RaceRoom mit toller Charity-Aktion für chronisch kranke Kinder

6. September 2021

Die SimRacing-Marke RaceRoom aus dem Hause KW Automotive bewies am vergangenen Wochenende im wahrsten Sinne, dass sie auch ein Herz für schwer chronisch erkrankte Kinder und deren Familien hat. In einer von „Bergrennen in Deutschland“- Macher Thomas Bubel angeregten Charity-Aktion gastierte der bekannte RaceRoom-Trailer mit seinen acht Rennsimulatoren auf dem idyllisch gelegenen Freigelände der Nachsorgeklinik Tannheim bei Villingen-Schwenningen im Schwarzwald. Klaus Wohlfarth, zusammen mit Bruder Jürgen Geschäftsführer von KW Automotive und von Ableger RaceRoom, ließ sich nicht lange Bitten und machte seinem Familiennamen alle Ehre. Bekanntlich sind die Beiden seit Jahrzehnten Hauptsponsor des KW Berg-Cup und inzwischen auch Partner unserer Webseite „Bergrennen in Deutschland“ www.berg-meisterschaft.de. Die Nachsorgeklinik Tannheim gibt Familien mit schwer chronisch kranken Kindern neue Kraft und Hoffnung. Sie bietet im Rahmen der Familienorientierten Nachsorge bei Krebs-, Herz- oder Mukoviszidose-Erkrankung eines Kindes der gesamten Familie eine hoch qualifizierte, vierwöchige Behandlung. Jugendlichen Patienten steht die „Junge Reha“ zur Verfügung und inzwischen Erwachsene dürfen zur „Reha27Plus“ kommen. Weiter werden am Ortsrand der Gemeinde Tannheim, aus der der ehemalige Weltklasse-Skispringer Martin Schmitt kommt, in der „Verwaisten Reha“ Familien betreut die durch die angesprochenen Krankreiten oder Unfall ein Kind verloren haben. Die Einrichtung ist also eine „Insel im Meer der Sorgen“ und ein Segen für alle schwer geprüften Betroffenen. 152 Teilnehmer nimmt die Klinik jeden Monat zur Reha auf. Über den gesamten Sonntagnachmittag hatten nun die Reha-Teilnehmer die Gelegenheit sich einmal als Rennfahrer im Motorsport zu versuchen. Ganze 67 Kinder, Jugendliche, Väter und Mütter hatten ihren Spaß, konnten ihre Sorgen vergessen und im AMG Mercedes GT3 Runden auf dem virtuellen RedBull-Ring von Spielberg drehen. Auch ein paar Könner und Talente kamen zu Vorschein, aber der Spaßfaktor stand klar im Vordergrund. Die Aktion kam in der aktuellen Pandemiezeit besonders gut an, da sonst übliche Freizeitangebote, Ausflüge und Besuche doch stark eingeschränkt sind. In dieser Woche, beim Reha-Zwischenfest wird es in verschiedenen Kategorien und in der Gesamtwertung eine kleine Siegerehrung geben. Vielen Bergrennfans und Aktiven wird die Nachsorgeklinik Tannheim vielleicht noch in Erinnerung sein. In der Saison 2008 spendeten die Fahrerinnen und Fahrer des KW Berg-Cup mit ihren Starts über 3.500€ für diese segensreiche Rehaeinrichtung und dessen gemeinnütziger Stiftung Deutsche Kinderkrebsnachsorge. Im Juni 2013 besuchten auch die Bergrennfahrer Ralf Stenzel, Thomas Flik, Martin Kleiner, Dino Gebhard, Tommy Rollinger und Bea Flik mit ihren Rennfahrzeugen die Klinik, präsentierten ihre Renner und brachten jede Menge Autogrammkarten und Geschenke mit. Wer in diesem Zusammenhang die Nachsorgeklinik Tannheim unterstützen […]

SimRacing Schulungen für ADAC-Ortsclubs und Mitglieder

16. Juli 2021

Der virtuelle Motorsport, der den realen Renn- und Rallyesport keineswegs ersetzten soll, ist mit Sicherheit auch eine Chance für alle ADAC-Ortsclubs neue Mitglieder und Zielgruppen zu gewinnen. Vor allem die junge Generation kann so vermehrt angesprochen werden. Auch ältere Semester, die sich ihren Traum vom Motorsport aus finanziellen Gründen noch nicht erfüllen konnten, steht mit dem e-Racing eine neue Möglichkeit offen und ist eine kostengünstige Ergänzung zum realen Motorsport. Die Sportabteilungen der ADAC-Gaue, die in der Pandemie mit vielfältigen und interessanten Online-Seminaren gepunktet haben, bieten nun auch zwei aufeinander aufbauende Online-Seminare zum Thema virtueller Motorsport an. Das Angebot richtet sich an Vereinsmitglieder der ADAC-Ortsclubs und ADAC-Mitglieder im Allgemeinen. Diese sind herzlich eingeladen an der ADAC Online SimRacing-Schulung teilzunehmen und ein Teil der SimRacing Community zu werden! Am 17. August 2021 ab 20 Uhr, möchte euch Instruktor Danny Giusa in die spannende und actiongeladene Welt des SimRacing führen und dabei gemeinsam Schritt für Schritt den Einstieg in den e-Sport finden. Hierzu fallen keine Teilnahmegebühren an. Anmeldeschluss für das Modul 1 ist der 5. August 2021. Für alle unter euch, die bereits vielfältige Erfahrung im SimRacing sammeln konnten, bietet der ADAC die Online Schulung mit erweiterten Grundlagen am 21. September 2021 ab 20 Uhr an. Die Einladung erfolgt unmittelbar nach dem ersten Termin. Zur Anmeldung: ADAC SimRacing online Seminar – Teil 1 Foto: Dan Thilmany

Ferrari-Stau auf der Käshofer Straße – Virtuelle Sieger beim Homburger Bergrennen

10. Juli 2021

Mit wohlwollender Unterstützung präsentierte der Homburger Automobilclub am vergangen Montagabend, das Trostpflaster für das an diesem Wochenende hätte stattfinden sollende 47. Homburger ADAC Bergrennen, quasi die virtuelle Version das saarpfälzischen Rennsportklassikers. Das Sim-Race im Internet wurde von der GTR4u-Comunity auf die Beine gestellt und zählte zu zwei Meisterschaften. Das reale Rennen auf der Käshofer Chaussee fiel dagegen erneut Covid-19 zum Opfer. Am Montagabend des 5. Juli, wo eigentlich handfest die Aufbauarbeiten entlang der Käshofer Straße im Gange gewesen wären, sah man wie im Vorjahr kein einziges Mitglied des HAC-Bautrupps an der Landstraße L120 / L462 werkeln. Dafür gab es online heiße Rennszenen auf dem elektronischen Pendant im Internet. Via YouTube-Livestream konnte man 22 verschiedenfarbige  Simulationen des legendären Ferrari 355 Challenge im imaginären Vorstartbereich sehen, die nach und nach ihre vier gezeiteten Rennläufe auf der nachempfunden Homburger Bergstrecke absolvierten. Die jeweils drei schnellsten Läufe gelangten schlussendlich in die Tageswertung; und das war auch gut so. Wie seit 1974 in der Realität, forderte auch die 2,6 virtuellen Kilometer auf die Sickinger Höhe, den 22 in ganz Deutschland verteilten Gamern vor ihren Computer-Rigs, alles ab. Auch von den Top-Fahrern wurden einige Läufe verpatzt, man landet im Straßengraben oder touchierte die Leitplanken. Ganz fehlerfrei erreichte keiner die Ziellinie mit den angedeuteten Häusern Käshofens im Hintergrund, was den Spannungsbarometer in die Höhe trieb. Auch der Favorit, der 19-jährige Jonas Tornow aus dem Nordhessischen Söhrewald, der im Saisonverlauf 9 von 10 Rennen gewinnen konnte, versemmelte den ersten Durchgang und durfte sich danach keinen Fehler mehr erlauben. Auch der am Ende zweitplatzierte Christian Hindmash aus Hildesheim, der dieses Jahr wohl auch beim echten Bergrennen in einem NSU TT am Start gewesen wäre, strauchelte kurz im ersten Lauf. Beide beampelten sich und Jonas Tornow setzte seine Siegesserie fort. Der nach Lauf 1 führende Erich Marks lande schlussendlich auf Rang drei, hauchdünn von dem jungen Niederbayer Phillip Auer (Foto oben). Aus dem Organisationstab des Homburger Automobilclubs, war erstmals Pressesprecher Thomas Bubel Teilnehmer am heimischen virtuellen Renngeschehen. Erst seit April diesen Jahres betreibt der 54jährige Homburger, quasi als „Gentleman Driver“ das SimRacing, vorwiegend in den beiden Meisterschaften ADAC SimRacing Berg-Cup und der GTR4u-Röttele Berg-Challenge. Auf seiner Hausstrecke konnte Bubel den Heimvorteil nicht nutzen und patzte in gleich zwei Durchgängen. Sein Ziel, die rote Laterne zu vermeiden, erreichte der Stadtwerke-Mitarbeiter deutlich mit Rang 19 in der GTR4u- und Platz 13 in der ADAC-Wertung. Seine persönliche Bestzeit von 1:13,212 min hätte beim […]

Boxengeflüster 02/2021: Wussten Sie schon dass…?

13. Februar 2021

DASS wohl viele nicht wissen, dass Manfred Hülsmann bereits seit November 2017 Präsident des Fußball-Zweitligisten VfL Osnabrück ist. Im Bergrennsport bildet der ehemalige Vorstandsvorsitzende der Stadtwerke Osnabrück seit Jahren ein Team mit Sohn Markus Hülsmann im KW Berg-Cup und lässt es sich nicht nehmen ab und an auch selbst ins Lenkrad des schneeweißen Hülsmann-Golf zu greifen. Im Jahr 2019 schaffte der 67-jährige „Unruheständler“ mit dem VfL Osnabrück den Aufstieg in die 2. Fußball-Bundesliga, steckt aber aktuell im Abstiegsstrudel. DASS trotz Pandemie in der italienischen Bergmeisterschaft (CIVM) für die Saison2021 insgesamt 12 Rennveranstaltungen vorgesehen sind und der nationale Motorsportverband ACI Sport bei all diesen Läufen eine Fernsehproduktion garantiert. Das komplette Duzend wird als Live-Streaming im Internet zusehen sein und zusätzlich die Highlights im öffentlichen Fernsehen ausgestrahlt. DASS aktuell der Österreicher Herbert Pregartner die Bestzeit auf der virtuellen Bergrennstrecke der RaceRoom Hillclimb Icons Leaderboard Challenge innehat, das mit dem Meisel-Mercedes und dem Plasa-BMW, vor Gamern aus Spanien, Deutschland, Norwegen und Tschechien. „Pre“, der Ende 2018 sich aus dem realen Bergrennsport zurückgezogen hat und inzwischen mit Rennsimulatoren auf Messen und Veranstaltungen präsent ist, hat mit einem gewissen Rüdiger Faustmann einen starken Gegner im Nacken. Ob es sich dabei um den früheren Vize-Bergeuropameister aus Niederbayern handelt ist uns noch nicht bestätigt worden. Jedenfalls erfreut sich die SimRacing-Plattform RaceRoom aus dem Hause KW Suspensions um die KW Berg-Cup-Hauptsponsoren Klaus und Jürgen Wohlfarth wachsender Beliebtheit. DASS sich der Luxemburger Tourenwagen-Bergmeister Canio Marchione Ende letzten Jahres einen E2-SC Rennsportwagen vom Typ Osella PA 21 JRB 1000 BMW zugelegt hat, mit dem der „Italo-Luxemburger“ in diesem Jahr erstmals in der Luxemburger Bergmeisterschaft antreten möchte. Der von einem Motorradmotor angetriebene Sportprototyp erhielt seine neue Grundabstimmung bereits vor wenigen Tagen auf dem Fahrdynamikprüfstand von KW Suspensions im KW-Werk im schwäbischen Fichtenberg. Zum ersten Renneinsatz könnte es schon am Ostermontag beim heimischen Bergrennen Holtz kommen, das auch ohne Zuschauerzulassung durchgeführt werden kann.

Francesco D‘ Acri: „Italo-Hesse“ wandelt erfolgreich zwischen zwei Welten

7. Februar 2021

Luzzi ist eine kleine süditalienische Gemeinde in der Provinz Cosenza in der Region Kalabrien mit rund 9000 Einwohnern, die den Motorsport lieben. Ausdruck dessen ist das bekannte Bergrennen von Luzzi – Sambucina, das regelmäßig zur Italienischen Bergmeisterschaft (CIVM) zählt. Ein Kind dieses Dorfes ist Francesco D‘ Acri, der seit vielen Jahren in Deutschland lebt. In Erzhausen zwischen Darmstadt und Frankfurt betreibt D´Acri eine Firma für Baudienstleistungen. Wir kennen den sympathischen Italiener vor allem von seinen sporadischen Rennen mit seinem Elia Avrio-Sportwagen in der Deutschen Bergmeisterschaft. Seit 2011 hat der Gründer und Team-Chef des Tintillo Racing Teams den von einem Suzuki GSXR 1000-Motorradmotor angetrieben Gruppe E2-SC Rennwagen „Made in Kalabrien“ ins Hessische exportiert. Der kleine, flinke Sportwagen mit Kettenantrieb von Konstrukteur Leonardo Elia, hat hierzulande zwischenzeitlich viel Aufmerksamkeit bekommen, zuletzt beim seinem deutschen „Home GP“ in Eichenbühl im Jahr 2019. Nicht nur wegen der anhaltenden Pandemie hat Francesco D‘ Acri den realen Rennsport auf den deutschen und italienischen Bergpisten etwas vernachlässigt. Auch aus Zeitgründen ist der Luzzese mehr und mehr im virtuellen Bereich unterwegs. Via Internet von Deutschland aus, gehört D´Acri zu den regelmäßigen Startern in der SimRacing-Meisterschaften von Modders Team Corse, quasi der virtuellen CIVM und Berg EM. Bei der auf Assetto Corsa basieren Simulations-Plattform pilotiert er sogar das virtuelle und detailgetreue Gegenstück seines Elia-Avrio Rennwagens. Es freut D‘ Acri das er seinen kleinen Prototy praktisch 1:1 für die Teilnahme an der virtuellen Meisterschaft zur Verfügung hat. „Für mich bedeutet Bergrennen eine Mischung aus Emotionen wie Glück, Adrenali, Leidenschaft und manchmal auch Traurigkeit. In meiner Heimat Luzzi geht es ziemlich leise und beschaulich zu, bis jemand einen Rennwagen startet, dann sind alle hellauf begeistert“. Zum Sim-Rennsport sagt D´Acri weiter: „Der virtuelle Rennsport existiert schon lange, aber es war nie interessant für mich, weil ich mit dem realen Racing aufgewachsen bin. Mit der virtuellen Welt bin ich dank Modders Squadra Corse und ihrer Meisterschaften näher gekommen, die mir das Gegenteil bewiesen haben. Ich habe es ausprobiert und war wirklich überrascht. Ich denke, dass dieses Team etwas Großes auf virtueller Ebene veranstaltet, indem es eSport-Meisterschaften auf ausgezeichnetem Niveau und wachsenden Interesse veranstaltet. Ich bin stolz, denn das Gute ist, dass es sich um eine italienische Gruppe und Leuten handelt, die bestrebt sind auch internationale einen hohen Level zu erreichen.“ Über sich und seine große Familie erzählt D´Acri weiter: „Ich lebe in Deutschland, habe aber sehr tiefe Wurzeln in Italien. Es kommt nicht […]

Boxengeflüster 01/2021: Wussten Sie schon dass…?

30. Januar 2021

DASS in der Einschreibelsite für die Saison 2021 der populären Tourenwagen Classics erneut ex-Bergpilot Markus Wüstefeld zusammen mit DTM und Berg-Haudegen Roland Asch zu finden ist. „Es hat mir so viel Spaß gemacht in 2020, dass ich gerne wiederkomme“, so der Publikumsliebling Asch. „Mit dem Mercedes 190 Klasse 1 verbinde ich eine der schönsten Motorsport Momente“ so der 70 Jährige Routinier aus Ammerbuch. Roland und Markus bilden ein perfektes Team, das zu den schnellsten im Feld gehört, wie sie schon eindrucksvoll am Lausitzring, in Assen oder am Nürburgring letztes Jahr gezeigt haben. Bei Wüstefeld Motorsport ist Roland gut aufgehoben. Das solide Familienunternehmen hat sowohl bei Bergmeisterschaften als auch auf der Rundstrecke stets gepunktet und zählt wie Roland zu den Publikumslieblingen im Fahrerlager. DASS beim ersten Lauf im neuen ADAC SimRacing Cup in Zandvoort das MSC Osnabrück-Team zwei Sprintrennen à 30 Minuten zu bestreiten hat. Dabei starteten Fabian Koors, Marius Hassheider und Dennis Leißing nicht auf dem echten Dünenkurs, sondern am Simulator im heimischen Wohnzimmer bzw. an einem der neuen Geräte des MSC Osnabrück. Die insgesamt 28 Fahrer in der neuen virtuellen Rennserie sind mit einem Audi RS3 LMS der TCR-Klasse unterwegs. Nach dem Qualifying erlebten die drei Osnabrücker im ersten Rennen bereits einige harte Positionskämpfe. Im zweiten Rennen erwischte Leißing einen perfekten Start und kam dank konstant schneller Rundenzeiten mit mehr als 16 Sekunden Vorsprung als Erster ins Ziel. Hassheider machte zuerst einige Positionen gut, wurde aber nach einem kleinen Ausflug über den Curb ins Grün nach hinten durchgereicht und erkämpfte sich schließlich Platz 11. Koors musste nach einer Kollision zur Reparatur in die Box und fiel ans Ende des Feldes zurück. Er kämpfte sich bis auf Platz 13 vor, doch nach einer weiteren Kollision kam er am Ende leider nicht über Platz 19 hinaus. Damit lagen Leißing, Hassheider und Koors nach dem ersten Lauf auf den Plätzen 2, 10 und 19 der Meisterschaftswertung. Ihr Fazit: „Alles in allem sind wir mit den ersten beiden Rennen mehr als zufrieden. Wir müssen uns in die neue Serie und in das Thema SimRacing doch erst einmal einfinden.“ Die übrigen Läufe führen sie nach Imola, auf den Nürburgring und nach Zolder. Die Rennen werden alle im Livestream auf YouTube übertragen und professionell kommentiert. Hier der Link zur offiziellen Website der Rennserie: https://adac-simracing-cup.de DASS dem Bergrenn-Fan seit frühster Jugend, heutigen Aktiven am Berg und Besitzer des früheren Triebstein-Formel 3, Daniel Null, Ende letzten Jahres […]

GTR4u Berg-Challenge jetzt mit ADAC SimRacing Berg Cup

28. Januar 2021

Seit im Oktober 2018 der DMSB das SimRacing als offizielle Motorsport-Disziplin anerkannt hat, befindet sich diese im Wandel. Immer mehr Verbände vergeben offizielle Prädikate und veranstalten Meisterschaften für den virtuellen Rennsport am PC. Jetzt haben es auch die Macher der GTR4u-Berg-Challenge in eine Liga geschafft. „Durch die mittlerweile etablierte Berg-Challenge und der Organisation von Bergrennveranstaltungen in Zusammenarbeit mit den realen Rennen, in Verbindung mit hochwertigen Livestreams, haben wir im deutschsprachigen Raum, in dieser Motorsportart ein Alleinstellungsmerkmal erreicht, auf das nun auch verschiedene Regionalverbände des ADAC aufmerksam geworden sind“, sagt Thomas Schmid. Am Donnerstag den 14. Januar 2021 trafen sich Michael Zilch, Thomas Schacht und Thomas Schmid, als die Vertreter von GTR4u, unterstützt von Tim Röttele mit Matthias Wolber, dem Vertreter des ADAC Südbaden um erste Schritte für die zukünftige Zusammenarbeit zu besprechen. Gut zwei Wochen später ist es nun offiziell. GTR4u führt zusammen mit den ADAC Regionalclubs Nordbaden, Südbaden, Württemberg und Südbayern den „1. ADAC SimRacing Berg Cup Region Süd“ durch. Der ADAC Berg Cup wird im Rahmen der „Röttele Racing Berg-Challenge by GTR4u“ ausgetragen, wobei hierfür nur die 12 deutschen Bergrennen zu Wertung herangezogen werden. Die GTR4u SimRacing Community ist stolz darauf mit einem Partner, wie dem ADAC diese Meisterschaft in 2021 austragen zu dürfen. Der ADAC SimRacing Berg Cup Region Süd ist eine Wertung für eingeschriebene Teilnehmer der Röttele Racing Berg Challenge by GTR4u 2021. Für absolute Chancengleichheit wird jeweils auf demselben Fahrzeug gefahren, welches jeweils vorab festgelegt wird. So entscheidet nicht die Technik oder die Leistung des virtuellen Rennwagens sondern alleine das fahrerische Geschick und die Konzentration hinter dem Lenkrad. Renntag ist, wie gewohnt immer Montags. Ab 19.00 Uhr geht es los mit dem Training. Der ADAC SimRacing Berg Cup wird auf der Simulation Assetto Corsa ausgetragen. Für interessierte Zuschauer gibt es auch in 2021 einen Livestream. Teilnahmeberechtigt sind alle Fahrer und Fahrerinnen die eine persönliche ADAC Mitgliedschaft besitzen. Alle weiteren Infos, wie die offizielle Ausschreibung samt Reglement, Teilnahmevoraussetzungen und Fahrerausrüstung, die bereits geöffnete Teilnehmerliste (Einschreibeschluss ist der 12. April 2021) und ein Link zum hilfreichen ADAC Hardware Guide findet man unter: https://adac-simracing-cup.de/asrc-berg-sued Termine 2021: 12.04. 2021  ADAC SimRacing Berg Cup – Waldau 26.04. 2021  ADAC SimRacing Berg Cup – Schotten 10.05. 2021  ADAC SimRacing Berg Cup – Wolsfeld 07.06. 2021  ADAC SimRacing Berg Cup – Glasbach 21.06. 2021  ADAC SimRacing Berg Cup – Iberg 05.07. 2021  ADAC SimRacing Berg Cup – Homburg 19.07. 2021  ADAC SimRacing […]

Elektra X Motorsport-Simulatoren neu bei Hauser

14. August 2020

Sieht man einmal von den millionenteuren Simulatoren aktueller Formel 1-Teams ab, ist der erst neu auf dem Markt erschienene Motorsport-Simulator „Elektra X“ eine neue Dimension auf dem Gebiet des SIM-Racing und des virtuellen Rennsports. Seit einem halben Jahr beschäftigt sich das Luxemburger Team Racing Experience um die früheren Berg-Champions Christian und David Hauser (und Bruder Gary) mit dieser hervorragenden Test- und Trainingsmöglichkeit, quasi auf dem trocknen. Nebenbei kann man auch einfach nur seinen Spaß haben.  „Elektra X“ schließt die Lücke zwischen hochprofessionellen Simulatoren der Industrie und den Heim-Gaming-Wheels an PC und TV-Bildschirmen. Nach zweijähriger Entwicklungszeit stellte die Firma Motorsport Simulator nun zwei spektakuläre und brandneue Simulatortypen für den semiprofessionellen und professionellen Einsatz vor, die nun unter der neuen Marke Elektra X auf den Markt sind. Eine offene und teilweise geschlossene Plattform sind erhältlich. Seit mehr als einem Jahrzehnt ist das in der Tschechischen Republik ansässige Unternehmen Motorsport Simulator dafür bekannt, erstklassige kundenspezifische und professionelle Rennsimulatoren für Profi- und Amateur-Rennfahrer herzustellen und richtet sich darüber hinaus auch an anspruchsvolle Sim-Rennsportbegeisterte. Exklusiver Händler für die BeNeLux-Staaten und Frankreich ist Racing Experience, das auch im realen Rennsport sehr aktive Team um die Luxemburger Rennfamilie Hauser. Wer jetzt darüber nachdenkt sich einen Elektra X Simulator ins heimische Wohnzimmer zu stellen, sollte jedoch den Anschaffungspreis von rund 85.000€ bedenken. Am Teamsitz von Racing Experience im luxemburgischen Wormeldange, in unmittelbarer Grenznähe zu Deutschland, haben die Hausers die offene Version „X2-Xtreme“ installiert. Das neue Simulatorsystem zeichnet sich durch ein luxuriöses Design, hochwertige Materialien und die neuesten Technologien aus, um ein möglichst realistisches Erlebnis zu gewährleisten. Die Anlage wird von den Piloten des Teams zu Trainings- und Vorbereitungszwecken genutzt. Jedermann kann sich aber auch für ein paar Runden stundenweise einmieten und so in der Coronapandemie die Fahrpraxis im Rennsport nicht zu verlieren oder einfach aus Neugier einmal dem Rennsport in großer Realitätsnähe zu frönen. Schon für 108€ pro Stunde ist man dabei. „Unser Simulator ist schon jetzt stark nachgefragt und gut gebucht“, sagt Teamchef Christian Hauser. „Die Möglichkeiten werden von Rundstrecken- und Kartfahrern angenommen. Entsprechende Rennstrecken und Kartkurse können geladen werden. Diverse Bergrennstrecken sind in Vorbereitung. Teamintern können wir uns virtuell auf unseren Start in Le Mans mit unserem LMP3-Rennwagen vorbereiten, da in der Realität die Trainingsrunden dort stark limitiert sind. Dabei können wir zum Beispiel das Cockpit unseres Duqueine D08 einblenden“. Elektra X simuliert ein realistisches Fahrerlebnis wie in einem echten Rennwagen, unter allen möglichen Bedingungen und auf […]

Direktlink YouTube-Livestream virtuelles Homburger Bergrennen

11. Mai 2020

Nur die „Rennwürste“ müsst Ihr Euch diesmal selbst grillen. Alles weitere zum eSports-Bergrennen Homburg, 6. Lauf zur GTR4u-Berg-Challenge 2020, gibt es hier am 11. Mai pünktlich um 19 Uhr 30 live via YouTube. https://www.youtube.com/watch?v=dIaESFKPJGs

Ein virtuelles Homburger Bergrennen als Trostpflaster

7. Mai 2020

Wie in diesem Jahr so viele Veranstaltungen aus den Bereichen Kultur, Freizeit, Unterhaltung und Sport, wird auch der Homburger ADAC Bergrennen das für das Wochenende vom 10. bis 12. Juli  geplant war, koronabedingt ein Jahr aussetzen. Nach der Absage des weithin bekannten Motorsportevents für das  Jahr 2020, war die Enttäuschung bei Aktiven und Fans groß. Doch jetzt gibt es für die Freunde des automobilen Rennsports auf der Käshofer Straße wenigstens ein kleines Trostpflaster, virtueller Art. Am Montagabend des 11. Mai geht es spielerisch um Meisterschaftspunkte, Bestzeiten und den Sieg beim Homburger Bergrennen, dem sechsten Lauf der insgesamt 18 Rennen umfassenden „GTR4u Berg-Challenge 2020“. In dieser Zeit, in der es darum geht die Corona-Kurve flach zu halten, erleben Computerspiele und damit verbunden der eSport einen unwahrscheinlichen Boom. In der Gunst der Hobbyspieler und eSportler ganz oben, stehen Rennspiele, das sogenannte SimRacing. Gefahren wird auf virtuellen Strecken, die den echten Rennpisten mit großer Detailgenauigkeit entsprechen. Dabei haben die eSportler keine Controller in den Händen, sondern fahren ausgestattet mit einem Lenkrad und Pedalen in Rennschalensitzen vor einem Monitor. Mittlerweile gibt es unterschiedliche Rennserien für Amateure und Profis. Theoretisch kann jeder Gamer, der eine Konsole oder einen PC besitz und ein wenig Erfahrung hat, sich qualifizieren und an diversen Rennserien teilnehmen. Ziel ist es, die schnellsten Fahrer aus der Masse herauszufiltern, die dann von virtuellen und realen Racing-Teams engagiert werden. Online – Ranglisten werden geführt. Spieler werden entsprechend der gefahrenen Rennen und Erfolge gelistet. Der ein oder andere eSportler hat bereits den Sprung in die Wirklichkeit geschafft. Bei den Bergrennen ist es eher umgekehrt. Ein Paradebeispiel ist hier der Freiburger Patrik Zajelsnik, der im Jahr 2006 das 33. Homburger Bergrennen als Gesamtsieger beendete. Der Tankstellenbetreiber pilotiert im richtigen Leben einen Norma M20 FC mit einem über 550 PS starken Honda-Mugen V8-Motor. Online steht ihm ein aufs Haar gleiches Ebenbild zur Verfügung. In der Welt der Spiele ist Zajelsnik aber bei weitem nicht so erfolgreich wie in der Wirklichkeit. „Rückmeldungen des Rennwagens über Fliehkräfte und den berühmten Popometer fehlen online natürlich. Gerade längere und kurvenreiche Bergpisten lassen sich jedoch an der Konsole oder am PC ganz gut für die realen Rennen probieren und einprägen“. Am kommenden Montagabend werden sich 15-20 Spieler aus ganz Deutschland um die Computerversion der Käshofer Straße versammeln, darunter auch Thomas Schmid aus Bobingen bei Ausburg. Der 53jährige ist Organisator des Spiels und einer der Programmierer der Homburger Strecke die seit 2018 […]