Sandra Becker und Canio Marchione sichern sich den Titel

22. September 2021

Nach dem Bergrennen von Sainte-Cécile in Belgien stehen nun die Meister der Luxemburger Berg-Meisterschaft 2021 fest. Für die Meisterschaft des Großherzogtums zählten in diesem zweiten Corona-Jahr nur 5 Bergrennen in Belgien, Frankreich und Deutschland, die vier besten Ergebnisse wurden addiert. Nicht weniger als 7 Rennen die im ACL-Kalender aufgenommen waren, wurden vor allem wegen der Covid 19-Pandemie abgesagt. In der Kategorie 1 „Produktions-Tourenwagen“ geht der Titel in diesem Jahr an Sandra Donkels-Becker im Renault Clio Cup (Foto oben). Die Entscheidung sollte im letzten Rennen zu ihren Gunsten fallen, nachdem sie 8,18 Punkte mehr als François Flammang (Peugeot 206) geholt hatte. Das reicht am Ende, um sich den Titel 2021 mit 5,03 Punkten Vorsprung zu sichern. Platz 3 geht an Tania Flammang im VW Fun-Cup. In der Kategorie 2 „Rennwagen“ war der Kampf um den Titel zwischen Canio Marchione im Osella PA 21 (Foto Mitte) und Daniel Donkels im Ligier JS Honda (Foto unten) sehr eng. Nach den Bergrennen von La Broque (F), Grancourt (B) und Osnabrück (D) sah es gut aus für Daniel Donkels. In Turckheim konnte Canio Marchione die Tür öffnen und die Entscheidung fiel hier in Sainte-Cécile. Hier war es der Italo-Luxemburger, der mit einem 7. Platz in der Gesamtwertung und einem 2. Platz in seiner Klasse und mit nur 1,56 Punkten Vorsprung die nötigen Punkte sammeln konnte, um noch in der Schlusswertung Daniel Donkels knapp zu überflügeln. Platz 3 geht an Chris Klein. Es ist der bislang 5. Meistertitel von Canio Marchione in beiden Kategorien und in seiner ersten Saison mit dem italienischen Rennsportwagen mit Motorrad-Triebwerk. Fotos: Herni Schwirtz

EM-Finale im Starkregen abgebrochen – Merli siegt dennoch

21. September 2021

Immerhin sieben Rennen zur Europa-Bergmeisterschaft (EBM) kamen in diesem zweiten Coronajahr 2021 zustande, was allein schon als Erfolg zu bewerten ist. Wie schon so oft in den vergangen Jahren waren die Würfel im Kampf um die beiden Titel bei den Rennsportwagen (Kategorie 2) und den Tourenwagen  (Kategorie 1) bereits nach dem vorletzten Rennen in Slowenien und vor dem Finalwochenende im kroatischen Buzet gefallen. Angesichts der meteorologischen Gegebenheiten vor Ort, war das auch gut so. Antonino Migliuolo aus  dem Norden Italien brauchte in Buzet nicht mehr anzutreten. Er hatte erstmals die EM-Krone mit seinem Mitsubishi Lancer schon vor zwei Wochen in Illirska Bistrica errungen. Nach seinem Ausfall zu Saisonbeginn in Spanien hatte auch Simone Faggioli auf Grund der Streichresultatsregelung keine Chance mehr seinen italienischen Landsmann Christian Merli den Titel streitig zu machen. Das dreitägige Programm zum 40. Jubiläum des ältesten kroatischen Automobilevents am Berg, war geprägt von wechselhaftem Wetter, von Regen am ersten Tag, trockenem, sonnigem und schwülem Trainingstag bis hin zu extremen Starkregen am Sonntag, dem Tag der Entscheidungen. Der erste Rennlauf brachte zwar leichten Regen aber einigermaßen regulären Bedingungen. In Mitten des zweiten Laufs, nach einer fast zweistündigen Unterbrechung kam dann die Entscheidung der Internationalen Sportkommission, das Rennen abzubrechen. Somit der erster Lauf entscheidend war. Dies geschah zum ersten Mal in der Geschichte des „Buzetski dani-Rennens“ in den vier Jahrzehnten dieser Veranstaltung. Ein betrübliches Ende des Jubiläums mit nicht weniger als 240 Startern aus 13 Ländern. Da auch am Morgen beim beginnenden historischen Feld noch bessere Bedingungen herrschten, spülte es den Italiener Piero Lottini im 31 Jahre jungen Osella PA 9/90 (Bild Mitte) in der Tageswertung auf den dritten Gesamtrang nach vorne. Italiens Ass Christian Merli wurde hingegen Gesamtsieger, dank des besten ersten, aber auch einzigen Laufs auf abtrocknender Strecke, mit seinem Osella FA30 Zytec LRM, in einer Zeit von 2: 27.312 Minuten und einem Durchschnitt von 122.214 km/h. Dessen größter Rivale,  sein Landmann Simone Faggioli, war im Norma M20 FC Bardahl um 6.403 Sekunden langsamer. Dritter in der europäischen Kategorie II wurde der Franzose Sebastien Petit (Nova NP01-2) mit einem Rückstand von 8,454 Sekunden, deutlich vor den beiden Osella FA 30-Piloten Milos Benes (CZ) und Diego Degasperi aus Italien. Den Wettbewerb der Kategorie I, Tourenwagen im Performance Faktor, gewann der Pole Szymon Lukaszczyk im „Monster“ Mitsubishi Lancer (Foto oben) mit einer Zeit von 2:43,975 Minuten, was ihm für den sechsten Gesamtplatz reichte. Direkt hinter ihm schrieb sich der […]

Wer wird erster KW Berg-Cup Kombi-Meister

20. September 2021

Der KW Berg-Cup biegt am kommenden Wochenende in St. Agatha auf die Zielgerade ein. Mit dem „NOBLEND Automobil Bergrennen Esthofen – St. Agatha“ beendet der KW Berg-Cup am 25. und 26. September in Oberösterreich seine 33. Saison, die in der langen Tradition dieser Rennserie eine ganz besondere ist. Bis einschließlich 2019 betätigte sie sich ausschließlich bei Bergrennen. Das sollte auch 2020 so sein, doch die Corona-Pandemie erzwang einen Totalausfall, nicht eine einzige der 15 in vier Ländern geplanten Veranstaltungen konnte zur Austragung kommen. Dies beeinflusste die Planungen für 2021 massiv. Da frühzeitig klar war, dass die ersten Bergrennen des Jahres wegen Corona erneut in ihrer Durchführung extrem gefährdet waren, suchten die Verantwortlichen nach Alternativen. Diese wurden in Form von Veranstaltungen auf permanenten Rennstrecken gefunden. Da es aber nicht möglich ist mit Bergrennautos, die für kurze Sprintstrecken konzipiert sind, an klassischen Rundstreckenrennen teilzunehmen, musste ein besonderes Format für diese Auftritte geschaffen werden. „Fastest Lap“ heißt die Lösung, die aus drei 20- minütigen Zeitslots besteht, aus denen die jeweils schnellste gefahrene Runde zur Wertung herangezogen wird. Slot eins dient dem Training, die Nummern zwei und drei dem Wettbewerb. Die Top-Zeiten der beiden Race-Heats werden addiert und bilden so die Grundlage für das Rennergebnis. Zwei dieser Rundstrecken-Auftritte – Ende März in Hockenheim und anfangs Mai in Oschersleben – sowie ab Juni acht Bergrennen in Deutschland, Österreich und der Schweiz sah der KW Berg-Cup Kalender vor. Doch es kam anders. Denn bald stand fest, dass die Bergrennen vor hohen, zum Teil unüberwindlichen Hürden standen. Der Auftakt der Bergsaison rückte immer weiter nach hinten, vom Juni in den August. Deshalb kehrte der KW Berg-Cup Ende Juli noch einmal nach Hockenheim zurück. Erst Ende August gelang die Rückkehr auf gewohntes Terrain mit den Bergrennen Osnabrück und Oberhallau. Am 25. und 26. September werden in „St. Agatha“, wie der beliebte Event in Oberösterreich kurz genannt wird, alle finalen Entscheidungen im KW Berg-Cup und NSU-Bergpokal fallen. In den Klassen, Sonderwertungen und im Gesamt-Ranking. In diesem haben Leader Erwin Buck (470,63 Pkte. / VW Spiess Scirocco), das Mitsubishi-Lancer-Evo-9-Team Jürgen Plumm / Lars Bröker (455,00 Pkte.) sowie Armin Ebenhöh und Tobi Mayer (434,96 Pkte.) mit ihrem Minichberger VW Scirocco die Trumpfasse im Ärmel. Und auch der viertplatzierte Marcel Gapp (405,71 Pkte. / BMW M3 E36) besitzt noch Chancen auf den goldenen Lorbeerkranz. Die Jahressiegerehrung der Traditionsmeisterschaft und des angeschlossenen NSUBergpokals ist für den 15. Januar 2022 in Bad Mergentheim angesetzt, […]

Erste Vorschau zum FiA Hillclimb Masters in Portugal

17. September 2021

Von 2020 auf 2021 verschoben, findet vom 7. bis 10. Oktober die vierte Ausgabe der FIA Hill Climb Masters statt, bei der sich die Elite der Bergpiloten aus ganz Europa in der portugiesischen Stadt Braga trifft. Nach Luxemburg, Tschechien und Italien führt das im zweijährigen Rhythmus ausgetragene FIA Hill Climb Masters diesmal in den äußersten Westen des europäischen Kontinents – nach Portugal. Unter der Flagge Deutschlands, aber nach dem leidigen DMSB-Beschluss ohne eigene Delegation und Mannschaft für den Nations Cup, haben nach bisherigen Informationen Alexander Hin (Osella PA 30), Georg Lang (Tatuus Formel Renault Evo), Erwin Buck (VW Spiess Scirocco 16v) und Robert Meiers (Tatuus Formel Renault) gemeldet. Ursprünglich im Vorjahr geplant, aber aufgrund der COVID-19-Pandemie verschoben, findet der anspruchsvolle Wettbewerb in diesem Jahr mit Qualifikationsrunden in ganz Europa statt, die es den Top-Fahrern vieler nationaler und internationaler Meisterschaften ermöglichen, an den FIA Hill Climb Masters teilzunehmen. Das Grundprinzip der FIA Hill Climb Masters ist es, eine Veranstaltung mit den besten Fahrern der vergangenen Saison zu organisieren. Die sich qualifizierenden Fahrer kommen aus der FIA Berg-Europameisterschaft und dem FIA International Hill Climb Cup (Top 12) sowie aus den nationalen bzw. Zonenmeisterschaften (Top 5 insgesamt, Top 3 der Gruppenunterwertungen). Die Qualität der 150 Pilotinnen und Piloten umfassenden Teilnehmerliste verspricht ein sehr hohes Niveau, da sich die Elite des Bergrennsports zu einem außergewöhnlichen Event versammelt. Die FIA ​​Hill Climb Masters bieten eine einzigartige Gelegenheit, um an der Spitze eine Konfrontation zwischen Fahrern verschiedener Nationen und Autos unterschiedlicher Bauart zu ermöglichen. Die Strecke des FIA Masters 2021 folgt den ersten 2,97 Kilometern der berühmten „Rampa da Falperra“, die seit 1978 in der Berg-Europameisterschaft verankert ist. Die Straße vom Stadtrand von Braga nach Falperra ist bekanntlich schnell. Für die Veranstaltung im Oktober wird der Servicepark der Teams ganz oben im Zielauslauf, auf der Esplanade der Wallfahrtskirche „Sameiro“ aus dem 19. Jahrhundert verlegt. Das Programm 2021 wird sich deutlich von dem der früheren Ausgaben unterscheiden. Die Abnahme beginnt bereits am Nachmittag des Donnerstag, 7. Oktober. Der Freitag, 8. Oktober, steht ganz im Zeichen der Fahrer- und Nationenparade im Stadtzentrum von Braga sowie der Fortsetzung der technischen Kontrollen. Am Samstag, 9. Oktober, steht das Training mit drei Läufen auf dem Programm. Am Sonntag, 10. Oktober wird es ernst mit drei Rennläufen und der Vergabe von Gold-, Silber- und Bronzemedaillen für die Besten in den vier Kategorien und im Nationenpreis. Weitere Informationen auf den folgenden Websites: FIA: […]

Altenstrasser gibt das Go für St. Agatha

15. September 2021

Eines der diesjährigen absoluten Highlights im deutschsprachigen Raum, wo wegen Corona erneut kaum Bergrennen stattfanden, kann am letzten September-Wochenende in Oberösterreich starten. Mit fast 200 Einschreibungen kommt ein mächtiges und hochklassiges Starterfeld unweit der bekannten Donauschlinge zusammen. Die Akteure der Deutschen Bergmeisterschaft und des KW Berg-Cup werden auf der 3.210 Meter langen Hochgeschwindigkeitsstrecke ihre ersten Meister unter Coronabedingungen krönen. Die brandneue Corona-Verordnung liegt nun Ok-Chef Markus Altenstrasser vor und er gibt grünes Licht für das Internationale NOBLEND Autobergrennen Esthofen -St. Agatha am 25.-26. September 2021. „Unser Mut und die nächtelange Arbeit haben sich ausgezahlt. Die Behörde teilte uns am 14. September mit, dass wir die Genehmigung für die Durchführung erhalten werden“, so der ehemalige Markenpokal-Spezialist und Truck-EM Pilot. „Für die Anreise benötigt jeder der 10.000 erwarteten Zuschauer ausnahmslos einen gültigen 3G-Nachweis (Antigen-Test nicht älter als 24 Stunden!) und man muss sich via Smartphone mittels QR-Codes für die Veranstaltung registrieren. Der 3G-Check ist so geplant, dass dieser bereits auf der Zufahrt zu den Parkplätzen kontrolliert wird und die Registrierung problemlos ebenfalls aus dem Auto heraus erfolgen kann“, so Altenstrasser weiter. „Wenn jeder schon bei der Zufahrt seine notwendigen Nachweise bereit hält, geht alles sehr rasch und es steht dem gewohnten Flair des Bergrennens von Esthofen nach St. Agatha nichts mehr im Weg“. Im Raum stand auch eine Anfrage der Behörden, ob der MSC Rottenegg das Areal nicht total absperren könne, sagt der Organisationsleiter in einem Zeitungsinterview. „Das hätte rund zehn Kilometer Absperrungen bedeutet, was von uns nicht zu stemmen gewesen wäre und ohne zahlende Besucher ist das Rennen schlicht unfinanzierbar. Wir bitten alle Teilnehmer und Zuschauer um Mithilfe. Haltet Euch an die Vorgaben, damit einem reibungslosen Ablauf der Veranstaltung nichts mehr im Wege steht. In Zeiten wie diesen geht es nur gemeinsam und daher unsere Bitte: Lasst uns gemeinsam zeigen, dass Motorsportler zusammenhalten, und lasst uns zusammen dieses Event wieder zu einem motorsportlichen Highlight werden“, appelliert schon jetzt die Rennleitung. Wer am Samstag und Sonntag noch nicht genug vom Bergrennen St. Agatha bekommen hat, der kann am direkt darauf folgendem Montagabend, beim virtuellen Bergrennen im SimRacing seine Künste selbst unter Beweis stellen oder im Livestream als Zuschauer in die Verlängerung gehen. Organisiert wird das Ganze im Rahmen des ADAC SimRacing Berg-Cup und der Röttele-Berg-Challenge von der GTR4u.de-Community.

Gleich wieder von Null auf Hundert – Osnabrück macht Mut

23. August 2021

Seit dem ersten Oktoberwochenende 2019 fand erstmals wieder in Deutschland ein Bergrennen statt. Dass dies dem MSC Osnabrück mit seinem 53. Int. Osnabrücker ADAC Bergrennen gelang, hatten viele Anhänger der so traditionsreichen Motorsportart, erhofft und erwartet. In festen Besucherzonen und nach der GGG-Regel waren sogar, in begrenztem Umfang Zuschauer am Uphöfener Berg zugelassen. Die lange Vorbereitungszeit in der Organisation, mit einem eigens aufgestellten Hygienekonzept zahlte sich aus. Bernd Stegmann und seine Mitverantwortlichen setzten in der Pandemie ein Zeichen der Hoffnung für das Jahr 2022, und für die zahlreichen Veranstalterkollegen aus der Deutschen Bergmeisterschaft und dem KW Berg-Cup. In der Borgloher Schweiz, war man von Seiten des veranstaltenden MSC Osnabrück am Ende der Veranstaltung zwar nass bis auf die Unterhosen, aber dennoch sehr zufrieden unter diesen noch nie dagewesenen Umständen ein Bergrennen dieser Güte über die Bühne gebracht zu haben. Klar, die wunderbare, unbeschwerte Atmosphäre der vergangen Jahre, mit über 25.000 Zuschauern an der Strecke, konnte sich so natürlich nicht einstellen. Aber, der erste Schritt ist getan und der Weg aufgezeigt für eine wieder mehr Bergrennen umfassende Meisterschaftsrunde im kommenden Jahr. Das Osnabrücker Bergrennen war zugleich auch das letzte Bergrennen in der Bundesrepublik in 2021, denn die Läufe in Eichenbühl und Mickhausen sind bereits abgesagt. Dass es der Bergrenngemeinde nicht zu wohl wird, dafür sorgte am Sonntagnachmittag gegen 16 Uhr der Wettergott. Petrus öffnete seine Schleusen über dem Veranstaltungsgelände und ein Wolkenbruch veranlasste die Rennleitung den gerade erst begonnen 4. Rennlauf, sowie den Rennablauf generell zu stoppen. Mit dem Auswertungsmodus der schnellsten zwei aus viel Läufen, waren so eh keine Zeitverbesserungen in der Tageswertung mehr möglich. Schade nur für die Wertung der Deutschen Bergmeisterschaft, wo in diesem Jahr bei jedem der wenigen einzelnen Rennläufe Punkte vergeben werden. So, also nur drei Mal DM-Punkte, plus Zusatzpunkte aus dem letzten Trainingslauf. Beim Rennen in St. Agatha in fünf Wochen, werden weitere letzte Zähler vergeben und die Meister in der DM und den DMSB Berg-Cups hoffentlich gefunden. Auffällig war, die Disziplin aller Aktiven die zum Großteil sehr lange nicht mehr im Rennauto saßen. Übermotiviert ging niemand ans Werk und so blieben schlimme Unfälle aus. Diejenigen die bereits einige Bergrennen dieses Jahr auf der Uhr haben, wie vor allem die Franzosen, spielten ihren Vorteil gnadenlos aus, allen voran die Familie Petit. Der Gesamtsieger des Wochenendes Sebastien Petit kann die meisten Kilometer überhaupt auf Bergrennstrecken und Autobahnen in diesem Jahr vorweisen. Der Französische Meister tingelte in […]

Diese Bergrennen stehen 2021 noch an

20. August 2021

Seit April laufen die diesjährigen Bergrennen in Europa und mit dem sich annähernden Oktober rückt auch das Ende der Saison langsam in Sicht. Nichtsdestotrotz stehen noch einige spannende Rennen für die kommenden Monate an, die Fans auf dem Schirm haben sollten. Ob die FIA Berg EM, die FIA Hillclimb Masters oder die deutsche Automobil Bergmeisterschaft, Freunde des Bergrennens kommen definitiv noch auf ihre Kosten. Ebenso wie bei den Bergrennen, läuft auch die Runde der Deutsche Tourenwagen-Masters (DTM) noch bis Oktober, anschließend dürfen sich Motorsport-Fans zumindest noch mit der Formel 1 und dem MotoGP vergnügen. Vor allem bei der Formel 1 ist in diesem Jahr ordentlich Spannung mit von der Partie, bei der sich Lewis Hamilton im Mercedes und Max Verstappen von Red Bull ein Kopf an Kopf Rennen liefern. Buchmacher sehen die zwei Topfahrer aktuell gleichauf, auch wenn Hamilton nach dem Ausscheiden Verstappens momentan die Nase vorn hat. Wer einen sicheren Sportwetten Bonus nutzt, sollte sich für einen der beiden Piloten entscheiden, die Dominanz gegenüber der Konkurrenz ist schlichtweg zu groß. Doch der Fokus liegt sicherlich zuerst auf den anstehenden Rennen der Bergmeisterschaften 2021. Welche Termine Fans keinesfalls verpassen sollten, haben wir hier zusammengefasst. August Die deutsche Automobil Bergmeisterschaft geht schon an diesem Wochenende mit dem Osnabrücker ADAC Bergrennen verspätet los. Bei Deutschlands nördlichstem Rennen kommen traditionell einige der besten Fahrer des internationalen Feldes zusammen, um auf der schmalen und kurvigen Strecke zu glänzen. Etwas über zwei Kilometer gilt es hier zu überwinden, wenn vom 21. bis zum 22. August die Motoren angeschmissen werden. Auch die Österreichische Bergmeisterschaft 2021 blickt auf das Nächste Event in Slowenien in Ilirska Bistrica. Das Rennen zählt ebenfalls zur Berg-EM und die rund fünf Kilometer lange Strecke hat einiges zu bieten. So unter anderem einen Kreisverkehr, der seit dem vergangenen Jahr auf der Route liegt. Ansonsten begeistern Schikanen, Spitzkehren und enge Kurven die Zuschauer und fordern die Fahrer gleichermaßen heraus. Das Rennen findet am 28. und 29. August im Südwesten des Landes statt. Zeitgleich brüllen die Motoren auch in der Deutsch-Schweiz, zwischen Schwarzwald und Rheinufer beim Bergrennen Oberhallau, mit Zuschauer und den Aktiven des KW Berg-Cup. In St. Andrä-Kitzeck in der Steiermark steht am 22. August ein Lauf des Bergralleycups 2021 an. Die Strecke dürfte dem ein oder anderen von den Österreichischen Bergmeisterschaften bekannt sein und liegt über zwei Kilometer idyllisch in den Weinbergen der Region. Außerdem bietet sie einen guten Fahrfluss ohne enorm komplexe […]

Wieder Top–Automobilsport am „Uphöfener Berg“ – mit Besuchern

15. August 2021

 Nach einem Jahr Corona-bedingter Pause kehren am 21./22. August die internationalen und nationalen Spitzenpiloten beim 53. Int. Osnabrücker ADAC Bergrennen an den „Uphöfener Berg“ zurück. Unter Einhaltung eines umfangreichen Hygienekonzeptes freut sich der MSC Osnabrück e.V. im ADAC als Veranstalter, auch Besucher an der Rennstrecke begrüßen zu dürfen. Die Tickets können online gebucht werden. Hierbei kann man zwischen den Veranstaltungstagen Samstag und Sonntag auszuwählen. Dabei stehen entlang der Rennstrecke insgesamt 5 Besucherzonen zur Auswahl, für die man Tickets buchen und das spektakuläre Renngeschehen an den Schlüsselstellen der 2,030 km langen bestens verfolgen kann. Zudem können die Besucherparkplätze diesmal kostenlos benutzt werden. Beim Finale zum diesjährigen FIA Int. Hill Climb Cup gehen insgesamt 146 Starterinnen und Starter aus 13 (!) Nationen an den Start. Sowohl in der Kategorie der Tourenwagen als auch der offenen Rennsportwagen haben absolute Spitzenfahrer genannt, so dass man über das gesamte Wochenende beim Fight gegen die Uhr absoluten Automobilsport der Spitzenklasse erwarten darf. Welche Piloten gehören zum engsten Favoritenkreis und zählen damit als erste Aspiranten auf den großen Gesamtsiegerpokal von „autoservice.com“? Dem Franzose Sebastien Petit gelang schon im Jahr 2018 mit dem Gesamtsieg der große Wurf. In diesem Jahr möchte er diesen Erfolg gerne wiederholen und nach zahlreichen internationalen Erfolgen in diesem Jahr mit seinem neuen NOVA NP 01 Sportwagen hat er auch den bestehenden Rekord von 50,055 sec. im Auge. Ebenso motiviert kehrt der beliebte Schweizer Marcel Steiner mit dem LobArt Honda LA01 in das Osnabrücker Land zurück. Für ihn bedeutet das Rennen Saisonpremiere, nachdem sein Rennfahrzeug noch einige Modifizierungen und Tests für einen erfolgsversprechenden Start benötigte. Premiere mit seinem neuen Rennfahrzeug hat auch der junge Schweizer Robin Faustini. Nach mehreren Jahren mit einem Formel 3000 möchte er bei seinem ersten Auftritt mit einem Osella FA 30 gleich für Furore sorgen und in der Spitze mitmischen, ohne echte Testkilometer zurückgelegt zu haben. Über 30 Formel- und Sportrennwagen sorgen für ein besonderes Erlebnis und rasante Geschwindigkeiten, wobei auf der Strecke bis über 200 km/h an Spitzengeschwindigkeiten erreicht werden. Nicht minder spannend geht es bei der zahlenmäßig am stärksten vertretenen Gruppen der Tourenwagen zu. Auch hier werden heiße Duelle erwartet. Der Tourenwagenrekordhalter Ronnie Bratschi (Mitsubishi Evo RS) aus der Schweiz hatte vor wenigen Wochen einen Rennunfall und nun wird er bis zur letzten Minute an seinem Fahrzeug reparieren, um die Reise in den Norden Deutschlands antreten zu können. Er hat in jedem Fall starke Konkurrenz. Besonders der im FIA Hill Climb Cup führende Dan Michl (Tschechische Republik) mit […]

Report Alpe Nevegal (I) Höhen und Tiefen für die Deutschen

10. August 2021

Spannender Bergrennsport wurde auch in diesem Jahr im italienischen Belluno geboten. Dabei sorgte am Sonntag das Wetter für Troubles, nachdem am Trainingstag der Regen erst kurz nach dem letzten Fahrer einsetzte. Der 1. Rennlauf wurde durch kurze Regenspritzer zu einem echten Reifenroulette, ehe kurz vor den E1 1,6l Piloten im oberen Teil ein längerer Regenschauer über Nevegal hereinbrach. Dabei starteten einige Fahrer mit Slicks zu diesem Lauf, was zu diesem Zeitpunkt leider die falsche Wahl war. Dass die letzten offenen Rennwagen dann schon wieder auf die profillosen Reifen setzten, zeigte wie schnell sich die Bedingungen änderten. Der 2. Rennlauf ging dann zum Glück komplett trocken über die Bühne. Leider erlebten ausgerechnet die österreichischen Fahrer ein sehr schwieriges Rennwochenende in Belluno mit vielen Ausfällen und technischen Defekten. Dazu gesellte sich auch der Schwarzwälder Alexander Hin, dem im zweiten Lauf ein Missgeschick passierte, das sie Schaltung lahmlegte. Teamkollege Georg Lang glänzte hingegen bei seinem ersten Auftritt in „bella Italia“. Im Kampf um den Gesamtsieg konnte sich mit einer exzellenten Leistung der Trentiner Diego Degasperi gegen die starke Konkurrenz durchsetzen. Mit seinem Osella FA30 Zytek konnte er mit beeindruckenden Zeiten für Begeisterung sorgen. Vor allem in Rennlauf 1 nutzte er als letzter Fahrer die besser werdenden Bedingungen gnadenlos aus. Auf dem zweiten Platz folgte Stefano di Fulvio mit seinem Osella PA30 Zytek, der heuer erst sein zweites Bergrennen absolvierte. Mit seiner spektakulären Fahrweise konnte er sich in Rennlauf 2 sogar die Bestzeit realisieren. Durch seine frühere Startposition in Rennlauf 1 setzte er noch auf Regenreifen, jedoch hielt sich mit 2,5sec. sein Rückstand auf den Sieger trotzdem in engen Grenzen. Mit der fünftschnellsten Zeit, trotz Regenreifen lag Alexander Hin im „nackten“ Osella PA 30 mit neuem LRM-Motor nach dem ersten Rennlauf auf Gesamtrang 5 und in Reichweite des Podiums. In Lauf zwei strandete Hin dann aber auf der Strecke. „Ein Klettverschluss löste sich vom Akku, sodass die Schaltung aussetzte“, erklärte Hin. „Dennoch bin ich ganz Zuversichtlich. Jeder Meter hier, mit dieser Rakete, war für mich Gold wert“. Das Gesamt-Podium komplettierte Federico Liber mit dem Gloria C8P Evo, der mit einer tollen Performance an diesem Wochenende glänzen konnte. Im 1. Rennlauf musste er sich nur knapp geschlagen geben, jedoch legte er dort den Grundstein für eine Platzierung am Podium. Im trockenen 2. Rennheat konnte er dann abermals eine Spitzenzeit fixieren. Rang Vier im Gesamtklassement sicherte sich sein Teamkollege Mirko Venturato. Mit exzellenten Zeiten am Steuer […]

Vorschau Alpe del Nevegal (I) Sieben Deutsche auf einen Streich

5. August 2021

Beim 47° Bergrennen Alpe del Nevegal in Belluno darf trotz des zeitgleich stattfindenden CIVM-Lauf in Süditalien ein echt hochkarätiges Starterfeld begrüßt werden. Die Fans müssen dagegen zuhause bleiben, denn das Rennen findet unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Die anspruchsvolle Strecke in der Region Venezien wird dabei dennoch für spannenden Bergrennsport sorgen. Mit von der Partie sind, neben sieben Deutschen auch einige Fahrer aus Österreich, zählt dieses Rennen doch nach einigen Jahren wieder zur Österreichischen Berg-Staatsmeisterschaft. Im Kampf um den Gesamtsieg dürfte es dabei sehr spannend werden. Als einer der großen Favoriten geht dabei der Trentiner Diego Degasperi ins Rennen, der mit seinem Osella FA30 Zytek sich für einen Start im heimatnahen Belluno entschieden hat. Mit dem spektakulären Boliden ist ihm dabei sicherlich einiges zuzutrauen. Einer der größten Herausforderer dürfte dabei Stefano di Fulvio mit dem neuaufgebauten Osella PA30 Zytek sein. Mit diesem Boliden konnte er gleich beim ersten Einsatz im Frühjahr mit einer eindrucksvollen Leistung überzeugen, womit man ihm auch in Belluno einiges zutrauen wird können. Für zusätzliche Spannung wird beim Bergrennen 47° Alpe del Nevegal der Italiener Denny Zardo sorgen, der nach ein paar Jahren Pause sein Comeback mit seinem Norma M20FC Zytek absolvieren wird. Erstmals dieser Herausforderung wird sich der Deutsche Alexander Hin stellen, der seinen von Lang-Motorsport neuaufgebauten Osella PA30, jetzt mit neuem Zytek LRM-Motor an den Start bringen wird. Auch er ist im Kampf um die Topzeiten keines Falls zu unterschätzen, kennt die Strecke ab noch kaum. Des Weiteren wird der Kärntner Bernhard Gradischnig mit seinem Norma M20FC Synergy ebenfalls das erste Mal dieses Rennen in Angriff nehmen. Auch er konnte zuletzt sich immer besser in Szene setzen und sollte durchaus in der Lage sein um die Topplatzierungen mit zu fighten. Nicht unterschätzen sollte man auch den Italiener Renzo Meneghetti mit dem Lucchini BMW, der ebenfalls in Belluno schon mit starken Rennen zu glänzen vermochte. Erstmals wird der Deutsche Stefan Armbruster seinen neuen PRC S4 BMW an den Start bringen und zudem in Italien überhaupt das erste Mal an den Start gehen. Aber auch aus der kleineren Klasse dürften einige Piloten ganz vorne um den Sieg mitmischen. Allen voran der Italiener Federico Liber mit dem Gloria C8P Evo, der jederzeit für Topzeiten oder Gesamtsiege sorgen kann. Aber auch sein Teamkollege Mirko Venturato ist mit seinem Gloria C8P Evo keines Falls zu unterschätzen. Bei den 2l Formelboliden dürfte es ebenfalls spannend werden, wobei einer der großen Favoriten […]

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