Boxengeflüster 08/2019: Wussten Sie schon dass…?

16. September 2019

DASS das Comeback des bis Anfang Oktober nochimmer amtierenden DMSB Berg-Cup Champion für Sportwagen 2018 und Deutschen Vize-Bergmeisters 2017 Frank Debruyne kein gutes Ende nahm. Beim Bergrennen Eichenbühl saß der Badener erstmals am Berg in seinem neuen Projekt, einem Formel 3 vom Typ Dallara F316 (Foto oben), also einem sehr modernen und erst drei Jahre alten Chassis. Im vergangenen Herbst hatte Debruyne mit den Arbeiten begonnen, nachdem er seinen altgedienten Dallara F303 nach Irland verkaufte. Sein neues Renngerät musste aus vielen Teilen erst zusammengesetzt werden. Ein Test auf der französischen Rundstrecke Anneau du Rhin verlief kürzlich vielversprechende. Doch am Eichenbühler Berg drehte sich der Neurieder bereits am Trainingstag mit dem Heck in die Leitplanken und verzichtete danach auf weitere Starts und geht noch einmal in heimischer Werkstatt in Klausur. DASS dem neuen Schweizer Vize-Bergmeister Marcel Steiner bei seinem Heim-Bergrennen am Gurnigel ein großes Missgeschick unterlief. Nachdem die „Legenden“ ihren ersten Show-Lauf im Anschluss an das reguläre Rennfeld absolviert hatten, besuchte Marcel kurz seinen Vater Heinz Steiner im Zielraum. Er wollte erfahren, welche Eindrücke er von seiner ersten Fahrt nach 20 Jahren im Martini Mk 77 BMW hatte. Als Marcel bemerkte, dass die Rückführung bereits im Gange war, rannte er zu seinem LobArt zurück. Nur stand dieser nicht mehr wie vorher am selben Platz, sondern etwa 20 Meter weiter unten hinter Absperrgittern – in der Seite eines PKWs. Die „autonome Fahrt“ hinterließ einigen Schaden vom Frontsplitter bis zum Heckflügel. Doch der größte Schaden entstand an Monika Fahrni, der Lebensgefährtin eines Rennfahrerkollegen, in Form eines Beinbruchs, der am Montag operiert wurde. Marcel Steiner und BiD wünschen gute und schnelle Besserung, liebe Moni! Den sympathischen Schweizer werden wir nach dem Abschluss der Schweizer Meisterschaft noch bei den Rennen in St. Agatha und Mickhausen erleben. DASS bei der ADAC Rallye Deutschland, dem Rallye-Weltmeisterschaftslauf im nördlichen Saarland, an der Mosel und dem Truppenübungsplatz Baumholder wieder ein wenig „der Geist des Bergrennsports“ dabei war. Teil von Wertungsprüfungen waren die ehemaligen Bergrennstrecken Fell-Thomm (Trierer Bergrennen) und des Teufelskopf-Bergrennens von Reichweiler (bei Kusel). Zudem mischten auch in der Organisation, aus dem Bergrennsport bekannte Personen mit. Einer der Umweltbeauftragten war Christoph Schackmann (EMSC Bitburg). Helmut Weyer der frühere Organisationsleiter des letztmals im Jahr 2011 ausgetragenen Trierer ADAC Bergrennens, fungierte wie in den Vorjahren als Abschnittsleiter der Mosel-WP´s. Hans-Peter Baehr, aus dem Organisationsteam ehemaligen des Potzberg-Rennens, das der MSC Potzberg bis in die 1990er Jahre veranstaltete und heutige Leiter des […]

Rallye-Highlights 2019: spannende Rennen weltweit

10. Januar 2019

Ein neues Jahr hat begonnen und das bedeutet auch, dass sich das große internationale Rallye-Rad ein weiteres Mal dreht. Wieder einmal stehen den Rennsportfans zahlreiche Höhepunkte bevor, die für Nervenkitzel und Adrenalinschübe sorgen. Die Strecken sind aus dem letzten Jahr weitgehend bekannt, doch ergeben sich dort immer wieder neue Ereignisse und glanzvolle Augenblicke. Es lohnt sich jedes Mal wieder, den Live-Stream einzuschalten oder gar in den Flieger zu steigen, um ein paar aufregende Tage vor Ort zu verbringen. Die letztgenannte Variante lässt sich hervorragend mit genussvollem Sightseeing verbinden, denn viele Rallye-Highlights finden in wirklich sehenswerter Umgebung statt. Kein Weg führt an Monte Carlo vorbei Schon in diesem Monat eröffnet die Rallye Monte Carlo den neuen WM-Zirkus 2019. Die heißen Tage in Monaco finden vom 24. bis 27. Januar statt, und das immerhin zum 87. Mal! In diesem Jahr haben sich allerdings zahlreiche Änderungen ergeben, so wurde beispielsweise der Startpunkt in die französische Stadt Gap verlegt. Der Ort liegt in 750 Meter Höhe inmitten der Dauphiné-Alpen: Es wird also gleich zu Anfang ordentlich bergig. Der weitläufige Platz vor dem monegassischen Fürstenpalast dient am letzten Tag der traditionellen Siegerehrung. Von hier aus ist es nicht weit bis zu sämtlichen Sehenswürdigkeiten von Monte Carlo! Unter anderem lädt das weltberühmte Casino zu einem Besuch ein. Die aus diversen Filmen vertraute Atmosphäre umgibt den Besucher, während er entspannt Baccarat, Roulette oder Blackjack spielt. Hier wird die französische Variante des Klassikers Roulette angeboten, mit nur einer Null auf dem Spieltisch. Als Ergänzung bietet sich ein Besuch des Yachthafens an, der vor allem bei abendlicher Beleuchtung einen fantastischen Anblick bietet und zum opulenten Dinner einlädt. Dakar – der Name sagt doch bereits alles Doch bevor es nach Monaco geht, begeben wir uns in den Süden des amerikanischen Kontinents. Gastgeber der Rallye Dakar, die vom 6. bis 17. Januar stattfindet, wird in diesem Jahr Peru sein. Die „bergige“ Teil des ausgewählten Parcours‘ bestehen aus reinem Sand, es handelt sich um malerische Wüstendünen. Das Motto der Tour spricht Bände: „Two Weeks of Sand“ haben die Veranstalter dieses Rennen genannt, das mit vollen 3.000 Wertungskilometern aufwartet. Wie immer wird es nur einen einzigen Ruhetag in der Mitte der Rallye geben, ansonsten sind die Teilnehmer jeden Tag unterwegs und müssen immer wieder aufs Neue Höchstleistungen vollbringen.Wer als Zuschauer zumindest einen Teil des Rennens live erleben möchte, darf durchaus auch ein paar entspannte Tage in der peruanischen Hauptstadt Lima verbringen, die berühmte […]