Der Berg ruft wieder! Das Bergrennen Mickhausen ist zurück

16. August 2019

Das Bergrennen Mickhausen ist zurück! Nach einjähriger Pause röhren heuer am ersten Oktober-Wochenende wieder die Motoren am legendären Mickhauser Berg. Veranstalter der Motorsport-Großveranstaltung ist erneut der Automobil Sport Club (ASC) Bobingen, der die Unterbrechung dazu genutzt hat, sein Orga-Team neu aufzustellen. Nach dem Rückzug von Organisationschef Günter Hetzer und seinem Stellvertreter Robert Andratzek hat diese Aufgabe ein „Dreigestirn“ übernommen. Neuer Orga-Leiter ist mit Hinrich Groeneveld ein ausgewiesener Rennsportfachmann mit langjähriger Erfahrung in der Organisation hochkarätiger Motorsportevents. Ihm zur Seite stehen ASC-Vorsitzender Michael Kanth und der aktive Rennfahrer und Berg-Cup-Sportleiter Wolfgang Glas aus dem nahen Scherstetten. Es ist das einzigartige Flair mit hautnahen Begegnungen im Fahrerlager, dem Klang der Motoren und dem Geruch von Benzin und Reifengummi, das die kleine Staudengemeinde Mickhausen alljährlich im Herbst zum Mekka für die Freunde des Motorsports macht. Am ersten Oktober-Wochenende ist es wieder soweit: beim Internationalen 38. ADAC-Bergrennen Mickhausen am 5. und 6. Oktober kämpfen die rund 180 erwarteten Fahrer in ihren PS-strotzenden Boliden im 2,2 Kilometer langen Kurvenlabyrinth von Münster hinauf nach Birkach wieder um Hundertstelsekunden. Die vom ASC Bobingen auf höchstem (Sicherheits-)Niveau organisierte Motorsportveranstaltung zählt seit Jahren zu den renommiertesten Bergrennen in ganz Europa. Bei der Neuauflage des 1964 erstmals durchgeführten Bergrennens wird nach den Regularien des Deutschen Motosportbundes (DMSB) der letzte Lauf der diesjährigen Deutschen und der Luxemburger Bergmeisterschaft ausgetragen. Neu im Rennprogramm ist heuer erstmals ein eigener E-Mobil-Cup für Elektro-Serienfahrzeuge, 15 Startplätze sind dafür reserviert. Wenn das Wetter mitspielt, dann werden am Rennwochenende bis zu 20.000 Zuschauer an der malerischen Rennstrecke im Herzen der Stauden erwartet. Sie bilden eine grandiose Kulisse für das mittlerweile größte Sportevent im Augsburger Land. Der neue Orga-Leiter Hinrich Groeneveld und das Heer der unermüdlichen ehrenamtlichen Helfer jedenfalls haben auch im Vorfeld der 38. Auflage des Bergrennens Mickhausen keine Mühen gescheut, den Zuschauern wieder packenden Motorsport „zum Anfassen“ zu bieten. Bei den Fahrern und ihren Teams, die aus ganz Deutschland und den angrenzenden europäischen Nachbarländern in den Stauden erwartet werden, genießt das Bergrennen Mickhausen einen hohen Stellenwert. Sprichwörtlich und in Fahrerkreisen weit gerühmt ist die Gastfreundschaft, die der großen internationalen Rennfahrerfamilie vor allem in Münster alljährlich entgegen schlägt. Der ganze Ort wird ein Wochenende lang zum Fahrerlager umfunktioniert, das auch den Zuschauern offen steht – „Hautkontakt“ mit Fahrern, Mechanikern und Rennfahrzeugen inklusive. Ihre Garagen, Hofeinfahrten und Scheunen überlassen die Münsterer bereitwillig dem Tross der Rennfahrer. Doch zurück an die Rennstrecke: Die Zuschauer können entlang der gesamten Strecke […]

EM-Schlussphase beginnt in St. Ursanne – Steiner gegen Europas Berg-Elite

14. August 2019

Am Wochenende steigt die 76. Ausgabe des Klassikers St.Ursanne – Les Rangiers. Mehr als 190 Fahrer sind gemeldet. Darunter auch die Elite des europäischen Bergrennsports. Die Schweizer Berg-Meisterschaft geht in die zweite Saisonhälfte. Am Wochenende steigt im Jura das Saisonhighlight mit dem Klassiker St-Ursanne – Les Rangiers. Zur 76. Ausgabe haben sich mehr als 190 Piloten eingeschrieben. Darunter auch namhafte Fahrer aus Italien, Österreich, Frankreich, Deutschland und Tschechien wie etwa der seit 2012 in Les Rangiers ungeschlagene Simone Faggioli (Foto oben) oder EM-Titelverteidiger und Streckenrekordhalter Christian Merli (beide aus Italien). Daneben gibt es aber noch ein paar weitere Hochkaräter wie etwa der Österreicher Christoph Lampert, der zum ersten Mal in Les Rangiers am Start steht, der Franzose Cyrille Frantz sowie die beiden Südtiroler Diego de Gasperi und Fausto Bormolini. Aus Schweizer Sicht hat Marcel Steiner die besten Aussichten, gegen Europas Berg-Elite zu bestehen. Steiner hat 2010/2011 den Gesamtsieg in Les Rangiers errungen und komplettierte in den vergangenen zwei Jahren als Dritter jeweils das Podest. «Der Gesamtsieg wäre toll», sagt Steiner, «aber gegen Faggioli und Merli ist das ein schwieriges Unterfangen.» Für Steiner zählt aber nicht nur das Podium im Gesamtklassement, der Berner peilt in Les Rangiers seinen ersten Saisonsieg in der Schweizer Meisterschaft an. Bei den bisherigen vier Rennen stand ihm jeweils Eric Berguerand vor der Sonne. Der verzichtet seit seinem schweren Unfall 2007 traditionell auf den Saisonhöhepunkt im Jura. Steiner, der in der Meisterschaft 26 Punkte hinter Berguerand liegt, könnte somit zum Walliser aufschließen, muss aber im Verlauf der Saison ebenfalls noch ein Streichresultat in Kauf nehmen. Neben Steiner ist auch Joël Volluz ein Kandidat für ein Spitzenergebnis. Der Walliser hat allerdings einen Rückschlag erlitten. Beim Bergrennen in Osnabrück (D) verunfallte er. Volluz weiß deshalb noch nicht, ob er die Reparatur bis zum Wochenende abgeschlossen hat. «Ich habe noch nicht alle Teile erhalten», sagt Volluz. «Ich weiß nicht, ob die Zeit reicht.» Volluz’ einziger Gegner bei den «Single Seatern» bis 3000 cm3 wird Robin Faustini sein. Der junge Aargauer hat in dieser Saison schon mehrfach sein Können unter Beweis gestellt und war zuletzt, ebenfalls in Osnabrück, schnellster Fahrer mit einem klassischen Formelauto. Bei den hubraumschwächeren Monopostos wird der Sieg in der Schweizer Meisterschaft zwischen Henri Schmidt aus Porrentruy, der zuletzt in Anzère triumphierte, Joël Grand aus Chalais und Jean-Marc Salomon aus Courtedoux ausgemacht. Im Kampf um die Tourenwagenkrone wird es zu einer Neuauflage des Mitsubishi-Duells Roger Schnellmann gegen Ronnie […]

Spektakulärer Ferrari aus Italien

31. Juli 2019

Erstmals nach Deutschland und zum Osnabrücker Bergrennen kommt der italienische Rennfahrer Luca Gaetani, Bronzemedaillengewinner beim FiA Hillclimb Masters letzten Oktober in Gubbio. Er startet mit einem top aktuellen und wunderschönen Ferrari 458 GT 3 beim Int. Osnabrücker Bergrennen. Mit seinem jungen Unternehmen hat sich der Automobilspezialist ganz der Nobelmarke aus Maranello verschrieben. Er gilt in Italien als derzeit schnellster Ferrari-Pilot am Berg – und in Italien gibt es, im Gegensatz zu anderen Ländern, eine ganze Reihe dieser Luxusodelle in Rennversion zu bestaunen.

Ein super attraktiver BMW 2002 16V

29. Juli 2019

Nicht nur die zahlreichen Fans des Münchener Automobilherstellers BMW werden sich auf das Osnabrücker Bergrennen am kommenden Wochenende freuen. Für alle Fans top vorbereiteter und getunter Fahrzeuge ist es ein absolutes Highlight: der neu und mit viel Liebe aufgebaute BMW 2002 16 V von Mario Minichberger ist sowohl optisch als auch mit dem  Sound ein Anziehungspunkt und dazu auch äußerst schnell. Nach einer langen Aufbauzeit, bedingt durch die vielen Kundenarbeit, konnte Minichberger Motorsport beim Homburger Bergrennen Mitte Juli ein super Premierenrennen abliefern und in der heiß umkämpften 2-Liter Klasse der Gruppe E1 gleich an der Spitze mitfahren. Im Rahmen des KW Berg Cups werden, in der Borgloher Schweiz darüber hinaus eine große Anzahl von Top getunter Fahrzeuge der unterschiedlichsten Marken an den Start gehen – ein „Muss“ für alle Tuning-Freunde.

Show-Highlights aus dem Hause VW am Osnabrücker Berg

28. Juli 2019

Für ein echtes Highlight sorgt Volkswagen Klassik am „Uphöfener Berg“. Der Ex-Rallye-Europameister und Werksfahrer Jochi Kleint präsentiert den Original VW Golf Pikes Peak beim Osnabrücker Bergrennen 2019. Mit diesem Fahrzeug nahm er u.a. dreimal am berüchtigten Bergrennen „Pikes Peak“ in Colorade/USA teil. Auf der 19,99 km langen Strecke mit 156 Kurven schied er wenige Meter vor dem Ziel wegen eines kleinen Defektes aus. Bei den Zwischenmessungen hatte er ähnlich schnelle Zeiten wie Walter Röhrl in dem scheinbar unbesiegbaren Audi Quattro S 1 aufgewiesen, doch er hatte eben kein Glück. Der Bolide ist von Volkswagen wieder fahrbereit gemacht worden und wird jetzt bei ausgewählten Top-Veranstaltungen eingesetzt. Jochi Kleint wird im Fahrerlager, direkt am Medienstand, den zahlreichen Fans sicher viel über die Geschichte des Fahrzeuges, aber auch seine erfolgreiche Karriere als Rallye-Pilot zu erzählen haben. Der in der Rallycross-Weltmeisterschaft in den vergangenen Jahren fast unschlagbare VW Polo WRX „rockt“ in diesem Jahr den „Uphöfener Berg“. Mit 570 PS aus dem 2.0 Liter Turbomotor erreicht das Fahrzeug eine unglaubliche Beschleunigung von ca. 1,9 sec. von 0 auf 100 km/h. In Osnabrück wird das weltmeisterliche Auto von Ronny Wechselberger pilotiert, der sowohl im Tourenwagen- als auch Formelrennsport zahlreiche Erfolge aufzuweisen hat und für Volkswagen als Entwicklungsfahrer tätig ist. Bekannt ist er auch als 6-facher Guinnessbuch-Weltrekordler, u.a. für das engste Einparken.

Das KULT- Rennen am „Uphöfener Berg“ – die Show der Auto-Sensationen beim Osnabrücker Bergrennen

25. Juli 2019

Bei der 52. Auflage des Int. Osnabrücker ADAC Bergrennens am 3. und 4. August 2019 dürfen sich die Besucher auf ein Feuerwerk an grandiosen Automobilen des Rennsports freuen – 200 Piloten aus ca. 15 Nationen bieten beim 5. Lauf zum FIA Int. Hill Climb Cup 2019 (dazu Deutsche und Luxemburger Bergmeisterschaft und KW Berg-Cup) einen spannenden sportlichen Fight auf der 2, 030 km langen Piste des legendären „Uphöfener Berges“ in Hilter-Borgloh (südlich von Osnabrück). Automobilsport in dieser Vielfalt ist einmalig und daher ist es umso attraktiver, als dass das komplette Fahrerlager für alle Gäste offensteht und der direkte Zugang zu den Teams besondere Einblicke in die Innenleben der Fahrzeuge und die Vorbereitungen bietet. Die Fans des europäischen Bergrennsports freuen sich auf den amtierenden Europa-Bergmeister Christian Merli (Italien). Mit seinem Osella FA 30 LRM V8 eilt er bei allen Läufen zur Europameisterschaft von Sieg zu Sieg und stellt dabei einen Streckenrekord nach dem anderen auf. Es ist der einzige Start des sympathischen Titelträgers, der 2018 auch noch die hochkarätige italienische Meisterschaft für sich entscheiden konnte, in diesem Jahr in Deutschland. Er gilt natürlich als Top-Favorit auf den Sieg, doch die internationale Konkurrenz ist äußerst groß. Der Deutsch-Slowene Patrik Zajelsnik (Freiburg) mit seinem Norma M 20 Mugen V8, der letztes Jahr auch unter 51 sec blieb und am Ende Zweiter wurde, ist ebenso wie der Schweizer Marcel Steiner im LobArt LA 01, der Österreicher Christoph Lampert (Osella FA 30), der vielfache Tschechische Champion Milos Benes (Osella FA 30) und der Luxemburger Guy Demuth (Norma M 20 FC) als Anwärter auf einen Podiumsplatz einzuschätzen. Zudem hat der Streckenrekordhalter Sebastien Petit rechtzeitig nach seinem Unfall in diesem Jahr in Portugal, wieder ein leistungsstarkes 3-Liter-V8-Fahrzeug der Marke Norma zur Verfügung und ist somit wieder ein ernstzunehmender Gegner beim Rennen um den Gesamtsieg. Zahlreiche Fans freuen sich auch auf den Schweizer Joel Volluz, der sich bereits in 2015 am „Uphöfener Berg“ feiern ließ und nunmehr mit seinem äußerst schnellen Osella FA 30 zurück kehrt. Für alle gilt: das Maß aller Dinge – also bei der Jagd nach den Zeiten ist der Streckenrekord von 50, 145 sec/Lauf. Bei den Besuchern sehr beliebt sind auch die Formel 3000 Rennwagen, nicht weniger spektakulär als die Boliden aus der Formel 1. Hier gilt der junge Schweizer Robin Faustini (Reynard K 01) als Favorit, aber auch der langjährig erfolgreiche Ungar Laszlo Szasz (amtierender Bergmeister von Kroatien) mit seinem Reynard Zytec wird schnelle Zeiten „in […]

Vorschau Ayent-Anzère – Aus dem Duell wird ein Dreikampf

23. Juli 2019

Die 44. Ausgabe des Bergrennens Ayent-Anzère in der Schweiz steht vor der Türe. Favorit ist Eric Berguerand. Doch der kriegt es am Wochenende gleich mit zwei Gegnern zu tun. Eric Berguerand ist der große Dominator der Schweizer Bergmeisterschaft. Nimmt man die letzten zwei Rennen von 2018 dazu, ist der Formel-3000-Pilot aus Charrat bei Martigny seit fünf Rennen nicht nur ungeschlagen, er hat auch sämtliche Streckenrekorde niedergerissen. Vor seinem Heimspiel in Anzère ist er dementsprechend motiviert, die Serie fortzusetzen. «Es läuft gut», sagt Berguerand bescheiden, «aber im Rennsport darf man sich nie zurücklehnen. Und schon gar nicht glauben, dass es immer so weitergeht. Es kann immer etwas passieren. Aber ich freue mich natürlich auf mein Heimspiel und hoffe, dass möglichst viele Fans zur Unterstützung kommen.» Eric Berguerand weiß, dass er sich trotz den zu erwartenden sommerlichen Temperaturen warm anziehen muss. Denn beim Klassiker oberhalb von Sion hat der Walliser nicht nur Marcel Steiner als Gegner zu fürchten. Mit Joël Volluz greift ein weiterer Kandidat um den Tagessieg ins Geschehen ein. «Wir wissen alle, wie schnell Joël ist», sagt Berguerand, «Es wird sicher nicht einfach, ihn zu schlagen. Aber abgerechnet wird am Sonntagabend. Und ich werde wie immer mein Bestes geben.» Volluz bleibt punkto Prognosen vorsichtig. Der junge Walliser aus Le Châble weiß um die Stärke von Berguerand, hat sich aber mit internationalen Einsätzen bestens vorbereitet. Beim Bergrennen Trofeo Vallecamonica in der Nähe von Brescia hat Volluz (Foto oben) am letzten Wochenende die Wertung im FIA Hill Climb Cup gewonnen. «Eric hat einen guten Lauf. Und Marcel ist ein ausgezeichneter Pilot. Ich rechne damit, dass es bei der Vergabe der Plätze auf dem Podium sehr eng wird», so der Osella-Pilot. Das hofft auch Steiner. Der Berner ist nach drei Niederlagen gegen Berguerand in dieser Saison hoch motiviert, den Spieß umzudrehen, sagt zur aktuellen Lage aber: «Es wird schwierig. Mal schauen, wie sich der neue Belag auswirkt. Aber ich werde mich im Wallis den Wallisern nicht kampflos geschlagen geben.» Jeder aus dem Trio hat übrigens in Anzère schon mindestens einmal ganz oben gestanden. Volluz gewann die Ausgabe 2015, Steiner siegte 2010, 2011, 2012 und 2017. Und Berguerand sicherte sich in den Jahren 2007, 2013, 2014, 2016 und 2018 in der Rekordzeit von 1:26,992 min jeweils den größten Pokal. Vom «King of Anzère» sind alle drei aber noch ein Stückchen entfernt. Den Titel trägt Fredy Amweg mit 13 Siegen – vor Jean-Daniel Murisier (9), dem […]

2. Vorschau Homburg: Der Top-Favorit kommt aus dem Schwarzwald

9. Juli 2019

Rein sportlich gesehen erwarten die Insider eine spannende Sekundenhatz um den Gesamtsieg. Alexander Hin reist indes mit stolz geschwellter Brust zum Homburger Bergrennen an. Der Tagessieg des letzten DM-Laufs in Heilbad Heiligenstadt, inklusive neuem Streckenrekord stempeln den Breisgauer zum Favoriten auf den Gesamtsieg. Der Unternehmer aus Elzach kommt in der Saarpfalz zu seinem erst zweiten Renneinsatz in seiner neuen „Italo-Granate“ Osella PA 30, mit einem weit über 500 PS leistenden Zytek V8-Triebwerk. Bei Idealen Wetterbedingungen ist so der Streckenrekord (1.05,404 min, David Hauser (L), Dallara GP2, aus 2016) in Gefahr. Hin das Wasser reichen möchte Anthony Loeuilleux- mit seinem Tatuus Formula Master ist der Franzose Titelverteidiger am Karlsberg. Zum engeren Favoritenkreis zählen weiter Christian Triebstein (Habichtswald-Dörnberg), als Deutscher Berg-Cup Vize-Meister 2018, in einem Dallara Opel Formel 3, sowie die weiteren Formel 3-Vertreter Georg Lang (MSW HS-001) aus Schweinfurt und aus Frankreich Daniel Allais, der den früheren Rennwagen (Foto oben) des heutigen Formel 1-Piloten Valtteri Bottas besitzt. Nicht zu vergessen aus dem Sportwagen-Lager der Schwabe Thomas Conrad im CRS-Renault. Die Masse der Teilnehmer kommt traditionell aus dem Tourenwagen und Silhouetten-Bereich. Die Riege der großvolumigen „Berg-Monster“ führt Holger Hovemann (Buchen) im Opel Kadett GT/R mit V8-Chevrolet-Motor an. Dazu gesellen sich der Schweizer René Ruch im knallroten Ferrari 355 GT, in dessen Heck ein Zytek-V8 aus einem Formel 3000-Rennwagen für den entsprechenden Vortrieb sorgt sowie einige Porsche 911 und das Luxemburger Schilling Team. Zahlreiche Renntourenwagen der Marken VW, Opel, BMW oder Audi aus dem KW Berg-Cup runden das imposante Feld ab. HAC stellt Rekordmannschaft Der Homburger AC ist unter den 10 Veranstaltern aus der Deutschen Bergrennszene, der Verein mit den meisten aktiven Fahren. Rekordverdächtige 18 Aktive aus den Reihen der Grün-Weißen haben sich in die Starterliste eingeschrieben. Dies sind im Einzelnen: Boris Schmidt (Fockenberg-Limbach) Citroen AX GTi, Christian Bächle (Homburg) Peugeot 206 RC, Heinz-Peter Boch (Eberbach) Peugeot 206 Rallye, Volker Stoll (Gehrweiler) Peugeot 206 RC, Ulrich Zeitz (Kelkheim) Citroen C2 GT, Gino Kruhs (Quierschied) Citroen DS3 R3T, Fredi Marquitz (St. Ingbert) BMW 318 is, Martin Kraus (Blieskastel) VW Polo G60, Jonas Steinbrenner (Mandelbachtal) BMW 323i, Daniel Thum (Bexbach) BMW 318i, Rüdiger Bernhard (Bruchmühlbach-Miesau) Porsche 911 GT3, Jochen Stoll (Gundersweiler) Porsche 911 GT3 und Christoph Schwarz (Otterberg) NSU TT. Hervorzuheben ist der Homburger Kai Neu, der mit seinem Ford Fokus ST in der laufenden Saison schon mehrfach den Klassensieg davontrug und aktuell auf Rang 6 in der Tabelle der Deutschen Bergmeisterschaft rangiert. Hinzu kommen […]

1.Vorschau Homburg: Im Rennwagen mit 200 km/h hinauf nach Käshofen

7. Juli 2019

Die Saison der Bergrennen in Deutschland ist mit dem 46. Homburger ADAC Bergrennen vom 12.-14. Juli 2019 praktisch auf dem Höhepunkt angelangt. Nach den Läufen am hessischen Vogelsberg bei Schotten, dem Auslandsstart im luxemburgischen Eschdorf im Mai, dem Eifel-Klassiker von Wolsfeld an Pfingsten, dem auch zur Europameisterschaft zählenden Glasbachrennen in Thüringen und dem Ibergrennen vom letzten Juni-Wochenende im Eichsfeld, zieht es nun den Tross der PS-starken Bergsteiger samt „Schraubern“ und Familien, weiter in die Saarpfalz zur Traditionsveranstaltung auf der Käshofer Straße, zwischen der saarländischen Kreisstadt Homburg und dem westpfälzischen Dorf Käshofen, die Sickinger Höhe hinauf. Dazugesellen werden sich die Fahrerinnen und Fahrer aus der Luxemburger Bergmeisterschaft sowie Gaststarter aus Belgien, Frankreich, Österreich und der Schweiz, sodass das 150 Rennwagen zählende Feld international aufgewertet wird. Wie bei Bergrennen üblich, geht so ziemlich alles an den Start was vier Räder hat, außer Go-Karts, Renntrucks und der Formel 1. Die Vielfalt ist groß. Von 75 bis 750 PS  reicht die Leistungsspanne. Am Ablauf zum Einzelzeitfahren stehen Tourenwagen verschiedener Verbesserungsgrade, Rennsportwagen à la Le Mans und Monoposto-Rennwagen bis Formel 3 und 2. Auch die Old- und Youngtimer-Liebhaber kommen bei der Gleichmäßigkeitsprüfung (GLP) auf ihre Kosten. Straffer Zeitplan mit Rahmenprogramm Schon ab dem kommenden Mittwoch werden die ersten Rennteams im Fahrerlager an der L 120 zwischen dem Homburger Schießhaus und dem Stumpfen Gipfel erwartet, um ihre Zelte und Renntransporter in Stellung zu bringen. Ab Freitag (12. Juli – 15 Uhr) ist die Käshofer Straße bis Sonntag 21 Uhr, für den Straßenverkehr voll gesperrt. Um diese Zeit beginnt auf der Fahrerlagerwiese bereits die Technische Abnahme der Rennfahrzeuge, bei freiem Eintritt für interessierte „Technikfreaks“. Jeweils drei komplette Durchgänge an beiden Tagen, werden die Zuschauer zu Gesicht bekommen. Am Samstag stehen von 8 Uhr 30 bis 18 Uhr die Trainings- und Qualifikationsläufe auf dem Programm. Für die Rennläufe um Siege in den Klassen und Gruppen und natürlich in der Gesamtwertung schaltet am Sonntag, ebenfalls bereits um 8 Uhr 30, beginnend mit den leistungsschwächeren Klassen, die Startampel auf Grün. Gegen 19 Uhr ist dann die Siegerehrung im Fahrerlagerfestzelt anberaumt, wo drei Tage lang auch für das leibliche Wohl gesorgt wird. Das Rahmenprogramm besteht aus der Band „Hot Docs“ die am Samstagabend ab 17 Uhr im Festzelt aufspielen wird. Zwischen den Trainings- und Rennläufen geht der 12-jährige Max Reis aus Ramstein, aktuell jüngstes HAC-Mitglied, auf die Strecke. Der Deutsche Meister im Kart-Sport und WM-Teilnehmer präsentiert zwischendurch seinen Rennkart auch am […]

Eine Herausforderung für Mensch und Material

6. Juli 2019

Seit Donnerstagnachmittag (04.07.) verwandelt sich die Landstraße L120 / L264, wie alljährlich seit 1974, wo das Homburger ADAC Bergrennen seine Premiere hatte, in eine für Rennsportler und Zuschauer bestens abgesicherte Natur-Rennstrecke. Die Käshofer Straße, die die Kreisstadt Homburg im Saarland mit der westpfälzischen Gemeinde Käshofen verbindet, ist am Wochenende des 13./14. Juli Treffpunkt für 150 Rennteams aus der gesamten Bundesrepublik, Luxemburg, Belgien, Frankreich, Österreich und der Schweiz. Man trifft sich zum 46. Homburger ADAC Bergrennen. Aktuell sind Mitglieder des veranstaltenden Homburger Automobilclubs, mit Unterstützung der Freiwilligen Feuerwehr Käshofen, mit dem Streckenaufbau beschäftigt. Mehr als 1.000 Reifenpakte, 1,5 km Schutzzaun, 30 m Betonabweiser und drei Kilometer Absperrband sowie zusätzliche Leitplanken werden aktuell installiert. Am Rennwochenende selbst sind dann bis zu 180, größten Teils ehrenamtliche Helfer, im Einsatz.

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