Boxengeflüster 09/2017: Wussten Sie schon dass…?

15. Oktober 2017

DASS die RSG Altensteiner Oberland mit seiner Berg EM-Rennstrecke unter die Ausrichter von Speeddown Rennen gegangen ist.  Am Wochenende des 15./16. und 17. September 2017 wurde erstmals die Internationale Deutsche Meisterschaft sowie ein Rennen zum Europacup der FISD oberhalb von Steinbach ausgetragen. Die Deutsche Meisterschaft wurde auf der Streckenlänge von 2000 Metern gefahren. Die EM-Fahrer mussten sogar die 5000 Meter Strecke bewältigen. Dies war auf jeden Fall die längste EM Rennstrecke in der Geschichte der FISD. Beim Seifenkisten Speeddown sind im Gegensatz zu den klassischen Seifenkistenrennen die Strecken viel länger, kurvenreicher und deutlich schneller. Die Kinder fahren je nach Strecke Höchstgeschwindigkeiten von 60 bis 80 Km/h. Erwachsene erreichen sogar Spitzengeschwindigkeiten über 100 Km/h. Das geht nur mit technisch ausgefeilten und sicher konstruierten Kisten. Die vorhandene Infrastruktur der wohl aktuell sichersten Bergrennstrecke überhaupt, leistete auch bei diesem Seifenkistenrennen wertvolle Dienste. DASS das Privatfahrzeug von Kevin Ferner, Berg-Cup Vize-Präsident und stellvertretenden Rennleiter beim Bergrennen Mickhausen, gleich am Samstagmorgen vor den Trainingsläufen von Mickhausen vom Rennleiterfahrzeug versehentlich gerammt wurde. Türen und Schweller an Ferners BMW wurden eingedrückt. Solche Missgeschicke passieren leider häufiger bei den Bergrennen. Meist geht es eng zu, es herrscht teilweise Hektik und den Lenkern der meist von Autohäusern zur Verfügung gestellten PKW´s ist die Handhabung ungewohnten und fremd. Ein Versicherungsfall ist für die jeweiligen Veranstaltervereine immer ein leidiger und zusätzlicher Aufwand, meist wirkt sich der zu berappende Selbstbehalt der Versicherung negativ auf die Vereinskasse aus und der bei der Veranstaltung mühevoll erwirtschafte Profit wird geschälert. So oder ähnlich auch passiert am Iberg und in Homburg in dieser Saison. DASS der Opel Kadett C 16V von KW Berg-Cup Pilot Günter Göser, nach seinem Crash von Oberhallau, in nur vier Wochen wieder neu aufgebaut wurde und dass dies kaum jemand für möglich hielt. Die Rest-Saison 2017 schien für den Flexodrucker aus dem Allgäu gelaufen, doch in einer Mamutaktion wurde der nahezu rundum dezimierte Renntourenwagen bei Günters Haustuner Claus Böhm Motorsport in Kipfenberg im Altmühltal in Rekordzeit wieder auf die Räder gestellt. Streckenweise arbeiten acht Personen gleichzeitig an diesem Projekt. Wehrend Günter Göser kreuz und quer durch ganz Deutschland fuhr um Ersatzteile zu besorgen, wurde an Motor und Karosserie mit zwei getrennten Teams gleichzeitig gearbeitet. Nach einem kurzen Funktionstest ging es dann direkt zum Bergrennen Mickhausen. DASS anlässlich des Schweizer Bergrennens Oberhallau, das auch zum KW Berg-Cup zählte, verschiedene Dopingkontrollen durch Antidoping Schweiz durchgeführt wurden. Die Resultate dieser Kontrollen waren allesamt negativ. Die Piloten Josef Koch, […]

Boxengeflüster 03/2017: Wussten Sie schon dass…?

11. März 2017

DASS die ADAC Saarland-Pfalz-Rallye vom ersten März-Wochenende ein Auftakt nach Maß für die Deutsche Rallye-Meisterschaft war und dabei im St. Wendeler Land zwei junge Männer aus bergrennbegeisterten Elternhäusern für Furore sorgten. Auf der Zielrampe freuten sich der amtierenden Meister Fabian Kreim (Sohn von Achim Kreim) im Fabia R5 von Skoda Auto Deutschland über den Sieg. Den dritten Platz erkämpfte sich René Mandel (Enkel von Berglegende Herbert Stenger) vom DSK Junior Rallye Team im Ford Fiesta R5. Das Mitfiebern von Mama Kristina Stenger-Winkler brachte Glück, denn der zum Abschluss einsetzende Regen spülte den Autocross-Europameister noch auf Rang drei nach vorne. Pech dagegen für Dominik Dinkel mit Co-Pilotin Christian Kohl, der Tochter des 1. KW Berg-Cup Vorsitzenden Uli Kohl, die auf falschen Reifen in ihrem Fabia R5 auf Rang fünf abrutschten. Weiter gaben Gino Kruhs zusammen mit seinem Pilot Torben Nebel ihr Debüt im Citroen DS3 R3T. Für den Saarländer stehen auch in diesem Jahr die Rallye DM und Masters-Läufe als Co-Pilot klar im Vordergrund. Dennoch plant Kruhs einige Bergrennen mit seinem Renault Megane Maxi im Südwestdeutschen Raum und im angrenzenden Frankreich. DASS am vergangenen Donnerstag auf der Kreisstraße A16 zwischen Mickhausen und Schwabmünchen, also auf der Strecke des Bergrennens,  bei einem Verkehrsunfall ein Busfahrer verletzt wurde. Nach Polizeiangaben  fuhr ein Lastzug, beladen mit Containern, bergab Richtung Mickhausen. In einer scharfen Rechtskurve brach der Anhänger auf der nassen und rutschigen Fahrbahn aus, schleuderte gegen die Leitplanke und prallte dann gegen einen entgegenkommenden Omnibus, der auf Leerfahrt unterwegs war. Der Buslenker musste leicht verletzt ins Krankenhaus gebracht werden. Die Kreisstraße wurde für einige Stunden komplett gesperrt und sogar ein Kranwagen muss  bei der Bergung der Fahrzeuge helfen. DASS der Gewinner des Classic-Berg-Cup von 2009, Andreas Herl aus Pirmasens, vor wenigen Tagen in den Vorstand des Homburger Automobilclubs gewählt wurde. Der Unternehmer und Schornsteinfegermeister, der zwischen 2002 und 2011 mit einem Ford Escort RS 2000 Bergrennen fuhr, übernahm das Amt des Referenten für Technik und Verkehr. DASS Paul Sieljes beim diesjährigen 50. Osnabrücker ADAC Bergrennen Anfang August, wohl der erste Niederländer sein wird, der bei einem Bergrennen in der Formel 3000-Klasse antritt. Der Mann aus Groningen hat sich für das Wochenende des 5. und 6. August beim italienischen Team CMS Racing Cars von Enrico Casalini eingemietet und wird einen Lola Judd V8 pilotieren. Besucher des letztjährigen Bergrennens in Borgloh kennen Paul Sieljes noch mit seinem Opel Speedster Turbo. Nach einer ersten Kontaktaufnahme von „Macher“ Bernd […]

Boxengeflüster 02/2017: Wussten Sie schon dass…?

16. Februar 2017

DASS unser BiD-Gönner Andreas Voss im Winter den Tatuus Formel Renault 2-Liter aus den Teambeständen von Sportwagenpilot Thomas Conard nun endgültig übernommen hat. Mit im Paket inbegriffen ist auch der etwas PS-stärkere 2-Liter Motor, mit dem Conrad 2015 im CRS-Eigenbau-Sportwagen zur Deutschen Vize-Bergmeisterschaft fuhr. Der Monoposto-Renner bekommt derzeit ein neues Design, wird aber vorerst vom Thomas Conrad und seinem Team zu den Rennen transportiert und vor Ort betreut. Voss langjähriges Einsatzgerät, der futuristische silbergraue VW Misczyk Golf 16V mit der ungewöhnlichen Frontpartie wurde derweil verkauft. Neuer Besitzer ist übrigens der ehemalige Bergrennfahrer Jörg Symanczyk. DASS der langjährige KW Berg-Cup´ler Manfred Lewe für ein Gastspiel beim diesjährigen Osnabrücker Bergrennen bereits zugesagt hat. Seit 1979 betreibt Manfred Lewe Motorsport. Viele Jahre war er mit einem VW Golf erfolgreich bei den deutschen Bergrennen unterwegs und konnte viele Klassensiege erzielen. Der Unternehmer aus Recke wechselte 2008 auf die Rundstrecke und war dort nicht weniger erfolgreich. In der Cup- und Tourenwagen-Trophy konnte sich der für den MSC Osnabrück startende Automobilsportler mehrfach über den Gesamtsieg und viele Klassensiege freuen. Beim 50. Int. Osnabrücker Bergrennen vom 4. – 6. August bringt Manfred Lewe seinen bildschönen und ca. 480 PS starken Seat Leon WTCC wieder einmal bei einem Bergrennen zum Einsatz. Als langjähriger und beliebter Fahrer in der Bergszene wird er dabei auf viele alte Freunde treffen und nach mehrjähriger Pause erstmals wieder ein Rennen allein gegen die Uhr und sicherlich starke Konkurrenz bestreiten. DASS der 26-jährige Christoph Hilmes aus dem Osnabrücker Umland in der kommenden Saison einen der begehrten Plätze im Opel Rallye Cup ergattern konnte und ab April im Rahmen der Deutschen Rallye-Meisterschaft einen Opel Adam pilotieren wird. Co-Pilot wird Maximilian Plum sein. Berg-Insidern ist Hilmes von seinen Starts beim Wolsfelder und Osnabrücker Bergrennen mit einem VW Polo bekannt. Einige werden sich noch an seine spektakuläre Aktion in einer er oberen Spitzkehren beim letzen Wolsfelder Bergrennen erinnern, als Hilmes seinen Polo auf dem Dach ablegte. DASS im engen Zeitplan des Le Mans-Siegers und Porsche-Werksfahrers Timo Bernhard in diesem Jahr kein Platz für Gaststarts bei einem Bergrennen ist. Dafür plant Timos Papa und Team 75 Motorsport-Chef Rüdiger Bernhard mindestens vier Bergrennwochenenden. Mit dem umgebauten Rallye-Porsche 911 GT3 will sich der Westpfälzer bei den Bergrennen Eschdorf, Wolsfeld, Unterfranken und natürlich bei seinem Heimrennen in Homburg wieder einmal selbst hinter das Volant klemmen. DASS der aktuelle Luxemburger Bergmeister der Tourenwagen Canio Marchione mit seinem ex-Hans Paulitsch Berg-Cup Scirocco 16V ab der neuen Saison in der […]

Porträt Pascal Achen – Rennfahrer und Filmberichterstatter

2. Februar 2017

Was mit filmischen und fotografischen Ausflügen als junger Mann zu diversen Autorennen begann, sollte sich sehr schnell in einer langen Karriere hinterm Lenkrad fortsetzen und seit 2010 vergnügt sich Pascal Achen wieder exklusiv mit der Kamera bei Motorsportveranstaltungen. Luxemburger Motorsport ohne Pascal Achen ist für mich kaum denkbar. Beides ist eng miteinander verknüpft, denn seit meinen Anfängen als Foto-Journalist Ende der 1980er Jahre war dieser Mann mit der Kamera oder als spektakulärer Rennfahrer immer präsent. 1978 besuchte er als Zuschauer sein erstes Autorennen, ausstaffiert mit einem Fotoapparat der einfachsten Art, aber zutiefst fasziniert von diesem Sport. 1986 sollte er seine erste Filmkamera geschenkt bekommen, und sogleich zog er damit hinaus zur Deutschland Rallye. Heute kennt man ihn nur noch so, denn kaum eine Rallye, ein Slalom, ein Bergrennen oder was weiß der Geier noch mal, wird ohne seine Präsenz abgewickelt. Rund 50 Motorsportveranstaltungen pro Jahr sucht er auf und stellt daraus seine Sendungen auf dok.tv und als RacingMag her. Seine aktive Rennfahrerkarriere begann 1993. Alf Gaspar verkaufte ihm sein erstes Auto, Pascal Achen legte zwei Drittel des Kaufpreises bar auf den Tisch und den Rest verdiente er sich mit kleineren Jobs, um nach und nach seine Schulden abzuzahlen. Aber erst als der letzte Cent überwiesen war, bestritt er sein allererstes Autorennen, und zwar das Bergrennen Nommern 1993. Gott sei Dank führte er genau Buch und hielt alles in seinem Archiv fest, so dass wir sagen können, von 1993 bis Ende 2009 ging Pascal Achen 193 Mal bei Autorennen an den Start und hat hierbei 19 verschiedene Rennwagen eingesetzt. Da er ein Faible für Rallyes besitzt, verschliss er hierbei 19 verschiedene Beifahrer, die aber alle diese Rennabenteuer mit dem absoluten Quertreiber nicht bereut haben. Stammbeifahrer waren Alf Gaspar und Annick Steichen, die mit ihm bis heute zusammen lebt und beide erfreuen sich an ihrer gemeinsamen Tochter. Mit ein Bisschen Glück wird sie auch einmal Autoverrückt und ahmt ihren Eltern nach. Denn Annick Steichen begleitet ihren Pascal so oft sie kann zu Motorsportveranstaltungen und filmt mit genauso viel Hingabe wie ihre Schwiegermutter, die auch zum festen Team von Pascal Achen gehört. Eine echte Familienaffäre demnach, die sympathischer nicht sein könnte. Werfen wir einen kurzen Blick auf Pascal Achens Palmarès und picken uns aus dem Sammelsurium der Resultate die Highlights heraus: 1994 krönte er seine erste komplette Premierensaison mit dem Meistertitel bei den Débutant und beispielsweise einem beachtlichen 4. Gesamtrang beim Schwebsbinger Slalom. […]

Boxengeflüster 01/2017: Wussten Sie schon dass…?

1. Februar 2017

DASS in Sommerkahl bei Aschaffenburg am 18. Januar zum dritten Mal mit einer „Berglöwen Party“ an die am 21. April 2014 verstorbene Bergrennlegende Herbert Stenger erinnert wurde. Der Geburtstag des mehrfachen Deutschen- und Europameisters am 11. Januar gab den Anlass für ein Treffen von ehemaligen Teammitgliedern und Mechanikern im sogenannten Berglöwenmuseum auf dem Anwesen der Stengers. Der Sonntag begann um 10 Uhr mit einem Gottesdienst für Herbert in der örtlichen Kirche, danach wurde in gemütlicher Runde an die alten Zeiten erinnert. Mit dabei waren Herberts Ehefrau Evi Stenger, Tochter Kristina Stenger dazu Markus Stenger und die Mechaniker Harry Möginger, Alex Bückner, Falk Eulitz, Bernd Eulitz, Günther Gebhart, Klaus Rosenberger, Heiko Klapper, Dieter Maier, Jens Saparautzki und Seppl Lederberger. Das Abschlussfeuerwerk steuerte „Volvoman“ Wolfgang Mager bei. DASS einer, der früher immer das Fahrerlager um den Renntransporter der Equipe Stenger unsicher machte, bei der 3. Berglöwenparty fehlte. Unser Foto oben zeigt René Mandel, der heute 25-jährige Enkel des Berglöwen beim Homburger Bergrennen im Jahr 2000. Mandel weilte zum Zeitpunkt der „Berglöwenparty“ bereits in Lappland um sich unter den Fittichen der Rallyelegende Armin Schwarz auf die Arctic-Rallye vorzubereiten. René Mandel und Co-Pilot Denis Zenz erhielten im Ford Fiesta R5 von der einheimischen Rallyeelite auf Schnee und Eis eine Lehrstunde. Dabei hinterließen die winterlichen Prüfungen und ein kurzer Abflug auf WP3 einen bleibenden Eindruck. Am Ende landete das Team auf  Platz 54 der Gesamtwertung. DASS Porsche-Werkspilot Timo Bernhard am 15. und 16. Juli diesen Jahres wieder nicht beim Homburger ADAC Bergrennen seines Heimatclubs Homburger Automobilclub an den Start gehen kann. Ausgerechnet an diesem Wochenende sitzt der 35-jährige Profi beim Deutschen Lauf der Langstreckenweltmeisterschaft WEC auf dem Nürburgring im Cockpit des Porsche 919 Hybrid. Aber vielleicht hat sich Timo schon ein anderes Bergrennen in Deutschland heraus gekuckt, das in seinen engen Terminkalender passt. Schau´mer mal.

Boxengeflüster 12/2016: Wussten Sie schon dass…?

23. Dezember 2016

DASS der Tiroler Herbert Stolz ein Comeback in der Deutschen Bergmeisterschaft für die Saison 2017 plant. Der Innsbrucker Routinier mit der DMSB-Fahrerlizenz, hat sein Geschäft für Hi-Fi und Unterhaltungselektronik in der Tiroler Landeshauptstadt kürzlich verkauft. Nach gesundheitlichen Problemen musste Stolz die Saison 2016 frühzeitig abbrechen, doch mit fortschreitender Genesung visiert der zweifache Deutsche Bergmeister eine volle Saison in der Berg DM an. Untersatz bleibt der babyblaue dp Porsche 935 II in der Gruppe E1. DASS der TracKing TT01 nun auch die Zulassung des Sports-Car-Club of America (SCCA) zur Rennteilnahme in den USA erhalten hat. Das Fahrzeug mit der Chassisnummer 01 überstand kürzlich die 8000 km lange Reise von Saint Benigne in Frankreich nach Reno in Nevada. Hier finden derzeit auch Testläufe auf der Rundstrecke statt. In der Rennserie des SCCA findet man typischerweise Rennsportwagen mit offenen Cockpits. TracKing hat somit den Sprung über den großen Teich geschafft und wird die Vielfalt und das Rennspektakel in der SCCA erhöhen. DASS das vor vier Jahren von der DMSB-Executive beschlossene Ende der Gruppe H im Rallyesport zum Jahresende 2016 unterlaufen werden könnte. Im Hintergrund werden Anstrengungen unternommen die Gruppe H im Rallyesport weiter am Leben zu halten. Zwischenzeitlich wurde der RSC-Rallye-Cup gegründet, der fristgemäß seinen Genehmigungsantrag beim DMSB einreichte, die aber im August zum erliegen kam. Jetzt haben die Gruppe H-Befürworter um den Coburger Patrick Mohr gegen den DMSB geklagt. Vor wenigen Tagen wurde die Klage in erster Instanz vom  Amtsgericht Frankfurt am Main abgelehnt. Nach Aussage der Kläger geht der Kampf „David gegen Goliath“ auf jeden Fall weiter. DASS die britische Bergrenn-Amazone Charlie Martin nach den Jahren 2015 und 2016 im Tatuus Formel Renault 2-Liter, erneut in der kommenden Saison in der französischen Bergmeisterschaft an den Start gehen wird. Nach der Einladung vom Team Faggioli in St. Ursanne und beim Bergrennen Gurnigel in diesem Jahr einen Norma Honda 2l-Sportwagen zu pilotieren, hat die charmante Britin Gefallen an den Sportprototypen gefunden. In der kommenden Saison 2017 wird Charlie etatmäßig eine Norma M20 Honda in der 2-Liter Klasse pilotieren, der vom Team Schatz Competition, der französischen Meistermannschaft um Nicolas Schatz, vorbereitet und eingesetzt wird.

Boxengeflüster 11/2016: Wussten Sie schon dass…?

5. Dezember 2016

DASS bei der Motor-Show-Luxemburg am Wochenende des 18.,19. und 20. November auf dem Messegelände Kirchberg zahlreiche Bergrennfahrzeuge zu bewundern waren. Dies waren der NSU TT von Walter Voigt, der BMW E30 Hartge von Thomas Ostermann, der VW Scirocco von Canio Marchione, der Tatuus Formel Renault von Daniel Donkels, der Subaru Impreza WRX STI von Nico Schilling, der Tatuus Formula Master von Roland Tromp und der Renault Clio von Ivana Becker-Huber. DASS der Italo-Luxemburger Canio Marchione, seines Zeichens neue Luxemburger Bergmeister der Tourenwagen, mit seinem ex-Hans Paulitsch VW Scirocco 16V in der kommenden Saison 2017 in die Klasse bis 2000 ccm aufsteigen wird. Das 1600er Triebwerk wird über den Winter gegen einen 2-Liter Motor aus dem Hause Minichberger getauscht. DASS der neue Berg-Europameister der Kategorie I, der 22-jährige Serbe Nikola Miljkovic zur Saison 2017 auf die Rundstrecke wechseln wird und somit seinen Titel nicht verteidigt. DASS FIA-Langstreckenweltmeister Timo Bernhard als neuer DMSB-Athletenvertreter ab sofort die Interessen der Kader und Nationalmannschaften innerhalb des Verbandes sowie im DOSB (Deutscher Olympischer Sport Bund) vertritt. Der Profirennfahrer vom Homburger Automobilclub wurde von den Bundeskaderathleten Mitte November im Rahmen eines Kadertrainings der dmsj (deutsche motor sport jugend) in der Landessportschule Hessen in Frankfurt einstimmig gewählt. DASS der Homburger „Allrounder“ Christian Bächle, der mit seinem Citroen DS3 R1 in diesem Jahr bei den Bergrennen Wolsfeld, Homburg und Unterfranken startete, sich Ende November einen lang gehegten Traum erfüllte. Zusammen mit Co-Pilotin Isabelle Brack startete Bächle bei der Rallye du Var, dem Endlauf der Französischen Rallyemeisterschaft, die im Hinterland des weltberühmten südfranzösischen Badeorts St. Tropez ausgetragen wird. Unter den rund 200 Teilnehmern belegten die Saarländer den 112. Platz und Rang 11 in der Klasse.

Luxemburger Autosport-Legende Nicolas Koob verstorben

28. Oktober 2016

Der Luxemburger Automobilsport ist in Trauer. In der Nacht zum Samstag, den 22. Oktober 2016, verstarb im Alter von 86 Jahren Nicolas Koob. Im Volksmund „Kuebe Néckel“ genannt, darf er als einer der größten Luxemburger Rennfahrer bezeichnet werden. Aufgrund seiner Erfolge im In-, und vor allem im Ausland, war der am 26. Juli 1930 im luxemburgischen Bettborn geborene Koob äußerst populär. Seine zahlreichen Erfolge feierte der frühere Busunternehmer und Diskothekenbetreiber auf der Rundstrecke sowie bei Rallyes und Bergrennen. 1970  wurde er zum Luxemburger Sportler des Jahres gewählt, und anlässlich des Jahrtausendwende verlieh ihm die Sportkommission des Luxemburger Automobil Club (ACL) den Titel des Luxemburger Automobilsportlers des Jahrhunderts. Mit dem Motorsport kam er spät in Berührung. 1957 erwarb er einen Triumph TR3, mit dem er bei nationalen Rallyes an den Start ging. Sein erstes Bergrennen absolvierte er 1958 in Bourscheid (L). International zum ersten Mal in Erscheinung trat er 1962, als er beim 1000-km-Rennen auf der Nordschleife des Nürburgrings am Start war. Gemeinsam mit dem Deutschen Bruno Rente fuhr er einen Porsche 718 GTR, schied jedoch durch Defekt aus. Bis Mitte der 1970er-Jahre bestritt er vor allem Langstreckenrennen. Er war mehrmals beim 24-Stunden-Rennen von Spa-Francorchamps und beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans als Fahrer und Teamchef einer kleinen Rennmannschaft gemeldet. In Spa war seine beste Platzierung der sechste Gesamtrang 1967 und in Le Mans der siebte Platz 1970, gemeinsam mit Erwin Kremer im Porsche 911. In den 1970er-Jahren war er auch als Rallyefahrer aktiv. 1976 und 1977 kam er, jeweils als Neunter, unter die ersten zehn der Schlusswertung der Rallye Monte Carlo. 1990, im Alter von 60 Jahren, ging er in Spa noch einmal an den Start, fiel aber vorzeitig aus. von Jean-Marie Resch / Thomas Bubel Foto oben: Henri Schwirtz

Fabian Kreim ist Deutscher Rallye-Meister 2016

23. Oktober 2016

Großer Jubel bei Skoda Auto Deutschland im Ziel der ADAC 3-Städte-Rallye (21. – 22. Oktober 2016). Mit dem Sieg beim letzten der neun Saisonläufe sicherten sich Fabian Kreim (Fränkisch-Crumbach) und Co-Pilot Frank Christian (Oberhausen) im Fabia R5 den Titel in der DRM (Deutschen Rallye-Meisterschaft) 2016. Die elf Wertungsprüfungen (WP) über 120,6 km im ostbayerischen Bäderdreieck rund um den Servicepark in Karpfham absolvierten sie in 1:07:40,3 Stunden. Fabian Kreim ist der Sohn des Vize-Bergeuropameisters Achim Kreim. Platz zwei belegten Dominik Dinkel mit Co-Pilotin Christina Kohl (Tochter von Berg-Cup Streckensprecher Uli Kohl) bei ihrer Premiere im Skoda Fabia R5 mit einem Rückstand von 52,5 Sekunden. Auf den dritten Platz der DRM-Wertung fuhren Maximilian Koch / Lisa Brunthaler (Regensburg) in ihrem Skoda Fabia S2000. Nachdem sie auf der Freitagsetappe noch mit Kreim um die Bestzeiten kämpften, kam schon in der ersten Samstags-WP das Aus durch einen Getriebeschaden für Christian Riedemann (Sulingen) und seine belgische Co-Pilotin Lara Vanneste im Peugeot 208 T16 R5. Dennoch sicherten sie sich die Vize-Meisterschaft. „Damit wurde definitiv ein Traum war“ strahlte der frischgebackene Meister Fabian Kreim im Ziel. Der Förderpilot der ADAC Stiftung Sport ergänzte schmunzelnd, „jetzt stehen mein Co Frank Christian und ich in den Büchern der deutschen Rallye-Geschichte, ein tolles Gefühl.“ Mit dem Sieg beim Finallauf krönten sie eine überzeugende Saison. „Ein riesiger Dank an das gesamte Team. Wir hatten nur beim Lauf im Vogelsberg ein Problem, aber daran war ich selbst schuld,“ sagte der Youngster. Gemischte Gefühle gab es im Team von Peugeot Deutschland / ROMO. Bis zum Finale hatte Christian Riedemann im 208 T16 R5 noch die – wenn auch kleine – Chance, Kreim den Titel zu entreißen. Ein Getriebedefekt am frühen Samstag machte auch diese zunichte. „Dennoch, mit dem neu formierten Team auf Anhieb Vize-Meister zu werden ist ein toller Erfolg“, zog Riedemann ein positives Fazit der Saison. Strahlende Gesichter gab es im Team von Dominik Dinkel, der sich im Skoda Fabia S2000 die Grundlagen für den dritten DRM-Platz sicherte. Beim Finale saß er, mit Christina Kohl, erstmals in der leistungsstärkeren R5-Variante des Fabia und war begeistert, „wenn mir vor der Saison jemand gesagt hätte, dass ich in dem starken Feld auf den dritten Platz fahre, hätte ich das nicht geglaubt. Jetzt durfte ich sogar noch dieses Auto fahren.“ Auch der DRM-Vierte Peter Corazza (Oelsnitz) strahlte, hatte er sich den Platz doch in der technisch unterlegenen R4-Version des Mitsubishi Lancer eingefahren. „Das ist bei diesem starken DRM-Feld […]

Rallye-Sympath Niki Schelle am Uphöfer Berg

10. April 2016

Ein besonderer Gast wartet am Rennsonntag, 7. August auf das Publikum des diesjährigen Osnabrücker Bergrennens. Der Rallye-Profi und TV-Moderator Niki Schelle kommt  erneut mit dem Suzuki Hayabusa Swift, einem umgebauten Kleinwagen mit Motorradmotor in Rennversion zum Uphöfer Berg und wird dieses Fahrzeug in seiner bekannten spektakulären Fahrweise die Rennstrecke hinauftreiben. Im Vorjahr hatte der Oberbayer mit technischen Problemen an seinem spektakulären „Reisbrenner“ zu kämpfen. Dies ließ nur wenige Show- und Taxifahrten zu. Das Malheur vom Vorjahr möchte Schelle auf jeden Fall wettmachen. Einen großen sportlichen Erfolg erzielte Schelle übrigens mit dem 3. Platz bei der Deutschland Rallye in 2006. Bei den Fernsehzuschauern ist er als Moderator in dem TV-Automagazin „GRIP“ bei RTL 2 bekannt und beliebt. Hier ist er insbesondere für die rasanten Autotests zuständig. Niki Schelle, der auch Markenbotschafter des Herstellers Suzuki ist, wird nicht nur sein fahrerisches Können demonstrieren, sondern steht den Besuchern im Fahrerlager gerne für Gespräche und Autogrammwünsche zur Verfügung.

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