Formel-Klasse wächst weiter – Marco Lorig im Dallara F3

13. März 2022

Trotz aller Widrigkeiten ist die Sehnsucht nach Motorsport am Berg groß. Dies beweist nicht nur der KW Berg-Cup mit seinen 122 Einschreibungen für die kommende Saison, auch im Lager der Formel-Fahrzeuge tut sich was. Marco Lorig aus dem Weserbergland ist nun stolzer Besitzer eines Dallara F305 Formel 3 und plant eine volle Saison in der Deutschen Bergmeisterschaft. Die Region zwischen Bielefeld und Hannover wird so zum „Formel 3-Bergland“, denn mit Patrick Rahn und Daniel Null kommen weitere F3-Piloten aus der Gegend. Marco Lorig ist in den Fahrerlagern der Bergmeisterschaft aufgewachsen. Mit seinem Vater Ingo, der vor 10 Jahren letztmals im KW Berg-Cup an den Start ging, und mit Mutter Susanne und Schwester Sanja war und ist er über viele Jahre ein Mitglied der viel gepriesenen Berg-Familie. Nach ersten Erfahrungen im Kart, konzentrierte sich der mittlerweile 28-jährige junge Mann aus Rinteln auf seinen beruflichen Werdegang, studierte Wirtschaft und Maschinenbau. Beim TÜV-Nord, der ihn auch im Rennsport etwas unterstützt, ist Marco als Ingenieur beschäftigt. Zudem hat es Lorig zum DMSB Sachverständigen gebracht und ist seit dem letzten November Technischer Kommissar der Stufe A. Mit Hilfe des Heiligenstädter „Formel 3-Berg-Pabst“ Sascha Herz ging es dann recht schnell für Marco Lorig, seinen Traum vom eigenen Formel 3-Rennwagen zu verwirklichen. Das Ex-Auto des späteren Formel 1-Piloten Paul di Resta wurde in Österreich als Rolling Chassis erworben und zwischenzeitlich bei der Drive Solutions GmbH in Heiligenstadt mit verschieden Komponenten neu aufgebaut. „Sascha und ich haben uns für einen Honda Mugen-Motor entschieden“ gibt Marco Lorig preis. „Motor und Steuergerät sind Serie, wie damals zur F3-Euro-Serie,  also noch mit Air-Restrictor. Das Auto wurde bei Sascha von Grund auf neu aufgebaut. Ich habe selten jemanden erlebt der so talentiert ist, Ahnung von seinem Fach hat und vor allem hilfsbereit ist. Ich kann nur jedem ans Herz legen, mit Sascha Herz und Drive Solutions-Motorsport zusammenzuarbeiten. Also, vielen Dank an Sascha Herz und auch den DMSB-Fachausschuss-Vorsitzenden Kevin Ferner, der mir in Sachen Fahrerlizenz zur Seite stand“. In diesen Tagen erfolgte die Auslieferung des schmucken Rennwagens und für Anfang April sind erste Testfahrten in Oschersleben geplant. „Mein Ziel war es immer einen Formel-Rennwagen bei Bergrennen zu pilotieren. Die Anschaffungskosten waren wohl höher als im Tourenwagenbereich, dafür ist der Dallara rennfertig und absolut konkurrenzfähig. Jahr für Jahr, beispielsweise in einen E1-Boliden zu investieren um mit dem Wettrüsten mitzuhalten, macht für mich wenig Sinn. Fahren wollte ich die Berg DM. Dieses und nächstes Jahr lasse […]

Hintergründe zur Absage des Eschdorfer Hill Race 2022

10. März 2022

In den Jahren 2020 und 2021 sah sich der Veranstalter des traditionsreichen Eschdorfer Bergrennens, dem einzig verbliebenen Bergrennen im Grossherzogtum Luxemburg, aufgrund der sanitären Sicherheitsauflagen und der Ungewissheit der Situation zur Absage gezwungen. Doch auch wenn sich die Lage nun deutlich zu verbessern scheint und keine Restriktionen mehr auf den Sportveranstaltungen lasten werden, so muss der Vorstand der «Union des Pilotes» leider dennoch bei seiner Entscheidung bleiben, auch dieses Jahr auf die Austragung des «European Hill Race» zu verzichten. Mit seinen 31 vorausgegangenen Ausgaben seit dem Premierenrennen im September 1988, zu denen sich noch die Erstauflage der FIA Hillclimb Masters 2014, für die der Motorsportweltverband Eschdorf als Austrangungsort auserkoren hatte, sowie der «Classic Day» gesellen, bei dem 2013 hundert Jahre Automobilsport in Luxemburg gefeiert wurden, hat sich das kleine Ardennerdörfchen in Sachen Bergrennsport einen hervorragenden Ruf bis weit über die Grenzen des Grossherzogtums hinaus geschaffen. Mehr oder weniger 5.000 Zuschauer aus Luxemburg, vor allem aber auch den Nachbarländern inklusive der Schweiz, Grossbritannien, den Niederlanden machten aus dem Eschdorfer Bergrennen eines der Topereignisse des nationalen Sportkalenders sämtlicher Disziplinen. Dies aus dem einfachen Grund, dass sich die Veranstalter stets darum bemüht haben, ein international hochwertiges Startfeld nach Luxemburg zu locken, so dass die absolute Mehrzahl der ausländischen Landesmeister und ihre wichtigsten Gegner mindestens ein Mal, oft sogar als treue Stammgäste in Eschdorf an den Start gingen. Die Kehrseite der Medaille ist jedoch, dass der Aufwand für eine Veranstaltung dieser Grössenordnung immer schwieriger zu stemmen wurde, umso mehr die Anzahl, Motivation und Abkömmlichkeit der ehrenamtlichen Helfer in den vergangenen Jahren immer weiter abgenommen hat, ein Phänomen, das durch die Pandemie bedingte Inaktivität und Isolation noch verstärkt wurde. Gleichzeitig wurde die Teaminfrastruktur der verschiedenen Teilnehmer im Laufe der Jahre immer professioneller und platzraubender, während der für das Fahrerlager zur Verfügung stehende Platz im Ort aufgrund von Bauarbeiten und schwindenden Interesses der Anrainer immer geringer wurde. So wurde es auch immer schwieriger, zum Beispiel möglichst vielen Teilnehmern einen Stromanschluss zu gewähren, Zuschauerparkplätze entfielen und auch die Zuschauerplätze entlang der Strecke wurden durch den natürlichen Wildwuchs immer schwieriger zugänglich und nutzbar. Hinzu kommen die Restrukturierung verschiedener ausländischer Meisterschaften und Rennserien, in deren Konzept das European Hill Race nun nicht mehr so richtig passte, sowie die Unmöglichkeit, für das Jahr 2022 im internationalen Terminkalender ein freies Wochenende zu finden, das möglichst nicht mit einem Lauf zur französischen, belgischen, deutschen und/oder Schweizer Landesmeisterschaft sowie im Optimalfall der Bergeuropameisterschaft […]

„King of the Hill“ aus Südafrika am Uphöfener Berg

5. März 2022

Ein echter „King of the Hill“ aus Südafrika geht beim 54. Int. Osnabrücker Bergrennen am 6./7. August an den Start: Rennpilot Pieter Zeelie, nahe Johannesburg zu Hause, kann es kaum erwarten, seinen leuchtend roten, rund 800 PS starken Toyota MR 2 V6 im Container auf die lange Seereise zu schicken. Es ist das erste Mal, dass ein Fahrer aus Südafrika an einem Bergrennen in Europa teilnimmt. Der Unternehmer eroberte zunächst Meisterschaften und Rekorde im Drag Racing am Steuer einer Cobra. Später pilotierte er in verschiedenen Disziplinen einen Lotus Exige und einen BMW M3 CSL. Vom Potenzial des Toyota MR2 war er so sehr überzeugt, dass er ihn in akribischer Arbeit vom Serienfahrzeug zu einem bildschönen und leistungsstarken Top-Boliden weiterentwickelte. Der Lohn war 2021 die „King of the Hill“-Trophäe beim Simola-Bergrennen in Knysna ganz im Süden von Südafrika (www.speedfestival.co.za). Und die nächsten Verbesserungen sind schon geplant: „Ich glaube, es kann noch ein ganzes Stück schneller gehen“, sagt der Champion aus Südafrika. Das Publikum am Uphöfener Berg darf sich also auf einen ganz besonderen Auftritt freuen!

ÖM-Star Karl Schagerl greift in der Berg-Europameisterschaft an

27. Februar 2022

Der pfeilschelle KFZ-Technikermeister Karl Schagerl vom Autohaus Purgstall in Niederösterreich wird 2022 den Fokus auf die Berg Europameisterschaft legen. Mit seinem VW Golf Rallye TFSI konnte er sich insgesamt 7x in Folge zum österr. Bergstaatsmeister küren und unzählige Streckenrekorde aufstellen. Nun folgt eine neue Herausforderung in der Berg Europameisterschaft. Dafür wird derzeit eifrig am Rennboliden gearbeitet und die Vorbereitungen für den Saisonstart im französischen St. Jean du Gard – Col St. Pierre (09./10. April) getroffen. Dabei wird der Niederösterreicher auf einigen Strecken erstmals an den Start gehen. Mit Reifenpartner AVON kann man jedoch auf die erfolgreiche und bewährte Unterstützung der letzten Jahre vertrauen. Antreten wird Karl Schagerl dabei in der Performance Klasse 1 der Berg-EM Kategorie 1 für Tourenwagen, wo er auf international starke Konkurrenten treffen wird. Diese werden etwa vom Schweizer Ronnie Bratschi im Mitsubishi Lancer Evo 7 RS EGMO oder dem Tschechen Dan Michl im Lotus Elise angeführt. Der Terminkalender der Berg Europameisterschaft 2022 umfasst insgesamt 10 Rennen in Europa. Unter anderem in diesem Jahr den italienischen Klassiker Trento Bondone mit über 17km Streckenlänge, oder die Highspeed-Rennen von Falperra in Portugal und St. Ursanne in der Schweiz. In Österreich wird das Rechbergrennen am 22.-23. April nach zwei Jahren Pause wieder ausgetragen und als 2. Meisterschaftslauf zur Berg-EM am Programm stehen. Das ADAC Glasbachrennen in Deutschland, sowie der slowakische Lauf in Dobsina, fehlen hier aus unterschiedlichen Gründen. Mit seinem potenten VW Golf Rallye TFSI zählt Karl Schagerl sicherlich zu den absolut schnellsten Tourenwagenpiloten in ganz Europa. Dennoch ist die Berg Europameisterschaft eine Herausforderung, auf die es sich optimal vorzubereiten gilt. Text: Hillclimbfans.com, Fotos: Team Schagerl

Auch Belgien führt zur Saison 2022 den FiA Performance-Faktor ein

22. Februar 2022

Bei den neun Läufen der Belgischen Bergmeisterschaft 2022 führt der RACB-Sport, also die nationale Motorsportorganisation, den FiA Performance-Faktor in den Tourenwagen und GT-Klassen ein. Damit hat ein weiteres Nachbarland der Bundesrepublik die Vorgaben aus Paris ratifiziert. Für Fahrzeuge der Kategorie 1 ist das neue Einstufungskonzept auf Basis des „Performance Faktor“ der FIA verpflichtend. Für alle diese Fahrzeuge müssen ab der ersten Veranstaltung die Leistungsfaktor-Angaben (Pf und -ID) im Anmeldeformular ausgefüllt werden. Daher ist es ab sofort erforderlich, das Fahrzeug im FIA-System zu registrieren. Dies gilt somit auch für Gaststarter aus den Nachbarländern wie zum Beispiel Deutschland, Luxemburg und Frankreich. Da zwischenzeitlich das Pf-Berechnungsmodul der FiA angepasst wurde, ist eine Neuberechnung für 2022 erforderlich. Foto: Henri Schwirtz

Saisonvorschau NSU Bergpokal 2022

21. Februar 2022

Kommen wir nun zum NSU Bergpokal. 17 NSU Rennfahrer teilen sich in diesem Jahr 14 Renn NSUs und werden wieder heftig um Punkte und Pokale kämpfen. Neben den Cracks an der Spitze wie Jörg Davidovic, Uwe Schindler, Christian Hindmash oder Thomas Krystofiak und Andreas Reich bereichert auch Jörg Höber wieder das Fahrerfeld und wird einiges daran setzen das Podium zu erstürmen! Zwei Neulinge stehen in den Starterlisten, zum einen Jannik, der jüngste Spross der bekannten Rennfahrer Familie Hofmann, der sich das Cockpit mit Jörg Davidovic teilt und zum anderen Sascha Sieber, der auf dem schnellen NSU TT von Christoph Schwarz unterwegs sein wird und genau mit ihm natürlich ein Team bildet! Na das hört sich doch erst einmal spannend an. Weiter spannend dürfte es in der Klassik-Wertung einhergehen, in der die Hatz um Pokale und schnelle Zeiten endlich eine Fortsetzung finden dürfte. Mit Michael „Mike“ Vogel, Volker Angelberger, Roman Szott, Michael Carell, Bernd Wallstein und Walter Voigt stehen hier sechs schnelle Piloten in der Einschreibliste. Besonders freuen sich die Insider darüber, den Spiess NSU TT von Walter Voigt wiederzusehen. Der Immobilienmakler von der Mosel wird wohl einerseits im bekannten VW Polo 16 V unterwegs sein, parallel aber auch in der klassischen Wertung des NSU Bergpokals. Das alles ist noch nicht das Ende der Fahnenstange, denn Uwe Schäf, Ende der Achtziger Jahre einer der Mitgründer des NSU Cups, wird genauso voll auf das Gas treten, wie Frank Kleineberg auf seinem bekannt schnellen NSU 1300 TT, der immer für Überraschungen in der Zeitenjagd zu haben ist. Text: Frank Altstädt, Foto: Henri Schwirtz

Top-Einschreibeergebnis zum KW Berg-Cup und NSU-Bergpokal 2022

17. Februar 2022

Insgesamt 139 Fahrerinnen und Fahrer auf 120 Autos sind die überaus erfreuliche Bilanz am Ende der Einschreibefrist zum 15. Februar 2022 – 24 Uhr. Das gibt Anlass zu Optimismus für den gesamten Bergrennrennsport in Deutschland, beweist die ungebrochene Beliebtheit der Bergrennserien des Berg-Cup e.V. und lässt auf eine ungetrübte, ja tolle und spannende Saison hoffen. Denn fast alles, was im „Hill Climbing“ Rang und Namen hat, ist in der Teilnehmerliste vertreten, gemixt mit interessanten Neuzugängen auf zum Teil bestens bekannten Fahrzeugen. Kommt es zu den jetzt anlaufenden Coronalockerungen, werden viele Veranstalter wieder in der Lage sein, ihre Veranstaltungen im wahrsten Sinne des Wortes „hochzufahren“. Vor den Akteuren des Cups liegt ein forderndes Programm von elf Bergrennen in Deutschland, Österreich und der Schweiz sowie – zumindest für diejenigen Teilnehmer, die sich dafür entschieden haben – zwei Fastest-Lap-Wettbewerben auf Rundstrecken. Auftakt dafür ist in Hockenheim am 26. und 27. März, der erste Gipfelsprint steht mit dem 17. Int. ADAC Bergpreis Schottenring vom 22. bis 24. April im Terminkalender. Hier ein kurzer Blick auf die Hitlisten der einzelnen Klassen. Die 2-Liter-Abteilung der gemeinsam gewerteten Gruppen H/FS/E1 liegt mit 28 Autos auf der Spitzenposition, gefolgt von 23 1400er-Rennern sowie 15 Fahrzeugen mit einem Hubraum von über 2000 bis 3000 Kubikzentimetern. Stark präsentiert sich der NSU-Bergpokal. 17 Fahrer teilen sich auf 13 TT und einen 1200C auf. Sechs der „Prinzen“ fahren um den Lorbeer der Klassik-Wertung. Da wir gerade das Thema Sonderpokale angeschnitten haben: Im Gesamt-Teilnehmerfeld sammeln acht Fahrer Punkte für die Gentleman Challenge, elf bis zu 27-jährige bewerben sich um die Youngster-Krone, 24 Berg-Cup’ler mischen in der KW 8V-Trophy mit und 26 Neu- oder Wiedereinsteiger „matchen“ sich um die Ehre des besten Rookies. Der absolute Hit ist aber die neu geschaffene Hill & Track Challenge, für die stolze 42 Nennungen eingegangen sind. Das Konzept mit seiner Mischung aus Spaß auf der Rundstrecke und drei Gipfelsprint-Top-Ergebnissen ist super angekommen. Vielleicht hat die neue Sub-Wertung ja auch zum Anstieg der Einschreibungen in der E1 über 3000 Kubik geführt. Unter deren 10 Boliden tummeln sich drei waschechte GT3-Renner sowie drei kraftstrotzende Allrad-Turbos, eingerahmt von vier weiteren PS-Monstern. Und wer weiß, vielleicht bekommt die beeindruckende Besetzung ja sogar noch Zuwachs. „Die Ausschreibungen unserer Serien gestatten es jedenfalls, auch nach dem Einschreibeschluss noch teilnahmewillige Fahrer und Teams aufzunehmen“, sagt Berg-Cup Oberhaupt, Serienmanager und Streckensprecher Uli Kohl. „Allerdings funktioniert dies dann nicht mehr über das Online-Portal, sondern über unseren Sportleiter […]

FIA Performance-Faktor gilt bereits ab 2022 auch in Österreich

15. Februar 2022

Ab der kommenden Saison 2022 gilt sowohl in der Österreichischen Berg-Staatsmeisterschaft sowie im Bergrallyecup der Performance Faktor. Diesen hat die FIA eingeführt, um bei den modernen Tourenwagen eine einheitliche Klasseneinteilung zu vollziehen. Nachdem bereits in Slowenien, Polen, Slowakei und Tschechien sowie in der Berg Europameisterschaft nach diesen, neuen Klassen gefahren wird, ist es 2022 auch in Österreich soweit. Ein Jahr später, sprich ab 2023 wird auch die Deutsche Bergmeisterschaft nachziehen. Neben der Berg-ÖM hat man sich auch bei einer Sitzung im Bergrallyecup dazu geeinigt, nach diesen Klassen zu fahren. Im Gegensatz zur österreichischen Meisterschaft wird jedoch ab der PF-Klasse 2 im Bergrallyecup nochmals eine Unterteilung eingeführt. Je weniger Punkte ein Auto hat, desto „radikaler“ wurde dieses für den Bergrennsport umgebaut. Sprich in der höchsten Klasse 5b werden sich die meisten, bisherigen Gruppe N Boliden wiederfinden. In der Klasse 1 wird in etwa Rupert Schwaiger mit seinem Porsche oder auch Stefan Promok mit seinem Mitsubishi zu finden sein. Der Performance Factor selbst setzt sich aus verschiedenen Komponenten eines Fahrzeuges zusammen, wie in etwa Motor, Getriebe etc. Aber auch aerodynamische Umbauten werden berücksichtigt und sind für die Klasseneinteilung maßgeblich mitverantwortlich. von Peter Schabernack, www.hillclimbfans.com

Erste Knospen beim 17. Int. ADAC Bergpreis Schottenring treiben aus

12. Februar 2022

Die Vorbereitungen zum 17. Int. ADAC Bergpreis Schottenring, dem reinen Tourenwagen-Bergrennen im hessischen Vogelsbergkreis laufen. Leider steht Kevin Ferner dem MSC rund um Schotten in diesem Jahr aus privaten Gründen nicht als Rennleiter zur Verfügung. Er wird den Saisonauftakt jedoch mit Rat und Tat, in allen Vorbereitungen zur Seite stehen und vollumfänglich unterstützen. „Als Rennleiter können wir dieses Jahr Bernd Körner begrüßen, der seine Aufgabe sicherlich mit Bravur und der Unterstützung von euch und uns meistern wird“, heißt es in der aktuellen Verlautbarung der Schottener. Weiterhin gibt es kleine Änderungen bei den Sportkommissaren, was aber aufgrund Terminüberschneidung notwendig wird. Die Kerntruppe bleibt auf jeden Fall zusammen. Die Ausschreibungen werden derzeit noch finalisiert und gehen dann zur Genehmigung an den DMSB, ca. Anfang März 2022 wird diese auf unserer Webseite des Clubs veröffentlicht. Dann sind auch die ersten Nennungen möglich. Der Vorstand des MSC ist optimistisch, den 17. Int. ADAC Bergpreis Schottenring endlich wieder vom 22.-24. April 2022 durchführen zu können und zu dürfen.

Formel 1 2022 – Können die Nachzügler aufholen?

6. Februar 2022

Während des Winters ist die FIA nicht nur mit dem Angleich der Lizenzvoraussetzungen für Teilnehmer der Deutschen Bergmeisterschaft beschäftigt. Nebenbei gilt es bei der Königsdisziplin, der Formel 1, das Saisonfinale von 2021 aufzuarbeiten, welches für einige Diskussionen gesorgt hat. Auch nächstes Jahr werden, trotz der Veränderungen am Auto, wieder Mercedes und Red Bull als die Favoriten gesehen. Die Frage stellt sich jedoch: Können die Nachzügler aufholen? Die Mittelfeldteams Am ehesten erhoffen sich Alpine und Aston Martin eine Steigerung in der neuen Saison. Alpine ist, Insidern zu Folge, ein Coup gelungen, indem sie eine Lücke im Reglement entdeckt haben. Deswegen haben sie bei Sportwetten auf Winamax mit einer Quote von 40,00 and 75,00 (Stand 31.01.2022) passable Chancen auf den Konstrukteurs Titel 2022. Der Wettanbieter zählt als einer der besten neuen Wettanbieter des Jahres 2022. Die Experten der Buchmacher haben die aktuellen Entwicklungen genau im Auge. Der Chef von Aston Martin will eine konstante Entwicklung im Team sehen, damit in ein paar Jahren sein Sohn Lance sich Weltmeister nennen kann. Dafür wurden im vergangenen Jahr einige Ingenieure von Mercedes und Red Bull abgeworben und keine Kosten gescheut. Der Plan ist in vier Jahren Weltmeister zu sein, die Regeländerungen bieten jedoch bereits jetzt die Möglichkeit einen Sprung nach vorne zu machen. Die Nachzügler Für Williams, Alfa Romeo und Haas steht eine wichtige Saison bevor. Nachdem man in den vergangenen Jahren nur wenig mit Punkten in Berührung gekommen ist, muss das neue Auto schnell sein, um einen Absturz in die Bedeutungslosigkeit zu verhindern. Williams war in der vergangenen Saison bereits auf einem guten Weg, verliert jedoch jetzt mit George Russell seinen besten Fahrer. Für Haas steht viel auf dem Spiel. In der vergangenen Saison verbesserte man das Auto während der Saison nicht, um den Fokus bereits auf das 2022 Fahrzeug zu legen. Sollte dieses wieder nicht überzeugen, steht ein Ausstieg vom Besitzer Gene Haas im Raum. Ähnlich sieht die Situation bei Alfa Romeo aus. Bereits im vergangenen Jahr gab es Gerüchte über eine Rückkehr von Andretti, jetzt soll auch Maserati interessiert sein, das Team in den kommenden Jahren zu übernehmen. Für definitive Prognosen ist es noch zu früh. Dennoch gibt es Tendenzen bei den Teams. Alpine könnte eine positive Überraschung werden und auch Aston Martin erhofft sich eine konstante Verbesserung. Bei den Nachzüglern schaut es primär für Williams gut aus. Bei Haas und Alfa Romeo erscheint es als die letzte Chance erfolgreich zu sein. Für […]

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