Boxengeflüster 06/2020: Wussten Sie schon dass…?

13. Juli 2020

DASS sich der harte Kern der Mitglieder des Homburger Automobilclubs am letzten Samstagabend, dem abgesagten Termin des 47. Homburger ADAC Bergrennen, zu einem „Wiedersehens-Grillabend“ nach langer Coronazeit getroffen haben. Am Materiallager des Bergrennens schwelgten knapp 30 HAC´ler und Formel-Pilot Gerd Kauff als „Specialguest“, in lange vermissten Bezingesprächen. Kauff reiste spontan aus Alzey an. Selbst als „Wurstleiter“ titulierte sich Jürgen Guckert, der hinter dem Grill stand und für heiße „Rennwürstchen“ und „Fleischküchelchen“ sorgte. In der abgesagten Saison hätte Guckert bei seinem Heimrennen auf der Käshofer Straße und erneut in Mickhausen als Rennleiter sowie in Osnabrück als Vize-RL fungieren sollen. DASS am 21. Juni endlich das erste Bergrennen in Europa nach dem Corona-Lockdown in Kroatien stattfand. „Wir freuen uns sehr, das erste Saisonrennen in Angriff nehmen zu können. Das zu tun, was wir lieben.“ Sprach Christian Merli und beendete prompt das 14. Nagrada Grada Skradina in Kroatien mit dem Gesamtsieg. Die Coronakrise mit der Absage der FIA-Europameisterschaft hatte die Saisonplanung von Europameister und Osnabrück-Streckenrekordhalter Christian Merli über den Haufen geworfen. So nutzte der italienische Top-Fahrer gern die Gelegenheit, Mitte Juni in Kroatien zu starten. Über den Winter hatte er an seinem imposanten Osella FA 30 Aerodynamik und Motor weiter verbessert und die Farben aufgefrischt. Ein Schaden beim letzten Test auf der Rundstrecke zwang ihn, das fix und fertig vorbereitete Auto kurz vor der Abreise nach Kroatien noch einmal komplett auseinanderzunehmen. Nun aber dürfte ihm der Siegerpokal Auftrieb für den Rest der Saison geben. In Italien hofft man derzeit noch auf eine abgespeckte Meisterschaft mit 4 oder 5 Rennen, auf die sich Merlis ganze Aufmerksamkeit richten dürfte. Einmal mehr will er seinem ewigen Konkurrenten Simone Faggioli (Norma M20 FC) Paroli bieten, der in Kroatien Zweiter wurde. DASS KW Berg-Cup „Chef“ Uli Kohl und seine Frau Brigitte anfangs Dezember erstmals Großeltern werden. Tochter Christina Fürst, die in den vergangen vier Jahren als Rallye Co-Pilotin im rot-weißen BROSE Skoda Fabia R5 auch zu Deutschen Rallyemeister-Ehren kam, wird eine Babypause einlegen. Bisher gab es für Uli und Brigitte nur den „Enkelhund“ Mayla, eine schokobraune Labradorhündin, die Christina gehört. Zwischenzeitlich wird Ursula Mayrhofer den „heißen Sitz“ neben Dominik Dinkel übernehmen. Christina bleibt natürlich auch in ihrer Babypause Mitglied des Brose Rallye Teams. DASS In diesem schwierigen Jahr, in dem auch die unzähligen Fans des Automobilsports aufgrund der Corona-Pandemie keine Gelegenheit zum Besuch der spektakulären Rennen in allen Sparten, wie der Rundstrecke, Rallye oder Bergrennen „vor Ort“, bedingt […]