Das neueste Mitglied der I.D. Familie: der I.D. R für Pikes Peak

19. März 2018

Das jüngste Motorsport-Projekt der Marke Volkswagen erhält seinen Namen: I.D. R Pikes Peak heißt der rein elektrisch betriebene Prototyp-Rennwagen, mit dem Volkswagen beim Pikes Peak International Hill Climb am 24. Juni 2018 in Colorado/USA antreten wird. Der allradgetriebene elektrische Sportwagen vereint seine Botschafter-Rolle für die künftige elektrische I.D. Familie mit der sportlichsten Volkswagen Produktpalette, den Modellen der R GmbH. Er ist gleichzeitig ein erster Schritt für eine künftig intensivere Zusammenarbeit von Volkswagen R und Volkswagen Motorsport. Die Marke Volkswagen plant zudem bis 2025 mehr als 20 reine neue Elektrofahrzeuge anzubieten. Der Produktionsstart des ersten Serienmodells der I.D. Familie ist für Ende 2019 im sächsischen Zwickau vorgesehen. „Wir wollen mit Volkswagen und der I.D. Familie an die Spitze der Elektromobilität“, erklärt Entwicklungsvorstand Dr. Frank Welsch. „Der I.D. R Pikes Peak und die Teilnahme am berühmtesten Bergrennen der Welt hat dafür nicht nur symbolische Bedeutung, sondern ist auch ein wertvoller Härtetest für die Entwicklung von Elektro-Autos generell.“ Jürgen Stackmann, Vorstand für Vertrieb, Marketing und After Sales, ergänzt: „Pikes Peak ist ohne Frage das legendärste Bergrennen der Welt. Für Volkswagen eine großartige Chance, das Thema E-Mobilität dank des I.D. R Projektes emotional und sportlich aufzuladen.“ Das internationale Pikes-Peak-Bergrennen – von Kennern auch „Race to the clouds“ genannt – wird seit 1916 nahe Colorado Springs in den Rocky Mountains ausgetragen und führt über eine Strecke von 19,99 Kilometern vom Start in 2.800 Metern Höhe hinauf zum Gipfel in 4.302 Metern über Meeresniveau. Volkswagen hatte am Pikes-Peak-Bergrennen zuletzt 1987 mit einem spektakulären Bimotor-Golf mit imposanten 652 PS teilgenommen, das Ziel aber knapp verpasst. „Höchste Zeit also für eine Revanche!“, so Volkswagen Motorsport Direktor Sven Smeets. „Der I. D. R Pikes Peak stellt für uns eine extrem spannende Herausforderung dar, um zu zeigen, was im Motorsport mit Elektroantrieb möglich ist. Unsere gesamte Mannschaft rund um unseren Fahrer Romain Dumas ist bis in die Haarspitzen motiviert, eine neue Bestmarke für Elektro-Fahrzeuge aufzustellen.“ Der Rekord in der Klasse der Elektro-Prototypen liegt derzeit bei 8.57,118 Minuten und wurde 2016 vom Neuseeländer Rhys Millen (e0 PP100) aufgestellt.

Unser Jr. zum ersten Mal seit 29 Jahren wieder am Pikes Peak

22. Januar 2018

Zum ersten Mal seit fast 30 Jahren wird die US-Rennsportlegende Al Unser Jr. wieder am Pikes Peak International Hill Climb teilnehmen, dessen 96. Auflage am 24. Juni diesen Jahres stattfindet. Unser war zuletzt bei Pikes Peak-Bergrennen im Jahr 1989 dabei. Der zweifache Indianapolis 500 Gewinner war 1983 „King of the Mountain“, als Sieger am Pikes Peak in der Open Wheels-Klasse in seinem Wells Coyote Chevy. Seine Eintragung in die diesjährige Starterliste markiert die Rückkehr der weltbekannten Rennfahrerfamilie aus Albuquerque, dessen Mitglieder mehrfach im Pikes Peak Hill Climb Museum „Hall of Fame“ zu finden sind. Bobby (13) und Bobbys Onkel Louis (9) haben zusammen 22 Mal gewonnen und auch Robby Unser konnte sich 1989 mit einem Peugeot 405 T16 in die Siegerlisten eintragen. Al Unser wird hinter dem Steuer einen 1936er Chevrolet Sedan an die alten Zeiten erinnern. Nach einjähriger Abwesenheit sind auch der achtmalige Pikes-Peak-Sieger Paul Dallenbach (Foto unten), der 23-fache Champion Clint Vahsholtz und Layne Schranz, die in 24 Veranstaltungen drei Siege feiern konnten, wieder dabei. „Die Fans dieses historischen Bergrennens werden vom diesjährigen Wettbewerbsfeld begeistert sein“, sagte Megan Leatham, Executive Director von PPIHC. „Wir haben viele Legenden des Rennens an Bord und eine Liste von Rookies aus den USA und vielen Nationen, die unglaubliches Interesse hervorrufen werden.“

Italiener schicken Picchio C4 zum Pikes Peak

3. März 2017

Eigentlich hatte man nach der vollständigen Asphaltierung der fast genau 20 km langen Steigungsstrecke auf den Pikes Peak mit einem, zumindest, kleinen Ansturm der europäischen Bergspezialisten auf das „Race to  the Cloud“ in den USA gerechnet. Nach der lückenlosen Fertigstellung des schwarzen Asphaltbands im August 2011 steht am letzten Juni-Wochenende diesen Jahres der sechste Pikes Peak International Hillclimb auf diesem Belag an. Inzwischen wurde die Einschreibeliste geschlossen und unter den 97 Teilnehmern (64 Autos / 33 Motorräder) befinden sich gerade einmal sechs Europäer im Automobilbereich. Namen wie Simone Faggioli oder Christian Merli suchte man bislang vergebens in den Starterlisten. Dies ist auch in 2017 der Fall. Doch wenigstens ein Auto aus der Italienischen Bergmeisterschaft (CIVM) wird die Reise über den großen Teich antreten um in der Unlimited Division den Berg der Berge zu bezwingen. Der im April 2016 vorgestellte Picchio Alfa Romeo C4 den Marco Gramenzi bei einigen Bergrennen in Italien pilotierte, wird am Pikes Peak jedoch von seinem Landsmann Mirko Venturi, dem amtierenden Meister der Italienischen Grand Tourismo Super GT3-Rundstreckenserie, pilotiert.

Mission Titelverteidigung am Pikes Peak

20. Februar 2017

Das Bergrennen Pikes Peak in den USA scheint den Franzosen zu gefallen! Wir erinnern uns an den Sieg von Sebastien Loeb im Jahr 2013, mit dem absoluten Streckenrekord auf seinem Werks-Peugeot 208 T 16, aber auch an Romain Dumas, den Doppelsieger der Veranstaltungen der Jahre 2014 und 2016. Romain Dumas, der seit kurzem nicht mehr zur Riege der Werksfahrer bei Porsche gehört, wird in 2017 nach Colorado, zu seiner fünften Teilnahme am „Race to the Clouds“ zurück kehren. Seine Waffe wird erneut ein Protoytp aus der Französischen Rennwagenschmiede Norma sein, dass in der Kategorie Unlimited. Der Norma MXX RD Limited getaufte Portotyp ist neu. Weitere Details sind noch geheim. Fest steht zudem, das der Norma von Dumas-Team eingesetzt wird und ein zweites Fahrzeug in der Time Attack Klasse 1 an den Start bringen wird. Wer hier hinter dem Lenkrad platzt nehmen darf, ist ebenfalls noch nicht bekannt. Nach der Dakar-Rallye und der Rallye-Monte Carlo zu Beginn diesen Jahres, ist Romain Dumas ein viel beschäftigter Rennfahrer, doch der Termin des Pikes Peak Bergrennens am 25. Juni passt da wunderbar, nur eine Woche nach dem 24 Stunden Klassiker von Le Mans.