bereits Ihr Kommen signalisiert, da der Termin des Glasbachrennens eine Woche nach dem Europameisterschaftslauf in Sternberk (Tschechien) stattfindet und damit viele Fahrer eine Teilnahme am Glasbachrennen verbinden. Spannend wird der Kampf um den begehrten Glasbach-Wanderpokal, den sich beim 21. Internationalen Glasbachrennen Simone Faggioli (ITA) zurück holte, der als Sieger mit einem Vorsprung von nur 0,8 Sekunden aus dem heißen Duell mit Christian Merli (ITA) hervorging. Ganz sicher erwartet die Zuschauer wieder ein interessantes Rahmenprogramm mit prominenten Gästen.

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