Boxengeflüster 01/2022: Wussten Sie schon dass…?

13. Januar 2022

DASS gerade die Facebook-Gruppe „Bergrennen“ durch die Decke geht. Ausgangspunkt dafür, waren zahlreiche Papierbildabzüge die Multibergmeister Jörg Weidinger aus den alten Beständen des 2007 verstorbenen Bergrenn-Journalisten und Fotografen Roland Höfer erhielt. Im Team-Work mit Thomas Bubel, der das gesamte Material digitalisierte, stellt derzeit Jörg Weidinger das Bildmaterial aus der Deutschen Bergmeisterschaft und dem Gruppe H Berg-Cup der Ende 80er bis in die 1990er Jahre sukzessive ein. Mittlerweile hat sich dies herumgesprochen sodass täglich zwischen 50 und 70 Beitrittsanfragen für die Gruppe auflaufen, und die Facebook-Gemeinschaft „Bergrennen“ in kürzester Zeit auf über 8.500 Mitglieder angewachsen ist! Einige neue Gruppenmitglieder zeigen ihrerseits interessante Motive aus der „guten, alten Berg-Zeit“ aus ihren Archiven. DASS beim Weltcup Alpinslalom der Herren am vergangenen Wochenende in Adelboden in der Schweiz, Marcel Steiner seinem Titel als „Berg-Meister“ alle Ehre machte. Der Oberdiesbacher gehörte zum Team der Streckenarbeiter und war als „Rutscher“ eingesetzt. Zwischen den Durchgängen und bei kurzen Rennunterbrechungen war es seine Aufgabe die Piste wieder zu glätten und zu präparieren. DASS der Homburger Gruppe F-Pilot Kai Neu seine Pläne zur Teilnahme an der diesjährigen Berg-Europameisterschaft vorerst auf Eis gelegt hat. Nachdem die FiA erneut das Performance-Faktor-Reglement abgeändert hat und er seinen neu, nach Performance-Faktor aufgebauten Ford Focus ST nun wieder anpassen müsste, sieht sich der Mann vom Homburger Automobilclub nach neuen Betätigungsfeldern um. Da Neu nicht mit einem normalen Jahr am Berg rechnet, wird sich der Ford-Autohausbetreiber nicht in den KW Berg-Cup einschreiben und erst einmal mit seinem Drittwagen Ford Fiesta an nationalen Rallyes in Südwestdeutschland teilnehmen. Ähnlich gestaltet sich die Saisonplanung von Vereinskollege Martin Kraus, der seinen ex-Ferner VW Polo G40 in die Ecke stellt und mit einem Honda Civic Typ R dem Rallyesport frönt. DASS nun die Katze aus dem Sack ist und der fahrbare Untersatz feststeht. Kurz vor Silvester machte der ehemalige spanische Bergeuropameister Andres Vilarino seine Pläne für die Saison 2022 offiziell (BiD berichtete). Dabei wird der Routinier auf die internationale Bergrennsportbühne nach einigen Jahren zurückkehren und eine volle Saison in der historischen Berg-EM absolvieren. Im Team von Di Fulvio Racing wird der Spanier einen Lucchini pilotieren, welcher von einem 3l Alfa Romeo Motor angetrieben wird. Für 2023 ist dann der Wechsel auf einen potenteren Osella PA 9/90 BMW C3 geplant. DASS kürzlich, fälschlicherweise das Gerücht vom Rückzug der Funkrettungswacht Motorsport e.V. die Runde machte und somit die meisten Berg-DM Veranstalter vor einem weiteren Problem gestanden hätten. Wie aber „Chef“ Roman Häseler deutlich […]

Online-Wetten im Motorsport

7. Dezember 2021

Motorsport hat sowohl auf Erwachsene als auch auf Kinder eine starke Anziehungskraft. Die rasanten Rennen, bei denen sowohl die Fahrer als auch die hoch entwickelte Technik ans Limit kommen, haben einen besonderen Reiz. Deshalb ist es nicht verwunderlich, dass auch in diesem Bereich eine große Anzahl an verschiedenen Wetten verfügbar sind. Vor allem die Tourenwagen-Meisterschaft und die Formel 1 stehen hier im Mittelpunkt. Motorsport bietet viele Wettangebote Der Motorsport bietet eine gewaltige Bandbreite an verschiedenen Rennserien. Neben den Automobilrennen mit ihren Formel-Serien, der Tourenwagen-, Rallye- und Berg-Meisterschaft sowie ausländischen Serien, wie NASCAR, gibt es noch viele weitere Rennserien für andere Fahrzeugtypen. Ebenfalls spektakulär sind Motorradrennen (Moto GP) oder Bootsrennen, für alle, die Wassersport bevorzugen. Etwas weniger bekannt, aber nicht weniger eindrucksvoll, sind Rennen mit Spezialfahrzeugen, wie Treckern, Trucks und Flugzeugen. Auch im Automobilsport gibt es viele Serien, die zwar weniger bekannt sind, allerdings aufgrund ihrer speziellen Eigenschaften zunehmend an Beliebtheit gewinnen. Dazu gehören unter anderem die fahrerisch anspruchsvollen Bergrennen. Die Rennen finden auf abgesperrten Straßen statt und die Streckenführung besteht aus steilen Abschnitten und enge Kurven. Ähnlich wie beim Rallye-Sport können Fans auch hier das abwechslungsreiche Renngeschehen direkt an der Strecke hautnah miterleben. Neue Wettanbieter für die besten Konditionen nutzen Jeden Monat tauchen mehrere neue Wettanbieter auf, die ihr Glück auf diesem Markt versuchen wollen. Ihr Ziel ist es, sich auf diesem Markt zu etablieren. Allerdings müssen sie sich erst gegen die bereits etablierte Konkurrenz durchsetzen. Da sie als neue Anbieter noch unbekannt sind, müssen sie ihre Kundschaft auf sich aufmerksam machen. Dafür verwenden sie in der Regel attraktive Angebote, um neue Nutzer zu locken. Wer regelmäßig wettet, kann hier von den speziellen Aktionen und Konditionen profitieren, sofern er rechtzeitig darauf aufmerksam wird. Es locken Freiwetten, Cashback bei verlorenen Wetten und Boni, die bei bis zu 100 Euro liegen können. Wer von den besten Angeboten bei Motorsportwetten profitieren möchte, der sollte sich deshalb darüber informieren, welche neuen Wettanbieter 2021 und 2022 auf den Markt drängen. Wer rechtzeitig erfährt, welche Anbieter mit welchen Konditionen an den Start gehen, der kann den größten Nutzen daraus ziehen. Sicher im Internet wetten Neue Wettanbieter haben trotz ihrer Vorteile einen entscheidenden Nachteil. Ihre Unbekanntheit bringt eine Ungewissheit bezüglich ihrer Seriosität mit sich. Gerade in der Glücksspielbranche gibt es viele Schwarze Schafe, welche die Gutgläubigkeit ihrer Nutzer ausnutzen. Wer allerdings ein paar Punkte beachtet, der wird schnell in der Lage sein, faire und seriöse Anbieter von […]

Boxengeflüster 08/2019: Wussten Sie schon dass…?

16. September 2019

DASS das Comeback des bis Anfang Oktober nochimmer amtierenden DMSB Berg-Cup Champion für Sportwagen 2018 und Deutschen Vize-Bergmeisters 2017 Frank Debruyne kein gutes Ende nahm. Beim Bergrennen Eichenbühl saß der Badener erstmals am Berg in seinem neuen Projekt, einem Formel 3 vom Typ Dallara F316 (Foto oben), also einem sehr modernen und erst drei Jahre alten Chassis. Im vergangenen Herbst hatte Debruyne mit den Arbeiten begonnen, nachdem er seinen altgedienten Dallara F303 nach Irland verkaufte. Sein neues Renngerät musste aus vielen Teilen erst zusammengesetzt werden. Ein Test auf der französischen Rundstrecke Anneau du Rhin verlief kürzlich vielversprechende. Doch am Eichenbühler Berg drehte sich der Neurieder bereits am Trainingstag mit dem Heck in die Leitplanken und verzichtete danach auf weitere Starts und geht noch einmal in heimischer Werkstatt in Klausur. DASS dem neuen Schweizer Vize-Bergmeister Marcel Steiner bei seinem Heim-Bergrennen am Gurnigel ein großes Missgeschick unterlief. Nachdem die „Legenden“ ihren ersten Show-Lauf im Anschluss an das reguläre Rennfeld absolviert hatten, besuchte Marcel kurz seinen Vater Heinz Steiner im Zielraum. Er wollte erfahren, welche Eindrücke er von seiner ersten Fahrt nach 20 Jahren im Martini Mk 77 BMW hatte. Als Marcel bemerkte, dass die Rückführung bereits im Gange war, rannte er zu seinem LobArt zurück. Nur stand dieser nicht mehr wie vorher am selben Platz, sondern etwa 20 Meter weiter unten hinter Absperrgittern – in der Seite eines PKWs. Die „autonome Fahrt“ hinterließ einigen Schaden vom Frontsplitter bis zum Heckflügel. Doch der größte Schaden entstand an Monika Fahrni, der Lebensgefährtin eines Rennfahrerkollegen, in Form eines Beinbruchs, der am Montag operiert wurde. Marcel Steiner und BiD wünschen gute und schnelle Besserung, liebe Moni! Den sympathischen Schweizer werden wir nach dem Abschluss der Schweizer Meisterschaft noch bei den Rennen in St. Agatha und Mickhausen erleben. DASS bei der ADAC Rallye Deutschland, dem Rallye-Weltmeisterschaftslauf im nördlichen Saarland, an der Mosel und dem Truppenübungsplatz Baumholder wieder ein wenig „der Geist des Bergrennsports“ dabei war. Teil von Wertungsprüfungen waren die ehemaligen Bergrennstrecken Fell-Thomm (Trierer Bergrennen) und des Teufelskopf-Bergrennens von Reichweiler (bei Kusel). Zudem mischten auch in der Organisation, aus dem Bergrennsport bekannte Personen mit. Einer der Umweltbeauftragten war Christoph Schackmann (EMSC Bitburg). Helmut Weyer der frühere Organisationsleiter des letztmals im Jahr 2011 ausgetragenen Trierer ADAC Bergrennens, fungierte wie in den Vorjahren als Abschnittsleiter der Mosel-WP´s. Hans-Peter Baehr, aus dem Organisationsteam ehemaligen des Potzberg-Rennens, das der MSC Potzberg bis in die 1990er Jahre veranstaltete und heutige Leiter des […]

Die Vielfalt des Motorsports in einigen Schlaglichtern

1. April 2019

Der Motorsport besitzt viele verschiedene Facetten. Die Bergrennen bringen nur einen Teil der Würze ins Spiel, daneben existieren viele weitere Zutaten, die das gesamte Gemisch so schmackhaft machen. Insbesondere bei der Formel 1 gibt es ein paar Strecken, die jeden wahren Fan zum Schwärmen bringen: Dazu gehört selbstverständlich auch der Circuit de Monaco, der durch Monte Carlo sowie La Condamine in Monaco führt. Wenn das kleine Land im Süden Frankreichs für zwei Dinge bekannt ist, dann sind es der Motorsport und die Casinokultur. Beides sorgt für großen Nervenkitzel und während es auf der Straße die 18 irrsinnigen Kurven sind, sind es am Casino-Spieltisch die hoffentlich richtigen Zahlen und Farben. Den besonderen Reiz eines Besuchs in Monte Carlo macht natürlich die beeindruckend mondäne Atmosphäre aus. Die Konkurrenz aus dem Internet versucht inzwischen diese durch Live Casinos mit echten Croupiers einzufangen, was tatsächlich zu einem guten Grad gelingt. In Verbindung mit Online Live Casino Bonussen bieten diese für spielbegeisterte Menschen eine schnelle Alternative, während in Monaco insbesondere die geschichtsträchtige Vergangenheit des Ortes beeindruckt, an dem bereits viele große Persönlichkeiten der Weltgeschichte an der Rennstrecke oder am Tisch ihre (Miss-) Erfolge erlebten: Also eine wahre Sehenswürdigkeit, nicht nur für jeden Motorsport-Fan. Sportliche und touristische Oldtimer-Rallyes gehören ebenfalls zum Motorsport: Daneben hat selbstverständlich auch der Oldtimersport seine Berechtigung, der optisch besonders viel bietet. Es gibt sowohl touristische als auch echte sportliche Veranstaltungen, die sich vor allem im Tempo voneinander unterscheiden. Im sportlichen Bereich sind die Aufgabenstellungen schwieriger und die Zeitpläne enger gefasst, während die touristischen Veranstaltungen stets mehr als genug Zeit für genüssliches Entspannen bieten. Der Beifahrer sitzt übrigens nicht nur zur Zierde im Auto, sondern er wird sehr oft mit gefordert: In seinen Händen ruht das Bordbuch mit den einzelnen Streckenvorgaben. Der Parcours führt in der Regel über ganz normale Verkehrsstraßen, die zu diesem Zweck teilweise abgesperrt werden. Links und rechts des Weges gibt es viel zu sehen, zum Bespiel die malerische Eifel, das Moseltal oder die Alpen. Wer an diesen Veranstaltungen teilnimmt, kann sich also nicht nur Ruhm, Ehre und wertvolle Preise verdienen, sondern er sieht auch sehr viel von der Welt und den verschiedenen Landschaften. Orientierungssport und Online Live Casino Bonus haben was gemeinsam: Dazu passt sehr gut der Orientierungssport, bei dem ganz normale PKW gemäß der Straßenverkehrsordnung zugelassen sind. Diese müssen nicht einmal besonders alt sein. Auch diese Wettbewerbe finden auf öffentlichen Straßen statt und dauern etwa drei bis vier […]

Rallye-Highlights 2019: spannende Rennen weltweit

10. Januar 2019

Ein neues Jahr hat begonnen und das bedeutet auch, dass sich das große internationale Rallye-Rad ein weiteres Mal dreht. Wieder einmal stehen den Rennsportfans zahlreiche Höhepunkte bevor, die für Nervenkitzel und Adrenalinschübe sorgen. Die Strecken sind aus dem letzten Jahr weitgehend bekannt, doch ergeben sich dort immer wieder neue Ereignisse und glanzvolle Augenblicke. Es lohnt sich jedes Mal wieder, den Live-Stream einzuschalten oder gar in den Flieger zu steigen, um ein paar aufregende Tage vor Ort zu verbringen. Die letztgenannte Variante lässt sich hervorragend mit genussvollem Sightseeing verbinden, denn viele Rallye-Highlights finden in wirklich sehenswerter Umgebung statt. Kein Weg führt an Monte Carlo vorbei Schon in diesem Monat eröffnet die Rallye Monte Carlo den neuen WM-Zirkus 2019. Die heißen Tage in Monaco finden vom 24. bis 27. Januar statt, und das immerhin zum 87. Mal! In diesem Jahr haben sich allerdings zahlreiche Änderungen ergeben, so wurde beispielsweise der Startpunkt in die französische Stadt Gap verlegt. Der Ort liegt in 750 Meter Höhe inmitten der Dauphiné-Alpen: Es wird also gleich zu Anfang ordentlich bergig. Der weitläufige Platz vor dem monegassischen Fürstenpalast dient am letzten Tag der traditionellen Siegerehrung. Von hier aus ist es nicht weit bis zu sämtlichen Sehenswürdigkeiten von Monte Carlo! Unter anderem lädt das weltberühmte Casino zu einem Besuch ein. Die aus diversen Filmen vertraute Atmosphäre umgibt den Besucher, während er entspannt Baccarat, Roulette oder Blackjack spielt. Hier wird die französische Variante des Klassikers Roulette angeboten, mit nur einer Null auf dem Spieltisch. Als Ergänzung bietet sich ein Besuch des Yachthafens an, der vor allem bei abendlicher Beleuchtung einen fantastischen Anblick bietet und zum opulenten Dinner einlädt. Dakar – der Name sagt doch bereits alles Doch bevor es nach Monaco geht, begeben wir uns in den Süden des amerikanischen Kontinents. Gastgeber der Rallye Dakar, die vom 6. bis 17. Januar stattfindet, wird in diesem Jahr Peru sein. Die „bergige“ Teil des ausgewählten Parcours‘ bestehen aus reinem Sand, es handelt sich um malerische Wüstendünen. Das Motto der Tour spricht Bände: „Two Weeks of Sand“ haben die Veranstalter dieses Rennen genannt, das mit vollen 3.000 Wertungskilometern aufwartet. Wie immer wird es nur einen einzigen Ruhetag in der Mitte der Rallye geben, ansonsten sind die Teilnehmer jeden Tag unterwegs und müssen immer wieder aufs Neue Höchstleistungen vollbringen.Wer als Zuschauer zumindest einen Teil des Rennens live erleben möchte, darf durchaus auch ein paar entspannte Tage in der peruanischen Hauptstadt Lima verbringen, die berühmte […]

Pikes Peak in der Vulkaneifel

2. März 2018

Wenn sich beim ADAC Eifel Rallye Festival jedes Jahr rund um Daun über 150 Fahrzeuge der Rallye-Geschichte treffen, um die Historie dieses faszinierenden Sports zu zelebrieren, gibt es immer ein besonderes zusätzliches Thema. Für die aktuelle Ausgabe (19. bis 21. Juli 2018) haben sich die Veranstalter für das legendäre Pikes Peak International Hill Climb entscheiden. Der Pikes Peak ist ein 4.301 m hoher Berg in den Rocky Mountains im US-Bundesstaat Colorado. Die Renndistanz von 19,99 Kilometer umfasst 156 Kurven und wurde in den 80er-Jahren noch komplett auf Schotter ausgetragen. Vom Start auf 2.862 Metern Höhe geht es mit durchschnittlich 7% Steigung über 1.439 Meter Höhenunterschied bis zum Ziel auf dem Gipfel. So besonders wie die Strecke des Pikes Peak ist auch seine Rolle für den Rallyesport. „Der Pikes Peak wurde nach dem Ausschluss der Gruppe B aus der Rallye-WM zu einem neuen Zuhause für diese spektakulären Monster“, weiß Reinhard Klein (Köln) aus eigener Erfahrung. Der Mitorganisator und Kopf von Slowly Sideways, der Vereinigung von Besitzern historischer Rallye-Boliden, war damals als Fotograf von Ort. „Bei dem Bergrennen sind die Gruppe-B-Autos von Audi, Peugeot, Ford, Lancia und Austin Rover in ihrer extremsten Form gefahren. Und genau so möchten wir sie in die Eifel holen. Bei der Auswahl der Teilnehmer legen wir, wie auch im gesamten Festival-Feld, großen Wert auf Originalität oder originalgetreue Nachbauten.“Die Pikes Peak-Boliden werden bei zwei ausgewählten Prüfungen antreten. Sie starten am Freitagabend auf dem Nachtrundkurs „proWIN Hilgerath“ und am Samstag beim zweiten ‚Risselberg‘-Durchgang, die Prüfung führt passenderweise über eine ehemalige Bergrennstrecke. Highlights in der Pikes Peak Parade: Während für das Teilnehmerfeld des Eifel Rallye Festivals ab sofort die Nennungen möglich sind, stehen einige Highlights für die Pikes Peak Parade schon jetzt fest. Audi Tradition öffnet seine Museumstore und bringt zwei originale Siegerwagen mit in die Vulkaneifel. Zum einen den Audi Sport Quattro, mit dem Michèle Mouton 1985 gewann, und zudem den absoluten Über-S1. Das ‚Flügelmonster‘ Audi S1 Pikes Peak, den Walter Röhrl 1987 mit rund 600 PS zum Sieg pilotierte. Den Mouton-Quattro wird Harald Demuth ausführen, das „Flügelmonster“ wird nach aktuellen Stand Röhrl himself steuern. Einen weiteren Siegerwagen bringt der Stuttgarter Wolf-Dieter Ihle an den Start, es handelt sich um den Audi Quattro A2 von 1983. Wie damals wird das amerikanische Rallye-Ass John Buffum am Steuer sitzen. Audi hat am Pikes Peak von 1982 bis 1987 sechs Mal in Serie gewonnen, mit dem Audi Quattro A2, dem Audi Sport Quattro und […]

Nebel und Kruhs freuen sich auf abwechslungsreiches Rallye-Programm

22. Februar 2018

Winter ade: Das RAVENOL MOTORSPORT Rallye TEAM fiebert dem Beginn der neuen Saison entgegen. 2018 gehen Torben Nebel (Detmold) und Beifahrer Gino Kruhs (Quierschied / Homburger AC) mit ihrem Citroën DS3 R3T bei Rallyes im In- und Ausland an den Start. Das erfahrene Duo freut sich auf mindestens vier Läufe zur Deutschen Rallye-Meisterschaft (DRM) sowie auf ein Österreich-Gastspiel. Die lange Winterpause neigt sich endlich ihrem Ende zu, Anfang März fällt für Torben Nebel und Gino Kruhs der Startschuss zu einer abwechslungsreichen Vollgassaison. Der Detmolder und sein saarländischer Beifahrer bestreiten 2018 mit ihrem rund 210 PS starken Fronttriebler mindestens fünf anspruchsvolle Rallyes. Los geht es mit drei „Heimspielen“ in Folge: Bei der ADAC Saarland-Pfalz Rallye (2. und 3. März) – die zugleich den Auftakt zur diesjährigen DRM bildet – schlüpft zunächst Copilot Gino Kruhs in die Rolle des Lokalmatadoren. Anschließend hat Torben Nebel gleich zwei Mal in Folge die Gelegenheit, vor heimischem Publikum zu glänzen: Das RAVENOL MOTORSPORT Rallye TEAM geht sowohl bei der Rallye Rund um die Sulinger Bärenklaue (4. und 5. Mai) als auch im Rahmen der ADAC Rallye Stemweder Berg (15. und 16. Juni) ins Rennen. Im Juli bereichern Torben Nebel und Gino Kruhs das Teilnehmerfeld der Rallye Weiz (21. und 22. Juli), einem Lauf zur Österreichischen Rallye-Staatsmeisterschaft (ÖRM). Bereits 2015 hatte die ostwestfälisch-saarländische Mannschaft auf den kurvigen Alpenstraßen rund um die gleichnamige österreichische Gemeinde in der Oststeiermark mit schnellen Zeiten aufhorchen lassen und belegte – damals noch im Citroën DS3 R1 – Rang drei in der Citroën Racing Trophy Deutschland. Die Saison beschließen Nebel und Kruhs mit der ADMV Rallye Erzgebirge (28. und 29. September), die ebenfalls zum Kalender der höchsten deutschen Rallye-Liga zählt. „Wir freuen uns sehr, dass es uns gemeinsam mit unseren Partnern und Sponsoren gelungen ist, ein derart abwechslungsreiches und anspruchsvolles Programm auf die Räder zu stellen“, betont Torben Nebel. „2017 haben wir in unserer Premierensaison mit dem Citroën DS3 R3T wichtige Erfahrungen gesammelt. Daran wollen wir in diesem Jahr anknüpfen und uns kontinuierlich weiter steigern.“ Gino Kruhs kann es ebenfalls kaum erwarten, wieder auf dem „heißen Sitz“ Platz zu nehmen: „Wir haben die Wintermonate für umfangreiche Revisionen an unserem Citroën genutzt. Zudem konnten wir vor kurzem die Einweihung unserer neuen Halle feiern, in der unser DS3 R3T für die Rallyes vorbereitet wird. Sie eröffnet uns technisch ganz neue Möglichkeiten. Wenn es nach mir geht, kann es lieber heute als morgen losgehen! Die hervorragende […]

Boxengeflüster 11/2017: Wussten Sie schon dass…?

6. November 2017

DASS nicht einmal in zwei Kilometern Luftlinie Entfernung vom Fahrerlager des Homburger ADAC Bergrennens und der Redaktion von „Bergrennen in Deutschland“, seit nun kapp drei Jahren edle Race Shuttle, sprich Renntransporter für namhafte Motorsportteams gebaut werden. Die Firma A6 Jung Fahrzeugbau GmbH, die seit fast 100 Jahren im Bereich des Nutz- und Sonderfahrzeugbaus Maßstäbe setzt, ließ sich vom Homburger Weltmeister und Le Mans-Sieger Timo Bernhard inspirieren, als er für sein eigenes Team 75 Motorsport einen verlässlichen Partner in Sachen Racetrailer suchte. Mittlerweile sind die Auftragsbücher von Geschäftsführer Axel Jung gut gefüllt. Zu den Kunden der Saarpfälzer gehören beispielsweise Teams aus der DTM, VLN, ADAC GT Masters, Porsche Cup, Moto GP und auch die ersten Formel 1-Teams haben bereits bei A6 Jung angeklopft, denn auch Promo- und Hospitalitytrucks werden speziell nach Kundenwünschen gebaut. DASS der Vorarlberger Rennsportwagen-Hersteller PRC vom 15. bis 17. November auf der Professional Motor Sport World Expo in Köln seinen brandneuen, speziell für Bergrennen konzipierten E2-SC Sportwagen, namens PRC FPR 12 Flyweigth erstmals der Öffentlichkeit vorstellen wird. Der von Emanuel Pedrazza entwickelte Sportprototyp für die 2-Literklasse mit Kohlefasermonocoque, wiegt unter 500 kg! Befeuert wird das neue Baby von Pedrazza-Racing-Cars von einem 300 PS starken Honda-Motor aus dem Hause Minichberger. Zu sehen ist das Fahrzeug beim PRC-Partner und Kabelbaumspezialist Raytech, auf dem Stand 2070. Weitere Details zu diesem interessanten Projekt folgen! DASS der 1. KW-Berg-Cup Vorsitzende und Berg-Streckensprecher Uli Kohl und seine Frau Brigitte seit dem 21. Oktober 2017 nunmehr Brauteltern sind. Bei der Siegerehrung der ADAC 3-Städte-Rallye bekam Tochter Christina Kohl einen rührenden Heiratsantrag von Lebenspartner Johannes Fürst. Ein emotionaler Moment für alle die Zeugen waren. Im Hause Kohl war die Freude an diesem denkwürdigen Wochenende doppelt groß, denn Christian Kohl gewann als Co-Pilotin von Dominik Dinkel den Saisonabschluss der Deutschen Rallye Meisterschaft im heimischen Niederbayern und dem Team gelang zudem die Deutsche Vize-Meisterschaft. DASS mit einem fulminanten Finale und reihenweisen Klassensiegen in den vergangenen Rennen dem Sportleiter des MSC Osnabrück und Rennleiter des Int. Osnabrücker ADAC Bergrennens, Michael Schrey, ein absolutes Meisterstück gelang. Zum zweiten Mal hintereinander wurde er Gesamtsieger des VLN Langstreckenpokals auf der Nürburgring-Nordschleife. Beim finalen Rennen tauschte er den Pilotenplatz von seinem bewährten BMW 235 i Racing Cup auf einen VW Golf TCR und holte hier die fehlenden Punkte zur Titelverteidigung.

Boxengeflüster 10/2017: Wussten Sie schon dass…?

29. Oktober 2017

DASS der junge französische Rennwagenkonstrukteur Fabien Bourgeon am letzten Oktober-Samstag zu einem Testtag seiner TracKing „CM-Fahrzeuge“ auf den Circuit de Chambley in der Nähe der ostfranzösischen Stadt Metz geladen hatte. Knapp 20 Interessenten aus Deutschland und Luxemburg durften die beiden von Motorradmotoren angetriebenen Silhouettenrennwagen testen und waren nach jeweils vier Runden von den Fahrleistungen und dem Fahrspaß der quirligen „Renngeräte“ begeistert. Unter den Angereisten waren auch einige aus dem Bergrennsport bekannte Namen, wie Holger Hovemann, Georg Lang, Alexander Hin, Michael und Hauke Weber und ex-Berg-Cup Pilot Klaus Hummel sowie GLP-Fahrer Johannes Wetzel. Aus dem nahen Luxemburg kamen die Bergmeister Canio Marchione und Daniel Donkels sowie Marcel Nipperts. Ein paar schnelle Runden durfte auch „Videomacher“ Gilles Huntzinger von Pilotes.tv drehen. DASS sich David und Gary Hauser auf Anhieb den Gesamtsieg der «GT & Prototype Challenge» sichern konnten. Beim letzten Rennmeeting am 21./22. Oktober in Assen (NL) konnten David, als Bergspezialist „außer Dienst“ und Gary Hauser am Samstag im ersten Rennen ihren Ligier JS P3 des Teams Racing Experience zum Sieg fahren. Am Sonntag landete das Brüderpaar im letzten Saisonrennen auf dem zweiten Platz. Somit konnten sich die Brüder bei ihrem LMP3-Debüt auf Anhieb den Jahresgesamtsieg in der „GT & Prototype Challenge 2017“ sichern. DASS die in Mickhausen frisch gebackene FiA Hillclimb Cup-Gewinnerin Gabriella Pedroni auf Einladung von Renault Italia bei der Rallye due Valli rund um Verona den neuen Renault Twingo GT in R1-Version testen durfte. Die 36-jährige Rennamazone aus Tione bei Trento steuerte mit Co-Pilotin Chiara Corso  das kommende Cup-Fahrzeug für die Twingo-Trophäe 2018 leider ohne Glück, denn nach der vierten Wertungsprüfung schieden bei beiden Südtirolerinnen bereits aus. DASS die rund 1.100 Seelengemeinde Steinbach bei Bad Liebenstein, bekanntlich Startort und Fahrerlager des ADAC Glasbachrennens am Bundeswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“  teilnimmt. Somit ist der Ort im Wartburgkreis in Sachen Eigeninitiative etwas ganz besonderes. Bei dieser Aktion ist auch die Rennsportgemeinschaft Altensteiner Oberland sehr aktiv. Seit kurzem betreibt die RSG in Steinbach einen kleinen Tante-Emma-Laden, gerade zur Versorgung der älteren Bevölkerung. In Regie der RSG entstand auch die „Luther-Box“, ein Multimedia-Container mitten im Wald, der Wissen über Martin Luther vermittelt, der ja bei seiner Verschleppung auf die Wartburg im Mai 1521, in Steinbach festgenommen wurde. Und nicht zuletzt ist es das Glasbachrennen, welches seit 2011 wieder gibt, dass Leben in den Ort bring, der in der jüngeren Vergangenheit rund ein Viertel seiner Bevölkerung verloren hat. DASS bei der International Motor Show […]

Boxengeflüster 09/2017: Wussten Sie schon dass…?

15. Oktober 2017

DASS die RSG Altensteiner Oberland mit seiner Berg EM-Rennstrecke unter die Ausrichter von Speeddown Rennen gegangen ist.  Am Wochenende des 15./16. und 17. September 2017 wurde erstmals die Internationale Deutsche Meisterschaft sowie ein Rennen zum Europacup der FISD oberhalb von Steinbach ausgetragen. Die Deutsche Meisterschaft wurde auf der Streckenlänge von 2000 Metern gefahren. Die EM-Fahrer mussten sogar die 5000 Meter Strecke bewältigen. Dies war auf jeden Fall die längste EM Rennstrecke in der Geschichte der FISD. Beim Seifenkisten Speeddown sind im Gegensatz zu den klassischen Seifenkistenrennen die Strecken viel länger, kurvenreicher und deutlich schneller. Die Kinder fahren je nach Strecke Höchstgeschwindigkeiten von 60 bis 80 Km/h. Erwachsene erreichen sogar Spitzengeschwindigkeiten über 100 Km/h. Das geht nur mit technisch ausgefeilten und sicher konstruierten Kisten. Die vorhandene Infrastruktur der wohl aktuell sichersten Bergrennstrecke überhaupt, leistete auch bei diesem Seifenkistenrennen wertvolle Dienste. DASS das Privatfahrzeug von Kevin Ferner, Berg-Cup Vize-Präsident und stellvertretenden Rennleiter beim Bergrennen Mickhausen, gleich am Samstagmorgen vor den Trainingsläufen von Mickhausen vom Rennleiterfahrzeug versehentlich gerammt wurde. Türen und Schweller an Ferners BMW wurden eingedrückt. Solche Missgeschicke passieren leider häufiger bei den Bergrennen. Meist geht es eng zu, es herrscht teilweise Hektik und den Lenkern der meist von Autohäusern zur Verfügung gestellten PKW´s ist die Handhabung ungewohnten und fremd. Ein Versicherungsfall ist für die jeweiligen Veranstaltervereine immer ein leidiger und zusätzlicher Aufwand, meist wirkt sich der zu berappende Selbstbehalt der Versicherung negativ auf die Vereinskasse aus und der bei der Veranstaltung mühevoll erwirtschafte Profit wird geschälert. So oder ähnlich auch passiert am Iberg und in Homburg in dieser Saison. DASS der Opel Kadett C 16V von KW Berg-Cup Pilot Günter Göser, nach seinem Crash von Oberhallau, in nur vier Wochen wieder neu aufgebaut wurde und dass dies kaum jemand für möglich hielt. Die Rest-Saison 2017 schien für den Flexodrucker aus dem Allgäu gelaufen, doch in einer Mamutaktion wurde der nahezu rundum dezimierte Renntourenwagen bei Günters Haustuner Claus Böhm Motorsport in Kipfenberg im Altmühltal in Rekordzeit wieder auf die Räder gestellt. Streckenweise arbeiten acht Personen gleichzeitig an diesem Projekt. Wehrend Günter Göser kreuz und quer durch ganz Deutschland fuhr um Ersatzteile zu besorgen, wurde an Motor und Karosserie mit zwei getrennten Teams gleichzeitig gearbeitet. Nach einem kurzen Funktionstest ging es dann direkt zum Bergrennen Mickhausen. DASS anlässlich des Schweizer Bergrennens Oberhallau, das auch zum KW Berg-Cup zählte, verschiedene Dopingkontrollen durch Antidoping Schweiz durchgeführt wurden. Die Resultate dieser Kontrollen waren allesamt negativ. Die Piloten Josef Koch, […]

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