Racing-Team-Trier feiert im Juni 50. Vereinsjubiläum

18. Mai 2017

Seit 50 Jahren gibt es das Racing Team Trier (RTT) e.V. im ADAC. Am zweiten Wochenende im Juni, genau am Samstag, 10. Juni, feiern die 55 Vereinsmitglieder zusammen mit ihren Gästen das Jubiläum in Kesselstatts Weinkeller. Ein Termin mit Symbolgehalt, richtete bis vor einigen Jahren der Verein zu diesem Termin immer das Trierer Bergrennen aus. Die Trierer Online-Plattform „Reporter“ traf sich aus diesem Anlass mit Manfred Kronenburg, der seit 1976 die Geschicke des RTT als Vorsitzender lenkt. Irgendwo in Trier-Süd. Hinter dem Haus erstreckt sich ein gepflegter Garten. Eine Oase der Ruhe, fernab von jeglichem Verkehrslärm. ‟Hier haben wir schon zu Zeiten der Trierer Bergrennen zusammen mit Rennsportfreunden und deren Ehefrauen gefeiert‟, erinnert sich Manfred Kronenburg. Zusammen gefeiert, das war dem Verein von jeher wichtig. ‟Den gesellschaftlichen Teil haben wir immer genauso gepflegt wie den sportlichen. Der gehörte und gehört für uns zum Sport dazu.” Der Sport. ‟Anfangs hatten wir Probleme mit unserem Namen. Racing Team Trier. Für viele Menschen waren wir die Raser.” Manfred Kronenburg schmunzelt. Und das aus gutem Grund. Bis 2008 war er als Landesbeamter Leiter der Bußgeldstelle am Polizeipräsidium Trier. Mit den Rasern stand er nicht gerade auf freundschaftlichem Fuß. Wohl aber mit dem Rennsport. Kronenburg gehört nicht zu den RTT-Gründungsmitgliedern. Er stieß erst ein halbes Jahr später dazu. Von den anfänglichen Mitgliedern sind neben dem Vorsitzenden heute noch drei aktiv: Wofram Ornau, Erwin Seiwert und Otto Schroeder. Beruflich sind Ornau, Seiwert, Schroeder und Kronenburg bereits im Ruhestand. ‟Im RTT gibt es inzwischen etliche Rentner‟, stellt Manfred Kronenburg  nachdenklich fest. Und schiebt nach einer kurzen Weile mit einem schelmischen Grinsen nach: ‟Eigentlich könnte man heute das Kürzel RTT neben der tatsächlichen Bedeutung auch auf zwei weitere Weisen definieren: Rentner Team Trier oder Reise Team Trier.” Denn auch wenn der RTT die Rallye Deutschland oder die legendären Bergrennen nicht mehr ausrichtet, am Geschehen in der europäischen Renn- und Rallyeszene sowie am gesellschaftlichen Leben nimmt der Verein unverändert Anteil. Die Bergrennen. Das war das Jahr 1971. Unter der Führung von Norbert Bauer, dem damaligen RTT-Vorsitzenden, riefen die Trierer Motorsport-Enthusiasten das Bergrennen ins Leben. Gefahren wurde auf der Kreisstraße 82, eine kurvenreiche Bergstrecke von Fell nach Thomm. Anfangs fanden diese Rennen noch ohne nationale oder internationale Wertungen statt. ‟Damals gab es 40 Bergrennen in Deutschland‟, sagt Kronenburg. Das Bergrennen in der Region Trier etablierte sich, wurde 1981 als Ausrichter bei der deutschen Bergmeisterschaft aufgenommen. ‟Bis 1990 hatten wir überwiegend deutsche Spitzenfahrer […]