Rekord-Anmeldungen für das 50. Jubiläum von Abreschviller

29. April 2022

Nach zwei aufeinander folgenden Absagen aufgrund der Covid-Gesundheitskrise steht das Bergrennen Abreschviller – Saint Quirin im Kalender der französischen Bergmeisterschaften. Die Veranstaltung in Lothringen (zwischen Strasbourg und Saarbrücken) feiert dieses Jahr das 50. Jubiläum und stellt einen Rekord bei der Zahl der Anmeldungen auf. Das Lothringer-Treffen der Französischen Bergmeisterschaft hat die Besonderheit, eine der kürzesten Strecken der Saison anzubieten und gleichzeitig eine der intensivsten zu sein. Die erreichten Geschwindigkeiten lassen nicht die geringste Unachtsamkeit zu, und die geringste Abweichung von der Idealline kann dazu führen, dass die Position eines Fahrers in der Wertung erheblich absinkt. Eine weitere Besonderheit ist, dass sich die „Cocca“, die Organisationsstruktur vor Ort, seit vielen Jahren dafür einsetzt, besonderen Wert auf den besonderen Empfang von allen Wettbewerbern zu legen. Und natürlich werden anlässlich der 50. Ausgabe an diesem Wochenende von Samstag, dem 30. April und Sonntag, dem 1. Mai, viele Aktivitäten zur Zufriedenheit von Fahrern und Zuschauern stattfinden. Seitens der Teilnehmer haben wiederum die Organisatoren Grund zur Begeisterung. Mit 186 Teilnehmern auf der Meldeliste stellte die Veranstaltung im Departement Mosel einen Rekord auf. Zumal sich bei dieser 50. Ausgabe Quantität mit Qualität reimt. Unter den Anwärtern auf den Sieg finden wir den Gewinner der ersten beiden Rennen der Saison, Billy Richchen. Der Elsässer, der seinen Nova Proto NP-01 in Bagnols-Sabran und auf den Hängen des Col Saint-Pierre eingesetzt hat, wird versuchen, dasselbe auf der kurzen Strecke von Abreschviller zu tun. Die ersten beiden Begegnungen der Saison boten den Fans großartige Aufeinandertreffen, und wenn Billy Ritchen das letzte Wort hatte, sah er sich zweimal der Bedrohung durch Damien Chamberod gegenüber, der seinen Norma M20 FC hinter dem Sieger platzierte. Es besteht kein Zweifel, dass die Isérois daran interessiert sein wird, noch einen Schritt weiter zu gehen, um die oberste Stufe des Podiums zu erreichen. Es wird auch notwendig sein, denjenigen zu berücksichtigen, der in Sabran und Saint-Jean-du-Gard Dritter wurde, Sébastien Petit. Der zweifache französische Meister wird einen brandneuen Nova-Proto einsetzen, der über einen neuen Turbomotor verfügen wird. Immer noch auf der Seite der E2-SC/3-Klasse werden dürfen die Fans die Leistung von Cyrille Frantz verfolgen. Der Franc-Comtois entwickelt seinen Osella PA 30 weiter und verbessert gleichzeitig seine Zeiten. Ungeduldig warten die Insider auf den Start von Fabien Bourgeons Revolt 3P0, der in dieser Saison von einem neuen 1750-cm3-Turbomotor angetrieben wird. Leider ist der TracKing-Erfinder noch nicht soweit, hat sich aber für das Wochenende den Osella PA 30 des […]

Aktuelle Informationen zum Performance Faktor in Deutschland

17. April 2022

Es ist soweit, die Bergrennen gehen in die nächste Saison. Für das Jahr 2022 wurden die Prädikatsbestimmungen zur Deutschen Automobil Bergmeisterschaft ein paar kleinen Erneuerungen/Anpassungen unterzogen. Die Deutsche Bergmeisterschaft ist ab diesem Jahr „international“ – das heißt, dass auch Teilnehmer mit einer ausländischen Lizenz und einem punktberechtigten Fahrzeug in der DBM mitmischen können. Eine weitere Neuerung in den Prädikatsbestimmungen beschäftigt sich mit dem Performance Faktor, der bereits 2020 von der FiA in der Berg Europameisterschaft und im FiA Hill Climb Cup eingeführt wurde. Ab diesem Jahr ist die Angabe des Performance Faktors und der Performance Faktor ID bei jedem Lauf zur Deutschen Bergmeisterschaft für jeden Teilnehmer verpflichtend. Hintergrund ist, dass der DMSB in Zusammenarbeit mit allen Veranstaltern in diesem Jahr eine Schattenwertung von jeder Veranstaltung basierend auf dem Performance Faktor erstellen möchte. Daraus sollen Erkenntnisse gewonnen werden, ob der Performance Faktor bereits ab der Saison 2023 für die Division 1 auch in Deutschland eingeführt werden kann. Die AG Bergrennen plant hierzu zeitnah eine online Infoveranstaltung für alle Aktiven. Genaueres wird in Kürze in den DMSB News zu lesen sein. Das Bergrennen am Schottenring steht bereits kurz vor der Tür und die Verantwortlichen hatten im Vorfeld alle Hände voll zu tun um die Neuerungen bezüglich des Performance Faktors entsprechend umzusetzen (Schattennennliste nach PF Schotten 2022). Keine ganz einfache Aufgabe, denn hier haben ein paar klärende Vorabinformationen gefehlt. Aber gemeinsam mit Vertretern der AG Berg – in Person Kevin Ferner mit der Unterstützung des Technischen Kommissars Rüdiger Kleinschmidt – konnte ein Großteil der offenen Fragen geklärt werden. Da weiterhin einige Fragen offen sind und teilweise Falschaussagen immer wieder auftauchen möchte die AG Berg bereits heute schon auf einige wichtige Themen eingehen: Was ist der Nutzen des Performance Faktors? Viele Jahre haben sich Aktive und Veranstalter beschwert, dass auf Grund der verschiedenen nationalen technischen Reglements/Bestimmungen es so gut wie unmöglich ist Fahrzeuge aus verschiedenen Ländern miteinander zu vergleichen. Der Performance Faktor bietet allen nun die Möglichkeit Fahrzeuge international zu vergleichen, ohne auch nur einen Euro investieren zu müssen. Die Schattenwertung in diesem Jahr soll helfen, bewerten zu können, ob dies der Weg der Richtige Weg ist und Transparenz bezüglich des Performance Faktors schaffen. Erstmalig werden die Aktiven in einen Änderungsprozess mit eingebunden. Auf den Seiten der FiA liest es sich so, als gäbe es zum Performance Faktor ein eigenes technisches Reglement, ist das so? Nein, der Technische Anhang zum Sportlichen Reglement der FiA […]

Neustart des Bergrennens Mickhausen am 1. und 2. Oktober – Es gibt einige Änderungen

12. April 2022

Eine gute Nachricht für alle Freunde des Motorsports: Nach zwei Jahren Corona-Zwangspause soll das Bergrennen Mickhausen heuer am ersten Oktober-Wochenende wieder in die Stauden zurückkehren. So jedenfalls plant es der Automobil Sport Club (ASC) Bobingen, der die legendäre Motorsportveranstaltung am Mickhauser Berg seit dem Jahr 2001 organisiert. Bei der jüngsten Jahreshauptversammlung jedenfalls stimmten die Mitglieder nahezu einstimmig dem Konzept des Organisationsteams zu, das dessen Leiter Hinrich Groeneveld präsentierte. Mit Hochdruck arbeitet das Orga-Team schon seit Wochen am Comeback des Bergrennens, das an einem schönen Wochenende alljährlich bis zu 20.000 Zuschauer an die kurvenreiche Kreisstraße A 16 von Münster hinauf nach Birkach lockt. Freilich steht hinter allen Plänen weiterhin ein großes Fragezeichen. Hinrich Groeneveld: „Wenn uns Corona noch einmal einen Strich durch die Rechnung machen sollte, dann können wir im Juli noch die Reißleine ziehen. Durch die bisherigen Vorbereitungen sind der Vereinskasse noch keine nennenswerten Kosten entstanden.“ Das Bergrennen wurde beim Deutschen Motorsportbund (DMSB) bereits im vergangenen Herbst beantragt und im Rennkalender für 2022 verankert. Im Juli soll dann der Antrag beim Augsburger Landratsamt folgen. Damit die Großveranstaltung am 1. und 2. Oktober zumindest mit einer schwarzen Null abgeschlossen wird und nicht erneut ein schmerzhaftes Defizit verkraftet werden muss, sind – Stichwort „Bergrennen light“ – einige einschneidende Änderungen und Einsparungen erforderlich. So wird die Anzahl der teuren Großbildleinwände entlang der 2,1 Kilometer langen Strecke von bisher drei auf nur noch zwei reduziert. Neu organisiert wird auch der Zeltbetrieb im Vorstart-Bereich. Im Besucher-Festzelt, das vom neuen Festwirt Jochen Mörz aus Amberg im Unterallgäu bewirtet wird, soll es einen abgetrennten Premium-Bereich für VIP-Gäste und Pressevertreter mit gewohnt exklusiver Bewirtung geben. Ein eigenes VIP-Zelt ist nicht mehr vorgesehen. An großen Monitoren können alle Zeltbesucher das Renngeschehen hautnah verfolgen. Apropos VIP-Bereich: auch wenn die Liste der Sponsoren nahezu wöchentlich wächst: Unterstützer der Motorsport-Großveranstaltung sind weiterhin willkommen, um die ASC-Vereinskasse zu entlasten. Komplett neu aufgestellt wird 2022 das Ticket-System. Eintrittskarten wird es demnach nur noch über einen Online-Ticketservice geben (www.bergrennen-mickhausen.com) An den Zugängen zur Rennstrecke werden die Online-Strichcodes gescannt und in eine „richtige“ Eintrittskarte zum Umhängen umgetauscht. Damit entfällt – auch aus Gründen der Sicherheit – der aufwändige Bargeldverkehr in den bisherigen Kassenhäuschen ersatzlos. Die Streckenbeschallung installiert der ASC in Eigenregie. Das erforderliche Equipment konnte der Verein aus einer Firmenauflösung erwerben. Durchsagen im Fahrerlager und im Vorstartbereich erfolgen über eine eigene Radiofrequenz. Somit ist im gesamten Ortsbereich von Münster die Installation von Lautsprechern nicht mehr erforderlich. […]

Verheißungsvolle EBM-Wiederaufnahme in Südfrankreich

7. April 2022

Nach zwei Jahren Abwesenheit werden in den südfranzösischen Cevennen am kommenden Wochenende wieder die Motoren aufheulen. Das Bergrennen Saint-Jean-du-Gard – Col Saint-Pierre (09./10. April 2022), das in den letzten beiden Saisons von der Covid-Gesundheitskrise betroffen war, hat seinen Platz als Eröffnungslauf der europäischen Bergmeisterschaft zurückerobert. Es ergibt sich die Gelegenheit für die Protagonisten der nationalen französischen Meisterschaft, sich mit ihren europäischen Kollegen zu messen und einmal mehr zu demonstrieren, dass das Niveau dieser Disziplin in Frankreich sicherlich eines der besten der Welt ist. Wenn wir über die Berg-Europameisterschaft sprechen, richten sich natürlich alle Augen auf den Titelverteidiger Christian Merli. Am Steuer seines Osella FA 30 (Bild oben) wird der Südtiroler-Fahrer wie bei der letzten Ausgabe im Jahr 2019 auf der Suche nach dem Gesamtsieg in die Cevennen sein, indem er den Streckenrekord mit einer Zeit von 2’13“634 ins Visier nimmt. Ihm gegenüber steht Sébastien Petit, der damals den französischen Lauf gewonnen hatte und am Steuer seines Nova Proto NP-01 am vergangenen Wochenende beim Eröffnungslauf der Französischen Meisterschaft in Bagnols Sabran den dritten Platz belegte. Über 200 Piloten haben gemeldet. Neu in der EBM ist der Spanier Joseba Iraola, der beim FiA Hillclimb Master in Portugal positiv auffiel, genauso wie der Deutsche Alexander Hin im Osella FA30. Iraola plant mit seinem Nova NP 01-2 Honda Turbo die komplette Berg Europameisterschaft in Angriff nehmen wird. Einige italienische EM-Spezialisten, wie das gesamte Team Faggioli, fehlen jedoch und auch Geoffrey Schatz wird noch nicht am Start sein, da sich der dreifache amtierende französische Meister noch in der Finalisierungsphase eines neuen Motor-Projekts befindet. Ähnlich geht es Fabien Bourgeon, dessen Eigenbau-Prototyp Revolt 3P0 von einem neuen Motor angetrieben wird, aber erst am 1. Mai in Abreschviller auftauchen soll. Unter den Favoriten müssen wir natürlich den Sieger von Bagnols-Sabran, Billy Ritchen aus dem Elsass, berücksichtigen, dessen Zeiten sich mit seinem Nova Proto NP-01 (Bild Mitte) ständig verbessern. Beim ersten Aufeinandertreffen der Meisterschaft, trennten 36 Tausendstel den Sieger Billy Ritchen von seinem ersten Verfolger Damien Chamberod. Der Isérois wird sich daher auf Gard-Strecke revanchieren wollen, war aber am Col mit seinem Norma in der E2-SC-Version noch nie am Start. In Bagnols-Sabran war es der junge Belgier Corentin Starck, der seinen Nova Proto an die Spitze der E2-SC/2-Klasse setzte, vor Cindy Gudet im Revolt 3P0. Er wird am Col St. Pierre sein brandneues Fahrzeug zum zweiten Mal pilotieren. Die Berg Europameisterschaft bei den Tourenwagen verspricht ebenfalls sehr spannend zu […]

Mammutprogramm für Alexander Hin – EBM und DBM geplant

2. April 2022

Am kommenden Wochenende startet die Europa-Bergmeisterschaft im südfranzösischen Departement Gard, am Col St. Pierre in die neue Saison. Nach einigen Unwägbarkeiten bleiben neun von ursprünglich einmal zwölf EM-Veranstaltungen in Frankreich, Portugal, Spanien, Tschechien, Italien, Polen, Schweiz, Slowenien und Kroatien zum jetzigen Zeitpunkt übrig. Nach zwölf Jahren der Abstinenz wird erstmals, mit Alexander Hin, ein Deutscher wieder zum Fahrerfeld der EBM zählen – das mit einem Rennsportfahrzeug. Zuletzt 2010 belegten die Tourenwagen-Piloten Roland Wanek und Achim Kreim die Plätze eins und zwei in der EBM-Kategorie 1 und Jörg Weidinger holte sich den Titel in den Jahren 2005 und 2006. Mit einem Rennsportfahrzeug vertrat in den 1990er Jahren, mit Rüdiger Faustmann, letztmals ein Pilot aus der Bundesrepublik die Deutschen Farben in der EBM-Kategorie II. Am kommenden Mittwoch macht sich der Elzacher Alexander Hin aus dem südlichen Schwarzwald auf die rund 750 km lange Reise nach St. Jean du Gard zum Auftakt der diesjährigen Runde der FiA Berg-Europameisterschaft (09./10. April 2022). Mit seinem Osella FA 30 V8 wird der „Häuslebauer“ bei seinen diesjährigen Einsätzen sechs Mal von keinem geringeren als EM-Ikone Christian Merli und seinem Team betreut. Bei den restlichen EM-Läufen und im Rahmen der Deutschen Automobil Bergmeisterschaft kann Hin auf das bewährte Knowhow des Teams von Uwe und Georg Lang bauen. „Ja, da habe ich mir dieses Jahr ein ganz straffes Programm auferlegt“, freut sich Alexander Hin und schmunzelt dabei. Dabei gilt es für Hin, sich auf die vielen, bislang gänzlich unbekannten Strecken einzustellen. „Am Col St. Pierre ist es ohne große Streckenkenntnis ganz schön schwierig sich zu orientieren, da sieht irgendwie alles gleich aus“. Aber beim FiA-Hillclimb Masters letzten Oktober in Portugal konnte er sich doch zügig auf die unbekannte Streckenführung einstellen. Das macht Hoffnung. Zusammen mit den bekannt schnellen französischen Berg-Assen, bahnt sich ein exzellentes Teilnehmerfeld im schon mediterranen Süden Frankreichs an. Die Starterlisten werden am 04. April – 20 Uhr auf der Webseite des Veranstalters https://www.asa-ales.fr/ veröffentlicht. Ein Livetiming produziert http://www.patricksoft.fr/ an beiden Tagen. Betreuung Team Christian Merli: 09./10.04. 2022 – St. Jean du Gard (F/EBM) 07./08.05. 2022 – Rampa Falperra (P/EBM) 14./15.05. 2022 – Subida al Fito (E/EBM) 02./03.07. 2022 – Trento-Bondone (I/EBM) 03./04.09. 2022 – Ilirska Bistrica (SLO/EBM) 17./18.09. 2022 – Buzetski Dani (KRO/EBM) Betreuung Lang Motorsport: 28./29.05. 2022 – Ecce Homo (CZ/EBM) 05./06.06. 2022 – Wolsfelder Bergrennen (D/DBM) 11./12.06. 2022 – Glasbachrennen (D/DBM) 25./26.06. 2022 – Ibergrennen (D/DBM) 09./10.07. 2022 – Homburger Bergrennen (D/DBM) 30./31.07. 2022 […]

Schafft das Homburger Bergrennen den Neustart? – HAC sondiert mit Treffen

26. März 2022

Die Vereinsspitze des Homburger Automobilclubs hat sich kürzlich in ihrer ersten Präsenz-Vorstandssitzung seit fast 24 Monaten, für die Wiederaufnahme ihres traditionsreichen Deutschen Meisterschaftslaufs im automobilen Bergrennsport ausgesprochen. Gibt es genügend Helfer und Sponsoren, soll der Event auf der Käshofer Straße nach zwei Absagen in Folge am Wochenende des 09./10. Juli 2022 stattfinden. Die derzeit horrenden Spritpreise sind eine neue Sorge der Verantwortlichen. Die aktuelle Lage der Covid-Pandemie lässt die Hoffnung auf ein relativ normales „Homburger ADAC Bergrennen 2022“ im Sommer zu. Die Vorstandschaft des Homburger Automobilclubs hat sich kürzlich in einer Sitzung eingehend besprochen und geht nun die ersten vorbereitenden Arbeiten hinter den Kulissen an. Mit einem ersten Clubabend unter dem Motto „Sondierung Bergrennen“ am Donnerstag, den 31. März 2022, um 19 Uhr 30 im Dorfgemeinschaftshaus Käshofen, ruft die Organisationsspitze alle HAC-Mitglieder, Helfer und Freunde der Bergrennen der vergangen Jahre, zum Neustart auf. Da pandemiebedingt in den letzten beiden Jahren die Kontakte zu sehr vielen Vereinsmitgliedern und Funktionären des Bergrennens so gut wie abgerissen sind, bittet die HAC-Vorstandschaft um zahlreiches Erscheinen an diesem so wichtigen Abend für den Verein und das traditionelle Bergrennen, das seit 1974 die Rennsportbegeisterten der Region in ihren Bann zieht. „Wir brauchen jetzt das positive Feedback von unseren Leuten“, sagt Andreas Herl, 1. Vorsitzender des Clubs. An Ort und Stelle wird es aktuelle Neuigkeiten zur Streckenabnahme, zur Optimierung der Aufbauarbeiten,  dem Einsatz weitere Betonelemente an der Strecke und der Gewinnung zahlreicher Sportwarte der Streckensicherung von einem saarländischen ADAC Ortsclub geben. Ein kostenloser Imbiss gibt es obendrauf. Für Ende April sind die ersten Bergrennen im hessischen Schotten (23./24.04.) und im grenznahen Abreschviller (30.04.-01. Mai) in Frankreich angekündigt. Volle Starterfelder und ein großes Zuschauerinteresse wären ein Zeichen des Wiederauflebens des Bergrennsports und ein Muntermacher und Motivation für die gesamte Szene, allen voran den Veranstaltervereinen der weiteren Deutschen Automobil Bergmeisterschaft und KW Berg-Cup Läufen, wozu die Homburger zählen. Etwas Kopfzerbrechen bereiten die enorm gestiegenen Kraftstoffpreise den HAC´lern. „Unsere meisten Teilnehmer kommen aus dem gesamten Bundesgebiet und dem benachbarten Ausland und nehmen weite Anreisen von teilweise mehr als 500 km auf sich. Dieser Umstand könnte sich negativ auf die Teilnehmerzahlen und somit auch auf die Finanzierung der Veranstaltung auswirken“, befürchtet Rennleiter Jürgen Guckert aus Kirkel. „Aber erst einmal abwarten was die Sondierung ergibt und wie sich die weltpolitische Lage entwickelt. Noch können wir etwas abwarten, bevor wir starten“.

IG Rennsportfahrzeuge mit 29 Startern – permanente Startnummern geplant

25. März 2022

Die Interessengemeinschaft Rennsportfahrzeuge e.V. entstand aus dem ehemaligen AvD Sportwagen-Berg-Cup und bildet den Zusammenschluss der Formel- und Sportwagenpiloten in der Deutschen Bergmeisterschaft und dem DMSB Berg-Cup für Rennsportfahrzeuge. In einer Initiative der Vereinsführung wurde zwischenzeitlich ein Vorschlag für permanente Startnummern für Formelfahrzeuge und Sportwagen erarbeitet. „Damit würden wir in der kommenden Saison das Umkleben von Startnummern und damit unnötige Kosten für alle Beteiligten vermeiden. Zudem ergibt sich ein kleiner Nachhaltigkeitseffekt. Außerdem stellt sich eine feste Startreihenfolge ein“, sagt Stephan Collisi von der IG. Nachdem fast alle Teilnehmer an der Deutschen Bergmeisterschaft im Verein Mitglied sind, werden damit die meisten Fahrer zumindest bei den rein deutschen Rennen erfasst. Bei den in der Regel beiden deutschen FiA-Läufen könnte es Anhand ausländischer Starter zu geringfügigen Änderungen kommen. Zurzeit laufen Gespräche mit allen DBM-Veranstaltern punkto Startnummer für die Saison 2022, die den Vorschlag prüfen und im Idealfall übernehmen. Noch bleibt Zeit zur Endscheidungsfindung, denn erst Anfang Juni beim Wolsfelder ADAC Bergrennen können die Rennsportfahrzeuge am deutschen Berg in die Saison 2022 starten, da das Hillrace Eschdorf erneut nicht stattfinden kann. Dafür freuen sich einige IG-Piloten vom 30. April – 01. Mai beim französischen und Luxemburger Meisterschaftslauf in Abreschviller in den Vogesen, gelegen zwischen Saarbrücken und Strasbourg, auf ihre erste Auf- und Ausfahrt seit Langem. Weitere Infos unter www.rennsportfahrzeuge.de Fotos: Andreas Landis, Thomas Bubel E2 SS- 3000 ccm St.Nr. 1 – 15 5 Robert Meiers 6 Franz Seitz 7 Gerd Kauf E2 SS – 2000 ccm St.Nr. 16 – 40 20 Frank Debruyne 21 Mathieu Wolpert 22 Georg Lang 23 Robert Meiers 24 Andreas Voss 25 Thomas Löscher 26 Benjamin Noll 27 Sascha Herz 28 Patrick Rahn 29 Bastian Voss 30 Marco Lorig 31 Daniel Null E2 SS – 1600 ccm St.Nr. 41 – 50 47 Kai Felix Lanig E2 SC – 3000 ccm St.Nr. 51 – 65 51 Alexander Hin 52 Philipp Eiermann 53 Uwe Lang 54 Bernd Simon E2 SC – 2000 ccm St.Nr. 66 – 84 66 Peter Amann 67 Uwe Wolpert 68 Nikolas / Hendrik Uenzen 69 Dino Gebhard 70 Bernd Letmade 77 Thomas Conrad 78 Gerhard Siebert 79 Stephan Collisi 80 Uwe Kaufel E2 SC – 1600 ccm St.Nr. 85 – 95

Es geht wieder los! Neustart der Szene beim Schottener Bergpreis

19. März 2022

Das liebgewonnene Eröffnungsmeeting der deutschen Bergrennsport-Saison, der ADAC Bergpreis Schottenring, wird am 23./24. April im Schottener Ortsteil Rudingshain stattfinden. Zum Auftakt  am Freitag kommen die Test- und Einstellfahrten auf dem bergigen Teil des alten Schottenrings gerade recht. Das bewährte Oraganisationsteam des MSC Rund um Schotten ist bereits damit beschäftigt, ihren Zuschauern und Teilnehmern in Rennen und GLP, nach zwei Jahren der Abwesenheit aufgrund der COVID-19-Pandemie ein wunderbares Rennwochenende zu bieten. Das Online-Nennportal ist seit einigen Tagen scharf geschaltet. Den Bergpreis erneut absagen? Nein, das kam für die Rennleitung des hessischen ADAC Ortsclubs diesmal nicht in Frage. Wer hätte noch zu Jahresbeginn 2020 gedacht, dass ein solches Szenario einer historischen Gesundheitskrise passieren könnte? Gerade der Bergrennsport litt die vergangen 24 Monaten besonders unter COVID 19. Nun wagt der MSC Rund um Schotten, als erster Veranstalter der Saison 2022 den Neustart, zumindest auf dem Tourenwagensektor. Die in Schotten nicht zugelassenen Rennsportfahrzeuge scharren ebenfalls bereits mit den Reifen, müssen sich aber noch bis zum Pfingstwochenende und dem Wolsfelder Bergrennen (05./06. Juni 2022) gedulden. Auch in der Eifel beim EMSC-Bitburg ist man guter Dinge und bereits an den ersten Vorbereitungen. Volle Starterfelder in Rennen und GLP in Schotten, wären jetzt ein Zeichen des Wiederauflebens des deutschen Bergrennsports und ein Muntermacher und Motivation für die gesamte Szene, allen voran den Veranstaltervereinen der weiteren DBM und KW Berg-Cup Läufe. Stand 19. März gibt es bereits jeweils 21 Nennungen in beiden Modi. Vorläufiger Nennschluss ist Sonntag der 04. April. Der Anmeldeschluss selbst ist eine Woche später am Sonntag, den 10. April – 24 Uhr. Eine um 15€ ermäßigtes Nenngeld gilt für den vorläufigen Nennschluss. Da die Simulation für den FiA Performence Faktor in der Deutschen Bergmeisterschaft läuft, muss bei der Abgabe der Nennung die PF-ID zwingend angegeben werden. Also, starten wir wieder durch! Ausschreibungen und Nennprotale siehe http://www.schottenring.de/seite/571567/ausschreibung-+-nennung.html

Promotor ALENI-EVENT plant CM-Berg-Serie ab 2023

17. März 2022

In zahlreichen europäischen Bergrenn-Landesmeisterschaften sind die sogrannten „CM-Fahrzeuge“ schon seit Jahren nicht mehr wegzudenken. Kostengünstiger und spektakulärer Rennsport mit Silhouetten-Boliden und serienmäßigen Motorradmotoren begeistert beispielsweise in Spanien, Frankreich, Tschechien und der Schweiz die Fans. In Deutschland sind die noch wenigen geschlossenen „Mini-Boliden“ der Marken TracKing, SilverCar, Mitjet oder BRC teilweise in der Gruppe E2-SH bis 2000 ccm eingestuft. Offene E2-SC Sportwagen und Formel-Rennwagen mit Bike-Triebwerken von Honda, Suzuki oder Kawasaki existieren ebenfalls seit Jahren am Berg. Aus Geierracing wurde nun ALENI-RACING und ALENI-EVENT. Neuer Name – bewährte Produkte. Der in der deutschen Motorsportszene bestens bekannte Alexander Geier ist mit ALENI-EVENT bereits Promoter für die Kart-Rennserie ROK CUP GERMANY (www.rokcupgermany.de) und startet vom 18.-20.03.2022 in die Kart-Saison auf der Traditions-Kartbahn in Kerpen. Durch seine Rennteilnahmen im KW Berg-Cup der Jahre 2014 und 2015 kennt der im hessischen lebende, auch die Bergmeistszene als Aktiver. Mit ALENI-RACING (www.aleni-racing.de) vertreibt er mittlerweile ein breites Sortiment an Carbon- und GFK-Teilen für den Motorsport, das stetig weiter ausgebaut werden wird. Seit kurzem findet man auch ein verlinktes Werbebanner auf der BiD-Webseite. ALENI-EVENT möchte zukünftig auch den Bergrennsport fördern. Hierzu ist eine Rennserie mit eigenen technischen und sportlichen Bestimmungen, unter dem vorläufigen Projektnamen „CM-Cup“ geplant. Schon in diesem Jahr werden die Serienorganisation und eine Sondierung unter potentiellen Teilnehmern vorangetrieben. „Grundsätzlich möchte ich den Bedarf und den Markt in Erfahrung bringen“, sagt Alexander Geier. „Besitzer solcher CN-Fahrzeuge oder potentielle Käufer und Interessenten sollen sich bei mir melden unter alex@aleni-event.de oder telefonisch unter 0171 3468580, so dass ich einen ungefähren Überblick von möglichen Teilnehmern bekomme. Ihr könnt aktiv an der Gestaltung des Reglements, der Klassen und Fahrzeuge mitarbeiten“.

Absage Rechberg 2022 – die FIA Bewerbe wurden zurückgezogen

15. März 2022

Am 14. März informierte die Austrian Motorsport Federation (AMF), dass für 2022 die FIA-Bewerbe für das Rechbergrennen zurückgezogen wurden. Dies bedeutet dass sowohl die Läufe der Berg-Europameisterschaft als auch die der Historic Berg Europameisterschaft nicht am Rechberg ausgetragen werden. Ob das traditionelle Rechbergrennen unter diesen Umständen nun wie geplant am 23.-24.04. 2022 über die Bühne gehen wird, entzieht sich unserer Kenntnis. Dazu wurde vom Veranstalter MSC Mürztal, folgendes Statement von AMF-Präsident Hertz und dem AMF Berg-Vorsitzendem Markus Altenstrasser veröffentlicht: Leider mussten die geplanten FIA Bewerbe im Zuge des Rechbergrennens, geplant für das Wochenende vom 22.-24.4. 2022 in Tulwitz, Fladnitz (Steiermark) zurückgezogen werden. Nach einigen Terminen mit dem Veranstalter MSC Mürztal in den letzten Wochen und Monaten ist man seitens Austria Motorsport zu dem Schluss gekommen, dass eine reibungslose Organisation und vor allem eine sichere und professionelle Umsetzung des Klassikers in Einklang mit den aktuellen FIA Richtlinien für Bewerbe der FIA European Hill Climb Meisterschaft und FIA Historic Hill Climb Meisterschaft mit dem Veranstalter MSC Mürztal nicht durchführbar ist. Daher wurden die FIA Prädikatsläufe abgemeldet. Im vollen Verständnis, dass dieser Schritt für viele eine Enttäuschung ist, müssen wir zu diesem Zeitpunkt unserer Verantwortung nachkommen und diese klare Entscheidung treffen. Unterzeichnet wurde das Kommuniqué von Univ.-Prof. Dr. Harald Hertz – Präsident und Markus Altenstrasser – Vorsitzender der AMF Bergrennsport Kommission. Aktuell bleibt abzuwarten, ob die Veranstaltung wenigstens abgespeckt, als nationaler Meisterschaftslauf ausgerichtet wird. Update 15.03. 2022: Die Veranstaltung wurde zwischenzeitlich komplett für diese Jahr abgesagt. Text: Hillclimbfans.com Fotos: Meieregger, Hillclimbfans

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