Hemberg: Berguerand siegt beim Schweizer Saisonstart

13. Juni 2016

Der Saisonstart der Schweizer Bergmeisterschaft vom zweiten Juni-Wochenende am Hemberg im Kanton St. Gallen erinnerte von den Wetterkonditionen an die Zeit als das Rennen noch im September stattfand. Immer wieder einsetzender Regen und für die Jahreszeit zu kühle Temperaturen sorgten dafür, dass die Bedingungen für die über 150 Fahrer niemals gleich waren. Zahlreiche Verzögerungen im Zeitplan und eine fast unlösbare Aufgabe der Reifenwahl, prägten die 5. Neuauflage der Traditionsveranstaltung im Toggenburg. Fast wäre der amtierende FiA-Cup Gewinner Ronnie Bratschi mit seinem Mitsubishi Lancer Evo 8 EGMO erneut als Gesamtsieger, wie zuletzt in Verzegnis (I), vom Platz gegangen. Der Seedorfer duellierte sich in den beiden Renndurchgängen mit Lokalmatador und Markenkollegen Roger Schnellmann und war am Ende nur 28/100 eher im Ziel. Mit Glück und Können fuhr Eric Berguerand auf der 1758 Meter kurzen Strecke den Gesamtsieg im Lola Cosworth heraus. Seine Erfahrungen von der Rundstrecke kamen unter diesen Wetterumständen Thomas Amweg zugute. Im Dallara Mercedes F305/07 Formel 3 zeigte der Sohn des ehemaligen Schweizer Bergkönigs Fredy Amweg eine überragende Leistung im Regen und belegte Rang vier der Tageswertung. Deutlich verhalten agierte Joel Volluz im Osella FA 30 auf der feuchten Bahn und riskierte auf Rang sechs, im Hinblick auf die weiteren SM-Läufe nichts. Für Reto Meisel viel das erhoffte erste, zählbare Resultat im Mercedes SLK 340 V8 erneut ins Wasser. Mit seinem gut und gern 600 PS starken Boliden, mit dem 3,4 Liter Judd-LMP2-Triebwerk, sah der mehrfache Deutsche und Schweizer Bergmeister im ersten Lauf nicht das Ziel und trat zum zweiten Durchgang nicht mehr an. „Wunder sind mit dem neuen Auto nicht zu erwarten“, verlautete Meisel bereits vor dem Rennwochenende. „Da braucht es noch viel Zeit um mich mit dem 340er vertraut zu machen“. von Thomas Bubel / Peter Wyss

Verzegnis: Tourenwagenpiloten im Glück

29. Mai 2016

Wertvolle Punkte zur Italienischen und Österreichischen Bergmeisterschaft, sowie zum FiA International Hill Climb Cup wurden am letzten Maiwochenende beim Bergrennen Verzegnis im italienischen Firaul vergeben, aber anders als gedacht. Chancenlos waren am Ende die zahlreichen Rennwagenpiloten um die Tainingsbesten Simone Faggioli, Christian Merli und Omar Magliona nach einem Schlechtwettereinbruch mit monsunartigem Niederschlagen. Ronnie Bratschi, am Samstag noch auf Trainingsrang 23 in der Tageswertung, kam beim einzig durchführbaren Rennlauf noch trocken die 5,6 km lange Strecke hoch und wurde im 600 PS Mitsubishi Lancer überraschend Gesamtsieger und vor dem besten Österreicher Karl Schagerl im VW Rallye Golf und dem Italiener Marco Iacoangeli im BMW. Pech hingegen für Reto Meisel, zweiter Schweizer im Rekordfeld der 282 Fahrer,  der mit seinem Mercedes SLK 340 Judd V8 wegen des Regens nicht starten konnte. Mit dem Trainingstag war der Aargauer aber recht zufrieden. 1. Ronnie Bratschi (Mitsubishi Lancer Evo) 2’51″97 min 2. Schagerl (VW Golf Rallye-Tfsi-R) + 3″42 3. Iacoangeli (BMW 320i) + 4″71 4. Sbrollini (Lancia Delta Evo) + 5″16 5. Cimarelli (Alfa Romeo 156) + 7″58 6. Pailer (Lancia Delta Integrale) + 8″84 7. Karl (Audi S2-R Quattro) + 8″95 8. Neumayr (Ford Escort 16V) + 10″25 9. Wiedenhofer (Mitsubishi Mirage R5) + 10″40 10. Strasser a (Volkswagen Scirocco) + 11″42.

Eschdorf: Dritter Heimsieg für David Hauser

9. Mai 2016

Nachdem er 2012 in Eschdorf seinen allerersten Gesamtsieg, genau wie jenen eines GP2 bei einem Bergrennen, auf feuchter und schmieriger Strecke errungen hatte und diese Leistung im Vorjahr im Wolf GB08F1 unter ähnlichen Bedingungen wiederholt hatte, konnte sich der junge Fahrer des Teams Racing Experience diesmal den Siegerpokal vor gut besetzten Publikumsrängen bei fast schon sommerlichem Wetter erkämpfen, dies nach einem extrem spannenden Rennverlauf, waren die drei Führenden doch nach dem ersten Lauf nur durch winzige 189 Tausendstelsekunden getrennt. Während bei den drei samstäglichen Trainingsläufen der dreifache Schweizer Bergmeister Eric Berguerand auf Lola-Cosworth Fa99 (Foto oben) in 51,295 Sekunden Bestzeit auf der 1850 m langen Strecke markierte, hatte David Hauser wie von ihm nicht anders gewohnt seine Karten noch nicht voll aufgedeckt und seinen Dallara GP2 nach 52,286 sec. über die Ziellinie ausrollen lassen, war also genau eine Sekunde langsamer als sein Schweizer Rivale, während der eidgenössische Vize-Meister Joël Volluz im Osella Judd FA30 sich bei seiner allerersten Eschdorf-Teilnahme erst einmal auf diesen extrem breiten Kurs einschieβen musste, auf dem es gilt, die ganze Straβenbreite optimal auszunutzen. Doch auch seine Trainingszeit von 52,759 sec. war bereits sehr vielversprechend. Genau jener Joël Volluz läutete am Sonntagvormittag mit 50,851 sec. im ersten Rennlauf den Dreikampf ein, gefolgt von seinem Landsmann Eric Berguerand, der bis auf 5 (!) Hundertstelsekunden heran kam. Der zu Letzt startende David Hauser schaffte es seinerseits im Dallara GP2 mit dem Mecachrome-V8-4L-Motor die Zeit des jungen Schweizer Nachwuchstalents um ganze….0,113 Sekunden zu unterbieten, kurzum, nur ein Wimpernschlag trennte die drei Sieganwärter vor den beiden letzten Auffahrten dieses spannungsgeladenen Wochenendes: “Wir liegen so eng beisammen, dass noch absolut nichts entschieden ist, es gilt weiter voll anzugreifen!”, blieb der Fahrer des roten GP2 vor der Hinabfahrt vom im Zielbereich befindlichen Fahrerlager zum Vorstartbereich am Fuβe des Eschdorfer Bergs vorsichtig. Doch während Hauser im zweiten Lauf nun seine erste Laufzeit noch um 243 Tausendstel auf 50,469 sec. herunterschrauben konnte, blieben Volluz (51,355) und Berguerand (51,655) diesmal deutlich über ihrer Zeit aus Lauf 1, wobei sich Letztgenannter darüber beklagte, dass im Lola an diesem Tag der Wurm drin sei in Form von Problemen mit den Schaltwippen am Lenkrad. Der folgende dritte Rennlauf lief am Ende für alle drei Kontrahenten nicht wunschgemäß, wobei Volluz in 51,294 zwar Laufbestzeit hinlegt, damit aber erneut seine Zeit vom Vormittag nicht verbessern kann. Während David Hauser sich nach einem kleinen Schlenker im unteren Streckenbereich recht rasch eingestehen muss, […]

46 Formel und Sportwagen haben Eschdorfer Tagessieg im Visier

28. April 2016

Zum 28. Mal organisiert die Union des Pilotes am Wochenende des 7./8. Mai ihr traditionelles Bergrennen «European Hill Race», Lauf zur Luxemburger und zur deutschen Bergmeisterschaft sowie zum «KW-Berg-Cup» und zum «NSU Bergpokal», während auch die belgischen Fahrer Eschdorf als Auslandsresultat auf ihr Konto der belgischen Bergmeisterschaft verbuchen können. Zählt man noch den «Classic Day» zum 100. Geburtstag des Motorsports in Luxemburg im Jahre 2013 sowie das 1. FIA Hill Climb Masters im Oktober 2014 hinzu, so ist es also bereits das 30. Mal, dass in dem kleinen Ardennerdörfchen Eschdorf zwischen Wiltz und Ettelbrück, im Norden Luxemburgs die Rennmotoren aufheulen. Fast 180 Fahrerinnen und Fahrer, darunter 91 Deutsche, 26 Luxemburger, 23 Belgier, je 16 Franzosen und Schweizer, 4 Briten und 3 Österreicher haben sich eingeschrieben, um in den Kampf der einzelnen Wertungen zum Gesamtsieg, zu Gruppen- und Hubraumklassensiegen, Damen-Pokal oder noch der Junioren-Wertung für U25-Fahrer zu ziehen. Drei Trainingsläufe sind am Samstag ab 9.15 Uhr vorgesehen, drei Rennläufe (schnellste Einzelzeit wird gewertet) am Sonntag ab 8.30 Uhr. Zu bemerken auch, dass die komplette Strecke von 1,850 km im vergangenen Sommer mit neuem Belag versehen wurde. Nachdem er 2012 (im Dallara GP2) und 2015 (im Wolf GB08F1) jeweils auf feuchter Strecke zum Eschdorf-Sieg fuhr, nimmt der Luxemburger David Hauser im Dallara-Mécachrome 4L V8 nach seiner rezenten zweitschnellsten Zeit im französischen Abreschviller nun einen erneuten Heimsieg vor eigenem Publikum ins Visier.  Allerdings muss sich der Luxemburger Bergmeister 2013 und 5. der Europabergmeisterschaft 2015 dieses Jahr in Eschdorf gegen die komplette Schweizer Bergelite zur Wehr setzen. So wird Eric Berguerand, Schweizer Bergmeister 2013, 2014 und 2015, im Lola-Cosworth FA 99 F3000 (Foto unten) erneut versuchen, seinen Namen endlich ins Tagessieger-Palmares einzutragen, jenen obersten Podestplatz, den er bislang so oft in Eschdorf knapp verpasste: Platz 2 in den Jahren 2014 und 2015, P3 2007 und 2012, P4 2013, aber auch Dritter der Gesamtwertung und zugleich Goldmedaillengewinner in der Kategorie der FIA-Rennsportfahrzeuge beim FIA Masters 2014….kurzum, die Strecke liegt dem angriffslustigen Schweizer bestens, fehlt nur noch der langersehnte Siegerpokal. Als Neuzugang in Eschdorf muss aber auch die junge Nachwuchshoffnung Joël Volluz im Osella FA 30 Judd V8 (Foto oben) bei seinem allerersten Start in Luxemburg zum ganz engen Favoritenkreis gezählt werden. Der 24-jährige Schweizer Vize-Bergmeister 2015 kann aus dem Vorjahr auf Gesamtsiege in Osnabrück (D), Oberhallau, Ayent-Anzère und La Roche-La Berra verweisen, jeweils nach heißem Kampf gegen Eric Berguerand. Nach zwei Jahren Abwesenheit wird der […]

Steiners LobArt LA01 lernt laufen – Premiere in Eschdorf

17. April 2016

Seit Wochen und Monaten arbeitet der zweifache Schweizer Champion und Deutsche Bergmeister von 2008, Marcel Steiner an seinem Bergrenn-Comeback mit einer Rennwagen-Neukonstruktion des noch jungen italienischen Herstellers LobArt. Nach unzähligen Arbeitsstunden in der heimischen Werkstatt in Oberdiesbach, in denen der E2-SC Rennsportwagen komplett zerlegt und wieder zusammengesetzt wurde, durchdrang der kerniger V8-Sound des erste Motorstart am 2. März die Garage Steiner im Berner Oberland. „Am Mittwoch vor dem langen Osterwochenende erfolgte dann das erste Rollout auf der südelsässischen Rennstrecke von Anneau du Rhin. Dieses galt ausschließlich einem Funktionscheck. Erfreulicherweise arbeiteten alle Systeme und waren dicht“, kann Marcel Steiner berichten. Bis zum eigentlichen Test auf der Rennstrecke von Bresse konnten dann zuhause die letzten Feineinstellungen vorgenommen und das Auto auf die neue Reifengeneration umgebaut werden. Zudem wurden zu den ersten reinrassigen Tests am 8. und 9. April,  einige Aerodynamik-Updates geliefert. Ab Freitag konnten Marcel und sein Team die gesammelte Erfahrung mit dem Wissen der Rennwagenerbauer Giovanni und Stefano Lobartolo von LobArt verstärken, die eigens angereist waren. „Dadurch konnten wir mit dem neuen Rennwagen innerhalb weniger Runden große Fortschritte erzielen. Leider wurden wir dann, wie auch schon beim Rollout, von technischen Gebrechen gestoppt. Die erreichten Rundenzeiten lassen aber auf ein großes Potential des LobArt LA01/Mugen V8 hoffen“, so Steiner weiter. „Natürlich stehen wir noch immer am Anfang der Entwicklung dieses Autos – wir haben noch viel zu lernen und ich muss mich an den LobArt gewöhnen, um mit dem Fahrzeug zu einer Einheit zu verschmelzen. Weil wir unser ehrgeiziges Testprogramm leider nicht annähernd durchziehen konnten, werde ich auf die Teilnahme am Rechbergrennen (23./24. April) wohl oder übel verzichten. Wir organisieren dafür nochmals einen Testtag und wenn alles nach Plan läuft, freuen wir uns auf die Rennpremiere des LobArt beim Bergrennen in Eschdorf vom 07. bis 08. Mai 2016 in Luxemburg.

Rottenberger-BMW in der Schweiz

23. März 2016

Nach dem Sonderbauer-Opel, der eine neue Heimat in den Niederlanden fand, wird auch der zum Verkauf gestandene Rottenberger-BMW nicht mehr im Deutschen KW Berg-Cup zu bewundern sein, sondern in der Schweiz um Siege und Titel fahren. Wie unsere Kollegen von AutoSprint.ch aktuell berichten, hat sich der Thuner Martin Bürki den schnellsten 2-Liter Tourenwagen im deutschsprachigen Raum unter den Nagel gerissen. Bei diesem optimalen Fahrzeug handelt es sich um jenen BMW 318i E36, mit dem Jörg Weidinger und der Vorbesitzer Dieter Rottenberger in den letzten Jahren großartige Erfolge in der Deutschen Bergmeisterschaft und dem KW Berg-Cup einfuhren. Dem zweifachen Berg-Europameister Jörg Weidinger gelang mit diesem Fahrzeug zudem einige Kabinettstückchen, wie zum Beispiel der fabelhafte Tourenwagenstreckenrekord, als besten „mit Dach-Fahrer“ beim Berg EM-Lauf am thüringischen Glasbach 2014. In naher Zukunft will der dreifache Schweizer Slalommeister und zweimalige Gewinner des Schweizer Bergpokals zeigen, was mit dem ehemaligen Super-Tourenwagen möglich ist. Aber zuerst muss sich Bürki vom zuletzt eingesetzten VW Polo mit Frontantrieb auf den rund 300 PS starken und 790 kg leichten Hecktriebler umstellen. Erfahrungen mit Hinterradantrieb hat Bürki schon zu früheren Zeiten reichlich gesammelt. Vor Jahren hat er den ehemaligen Werks-BMW 320 STW von Johnny Cecotto erstanden. Diesen im Originalzustand belassenen Wagen bewegt er nur zum Spaß bei Testfahrten, um sich und das Auto in Schuss zu halten. „Zudem ist nur ein Hecktriebler ein richtiges Rennfahrzeug“, meint Martin Bürki – und dies keineswegs sarkastisch. „Ich sehe dies als neue Herausforderung, nachdem ich mit dem frontgetriebenen Polo ans Ende des Machbaren komme. Ich traue mir zu, an der Spitze mitzufahren, wobei man das von mir wohl auch erwartet. Aber mit diesem Druck kann ich umgehen.“

Schweizer Bergrennen La Roche – La Berra abgesagt!

3. März 2016

Ein einziger Gegner brachte jüngst den Schweizer Bergmeisterschaftslauf La Roche – La Berra in der Westschweiz zu Fall. Da sich einer der Landbesitzer  geweigert hat, die entsprechende Freigabe für die Veranstaltung im Kanton Freiburg zu leisten sah sich das Organisationskomitee, trotz intensiver Bemühungen gezwungen, auf eine Durchführung des Bergrennens, das für den 02./03. Juli 2016 geplant war, zu verzichten. Sämtliche übrigen Vertreter inklusive Gemeindebehörden stehen dem Anlass ansonsten positiv gegenüber. Marc-André Bourdilloud, der Präsident des Organisationskomitees ACAF und sein Team hoffen, 2017 den auch für die Region wichtigen Anlass wieder durchführen zu können, zur Not auf einer anderen Strecke in der Gegend. Alternativen werden geprüft.

Saisonvorbereitung bei Marcel Steiner im Zeitplan

25. Februar 2016

Lange war es still um Steiner Motorsport und den neuen LobArt LA01 V8-Mugen. Die Schweizer Truppe um Marcel Steiner und seinen Vater Heinz waren jedoch in der Zwischenzeit nicht untätig. Doch die langandauernden Motorprobleme konnten nun endlich behoben und ein erfolgreicher Prüfstandslauf absolviert werden. „Aktuell arbeiten wir mit erhöhter Drehzahl am Auto. Motor und Getriebe sind bereits eingebaut, die Installation der Traktionskontrolle und dem Rest der Elektronik befinden sich im Endspurt. Danach gibt es noch einige „Finisharbeiten“ zu erledigen“, gibt Marcel Steiner zu Protokoll. „Danach möchte ich so schnell wie möglich ein erstes Rollout mit dem neuen Rennwagen absolvieren. Weitere Tests sind dann Anfang April geplant, bevor Ende April die ersten Renneinsätze anstehen. Ich hoffe, dass wir in der nächsten Zeit noch einiges über das Auto lernen und gute Fortschritte erzielen, damit wir ab Ende Juni gut gerüstet und erfolgreich in die Schweizer Bergmeisterschaft starten können“. Der Terminkalender von Steiner Motorsport sieht für die kommende Berg-Saison 15 Starts vor, wobei das Oberdiesbacher Team drei Mal bei einem Lauf zur Deutschen Bergmeisterschaft mit dabei sein wird. Das Osnabrücker Bergrennen muss wegen der Überschneidung mit dem Schweizer Meisterschaftslauf von Massongex leider wegfallen. Hier die genauen Daten und Einsätze von Steiner Motorsport: 09./10. April 2016 – Test Bresse (F) 23./24. April 2016 – Rechberg (A) 07./08. Mai 2016 – Eschdorf (L) 11./12. Juni 2016 – Hemberg (CH) 25./26. Juni 2016 – Reitnau (CH) 02./03. Juli 2016 – La Roche-La Berra (CH) 23./24. Juli 2016 – Anzère (CH) 30./31. Juli 2016 – Glasbachrennen (D) 06./07. August 2016 – Massongex (CH) 20./21. August 2016 – Les Rangiers (CH) 27./28. August 2016 – Oberhallau (CH) 10./11. September 2016 – Gurnigel (CH) 17./18. September2016 – Les Paccots (CH) 01./02. Oktober 2016 – Mickhausen (D) 08./09. Oktober 2016 – FIA Hillclimb Masters Ecce Homo (CZ)

160 Aktive aus drei Nationen im KW Berg-Cup 2016

20. Februar 2016

Es sieht wieder richtig gut aus, das Einschreibeergebnis des KW Berg-Cup 2016. Fest eingeschrieben haben sich insgesamt 160 Fahrerinnen und Fahrer aus 3 Nationen, die sich auf 131 attraktive Bergrenner verteilen. Volles Haus also auch in der 29. Saison der legendären Traditions-Meisterschaft sowie im NSU-Bergpokal, der stolze 22 Aktive mit 20 Autos zum Gesamtfeld beisteuert. Kurz die aktuelle Nennliste auf der Berg-Cup Webseite überblickend, kann man feststellen, dass mehr als ein Dutzend Neueinsteiger sich in der angesehensten Bergrennsport-Breitenrennserie Europas tummeln wollen, darunter auch die beiden schnellen Österreicher Herbert Pregartner (Porsche 911 GT2 RS) und Thomas Strasser im ex-Eller/Minichberger VW Scirocco 16V. Wie jedes Jahr finden sich auch aus früheren Zeiten bekannte Namen in der Auflistung. Rückkehrer sind zum Beispiel Michael Dandl (BMW 320) oder die Moser-Brüder, Gerhard und Hugo im VW Polo 16V. Aber auch einen Schwund gerade an namhaften Piloten muss die Rennserie verdauen und kompensieren. So fehlen aus den unterschiedlichsten Gründen: Norbert Brenner, Alexander Hin, Peter Naumann, Dieter Rottenberger und  Jörg Weidinger. Aber auch der Name Roman Sonderbauer fehlt aus bekannten und traurigen Gründen. Noch bleiben den Fans und Aktiven neun Wochen zur Einstimmung und Vorbereitung. 13 selektive, zur Internationalen Rennserie KW Berg-Cup zählenden Berg-Events in ganz Deutschland, Luxemburg, Österreich und der Schweiz, von denen die besten neun Resultate je Fahrer oder Team zur Wertung am Saisonende herangezogen werden, stehen 2016 auf dem Programm. Der NSU-Bergpokal wird wie in den Vorjahren bei allen Berg-Veranstaltungen in Deutschland sowie in Eschdorf (Luxemburg) das ohnehin schon starke Teilnehmerfeld noch weiter bereichern. Bei ihnen zählen die acht punktbesten Ergebnisse. Das neue Sportjahr, das für die KW Berg-Cup’ler bereits am 23. und 24. April im hessischen Schotten beginnt, taucht also so langsam am Horizont auf. Der Countdown läuft!

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