Neuner-Schallmauer von Trento knapp verpasst

2. Juli 2017

Der Florentiner Simone Faggioli schaffte auf Norma M20 FC Zytek beim Berg EM-Lauf von Trento-Bondone eine historische Rekordmarke von 9 Minuten 00, 52 Sekunden und war fast sieben Sekunden schneller als im Vorjahr. Faggioli gewann zum neunten Mal  das von der Scuderia Trentina organisierte Rennen. Das Podium komplettierten mit Christian Merli und Diego De Gasperi zwei Trentiner auf Osella. „Ich bin begeistert und fast ungläubig“, waren Faggiolis erste Worte nach der Ziellinie. „Das habe ich nicht erwarten, diese Zeit zu erreichen. Es ist wichtig zu sagen, dass es die Arbeit des gesamten Teams und der Pirelli-Techniker war. Auch auf dem letzten Streckenteil, konnte ich den Angriff dank der ausgezeichneten Reifen fortzusetzen“.

Trento-Bondone: Schon wieder Streckenrekord

3. Juli 2016

In völlig überlegener Manier gewann Simone Faggioli zum achten Mal den Berg-Klassiker von Trento auf den Monte Bondone, der diesmal zum FiA Hillclimb Cup und zur Italienischen Bergmeisterschaft (CIVM) gewertet wurde. Die 17, 3 lange und von unzähligen Spitzkehren gesäumten Strecke, die bis auf eine Meereshöhe von 1.350 Meter führt, bezwang Faggioli, im einzigen Rennlauf am Sonntag, in einer neuen Rekordzeit von 9:07,66 Minuten. Er startet bereits zum dritten Mal mit dem Werks-Norma M20 FC Zytek V8 an diesem Berg und war rund drei Sekunden schneller als im Vorjahr. Lokalmatador Christian Merli kämpfte am Trainingstag mit technischen Problemen am Werks-Osella FA 30, konnte zwar nach nächtlichen Arbeiten am Rennen teilnehmen, doch war der Wagen nicht 100% auf der Höhe. Merli erreichte am Ende zwar das Ziel als Gesamtzweiter, doch eine halbe Minute später als zuvor Faggioli, was ungewohnt deutlich ist. Bei seinem Debüt am Monte Bondone gelang dem jungen Umbrier Michele Fattorini auf Osella PA 2000 Honda (Foto oben) ein hervorragender dritter Rang. Knapp das Podium verfehlte Domenico Scola, der ebenfalls im Training mit elektrischen Problemen am Osella FA 30 Zytek zu tun hatte und dennoch am Renntag weiter Erfahrungen mit dem neuen Sportgerät sammeln konnte. Einen brillanten fünften Platz „over all“ erreichte „Jungvater“ Federico Liber im agilen Gloria C8P, der auch noch unter der 10 Minuten Schallmauer das Ziel erreichte. Aus deutscher Sicht ist zu attestieren, dass Egidio Pisano im Minichberger VW Golf den E1-Gruppensieg auf Gesamtrang 42 ins Schwabenland entführte und Edi Bodenmüller im ungewohnten Renault Clio Cup fünfter in seiner Klasse wurde, was Platz 89 in der Tageswertung bedeutete.