Pikes Peak in der Vulkaneifel

2. März 2018

Wenn sich beim ADAC Eifel Rallye Festival jedes Jahr rund um Daun über 150 Fahrzeuge der Rallye-Geschichte treffen, um die Historie dieses faszinierenden Sports zu zelebrieren, gibt es immer ein besonderes zusätzliches Thema. Für die aktuelle Ausgabe (19. bis 21. Juli 2018) haben sich die Veranstalter für das legendäre Pikes Peak International Hill Climb entscheiden. Der Pikes Peak ist ein 4.301 m hoher Berg in den Rocky Mountains im US-Bundesstaat Colorado. Die Renndistanz von 19,99 Kilometer umfasst 156 Kurven und wurde in den 80er-Jahren noch komplett auf Schotter ausgetragen. Vom Start auf 2.862 Metern Höhe geht es mit durchschnittlich 7% Steigung über 1.439 Meter Höhenunterschied bis zum Ziel auf dem Gipfel. So besonders wie die Strecke des Pikes Peak ist auch seine Rolle für den Rallyesport. „Der Pikes Peak wurde nach dem Ausschluss der Gruppe B aus der Rallye-WM zu einem neuen Zuhause für diese spektakulären Monster“, weiß Reinhard Klein (Köln) aus eigener Erfahrung. Der Mitorganisator und Kopf von Slowly Sideways, der Vereinigung von Besitzern historischer Rallye-Boliden, war damals als Fotograf von Ort. „Bei dem Bergrennen sind die Gruppe-B-Autos von Audi, Peugeot, Ford, Lancia und Austin Rover in ihrer extremsten Form gefahren. Und genau so möchten wir sie in die Eifel holen. Bei der Auswahl der Teilnehmer legen wir, wie auch im gesamten Festival-Feld, großen Wert auf Originalität oder originalgetreue Nachbauten.“Die Pikes Peak-Boliden werden bei zwei ausgewählten Prüfungen antreten. Sie starten am Freitagabend auf dem Nachtrundkurs „proWIN Hilgerath“ und am Samstag beim zweiten ‚Risselberg‘-Durchgang, die Prüfung führt passenderweise über eine ehemalige Bergrennstrecke. Highlights in der Pikes Peak Parade: Während für das Teilnehmerfeld des Eifel Rallye Festivals ab sofort die Nennungen möglich sind, stehen einige Highlights für die Pikes Peak Parade schon jetzt fest. Audi Tradition öffnet seine Museumstore und bringt zwei originale Siegerwagen mit in die Vulkaneifel. Zum einen den Audi Sport Quattro, mit dem Michèle Mouton 1985 gewann, und zudem den absoluten Über-S1. Das ‚Flügelmonster‘ Audi S1 Pikes Peak, den Walter Röhrl 1987 mit rund 600 PS zum Sieg pilotierte. Den Mouton-Quattro wird Harald Demuth ausführen, das „Flügelmonster“ wird nach aktuellen Stand Röhrl himself steuern. Einen weiteren Siegerwagen bringt der Stuttgarter Wolf-Dieter Ihle an den Start, es handelt sich um den Audi Quattro A2 von 1983. Wie damals wird das amerikanische Rallye-Ass John Buffum am Steuer sitzen. Audi hat am Pikes Peak von 1982 bis 1987 sechs Mal in Serie gewonnen, mit dem Audi Quattro A2, dem Audi Sport Quattro und […]

Nebel und Kruhs freuen sich auf abwechslungsreiches Rallye-Programm

22. Februar 2018

Winter ade: Das RAVENOL MOTORSPORT Rallye TEAM fiebert dem Beginn der neuen Saison entgegen. 2018 gehen Torben Nebel (Detmold) und Beifahrer Gino Kruhs (Quierschied / Homburger AC) mit ihrem Citroën DS3 R3T bei Rallyes im In- und Ausland an den Start. Das erfahrene Duo freut sich auf mindestens vier Läufe zur Deutschen Rallye-Meisterschaft (DRM) sowie auf ein Österreich-Gastspiel. Die lange Winterpause neigt sich endlich ihrem Ende zu, Anfang März fällt für Torben Nebel und Gino Kruhs der Startschuss zu einer abwechslungsreichen Vollgassaison. Der Detmolder und sein saarländischer Beifahrer bestreiten 2018 mit ihrem rund 210 PS starken Fronttriebler mindestens fünf anspruchsvolle Rallyes. Los geht es mit drei „Heimspielen“ in Folge: Bei der ADAC Saarland-Pfalz Rallye (2. und 3. März) – die zugleich den Auftakt zur diesjährigen DRM bildet – schlüpft zunächst Copilot Gino Kruhs in die Rolle des Lokalmatadoren. Anschließend hat Torben Nebel gleich zwei Mal in Folge die Gelegenheit, vor heimischem Publikum zu glänzen: Das RAVENOL MOTORSPORT Rallye TEAM geht sowohl bei der Rallye Rund um die Sulinger Bärenklaue (4. und 5. Mai) als auch im Rahmen der ADAC Rallye Stemweder Berg (15. und 16. Juni) ins Rennen. Im Juli bereichern Torben Nebel und Gino Kruhs das Teilnehmerfeld der Rallye Weiz (21. und 22. Juli), einem Lauf zur Österreichischen Rallye-Staatsmeisterschaft (ÖRM). Bereits 2015 hatte die ostwestfälisch-saarländische Mannschaft auf den kurvigen Alpenstraßen rund um die gleichnamige österreichische Gemeinde in der Oststeiermark mit schnellen Zeiten aufhorchen lassen und belegte – damals noch im Citroën DS3 R1 – Rang drei in der Citroën Racing Trophy Deutschland. Die Saison beschließen Nebel und Kruhs mit der ADMV Rallye Erzgebirge (28. und 29. September), die ebenfalls zum Kalender der höchsten deutschen Rallye-Liga zählt. „Wir freuen uns sehr, dass es uns gemeinsam mit unseren Partnern und Sponsoren gelungen ist, ein derart abwechslungsreiches und anspruchsvolles Programm auf die Räder zu stellen“, betont Torben Nebel. „2017 haben wir in unserer Premierensaison mit dem Citroën DS3 R3T wichtige Erfahrungen gesammelt. Daran wollen wir in diesem Jahr anknüpfen und uns kontinuierlich weiter steigern.“ Gino Kruhs kann es ebenfalls kaum erwarten, wieder auf dem „heißen Sitz“ Platz zu nehmen: „Wir haben die Wintermonate für umfangreiche Revisionen an unserem Citroën genutzt. Zudem konnten wir vor kurzem die Einweihung unserer neuen Halle feiern, in der unser DS3 R3T für die Rallyes vorbereitet wird. Sie eröffnet uns technisch ganz neue Möglichkeiten. Wenn es nach mir geht, kann es lieber heute als morgen losgehen! Die hervorragende […]

Boxengeflüster 11/2017: Wussten Sie schon dass…?

6. November 2017

DASS nicht einmal in zwei Kilometern Luftlinie Entfernung vom Fahrerlager des Homburger ADAC Bergrennens und der Redaktion von „Bergrennen in Deutschland“, seit nun kapp drei Jahren edle Race Shuttle, sprich Renntransporter für namhafte Motorsportteams gebaut werden. Die Firma A6 Jung Fahrzeugbau GmbH, die seit fast 100 Jahren im Bereich des Nutz- und Sonderfahrzeugbaus Maßstäbe setzt, ließ sich vom Homburger Weltmeister und Le Mans-Sieger Timo Bernhard inspirieren, als er für sein eigenes Team 75 Motorsport einen verlässlichen Partner in Sachen Racetrailer suchte. Mittlerweile sind die Auftragsbücher von Geschäftsführer Axel Jung gut gefüllt. Zu den Kunden der Saarpfälzer gehören beispielsweise Teams aus der DTM, VLN, ADAC GT Masters, Porsche Cup, Moto GP und auch die ersten Formel 1-Teams haben bereits bei A6 Jung angeklopft, denn auch Promo- und Hospitalitytrucks werden speziell nach Kundenwünschen gebaut. DASS der Vorarlberger Rennsportwagen-Hersteller PRC vom 15. bis 17. November auf der Professional Motor Sport World Expo in Köln seinen brandneuen, speziell für Bergrennen konzipierten E2-SC Sportwagen, namens PRC FPR 12 Flyweigth erstmals der Öffentlichkeit vorstellen wird. Der von Emanuel Pedrazza entwickelte Sportprototyp für die 2-Literklasse mit Kohlefasermonocoque, wiegt unter 500 kg! Befeuert wird das neue Baby von Pedrazza-Racing-Cars von einem 300 PS starken Honda-Motor aus dem Hause Minichberger. Zu sehen ist das Fahrzeug beim PRC-Partner und Kabelbaumspezialist Raytech, auf dem Stand 2070. Weitere Details zu diesem interessanten Projekt folgen! DASS der 1. KW-Berg-Cup Vorsitzende und Berg-Streckensprecher Uli Kohl und seine Frau Brigitte seit dem 21. Oktober 2017 nunmehr Brauteltern sind. Bei der Siegerehrung der ADAC 3-Städte-Rallye bekam Tochter Christina Kohl einen rührenden Heiratsantrag von Lebenspartner Johannes Fürst. Ein emotionaler Moment für alle die Zeugen waren. Im Hause Kohl war die Freude an diesem denkwürdigen Wochenende doppelt groß, denn Christian Kohl gewann als Co-Pilotin von Dominik Dinkel den Saisonabschluss der Deutschen Rallye Meisterschaft im heimischen Niederbayern und dem Team gelang zudem die Deutsche Vize-Meisterschaft. DASS mit einem fulminanten Finale und reihenweisen Klassensiegen in den vergangenen Rennen dem Sportleiter des MSC Osnabrück und Rennleiter des Int. Osnabrücker ADAC Bergrennens, Michael Schrey, ein absolutes Meisterstück gelang. Zum zweiten Mal hintereinander wurde er Gesamtsieger des VLN Langstreckenpokals auf der Nürburgring-Nordschleife. Beim finalen Rennen tauschte er den Pilotenplatz von seinem bewährten BMW 235 i Racing Cup auf einen VW Golf TCR und holte hier die fehlenden Punkte zur Titelverteidigung.

Boxengeflüster 10/2017: Wussten Sie schon dass…?

29. Oktober 2017

DASS der junge französische Rennwagenkonstrukteur Fabien Bourgeon am letzten Oktober-Samstag zu einem Testtag seiner TracKing „CM-Fahrzeuge“ auf den Circuit de Chambley in der Nähe der ostfranzösischen Stadt Metz geladen hatte. Knapp 20 Interessenten aus Deutschland und Luxemburg durften die beiden von Motorradmotoren angetriebenen Silhouettenrennwagen testen und waren nach jeweils vier Runden von den Fahrleistungen und dem Fahrspaß der quirligen „Renngeräte“ begeistert. Unter den Angereisten waren auch einige aus dem Bergrennsport bekannte Namen, wie Holger Hovemann, Georg Lang, Alexander Hin, Michael und Hauke Weber und ex-Berg-Cup Pilot Klaus Hummel sowie GLP-Fahrer Johannes Wetzel. Aus dem nahen Luxemburg kamen die Bergmeister Canio Marchione und Daniel Donkels sowie Marcel Nipperts. Ein paar schnelle Runden durfte auch „Videomacher“ Gilles Huntzinger von Pilotes.tv drehen. DASS sich David und Gary Hauser auf Anhieb den Gesamtsieg der «GT & Prototype Challenge» sichern konnten. Beim letzten Rennmeeting am 21./22. Oktober in Assen (NL) konnten David, als Bergspezialist „außer Dienst“ und Gary Hauser am Samstag im ersten Rennen ihren Ligier JS P3 des Teams Racing Experience zum Sieg fahren. Am Sonntag landete das Brüderpaar im letzten Saisonrennen auf dem zweiten Platz. Somit konnten sich die Brüder bei ihrem LMP3-Debüt auf Anhieb den Jahresgesamtsieg in der „GT & Prototype Challenge 2017“ sichern. DASS die in Mickhausen frisch gebackene FiA Hillclimb Cup-Gewinnerin Gabriella Pedroni auf Einladung von Renault Italia bei der Rallye due Valli rund um Verona den neuen Renault Twingo GT in R1-Version testen durfte. Die 36-jährige Rennamazone aus Tione bei Trento steuerte mit Co-Pilotin Chiara Corso  das kommende Cup-Fahrzeug für die Twingo-Trophäe 2018 leider ohne Glück, denn nach der vierten Wertungsprüfung schieden bei beiden Südtirolerinnen bereits aus. DASS die rund 1.100 Seelengemeinde Steinbach bei Bad Liebenstein, bekanntlich Startort und Fahrerlager des ADAC Glasbachrennens am Bundeswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“  teilnimmt. Somit ist der Ort im Wartburgkreis in Sachen Eigeninitiative etwas ganz besonderes. Bei dieser Aktion ist auch die Rennsportgemeinschaft Altensteiner Oberland sehr aktiv. Seit kurzem betreibt die RSG in Steinbach einen kleinen Tante-Emma-Laden, gerade zur Versorgung der älteren Bevölkerung. In Regie der RSG entstand auch die „Luther-Box“, ein Multimedia-Container mitten im Wald, der Wissen über Martin Luther vermittelt, der ja bei seiner Verschleppung auf die Wartburg im Mai 1521, in Steinbach festgenommen wurde. Und nicht zuletzt ist es das Glasbachrennen, welches seit 2011 wieder gibt, dass Leben in den Ort bring, der in der jüngeren Vergangenheit rund ein Viertel seiner Bevölkerung verloren hat. DASS bei der International Motor Show […]

Boxengeflüster 09/2017: Wussten Sie schon dass…?

15. Oktober 2017

DASS die RSG Altensteiner Oberland mit seiner Berg EM-Rennstrecke unter die Ausrichter von Speeddown Rennen gegangen ist.  Am Wochenende des 15./16. und 17. September 2017 wurde erstmals die Internationale Deutsche Meisterschaft sowie ein Rennen zum Europacup der FISD oberhalb von Steinbach ausgetragen. Die Deutsche Meisterschaft wurde auf der Streckenlänge von 2000 Metern gefahren. Die EM-Fahrer mussten sogar die 5000 Meter Strecke bewältigen. Dies war auf jeden Fall die längste EM Rennstrecke in der Geschichte der FISD. Beim Seifenkisten Speeddown sind im Gegensatz zu den klassischen Seifenkistenrennen die Strecken viel länger, kurvenreicher und deutlich schneller. Die Kinder fahren je nach Strecke Höchstgeschwindigkeiten von 60 bis 80 Km/h. Erwachsene erreichen sogar Spitzengeschwindigkeiten über 100 Km/h. Das geht nur mit technisch ausgefeilten und sicher konstruierten Kisten. Die vorhandene Infrastruktur der wohl aktuell sichersten Bergrennstrecke überhaupt, leistete auch bei diesem Seifenkistenrennen wertvolle Dienste. DASS das Privatfahrzeug von Kevin Ferner, Berg-Cup Vize-Präsident und stellvertretenden Rennleiter beim Bergrennen Mickhausen, gleich am Samstagmorgen vor den Trainingsläufen von Mickhausen vom Rennleiterfahrzeug versehentlich gerammt wurde. Türen und Schweller an Ferners BMW wurden eingedrückt. Solche Missgeschicke passieren leider häufiger bei den Bergrennen. Meist geht es eng zu, es herrscht teilweise Hektik und den Lenkern der meist von Autohäusern zur Verfügung gestellten PKW´s ist die Handhabung ungewohnten und fremd. Ein Versicherungsfall ist für die jeweiligen Veranstaltervereine immer ein leidiger und zusätzlicher Aufwand, meist wirkt sich der zu berappende Selbstbehalt der Versicherung negativ auf die Vereinskasse aus und der bei der Veranstaltung mühevoll erwirtschafte Profit wird geschälert. So oder ähnlich auch passiert am Iberg und in Homburg in dieser Saison. DASS der Opel Kadett C 16V von KW Berg-Cup Pilot Günter Göser, nach seinem Crash von Oberhallau, in nur vier Wochen wieder neu aufgebaut wurde und dass dies kaum jemand für möglich hielt. Die Rest-Saison 2017 schien für den Flexodrucker aus dem Allgäu gelaufen, doch in einer Mamutaktion wurde der nahezu rundum dezimierte Renntourenwagen bei Günters Haustuner Claus Böhm Motorsport in Kipfenberg im Altmühltal in Rekordzeit wieder auf die Räder gestellt. Streckenweise arbeiten acht Personen gleichzeitig an diesem Projekt. Wehrend Günter Göser kreuz und quer durch ganz Deutschland fuhr um Ersatzteile zu besorgen, wurde an Motor und Karosserie mit zwei getrennten Teams gleichzeitig gearbeitet. Nach einem kurzen Funktionstest ging es dann direkt zum Bergrennen Mickhausen. DASS anlässlich des Schweizer Bergrennens Oberhallau, das auch zum KW Berg-Cup zählte, verschiedene Dopingkontrollen durch Antidoping Schweiz durchgeführt wurden. Die Resultate dieser Kontrollen waren allesamt negativ. Die Piloten Josef Koch, […]

Boxengeflüster 03/2017: Wussten Sie schon dass…?

11. März 2017

DASS die ADAC Saarland-Pfalz-Rallye vom ersten März-Wochenende ein Auftakt nach Maß für die Deutsche Rallye-Meisterschaft war und dabei im St. Wendeler Land zwei junge Männer aus bergrennbegeisterten Elternhäusern für Furore sorgten. Auf der Zielrampe freuten sich der amtierenden Meister Fabian Kreim (Sohn von Achim Kreim) im Fabia R5 von Skoda Auto Deutschland über den Sieg. Den dritten Platz erkämpfte sich René Mandel (Enkel von Berglegende Herbert Stenger) vom DSK Junior Rallye Team im Ford Fiesta R5. Das Mitfiebern von Mama Kristina Stenger-Winkler brachte Glück, denn der zum Abschluss einsetzende Regen spülte den Autocross-Europameister noch auf Rang drei nach vorne. Pech dagegen für Dominik Dinkel mit Co-Pilotin Christian Kohl, der Tochter des 1. KW Berg-Cup Vorsitzenden Uli Kohl, die auf falschen Reifen in ihrem Fabia R5 auf Rang fünf abrutschten. Weiter gaben Gino Kruhs zusammen mit seinem Pilot Torben Nebel ihr Debüt im Citroen DS3 R3T. Für den Saarländer stehen auch in diesem Jahr die Rallye DM und Masters-Läufe als Co-Pilot klar im Vordergrund. Dennoch plant Kruhs einige Bergrennen mit seinem Renault Megane Maxi im Südwestdeutschen Raum und im angrenzenden Frankreich. DASS am vergangenen Donnerstag auf der Kreisstraße A16 zwischen Mickhausen und Schwabmünchen, also auf der Strecke des Bergrennens,  bei einem Verkehrsunfall ein Busfahrer verletzt wurde. Nach Polizeiangaben  fuhr ein Lastzug, beladen mit Containern, bergab Richtung Mickhausen. In einer scharfen Rechtskurve brach der Anhänger auf der nassen und rutschigen Fahrbahn aus, schleuderte gegen die Leitplanke und prallte dann gegen einen entgegenkommenden Omnibus, der auf Leerfahrt unterwegs war. Der Buslenker musste leicht verletzt ins Krankenhaus gebracht werden. Die Kreisstraße wurde für einige Stunden komplett gesperrt und sogar ein Kranwagen muss  bei der Bergung der Fahrzeuge helfen. DASS der Gewinner des Classic-Berg-Cup von 2009, Andreas Herl aus Pirmasens, vor wenigen Tagen in den Vorstand des Homburger Automobilclubs gewählt wurde. Der Unternehmer und Schornsteinfegermeister, der zwischen 2002 und 2011 mit einem Ford Escort RS 2000 Bergrennen fuhr, übernahm das Amt des Referenten für Technik und Verkehr. DASS Paul Sieljes beim diesjährigen 50. Osnabrücker ADAC Bergrennen Anfang August, wohl der erste Niederländer sein wird, der bei einem Bergrennen in der Formel 3000-Klasse antritt. Der Mann aus Groningen hat sich für das Wochenende des 5. und 6. August beim italienischen Team CMS Racing Cars von Enrico Casalini eingemietet und wird einen Lola Judd V8 pilotieren. Besucher des letztjährigen Bergrennens in Borgloh kennen Paul Sieljes noch mit seinem Opel Speedster Turbo. Nach einer ersten Kontaktaufnahme von „Macher“ Bernd […]

Boxengeflüster 02/2017: Wussten Sie schon dass…?

16. Februar 2017

DASS unser BiD-Gönner Andreas Voss im Winter den Tatuus Formel Renault 2-Liter aus den Teambeständen von Sportwagenpilot Thomas Conard nun endgültig übernommen hat. Mit im Paket inbegriffen ist auch der etwas PS-stärkere 2-Liter Motor, mit dem Conrad 2015 im CRS-Eigenbau-Sportwagen zur Deutschen Vize-Bergmeisterschaft fuhr. Der Monoposto-Renner bekommt derzeit ein neues Design, wird aber vorerst vom Thomas Conrad und seinem Team zu den Rennen transportiert und vor Ort betreut. Voss langjähriges Einsatzgerät, der futuristische silbergraue VW Misczyk Golf 16V mit der ungewöhnlichen Frontpartie wurde derweil verkauft. Neuer Besitzer ist übrigens der ehemalige Bergrennfahrer Jörg Symanczyk. DASS der langjährige KW Berg-Cup´ler Manfred Lewe für ein Gastspiel beim diesjährigen Osnabrücker Bergrennen bereits zugesagt hat. Seit 1979 betreibt Manfred Lewe Motorsport. Viele Jahre war er mit einem VW Golf erfolgreich bei den deutschen Bergrennen unterwegs und konnte viele Klassensiege erzielen. Der Unternehmer aus Recke wechselte 2008 auf die Rundstrecke und war dort nicht weniger erfolgreich. In der Cup- und Tourenwagen-Trophy konnte sich der für den MSC Osnabrück startende Automobilsportler mehrfach über den Gesamtsieg und viele Klassensiege freuen. Beim 50. Int. Osnabrücker Bergrennen vom 4. – 6. August bringt Manfred Lewe seinen bildschönen und ca. 480 PS starken Seat Leon WTCC wieder einmal bei einem Bergrennen zum Einsatz. Als langjähriger und beliebter Fahrer in der Bergszene wird er dabei auf viele alte Freunde treffen und nach mehrjähriger Pause erstmals wieder ein Rennen allein gegen die Uhr und sicherlich starke Konkurrenz bestreiten. DASS der 26-jährige Christoph Hilmes aus dem Osnabrücker Umland in der kommenden Saison einen der begehrten Plätze im Opel Rallye Cup ergattern konnte und ab April im Rahmen der Deutschen Rallye-Meisterschaft einen Opel Adam pilotieren wird. Co-Pilot wird Maximilian Plum sein. Berg-Insidern ist Hilmes von seinen Starts beim Wolsfelder und Osnabrücker Bergrennen mit einem VW Polo bekannt. Einige werden sich noch an seine spektakuläre Aktion in einer er oberen Spitzkehren beim letzen Wolsfelder Bergrennen erinnern, als Hilmes seinen Polo auf dem Dach ablegte. DASS im engen Zeitplan des Le Mans-Siegers und Porsche-Werksfahrers Timo Bernhard in diesem Jahr kein Platz für Gaststarts bei einem Bergrennen ist. Dafür plant Timos Papa und Team 75 Motorsport-Chef Rüdiger Bernhard mindestens vier Bergrennwochenenden. Mit dem umgebauten Rallye-Porsche 911 GT3 will sich der Westpfälzer bei den Bergrennen Eschdorf, Wolsfeld, Unterfranken und natürlich bei seinem Heimrennen in Homburg wieder einmal selbst hinter das Volant klemmen. DASS der aktuelle Luxemburger Bergmeister der Tourenwagen Canio Marchione mit seinem ex-Hans Paulitsch Berg-Cup Scirocco 16V ab der neuen Saison in der […]

Porträt Pascal Achen – Rennfahrer und Filmberichterstatter

2. Februar 2017

Was mit filmischen und fotografischen Ausflügen als junger Mann zu diversen Autorennen begann, sollte sich sehr schnell in einer langen Karriere hinterm Lenkrad fortsetzen und seit 2010 vergnügt sich Pascal Achen wieder exklusiv mit der Kamera bei Motorsportveranstaltungen. Luxemburger Motorsport ohne Pascal Achen ist für mich kaum denkbar. Beides ist eng miteinander verknüpft, denn seit meinen Anfängen als Foto-Journalist Ende der 1980er Jahre war dieser Mann mit der Kamera oder als spektakulärer Rennfahrer immer präsent. 1978 besuchte er als Zuschauer sein erstes Autorennen, ausstaffiert mit einem Fotoapparat der einfachsten Art, aber zutiefst fasziniert von diesem Sport. 1986 sollte er seine erste Filmkamera geschenkt bekommen, und sogleich zog er damit hinaus zur Deutschland Rallye. Heute kennt man ihn nur noch so, denn kaum eine Rallye, ein Slalom, ein Bergrennen oder was weiß der Geier noch mal, wird ohne seine Präsenz abgewickelt. Rund 50 Motorsportveranstaltungen pro Jahr sucht er auf und stellt daraus seine Sendungen auf dok.tv und als RacingMag her. Seine aktive Rennfahrerkarriere begann 1993. Alf Gaspar verkaufte ihm sein erstes Auto, Pascal Achen legte zwei Drittel des Kaufpreises bar auf den Tisch und den Rest verdiente er sich mit kleineren Jobs, um nach und nach seine Schulden abzuzahlen. Aber erst als der letzte Cent überwiesen war, bestritt er sein allererstes Autorennen, und zwar das Bergrennen Nommern 1993. Gott sei Dank führte er genau Buch und hielt alles in seinem Archiv fest, so dass wir sagen können, von 1993 bis Ende 2009 ging Pascal Achen 193 Mal bei Autorennen an den Start und hat hierbei 19 verschiedene Rennwagen eingesetzt. Da er ein Faible für Rallyes besitzt, verschliss er hierbei 19 verschiedene Beifahrer, die aber alle diese Rennabenteuer mit dem absoluten Quertreiber nicht bereut haben. Stammbeifahrer waren Alf Gaspar und Annick Steichen, die mit ihm bis heute zusammen lebt und beide erfreuen sich an ihrer gemeinsamen Tochter. Mit ein Bisschen Glück wird sie auch einmal Autoverrückt und ahmt ihren Eltern nach. Denn Annick Steichen begleitet ihren Pascal so oft sie kann zu Motorsportveranstaltungen und filmt mit genauso viel Hingabe wie ihre Schwiegermutter, die auch zum festen Team von Pascal Achen gehört. Eine echte Familienaffäre demnach, die sympathischer nicht sein könnte. Werfen wir einen kurzen Blick auf Pascal Achens Palmarès und picken uns aus dem Sammelsurium der Resultate die Highlights heraus: 1994 krönte er seine erste komplette Premierensaison mit dem Meistertitel bei den Débutant und beispielsweise einem beachtlichen 4. Gesamtrang beim Schwebsbinger Slalom. […]

Boxengeflüster 01/2017: Wussten Sie schon dass…?

1. Februar 2017

DASS in Sommerkahl bei Aschaffenburg am 18. Januar zum dritten Mal mit einer „Berglöwen Party“ an die am 21. April 2014 verstorbene Bergrennlegende Herbert Stenger erinnert wurde. Der Geburtstag des mehrfachen Deutschen- und Europameisters am 11. Januar gab den Anlass für ein Treffen von ehemaligen Teammitgliedern und Mechanikern im sogenannten Berglöwenmuseum auf dem Anwesen der Stengers. Der Sonntag begann um 10 Uhr mit einem Gottesdienst für Herbert in der örtlichen Kirche, danach wurde in gemütlicher Runde an die alten Zeiten erinnert. Mit dabei waren Herberts Ehefrau Evi Stenger, Tochter Kristina Stenger dazu Markus Stenger und die Mechaniker Harry Möginger, Alex Bückner, Falk Eulitz, Bernd Eulitz, Günther Gebhart, Klaus Rosenberger, Heiko Klapper, Dieter Maier, Jens Saparautzki und Seppl Lederberger. Das Abschlussfeuerwerk steuerte „Volvoman“ Wolfgang Mager bei. DASS einer, der früher immer das Fahrerlager um den Renntransporter der Equipe Stenger unsicher machte, bei der 3. Berglöwenparty fehlte. Unser Foto oben zeigt René Mandel, der heute 25-jährige Enkel des Berglöwen beim Homburger Bergrennen im Jahr 2000. Mandel weilte zum Zeitpunkt der „Berglöwenparty“ bereits in Lappland um sich unter den Fittichen der Rallyelegende Armin Schwarz auf die Arctic-Rallye vorzubereiten. René Mandel und Co-Pilot Denis Zenz erhielten im Ford Fiesta R5 von der einheimischen Rallyeelite auf Schnee und Eis eine Lehrstunde. Dabei hinterließen die winterlichen Prüfungen und ein kurzer Abflug auf WP3 einen bleibenden Eindruck. Am Ende landete das Team auf  Platz 54 der Gesamtwertung. DASS Porsche-Werkspilot Timo Bernhard am 15. und 16. Juli diesen Jahres wieder nicht beim Homburger ADAC Bergrennen seines Heimatclubs Homburger Automobilclub an den Start gehen kann. Ausgerechnet an diesem Wochenende sitzt der 35-jährige Profi beim Deutschen Lauf der Langstreckenweltmeisterschaft WEC auf dem Nürburgring im Cockpit des Porsche 919 Hybrid. Aber vielleicht hat sich Timo schon ein anderes Bergrennen in Deutschland heraus gekuckt, das in seinen engen Terminkalender passt. Schau´mer mal.