Boxengeflüster 08/2019: Wussten Sie schon dass…?

16. September 2019

DASS das Comeback des bis Anfang Oktober nochimmer amtierenden DMSB Berg-Cup Champion für Sportwagen 2018 und Deutschen Vize-Bergmeisters 2017 Frank Debruyne kein gutes Ende nahm. Beim Bergrennen Eichenbühl saß der Badener erstmals am Berg in seinem neuen Projekt, einem Formel 3 vom Typ Dallara F316 (Foto oben), also einem sehr modernen und erst drei Jahre alten Chassis. Im vergangenen Herbst hatte Debruyne mit den Arbeiten begonnen, nachdem er seinen altgedienten Dallara F303 nach Irland verkaufte. Sein neues Renngerät musste aus vielen Teilen erst zusammengesetzt werden. Ein Test auf der französischen Rundstrecke Anneau du Rhin verlief kürzlich vielversprechende. Doch am Eichenbühler Berg drehte sich der Neurieder bereits am Trainingstag mit dem Heck in die Leitplanken und verzichtete danach auf weitere Starts und geht noch einmal in heimischer Werkstatt in Klausur. DASS dem neuen Schweizer Vize-Bergmeister Marcel Steiner bei seinem Heim-Bergrennen am Gurnigel ein großes Missgeschick unterlief. Nachdem die „Legenden“ ihren ersten Show-Lauf im Anschluss an das reguläre Rennfeld absolviert hatten, besuchte Marcel kurz seinen Vater Heinz Steiner im Zielraum. Er wollte erfahren, welche Eindrücke er von seiner ersten Fahrt nach 20 Jahren im Martini Mk 77 BMW hatte. Als Marcel bemerkte, dass die Rückführung bereits im Gange war, rannte er zu seinem LobArt zurück. Nur stand dieser nicht mehr wie vorher am selben Platz, sondern etwa 20 Meter weiter unten hinter Absperrgittern – in der Seite eines PKWs. Die „autonome Fahrt“ hinterließ einigen Schaden vom Frontsplitter bis zum Heckflügel. Doch der größte Schaden entstand an Monika Fahrni, der Lebensgefährtin eines Rennfahrerkollegen, in Form eines Beinbruchs, der am Montag operiert wurde. Marcel Steiner und BiD wünschen gute und schnelle Besserung, liebe Moni! Den sympathischen Schweizer werden wir nach dem Abschluss der Schweizer Meisterschaft noch bei den Rennen in St. Agatha und Mickhausen erleben. DASS bei der ADAC Rallye Deutschland, dem Rallye-Weltmeisterschaftslauf im nördlichen Saarland, an der Mosel und dem Truppenübungsplatz Baumholder wieder ein wenig „der Geist des Bergrennsports“ dabei war. Teil von Wertungsprüfungen waren die ehemaligen Bergrennstrecken Fell-Thomm (Trierer Bergrennen) und des Teufelskopf-Bergrennens von Reichweiler (bei Kusel). Zudem mischten auch in der Organisation, aus dem Bergrennsport bekannte Personen mit. Einer der Umweltbeauftragten war Christoph Schackmann (EMSC Bitburg). Helmut Weyer der frühere Organisationsleiter des letztmals im Jahr 2011 ausgetragenen Trierer ADAC Bergrennens, fungierte wie in den Vorjahren als Abschnittsleiter der Mosel-WP´s. Hans-Peter Baehr, aus dem Organisationsteam ehemaligen des Potzberg-Rennens, das der MSC Potzberg bis in die 1990er Jahre veranstaltete und heutige Leiter des […]

Die Vielfalt des Motorsports in einigen Schlaglichtern

1. April 2019

Der Motorsport besitzt viele verschiedene Facetten. Die Bergrennen bringen nur einen Teil der Würze ins Spiel, daneben existieren viele weitere Zutaten, die das gesamte Gemisch so schmackhaft machen. Insbesondere bei der Formel 1 gibt es ein paar Strecken, die jeden wahren Fan zum Schwärmen bringen: Dazu gehört selbstverständlich auch der Circuit de Monaco, der durch Monte Carlo sowie La Condamine in Monaco führt. Wenn das kleine Land im Süden Frankreichs für zwei Dinge bekannt ist, dann sind es der Motorsport und die Casinokultur. Beides sorgt für großen Nervenkitzel und während es auf der Straße die 18 irrsinnigen Kurven sind, sind es am Casino-Spieltisch die hoffentlich richtigen Zahlen und Farben. Den besonderen Reiz eines Besuchs in Monte Carlo macht natürlich die beeindruckend mondäne Atmosphäre aus. Die Konkurrenz aus dem Internet versucht inzwischen diese durch Live Casinos mit echten Croupiers einzufangen, was tatsächlich zu einem guten Grad gelingt. In Verbindung mit Online Live Casino Bonussen bieten diese für spielbegeisterte Menschen eine schnelle Alternative, während in Monaco insbesondere die geschichtsträchtige Vergangenheit des Ortes beeindruckt, an dem bereits viele große Persönlichkeiten der Weltgeschichte an der Rennstrecke oder am Tisch ihre (Miss-) Erfolge erlebten: Also eine wahre Sehenswürdigkeit, nicht nur für jeden Motorsport-Fan. Sportliche und touristische Oldtimer-Rallyes gehören ebenfalls zum Motorsport: Daneben hat selbstverständlich auch der Oldtimersport seine Berechtigung, der optisch besonders viel bietet. Es gibt sowohl touristische als auch echte sportliche Veranstaltungen, die sich vor allem im Tempo voneinander unterscheiden. Im sportlichen Bereich sind die Aufgabenstellungen schwieriger und die Zeitpläne enger gefasst, während die touristischen Veranstaltungen stets mehr als genug Zeit für genüssliches Entspannen bieten. Der Beifahrer sitzt übrigens nicht nur zur Zierde im Auto, sondern er wird sehr oft mit gefordert: In seinen Händen ruht das Bordbuch mit den einzelnen Streckenvorgaben. Der Parcours führt in der Regel über ganz normale Verkehrsstraßen, die zu diesem Zweck teilweise abgesperrt werden. Links und rechts des Weges gibt es viel zu sehen, zum Bespiel die malerische Eifel, das Moseltal oder die Alpen. Wer an diesen Veranstaltungen teilnimmt, kann sich also nicht nur Ruhm, Ehre und wertvolle Preise verdienen, sondern er sieht auch sehr viel von der Welt und den verschiedenen Landschaften. Orientierungssport und Online Live Casino Bonus haben was gemeinsam: Dazu passt sehr gut der Orientierungssport, bei dem ganz normale PKW gemäß der Straßenverkehrsordnung zugelassen sind. Diese müssen nicht einmal besonders alt sein. Auch diese Wettbewerbe finden auf öffentlichen Straßen statt und dauern etwa drei bis vier […]

Rallye-Highlights 2019: spannende Rennen weltweit

10. Januar 2019

Ein neues Jahr hat begonnen und das bedeutet auch, dass sich das große internationale Rallye-Rad ein weiteres Mal dreht. Wieder einmal stehen den Rennsportfans zahlreiche Höhepunkte bevor, die für Nervenkitzel und Adrenalinschübe sorgen. Die Strecken sind aus dem letzten Jahr weitgehend bekannt, doch ergeben sich dort immer wieder neue Ereignisse und glanzvolle Augenblicke. Es lohnt sich jedes Mal wieder, den Live-Stream einzuschalten oder gar in den Flieger zu steigen, um ein paar aufregende Tage vor Ort zu verbringen. Die letztgenannte Variante lässt sich hervorragend mit genussvollem Sightseeing verbinden, denn viele Rallye-Highlights finden in wirklich sehenswerter Umgebung statt. Kein Weg führt an Monte Carlo vorbei Schon in diesem Monat eröffnet die Rallye Monte Carlo den neuen WM-Zirkus 2019. Die heißen Tage in Monaco finden vom 24. bis 27. Januar statt, und das immerhin zum 87. Mal! In diesem Jahr haben sich allerdings zahlreiche Änderungen ergeben, so wurde beispielsweise der Startpunkt in die französische Stadt Gap verlegt. Der Ort liegt in 750 Meter Höhe inmitten der Dauphiné-Alpen: Es wird also gleich zu Anfang ordentlich bergig. Der weitläufige Platz vor dem monegassischen Fürstenpalast dient am letzten Tag der traditionellen Siegerehrung. Von hier aus ist es nicht weit bis zu sämtlichen Sehenswürdigkeiten von Monte Carlo! Unter anderem lädt das weltberühmte Casino zu einem Besuch ein. Die aus diversen Filmen vertraute Atmosphäre umgibt den Besucher, während er entspannt Baccarat, Roulette oder Blackjack spielt. Hier wird die französische Variante des Klassikers Roulette angeboten, mit nur einer Null auf dem Spieltisch. Als Ergänzung bietet sich ein Besuch des Yachthafens an, der vor allem bei abendlicher Beleuchtung einen fantastischen Anblick bietet und zum opulenten Dinner einlädt. Dakar – der Name sagt doch bereits alles Doch bevor es nach Monaco geht, begeben wir uns in den Süden des amerikanischen Kontinents. Gastgeber der Rallye Dakar, die vom 6. bis 17. Januar stattfindet, wird in diesem Jahr Peru sein. Die „bergige“ Teil des ausgewählten Parcours‘ bestehen aus reinem Sand, es handelt sich um malerische Wüstendünen. Das Motto der Tour spricht Bände: „Two Weeks of Sand“ haben die Veranstalter dieses Rennen genannt, das mit vollen 3.000 Wertungskilometern aufwartet. Wie immer wird es nur einen einzigen Ruhetag in der Mitte der Rallye geben, ansonsten sind die Teilnehmer jeden Tag unterwegs und müssen immer wieder aufs Neue Höchstleistungen vollbringen.Wer als Zuschauer zumindest einen Teil des Rennens live erleben möchte, darf durchaus auch ein paar entspannte Tage in der peruanischen Hauptstadt Lima verbringen, die berühmte […]

Pikes Peak in der Vulkaneifel

2. März 2018

Wenn sich beim ADAC Eifel Rallye Festival jedes Jahr rund um Daun über 150 Fahrzeuge der Rallye-Geschichte treffen, um die Historie dieses faszinierenden Sports zu zelebrieren, gibt es immer ein besonderes zusätzliches Thema. Für die aktuelle Ausgabe (19. bis 21. Juli 2018) haben sich die Veranstalter für das legendäre Pikes Peak International Hill Climb entscheiden. Der Pikes Peak ist ein 4.301 m hoher Berg in den Rocky Mountains im US-Bundesstaat Colorado. Die Renndistanz von 19,99 Kilometer umfasst 156 Kurven und wurde in den 80er-Jahren noch komplett auf Schotter ausgetragen. Vom Start auf 2.862 Metern Höhe geht es mit durchschnittlich 7% Steigung über 1.439 Meter Höhenunterschied bis zum Ziel auf dem Gipfel. So besonders wie die Strecke des Pikes Peak ist auch seine Rolle für den Rallyesport. „Der Pikes Peak wurde nach dem Ausschluss der Gruppe B aus der Rallye-WM zu einem neuen Zuhause für diese spektakulären Monster“, weiß Reinhard Klein (Köln) aus eigener Erfahrung. Der Mitorganisator und Kopf von Slowly Sideways, der Vereinigung von Besitzern historischer Rallye-Boliden, war damals als Fotograf von Ort. „Bei dem Bergrennen sind die Gruppe-B-Autos von Audi, Peugeot, Ford, Lancia und Austin Rover in ihrer extremsten Form gefahren. Und genau so möchten wir sie in die Eifel holen. Bei der Auswahl der Teilnehmer legen wir, wie auch im gesamten Festival-Feld, großen Wert auf Originalität oder originalgetreue Nachbauten.“Die Pikes Peak-Boliden werden bei zwei ausgewählten Prüfungen antreten. Sie starten am Freitagabend auf dem Nachtrundkurs „proWIN Hilgerath“ und am Samstag beim zweiten ‚Risselberg‘-Durchgang, die Prüfung führt passenderweise über eine ehemalige Bergrennstrecke. Highlights in der Pikes Peak Parade: Während für das Teilnehmerfeld des Eifel Rallye Festivals ab sofort die Nennungen möglich sind, stehen einige Highlights für die Pikes Peak Parade schon jetzt fest. Audi Tradition öffnet seine Museumstore und bringt zwei originale Siegerwagen mit in die Vulkaneifel. Zum einen den Audi Sport Quattro, mit dem Michèle Mouton 1985 gewann, und zudem den absoluten Über-S1. Das ‚Flügelmonster‘ Audi S1 Pikes Peak, den Walter Röhrl 1987 mit rund 600 PS zum Sieg pilotierte. Den Mouton-Quattro wird Harald Demuth ausführen, das „Flügelmonster“ wird nach aktuellen Stand Röhrl himself steuern. Einen weiteren Siegerwagen bringt der Stuttgarter Wolf-Dieter Ihle an den Start, es handelt sich um den Audi Quattro A2 von 1983. Wie damals wird das amerikanische Rallye-Ass John Buffum am Steuer sitzen. Audi hat am Pikes Peak von 1982 bis 1987 sechs Mal in Serie gewonnen, mit dem Audi Quattro A2, dem Audi Sport Quattro und […]

Nebel und Kruhs freuen sich auf abwechslungsreiches Rallye-Programm

22. Februar 2018

Winter ade: Das RAVENOL MOTORSPORT Rallye TEAM fiebert dem Beginn der neuen Saison entgegen. 2018 gehen Torben Nebel (Detmold) und Beifahrer Gino Kruhs (Quierschied / Homburger AC) mit ihrem Citroën DS3 R3T bei Rallyes im In- und Ausland an den Start. Das erfahrene Duo freut sich auf mindestens vier Läufe zur Deutschen Rallye-Meisterschaft (DRM) sowie auf ein Österreich-Gastspiel. Die lange Winterpause neigt sich endlich ihrem Ende zu, Anfang März fällt für Torben Nebel und Gino Kruhs der Startschuss zu einer abwechslungsreichen Vollgassaison. Der Detmolder und sein saarländischer Beifahrer bestreiten 2018 mit ihrem rund 210 PS starken Fronttriebler mindestens fünf anspruchsvolle Rallyes. Los geht es mit drei „Heimspielen“ in Folge: Bei der ADAC Saarland-Pfalz Rallye (2. und 3. März) – die zugleich den Auftakt zur diesjährigen DRM bildet – schlüpft zunächst Copilot Gino Kruhs in die Rolle des Lokalmatadoren. Anschließend hat Torben Nebel gleich zwei Mal in Folge die Gelegenheit, vor heimischem Publikum zu glänzen: Das RAVENOL MOTORSPORT Rallye TEAM geht sowohl bei der Rallye Rund um die Sulinger Bärenklaue (4. und 5. Mai) als auch im Rahmen der ADAC Rallye Stemweder Berg (15. und 16. Juni) ins Rennen. Im Juli bereichern Torben Nebel und Gino Kruhs das Teilnehmerfeld der Rallye Weiz (21. und 22. Juli), einem Lauf zur Österreichischen Rallye-Staatsmeisterschaft (ÖRM). Bereits 2015 hatte die ostwestfälisch-saarländische Mannschaft auf den kurvigen Alpenstraßen rund um die gleichnamige österreichische Gemeinde in der Oststeiermark mit schnellen Zeiten aufhorchen lassen und belegte – damals noch im Citroën DS3 R1 – Rang drei in der Citroën Racing Trophy Deutschland. Die Saison beschließen Nebel und Kruhs mit der ADMV Rallye Erzgebirge (28. und 29. September), die ebenfalls zum Kalender der höchsten deutschen Rallye-Liga zählt. „Wir freuen uns sehr, dass es uns gemeinsam mit unseren Partnern und Sponsoren gelungen ist, ein derart abwechslungsreiches und anspruchsvolles Programm auf die Räder zu stellen“, betont Torben Nebel. „2017 haben wir in unserer Premierensaison mit dem Citroën DS3 R3T wichtige Erfahrungen gesammelt. Daran wollen wir in diesem Jahr anknüpfen und uns kontinuierlich weiter steigern.“ Gino Kruhs kann es ebenfalls kaum erwarten, wieder auf dem „heißen Sitz“ Platz zu nehmen: „Wir haben die Wintermonate für umfangreiche Revisionen an unserem Citroën genutzt. Zudem konnten wir vor kurzem die Einweihung unserer neuen Halle feiern, in der unser DS3 R3T für die Rallyes vorbereitet wird. Sie eröffnet uns technisch ganz neue Möglichkeiten. Wenn es nach mir geht, kann es lieber heute als morgen losgehen! Die hervorragende […]

Boxengeflüster 11/2017: Wussten Sie schon dass…?

6. November 2017

DASS nicht einmal in zwei Kilometern Luftlinie Entfernung vom Fahrerlager des Homburger ADAC Bergrennens und der Redaktion von „Bergrennen in Deutschland“, seit nun kapp drei Jahren edle Race Shuttle, sprich Renntransporter für namhafte Motorsportteams gebaut werden. Die Firma A6 Jung Fahrzeugbau GmbH, die seit fast 100 Jahren im Bereich des Nutz- und Sonderfahrzeugbaus Maßstäbe setzt, ließ sich vom Homburger Weltmeister und Le Mans-Sieger Timo Bernhard inspirieren, als er für sein eigenes Team 75 Motorsport einen verlässlichen Partner in Sachen Racetrailer suchte. Mittlerweile sind die Auftragsbücher von Geschäftsführer Axel Jung gut gefüllt. Zu den Kunden der Saarpfälzer gehören beispielsweise Teams aus der DTM, VLN, ADAC GT Masters, Porsche Cup, Moto GP und auch die ersten Formel 1-Teams haben bereits bei A6 Jung angeklopft, denn auch Promo- und Hospitalitytrucks werden speziell nach Kundenwünschen gebaut. DASS der Vorarlberger Rennsportwagen-Hersteller PRC vom 15. bis 17. November auf der Professional Motor Sport World Expo in Köln seinen brandneuen, speziell für Bergrennen konzipierten E2-SC Sportwagen, namens PRC FPR 12 Flyweigth erstmals der Öffentlichkeit vorstellen wird. Der von Emanuel Pedrazza entwickelte Sportprototyp für die 2-Literklasse mit Kohlefasermonocoque, wiegt unter 500 kg! Befeuert wird das neue Baby von Pedrazza-Racing-Cars von einem 300 PS starken Honda-Motor aus dem Hause Minichberger. Zu sehen ist das Fahrzeug beim PRC-Partner und Kabelbaumspezialist Raytech, auf dem Stand 2070. Weitere Details zu diesem interessanten Projekt folgen! DASS der 1. KW-Berg-Cup Vorsitzende und Berg-Streckensprecher Uli Kohl und seine Frau Brigitte seit dem 21. Oktober 2017 nunmehr Brauteltern sind. Bei der Siegerehrung der ADAC 3-Städte-Rallye bekam Tochter Christina Kohl einen rührenden Heiratsantrag von Lebenspartner Johannes Fürst. Ein emotionaler Moment für alle die Zeugen waren. Im Hause Kohl war die Freude an diesem denkwürdigen Wochenende doppelt groß, denn Christian Kohl gewann als Co-Pilotin von Dominik Dinkel den Saisonabschluss der Deutschen Rallye Meisterschaft im heimischen Niederbayern und dem Team gelang zudem die Deutsche Vize-Meisterschaft. DASS mit einem fulminanten Finale und reihenweisen Klassensiegen in den vergangenen Rennen dem Sportleiter des MSC Osnabrück und Rennleiter des Int. Osnabrücker ADAC Bergrennens, Michael Schrey, ein absolutes Meisterstück gelang. Zum zweiten Mal hintereinander wurde er Gesamtsieger des VLN Langstreckenpokals auf der Nürburgring-Nordschleife. Beim finalen Rennen tauschte er den Pilotenplatz von seinem bewährten BMW 235 i Racing Cup auf einen VW Golf TCR und holte hier die fehlenden Punkte zur Titelverteidigung.

Boxengeflüster 10/2017: Wussten Sie schon dass…?

29. Oktober 2017

DASS der junge französische Rennwagenkonstrukteur Fabien Bourgeon am letzten Oktober-Samstag zu einem Testtag seiner TracKing „CM-Fahrzeuge“ auf den Circuit de Chambley in der Nähe der ostfranzösischen Stadt Metz geladen hatte. Knapp 20 Interessenten aus Deutschland und Luxemburg durften die beiden von Motorradmotoren angetriebenen Silhouettenrennwagen testen und waren nach jeweils vier Runden von den Fahrleistungen und dem Fahrspaß der quirligen „Renngeräte“ begeistert. Unter den Angereisten waren auch einige aus dem Bergrennsport bekannte Namen, wie Holger Hovemann, Georg Lang, Alexander Hin, Michael und Hauke Weber und ex-Berg-Cup Pilot Klaus Hummel sowie GLP-Fahrer Johannes Wetzel. Aus dem nahen Luxemburg kamen die Bergmeister Canio Marchione und Daniel Donkels sowie Marcel Nipperts. Ein paar schnelle Runden durfte auch „Videomacher“ Gilles Huntzinger von Pilotes.tv drehen. DASS sich David und Gary Hauser auf Anhieb den Gesamtsieg der «GT & Prototype Challenge» sichern konnten. Beim letzten Rennmeeting am 21./22. Oktober in Assen (NL) konnten David, als Bergspezialist „außer Dienst“ und Gary Hauser am Samstag im ersten Rennen ihren Ligier JS P3 des Teams Racing Experience zum Sieg fahren. Am Sonntag landete das Brüderpaar im letzten Saisonrennen auf dem zweiten Platz. Somit konnten sich die Brüder bei ihrem LMP3-Debüt auf Anhieb den Jahresgesamtsieg in der „GT & Prototype Challenge 2017“ sichern. DASS die in Mickhausen frisch gebackene FiA Hillclimb Cup-Gewinnerin Gabriella Pedroni auf Einladung von Renault Italia bei der Rallye due Valli rund um Verona den neuen Renault Twingo GT in R1-Version testen durfte. Die 36-jährige Rennamazone aus Tione bei Trento steuerte mit Co-Pilotin Chiara Corso  das kommende Cup-Fahrzeug für die Twingo-Trophäe 2018 leider ohne Glück, denn nach der vierten Wertungsprüfung schieden bei beiden Südtirolerinnen bereits aus. DASS die rund 1.100 Seelengemeinde Steinbach bei Bad Liebenstein, bekanntlich Startort und Fahrerlager des ADAC Glasbachrennens am Bundeswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“  teilnimmt. Somit ist der Ort im Wartburgkreis in Sachen Eigeninitiative etwas ganz besonderes. Bei dieser Aktion ist auch die Rennsportgemeinschaft Altensteiner Oberland sehr aktiv. Seit kurzem betreibt die RSG in Steinbach einen kleinen Tante-Emma-Laden, gerade zur Versorgung der älteren Bevölkerung. In Regie der RSG entstand auch die „Luther-Box“, ein Multimedia-Container mitten im Wald, der Wissen über Martin Luther vermittelt, der ja bei seiner Verschleppung auf die Wartburg im Mai 1521, in Steinbach festgenommen wurde. Und nicht zuletzt ist es das Glasbachrennen, welches seit 2011 wieder gibt, dass Leben in den Ort bring, der in der jüngeren Vergangenheit rund ein Viertel seiner Bevölkerung verloren hat. DASS bei der International Motor Show […]

Boxengeflüster 09/2017: Wussten Sie schon dass…?

15. Oktober 2017

DASS die RSG Altensteiner Oberland mit seiner Berg EM-Rennstrecke unter die Ausrichter von Speeddown Rennen gegangen ist.  Am Wochenende des 15./16. und 17. September 2017 wurde erstmals die Internationale Deutsche Meisterschaft sowie ein Rennen zum Europacup der FISD oberhalb von Steinbach ausgetragen. Die Deutsche Meisterschaft wurde auf der Streckenlänge von 2000 Metern gefahren. Die EM-Fahrer mussten sogar die 5000 Meter Strecke bewältigen. Dies war auf jeden Fall die längste EM Rennstrecke in der Geschichte der FISD. Beim Seifenkisten Speeddown sind im Gegensatz zu den klassischen Seifenkistenrennen die Strecken viel länger, kurvenreicher und deutlich schneller. Die Kinder fahren je nach Strecke Höchstgeschwindigkeiten von 60 bis 80 Km/h. Erwachsene erreichen sogar Spitzengeschwindigkeiten über 100 Km/h. Das geht nur mit technisch ausgefeilten und sicher konstruierten Kisten. Die vorhandene Infrastruktur der wohl aktuell sichersten Bergrennstrecke überhaupt, leistete auch bei diesem Seifenkistenrennen wertvolle Dienste. DASS das Privatfahrzeug von Kevin Ferner, Berg-Cup Vize-Präsident und stellvertretenden Rennleiter beim Bergrennen Mickhausen, gleich am Samstagmorgen vor den Trainingsläufen von Mickhausen vom Rennleiterfahrzeug versehentlich gerammt wurde. Türen und Schweller an Ferners BMW wurden eingedrückt. Solche Missgeschicke passieren leider häufiger bei den Bergrennen. Meist geht es eng zu, es herrscht teilweise Hektik und den Lenkern der meist von Autohäusern zur Verfügung gestellten PKW´s ist die Handhabung ungewohnten und fremd. Ein Versicherungsfall ist für die jeweiligen Veranstaltervereine immer ein leidiger und zusätzlicher Aufwand, meist wirkt sich der zu berappende Selbstbehalt der Versicherung negativ auf die Vereinskasse aus und der bei der Veranstaltung mühevoll erwirtschafte Profit wird geschälert. So oder ähnlich auch passiert am Iberg und in Homburg in dieser Saison. DASS der Opel Kadett C 16V von KW Berg-Cup Pilot Günter Göser, nach seinem Crash von Oberhallau, in nur vier Wochen wieder neu aufgebaut wurde und dass dies kaum jemand für möglich hielt. Die Rest-Saison 2017 schien für den Flexodrucker aus dem Allgäu gelaufen, doch in einer Mamutaktion wurde der nahezu rundum dezimierte Renntourenwagen bei Günters Haustuner Claus Böhm Motorsport in Kipfenberg im Altmühltal in Rekordzeit wieder auf die Räder gestellt. Streckenweise arbeiten acht Personen gleichzeitig an diesem Projekt. Wehrend Günter Göser kreuz und quer durch ganz Deutschland fuhr um Ersatzteile zu besorgen, wurde an Motor und Karosserie mit zwei getrennten Teams gleichzeitig gearbeitet. Nach einem kurzen Funktionstest ging es dann direkt zum Bergrennen Mickhausen. DASS anlässlich des Schweizer Bergrennens Oberhallau, das auch zum KW Berg-Cup zählte, verschiedene Dopingkontrollen durch Antidoping Schweiz durchgeführt wurden. Die Resultate dieser Kontrollen waren allesamt negativ. Die Piloten Josef Koch, […]

Boxengeflüster 03/2017: Wussten Sie schon dass…?

11. März 2017

DASS die ADAC Saarland-Pfalz-Rallye vom ersten März-Wochenende ein Auftakt nach Maß für die Deutsche Rallye-Meisterschaft war und dabei im St. Wendeler Land zwei junge Männer aus bergrennbegeisterten Elternhäusern für Furore sorgten. Auf der Zielrampe freuten sich der amtierenden Meister Fabian Kreim (Sohn von Achim Kreim) im Fabia R5 von Skoda Auto Deutschland über den Sieg. Den dritten Platz erkämpfte sich René Mandel (Enkel von Berglegende Herbert Stenger) vom DSK Junior Rallye Team im Ford Fiesta R5. Das Mitfiebern von Mama Kristina Stenger-Winkler brachte Glück, denn der zum Abschluss einsetzende Regen spülte den Autocross-Europameister noch auf Rang drei nach vorne. Pech dagegen für Dominik Dinkel mit Co-Pilotin Christian Kohl, der Tochter des 1. KW Berg-Cup Vorsitzenden Uli Kohl, die auf falschen Reifen in ihrem Fabia R5 auf Rang fünf abrutschten. Weiter gaben Gino Kruhs zusammen mit seinem Pilot Torben Nebel ihr Debüt im Citroen DS3 R3T. Für den Saarländer stehen auch in diesem Jahr die Rallye DM und Masters-Läufe als Co-Pilot klar im Vordergrund. Dennoch plant Kruhs einige Bergrennen mit seinem Renault Megane Maxi im Südwestdeutschen Raum und im angrenzenden Frankreich. DASS am vergangenen Donnerstag auf der Kreisstraße A16 zwischen Mickhausen und Schwabmünchen, also auf der Strecke des Bergrennens,  bei einem Verkehrsunfall ein Busfahrer verletzt wurde. Nach Polizeiangaben  fuhr ein Lastzug, beladen mit Containern, bergab Richtung Mickhausen. In einer scharfen Rechtskurve brach der Anhänger auf der nassen und rutschigen Fahrbahn aus, schleuderte gegen die Leitplanke und prallte dann gegen einen entgegenkommenden Omnibus, der auf Leerfahrt unterwegs war. Der Buslenker musste leicht verletzt ins Krankenhaus gebracht werden. Die Kreisstraße wurde für einige Stunden komplett gesperrt und sogar ein Kranwagen muss  bei der Bergung der Fahrzeuge helfen. DASS der Gewinner des Classic-Berg-Cup von 2009, Andreas Herl aus Pirmasens, vor wenigen Tagen in den Vorstand des Homburger Automobilclubs gewählt wurde. Der Unternehmer und Schornsteinfegermeister, der zwischen 2002 und 2011 mit einem Ford Escort RS 2000 Bergrennen fuhr, übernahm das Amt des Referenten für Technik und Verkehr. DASS Paul Sieljes beim diesjährigen 50. Osnabrücker ADAC Bergrennen Anfang August, wohl der erste Niederländer sein wird, der bei einem Bergrennen in der Formel 3000-Klasse antritt. Der Mann aus Groningen hat sich für das Wochenende des 5. und 6. August beim italienischen Team CMS Racing Cars von Enrico Casalini eingemietet und wird einen Lola Judd V8 pilotieren. Besucher des letztjährigen Bergrennens in Borgloh kennen Paul Sieljes noch mit seinem Opel Speedster Turbo. Nach einer ersten Kontaktaufnahme von „Macher“ Bernd […]

Boxengeflüster 02/2017: Wussten Sie schon dass…?

16. Februar 2017

DASS unser BiD-Gönner Andreas Voss im Winter den Tatuus Formel Renault 2-Liter aus den Teambeständen von Sportwagenpilot Thomas Conard nun endgültig übernommen hat. Mit im Paket inbegriffen ist auch der etwas PS-stärkere 2-Liter Motor, mit dem Conrad 2015 im CRS-Eigenbau-Sportwagen zur Deutschen Vize-Bergmeisterschaft fuhr. Der Monoposto-Renner bekommt derzeit ein neues Design, wird aber vorerst vom Thomas Conrad und seinem Team zu den Rennen transportiert und vor Ort betreut. Voss langjähriges Einsatzgerät, der futuristische silbergraue VW Misczyk Golf 16V mit der ungewöhnlichen Frontpartie wurde derweil verkauft. Neuer Besitzer ist übrigens der ehemalige Bergrennfahrer Jörg Symanczyk. DASS der langjährige KW Berg-Cup´ler Manfred Lewe für ein Gastspiel beim diesjährigen Osnabrücker Bergrennen bereits zugesagt hat. Seit 1979 betreibt Manfred Lewe Motorsport. Viele Jahre war er mit einem VW Golf erfolgreich bei den deutschen Bergrennen unterwegs und konnte viele Klassensiege erzielen. Der Unternehmer aus Recke wechselte 2008 auf die Rundstrecke und war dort nicht weniger erfolgreich. In der Cup- und Tourenwagen-Trophy konnte sich der für den MSC Osnabrück startende Automobilsportler mehrfach über den Gesamtsieg und viele Klassensiege freuen. Beim 50. Int. Osnabrücker Bergrennen vom 4. – 6. August bringt Manfred Lewe seinen bildschönen und ca. 480 PS starken Seat Leon WTCC wieder einmal bei einem Bergrennen zum Einsatz. Als langjähriger und beliebter Fahrer in der Bergszene wird er dabei auf viele alte Freunde treffen und nach mehrjähriger Pause erstmals wieder ein Rennen allein gegen die Uhr und sicherlich starke Konkurrenz bestreiten. DASS der 26-jährige Christoph Hilmes aus dem Osnabrücker Umland in der kommenden Saison einen der begehrten Plätze im Opel Rallye Cup ergattern konnte und ab April im Rahmen der Deutschen Rallye-Meisterschaft einen Opel Adam pilotieren wird. Co-Pilot wird Maximilian Plum sein. Berg-Insidern ist Hilmes von seinen Starts beim Wolsfelder und Osnabrücker Bergrennen mit einem VW Polo bekannt. Einige werden sich noch an seine spektakuläre Aktion in einer er oberen Spitzkehren beim letzen Wolsfelder Bergrennen erinnern, als Hilmes seinen Polo auf dem Dach ablegte. DASS im engen Zeitplan des Le Mans-Siegers und Porsche-Werksfahrers Timo Bernhard in diesem Jahr kein Platz für Gaststarts bei einem Bergrennen ist. Dafür plant Timos Papa und Team 75 Motorsport-Chef Rüdiger Bernhard mindestens vier Bergrennwochenenden. Mit dem umgebauten Rallye-Porsche 911 GT3 will sich der Westpfälzer bei den Bergrennen Eschdorf, Wolsfeld, Unterfranken und natürlich bei seinem Heimrennen in Homburg wieder einmal selbst hinter das Volant klemmen. DASS der aktuelle Luxemburger Bergmeister der Tourenwagen Canio Marchione mit seinem ex-Hans Paulitsch Berg-Cup Scirocco 16V ab der neuen Saison in der […]

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